Ein Unbekannter verschickt mit USB-Sticks garnierte Pizzen. Die Empfänger werden Teil eines Spiels, in dem die virtuelle mit der realenWelt verschmilzt.
Alternate Reality Games - die Werbung von morgen?
polylux
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18 Kommentare
Raffo meinte am 23.11.2007 00:14
"Mustererkennung"
Hat hier jemand das Buch "Mustererkennung" von William Gibson gelesen? Und wieso erinnert mich die Geschichte aus dem Beitrag so sehr an dieses Buch...? ;-)
duesiblog meinte am 23.11.2007 00:17
Nein, das habe ich nicht gelesen, bin allerdings auch Empfänger einer der Einladungen, die für diese Aktion versandt wurden.
Zusammenfassungen der Aktion gibt es u.a. unter
http://www.duesiblog.de/index.php?/plugin/tag/horatio
http://www.hauptstadtblog.de/article/3960/push11-horatio-eine-einladung-und-zimmer-217
und aus "erster Hand":
http://berlinkriminell.de/6/01_lift.htm
Viel Spaß beim Recherchieren.
iheartberlin meinte am 23.11.2007 00:19
die blogger von push11.com
Die Blogs, die diesen USB-Stick bekommen haben, sind übrigens:
www.iheartberlin.de
www.berlinkriminell.de
www.hauptstadtblog.de
und weitere.
Moridin meinte am 23.11.2007 00:21
mh...
...warum verschweigt man im beitrag, dass man am ende des videos von push11.com zu diesem blog:
http://zimmer217.livejournal.com/
kommt?
wenigstens wurde die domain push11.com über einen anonymisierungsdienst registriert, sonst wäre die sache ja ziemlich einfach ;)
iheartberlin meinte am 23.11.2007 00:55
zimmer 217
der link zu dem blog zimmer 217 ist erst seit heute aktiv, ich denke, das konnten die so schnell nicht berücksichtigen. schade, dass ich in dem video gar nicht zu worte komme. von der sprechrolle zum lautlosen darsteller, so schnell fällt man der schere zum opfer.
schrottkinder meinte am 23.11.2007 01:11
Alternate Reality Game
Absolut freaky !!
Sind die Chancen eingeladen zu werden beeinflussbar, oder muss ich mich jetzt täglich mit mehreren Pizzen zufressen ???
Exit meinte am 23.11.2007 10:41
Schrottkind, nein du musst nicht unendlich viel Pizza essen. Das wäre ja dann doch eine Bedrohung für die Volksgesundheit.
Einfach im Forum mitknobeln. :)
Und auf den oben verlinkten Seiten kannst du dir ja mal einen Eindruck davon machen, was bisher alles passiert ist.
creezy meinte am 23.11.2007 11:50
Ihr verwendet in diesem Beitrag allen Ernstes das Wort «Internet-Blog»?
Können wir nicht bei Weblogs bleiben, wenn schon? Oder bei Blogs (gibt ja nicht soviele analoge Blogs.)
Kay meinte am 23.11.2007 13:16
verflixt!
du treibst mir gerade die schamesroete ins gesicht. da gibt es hier in der redaktion gleich etwas auf die finger.
verdammt!
Kay meinte am 23.11.2007 13:18
verflixt!
du treibst mir gerade die schamesroete ins gesicht. da gibt es hier in der redaktion gleich etwas auf die finger.
verdammt!
PolyluxZuschauer meinte am 23.11.2007 13:36
Na ja, wem's gefällt...
...und wer das Vertrauen aufbringt, seinen PC mit einem fremden USB-Stick (womöglich noch mit Pizza-Fett dran) möglicherweise mit einem Virus zu infizieren, dem sei es gegönnt, seine Zeit mit solcher Schnitzeljagd zu vergeuden, die doch nur einem Geschäfts-Zweck dient und nicht ausschließlich der Unterhaltung der Beteiligten, die anscheinend auch noch als Multiplikatoren mißbrau... äh benutzt werden.
Cininger meinte am 24.11.2007 13:10
In der Schule nennt man das "Spicken"
Hallo zusammen,
ich habe gerade den Beitrag gesehen und musste feststellen, dass die Idee und Umsetzung dieses Spektakels nicht von Enigma stammte. Trent Reznor mit seiner Band Nine Inch Nails hat, entgegen Enigma zu Werbezwecken, versucht die Menschheit wachzurütteln und auf seiner USA Tournee, später auch Weltweit, auf einigen Konzerten USB-Sticks versteckt (z.B. Toilette).
Reznor hat für sein neues Album "Year Zero" mal eben eine komplette virtuelle Welt erschaffen. Raus aus der Introspektive und rein in die Beschreibung des Zustandes einer Welt, die "mit voller Kraft in die falsche Richtung rast". Und so schreiben wir das Jahr 2022; Zu diesem Zwecke hat er "Köder" auf die besagten USB-Sticks gepackt und sie weltweit verteilt - es entstand eine Schnitzeljagt via Internet. Wie viele Bands dieser Tage, kritisierte Reznor die Regierung Bush, allerdings nicht so Plump wie die meisten - eben auf eine ganz ausgefallene Weise.
Das Album: "Year Zero", erschien am 13. April 2007 in Europa und am 17. April 2007 in den USA - deshalb ist, aufgrund unserer Schnelllebigkeit, die Idee bereits ein alter Hut -> siehe Beitrag vorher: Trendtot, der http://www.polylog.tv/lexikon/videocast/9947/
LeXUS meinte am 24.11.2007 13:18
Naja..
Also wer ein langweiliges Leben führt und nix zu tun hat, kann sich ja gern der Gehirnwäsche unterziehen...
Im Endeffekt erhält man dafür nix, außer verschwendete Zeit und Verfolgrungswahn
pixie meinte am 24.11.2007 17:32
grusel
Ich würde so'n Geschenk sofort entsorgen und mich fragen, wo die meine Daten geklaut haben. Wenn Werbung demnächst eine Art Fernsteuerung der Individuen (sind die Teilnehmer überhaupt welche?) über dubiose Psychotricks bedeutet, dann finde ich das nicht clever, sondern frage mich in welche Richtung unsere Gesellschaft marschiert.
Maik meinte am 25.11.2007 15:58
Wie schon im Video erklärt sie haben sich registriert bei einem Spiel und sind sich der Herkunft bewusst.
Wenn man mir ohne Anmeldung einen USB-Stick so zukommen liesse, würde ich autorun deaktivieren oder mit alternativen Betriebsystemen wie Linux den Stick löschen.
Es gibt Szenarien, die USB-Sticks als Trojanerüberträger nutzen um beispielsweise Firmennetzwerke zu infiltrieren wenn man an der Firewall nicht vorbeikommt.
stadtkind meinte am 25.11.2007 19:13
@MAIK
wo im beitrag wird denn erwähnt, dass sich die empfänger wissentlich bei einem spiel angemeldet haben?
ist nämlich nicht so.
die adressen wurden vielmehr aus dem internet gefischt, weil alle brav waren und auf ihren seiten ein impressum samt anschrift hatten.
GSG9 meinte am 25.11.2007 03:08
mit irgendwas müssen die high potentials in den consulting-, newmedia- und werbeagenturen doch ihre noch gut bezahlte daseinsberechtigung führen.
FrankoDodonpa meinte am 28.11.2007 17:58
Virales Marketing
Selbst aus der Sicht der aufgeklärten Prosumer sind solche Marketingaktionen manchmal schwer zu durchschauen. Es gab Weblogs die so authentisch geschrieben waren und im Endeffekt doch nur Productplacement dienten. Die Macher sollten sich in acht nehmen auch sowas kann zu Überdruss führen und das Medium unglaubhaft machen.