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Killerspiele

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Pro: Ein Verbot ist realitätsfern und bringt rein gar nichts.

Contra: Nur ein Verbot kann die Kids vor sich selbst schützen.


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3 Videoantworten

Zehn kleine Spielfiguren

Kugelblitz
25.12. 18:31

kommentar

risotwo
30.11. 13:53

killerspiele2

Karpfenschleuder
29.11. 15:27

220 Kommentare

Endlich ...

... mal ein Bericht mit Pro und Contra ohne billige Meinungsmache. Bravo!

Stimme dem Lob zu!

Tolle Berichterstattung, danke Polylux!

Ich hätte zwar noch ein paar Argumente gegen ein Verbot, aber die wichtigsten wurden aufgegriffen. :)

Was für ein grandioser Selbstbetrug!

Ok, ein Spiel mag ein Auslöser sein, wie ein Streichholz, wie eine Kirschblüte, wie ein Katzenbaby, Auslöser können nicht verboten werden sowenig wie der Regen oder der Sonnenschein.

Ein Irrer bleibt ein Irrer, eine Naturgewalt, ein Programmfehler oder was immer. Aber niemals nur von einer Sache zu dem gemacht was er ist.

Viel schlimmer ist die Mediengeilheit, die Aufmerksamkeit, die Bewunderung, die unsere Presse und Fernsehen diesen abartigen entgegenbringt. Erst das mach Nachfolger, erst das macht den Fan.

Wer glaubt das Problem duch verbote von simplen Auslösereizen zu lösen ist ein Narr - typischer Unsinn der rechten, die alles vereinfachen möchten.

Der Grund hierfür iegt in unserer Gesellschaft, die hart, kalt, rechthaberisch und abweisend ist.

Hallo luxor1964,

ich gebe Dir recht, wenn Du sagst solche Spiele können ein Auslöser sein. Aber das Du Ihn als Irren bezeichnest ist etwas zu plakativ. Hast Du das "Glück" gehabt, seinen vollständigen Abschiedsbrief zu lesen? Und nicht nur die "cut-Version" der Presse? Hier wurde nämlich auf billige Art und Weise die Sätze mit den typischen "Schlagwörtern" als sein "Abschiedsbrief" abgedruckt, aber nicht der ganze Wortlaut! Der war übrigens über vier! DIN A 4 Seiten !! lang. So schrecklich seine Tat auch gewesen sein mag, und selbstverständlich für alle Betroffenen noch eine lange Zeit sein wird, so muß man doch, wenn man den Brief gelesen hat zu der Erkenntnis kommen, dass wie Du richtige bemerkst der Grund in unserer Gesellschaft liegt. Nicht CS hat Ihn ausrasten lassen, sondern die Ignoranz unserer Gesellschaft.

Aber da unsere Volksvertreter für solch ein „Columbine-Light“ auch eine „lighte“ Antwort brauchen ist halt wieder mal der böse Ego-Shooter ( neudeutsch: KILLERSPIEL! lol ) der Sündenbock.
Eine Gesellschaft die Kinder und Jugendliche geradezu in eine virtuelle Welt drängt, z.B. weil beide Elternteile arbeiten müssen um den Lebensunterhalt heranzuschaffen wegen des sich immer mehr verteuernden Lebens, ist es da noch verwunderlich, dass Kinder sich in virtuelle Welten flüchten? In meiner Jugend waren die ersten „Videospiele“ Space Invader und Pac-Man, habe ich deswegen unbekannte Flugkörper vom Himmel geholt, oder bin zum Kannibalen geworden? Nein! Eine (von)-„Leyen-Darstellerin“ als Familienministerin setzt sich ach so für die Familie ein. Natürlich werden Ihre Kinder keine Computerspiele spielen, da ja in Ihrer Abwesenheit genug Kindermädchen darauf aufpassen das diese schön die funktionierende Familie auch bei einer Karrieremammi als Ministerin repräsentieren.

In den 80-er Jahren waren es Horrorfilme und Heavy-Metal, wenn ein Jugendlicher z.B. Selbstmord begangen hat, weil man bei gewissen Bands wenn man die Langspielplatten ( "turntables" ;-) ) rückwärts hat laufen lassen gewisse "satanische" Botschaften wie "kill yourself" "kill everyone" angeblich raushören konnte, und heute, da diese Dinge "out" sind, nehmen wir halt die Videospiele!

Ignoranz pur...

Das Grundproblem liegt ja zunächst einmal nicht bei den Computerspielen an sich, sondern in der Differenz der Generationen. Eltern haben schon immer kritisch beäugt was die Jugend so treibt, sei es musik, gruppierungen oder wie heutzutage computerspiele.
Der schuldige ist schnell gefunden, es wird sich nicht einmal die mühe gemacht, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, nein vielmehr soll schnell ein schuldiger gefunden werden, sodass die Sache wieder vergessen werden kann.
Symptomatisch ist ja hierbei schon die Erwähnung von Counterstrike, dass mittlerweile so ziemlich jeden ein Begriff ist (wobei davon auszugehen ist, dass 99 % der leute trotzdem nicht wissen, worums eigentlich wirklich geht).
Für die heutige Generation stellen Spiele aber die Unterhaltung dar, die man früher durchs Fernsehen (oder noch früher durchs radio) befriedigte, an amokläufe denkt da keiner.
Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wieso Politiker nach einem Amoklauf gleich nach Spieleverbot brüllen (allein die Bezeichnung Killerspiele ist absolut lächerlich, Gratulation Herr Beckstein (übrigens meiner Meinung nach einer der inkompetensten Politiker Deutschlands)). Jährlich verprügeln tausende "Alkoholkranke ;)" ihre Frauen, aber hier kommt kein Verbot... => diese Inkonsistenz und Diskrepanz bezüglich Verboten und Entscheidungen ist absolut lächerlich...
Und zu guter letzt möchte ich auch das Argument wegfallender Arbeitsplätze anführen, schließlich ernährt die Branche schon viele Familien...
Falls das jemand bis zum Schluß liest, danke für deine Aufmerksamkeit, aber das musste jetzt echt mal raus.
Grüße Clash

verwirrt?

PRO-Video != Pro: Nur ein Verbot kann die Kids vor sich selbst schützen.

ansonsten auch nen lob von mir ;)
aufklärung für politiker wäre mal was, aber dann sollte man sich auch mal mit ihrer lage auseinandersetzen:
fightclub: Wie sollen Politiker auf Amokläufer reagieren?

Hast du als Kind zu heiss gebadet???

Die Aussage is ja wohl von vorgestern!!!!!!!!!
Allein in Deutschland werden pro Jahr Millionen mit Ego-Shootern umgesetzt also müssen in Deutschland ca. 100.000 Leute rumrennen die als potenzielle Attentäter gelden, wenn es so ist dann bin ich einer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin seit ca. 10 Jahren leidenschaftlicher Lan-Gamer hautsächlich Ego-Shooter, bin ichdeswegen ein schlechter Mensch oder ein potenzieller Attentäter??? Ich gehe seit meinen 16.Lebensjahr arbeiten habe eine Ausbildung einen Beruf und arbeiten gehe ich auch, nur weil einer austickt will man eine Wirtschaft zerstören die allen Geld bringt in Form von Gehalt und Steuer du hastse ja nich alle tut mir leid aber irgedwo hört der Spass auf und Deutschland hat, glaube ich andere grössere Probleme als als dieses und noch mehr Gesetze brauchen wir auch nicht.
mfg geh in den Bunker zurück in dem du seit 20 Jahren lebst!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

hab auch FÜR amokläufer-übungssoftware gestimmt

das verwirrt war für die zwiespältige aussage:
pro-video <> pro: ... *was drunter steht*

*terroristen übten auch mit spielen*

Was für´n Schwachsinn

Du sagst Pro aber meinst es sollte ein Verbot geben
Irgendwo is das ein Widerspruch wenn´s verboten wird is es gerade interessant für die Kiddie´s, oder seh ich da was falsch bzw. einige der hier Anwesenden Schreiberlingen ja auch, oder????????????

PRO-Video

Hallo oni,

Du solltest Dich mal fragen, wie WIR auf Amokläufe der Politiker reagieren sollten? ;-)

Die spielen Ego-Shooter jeden Tag auf Kosten von wirklichen Menschen!! Und Pixel-Blut ist das ganz sicher nicht was wir z.B. auf Bagdads Strassen sehen!

Joa! Ich bin dafür das wir Kriege in Zukunft in virtueller Umgebung abhandeln. Besser als Soldaten an die Front zu schicken. Mir ist jedoch bewusst das die Wirtschaft nicht freiwillig auf die Milliarden (od. Billionen) aus den Kriegen verzichtet.
Schade!

es sind nicht die Computerspiele...

...die Jugendliche zu Mördern machen. Es sind die schwarzen Mäntel. Alle Amokläufer trugen schwarze Mäntel, was wäre also naheliegender...? Man sollte schwarze Mäntel verbieten, um der potentiellen Gefahr vorzubeugen.

Du hast wohl den Ironie/tag\ vergessen

oder zuviel geraucht.

Da haste

Verdammt Recht... und erst Unterhosen! Sogar Selbstmörder, Vergewaltiger und Präsidenten tragen welche!

HILFE!

Oje, ich habe gerade festgestellt, daß auch ich regelmäßig Unterhosen trage :-O

phase 1: steal underpants phase2: phase3:profit

*lach* das ist gut...

Außerdem spielen männliche Jugendliche schätzungsweise zu 80% Ego-Shooter, da fällt es leicht zu sagen das auch der nächste Amokläufer ein Ego-Shooter Gamer sein wird...

Unglaublich

mehr als 90% der Attentäter haben vor ihrem Attentat Brot gegessen!!!

Pro..

ich bin eigentlich kein spieler von PC Spielen. ich habe dafür einfach keine Zeit.
Ich bin nur ein Jahr älter als der Attentäter und denke nicht das ein Verbot etwas bringt. verbote reizen nur mehr etwas zu machen. es sollte er etwas dagenen gemacht werden das sich menschen so vernachlässigt fühlen wie der Täter.
Zum Spiel:
Ich kenne viele die das Spiel spielen. Sie verstehen es als spiel was nichts mit der wirklichkeit zu tuen hat. Sie sind auch nicht gewalttätiger als andere.

pro

totaler schwachsinn, was sich die politiker wiedermal zusammenreimen.
Sobald einer durchdreht und er n pc hat, sind pc spiele schuld. glaubt ihr, da wurde echt recherchiert? klar, der typ geht in die schule, erschiesst sich selbst und ne stunde später komm im fernsehen, dasser pc spiel geil war, seine schule nachgebaut hat und dort seine lehrer gekillt hat (hahaha, wenn die wüsstn, was das fürn aufwand ist, allein die map nachzubaun).

die machen sichs wiedermal viel zu einfach..

augen auf, den wirklichen grund suchen und nicht einfach n sündenbock...

ansonsten... wenn se recht haben, sind allein durch die counterstrike-community ja ueber 500000 jugendliche in deutschland potentielle attentäter oder?

seak

Hallo seak,

nicht nur 500 000 gamer sind potentielle Attentäter, sondern auch ca. 5.000.000 andere Bürger die Shooter-Spiele spielen. Heruntergerechnet auf diejenigen die ausgeflippt sind ( was ja nur durch die Spiele verursacht worden ist, lol) ergibt sich nicht einmal ein Promilleergebnis! Dann rechnen wir mal hoch wieviel in der BRD Alkohol regelmäßig konsumieren, und wieviel daran sterben?

locutus

jo da geb ich dir vollkommen recht. hat net weiter unten jemand was von 0.00002% ausgerechnet? witzig oder?

ALLE DIE HIER FUER DIE SPIELE VOTEN SIND KILLER!!!!!! hihi, lol

und noch andere Zahlen:
bei großzügig geschätzten 100 Amoklauf Toten und Verletzten in Deutschland währen das ca. 0.00012% der Deutschen Bevölkerung.

Tote die an Krebs infolge von Zigaretten Konsum sterben: 0.3% (2500 mal so viele)

Tote nach Verkehrsunfällen (2005): 0.0064% (53 mal so viele)

ich geb's zu diese Statistiken sind etwas makaber in diesem Zusammenhang, aber das soll auch nur Zeigen welch ein Aktionismus da begangen wird.

Wie hoch sind eigentlich die Steuerausfälle, wenn in Deutschland keine Shooter mehr hergestellt werden und keine Mehrwertsteuer durch den Verkauf eingenommen wird (und die Gamer sich der Amerikanischen Versionen per Internet holen...)

Der Fehler leigt doch definitiv nicht an den PC spielen. Selbst der 10te Versuch die Lösung des Problems in den Computerspielen zu suchen wird nichs bringen. Mann muss schon viel früher anfangen sich fragen zu stellen. Wie kommt es dazu das Kinder sich so auf PC spiele fixieren?

pro

spiegel.de hat recherchiert das die counter strike "map" garnicht von ihm gebastelt wurde ! sie ist nämlich schon über 5 jahre alt

quelle:

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,449857,00.html

Hochrechnung am Klassikerbeispiel ...

Lieblingsziel der Politiker - so auch nach Colombine und Erfurt - ist Counterstrike. Laut wikipedia hat sich Half Life und Add On Counterstrike mehr als 15 millionen mal verkauft. Also sind 0,00002 % der CS-Spieler Amok gelaufen. Da liegen die Spiele als Ursache doch auf der Hand. Und man denke nur an die schöne Zeit vor den Spielen ... die Welt war friedlich, keine Gewalt, keine Kriege, keine Amokläufe ...

Contra...

Es gibt Millionen von Usern die Spiele spielen die ein Gewaltätigen Kern haben. Die sind ja auch nich alle verrückt oder haben Todessehnsüchte.
Abgesehn davon, jeden kann jeder Gewaltnachrichten aus der Region(RBB-Aktuell) oder der Welt(Tagesschau) sehen und spüren.

Im Abschiedsbrief des Attentäters wird der Ursprung dargestellt. Es ist eine Gesellschaft wo beeits in der Schule Ausgegrnzt wird und es nur um Geld und Macht geht.

Vor 2-3Jahren sollte CounterStirke schon einmal Verboten werden und staatliche Stellen liessen sich von Progamern das Spiel zeigen und kamen zu dem Ergebniss.
1. Das Ziel des Spieles kann auch erreicht werden ohne jemanden zu töten.
2. Das Spiel fördert die Aufmerksamkeit, das Reaktionsvermögen und die Teamfähigkeit.
3. Der Spierl ist nciht allein sondern immer in einer Community.

Als die Attentate in den USA waren sollte auch Slipknot und Rammstein verboten werden.
Diese sind ein kleienr Beitrag damit jemand durchdreht, der Ursprung ist Druck und Konkurenzkampf. Durch Noten und Kapital erringt man einen Rang in der Schule. Ist dieser Rang tief so gibt es weniger motivation am Leben teilzunehmen, bzw. verfallen Schüler schneller in Depressionen, die zusammen mit anderen Faktoren in einer Reaktionwie dieser Enden können.

Man bedenke das der Junde 2 Jahre lang bereits davon schwaffelte das er alle ermordet...wo waren da die Lehrer? die Eltern? die Schulpsychologen?

um mal kurz zu deinem letzten satz was zu sagen:
die eltern werden überschätzt! lehrer sind überfordert und schulpsychologen können ohne ansatz gleich garnix machen!

viele erwarten von ihrer außenwelt das sie ihnen helfen, aber niemand ist mit der hilfe geholfen, denn man braucht hilfe gegen die ursachen, nicht gegen die wirkung :)

@oni
Wenn du dem Worten des Jungen oder der verbreiteten Interpretaion folgst, wirst du da wenig tun können: Ein System voll menschlicher Kälte lässt sich schlecht verbieten.

Taxi Driver ist schuld!

Hi,

der Film Taxi Driver mit Robert de Niro ist schuld, man sollte ihn unbedigt verbieten!

Beweis:
http://www.celluloidandvinyl.com/wp-content/uploads/2006/03/_taxi_driver_ver4.jpg

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/11/23/amok-schueler/mfb-5784822-amok-taeter-QF,templateId=renderScaled,property=Bild,width=263.jpg

Und ernsthaft: Ein Verbot von Ego-Shootern (neuerdings "Killerspiele"), Filmen etc. ist unsinnig. Alle medialen Auswüchse sind ebenso Produkte der Gesellschaft, wie ein Amoklauf und mithin Symptome dafür, daß da grundsätzlich etwas nicht stimmen kann. Leider ist es einfacher zu versuchen Symptome zu behandeln, statt die wahren Ursachen zu behandeln, wie der Pro-Beitrag ja ebenfalls darstellt.

Also Contra sinnlosem Aktionismus und deshalb Pro-"Killerspiele".

Gruß
BJ

mal wieder den einfachen weg

seb b war krank. krank gemacht durch sein umfeld. krank durch eine wegschaugesellschaft.

klar das politiker und auch sonstige pfeifen sich durch ein verbotspredikt ins rampenlicht setzen können ohne die wahren ursachen zu beheben bzw. beheben zu müssen.

mit was hat er die leute verletzt nicht mit cyberwaffen sondern mit richtigen. achja waffenlobby mmh ein verbot von schusswaffen wäre ja schlecht für heckler und koch. da könnte/sollte man ansetzen!! aber dann heists ja gleich buh mähh heul arbeitsplätze.

schaut mal ins fernsehen: ich glaube bis abends um 2200 sterben jeden tag mindestens 10 leute. und die schreierei nachmittags in den gerichtssendungen hält doch keiner aus.

das einzige wo es sein kann das spiele etwas mit den "neuen" probs zu tun haben ist evtl. die soziale isolation.

naja macht weiter politiker. 9/11 und 7/7 bringen uns ja nur noch weiter in einen üstaat. george orwell lässt grüssen

Laßt uns alles verbieten...

...damit keine Gefahr von irgendwem oder irgendetwas mehr ausgeht. Motto: Zurück in die Steinzeit. Doch halt, auch dort wurden Menschen getötet, nur mit primitiveren Mitteln. Es gab keine Gewaltspiele und trotzdem sowas. Verbote bringen rein gar nichts. Durch sie werden derartige Spiele erst richtig interessant.
Aber wenn wir schon Computerspiele verbieten wollen, dann müssen wir auch so konsequent sein, das auch mit Filmen wie Matrix zu tun. Denn auch sie prägen einige gewaltbereite Menschen. Wie reverend schon meinte, müßten dann auch schwarze Mäntel verboten werden. Auch Sonnenbrillen dürfte es dann nicht mehr geben. Wenn man einmal mit dem Verbieten anfängt, kann das weite, weite Kreise ziehen und gar in Paranoia münden.

die poesie des luxor

nicht in ganz so blumigen metaphern stimme ich luxor zu: pc spiele bedienen einen teil der jugendkultur unserer zeit. fragwürdig bleibt, in wie weit dies den ethischen ansprüchen unserer (hinterher hinkenden) normen genüge tut. aber doch bleibe sie das produkt unserer gesellschaft.
amok-läufer,sozio-pathen, gab es schon immer. gibt es wirklich einen anstieg dieser gewalttaten oder sind sie nur proportional zur bevölkerungsdichte-sozialer stress? es ist zweifelhaft, ob aus dieser " kierschblüte" eine süße frucht wird,aber die quelle des übels ist damit nicht lokalisiert. wieso ist seit jahren (laut bericht ) niemand auf ihn auf merksam geworden, wo waren eltern, wo freunde und bekanntschaften? ich weiß um die wesensveränderung, die es bedarf, und die auch die ursache sind, um solche taten zu begehen...bleibt es also nicht doch am umfeld hängen, dass zu ABGESTUMPFT und UNSENSIBEL ist, solche im vorn herein zum scheitern verurteilten hilfeschreie zu regestrieren?

Tiere schießen aber virtuelle Meshes nicht

Es ist ja schon komisch wenn Politiker die selber in Jagtvereinen auf lebendige Tiere schießen ein Verbot für "Killerspiele" erreichen wollen. Da drängt sich mir doch der Verdacht auf das eben diese(r) Politiker doch mal gerne wieder in die Schlagzeilen möchte und das mit möglichst poulären Themen.
Ich halte es für ausgeschlossen das ein normaler gesunder Mensch durch spielen von "Killerspielen" zu einem Mörder wird, ja nicht einmal agressiver wird.

Nur die Schlagzeilen?

Bleibt abzuwarten und zu hoffen das wirklich nur die Pablisitie dahintersteckt.

Falls sich die heiße Luft tatsächlich in einem Gesetz manifestieren sollte, würde ich jedenfalls den Brüder Yerli von Crytek nicht verwerfen, wenn sie auswandern würden.

Einfach lächerlich!

Es ist doch jedesmal das Gleiche!

Kaum begeht ein Jugendlicher wieder einen "Amoklauf" schon heisst es : "Die Computerspiele sind schuld"

Alleine schon das von den Medien erfundene Wort "Killerspiele" is doch pure Übertreibung !

Gestern durfte ich auf N24 einen Auschnitt über sogenannt Killerspiele sehen,das lächerliche dadran ist bloß das man dort Auschnitte aus dem Film Doom verwendete und behauptete es sei ein Computerspiel ! <- ist das seriöse Berichterstattung ?

Naja jedenfalls lag es ganz sicher nicht an den Ego-Shootern das dieser junge Mensch so ausgerastet ist.

Dieser Mensch hat keine Perspektive mehr in seinem Leben gehabt,so wie viele andere auch aber er konnte es einfach nicht mehr ertragen.

Es sind ebend eine Vielzahl von Faktoren die diese Menschen zu solchen Taten bewegen.

Wir sollten uns lieber darüber Gedanken machen wie man Jugendlichen eine Zukunft bieten kann anstatt andere dafür verantwortlich zu machen.

Diese ständige Behauptungen die Spiele würden Massenmörder und Killer produzieren sind einfach nur lächerlich !

Beides

schaut doch einfach mal auf http://resistantx.livejournal.com/4950.html?view=130646#t130646, das ist ein blog von Basti, dem Täter, und daruner findet ihr Kommentare von den verschiedensten Leuten. Dies ist die absolut interessanteste und differenzierteste Quelle, die die deutsche Medienlandschaft momentan dazu zu bieten hat - die ehrlichste und authentischste sowieso.
Meine Meinung zu dem Thema findet ihr auch auf dieser Seite.

Grüße,

Stefano


P.S.: Hier findet ihr übrigens den original Abschiedsbrief: http://www.s-a-a-r-t.de, falls die Seite schon gelöscht wurde, dann schaut einfach auf www.telepolis.de, da gibts ihn auch zu sehen. Denkt selbst ;-)

@rufux

vielleicht etwas vorschnell

Ein Faktor - Der Bruch der Gesellschaft!

vor wenigen stunden habe ich in einem anderen forum einen text zu diesem thema verfasst - ich erlaube mir ihn auch hier als denkanstoß zu publizieren:

Ein Verbot von Killerspielen nützt nichts, das Internet ist ein, in der Domokratie, unkontrollierbares Medium - und wenn sie mir den deutschen SteamClient sperren, so lade ich mir den englischen runter. Wenn sie in deutschen Betreibsystemen Sperren einbauen dann programmiere ich mir mein Linux um. Ein Verbot ist AUGENWISCHEREI!

Ebenso wie der Schuldverweis auf "Killerspiele" - außer Frage steht, dass diese klar zur Verrohung der Seele, zum Abbau von Hemmschwellen uvm. beitragen - es muss jedoch nach anderen Faktoren gesucht werden! Es muss tiefer gegraben werden da das bloße Vorhandensein nichts über die Person aussagt. (Ich hab auch immer CS und Q3 installiert und wenn es nur für die LAN oder aus Kult ist.)

Es muss stärker an anderen Punkten angesetzt werden!
Im Folgenden eine kleine Erläuterung:

Unsere Gesellschaft driftet auseinander, Faktoren hierfür sind die zuschnelle Entwicklung gesellschaftsschaffender Einflüsse (Medien, Meinungsaustausch...). Die Lebenswelt verändert sich sehr stark - dieser Entwicklung kommen bewährte Lösungsvorschlage nichtmehr nach. Man kann aufgrund von fehlenden Erfahrungen und fehlender Angriffspunkte nicht angemessen auf diesen Wandel reagrieren. Konkret: Die alte und neue Lebenswelt driftet so weit auseinander dass die Kommunikation zwischen den beiden Welten nich mehr funktioniert.
(Beispiel: Abendessen während des RAIDS: "ich muss jetzt wieder spielen" - "warum MUSST du spielen?"; die Argumente wären nicht mehr für beide Seiten Schlüssig da sich die Relationen verschoben haben.)
Nun im konkreten Bezug auf die Gesellschaft:

Was ist nicht mehr an Gewinnmaximierung und Erfolg ausgerichtet....!
Man muss den Kampf um den Mensch an sich antreten. In Betrieben, Schule (G8) etc. leidet dieser Grundwert "Mensch" unter den oben genannten Faktoren, er gerät aus dem Blickfeld des wesentlichen. Es wundert mich nicht, dass dieser Amoklauf geschehen ist. Liest man den Webblog dieses jungen Mannes so wird klar das er keinerlei Ansprechpartner hatte. Er war ein Opfer der immer unpersönlicher werdender realen Lebenswelt.

Wie entstehen solche Opfer?
Man kann es unter anderem auf Medien ohne Werte (Talkshows) und auf falsche Meinungsschaffung (BildZeitung) zurückführen. Die Gesellschaft verliert dadurch zunehmend an menschlichem sozialen Umgang. Es wird eine Welt der Gewinner und der Schwächeren aufgezogen. Duch Mobbing o.ä. werden Menschen in eine Opferrolle gedrängt (schon im Kindergarten), fehlt diesen nun der soziale Halt in einer Familie oder einem Freundeskreis so weichen sie heute (früher war die soziale Verrohung nicht so weit vorangeschritten, Familie zählte noch etwas => jeder fand Halt) in die virtuelle Welt des Internets, der Computerspiele.
Dort erfährt jeder Achtung, Wertschätzung ihm wird zugehört.
Warum spielen wir WoW: Gemeinschaftsleistung, Taktik, "Freunde" und Erfolg. Die moderne Gesellschaft kann auf Grund von Unpersönlichkeit diese Dinge nicht mehr leisten - wie auch antreten Gegen Drachen, Elfen, Lichkönige und epische Schlachten, wie antreten gegen die Begeisterung der Krieges (modernes Räuber und Gendarm Spiel – damals Pfeil und Bogen heute Railgun).
Ich kann hier keine Antwort darauf geben, diesen Problemen muss sich jedoch die Allgemeinheit gegenüberstellen!

FAZIT:
Die Gesellschaftsentwicklung ist aus der Öffentlichkeit (zum Teil) abgedriftet und findet nun im Virtuellen statt, dadurch entsteht ein Kommunikations- und Kontaktverlust.
Werden keine Brücken gebaut oder flexibel aufklärerisch, zu beiden Seiten hin! - agiert so wird sich der Bruch in der Gesellschaft weiter verschlimmern. Lösungen?

Contra

ich bin nicht der Meinung, dass ein Verbot wirklich etwas bringt.
Die denen solche Spiele Spaß machen finden einen Weg diese Spiele auch zu spielen. Keiner kann ernsthaft sagen, dass man das Internet kontrollieren kann. Es sind ja auch keine PC Laien, die sich intensiv mit solchen Spielen beschäftigen.

Dazu kommt noch, dass Verbotenes das Interesse eher noch verstärkt. Es ist ja neben der Freude am Spiel selbst auch eine Art Rebellion gegen Eltern, Lehrer usw.

Populistische Verbotsforderungen bringen gar nichts. Das Spiel oder diese Art von Spiel sind ja nicht der Grund für solch eine Tat sondern wenn überhaupt ein Katalysator.

Wer in den Spielen den alleinigen Grund für die Tat dieser Woche sieht entbindet nämlich die Familie und sein Umfeld aus der Verantwortung.

neuer Denkanstoß...

Virtuelle Waffen töten nur virtuelle Menschen, reale Waffen töten reale Menschen. Mit einem Verbot welcher Art von Waffen könnte man also das Töten realer Menschen verhindern?

Phrasenschwein

Das sind ma eindeutig 5 €uro fürs Phrasenschwein.
Schick diesen kurzen "text" an die Jugendschutzbeuftragte der Bundesreg. ;-)

Bravo

Ich muss Dir zustimmen wenn man alle Waffen verbietet wäre das OK, aber im I-net kannst du alles bestellen von ner Handgranate bis zur Flag das muss kontrolliert werden aber kann man das??????????

re: Bravo & Phrasenschwein

Ebensowenig ließe sich der Vertrieb von Ballerspielen kontrollieren. Keines der Verbote wäre (nur auf Deutschland oder die EU beschränkt) wirklich durchsetzbar. Aber wenn man schon schwachsinnigerweise irgendwas verbieten will kann man's ja auch gleich richtig machen...

Zum Phrasenschwein;

Aus den früheren fünf Mark sind [...] nach neuer Währung jetzt drei Euro geworden. [...] Die Aufforderung erfolgt mit dem Satz: „Drei Euro ins Phrasenschwein!“

de.wikipedia.org

:P

Zitat von Chris Rock

Pro Killerspiel

"Jede Kugel sollte 5000,- Dollar kosten! Wenn dann einer auf der Straße von der Polizei abgeknallt wird, werden die Leute sagen: 'Der muss wirklich schuldig gewesen sein, dass es der Polizei 50.000,- Dollar wert war.'"

Wenn also Patronen schon so viel Geld kosten und die Waffen ein Vielfaches, sollte zumindest die Bedrohung durch Schusswaffen gebannt sein.

Es sind nicht die Computerspiele....

....die Menschen zu Mördern machen.
Ich besitze nur ein Spiele die auf dem "Index" stehen. Ich habe gerne Doom und Quake gespielt! Ich saß nächtelang mit meinem besten Kumpel nach der Disco vor dem PC und habe rumgeballert. Ich bin zu keinem Mörder geworden und habe auch sonst keine Agressionspotentiale aufgebaut, eher abgebaut.
Ich sehe das Problem eher an der Gesellschaft UND an der Jugend. Die Gesellschaft gibt der Jugend zu wenig Perspektiven. Die Jugend widerum hat eine solche LMAA Mentalität, dass ich kotzen könnte. Hinzukommt, dass meiner Meinung nach, ethische und moralische Werte von den Eltern nicht mehr weitergegeben werden bzw. darauf geachtet wird. Bei uns gab es natürlich auch Schägereien, aber es wurden keine Messer, Pistolen oder andere Waffen benutzt. Die Fäuste flogen und wenn der Kontrahent eine blutige Nase hatte oder am Boden lag, war Schluß.
Ein Verbot der Ego-Shooter ist absoluter Schwachsinn. Sie werden so oder so auf irgendwelchen Kanälen den Weg nach Deutschland und in die Zimmer der Jugend finden.
Die Eltern sollten endlich wieder ihren Pflichten als Erziehungsberechtige/ErziehungsPFLICHTIGE nachkommen. Ich sehe hier die Hauptursache.
Ich bin 41 Jahre alt und Vater einer sechsjährigen Tochter...nur für den Background.

Die Verdummung nimmt zu

Das Contra sagte bereits einen großen Teil der eigentlichen Argumente, während es verblüffend ist, welche Oberflächlichkeiten und Fehler die Fürsprecher eines Verbots immer wieder begehen. Es ist vor allem die Pauschalisierung, die es so schlimm macht, weil damit nicht nur schnelle Sündenböcke gefunden werden, sondern man sich das Suchen nach anderen und unangenehmeren Ursachen erspart.

Natürlich ist da nichts Nenneswertes daran, daß die alle paar Jahre auftretenden Amokläufer auch Egoshooter mochten - denn das tun eben die meisten, männlichen Jugendlichen. Doch in einem Punkt sollte man vielleicht trotzdem noch nachdenken, da nicht nur die USK nicht unabhängig ist, sondern die Hersteller wie in anderen Medienbereichen auch dem Trend des Sich-Überbieten folgen. Es gibt tatsächlich eine Reihe von Killerspielen, die eine unsinnige Moral und eine unnötige Gewalt regelrecht zelebrieren, für die ein Verbot sinnvoll wäre. Einwände bei der Industrie der Spielebranche brachten jedenfalls nicht viel.

Doch die zunehmende Entmoralisierung und an Gewalt, der Verlust an Respekt vor dem anderen in Körper und Geist ist ein allgemein gesellschaftliches Problem. Es sind nicht nur die Computerspiele, die ihre Vorgänger übertreffen wollen. Es gilt ebenso etwa für die Musikbranche und besonders für Hollywoodfilme. Wenn ein 15-Jähriger mir sagt, daß er "Kill Bill" - ein hochgejubelter Kinofilm aus purem Gewaltexzess - langweilig fand, weil so wenig "action" darin gewesen wäre, zu wenig "Blut", dann bin ich ein wenig irritiert. Übrigens spielte er bis dahin keine dieser Egoshooter, zeigte erst danach laues Interesse durch seine Bekannten, doch war es für ihn nicht nur normal, daß, wenn ihm jemand schräg kommt, er erstmal zuschlägt, selbst dann, wenn er es selbst war, der den anderen falsch verstanden hatte, ein Verdacht oder seine Meinung genügen ihm als berechtigten Grund, weil er das als normal empfand und sogar als richtig. Er bestiehlt keine Freunde, doch, wenn er kann, Fremde, die ja selbst schuld sind, wenn sie das mit sich machen lassen. Ich habe einige junge Leute dieser Art kennen gelernt, sie dachten meist ähnlich, wenn auch in persönlichen Variationen.

Ein Problem der Jugend? Eine Folge der von ihnen genossenen Medien? Letzteres vielleicht, wenn man alle Medien in diesem Falle berücksichtigt. Nur ist dies Folge eine Gesellschaft, die jeden einzelnen unter immensen Druck setzt, während sie gleichzeitig von einem nie zuvor existierenden Ausmaß individueller Freiheit redet, die Selbstverwirklichung zum goldenen Kalb erklärt, aber nur eine Form davon zulässt, und die einerseits das müßige Leben in Reichtum umschwärmt, andererseits die Nichtexistenz eines Weges dorthin für viele ignoriert. Und wenn dann noch die geheuchelte Moral vermittelt wird, vom Familienvater, der seine Kinder zu Ehrlichkeit ermuntert, während er Steuerhinterziehung und Versicherungsbetrug als Kavaliersdelikt, sogar als Notwehr praktiziert, bis hin zum Politiker und Wirtschaftsmanager, die scheinbar nur noch eigene Macht und Karriere kennen und dafür auch Verbrechen ungestraft begehen können, dann ist der Weg dieser Jugend nichts besonderes. Alltäglich wie die Hupe des Autofahrers, der im Stau nicht schnell genug vorankommt, dem Nachbarn den Vogel zeigt oder einen Passanten vom Bürgersteig drängt, weil er dort parken will.

Das Peinlich daran: polylux macht dieses aktionistische Geschwafel selbst zum Thema, reitet also mit.

Ich würde dieses aktionistische Geschwafel nicht nur als die Medienmeinung der Mehrheit auffassen. Vielmehr stellt sie eine weit verbreitete Reaktion auf die tatsächlichen gesellschaftlichen Zustände bei uns dar. Dank, die Phrase mag ein wenig Retro wirken- des Internets, oder der Begeisterung eines Grossteils der Gesellschaft für, vor allem, Kommunikationsmittel (s Wiki/MMORPGS/Chats,Youtube,Polylog) ist es heute für (fast)) jeden möglich, sich sein "soziales Umfeld" selbst auszusuchen. Und dieser Wunsch ist vorhanden. Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder 8 Stunden am Tag am PC verbringt, aber der Grundgedanke, Privatinteressen und Geschäft zu trennen und Ersteres mit Gleichgesinnten auszuleben ist, auch unterstützt von dem Konkurenzkrieg im Beruf, da und verbreitet sich viral. Viral auch deshalb, weil die homogenisierende Systeme,wie die Fammillie seit Jahren infrage gestellt werden und die einzige Massnahme gegen die Vereinsamung die ist, sich einer Gruppe anzuschliessen, die die eigenen Interessen mitvertritt., wie etwa [Spiel]Spieler oder [Idee/Kunstrichtung]Fans.

Dem kann ich nur zustimmen, guter Beitrag.

Nur dem letzten Absatz absolut nicht:

Wenn polylux das Thema ignoriert hätte währe nun wirklich niemandem geholfen, Probleme müssen auf vernünftige weise diskutiert werden und nicht totgeschwiegen!

PRO!

Es ist doch nicht das Computerspiel, was einen Mörder/Amokläufer ausmacht, sondern sein Umfeld...

Es gibt parallelen von Amokläufen und pc-Spielen (z.B. Counter-Strike), wie die Vermummung des Amokläufers von Erfurt, oder das er eine Langwaffe, und eine Faustfeuerwaffe dabei gehabt hat!
Das kann und will ich nicht bestreiten...
Wo aber der Verrückte letztendlich die "Gestaltung" seiner Bluttat kopiert, spielt doch überhaupt keine Rolle, die Idee des Amoklaufes entsteht nicht beim zocken! Sie entsteht in einem kranken/gedemütigten/verachteten (etc) Menschen!
Der aus welchen gründen auch immer hemmungslos überreagiert! Dafür ist das reale Umfeld verantwortlich!

Und ein Verbot dieser Spiele macht es doch nur interessant!
Außerdem ist ein verbot nicht durchsetzbar!
Auch wenn der Verkauf verboten wird, im Internet, findet man alles (wenn auch nicht legal), ausländische Spieleserver laufen weiter und können auch von Deutschen Spielern genutzt werden!

Meiner Meinung nach ist das lediglich der hilflose Versuch der Politik, schnell einen Sündenbock vorzuzeigen, und Taten statt langer Reden zu präsentieren!

Und noch ein kleiner Denkanstoß...
Nach Erfurt habe ich im Internet gelesen, das ca täglich 1.000.000 Menschen Counter-Strike im Internet Spielen, und wieviele davon laufen Amok/werden Verhaltensauffällig? Die Anzahl ist verschwindend gering - bei dieser Quote ist es schlichtweg unrealistisch, das Spiel verantwortlich zu machen!

Da ich nebenbei selbst CS spiele, kann ich auch sagen, das die im Beitrag gezeigte angeblich "nach gebaute Schule des Amokläufers" eine Standart-Karte von CounterStrike ist!!!

MfG

Auch contra - also dafür - für die Killerspiele

Genial, wie es selbst bei einer bis jetzt eher einseitigen Diskussion zu einer solchen Gleichverteilung kommt., was sicherlich auch am Forenprinzip liegt. Mein eigener Schuss Weisheit dazu: Selbst wenn Killerspiele das Töten trainieren und den Amoklauf, mit der Schusswaffe zu einer naheliegenderen Lösung machen (Das sind 3 Behauptungen, die es getrennt zu belegen gilt), dann braucht es, nach traditionellem psychologischen und kriminalistischen Verständniss, immer noch einen
Grund für einen Amoklauf, ein Motiv. Wären wir wesentlich glücklicher, wenn der Amokläufer seine Waffen ohne den "Skill", den ihm Counterstrike ja verliehen haben soll, benutzt hätte?

Contra

Hitler hat meines Wissens kein Computerspiel besessen, hat aber mit Hingabe gemordet. Er war übrigens damals nicht er Einzige ohne Computerspiel der total durchgeknallt war! Es liegt wohl in der Natur der Menschheit Abartiges zu tun! Es wird wohl ein Traum bleiben in einer Gesellschaft zu leben in der es keine Verrückten mehr gibt.

Endlich etwas objektivität

Ich bin ehrenamtlich tätig. Habe schon zwei Menschen direkt das Leben gerettet. Zahlreichen Menschen aus sehr gefährlichen Notlagen unter Einsatz meines Lebens geholfen...

Ich spiele seit 18 Jahren Computer. Seit Jahren spiele ich Egoshooter. Ich bin in einem Clan und spiele professionell auf LAN Partys CS und CSS.

Auf LAN Partys laufen ganz normale Jugendliche rum, die einfach nur Spaß haben wollen und friedlicher sind als Jugendliche die sich besoffen hinters Steuer setzen und auf dem Weg von der Disco ein paar Leben auslöschen mit ihrem Fahrzeug (ich konnte die Reste solche Leute leider zu oft zusammenflicken). Warum werden Straßen nicht verboten?

Ich habe eine Familie gegründet, zahle Steuern und hab einen Job im mittleren Management und leite eine Abteilung die 17mio€ Umsatz macht...

Es ist für mich eine Beleidigung mich als gewaltätigen Idioten darzustellen wie z.B. in der Sendung Aspekte die heute Abend auf ARD lief weil ich Gamer bin.

Ich frage mich wie man sich als Nachrichtenmedium an die Lippen populistischer Politiker krallen kann, die nicht einmal wissen was die ESL oder eine LAN Party ist. In meinen Augen sind diese Forderungen so brauchbar wie der Populismus rechter Extremparteien.

Ich erwäge meine ehrenamtliche Tätigkeit bei einem Verbot von sog. Killerspielen an den Nagel zu hängen. Ein Staat, der die Zensur so vorantreibt möchte ich nicht mehr unterstützen. Letztendlich ist dies ja die staatliche Abstempelung zum dummen Idioten!

Solange es bei den Politikern, die Ihren Mund mit Verbotsforderungen aufreisen Mitglied in Schützenvereinen sind ist das in meinen Augen nicht konsequent. Der Amoklauf wurde nämlich mit realen Waffen durchgeführt und nicht mit Computerspieleschachteln. Wer wissen möchte was den Amokläufer wirklich zu seiner Tat trieb, sollte sich den Brief KOMPLETT durchlesen...

Counterstrike ist eine Sportart wie Fussball oder ein Schützenverein. Es gibt hier kein Unterschied!

Ich danke Polylux endlich auch ein Pro objektiv zu veröffentlichen!

Respekt!

Dieser Beitrag hat Substanz - und gehört als Printausführung in die Briefkästen der Bosbachs und Stoibers der Nation!

Meinen allerhöchsten Respekt!

polylux lebt vom sarkasmus und der ironie, und die beinhaltet schon eine gewisse meinung.pro und contra ergeben hier immer ein meinungsbild,dass auch die zuschauer anzieht.also vorsicht mit solchen äußerungen von wegen objektivität.die gibts nämlich in den medien nicht.alles andere ist naivität (und die ist ja schön und erstrebenswert im menschlichen miteinander),also mach dir nix draus

Verbot ist lachahft?

was soll ein Verbot von "Killerspielen" bringen? in den Grpßmärkten wird sowieso nicht kontrolliert, wer wie alt ist und ob er halt genug für ein Spiel bzw. Film ist. und wenn man es im Laden nicht finden sollte, gibt es ja immer noch da Internet.
die hersteller reagieren doch schon auf die verschärfte Situation mit entschärften Bildern. doch was bringt das ganze, wenn es sofort einem "more blood patch" gibt? die ganze Diskussion über das Verbot von Computerspielen lenkt doch wieder nur ab von dem Thema. denn die ganzen Fürsprecher zum Verbot von Videospielen sieht man nun wieder auf allen Sendern, da braucht es also keinen Fight Club für.

einige wenig werden zu Amokläufern, doch nicht wegen CounterStrike und Konsorten sondern weil andere Dinge in ihrem Leben schief gelaufen sind. wenn ich von dem Abschiedsbrief höre und seinen Schuldzuweisungen, die überall, nur nicht bei ihm selber anfangen, dann sehe ich das Problem nicht in "Killerspielen" sondern im Umgang mit Problemfällen. keiner konnte - oder noch schlimmer wollte - ihm helfen. doch wie man solchen Fällen in Zukunft besser helfen könnte, was man für Leute die so abtrifften tun kann und vielleicht schon frühzeitig verhindern kann, darüber redet keiner mehr.

Und immer weiter im Kreis...

Ich kann über viele zynische Kommentare zum Thema überhaupt nicht lachen.

Schon der Contra-Film dürfte selbst themenfremden Zuschauern das Populismus-Potential in der Debatte klar gemacht haben: "Längst ist erwiesen, dass die Hemmschwelle zu Gewalttaten bei Dauergamern sinkt." Aha, man zeige mir diese Studie - und zwar eine die, die wissenschaftlich schlüssig ist und wenigstens einfachsten empirischen Grundregeln entspricht - also keine von Dr. Pfeiffer.

Computer- und Videospiele sind nicht Ursache für diese Tat.

Vielmehr, formulierte Christian Lüdke in der ARD treffsicher, suchen sich Täter besonders gewalttätige Spiele aus, weil sie "gut zu ihren inneren Fantasien und Erlebniswelten passen". Gleiches gilt für Filme, Literatur und das gesellschaftliche Umfeld - das kann man doch nicht verleugnen.

Warum außerdem immer wieder CounterStrike? Ein Spiel, das mich seit über sechs Jahren begleitet und mich weder an der Entwicklung meiner Persönlichkeit (die ich selbst dfinitiv nicht als gewalttätig bezeichnen würde), am erfolgreichen Abschließen meiner Schulausbildung, noch an meinem Studium hindert? CounterStrike, das der BPjS anno 2002 erfolgreich seine sozialisierende Wirkung aufzeigen konnte und so mit Recht der Indizierung entging?

Deutschland hat den schärfsten Jugendschutz Europas - zurecht. Der Punkt ist, es gibt genug sinnvolle Verbote, die aber zu lasch überwacht werden!

Und welche Rolle spielt der Konkurrenzkampf zwischen den "alten" und "neuen" Medien wirklich? Kommt der Sündenbock auch ihnen gerade recht?

@ polylog stellt mal die formulierung klar

ist pro für spiele oder für ein verbot !!

überschrift passt nicht zur erklärung

zur Klärung

Pro ist für die Spiele und gegen das Verbote. Contra ist dagegen also für ein Verbot.
Passt es so besser?

jetzt ist es klarer
war aber vorher genau anders drin gestanden......

Pro: Nur ein Verbot kann die Kids vor sich selbst schützen.

Contra: Ein Verbot ist realitätsfern und bringt rein gar nichts.

ähh kann ich neu abstimmen ?

pro/contra ...

Ich habe es für mich in einem Forum bereits auf den Punkt gebracht:

"Ich persönlich komme für mich zu dem Schluss, dass die Debatte über das verbot "gewalltverherrlichender" Computerspiele ein Armutszeugnis über mangelnde Selbstrefelektion, Unfähigkeit sich wiederholende Muster zu erkennen und auf die Gegenwart zu übertragen, Unaufgeschlossenheit, Bequemlichkeit (Sündenbocksyndrom) und Realitätsverlust sowie daraus resutltierende massive Unverhältnismäßigkeit in der Gewichtung der Ein- und Ausgangsvariablen des Gesamtproblems ist."

kinder sind der spiegel der gesellschaft

...sie werden allein gelassen,werden zu sündenböcken gemacht
das was sie manchmal in der schule erleben ist grausamer als diese spiele und alle schauen weg, da sollte man anfangen und dabei bleiben etwas zu ändern

"Früher wurden Computerspiele als vorbereitung für soldaten entwickelt". Über dies und einiges andere hab ich heut mit meinem lehrer gesprochen.

Er ist ebenfalls der meinung, dass die spiele nicht verboten werden sollen, da 1. man sie sowieso weiterhin bekommt (hallo, der kerl hatte mit 18 2 SCHROTFLINTEN!!!! glaubt ihr echt, n verbot von PC SPIELEN ändert was? MWHAHAHAHAHAHA scherz oder?). 2. sind sie immernoch nicht wirklich realistisch, 3. mit einem "anstups" is net gleich der komplette monitor mit blut voll und 4. kein politiker jemals wirklich viel von dem spiel gesehen bzw. keiner sich jemals intensiv mit den spielen auseinander gesetzt hat.


Er selbst ist mittlerweile vater von 5 kindern, von denen 3 alt genug sind um "Killerspiele" zu spielen.
und keins von ihnen macht einen aggressiven eindruck. Er ist sogar eher der Meinung, dass sie stress abbauen und "teamgeist" trainieren (genau so wie bei fifa, wie auch im vortrag genannt).

Besonders 4. stimme ich zu:
Herr Stoiber hatte zur Zeit der Kinoaufführung von "Das Tal der Wölfe" den Film gar nicht gesehen, das gab er auch öffentlich zu. Er meinte, ihm reiche die (einseitige) Berichterstattung.

Frage nach der Wirkung ist falsch!

Möglicherweise fördern PC-Spiele gewaltbereitschaft, möglicherweise helfen sie, gewaltätiges Verhalten zu lernen oder zumindest, andere Konfliktlösungmöglichkeiten nicht zu erlernen. Sicher wird nicht jeder Counter-Strike-Spiele Attentäter. Sicher sind nicht nicht alle Spiele-Spieler davon dümmer geworden und auf jeden Fall gab es vor der Erfindung des PC wahrlich genung Gewalt und Grausamkeit in der Welt.

Über die Frage eines Verbotes sagt dies alles meines Erachtens wenig aus: Es kann nicht nur darum gehen, was bestimmtes Verhalten bei einigen schwachen Charakteren bewirkt. Wenn es um Zusammenleben geht, darf die Frage nicht nur sein: Wie weit darf ich gehen, wieviel Gewaltdarstellungen und -spiele zulassen, damit es noch nicht zu Amokläufen oder Volksverdummung kommt. Die Frage muß sein: Wie gehen wir mit anderen Menschen? Und: Wie gehen wir mit der Imagination des anderen Menschen um?

Wirkung ist nicht entscheidend. Entscheidend ist: Welchen Umgang mit Menschen erachtet eine Gesellschaft als ihr selbst und der Würde des Mesnchen angemessen? Dann müßte als virtuelle Handlung genauso verboten sein, was als als real-reale Handlung verboten ist. Warum soll in virtuellen Raum erlaubt sein, was die Gesellschaft außerhalb dieses Raumes als menschenunwürdiges Verhalten ächtet? Warum soll virtuell getan werden dürfen, was in realer Realität die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte zur folge hätte.

Brot und Spiele - sind wir kein Stück weiter gekommen?

damit stellst du eine intererresante Frage

Die letztlich in der mündet, wie sehr eine Kleingruppe oder gar ein Individuum das Recht hat, seelisch anders zu sein als die Gesellschaft. Ich denke, das Problem daran wird klar, ohne dass wir mit Begriffen, wie Gedankenpolizei, Egoismus, etc um uns werfen.
Fakt ist jedoch, dass in der BRD ein Verbot nur dann zulässig wäre, wenn die Willensfreiheit der Spieler die der Nichtspieler verletzen würde, was sich selbstverständlich "interpretieren" lässt.

Verbote/Indizierungen haben insofern nichts mit Gedankenpolizei zu tun,

als sie die Grenzen abstecken, in denen die Freiheit des Individuums erst möglich wird. So ist die Freiheit, Leben zu können, ohne andere dafür töten zu müssen, ermöglicht durch das Tötungsverbot. Warum sollte diese Freiheit (Leben können, ohne dabei einen anderen Menschen zum Opfer des eigenen Lebens machen zu müssen - und sei es einen virutellen) ihre Begrenzung im Handlungsmodus (real - virtuell) finden?

@candidus

Sofern ich deinen Text richtig verstanden habe, möchtest du eine Trennung der Welten aufheben und postulierst den virtuellen Menschen, den ich mir, offengestanden, ausserhalb eines MMORPG mit überzeugten Rollenspielern nicht vorstellen kann. Behauptest du, dass die Existenz von Polygonmodellen und Neuralnetz"chen", mit der Menschlichen vergleichbar ist, oder ensteht dieser virtuelle Mensch, wie in meinem Beispiel angedeutet, durch den Spieler?
*verwirrt*

die virutelle Realität im Spieler

Natürlich ist eine vom Computer dargestellte Figur kein wirklicher Mensch, sondern nur das Bild von einem Menschen. Insofern kommen diesem virutellen Menschen natürlich auch keine Menschenrechte zu.

Mein Argument gründet in der Überzeugung, dass die Menschen einer Gesellschaft in der Weise, wie sie miteinenander umgehen, inszenieren was sie für menschenwürdig halten. Beispiel: Eine Gesellschaft, in der es selbstverständlich ist, dass Witwen sich ver selbst verbrennen, sagt damit implizit: Das Leben einer Frau ist nur in abhängig von dem ihres Mannes würdig und hat keine selbständige Wüde.
Folgt man diesem Gedanken, dann spielt es nicht nur einen Rolle wie ich mit dem realen gegenüber umgehe, sondern auch wie ich mit Bildern von realen Gegenübern - also mit virutellen Menschen umgehe. Auch im Umgang mit Bildern von Menschen wird Menschenwürde inszeniert - oder eben nicht. Deshalb hören ja auch keineswegs alle Persönlichkeitsrechte mit dem Tod auf: Obwohl der Leichnam kein handelndes Subjekt ist, obowhl ehr mehr nur ein Symbol des Lebewesens ist, das er einst war, ist er auch nicht einfach ein Ding unter anderen, sondern genießt was Verstümmlung oder sexuellen Mißbrauch angeht ein höheren Schutz als eine Zuchhini.

Die entscheidende ethische Frage ist: Was ist der Mensch? - Einen Beitrag zur Beanwortung leisten Menschen im Umgang miteinander - aber eben auch im Umgang mit der Imagination des anderen. Deshalb ist auch der Umgang mit dem Bild ethisch relevant, auch wenn es sich dabei nicht um ein handelndes, fühlendes Subjekt handelt.

voting

@voting, bis jetzt hab ich hier ja net wirklich was negatives gelesen...

haben wohl alle immer was anderes verstanden, oder?

denk wir bewegen uns bei ~80 % gegen das verbot (oder ~90?)


voting von vorne? :>

wahrscheinlich trauen sich die befürworter des verbots bei diesem massivem rückhalt für die spiele nicht zu schreiben...?

denke die meisten habens verkehrt verstanden., die erklärung die noch bis vorhin drunter stand war genau andersherum

quasi pro für verbot

@polylux

nöö - das Ergebnis dieser Umfrage ist halt einfach durch das Verwirrspiel, welches durch anfängliches Falschbeschriften der Vote-Button entstand verfälscht!
Und wenn ihr darauf achtet, welche Stimmen vor 00:40 wo eingingen werdet ihr ein völlig anderes Ergebnis bekommen.

Hat nicht so auch Bush seine letzte Wahl gewonnen?

Verbieten? So ein Unsinn!

Wer soetwas fordert hat nicht richtig nachgedacht und strebt nur nach kurzen, medienwirksamen Lösungen einer Problematik, deren Vielschichtigkeit und Tiefgründigkeit er nicht ganz verstanden hat.

Nur weil jemand solcherlei Spiele spielt, heißt das doch noch lange nicht, dass jeder ein potentieller Amokläufer ist.
Es ist eine Frage der Umwelt. Keiner wird doch aus sich heraus zu einem solchen Menschen.
Weder die Schüler an der Rütlischule, noch der Amokläufer aus Erfurt und jetzt der letzte, sind doch doof und dumm gewesen.
Sie haben doch erkannt, worauf es letztendlich ankommt heutzutage. Es ist alles Konkurrenz. Es fängt doch damit schon an, in welche Schule man kommt. Man wird vorsortiert und in eine bestimmte Schublade gesteckt, aus der man nur sehr schwer herauskommt.
Die Schüler in der Rütlischule haben eine Parallelkonkurrenz aufgemacht, um das fetteste Handy, die coolste Jeans und das flegelhafteste Benehmen.
Steinhäuser und Co. haben selbst diese Konkurrenz verloren und haben in einem Klima der sozialen Kälte und der ungleichen Verteilung von Hab und Gut, von Chancen und Möglichkeiten keine Chance mehr auf Anerkennung gefunden.

Es sind mitnichten irgendwelche Killerspiele, die solche Taten verursachen und auch nicht irgendwelche Musik oder eine bestimmte Art sich zu kleiden.
Es ist die Suche nach Anerkennung, die Menschen dazu treibt extreme Dinge zu tun.
Deswegen fliegen sie zum Mond, klettern ohne Sauerstoffgerät auf die höchsten Berge oder laufen Amok, weil sie sonst keine Anerkennung finden (Das soll jetzt nicht heißen, dass ich Armstrong oder Messner mit Amokläufern oder Psychopaten auf eine Stufe stellen will XD).

Wer einen konkurrenzkampf verliert, zumal einen innerhalb der Gesellschaft, macht einen auf, den er gewinnt. Und sei es um den Preis, selbst der einzige Teilnehmer zu sein.


Vielleicht sollten auch Sakkos verboten werden, weil die Menschen, die sie benutzen, meistens in Korruptions- oder Bestechungsskandale verwickelt sind!
Ich fordere hiermit ein Verbot von Sakkos!

Asko, Counterstriker, WorldofWarcrafter, Doom und FEARSpieler...

Die meisten Dinge im Leben SIND einfach..!

Mittlerweile bin ich zu der Erfahrung gekommen, daß Verbote nicht nur eine Notwendigkeit in
unserer Gesellschaft sind, sondern - auch wegen der unglaublichen Wichtigtuerei von selbsternannten Humanisten - viel zu wenig angewendet werden.

Natürlich müssen wir Kinder vor sich selbst und auch vor den wirren Bedürfnissen schützen, die bei uns Allen geweckt werden sollen.
Wir schützen sie vor Pornografie, vor Drogenverherrlichung, vor Nazieinflüsterungen, dem freien Erwerb von Waffen und und und.

Daß Verbote nur unzureichende Werkzeuge sein können, sei hier unbestritten. Sie können aber dennoch große Wirkung haben, deswegen funktionieren sie seit 5000 Jahren auch relativ gut.

Die freie Verfügbarkeit von gefährlichen Dingen erhöht die Wahrscheinlichkeit ihrer Verwendung.

Menschen auf vielerlei Art virtuell töten zu können, bringt eher auf die Idee, das in Realitas zu wiederholen, als es NICHT im PC zu üben.

Wir sollten uns nicht in die Hosen machen, weil wir etwas verbieten - wer Andere schädigt, kriegt meiner Meinung nach ganz berechtigt auf die Pfoten! Und da der Gesetzgeber Prävention zu betrieben hat, soll er das einfach tun.

Mit dem Verbot von Mord sind wir ganz gut gefahren, und ich glaube, daß Jedem einige Beispiele einfallen. All Dies wird sowieso von Gerichten gegengeprüft - was soll die Aufregung?

Mir ist die ganze realitätsferne Verherrlichung von Gewalt, ob spielerisch oder nationalistisch, zuwider, und ich weine dem keine Träne nach.

Eine Verbreitung dieser Spiele über www. nach deren Verbot (hoffentlich), sollte genau so verfolgt werden wie Kinderpornografie, finde ich.

rrigor

Was hat die Aussage deines Postings mit Kinderpornografie zu tun, ausser, dass das Wort sehr polemisch wirkt? Der Schutz von Kindern steht ausser Frage, der Begriff bezeichnet aber keine Jugendlichen, oder Heranwachsende bzw Erwachsene, wie es der Täter war. Spiele mit einer Jugendfreigabe dürfen deshalb auch nicht in Kinderhände gelangen.
Auch eine Unterscheidung zwischen Tat und Gedanke, ist, denke ich, heute angebracht - oder sollen wir jeden Politiker, Manager, usw, der sich kampfbereit gibt einsperren? Wir leben nun einmal zum Glück nicht in einer rosa-Plüsch-Gesellschaft und der simulierte Kampf kann für andere Menschen, deren Rechte einzuschränken nichts darstellt, weswegen du dir in die Hosen machst, durchaus entspannend sein. Desweiteren haben in der gesammten Menscheitsgeschichte Denkverbote zum Sturz von Diktatoren geführt.

Ich möchte da gleich mal die Gelegenheit geben, darauf zu antworten.

Verbote mit einer biblischen Zahl wie 5000 Jahre zu einem funktionierenden System zu symbolisieren, halte ich für falsch. Denn wären diese Verbote tatsächlich wirksam, gebe es, nehme man mal die zehn Gebote, keine Morde, Diebstähle, Ehebrüche, Verleumdungen, Glaubenskriege und Sonntagsarbeit mehr. Ich kann mich nicht daran erinnern, das diese Gesetze im Laufe dieser Jahre eingehalten worden sind.
Und das waren Gesetze die WIRKLICH jemand anderen geschadet haben.

Sooft ich in der virtuellen Welt eine mir feindlich eingestellte Kreatur niedergemacht habe (und das seit mittlerweile über 20 Jahren), es ist dabei niemand lebendiges zu schaden gekommen. Ich lebe nicht als Hinterhof-Junky. Und man mag es kaum glauben: Ich bin kein Einzelfall.

Und was die Verfolgung angeht: Chinesische Verhältnisse wollen Sie doch nicht wirklich oder möchten Sie vielleicht, dass Ihr Kind, weil es sich über das Internet einen Ego-Shooter geladen hat, sofort für mehrere Jahre in den Bau gelangt?

Ich möchte da gleich mal die Gelegenheit geben, darauf zu antworten.

Verbote mit einer biblischen Zahl wie 5000 Jahre zu einem funktionierenden System zu symbolisieren, halte ich für falsch. Denn wären diese Verbote tatsächlich wirksam, gebe es, nehme man mal die zehn Gebote, keine Morde, Diebstähle, Ehebrüche, Verleumdungen, Glaubenskriege und Sonntagsarbeit mehr. Ich kann mich nicht daran erinnern, das diese Gesetze im Laufe dieser Jahre eingehalten worden sind.
Und das waren Gesetze die WIRKLICH jemand anderen geschadet haben.

Sooft ich in der virtuellen Welt eine mir feindlich eingestellte Kreatur niedergemacht habe (und das seit mittlerweile über 20 Jahren), es ist dabei niemand lebendiges zu schaden gekommen. Ich lebe nicht als Hinterhof-Junky. Und man mag es kaum glauben: Ich bin kein Einzelfall.

Und was die Verfolgung angeht: Chinesische Verhältnisse wollen Sie doch nicht wirklich oder möchten Sie vielleicht, dass Ihr Kind, weil es sich über das Internet einen Ego-Shooter geladen hat, sofort für mehrere Jahre in den Bau gelangt?

Ein kern Wahrheit steckt drin...

Leider ist bezogen auf Killerspiele jedoch absolut fehl am Platz. Wahre Killerspiele werden Idiziert...

Und in unserem Grundgesetzt steht gemeiselt:

Eine Zensur findet nicht statt.

Somit ist es verboten Killerspiele zu verbieten.

Verbote und deren Wikrung

Als erstes möchte ich einmal klarstellen das eine Nennung von Kinderpornographie im gleichen Satz mit den sogenannten Killerspielen extremst unangebracht ist. Mal möglichst neutral gesagt.

Leider geht Polylux nicht auf den Fall des Verbots ein.
Mal angenommen man stellt alle anderen Möglichkeiten der Einschränkung ein und wählt gleich die Schlimmste Variante - das Verbot wäre es sehr fatal.
Man würde wohl alle Jungen Menschen und Erwachsene kriminalisieren.
Ich denke viele Millionen von Leuten in Deutschland spielen Ego-Shooter und ähnliches.
Ich habe nur einen link zu Steam bezüglich Spielerzahlen:
http://www.steampowered.com/v/index.php?area=stats


Wenn es nun verboten würde dann hätten diese Spiele auf manche noch mehr einen Reiz.
Vermutlich würden sich mehr Leute einfach noch härtere Spiele besorgen die bis jetzt bei uns auf dem Index stehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Indizierung
Nämlich darum: weil wenn man sich schon illegal wo etwas runterlädt kann man sich auch gleich "alles" laden.
Also richtige Gewalttätige Spiele wo dann vermutlich die Körperteile rumfliegen und die Spiele direkt auf Gewalt aus sind.

Wer glaubt Verbote würden Wirkung Zeigen soll mal bei der Musik- und Filmindustrie nachfragen.
Ich frage mich warum die sich so die Zähne ausbeißen wenn alles so einfach wäre.

Natürlich kann man auch die Ultimative Zensur fordern, aber derjenige wir wohl dann nicht viel Verstand haben weil er damit die Demokratie abschafft.


Personen die die Verbote fordern sind meines Erachtens Unwissende Leute die nichts mit PC-Spielen am Hut haben und einfach nur Angst haben.
Also will man einfach es verbieten was Angst macht anstatt sich damit auseinanderzusetzen.

Irgendwie erinnert mich diese ultimative Panik an die Mobilfunkstrahlung - dort wird plötzlich Panik geschürt obwohl eigentlich wir schon in allen Frequenzbereichen überschüttet werden mit allen Arten der Strahlung. Es gibt fast keine Frequenz mehr die "nicht genutzt" ist.

Lasst uns eine Lobby machen...

Na klar, jeder, der was auf sich hält, hat 'ne Lobby. Die Zigarettenindustrie verhinderte jahrelang, dass ihre Werbung verboten wird. Mit der Alkoholwirtschaft gibt es zum Glück noch die Möglichkeit sich wenigstens ein kleines Bierchen vor der Fahrt zu genehmigen. Die anderen paar Gläser waren nur zum Wohlfüllen ähh... -fühlen.

Mit der Lobby der "Shooter-Freunde" und einer Menge Geld von unseren Sponsoren wäre jede Debatte der Nährboden entzogen.

Liebe Elternverbände, bevor es soweit kommt. Denkt mal bitte nach:
1. In Erfurt und Emsdetten waren die Täter bereits volljährig (19 und 18). Die hätten sogar Pornos, Horror-, Splattervideos und ungeschnittende Actionstreifen massenweise kaufen können.
2. Beide Fälle haben vielschichtige Gründe, von denen wir normalen Menschen vermutlich nicht mal die Hälfte kennen. Wieso also immer gleich alles verbieten, wenn man selbst den Kinden nichts als Ersatz bieten kann, außer einen Anspruch, den sie vielleicht gar nicht erfüllen können oder wollen.

meine Meinung

Warum "bevor es soweit kommt"?

Wie im Filmbeitrag geschildert, war das Neue schon immer das Böse. Aber heute ist es das noch viel schneller. Ist ein Sündenbock auserkoren, hatte man noch nie eine bessere Möglichkeit, die breite Masse durch Reizüberflutung und Dramatisierung meinungsbildend zu beeinflussen!

"Wir" BRAUCHEN eine Lobby - schlicht um zu ERKLÄREN. Einen anderen Standpunkt werden wir in nächster Zeit dadurch längst nicht erreichen können.

Nun gut, wir haben den behäbigen ESB. Aber was soll man machen - es traut sich keiner...

Lobby baut sich auf...

Da ist der erste Versuch einer Lobby:

http://www.pro-games.biz/

&

http://www.egaim.de/

pr0

Welche bösartigen "Killerspiele" Charles Manson und andere seiner Gattung wohl gespielt haben?
Die Gesellschaft ist Schuld, aber da ein schnelles Verbot
1. populär macht, bei den Leuten die sich damit nicht auseinandersetzen
und 2. einfacher und billiger ist, als mehr Schulpsychologen und Sozialarbeiter einzustellen
wird es vllt Realität werden. Von der Netzzensur die damit einhergehend vollzogen werden soll ganz zu schweigen.
Verschwiegen wird auch, dass es mit der USK und BPJM schon Kontrollinstanzen gibt, wie nirgendwo sonst auf der Welt.

Stoppt Zensur, stoppt Bevormundung, stoppt Entrechtung und fördert die Familie und den gesellschaftlichen Dialog, fördert die Selbstbestimmung der Bürger, fördert einen konstruktiven, aufgeschlossenen Umgang mit den neuen Medien!!

Wenn unsere rechte einmal weg sind, bekommen wir sie NIE wieder.

Alle Jahre wieder

Pro Killerspiel = Contra Zensur

Schon wieder hat er zugeschlagen:
Kein Attentäter - sondern der Ruf nach der Schere im Kopf. Nach Erfurth folgte die Etikettierung aller bespielten Datenträger nach Altersfreigabe - ich musste herzhaft lachen, als ich im Elektronikmarkt eine Konzert DVD von Matthias Reim liegen sah. Sie war vom Vertrieb nicht gekennzeichnet worden und deshalb mit einem roten USK 18 versehen...

Aber zum Thema:
Mit schöner Regelmäßigkeit findet im Anschluss an Amokläufe heranwachsender Jugendlicher eine Debatte um die Ursprünge der Tat statt. Und tatsächlich sind die Schuldigen schnell ausgemacht - Musik, Filme, Spiele. Wie schon in der Presse jenseits einiger Boulevard-Blätter festgestellt wurde: "In Deutschland bekämpft man am liebsten die Symptome, aber nicht die Ursache." Die Hysterie hält eine kurze Zeit an, einige Hardliner und ehrgeizige Regierungsbeauftragte sonnen sich ihre 15 Minuten im Blitzlichtgewitter, und dann dreht sich die Erde weiter - wenn auch etwas schwerer unter der Last der guten Vorsätze und jugendschutzrechtlichen Auflagen.
Die Schuldzuweisungen sind dieselben, nur die Adressaten ändern sich im Laufe der Zeit - 1994 war Oliver Stone mit seinen "Natural Born Killers" für zahlreiche Nachahmer verantwortlich, im Jahr 2006 gähnt der BPJS-Beamte beim Anblick des ungekürzten Director's Cut. Dafür sind generell alle Spieler von Ego-Shootern potentielle Amokläufer. Ich bin gespannt, wer 2016 die Wurzel allen Übels sein wird.

gewaltiges gewaltpotential

obwohl ich selbst nicht gegen computer-spiele bin, so fällt mir immer wieder auf, wie das gewalt-niveau, vor allem in filmen, immer weiter steigt. der letzte film, der mich schockierte, war irreversibel. inzwischen könnt ich mir den zum frühstück anschauen. klingt krass, ist aber so. jetzt hab ich leider hills have eyes gesehen. und ich musste feststellen, nachdem mein heruschlag sich beruhigt hatte, dass jetzt auch die vermischung von sozialen interaktionen mit roher,äußert brutaler gewaltdarstellung in meinem kopf ist...jetzt liegt es wohl an mir, dass in kontext zu stellen.natürlich sollte das auch jedem gelingen, aber werden nicht auch wirklich ideen wach gerufen...(mann, die fäkalabteilung im beate uhse in pforzheim macht den gröten teil der ladenfläche aus)...ideen, die noch nicht mal in computerspielen,viel mehr durch die medien all´gemein,publiziert werden...

VORSICHT! Kann Spuren von Sarkasmus enthalten

Zunächst muss ich ja mal ein Geständnis ablegen: Ich bin in dieser verrufenen Gothic-Szene, höre Heavy-Metal, bin Rollenspieler und ja, ich spiele auch ab und an gerne mal ein böses Killerspiel - Medienberichten zufolge bin ich also extrem gefährlich und dazu verdammt eines Tages Amok zu laufen. Nicht, dass ich irgendwie einen Zug dazu verspüren würde, aber mein schädigendes Umfeld lässt mir wohl keine Wahl....
Na Prost-Mahlzeit. So einfach würde ich meine Diagnosen auch gerne mal stellen. Der Grund für den Amoklauf, für die Gewaltbereitschaft dieses Täters ist in seiner gesellshaftlichen Position zu suchen. Was muss in einem Elternhaus schief laufen um zu Übersehen, dass sich der Sohn mit scharfen Waffen versorgt? Was muss in diesem direkten Umfeld schiefgehen, wenn die Hilferufe dieses Jungen jahrelang überhöhrt werden? Die Ellenbogen-Mentalität, die sich innerhalb dieser Gesellschaft ausgebildet hat, die soziale Isolation und die Perspektivelosigkeit, die von keinem Ansprchpartner kompensiert wird - Das sind die wahren Auslöser von Frustration - und die Frustration der Schwachen ist der Nährboden für diese Gewaltbereitschaft.
Eine andere Frage die zu klären wäre: Was war zuerst da - das Huhn oder das Ei? Wenn ein Mensch aggressive Tendenzen aufweist, wird sich das auch in der Wahl seiner Unterhaltungsmedien ausdrücken. Keine Spieler, dessen aggessives Gemüt ihn unter Dampf setzt wird Spiele spielen, bei denen er Spongebob zu einem genüsslichen Unterwasserspaziergang ausführt...
Wohin ein Verbot führt kann man nur schwer sagen vielleicht laufen die Jugendlichen früher Amok, weil ihnen die virtuelle Kompensation ihrer Gewaltbereitschaft fehlt - aber dann liegen sie dem Bildungswesen wenigstens nicht so lange auf der Tasche...

Gothic

....sondern dann gleich HARTZ IV! Entschuldige, wenn ich Deinen letzten Satz "beendet" habe. Aber unser ALG II trägt den Namen eines Kriminellen (O-Ton Richard Rogler Scheibenwischer vor ca. 2,5 Std.) dem ist wohl nicht mehr hinzuzufügen...

@locutus: ??
Irgendwie passt Deine Antwort nicht zu der Aussage in meinem Text.
Meine Meinung zu Hartz IV lasse ich mal außen vor, das hat nichts mit dem Thema zu tun.

Zusammengefasst ist wirklich die Perspektivelosigkeit und mangelnde Anteilnahme in vielen Bereichen des sozialen Umfelds (dazu zählt auch Dauerarbeitslosigkeit!) für mich ein Hauptmotor der entstehenden Frustration, die sich dann in der Gewalt entläd.
Die Hilflosigkeit in der eigenen Situation wird durch die Nutzung der Waffe - ein Werkzeug um die eigene Schwäche überkommen zu können - kompensiert.

Verbote sind der falsche Weg

Es gibt sicher Menschen, die sich in eine virtuelle Realität flüchten, um dann in der echten Welt diese nachzustellen. Das geschiet aber nicht von jetzt auf sofort, sondern in kleinen Schritten. Die Gesellschaft (im Besonderen die Verwandten und Freunde) ist es, die solche Veränderung bemerken kann und muß. Und dann darf man nicht still zuschauen, sondern muß helfen.

Ein Verbot von (Killer-)Spielen in Deutschland hat einen effektiven Nutzen von Null. In der globalen Welt sind jedem gewillten Spieler Shooter zugänglich, notfalls werden sie illegal aus dem Netz geladen. Natürlich könnte der Staat (ähnlich wie in totalitären Systemen) versuchen entstrechende IPs zu blockieren, aber ersten findet man immer einen Weg und zweitens kann das dafür aufgewändete Geld effektiver in die Betreuung und Bildung von Schülern investiert werden.

Shooter und andere Spieler beeinflußen mit großer Sicherheit die Konsumenten, egal ob Kind oder Erwachsener. Die Kinder müssen geschützt werden und aus meiner Sicht sind die bindenden Altersempfehlungen der USK ausreichend. Wenn Eltern ihren Kindern erlauben (oder es nicht kontrollieren) nicht für deren Alter zugelassene Spiele zu spielen, was übrigens strafbar nach deutschem Recht ist, kann man der Softwareindustrie dies nicht vorwerfen.

Desweitern gab es Amokläufe auch schon vor der Computerära und vor dem Fernsehn. Jetzt die gesamte Schuld auf diese Media zu schieben ist ein leichter Wg, aber sicher nicht der richtige um zukünftige Amokläufe zu verhinder. Genauso gut kann man Brot verbieten, weil jeder Amokläufer Brot gegessen hat.

"Killerspiele" Nettes Trendwort.

Sogennante Killerspiele gibt es schon beinahe solange wie Computer selbst. Ich denke nicht das Spiele einen Menschen dazu treiben so zu handeln. Es sind doch eher die Umstände in der realen Welt, welche einen zu einem solchen Punkt bringen.

Auch ohne PC-Spiele gibt es genügend Gewalt und Verbrechen zu sehen.. täglich in den Nachrichten oder in der Tageszeitung. Ein Verbot der Spiele würde uns nicht vor Grausamkeiten schützen.

Ich selbst spiele oft am PC. Jedoch steht der Spass immer im Vordergrund. Auch ich spiele die sog. "Killerspiele" gerne und sehe nichts böses darin. Lieber einem virtuellen Gegner ins Gesicht schiessen als wirklich auf dem Kampffeld zu stehen und abzudrücken.

Ich denke solche Attentate können verhindert werden, jedoch ist weitmehr nötig als ein sinnloses Verbot von "Killerspiele".

Zwoelfi

Hallo Zwoelfi,

Du hast es erkannt! Der Begriff "Killerspiele" ist jetzt DAS Schlagwort für den geneigten Bild-Leser auf der Strasse. "Wenn die am PC schon MENSCHEN abschlachten, dann wird´s Ihnen in der Wirklichkeit auch nicht mehr schwer fallen"! Ein Springer-Verlags-Junkie kann halt nicht mehr unterscheiden zwischen menschenähnlich aussehenden Nullen und Einsen und der Wirklichkeit! Aber da frage ich mich: Wer lebt dann eigenlich in einer Traumwelt???

Das ist doch alles Quatsch!

Es ist doch ganz klar was für ein Spiel da läuft! Die Regierungen spielen die Karte aus mit dem Sündenbock symbol, dass heist irgend einer oder irgend etwas muss schuld sein an den schrecklichen taten die begangen sind! Also sei es die Böse Rockmusik die sich unsere Eltern schon angehört haben oder heute sind es die Computerspiele! Aber hauptsache die probleme sind wo anders zu suchen! Man kann aber auch sagen die Schule wäre schuld daran oder das umfeld, ja vieleicht auch die Eltern oder ein anderer sozialer grund. Aber so etwas wurde nie zur rede gebracht, da heist es gleich "du bist ja viel zu brutal" die Eltern können da nichts dafür, auch seine freunde nicht, denn die haben ja aus irgend einem grund nicht auf seine Hilfesuche reagiert! Aber Hey, das ist ja sonnenklar das Computerspiele Menschen zu Killer macht! "Killerspiele" der name alleine schon, zeugt von einer gut überlegten Kampagne gegen Computerspiele! Ich sehe die Probleme die Jugentliche und Erwachsene haben eher als soziale probleme in Beruf und Schule! Ich spreche von Leistungsdruck, mobing, angst die stelle zu verlieren, schulden, nicht zufrieden mit dem system, arbeitslosigkeit, stress ausgelöst durch die eben genanten gründe machen die meisten Menschen unglücklich! Und darauf folgen frustrationen die irgendeinmal in bösartigen taten enden! Eigentlich wäre es viel zu einfach wenn man sagen kann, dass ein "Killerspiel" schuld sei an einem Amoklauf!

niemand entschuldigt sich für rechtschreib-und satzstellungsfehler

Pro

Diese sogenannten Killerspiele gab es auch schon vor dem Massaker von Robert Steinhäuser und Co. Das Phänomen ausgegrenzt zu sein ist ein allgemeines gesellschaftliches Problem und spielt bei den Tätern eine weitaus größere Rolle, als der Versuch sich in einer virtuellen Welt von realer Wut und Verzweiflung auf sich selbst und andere zu befreien. Jeden Tag spielen zig Millionen Menschen sog Killerspiele, ohne dabei gleich durchzudrehen und wahllos Menschen zu töten, die nicht aus einem Haufen Polygonen und Pixeln, sondern aus Fleisch und Blut bestehen. Im Namen Alahs werden jeden Tag Anschläge geplant und durchgeführt und selbst Donald Rumsfeld kam nach dem 09.11. nicht auf die Idee, den Islam zu verbieten. Sprich: Von religiösen Menschen, oder solchen die sich dafür halten, geht mehr Gefahr aus, als von ein paar daddelnden Jugendlichen, von denen die meisten ihre Kindheit in gut behüteten und liebevollen Elternhäusern verbrachten oder noch verbringen.

Dein Text klingt nach Pro-Game...

Auch so verwirrt wie viele andere?

Sorry - ist nicht Deine Schuld, aber was hast Du gevotet?

Das ist es ja, ihc bin eben kein Gamer will hier auch kein Solidaritätsbekenntnis an solche aussprechen, aber ich denke nunmal dass nicht die Existenz solcher Spiele die Jugend gefährdet, sondern vielmehr die Angst ohne Arbeit und Perspektive ihr Leben bestreiten zu müssen. Die Abwanderungszahlen waren noch nie so hoch wie es aktuell der Fall ist und viele Menschen sehen für sihc und ihre Familien keine lohnenswerte Zukunft in der Bundesrepublik. Natürlich kann man sich auch alles schlechter reden als es ist, keine Frage, aber die allgemeine Unzufriedenheit lässt sich nicht leugnen und die Medien tuen ihr übriges, indem sie die Angst vor Hartz4 weiter schüren, indem sie Tag täglich vom "neuen" Phänomen Unterschicht berichten und damit die Zukunftsängste besonders von labilen Menschen weiter schüren. Doch zurück zum eigentlichen Thema....Ein Verbot von CS und Doom wäre das Letzte, was meiner Meinung nach als Präventionsmaßnahme von Gewalttaten taugt. Jeder nur halbwegs versierte Gamer lädt sich seine Spiele ohnehin online runter und ist somit nicht durch Gesetze vom Spielen abzuhalten. Was Menschen tatsächlich in den Wahnsinn treibt lässt sich nicht mit Verboten regeln, sondern nur mit mehr sozialer Gerechtigkeit und die wiederum kostet Geld. Geld, das der Staat nicht bereit ist auszugeben und nun ratlos vor den Konsequenzen den eigenen Versagens steht. Einen Sündenbock für alles Übel ist immer schnell gefunden, doch die eigentlichen Probleme werden oft zu spät oder nie erkannt, sei es aus eigener Ignoranz, oder tatsächlich aus Unwissenheit die an Dummheit grenzen lässt. Ich denke im Fall "Killerspiele" ist es eine Mischung aus beidem, die dazu führt voeilige und falsche Schlüsse zu ziehen. Bleibt nur noch eines zu sagen, herzlichen Glückwunsch an alle die dazu beigetragen haben, dass es tatsächlich Menschen gibt, die denken die Gewalt von heute sei auf die Grausamkeiten des Zockens zurückzuführen. Die Panikmacherei von einegen Medien und Politik hat erreicht was sie wollten und oft am besten können. Sie haben einen Sündenbock gefunden.

anscheinend versammelt sich hier eine menschengruppe mit sehr ähnlichen argumentations-strängen, (siehe andere themen wo das auch oft vorkommt,zb rauchen)=>ist doch super SCHEIßE

Aha? Was soll ich nun dem entnehmen? Präsentier mir mal ein paar Argumente dagegen, statt so etwas.

Und erklär mir, warum diese Gruppe den rauchern ähnlet. Warum diese Gruppe in ihrem Argumentations-Strang beschränkt sein sollte, wenn es ein bewiesenes Contra gäbe (wie beim Rauchen).

Aber so ist der Kommentar sinnloser als die Debatte die hier geführt wird...

Was ist den daran so "scheisse"?

Genau.

Es ist das alte, misstönend klingende Lied der Meinungsbildung.

Im Übrigen bin ich für ein striktes Rauch-Verbot in alles öffentlichen Räumen.

Es ist Körperverletzung, und sollte als Solche strafrechtlich verfolgt werden

rrigor

mach mal vorschläge

mit dem gequasel von grad (hab auch noch was anderes geposted) , wollte ich nur deutlich machen, dass null gegenbeispiele gemacht werden. (ein versuch meinerseits oben).stattdessen wird nur auf so was abstraktes wie gesellschaft verwiesen...aber so läuft das nicht in der politik. ein fehler? vielleicht! aber warum funkts und warum setzten sich korrupte,geldgeile und somit wiedergewähltgeillte politiker mit sowas auseinander? weil das thema zu breit gefächert ist?hm..aber irgendwo muss man doch anfangen,wenn man nicht im gedankenkonstrukt veröden will...
gegenthesen,nicht nur gegenarumente

mann will doch hier nicht die raucher diskreditieren ( so im anderen vorum mit 100% in der abstimmung):aha,denkt sich der polylux-gugger,rauchen ist schlecht,auch wenn das leute in meiner umgebung machen->na dann weg mit den assis (geraucht wird schon lange, die bild kann man auch rauchen, wird man aber nicht high(von nicotin natürlich auch nicht,wenn manns mal gewöhnt ist<>thc,da macht gutes immer breit))

Was für eine Aufregung...!

Was ist denn hier los?

Wen kratzt es um Himmels Willen, wenn ein paar morbide Soiele verboten werden?

Juckt es Kiffer, daß es verboten ist?

Interessiert es Millionen brave Bürger, die die Steuer bescheißen (mit Hilhe von publizierten "legalen Steuertricks")?

Was springt denn da auf einmal an?

Es ist der alte Affe Angst, der uns sagt: da will Dir jemand Deine Freiheit nehmen.

Die Freiheit z.B., auf die sich die Amis beziehen, wenn es um Waffenbesitz geht.

Vielleicht ist es wieder an der Zeit ein wenig Mut zu zeigen. Und wenns nur eine Kleinigkeit ist.

Wir wissen doch, daß das ursprüngliche Problem durch ein Verbot nicht gelöst werden kann.

Aber wir können es den Kiddys ein bisschen schwerer machen, da ranzukommen - weiter nix.

Keiner weiß, was dann dabei rauskommt, denn die Karten werden jeden Tag beu gemischt.

Ein bisschen Mut, den es ohne die Angst vorher gar nicht geben würde.

Der alte Willi Busch sagte schon ganz richtig:

"Das Gute ist, und das steht fest,
stets nur das Böse, das man lässt!"

rrigor

Die Aufregung entsteht dadurch, dass viele Beiträge ähnlich unreflektiert sind wie dieser.

In den Fokus rücken Spiele wie CounterStrike, die nicht nur eine Jugenkultur prägen, sondern in anderen (oft asiatischen) Ländern sogar zum Beruf geworden sind.

Nicht das derartiges wünschenswert wäre, aber warum muss es ausgerechnet im konservativ verklemmten Deutschland wieder genau andersrum sein?

Den Kiddys schwerer machen? Hehe, die ziehen sich die Software einfach aus dem Netz runter. Nicht sonderlich schwer. Ich sehe auch nicht was ein Verbot bringen soll.

Also wenn schon ein saudummes Verbot, dann verbietet doch das "World Wide Web"!

Blöd nur, dass ein Verbot von den Kids problemlos umgangen wird, aber dem mündigen Erwachsenen, der sich mit dem PC schwertut, eine Quasi-Zensur auferlegt.

blöd ausserdem

Das so ein Vorschlag in einer Zeit kommt, wo wir wirklich schon genug Mut bewiesen haben, uns von unserer Angst kontrollieren zu lassen (Terror und Überwachungsstaat, wer das Thema wirklich noch nicht kennt möge sich informieren). Etwas mehr Mut zum Mut wäre toll.

Populismus der politischen "Kaste"

Ohne Frage verabscheuige eine solche Tat wie die des Amokläufers und die Opfer haben mein volles Mitgefühl, aber das, was Politiker aka Volks(ver)treter dieser Tage schon wieder mal von sich geben, ist an Populismus fast nicht mehr zu toppen!

Kurzer Auszug aus der Geschichte von Amokläufen an Schulen:
1927 starben 45 Lehrer und Schüler bei einem Amoklauf, 1964 starben durch einen mit Flammenwerfer bewaffneten Schüler in Köln 10 Schüler und Lehrer.

Wo frage ich jetzt die Politiker waren damals die schuldigen "Killer"spiele?!
Oh mein Gott, da gab es ja garnix in der Richtung.
Wer war da also Schuld?

Weltweit spielen z.B. alleine ca. 500.000 Leute den Ego-Shooter Counterstrike; ich war damals auch darunter, mangels Zeit momentan aber nicht mehr. Und jetzt tickt einer, der u.a. dieses Spiel spielte ,aus und reflexartig wird ein Schuldiger gesucht und per se gefunden - die "Killer"spiele sind schuld - basta.

Liebe Leute so einfach kann man es sich nicht machen. Wie auf einem Blog des Attentäters unter
http://resistantx.livejournal.com/ nachzulesen ist, war der Auslöser der Tat die gesellschaftlichen Umstände in denen der Täter "gefangen" war. Dies wird auch in seinem Abschiedsbrief deutlich, s. http://www.mein-parteibuch.de/2006/11/21/abschiedsbrief-des-amoklaeuf
ers-von-emsdetten
Besonders auffällig ist, dass es die Politik ganz eilig hat den Zugriff auf die Spuren des Attentäters im Internet zu verhindern. Ganz viele Seiten wo etwas von "ResistentX" stand sind nicht mehr erreichbar. Da geht den Politikern wohl ziemlich die Muffe, dass aus diesen Spuren offenkundig wird, dass die Gesellschaft der Auslöser der Tat war und nicht die "Killer"spiele - sonst wäre ja auch die schöne aktuelle Argumentation hin und man müsste sich kümmern.

Tatsächlich ist die Politik vollkommen unfähig die momentanen Probleme in der Gesellschaft zu lösen. Sozialarbeiter in Schulen kosten ja Geld, Freizeiteinrichtungen für Jugendliche kosten Geld, und alles was Geld kostet ist dank klammer Kassen verpöhnt, was liegt also näher "Killer"spiele zu verbieten, was ja kein Geld kostet? Ist doch so praktisch und der gemeine Politiker kann hinterher sagen - was wollt Ihr denn wir haben gehandelt.
Statt dessen sieht es in mancher Schule aus, als wäre sie nicht in Deutschland sondern hinterm Ural in Sibirien, tausende Unterrichtsstunden fallen dazu auch noch aus.

Die Probleme liegen viel tiefer in der Gesellschaft zu suchen. Als erstes muss man fragen wie ein Jugendlicher überhaupt an Waffen kommt. Sehr viele Jugendliche sehen in der heutigen Zeit keine Zukunft für sich und kriegen dies z.B. auch unmittelbar in der Familie mitgeteilt; Stichwort Arbeitslosigkeit. Während andere mit HartzIV abgespeisst werden, prassen auf der anderen Seite sogenannte Manager mit Sex-Reisen und irrationalen Gehältern. Konzerne machen Mill. € Gewinn, zahlen aber dank kreativer Buchhaltung keine Steuern und setzen Mitarbeiter an die Luft (z.B. Deutsche Bank). Nein, diese Gesellschaft ist krank und wenn sich die gesellschaftlichen Werte aller nicht sehr bald ändern, sehe ich schwarz für dieses Land.
Auf der anderen Seite gibt es jede Menge Politiker wie Merz, die sich kaltschnäuzig weigern ihre anderen Einnahmequellen offen zu legen, damit der Souverän weiss wieso Merz seine Meinung vertritt und entscheiden kann ob der Mann als Politiker überhaupt vertretbar ist, oder ob er vielleicht nur Staatsgelder als Politiker abstaubt in Wirklichkeit aber zu 90% für die Wirtschaft arbeitet, oder Schäuble hat bis heute nicht erklärt ,wo die 100.000,- DM aus dem Spendenskandal geblieben sind und so einer wird Innenminister, und dann Kohl der sich weigert die Herkunft von Spendengeldern zu erklären und sich damit über das Volk stellt. Konzerne wie die Musikindustrie schreiben die Gesetzesvorlagen und Politiker wie Zypriess nicken den Kram auch noch ab und kriminalisieren damit weite Teile der Bevölkerung
So kann man beliebig fortfahren, da nehmen sich die einzelnen Parteien nicht viel.

Dass ist genau das, was einige Leute in Deutschland ankotzt, und was sie tagtäglich vorgelebt bekommen. Am meisten deprimiert mich, dass der Großteil der Bevölkerung tatenlos dem ganzen Treiben einfach nur zusieht, sich nicht über Hintergründe informiert und statt dessen sich vom TV und der Zeitung mit den vier großen Buchstaben einlullen läßt. Nebenbei gesagt sind die Öffentlich Rechtlichen nicht sehr viel besser als die Privaten Sender. Über vieles, was "so nebenbei" passiert wie z.B. die IT-Vorratsdatenspeicherung wird auch auf den ÖR praktisch nicht diskutiert, dabei ist dies faktisch ein weiterer Schritt zur vollkommenen Aushöhlung des Grundgesetzes und des Datenschutzes. Wenn man sehr genau hinsieht, führen alle in den letzten Jahren getroffenen Entscheidungen von Recht und Politik in ein totalitäres System.

Wenn "Killer"spiele tatsächlich verboten werden sollten, fordere ich uneingeschränkt das Verbot von Alkohol, da nachweislich jährlich hunderte unschuldiger Menschen durch alkoholisierte Autofahrer getötet werden.
Oder Tabak, wieso wird der nicht verboten? Ganz einfach, weil die Politik damit unterm Strich einen tollen Reibach macht.

Abgesehen davon schicken genau diese Politiker, die jetzt nach Verbot schreien junge Männer in die tatsächlichen Gemetzel und den Tod z.B. nach Afghanistan.

Ekelhaft dieser Opportunismus und Rabulismus in diesem Land.

Ist ja nicht nur in Deutschland so :)

Da gibts nur eins... Revolution!

Respekt

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!

PimpX

Hallo PimpX,

dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen. Wenn die Politiker Tag für Tag in Afghanistan, Irak, Kongo, Libanon, bald auch Iran CS zocken können, nur dass es da nicht funktioniert eine zensierte Version für Deutschland zu kreiren, weil das nicht Pixel-Blut, sondern echtes ist, ja dann ist es halt aufgrund der Verteidigung der Freiheit und der Menschenrechte geschehen! Die Bilder in der Tagesschau werden nicht von einer Frau Engbert-Mommsen zensiert mit "Keine Altersfreigabe", sondern flimmern schön ohne Zensur Tag für Tag über die Kiste. Ich habe noch NIE um 19.59.55 Uhr gesehen: "DIE NACHFOLGENDE TAGESSCHAU IST FÜR ZUSCHAUER UNTER 18 JAHREN NICHT GEEIGNET!!

das ist doch mal was hier

der staat hat kein geld um soziale mißstände aufzufangen
aber er verdient mit seinen ursachen
---->dekadenz at its best!!!!!

Respekt...

..für Deinen Beitrag.

Heuchelei

Bush läßt weltweit foltern und morden. Angela knutscht ihn ab.
Sebastian hält es nicht mehr aus, verletzt Menschen, begeht Selbstmord. Deutschland steht Kopf.
Habt ihr's noch? Heuchelei pur.
Unsere "Verbündeten" haben Computerprogramme, mit denen sie ferngelenkte Waffen bedienen, die wirklich killen. Wo ist da der Aufschrei?
Widerlich.

Da stimme ich Dir absolut zu Hugorune!
Wir leben in einer perversen verkerten Welt die durch die Medien ins lächerliche gezogen wird!

Wir schauen uns lieber Arabella an, als uns darüber gedanken zu machen warum wir immer weniger Freiheit haben und warum Politiker mit unseren Steuern Kriege führen!
Oder warum Menschen in den 3. Ländern verecken wärend sie für wenig Geld für uns aus dem Westen die tollen Nike herstellen!

Es gibt genug Menschen auf der Welt die etwas dagegen tun würden, es gibt genug die die Kriege beenden würden! Das problem ist das wir nicht so gut organisiert sind wie die Mächtigen der Welt!
Ihnen gehören die Medien, also wird gezeigt was im Interesse derer gruppen ist die die Medienfirmen subventionieren!
Es wird regelrecht mit unseren Gefühlen und mit unserer Wahrnemung gespielt!
Warum packen wir nicht alle probleme bei der Wurzel?
Warum ist Krieg möglich? Weil es Organisationen gibt, die sehr sehr viel Geld damit verdienen um Kampfjets und Panzer und Granaten zu entwickeln!
Die sind froh über Kriege, weil bei ihnen die Kassen klingeln!!

Dieses problem hat nichts mit"Killerspielen" zu tun sondern eher mit einer kaputen Politik und einer Gleichgültigkeit die sich bei uns Menschen eingeschlichen hat!

@zauberelf

Wo willst du damit anfangen ?
Und vor allem, wie weit willst du gehen?
Bleibt in einem Staatsystem, dass sich auf auf einen riesigen Anteil an passiven Wählern stützt eine Methode ausserhalb der Manipulation und Unterdrückung?

@ Michi87

Eigentlich können wir vieles tun wenn wir zusammen arbeiten.
Die Macht die Regierungen und Firmen sowie Banken und Versicherungen über uns haben, habe Sie nur weil wir Ihnen Macht geben!
Und ein anderer Grund ist weil wir existenz Angst haben!
Oh, was wenn ich eine Kündigung bekomme weil ich meinem Chef die Meinung sage..
Oder was denken andere über mich wenn ich nicht so bin wie die Geselschaft von mir erwarted...
Wir sollten anfangen unsere macht zu erkennen!
Was wollen sie machen wenn wir keine lust mehr auf das Spiel haben? Was machen Sie wenn soldaten nicht mehr Killen wollen? Was macht die Regierung wenn wir alle keine steuern mehr Zahlen? Was wäre wenn wir alle keine Markenschuhe mehr kauffen? Was wenn wir unser Geld zuhause behalten und nicht zur Bank bringen?
Wollen sie uns alle umbringen?
Es sind mehr Menschen auf der Welt die Arm sind als Reiche!
Und die Armen tragen die Reichen!
Man kann alles friedlich lösen, wenn wir nur den Mut finden uns für unsere Rechte einzusetzen.

und was machst du,

wenn sie nicht zuhören wollen? Irgendwann das dagegen Ankämpfen sein lassen und die Waffen strecken? Oder zu anderen greifen? Ich hatte schon genügend Gespräche mit Mitmenschen, die
1: Mich, trotz einfachster Worte und Erklärungen permanent missverstanden haben
2: Mir schlussendlich Recht gegeben haben, dann aber auf das allgemeine Man-kann-ja-nichts-machen verwiesen haben
3: Einige sehr interessante Formen von Doppeldenk entwickelt haben.

Wer keine Ahnung hat,

sollte einfach mal die Fresse halten.
So wie zum Beispiel diejenigen, welche behaupten Computerspiele machen aggressiv. Fakt ist, dass es für diese Behauptung KEINERLEI Beweise gibt, es gibt nur Indizien dafür, doch Indizien sind was ihre Aussagekraft angeht nicht gerade hochgestellt.
Natürlich kann man auch nicht generell sagen, dass Computerspiele den Wolf zum Lamm machen. Doch man sollte sich auch die Frage stellen ob es Computerspiele sind die Menschen aggressiv werden lassen, oder ob vielleicht nicht auffällig viele aggressive Menschen Computerspiele spielen?
Ich persönlich, sage aus eigener Erfahrung, dass gesellschaftlich die meiste Aggression von Menschen ohne Selbstbewusstsein ausgeht, da diese ständig unter dem Druck stehen sich vor anderen zu profilieren. Dies geschieht über Statussymbole, überteuerte Kleidung, Abgrenzung und natürlich auch Ausgrenzung (was an sich normal ist - traurig aber so sind wir Menschen oder kann sich jemand ernsthaft von Vorurteilen und Ungerechtigkeiten freisprechen?), sowie leider sehr häufig auch durch Demütigung anderer. Ja liebe Leser, ihr solltet mal zusehen, dass euer Balg nicht auch so ne kleine Kackfratze ist, welche blindlinks fortwährend auf anderen rumhackt nur weil diese "schwächer" oder einfach nur anders sind.
Dadurch ließe sich auch die Vorliebe für Waffen erklären, er suchte Schutz durch sie, Macht um nicht ständig Opfer zu sein. Wer lässt sich schon gerne einen glühenden Schlüssel auf die Handfläche drücken? Und die Zukunftsangst die der Kerl hatte, nun sie wird auch durch das Fernsehen und Zeitungen geschürt. Hinzu kommt dass die Verbitterung vieler Senioren in Deutschland einem jungen Menschen auch nicht gerade Mut macht. Ist doch die erste Schlussfolgerung, dass diese an sich braven und angepassten Bürger etwas falsch gemacht haben, man selbst also andere Wege beschreiten müsse um die Chance zu haben, dass man im Alter mit seinem Leben zufrieden ist. Man wird aber in nicht darin unterrichtet seinen eigenen Weg zu finden, sein eigenes Wertesystem aufzubauen und sich selbst kennen zu lernen. Statt dessen wird dem Individuum entgegengewirkt in Form von Mode, Statussymbolen, "allgemein gültigen Zielen". Doch es sind immer nur die großen Einzelnen, welche eine Gesellschaft maßgeblich prägen und voranbringen, wie bezeichnend dass der Eigensinn als Untugend, statt als Tugend, was er eigentlich ist, verschrieen wird.
Doch zurück zum Thema.
Symbolpolitik würde dem Verbot schmeicheln. So ein Verbot hat nichts mit Politik sondern schlicht mit Polemik zu tun, wenn's hochkommt. Die Hauptschuld für diesen Amoklauf sehe ich in dem miesen Verhalten seiner ehemaligen Klassenkameraden. Wie kann es sein dass von 20 Menschen, kein Schwanz den Mut hat einem Mobber zu sagen dass er zu weit geht? Sondern diesen durch Stillschweigen sogar noch unterstützt. Die Schuld des Bastian B. liegt darin, dass er nicht mit seiner Außenseiterposition zurecht kam, dass er nicht auf seine Mitmenschen pfeifen konnte, nicht den nötigen Zynismus entwickelt hat, und dass er, wie die meisten andern Menschen bestrebt war, der Nachwelt noch etwas zu hinterlassen. Traurig, dass er sich für diesen schrecklichen Weg entschied.
Ich möchte mit diesem Text den Amoklauf nicht verharmlosen oder Gut heißen, aber ich will dass sich ne ganze Menge von Menschen selbst an die Nase packt und einsieht dass eine Gesellschaft nur dann stark sein kann, wenn sie dem Einzelnen auch eine Einzigartigkeit einräumt ohne ihn auszustoßen und vor allen, dass alle die Augen öffnen um zu sehen was faul in diesem Land, in dieser Gesellschaft.

Verbieten? Aber bitte konsequent!

Sollte man allen Autofahrern das Fahren verbieten, da es einige gibt, die für den Adrenalinkick oder zur Profilierung nicht nur sich selbst sondern auch ihre Mitmenschen in Gefahr bringen?

Sollte man Fußballspiele verbieten, um Hooligans den Nährboden für ihre Gewaltexzesse zu nehmen?

Sollte man Hundehaltung generell verbieten, da manche Halter ihre Hunde zu Bestien erziehen?

Und was wäre die Konsequenz des Ganzen (falls ein Verbot wirklich durchsetzbar wäre)? Würden diejenigen die ihren Adrenalinkick auf der Straße fanden ihn nicht anderswo suchen? Würden sich Hooligans keinen anderen Anlass zur Prügelei suchen? Würden Hundehalter ihre Machtgelüste nicht anderweitig befriedigen?

Doch, das würden sie!
Autos erzeugen keine Raser, Fußballspiele erzeugen keine Hooligans und Hunde verleiten ihren Halter nicht dazu sie zu Bestien zu erziehen.

Ego Shooter erzeugen keine Massenmörder!!!

Nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch der sie benutzt. Der Grund liegt also in der psychischen Verfassung des Einzelnen.

Das perfekte Beispiel dafür, dass repressive Politik zum Scheitern verurteilt ist, ist meiner Meinung die Drogenpolitik. Es ist nicht der Fall, dass ein Verbot einer Droge zum Rückgang der Anzahl an Konsumenten führt. Das Einzige wozu dieses Verbot führt ist ein unkontrollierbarer Schwarzmarkt verbunden mit Unsummen juristischer Kosten. Das Problem an sich (der Süchtige) bleibt bestehen. Es wird sogar noch weiter tabuisiert.

Ich spiele - unter anderem - das Spiel Counter-Strike seit ca. 8 Jahren. Ich habe seit meiner frühen Jugend keinem Menschen mehr Gewalt angetan, falls man Schulhofraufereien überhaupt als Gewalt bezeichnen kann, und habe dies auch nicht geplant. Ich spiele Counter-Strike:Source in einem Team (Clan) und fahre oft und gerne auf LAN "Partys". Bislang habe ich nicht eine Schlägerei oder ähnliches dort erlebt. Hingegen auf annähernd jeder "normalen" Party gab es in irgendeiner Form "Stress". Die Szene der Computerspieler würde ich also als eine sehr friedliche und tolerante beschreiben (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel).

Leider gibt es in dieser Gesellschaft immer mehr Vereinsamte. Verlierer, die sich nicht nur selbst als Verlierer begreifen, sondern denen es auch von allen Seiten gezeigt wird. Wieviele dieser armen Menschen begehen täglich Suizid? Ich kenne die Zahl nicht, aber angesichts der vielen Male die ich schon in der Bahn saß und folgenden Spruch hörte: "Entschuldigen sie die Verzögerung, wir haben soeben einen Menschen überfahren." möchte ich sie auch garnicht kennen.

Menschen die Suizid begehen richten ihren Hass gegen sich selbst, geben sich die Schuld daran ein Verlierer zu sein. Bei Amokläufern kehrt sich das ganze Phänomen um. Sie richten ihren Hass auf ihre Mitmenschen, denen sie die Schuld für ihren Status (Verlierer) geben. Der Grund für Amokläufe und Suizide ist also das Gefühl ein Verlierer zu sein. Es unterscheidet sich nur die Gestaltung des Ablebens.

Möglicherweise sind sogar "Killerspiele" der Anlass den Amoklauf dem Suizid vorzuziehen. Was ich nicht glaube. Aber hätte Sebastian sich "nur" selbst gerichtet gäbe es hier keine große Debatte über "Killerspiele" sondern lediglich einen kleinen Bericht im emsdetter Lokalblatt.

Ich hoffe das ist alles verständlich geschrieben
mfg 3del!

Ein letzter Satz noch: Die Reaktionen der großen Mehrheit der Politiker hat mir deren eindimensionale Denkweise ein weiteres Mal schmerzlichst vor Augen geführt.

@Polilux-Crew

Ich habe zwar keine Videoantwort vorbereitet, will aber an dieser Stelle auf ein Video von Daniel P. Schenk verweisen, welches sich, durchaus gelungen, mit der CS-(Sub?)Kultur auf satirische Weise beschäftigt. Und wenn die Crew dringend audiovisuellen Input benötigt, sei's drum ;-)

http://www.danielpschenk.com/gamersday/index.htm

Man sieht also durchaus, nicht alle Gamer sind dumpfe Psychopathen, die gleich durchdrehen ...

Und für die Contra-fans:

Ja, es fließt Pixelblut! Bei der Herstellung des Videos wurden denoch keine lebenden Wesen verletzt.

Der Film ist Wasser auf die Mühlen der Verbotbefürworter

So künstlerisch gut, super geschnitten und vertont der Film auch ist. Er zeigt nur das sichtbare!
Ein jugendlicher der stolz darauf ist, (und natürlich Spaß dabei hat) sich 24h in seine Spiele-Welt flüchten zu können.

( Woraus man ihm absolut keinen Vorwurf machen kann! Ich persönlich z.B. hatte die zusammenhänge meiner Flucht aus der Realität erst mitte zwanzig realisieren können, und kämpfe mit 29 noch immer damit, nicht mehr "flüchten" zu "müssen".)

Was aber gezeigt werden muss und der Öffentlichkeit klar gemacht werden sollte, ist der psychische Zustand der Leute und *warum* das so ist.

Die Pubertät ist eine schwere Zeit (schon immer gewesen), und die momentane Gesellschaftliche Entwicklung erschwert sie zudem gewaltig!

Warum dem so ist wurde hier schon genug diskutiert (Stichwörter: Leitungsdruck, mangelnde Anerkennung, Unverständnis, Schlechte Pädagogische Methoden an den Schulen + Unterbesetzung und Überforderung der Lehrkräfte usw.).

Dieses alles ist sehr schwer in einen Film zu bekommen!
Es ist die Aufgabe der Medien das zu machen! Dafür bezahle ich meine GEZ Gebühren, und dafür sind vor allen dingen die Öffentlich-Rechlichen Sender da.
Meines Erachtens wird das viel zu wenig gemacht. Vor allen Dingen der Zusammenhang zwischen Abbau des sozialen Marktwirtschaft (Stichwort Harz IV) und der Flucht vor der Realität der jungen Menschen in Computerspiele ist ABSOLUT UNZUREICHEND in den Medien aufgegriffen worden bisher.


(Was natürlich nicht heißen soll das alle Computerspieler Harz IV Ämpfänger sind, nur konnte ich beobachten das dort diese Flucht noch stärker zum tragen kommt.)

pöse pöse videospiele

ich persönlich bin kein aktiver ballerspieler. da hau ich mir lieber ein gutes sportspiel oder was zum raten in die playstation oder auf den rechner. trotzdem kann ich die neuerliche diskussion rund um "gewalt"-spiele echt nicht nachvollziehen.

ich bin sogar der meinung, man kann diese diskussion runter dividieren auf eine sehr plumpe aussage: hat es denn bevor es videospiele gegeben hat keine attentate, amokläufe, kriege etc. gegeben auf der welt?

also. vielleicht sollten alle die, welche jetzt einfach kurz den ballerspielen (zur not auch mal marilyn manson und co.) die schuld zuschieben wollen, erst mal in den eigenen vier wänden für ordnung schauen. wann habt ihr zum letzten mal mit euren kind gespielt? wann habt ihr euch zum letzten mal mit ihm unterhalten oder etwas unternommen?

oder vielleicht ist es ja auch ganz praktisch, dem kiddie ein game vorzusetzen. dann haben papa und mama mal zeit für sich. und wenn dann mal was passiert ist der schuldige auch schon gefunden: das pöse pöse video-gewalt-spiel.

so einfach ist eine welt, wo jeder - einfach so mal zum spass - kinder in die welt stellen darf... (sorry!)

Bekämpft REALE Gewalt, nicht virtuelle! (Vernunft statt Zensurwahn)

In Südkorea sind Computerspiele sogar als offizieller Nationalsport mit eigener Bundesliga uvm. anerkannt. Deutschland benimmt sich hingegen noch immer wie die Taliban.

Bevor man Egoshooter verteufelt, sollten erstmal ernsthafte Massenstudien über Gewaltneigung von Profispielern gemacht werden. Logisch denkende Gamer abstrahieren nämlich schlichtweg vom Aussehen virtueller Gegner, doch das können sich selbsternannte staatliche Jugendschützer offenbar nicht vorstellen, da die nach nur 20 Minuten Probespielen sich kotzend abwenden und Alpträume haben und sich daher einbilden es würde beim länger spielen immer schlimmer werden. (Dies ist kein "Abstumpfen" oder "Verlust der Empathiefähigkeit" wie solche Psychodogmatiker behaupten, sondern schlicht der Triumph der Vernunft über den Ekel! Im realen Leben verlieren Profigamer ihre Empathiefähigkeit gegenüber lebendigen Menschen nicht. Es ist für sie lediglich ein Mannschaftssport, und als solcher nicht einmal noch ungesunder als es jeder andere Profisport dank Doping und Körperüberlastung auch schon ist.)

Und dass gehirnzerstörender brutaler Beschädigungskampfsport (z.B. Boxen) auch noch live im öffentlichen TV übertragen und die Sieger als Helden gefeiert werden ist doch weit gefährlicher als rein virtuelles Geballer. Warum überträgt Ihr nicht gleich Live-Kindervergewaltigungen im TV als kommerzielles Sport-Event und feiert die Vergewaltiger als Helden in Talkshows für noch mehr Einschaltquote?!

Würden für die brutalisierende Wirkung von Alkohol gleiche Maßstäbe wie für sogenannte Killerspiele gelten, dann müsste er schon 100x indiziert, verboten und eingezogen werden. Auch 90% aller Amoktäter stehen während der Tat unter Alkohol oder anderen Drogen.

Wenn man Gewaltmedien für Kinder verbieten will, dann muss man bei Tom & Jerry, Asterix und Grimms Märchen anfangen, denn es sind nicht Gedärmematsch sondern *Inhalte* die Kinder brutalisieren. ("Die Hexe musste braten, Die Kinder gehn nach Haus - nun ist das Märchen von Hans und Gretel aus...")

Kinder müssen bei der Erziehung mit gleicher Achtung und Respekt wie Erwachsene behandelt werden und dürfen nicht länger ausgerechnet in ihrer aufnahmebereitesten Entwicklungsphase in einer kinderschokoladensüßen Scheinwelt voll "kindischer" Inhalte (wie "das Schweinchen kauft Speck bei der Maus...") verblödet werden. Stattdessen müssen sie von Beginn an zu eigenständig- ganzheitlichem Denken motiviert und mit einbezogen werden um die Probleme dieser Menschheit verstehen und lösen zu lernen. (Es gibt absolut nichts, was man Kindern nicht auf Kind gerechte Weise erklären kann; Anlügen oder Totschweigen realer Sachverhalte ist eine Missachtung der kindlichen Menschenwürde und ist auch eine Hauptursache dafür dass viele Kinder in der Pubertät ihre Eltern zu hassen beginnen.)

Und sollte man nicht zuerst das Schlachten und Essen von Tieren verbieten um das Schlachten (und Essen..) von Menschen dadurch zu verhindern?!? Der Unterschied zwischen realem lebendigen Tier und realem Mensch ist doch wesentlich geringer als zwischem realem Mensch und virtuellen Pixelfiguren! Die Brutalisierung durch gesellschaftliches Akzeptieren von echtem Tiermord ist somit doch wesentlich direkter.

Real Gewalt für zu Amokläufen, nicht virtuelle Spiele. Gäbe es keine Egoshooter, hätte der Amokläufer stattdessen eben Kriegsromane, griechische Göttersagen oder biblisches Schlachtengetöse benutzt um seinem Frust gewalttätige Vorbildfiguren zu suchen. Der Frust des Schul-Amoktäters war schon vorher da, die Ballerspielsucht war Symptom, nicht Ursache! Und dass der alltägliche Terrorismus in den Nachrichten ihn sicher mindestens genauso stark inspirierte (Sprengstoffgürtel...) ist doch auch offensichtlich. Warum setzt man nicht gleich sämmtliche Nachrichten über Terroristen auf den Index um sowas zu verhindern???

Allgemein sterben in der westlichen Welt wesentlich mehr Menschen an Verkehrsunfällen ("Es gibt kein Tempolimit auf der Deutschlandbahn... Du Bist Deutschland!" ???) als an Terror und Amoktaten. Weit mehr Schüler sterben im Straßenverkehr weil Autofahrer durch Verkehrsregeln verwirrt oder per "Vorfahrt" in die Bleifuß-Rechthaberei getrieben werden. Da hilft nur eines: Mach Deutschland sicherer - fällt Verkehrsschilder!

Mit der Killerspiel-Hetze versuchen wieder mal weltfremde Politiker mit dem Scheinargument der Amoktaten (wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit daran zu versterben?!) Zensur einzuführen um die Demokratie abzuschaffen. Das ist der gleiche Irrsinn wie die ganze Flughafen-Terrorhysterie mit der 100ml Flüssigkeits-Regel fürs Handgepäck. Auf der Autofahrt zum Flughafen zu verunglücken ist weit wahrscheinlicher als im Flugzeug durch Terror zu sterben! Politiker versuchen mit solchen äußeren Pseudo-Feindbildern immer wieder die Demokratie zu beseitigen. Glaubt denen nicht! Es ist ein fauler Trick. (Schon Hitler warnte das Deutsche Volk: "Swing macht Plattfüße"; dass Egoshooter schuld an der Gewalt in der Welt sind ist genauso logisch.) Aufklärung und Medienkompetenz braucht die Jungend um den Irrsinn zu durchschauen, nicht talibanistische Zensur der BPjS!


MÖGE DIE SOFTWARE MIT EUCH SEIN!

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I CYBERYOGI Christian Oliver(=CO=) Windler I
I (Lehrmeister der LOGOLOGIE - der ersten Religion des Cyberzeitalters!) I
I ! I
*============================ÄCHTET=DIE=BRUTALITÄT===========================*
{http://www.informatik.haw-hamburg.de/~windle_c/index.html}

Hinkender Vergleich

Buenos,

auch wenn ich im Grundpunkt mit Deiner Argumentation übereinstimme, finde ich, dass Dein Vergleich zwischen Kampfsportarten und Kindesmißbrauch nicht nur hinkt, sondern sogar über das Ziel hinausschießt...

Ganz im Gegenteil würde ich sogar den Box- bzw. allgemeinen Kampfsport mit den eSports vergleichen wollen. Immerhin geht es in beiden Fällen um das "sich-messen" mit anderen, wobei die Kontrahenten nahezu beider Vorraussetzungen und Möglichkeiten haben und sich auch keinem Zwang unterliegen...

Boxen kann und sollte auch weiterhin im Fernsehen gezeigt werden genau wie auch die eSports mit ihren Counterstrike vertretern dort bereits eine Plattform haben.

Unterschied Boxen vs. E-Sport...

Boxen ist ein reiner Beschädigungskampfsport und gehirnzerstörend.

Kein Mensch hat das Recht,sein Gehirn zu zerstoeren;nur ein gesundes Gehirn trifft gesunde Entscheidungen,und diese sind Grundlage des weiteren Ueberlebens der menschlichen Rasse.

Da der Einzelne aufgrund destruktiven Macht der Technik zur Gefahr fuer die gesammte menschliche Rasse geworden ist, muss die Ächtung von Gehirnzerstörung zufoerderstes Ziel der Menschheit sein,um ihr weiteres Ueberleben ermoeglichen zu
koennen.

Boxer als TV-Helden zu feiern ist daher keinesfalls ethischer als das Glorifizieren von Vergewaltigern zum Generieren von Einschaltquote. Im Gegensatz zu Videospielen handelt es sich beim Boxen nämlich um REALE Brutalität, deren Täter zu sportlichen "Vorbildern" für die Jugend gemacht werden.

E-Sport kann natürlich auch auf sehr ungesunde Weise betrieben werden (Fastfood-Fehlernährung, WLAN E-Smog, Erschöpfung und Schlafmangel etc.), doch handelt der Spieler hier selbst nicht brutal (solange man davon ausgeht dass die erschossenen Pixelwesen selbst keinerlei bewusstes Leid zu empfinden vermögen, wovon aufgrund der Natur digitaler Computer als endliche Automaten auszugehen ist) und ist somit kein Vorbild für reale Brutalisierung.

(Allerdings müssen jegliche zynische Andeutungen das Vorgehen in "Killerspielen" auf die Realität übertragen zu wollen (wie auf der Website des Amoktäters) strikt zur Disaqualifikation der Spieler führen. Denn der Unterschied zwischen virtueller und realer Welt muss ethisch eindeutig als zentraler Wertmaßstab gelten.)

MÖGE DIE SOFTWARE MIT EUCH SEIN!

Ballerspiele

Es hat keinen Sinn Verbote auszusprechen,an die sich keiner hält.Das Umfeld des Amokläufers hätte
ihn ernst nehmen sollen.Es ist "Fünf nach Zwölf."DieTür für die nächste Tat ist noch offen.Schließen sie wir zu. Alle gemeinsam.

Und schon durchgeladen

Faxen dicke...

ich habe im Jahr 2000 meinen Fernseher abgeschafft. Warum? Mir ging diese Beeinflussung oder zumindest der Versuch schon damals tierisch auf den Sack. Ich entsorgte das Ding und lebe bis dato ohne. Auf Arbeit ist es mitunter so das ich dort, falls absolut nichts los ist, fern schaue. Dort läuft oder darf nur N24, NTV etc laufen. Ich krieg so also schon noch mit was in der Welt passiert.
Ich sitz ergo und schau mir diesen Bericht über den neuesten Amoklauf an. Keine 5 Minuten lief diese Sendung und schon wurde Herr Stoiber eingeblendet mit der Aussage das sich 2007 die Länder zusammensetzen wollen um ein Verbot für "Killerspiele" zu diskutieren.

Ich habe die Schnauze voll!!!

Robert Steinhäuser - ein Aussenseiter, ein Mensch fern ab der gesellschaftlichen Normen, vielleicht deswegen gehänselt, schief angesehen etc - ich will ihn keineswegs in Schutz nehmen, ich missbillige seine Tat aber ich denke, dass diese Aktion für ihn einem Befreiungsschlag glich.

Sebastian B. - wenn man etwas oberflächlich auf diese Person schaut und mit Robert Steinhäuser vergleicht kann man möglicherweise Gemeinsamkeiten feststellen.

In jedem Werbespot, in den Seifenopern und Telenovelas, in Revues, Shows, Reportagen, in jeder verkackten Sendung sind doch letztendlich genug Ansprüche zu finden, welche man versucht dem Gesellschafter (also uns) irgendwie zu vermitteln. IN ist dieses, das andere ist NO-GO.
Wieviele der Gesellschafter versuchen diesen mediengesetzen Trends zu folgen? Zuviele! Werde ich als Andersdenkender in diese Gesellschaftsordnung hineingelassen? Ich denke nicht? Zählt Geld mehr als Würde? Ja!
Die westliche Zivilisation ist, zum größten Teil, komsumgeil und das können wir nicht verleugnen.
So ziemlich alles versucht man uns vorzuschreiben und so ziemlich alles lassen wir auch zu. Wir treffen uns dann möglicherweise in Foren und diskutieren dort dieses oder jenes Thema, dort lassen wir unserer Wut, unserem Frust freien Lauf und fühlen uns besser es Irgendjemanden mitgeteilt zu haben. Mein Text wird zwar gelesen werden aber ändere ich damit irgendwas? Nein! Warum gehe ich nicht raus, sage all den Menschen die ich treffe, dass ich nicht der Norm entspreche, das ich möglicherweise anders denke, dass ich mich nicht von Medien etc zu sehr beeinflussen lasse? Warum sage ich denen nicht das ich Killerspiele am heimischen Rechner spiele? Weil mir niemand zuhören würde und selbst wenn dann kommt eventuell ein Kommentar wie: MIR EGAL, LASS MICH IN RUHE!
Menschen haben Scheuklappen, sie sehen den ihren Weg. Wir leben Egoismus.

In früheren Zivilisationen (Mittelalter, Antike...) gab es mit Sicherheit auch Menschen die "urplötzlich" herumrannten und ein paar anderen den Schädel spalteten, sie köpften etc. Was war da die Ursache?
Stimmen im Kopf? Kann gut sein. Wahnwitz? Auch möglich. Schlichtweg Mordlust auf Grund von zuviel Met? Eventuell. Gesellschaftliche Zwänge? Ganz plausibel.

Ich besitze ein richtiges Schwert zu Hause. Ein Katana, keines was es als Dekoration zu kaufen gibt. Kein billiger Schund. Ich habe es von einem alten Asiaten (Koch) bei dem ich einige Zeit gelernt habe. Wir sind sehr gute Freunde gewesen...naja egal.
Ich spiele u. a. auch sehr gern schöne altbackene Rollenspiele wie das neue Gothic aber auch Dark Messiah. Ich mag die Kämpfe. Direkt, Mann an Mann, Keine Mauer als Deckung, Hinein in den Feind. Ich liebe Samuraifilme und auch sonstige Schlachtengemälde. Ich freu mich wie ein Kleinkind auf "300".

Neben den Schwertlastigen Spielen sind auch HL2 Deathmatch, SOF2 MP(blood- und gorepatch drauf), CS Source und noch Red Orchestra und CoD2 MP auf meinem Rechner installiert. Allen woran spiele ich online SOF2 und dessen Gewaltgrat ist ja schon ziemlich hochgeschraubt. Mein Nachbar ist in einem der führenden Clans bei diesem Spiel. Ich und auch mein Nachbar sind dennoch eigentlich normal. Mag eventuell am Alter liegen(30+). Oder an etwas ganz anderen...dies mag eine tiefenpsychologische Ursache haben.
Mangelte es den Attentätern an fehlender Fürsorge durch die Eltern weil diese unter einem enormen Leistungsdruck standen? Ebenfalls plausibel. Haben denn heutige Eltern noch genügend Zeit um ein wachsendes Leben wirklich zu begleiten? ich denke nicht! Woran das liegt? ...Gesellschaft...

Was will ich sagen?

Wenn man betrachtet was ich, und auch viele von euch, an Spielen mag und auch hoffentlich mitbekommt das ich nicht der gesellschaftlichen Norm entspreche, so entspreche ich dem Täterprofil. Möglicherweise würde auch ich Amok laufen wenn ich meinen Fernseher nicht abgeschafft hätte, möglicherweise würde ich aber auch dennoch hier sitzen und diesen Text schreiben weil mir mein Verstand sagt das dies nicht richtig wäre. Möglicherweise bin ich belastbarer, seelisch stärker als Robert und Sebastian. Wann werde ich verurteilt? Spätestens 2007 wenn die Politikmachenden ihren Gesetzesentwurf durchkriegen.

Es gibt unendlichen viele Ursachen für die Dinge die diese beiden Attentäter zu ihren Taten bewegten aber die Scheuklappen verhindern das sie alle gesehen werden. Solange wie nicht jeder von uns eine trägt, solange nicht jeder taub, blind und stumm ist wird dies weitergehen. Sie werden uns zensieren, sie werden die Dinge zensieren die uns einfach nur Spass machen ohne das wir durchdrehen. Sie werden künstlerische Freiheiten einschränken. Kein Bild mehr von oder über Mohammed, keine Oper in der der Prophet geköpft wird. Keine spielerische Freiheit mehr. Mutierte Gurken haben einige Politiker entführt, schleich dich ins Gewächshaus und raspel sie mit Chefkoch Tonys Super-Gurken-Raspel taktisch zu Gurkensalat. Extrapunkte bekommst du für Joghurtdressing. Soll so die Zukunft unserer Spiele aussehen? Soweit wir es nicht kommen denn die Publisher werden ihre Spiele nicht mehr auf den deutschen Markt werfen. Zuviele Unkosten wegen Zensur. Sollten wir dann diese Spiele über das WWW bestellen in UK oder sonstwo dann werden wir vielleicht zurückverfolgt und behandelt wie Raupkopierer!?! 5 Jahre wegen dem Besitzes und des Spielens von SoF3...

Ich habe Angst vor der Zukunft wenn wir (die einen) immer wieder die Schuld bei den einfachsten Dingen suchen und wenn wir (die anderen) nur noch schreiben können statt zu schreien.

In diesem Sinne:

Deutschland - Zensurland

...ich lauf dennoch nicht Amok...dank Mama (oder wem auch immer)

Umgekehrt wird ein Schuh drauss !

…”Killerspiele” was ist das überhaupt? Und wenn man davon ausgeht, dass alles Killerspiele sind, bei denen man (im Laufe der meist vielen und manchmal auch anstrengenden Level) irgendwann mal eine Knarre inna Hand bekommt dann gehören nicht wenige Zocker zu den Killerspiele Spielern. Und dann wäre als Konsequenz ja jeder ein potentieller Amokläufer…

Wenn man schon pauschalisieren will, dann auch richtig herum, denn umgekehrt wird ein Schuh drauss (oder wie das heisst):
JEDER AMOKLÄUFER ZOCKT BALLERSPIELE ! Weil:
Was soll er/sie denn auch sonst tun? Wäre schon “komisch” wenn er/sie vor dem Lauf sich ne “Heidi”-Staffel am Fernsehen reinzieht, Babys streichelt und und draussen Blumen pflückt.
Wen man schon so Scheisse drauf ist, dann sollte man sich doch wenigstens an Pixelgegnern abreagieren können, damit dieses halt nicht passiert. Und bei denen es nicht wirkt haben sicherlich die "Team-Schiess-Wettkampf-Spiele" wie "Counterstrike" absolut kein zutun bei.

Es ist eine Frechheit, dass wenn es um Splatter- oder Killerspiele geht oft Ausschnitte gezeigt werden von "Counterstrike" bei dem es das Ziel ist mit anderen menschlichen Spielern im Team Geiseln zu befreien und Bomben zu entschärfen.
Die "Tötung von Pixeln" steht da sicherlich nicht vor dem Wettkampf im Vordergund.
Ausserdem kann man in vielen Spielen bei denen man auch Handfeuerwaffen benutzen kann, das "Pixel-Blut" deaktivieren.

Desweiteren hiess es doch von dem Amokläufer aus Emsdetten: "Ihr werdet alle Büssen, für das was Ihr mir angetan habt... Keiner hat das Recht sich in mein Leben einzumischen und wer es doch macht, der muss mit den Konsequenzen leben" (sinngemäss). Da frage ich mich warum dann "Killerspiele" verbieten ? Was haben Pixelmonster (gezeigter Ausschnitt von Doom3) oder Terroristen (gezeigter Ausschnitt von Counterstrike) mit "Menschen, die sich in das Leben einmischen" zu tun ? Man muss schon vor dem Spielen am PC verrückt sein und das Spiel macht einen mit Sicherheit nicht zum Amokläufer. Das würde auch den vielen "Clans" der Online-oder-Lan-Party-Zocker, die diesen, in anderen Nationen anerkannten Wettkampf betreiben, nicht gerecht werden.

Wer hält sich denn schon an sinnfreie Verbote ?

Ob Computerspiele eine Mitschuld tragen ist unklar, schließlich hatte der junge Mann einen Faible für Waffen und einen gewaltigen Hass in sich. Schon allein das hat z.B. in den USA häufiger gereicht wenn ein Ex-Mitarbeiter (schon vor der Zeit als Computerspiele populär waren) sein ehemaligen Arbeitsplatz gestürmt hat.

Amokläufer sind zumeist Waffennarren die in Ihrem Hass auf wen und was auch immer, immer stärkere Gewaltfantasien entwickeln. Sie suchen sich ja somit wohl auch die Unterhaltung die am Besten zu ihrer Gemütslage passt.

Sollte man wirklich glauben das grade diese Risikopersonen die später mal eine Masse Menschen über den Haufen schießen sich darum kümmern was verboten ist und was nicht ?

Was mich auch wundert ist das einige Medien behaupten das Verbote sehr wohl etwas nützen, denn es würden kaum Minderjährige indizierte Titel spielen. Aus meiner Jungend kann ich nur das Gegenteil berichten, mit 14 oder 15 Jahren fanden wir es einfach geil indizierte Titel wie Doom zu spielen grade weil es etwa anrüchiges an sich hatte. Allerdings hab ich das Gefühl, dass die Indzierungspraxis damals auch noch viel strenger war, da sind selbst Titel wie Dark Forces (die Älteren werden es vielleich noch kennen) auf dem Index gelandet.

Was mir persönlich wichtig wäre, ist das man mal davon Abstand nimmt Computerspiele nur als reine Kinderbelustigung zusehn auch wenn es der Generation 40+ schwer fällt.
Es ist genau so wie bei den Spielfilmen für jede Altersklasse gibt es etwas und die Gewaltskala ist nach oben hin offen, aber es beklagt sich keine Sau. Eltern setzen ihre Kinder doch auch nicht vor irgendwelche Splatter- oder Pornofilme. Wer hier nach staatlichen Verboten schreit, der sollte doch besser seine Kinder im Heim abgeben.

Hauptsache einen Sündenbock!!!

Manchmal frag ich mich echt wer sich hinter diesen sogenannten Experten verbirgt. Es stimmt zwar das in den Spielen ein gewisses Gewaltpotenzial herscht aber das hauptsächlich diese der Auslöser für einen Amoklauf sein sollen glaub ich nicht. Die Leute suchen doch nur einen einfachen Sündenbock der die breite Masse anspricht und nicht nach dem wahren Grund. Aber es muss ja immer irgendein Computerspiel oder eine Band als schuldigen geben . Warum kommt eigentlich niemand darauf das es auch an dem Umfeld liegen könnte. Wenn jemand ständig gehänselt und ausgestoßen wird und von niemand Hilfe bekommt dann ist es ein weitaus schwerwiegender Grund als Computerspiele.

Es wird langsam zum Running Gag!

Also langsam muss man doch über die Reaktion der Politker lächeln. Also so gehts mir.
Zu aller erst möchte ich mich gleich mal für ein Verbot für das "Killerspiel" Minesweeper aussprechen! Das simuliert ja das suchen nach Minen!!! Mit der Geschichte in Afrika und Bosninen, etc pp. im Hintergrund ist das ja wohl eine Verharmlosung der Lage die zur Zeit herrscht. Global liegen Millionen Minen und täglich sterben dadurch Menschen! Und dieses Spiel wird standartgemäß mit Windows geliefert. ;) ;)

Desweiteren hab ich noch einen zweiten Vergleich.
Wenn jeder der "Killerspiele" spielt zum potentieller Amokläufer wird, dann ist doch jedes Kind das in islamistischen Ländern geboren wird ein potentieller Attentäter oder Terrorist. Der Prozentsatz wurde ja hier Gott sei Dank schon ausgerechnet.

Ich habe früher selbst auch LAN-Partys organisiert und lade gern jeden Politiker ein mal an einer LAN-Party teilzunehmen oder mal zu besuchen. Vielleicht sehen dann die Herren wieviel friedliche, netten, aufgeschlossenen und intelligente Menschen man dort treffen kann.
Viel mehr haben wir das Problem das das "Soziale Netz" Außenseiter nicht auffängt. Wer anders ist wird ausgegrenzt. Eine Folge von der immer mehr oberflächlicher werdenden Gesellschaft. Wenn man es so sehen will, könnte man den Eltern von Amokläufern die Schuld geben. Warum wissen Eltern nicht was ihre Kinder so machen?
Oder man könnte auch mal Lehrer fragen: "Wieso haben sie nichts unternommen". Es war doch bekannt das "Er" ein Faible für Waffen und Gewalt hatte. Man kann die Schuld auch den Pädagogen geben. Warum schreitet dort keiner ein?
Doch sollte man es doch ganz oben angehen. Die Schlüsselfrage stellt sich doch folgt: Warum bekommen nur Täter ärtzliche Unterstützung? Warum müssen sie erst zum Täter werden bis sie therapiert werden? Es ist nicht so kompliziert, die krassen Außenseiter mit Gewaltpotential zu finden. Dafür brauch man nur die Lehrer ansprechen oder die Lehrer sollten den Mund aufmachen. Also irgendwas läuft da doch falsch?
Und mit dem Verbot mit dem "Killerspielen" ist das wie mit den soften und harten Drogen. Es gibt immer eine Möglichkeit ranzukommen. Und an Cannabis zugelangen ist heute fast so einfach wie einen Porno kaufen ;)
Desweitern sollten wir mit den Shootern auch den Alkohol verbieten! Der macht Aggressiv. Achso! Und dann bitte gleich noch den Rock´n´Roll. Wurde ja in den frührenden Jahren in der USA bewiesen wie aggressiv es macht!!! ;) ;) ;)
Vielleicht macht man es sich mal zu Abwechslung mal schwerer und sucht das Problem in der Gesellschaft. Und wenn man dazu hilfe braucht, meine E-mailadresse steht hier ja irgendwo ;)

Also, in diesem Sinne!
Gamer are not Killer!!!!
Der Frühstücker directly live aus der Hauptstadt ;)

nachtrag

Hab da noch eine Sache vergessen.

Man sollte mal in Schulen schauen wieviel der Problemkinder, die gewaltbereiten und gewalttätigen Schülern, Killerspiele spielen.
Ich glaube würden sie es machen, wären sie weniger aggressiv, da sie ein Medium haben ihre Aggression auszulassen! Ist aber nur eine Vermutung von mir.

rufux

Du bist maßgeblich Mitglied der Teil unserer Gesellschaft den ich gerne Meide.

Looser?? Definiere mir das bitte!
Du willst nicht wirklich den Wert des Handelns, des Darseins eines Menschen bewerten oder? Jemand der ausgegrenzt und sozial isoliert wird, ist für dich ein Looser? Jemand der Probleme hat mit dem Lernen ist für dich ein Looser? Bis jetzt schätze ich dich als sehr primitiven Menschen ein. Aber ich bin offen mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen!

@candidus Mensch, der virtuellen Mensch spielt in der Gesellschaft

Deinem ersten Absatz stimme ich voll zu.
<.... Auch im Umgang mit Bildern von Menschen wird Menschenwürde inszeniert - oder eben nicht.>
Andererseits wurden und werden diese Bilder auch gerade dazu verwendet, Gegenwelten aufzubauen, indem parodiert, übertrieben oder verfremdet wird.
Haben Tote Persönlichkeitsrechte, oder gibt es nur ein Verbot, sie, in einiger Hinsicht wie Objekte zu behandeln, die sie sind ?


Hier ist, denke ich, das Problem der Schärfe gegeben: Was ist schon Menschenbid, was nicht - zumal deine Argumentation ja auf die praktische Frage "Was soll getan werden, damit das Menschenbild in der Gesellschaft nicht zu negativ wird)?" hinausläuft. Hier Computerspiele vornean zu stellen, halte ich für übertrieben. Bei den allermeisten Spielen ist es doch so, dass ein zu negatives Menschenbild die Spieler-Spielfigur Beziehung zerstört, sodass eine Anpassung des eigenen Menschenbildes an die Wirklichkeit des Spiels unwahrscheinlich ist.
Wenn die Frage tatsächlich auf die Praxis abzielt und du dich nicht mit einem akademischen "es wäre aber besser, wenn" zufriedengibst, dann solltest du, meiner Meinung nach, besonders die Dimension des gesellschaftlichen Umgangs der Menschen miteinander - zu dem Computerspiele schon allein aufgrund der geringeren Verbreitung weniger als z.B traditionelle Medien beitragen- einbeziehen und in Relation setzen, auch was einen möglichen Lösungsansatz betrifft.

Jugend abstempeln wegen einem Irren ?

Mal ganz ehrlich....



Der Mensch hatte Probleme,mit sich und anderen.Anscheinend so große das er die Schuld für sein ach so schlechtes Leben bei anderen suchen musste um eben dieses ertragen zu können.Wenn man sich die von ihm verfassten Texte durchliest ect. merkt man schnell das der Mensch einfach nur extrem gefrustet ist,und irgendwie n Ventil sucht um dies zu artikulieren und auszudrücken,so eben in diesen strangen videos...

Ich mein das er sich mit dem alter noch daran erfreuen kann irgendwelche gestellten Matrix Szenen nachzustellen und irgendwelche lumpigen Sprengsätze in irgendnem wäldchen zu zünden,spricht für sich.

Letztenendes empfinde ich es als kein Amoklauf wenn jemand durchdreht und am ende "nur" sich selber hinrichtet.
Wenn ich wirklich davon überzeugt bin das ein Oberstufen Lehrer soviel Macht besitzt mir mein ganzes Leben zu zerstören,und ich einen Selbstmord plane...würde ich wenigstens den lehrer noch mitnehmen.

Wenn ich meinen gesammelten Frust in ein Gewehrlauf packen würde,würden am Ende sehr viel mehr Menschen drauf gehen als nur ich selber ..

Langeweile ist das Übel

Natürlich sind nicht die Computerspiele schuld. Eine Wirkung haben sie aber allemal. Sie zerschlagen die Langeweile, pushen hoch zu Adrenalinschüben, gewöhnen ans Töten, verringern das Mitempfinden mit anderen (Empathie) und den Spielern wird nicht bewußt oder erst zu spät, wie SINN-los das alles ist. Wieviel Sinn-voller/erfüllender ist es dagegen, anderen zu helfen - zum Beispiel auch Mitschülern, die zu vereinsamen drohen - netter zueinander zu sein, als nur immer "cool". Das "Cool" bedeutet Kälte und genau das scheint auch innerhalb der jungen Generation abzugehen. Packt selbst an und schiebt nicht alles auf Eltern, Schule, Medien, Gesellschaft, versucht endlich euer eigenes Leben "wärmer" zu gestalten - besonders ihr heranwachsenden jungen Männer. Hört auf euren Bauch, auf euer Gefühl, aktiviert eure Fantasie und verbessert euer eigenes Zusammenleben in der Gruppe. Freundschaft ist etwas Schönes, Sinnerfüllendes. Freundschaft leben ist Spaß haben pur. Statt Ballerspielen digital oder im Wald - spielt mal andere Computerspiele, es gibt eine Riesenauswahl auch für Lans und geht auf Abenteuersuche in die Natur, Klettern, Segeln - weiß der Geier. Man kann doch soviel zusammen machen, was SINN macht und einen positiven Kick gibt. Wie wär's mal anderen zu helfen - Not gibt es genug, Menschen, denen es schlechter geht als euch, gibt es auch genug. Also fangt an - bei euch selbst, dann wird es auch keine Amokläufer mehr geben!

Also eines sei mal festzustellen...
Es kann doch nicht sein das man sich so selbstbelügen kann...
Wenn ich mir jetzt angucke, dass es eine allheillösung sein soll, solche Videospiele zu verbieten... mir kommt es vor als wolle man durch soeine Aktion von dem eigentlichen Problem ablenken ...
Es gibt mit sicherheit Menschen die sich durch eine solche Form der Darstellung dazu anheizen lassen, allerdings denke ich einfach, dass es nicht sein kann "nur" einen Bereich zu "sperren" und die anderen Probleme die mit Gewalt zu tun haben einfach zu ignorieren. Was verspricht man sich denn bitte davon diese Videospiele zu verbieten? Wer nun sagt, oder dem Gedanken unterliegt, dass es dann alles beser würde und man durch soeine Maßnahme diesen Taten vorbeugen kann rennt vor eine Wand. Was ist mit Filmen, Nachrichten, der Gewalt die immer um uns rum ist ? Meinen die Herren Politiker, dass sich dies zu einer Pille entwickeln wird die ein allheilmittel darstellt? Ich denke wenn es soweit kommen sollte haben wir noch ganz andere Probleme... nehmen wir als Beispiel doch mal das Verbot von BTM... gibt es diese nicht auch ÜBERALL trotz Verbot ?? Wenn diese Spiele verboten werden ändert das nichts! Es regt die Jugend nur zu an diese Spiele nach wie vor zu spielen und sich diese halt auf einem nderen Weg zu besoregn, der in diesem Zuge nicht mal legal ist... ein Stichwort dazu sind Tauchbörsen und Seiten wo man sich diese Spiele in Minutenschnelle Downloaden kann...
Das Handlungsbedürfnis was dieses Thema angeht ist zwar da, es ist allerdings viel zu lange nichts geschehen und nun will man diese Spiele vom deutschen Mart verbannen? Das ist genauso als wenn man nun festllen will das Alkohol schädlich ist und diesen nun auf einmal verbannen will... wer denkt denn bitte das sich nun was ändert ... es kann verboten werden... ändern wird sich dadurch nichts

Guter Beitrag

Endlich mal ein neutraler Beitrag.
Mich regt das Kalkül auf Image Gewinn (und damit potentielle Wählerstimmen) schon lange auf!

Das Ego Shooter ( "Killerspiele" ist ein Begriff der Medien für die Auflage a la Bildzeitung und Co.) nicht für das konkrete Handeln von Jugendlichen (und erst recht nicht Erwachsenen) verantwortlich gemacht werden können ist durch mehrere Studien belegt worden.

Aber viele Menschen denken einfach: Da wird virtuell geschossen -> also verbieten wir das mal, dann ist alles in Ordnung... Gut, man kann einfach denkenden Menschen keinen Vorwurf machen, sehr wohl aber den Politikern die wieder besseren Wissens solche Parolen ausrufen und absurde Gesetzesinitiativen Planen, nur um sich zu Profilieren.
Mir kann niemand erzählen, bestimmte CSU und andere Politiker quer durch die Bank, wüssten nicht besser das solch ein Verbot außer Wählerstimmen sonst noch etwas bringen würde.

Eher im Gegenteil: Was verboten ist zieht magisch an... Gerade psychisch labile Jugendliche!

Übrigens: Obwohl ich persönlich lange aus dem Jugendalter heraus bin spiele ich doch noch immer ab und zu gerne Ego-Shooter (im Internet).
Bisher verspüre ich keine Tendenzen Amok zu laufen...

Hmm, man sollte eigentlich auch Headsets verbieten:
durch die Kommunikation per Headset kann man in "Killerspielen" Strategien besprechen und Taktiken ausfeilen, wer weiß: vielleicht nutzt das mal ein Amokläufer aus....

Spaß beiseite:
Wo man wirklich etwas machen kann und sollte ist auf die Psyche Jugendlicher zu achten und ihnen schnell und unbürokratisch zu helfen wenn sie Probleme haben. Dazu gehört erst einmal Aufklärung (was sind Psychische Verstimmungen und Krankheiten, wie bemerkt man sie, wer kann mir dabei helfen) Und nicht zuletzt dieses Thema als etwas ganz normales zu betrachten!
Viele expressiv Spielende Jugendliche werden nämlich psychisch krank dadurch das sie sich in die virtuelle Welt der Spiele flüchten. Dafür hat ihre Psyche (Unterbewusstsein) aber immer GUTE GRÜNDE! Das muss der Gesellschaft klar werden, und die Politiker sollten handeln.
Und an der Stelle muss ich auch erwähnen, das Deutschland mit Psychiatern und Psychologen extrem unterbelegt ist(!) aber das ist ein anderes Thema.

Pro

Ich kann über diese Gedanken, solche Spiele zu verbieten nur lachen. Zum einen funktionieren solche Verbote gar nicht, weil sie den Reiz an Ballerspielen nur erhöhen, zum anderen sind unsere Politiker viel zu denkfaul und stur, nach wirklichen Ursachen von solchen Fällen zu fragen.
Mit den hastig zusammen gezimmerten Verbotsgesuchen wird wiedermal eine Sau durch's Dorf getrieben um den pöbelnden, konservativen Mob auf der heimischen Couch zu beruhigen und den Medien Platz für eine Schlagzeile mehr in ihren Wurstblättern zu verschaffen.
Armes Deutschland!

Psychologische Betreuung kostet zu viel und bringt Politikern kaum Image Plus.

Nein, die Politiker wissen das genau, dumm sind die nicht. Für die zählen nur die Wählerstimmen und leider informieren sich viele Wähler nicht genauer über die Themen. Deswegen ist ein Verbot der Shooter einen Imagegewinn der Politiker.
Außerdem ist verbieten der entsprechenden Ego-Shooter wesentlich günstiger als viel Geld für mehr Lehrer, Sozialpädagogen und Psychologische Betreuung auszugeben!
Leider ist das Verhalten völlig Parteiübergreifend zu beobachten, und da wundern die sich noch über Politikverdrossenheit...
Aber man sollte trotzdem wählen, wenigstens um
"schlimmeres" zu verhindern.

@rufux

ich weiß nicht genau in welchem Zusammenhang der Spiegellink mit deinem Text steht. Aber ich deute es mal so das du glaubst das all diese Personen die Maps von ihrer Schule für Egoshooter erstellt haben dort auch Amok laufen wollen, gell ?? (zumindest trau ich dir das zu)

Um es simpel zu erklären kann ich am besten mal ein Zitat eines Mappers bringen:

Als Mapping-Anfänger nimmt man als Vorlage natürlich etwas Einfaches. Und die eigene Schule ist halt ein Ort, den man kennt, weil man da viel Zeit verbringt, wo man problemlos nachschauen kann, wie die Räume aussehen und wo man vielleicht sogar Vergleichsfotos machen kann. Schulen sind außerdem simpel aufgebaut: Da gibt’s zwei oder drei Stockwerke, einige Gänge und viele sich wiederholende Texturen, denn der Boden, die Türen, die Wände und die Einrichtung ist in einer Schule meist in jedem Raum gleich. Bei Schul-Maps geht’s den Erstellern also in erster Linie um das Erlernen der Grundlagen.

Du siehst also, alles halb so wild einfach mal die Kirche im Dorf lassen ;)

Nebenbei wo wir grade beim Thema mappen und amoklaufen sind. Dir ist schon klar das Sebastian B. kann wie es immer heiß exzessiver CS-Zocker war sondern Mapper ?
http://www.4players.de/cs.php/dispbericht/-/5015/0.html

hier das original
http://www.thewall.de/forum/showtopic.php?threadid=50301&replyto=543354&time=&pagenum=lastpage

Der Fux muss tun was der Fux tun muss. Luxus und Ruhm und Stursein bis zum Schluss

Wie kann man bitte sehr behaupten, dass Bastian B. die Map nutzte um seine Tat zu trainieren? Dies müsste letztendlich heißen, dass er genau weiß zu welchem Zeitpunkt sich welche Person in welchem Raum befindet. Entweder rannte durch die Gänge seiner Schule und ballerte ein paar Zivilisten ab welche er willkürlich irgendwo hingestellt hatte oder aber er kämpfte gegen Bots. Bei letzterem ist es jedoch so, dass dies als Training absurd wäre da die Schüler der GSS ihn nicht bekämpften, nicht bewaffnet waren. Bleibt also nur die Möglichkeit willkürlich gesetzte Geiseln niederzuschießen. Wenn ich ehrlich bin dann habe auch ich beim Map kreieren öfter mal die Geiseln in den Pixelhimmel geschickt. Vielleicht hatte er sich nur aus Map-Modding-interesse mit seiner Schule beschäftigt aber die Frage kann uns eh keiner mehr beantworten.

Gestern abend Focus-TV...welch ein Brüller.
World of Warcraft - ein Killerspiel (O-Ton: Ballerspiel)
Warcraft 3 - O-Ton: Ballern bis die Aliens kommen
Ein etwa neunjähriger Junge in einem Interview: "Ich habe mir letzte Woche die GSS-Map runtergeladen und finde sie nicht gut."
Wurde der wie die Typen in der Berliner Schule (Rütling oder so) von den Medien gekauft? Die haben damals einen Papierkorb aus dem Fenster geschmissen und ein paar andere warfen mit Steinen. Gekauft um zu puschen?!?

Frage am Rande: Welcher Medien-Industriezweig hatte im letzten Jahr und auch in diesem den meisten Gewinn erzielt? Welcher dieser Zweige bietet mehr als reichlich Arbeitsplätze? Welcher wird bei einem Verbot das Land verlassen um das Geschäft am Leben zu erhalten?

Ich war in meiner Jugend (zwischen 14 - 20) überaus gewalttätig. Mehrere Strafbefehle...Ich hatte Waffen...Ich schoss damals einen guten Freund von mir unter Drogeneinfluss mit einer Pistole in die Brust. Dank einer dicken Winterjacke, dem enormen Reissverschluss dieser Jacke, mehreren Pullovern drang die Kugel "nur" etwa einen Zentimeter in seine rechte Brusthälfte ein. Wir sind auch heute noch gute Freunde.
Damals besaß ich keinen Rechner. Ich verbrachte meine Zeit lieber draussen. Mit 22 Jahren kaufte ich mir meinen ersten Rechner und fing auch an Ego-Shooter zu spielen und das bis heute regelmässig. Wenn man die Leute in meiner Umgebung fragen würde ob sie mich für friedfertig oder aggressivhalten dann täten sie alle sagen, dass ich ein sehr friedfertiger Mensch bin und jedem Ansatz eines Gewaltaktes aus dem Weg gehe. In meiner Jugend nannte man mich "TERROR", heute kann ich diesen "Spitznamen" nicht mehr hören! Schuld an meinem Verhalten war mein Problem Autorität zu akzeptieren / verstehen, mein soziales Umfeld, meine zerrüttete Familie und alles was daraus folgt.

Jetzt meine Frage an RUFUX: Bin ich noch immer gefährdet auf Grund von "Killerspielen" eines Tages vollkommen am Rad zu drehen und Amok zu laufen? Mir scheint, Du weißt darauf eine Antwort.

PS: Der Küchenchef muss arbeiten...Looser?!?

Focus TV

über diese Sendung bräuchte man sich eigentlich gar nicht weiter unterhalten ...

Warcraft 3 - O-Ton: Ballern bis die Aliens kommen (meiner Meinung nach sah es sogar so aus als hätten die Starcraft gezockt ^^)

Viel schlimmer fand ich dieses Video von dem kleinen dicken Jungen der beim Laden von Unreal Tournament ausrastet ist ein absoluter Fake und hätte man es in voller Länge oder wenigstens die richtigen Stellen gezeigt hätte es der geneigte Zuschauer auch gemerkt, zumindest mit ein wenig Sozialerintelligenz merkt man solche Schauspielereien recht schnell. Mal drüber nachgedacht was für einen Verschleiß an Tastaturen dieser Junge hätte wenn der immer so abgeht ? Und mal ehrlich wenn das ernst wäre würde das ein Vater wirklich filmen und bei youtube etc reinsetzen ?
http://www.break.com/index/patiencechild.html

Ahnung = 0
Recherche = 0
Aber immer schön kräftig draufhaun.

Kennt man allerdings auch von anderen Magzinen wie Kontraste usw.

Um einen Job in der deutschen Medienlandschaft zu bekommen sind größten Teils, Dummheit, Inkompetenz und Stumpfsinn wohl die wichtigsten voraussetzungen.

Unionspolitiker gegen "Killerspiele"

Für ein Verbot sogenannter "Killerspiele" haben sich führende Unionspolitiker nach dem mißglückten Amoklauf von Emsdetten ausgesprochen. "Sollte sich herausstellen, daß der 18jährige sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit solchen Spielen beschäftigt hat, ohne richtig zielen und treffen zu lernen, müßte der Gesetzgeber handeln", sagte CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach. Auch Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm nannte die niedrige Trefferquote in Emsdetten "mangelhaft" und "besorgniserregend" und forderte ein konsequentes Vorgehen gegen solche nutzlosen Spiele.

Titanic

die gute alte titanic

gott, ich liebe dieses magazin

Verbieten! Killerspiele sind gefährlich!

Wie kann man nur so tun, als ob diese Spiele keine Wirkung hätten?!
Natürlich ist es Quatsch, irgendwelche Spiele für Amokläufe verantwortlich zu machen - genauso kurzsichtig ist es aber, "die Gesellschaft" mit ihren Problemen dafür verantwortlich zu machen und nicht gleichzeitig zu sehen, dass Medien ein Teil der Gesellschaft ist, der diese mit formt:
Die US-Army gibt kein Geld aus, wenn sie keinen Nutzen davon hätte - der Einsatz von solchen "Spielen" dient hier der Herabsetzung der Hemmschwelle zu töten - und er wirkt nachweislich!
Natürlich werden nicht Millionen Menschen zu Killern weil sie CS oder ähnliches spielen aber solange es kein Verbot gibt ist das Signal der Gesellschaft doch folgendes:
"Wir akzeptieren, dass Spielspass, Taktik, Teamgeist, Reaktionsvermögen Stressabbau usw. in einem Setting ausgelebt werden, in dem es - nüchtern betrachtet - eben doch genau darum geht möglichst viele Gegner (virtuelle Menschen) zu erschießen."
Jede Gesellschaft definiert sich über bestimmte Werte und der Wert menschlichen Lebens ist nicht hoch genug anzusehen!

Aufgrund bestimmter Wertvorstellungen ist es verboten, Kinderpornografie nicht nur zu produzieren sondern auch zu konsumieren. Das gesellschaftliche Signal ist eindeutig - auch wenn es vielfältig umgangen wird. Ich stelle mich bei einer Verletzung des Gesetzes gegen die gesellschaftliche Norm.

Es ist der Werteverlust, der mir große Sorgen bereitet, nicht Amokläufer, die angeblich wegen Spiele durchdrehen.

Sind diese Spiele gefährlich? Na klar! Waren Romane etwa nicht gefährlich? Und ist das Fernsehen etwa nicht gefährlich??? Die Verbreitung von Büchern und damit von Bildung hat wesentlich zur gesellschaftlichen Emanzipation und Demokratisierung geführt und ist somit für die damals Herrschenden sehr gefährlich gewesen!
Die Gefahr besteht nämlich darin, dass die vorherschenden Wertvorstellungen sich ändern - und das haben sie sich durch Medien nun wirklich unzweifelhaft! Die Frage ist doch nur, ob wir die Richtung, in die sie die Gesellschaft ändern, wollen und wie stark dieser Einfluss ist.
Das Sinken von Hemmschwellen lässt sich jedenfalls zu Hauf in Filmen und Talkshows aber auch z.B. live auf Schulhöfen, beobachten. Und Killerspiele haben daran einen Anteil, weil sie wirken (siehe US-Army) und zwar völlig unabhängig davon ob das in solchen Extremfällen sichtbar wird oder nicht! In sofern ist ein Verbot auch ohne Amoklauf längst überfällig!

Hallo Karlolux

Natürlich investiert du US-Armee Gelder in die Entwicklung von Computerspielen wie Americas Army und stellt sie dann gratis zum Download ins Internet, falls du dir dieses Spiel mal angesehn oder gar gespielt hättest wüsstest du auch warum.
Junge Männer lieben Computerspiele und grade welche in denen geballert wird und was brauch Americas Army ? Genau Nachwuchs wenn sie die Befürchtung hätten das sie mit diesen Spielen eine Armee von privaten Masssenmörden heranziehn wüden würden sie es wohl nicht tun, das würde ja auch die Inneresicherheit der USA gefährden und wäre wohl kaum von interesse.

"dient hier der Herabsetzung der Hemmschwelle zu töten - und er wirkt nachweislich!" ----> Ich spiele diese Games seit 12 Jahren und du bist gleich TOT!
Ne Spass bei Seite, das diese Spiele mordlüstern machen ist Käse denn wo sind denn bitte die Nachweise das ist ein genau so toller Satz wie "Studien haben bewiesen" ;)

Nun zur Kinderpornografie ich hoffe du gehörst nicht zu den Schwachköpfen die Egoshooter mit Kinderpornos gleichsetzen. Das Kinderpornografie sowohl Herstellung als auch Konsum verboten sind leuchtet insofern ein da bei der Produktion Menschen zu Schaden kommen und um sie zu konsumieren muss ja erst jemand zu schaden gekommen sein. Bei Computerspielen kommt weder bei der Produktion noch beim Konsum jemand zu schaden. Gut wenn jemand die ganze Zeit nur noch zockt und sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt ist das schon ein Schaden aber zu viel Zeit verballern kann man ja mit allem Möglichen.

Mal ehrlich klar geht es Berg ab mit der Gesellschaft auf Grund des Werteverlustes aber die Schuld auf Computerspiele zu schieben ist wohl kaum eine Lösung. Nebenbei ich und meine Kumpels (alles "Killerspielspieler") damals in der Schule gehörten eigenlich immer zu den netten ruhigen Leuten nie in Schlägereien oder ähnliches verwickelt waren. Von unserer Generation häufig als Stubenhocker verschrien waren wir es aber nicht die sich schon jung volllaufen lassen, andere abgezogen und auf die Fresse gehaun haben. Das waren eher die Kids die für die Zockerei so gar nix übrig hatten. Gut das ganze ist nun schon ewig lange her und mittlerweile steht fast in jedem Haushalt ein Computer oder eine Spielekonsole aber ich glaube nicht das das wirklich so daramatische Auswirkungen hat. Es wird immer Stubenhocker geben die gern daheim am PC ballern und niemandem was tun und Assis denen noch so viel Virtuellegewalt nicht den Spass ersetzt jemandem in der Realität eins auf die Fresse zu haun ;)

Es wird immer lustiger.

Also es wird hier immer abstrakter.
@Rufux. Bei Computerspielen schreitet der Jugendschutz schon ein. CounterStrike soll es meines Wissens nicht mehr unter 16 geben. FSK16 ;)
Desweiteren stehen viele Spiele schon auf dem Index. Aber zum Teil gebe ich dir Recht, das man die Spiele schärfer beurteilen sollten. Das heißt eigentlich jeder Ego-Shooter erst ab 18. Doch was hätte das bei Sebastian B. gebracht der schon 18 ist?
Spiele können niemanden zum Amokläufer machen, der schon ein hohes Gewaltpotzential besitzt.
Und wenn ich in den Nachrichten täglich Gewalt im Nahost sehe, wirkt das auf mich aggressiver.
Das Hauptproblem ist immernoch das Ausgrenzen von Menschen die anders sind. Und das Menschen mit Problemen nicht geholfen wird! Also doch eher ein Gesellschaftliches Problem.
Zu "Killerspiele" und Werte:
Also ich sehe mich als einen Mensch mit vielen hohen Werten. Ich setze mich für das soziale Miteinander ein und kämpfe gegen den Faschismus. Nebenbei spiele die "bösen Killerspiele". Nehmt mich als lebendes Beispiel.
Desweiteren bin ich bekennenter Pazifist und auch ein Ego-Shooter bringt mich nicht dazu mit einer Waffe auf einen anderen Menschen zu schiessen. Und für die Leute mit gesunden Verstand sind Computerspiele nicht weiter gefährlich. Und das sind auch Gott sei Dank die meisten die auch solche Spiele spielen. Und denen die Probleme haben Realität und Virtualität zu unterscheiden, sollte geholfen werden und sie nicht als Irre oder Freaks abzustempeln!

@lenymo

Zitat:"...und was brauch Americas Army ? Genau Nachwuchs..." Tja, ich hätte diesen Satz sicher anders zu Ende geführt, z.B. in der Art wie "... Nachwuchs, der im Falle eines Falles in der Lage ist ohne nachzudenken zu töten".
Zugegeben, ich kenne diese Spiele nur aus zweiter Hand und ich kenne sehr viele junge Menschen (Schüler), die regelmäßig spielen und keinesfalls "mordlüstern" sind. Na klar!!!
Das ändert aber doch nichts an der eigentlichen Kritik: Das Punktesammeln durch Erschießen und das - je nach Spiel - je brutaler desto ertragreicher, ist nicht die Art von Freizeitbeschäftigung, die helfen könnte den Werteverfall zu bremsen!
Für jede Studie gibt es Gegenstudien und darum möchte ich mich auch nicht hinter scheinbaren oder angeblichen oder auch ernsthaften wissenschaftlichen Ergebnissen verstecken. Ich frage mich aber, ob es sinnvoll ist, Kindern und Jugendlichen aber auch einem gewissen Teil von Erwachsenen eine solche Freizeitbeschäftigung, die von außen betrachtet wider die Grundwerte der Gesellschaft gerichtet und damit meiner Meinung nach im Wortsinn "wider-wertig" ist, unkommentiert zu erlauben!
Ich weiß sehr wohl auch aus eigener Erfahrung, welche Faszination Computerspiele ausüben können - nicht zu letzt deshalb werde ich mich nicht aktiv mit Killerspielen beschäftigen. Zu bestreiten, dass solche Spiele Einfluss auf die Persönlichkeit haben, ist aber auch für aktive Spieler wenn nicht unseriös, dann zumindest aber inkonsequent. Schließlich verweisen diese doch in der Regel auf die positiven Einflüsse wie Stressabbau, einüben von Teamfähigkeit, Reaktionsvermögen u.ä. Die negativen Einflussmöglichkeiten dann kategorisch auszuschließen zeugt nicht gerade von reflektivem Denken!
Ich möchte damit niemanden beleidigen, aber die Kritik immer als völlig überzogen darzustellen um sich nicht mit den meiner Meinung nach viel gravierenderen schleichenden Folgen - die sich eben nicht erst in Amokläufen manifestieren - auseinandersetzen zu müssen ist nicht hilfreich.
Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass der Spaß an Spielen in einem anderen Setting ausgelebt wird und ich nicht mit dem Wissen leben müsste, dass Schüler ihre Freizeit damit zubringen, ihre eigene Schule virtuell nachzubauen um darin virtuell Massen von Menschen abzuschlachten. Ich bin gespannt, wann es möglich sein wird, den virtuellen Gegenspielern die Portraits von Lehrern oder ungeliebten Mitschülern zu verpassen - das dient dann wahrscheinlich dem noch besseren Stressabbau! ...aber jetzt werd ich wohl doch polemisch. Naja, mich lässt das nicht kalt....

Hallo rufux,

nein es geht hier leider nicht um den Jungendschutz sondern um Verbote d.h. eine komplette Zensur. Wenn es nur um die Indizierung oder die streng kontrollierte Abgabe an volljährige Personen ginge wäre ich voll und ganz damit einverstanden. Ich selbst habe einen 13 jährigen Bruder der gerne solche Spiele spielen will und mir auch ab und an eine CD klaut und sie auf seinem PC installiert, wenn ich das alldings mitbekomme (normal recht schnell) mache ich das Spiel auf seinem Rechner in der Regel platt.

Das Hauptproblem liegt in Neue-Medien-Inkompetenz der Eltern. Kurze Geschichte:
Als ich mir 1993 einen gebrauchten Amiga mit 2 Diskettenboxen voller Spiele gekauft hab hat mein Vater am Tag drauf alle Spiele durchgecheckt (gegen meinen Willen ^^) war ja auch noch leich zu bedienen - Diskette rein und lief. Resultat: 2/3 meiner Spiele waren futsch (sehr streng im Punkte Gewalt) Jedes noch so kleine Baller- oder Prügelspiel war weg. Als ich mir 1994 einen PC kaufte konnte ich im alter von 14 Jahren sogar ungestöhrt indizierte Spiele zocken. Woran lag es?
Ganz einfach mit der Bedienung eines PC kam mein Vater nicht klar erst recht damals zu DOS-Zeiten. Aber selbst unter Window-Betriebsystemen könnte ich locker alles vor ihm verstecken. Aber im schlimmsten Fall sehen Eltern was ihre Kinder zocken und es ist ihnen scheiß egal, das ist aber nichts neues denn als ich zur Grundschule ging gab es auch schon so einige Kinder die sämltlich Horrorfilme gesehn hatten.

Sorry nur weil einige Eltern scheinbar nicht in der Lage sind sich mit der Freizeitbeschäftigung ihrer Kids auseinander zusetzen will ich als Erwachsener mir vorschreiben lassen was ich zu spielen hab und was nicht. Das ich mich dafür möglicher weise dann dafür sogar noch strafbar machen muss etwas zu zocken was in allen Ländern rund um Deutschland und fast auch weltweit erlaubt ist und von einigen Politschweinen mit Kinderponografen verglichen würde ist doch wohl das letzte.

@ rufux

ja klar es geht um den Jugendschutz aber unter diesem Deckmantel geht es den Politkern und scheinbar auch den Medien darum das eben Spiele die ich in die Erwachsenenunterhaltung stecken würde komplett in Deutschland verboten werden, es wir ja nicht umsonst auch von eine HerstellungsVERBOT gesprochen. Die ältere Generation will scheinbar gar nicht einsehn das Computerspiele zu einem sehr großen Teil auch in die Erwachsenenunterhalung gehören, für sie ist das alles Kinderbelustigung und natürlich sind dafür so einige Titel zu hart und darum müssen auch ganz schnell verboten werden.

Und grade Politiker wie Günther Beckschwein sprechen ja davon das sie bei Verstößen gerne Strafen im Rahmen der Kinderpornografie hätten.
Ein Verbot ist nun mal ein Verbot wer dagegen handelt macht sich strafbar egal ob 14 oder 25 Jahre alt.

@karlolux

Sind wir mal ehrlich wir leben in einem Land in dem es eine Wehrflicht gibt. Das heißt junge grade erwachsene Männer haben die Pflicht zum Militär zu gehn und den an der Waffe zu leisten. Sprich sie lernen dort mit echten Waffen auf Ziele zu schießen die eine menschliche Form haben um es im Ernstfall zu können. Und genau die selbe Regierung dieses Landes will ihnen Computerspiele verbieten in denen man angeblich so etwas trainiert. Um ehrlich zu sein die Ausbildung zum Killer beim Staatlichen Killerverein finde ich um ein vielfaches realistischer als das hin und her rutschen mit meiner Maus auf dem Tisch bei meinen "Killerspielen".

Was das Punktesammeln angeht bei diversen Onlineshooter kann man häufig auf die verschiedensten Arten gewinnen es ist nicht immer nur der Abschuss z.B. das belagern oder klauen der feindlichen Fahne oder das entschärfen einer Bombe. Wobei ich den Sieg nach Abschüssen auch nicht so schlimm finde (siehe Völkerball) ;)
Spiele wo ganz besondere Brutalität belohnt wird gibt es glaube ich gar nicht so viele mir fällt spontan auch keins ein (vielleicht nennst du mir mal eins damit ich es testen kann ;) ).

Und klar es gibt auch genung andere Spiele mit denen man Spass haben kann oder Stress abbaun, ich bin da quasi für alles offen ich spiele zwar am lieben Rollenspiele und Shooter aber auch mal gerne Strategie-, Sport, Autorennen- oder Wirtschaftssimulationsspiele.

Und zu guter Letzt zum Thema Lehrer töten dafür gab es schon Games auf dem guten alten C64 vor ca. 20 Jahren falls der der Name was sagt. ;)

@rufux

Nun gut das ist wieder eine andere Geschichte.
Aber auch nichts Neues darüber steitet man sich ja schon länger inner- und ausserhalb der Manga-Szene was man z.B. von Lolicons halten soll. Wer nicht weiß was das ist wiki hilft http://de.wikipedia.org/wiki/Lolicon .

Grade in Japan scheint dieser Lolita und Schulmädchen Failbe ja besonders ausgeprägt zu sein (obwohl man denke an Britney Spear und ihre Anfänge), ob einfach nur eine Fantasie ist und bleibt oder ob dort mehr Kinder vergewaltigt werden als in anderen Ländern weiß ich nicht vielleicht hilft der Wiki-Eintrag weiter. Fakt ist auf jeden Fall beim Zeichnen wurden keine Kinder oder Tiere verletzt ;)

Meiner Meinung könnten animierte Shooter und Kinderpornos noch so realistisch werden, amoklaufen und vergewaltigen würden auch die Leute mit den gleichen Veranlagungen wie die die es heute tun (oder es schon vor 50 Jahren getan haben) auch ohne absolut realistisch animierte Medien.
Denn wo wir grade beim Beispiel Pornofilme sind die sind meiner Meinung nach heute schon sehr real ;) und trotzdem wird doch kaum jemand zum Vergewaltiger der die sieht, oder besser gesagt Vergewaltigungen gab es schon immer so weit man zurück denken kann z.B. in im Mittelalter oder der Antike in Kriegen auch ohne Pornografie.
Wohingegen es Amokläufe erst seit 1927 gibt was aber wohl mehr mit der Entwicklung der Gesellschaft und vorallem der der Waffen einhergeht. Es wäre wohl im Mittelalter oder Antike recht schwerfällig gewesen mit einem Schwert Amok zu laufen ;)

Ich sag dazu nur...

.... http://verbietetbrot.de/

Film gegen ein Verbot ist gut, für ein Verbot hat Fehler

Die Argumente gegen ein Verbot sind sehr gut gewählt und gut dargestellt.
Vorallem die Klarstellung am Schluss das dort eine Zensur gefordert wird finde ich gut.
Also ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot, anstatt Indizierung oder die Möglichkeit der Altesbeschränkung ab 18 Jahren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Indizierung
Natürlich gäbe es noch viel mehr Argumente gegen ein Verbot.


Bei der Argumentation für ein Verbot stimmt folgendes nicht:
Die Killerspieldiskussion gab es auch nach Erfurt.

Krieg wurde schon immer gespielt, PC-Spiele sind nur ein Werkzeug.

Bei dem Spiel "Die Siedler" geht es vorallem um Krieg, nicht nur um das aufbauen. Ich sehe z.B. keinerlei Ansätze in dem Spiel die erklären würden was Krieg bedeutet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Siedler

Das Fazit ist total falsch, die Gewalttätigen Leute werden gewalttätig bleiben egal was man verbietet.

Aber im Fazit sieht man eins der Probleme: Gewalt an Schulen.
Damit der Anfang der Gewaltspirale und im Extremfall wieder Amokläufer. Aber sowas kann man dann wieder mit Scheinargumenten totreden. HAHA

schon mal amerikanische Demokratie üben

Mit den Spielen können die Jugendlichen doch schon mal amerikanische Demokratie üben.

mal noch ein paar Einwürfe...

...ich könnte mir schon vorstellen, einige der Verbotsschreihälse frönen wöchentlich im Schützenverein ihrem EGOSHOOTER(das ist aber gottgegeben und kann nicht mehr verboten werden)... ...typische populistische Haltung von Politikern und Menschen, ha da ist ETWAS mit dem ich mich nicht auseinnandersetzen will oder ich kenne das ETWAS nicht, also erst mal verbieten oder medienwirksam draufhaun( vor kurzen waren es die raffgierigen Arbeitslosen + kann mich auch noch an ausländergeschwängerte Wahlkämpfe zum Rechtsüberholen der Neonazis erinnern) vielleicht gibt´s ja ein paar mehr Stimmen(egal bei was) in der Hauptsache mit den Ängsten der Menschen gespielt - Oh Politiker spielen auch(aber nicht nur virtuell, die verursachen auch reale Schäden)...
... vorallem sollte endlich mal jemand die hoch wissenschaftliche Studie aus dem Hut zaubern wonach die ersten gewalttätigen PC-Games schon vor ca. 5000 Jahren entwickelt worden sind oder wie kamen sonst die Mongolen darauf mordlustig durch Asien und Europa zu ziehen(die müssen doch irgendwie geübt haben - Hitler spielte übrigens leidenschaftlich doom3 - Napoleon hatte es mit AGE of Empires - Frage mich nur was die Spanier während der langen Überfahrten nach Südamerika im LAN hatten ...aha da habe ich Hinweise, könnte CSS auf aztec gewesen sein)...
....wenn dies einer schafft schwenke ich als letzter uneinsichtiger Gamer von pro auf contra

Absurd

Ich spiele auch Viedeospiele, unter anderem auch solche gewaltverherrlichenden wie GTA San Andreas oder Black, und geh ich deswegen raus auf die Straße und fang an Leute zu erschießen oder Autos zu klauen?
Nein.
Man macht es sich natürlich sehr einfach wenn man sagt Videospiele sind schuld (wobei ja auch immer die am lautesten schreien, die selbst keine Ahnung von der Materie haben).
Aber habt ihr schon mal jemanden gesehen der mit einem Videospiel Menschen erschießt?
Funktioniert nämlich nicht....zum Erschießen brauch man Waffen.
Aber über ein generelles Verbot von privatem Waffenbesitz denkt niemand nach....vielleicht wäre das ein besserer Ansatz, als blind irgendein Medium zu verbieten, das sowieso nicht vom Ladenverkauf abhängig ist.

Ich bin jetzt mitte 20.
Ich bin aufgewachsen mit Computern. Mittlerweile ist der Computer mit allem drum und dran mehr als nur hobby.
Und auch ich bin mit egoshootern aufgewachsen.
Ich habe gerne Quake2 gespielt.
Und spiele noch regelmässig ein paar mal im Monat im Internet gegen (und auch mit) andere.
Ich würde aus meiner Sicht nicht mehr sagen: Diese spiele machen gar nichts mit einem. Ich würde aber auch nicht sagen jeder der shooter spielt wird irgendwann zu einer Zeitbombe.
Jedoch muss auch bedacht werden, dass in dem immer wieder (von beiden Seiten) angeführten klassiker "counter strike" voreingestellt kein Blut zu sehen ist. Was Spiele wie "Manhunt" angeht sollte man aber sehr wohl fragen ob diese eine Existenzberechtigung haben.

Ich sehe diese pro oder contra bei solch wichtigen themen aber sehr negativ. Die richtigen Probleme mit shootern werden wir nämlich erst noch bekommen. Wir ziehen jetzt erst die erste Spielergeneration hoch die in fotorealistischer Grafik andere Menschen am Computer tötet.

Eine moderne Gesellschaft wird aber solche Probleme nicht durch schwarz/weiß-Denken erreichen. Es muss eine Basis für Kompromisse geschaffen werden. Dieser Kompromiss ist nur leider mit einer Pro- oder Contrahaltung nicht vereinbar. Es ist leider ein vollkommen falsches herangehen.

Sehr interessant sind übrigens die Militärstudien über die sogenannte Killrate und die Methoden diese zu verbessern.

Zocken

Hallo alle,
ich bin 40 Jahre alt und spiele schon ca.10 Jahre
Egoshooter sowie auch andere Spiele.Solche Egoshooter sollten erst ab 18 Jahre zugänglich gemacht werden ,aber Sie komplett zu verbieten ist
absoluter Schwachsin.Die Kids besorgen sich
Egoshooter doch sowie irgentwie!Mann sollte eher
mehr in die Bildung rein stecken und dass
Waffengesetz verschärfen.Ausserdem gibt es
aucxh genug Gewalt auf Filmen und da schaut die FSK drauf.Ich habe bis jetzt kein Akro Potenzial an mir gemerkt.
Vielen Dank

Ego-Shooter werden nur dann zu "Killerspielen"...

...wenn die Eltern keine schützende Hand auf das Kind legen.
Viele Eltern interessiert es einfach nicht, das ihre Kinder den ganzen Tag am PC sitzen und zocken.
Diese Ego-Shooter sollten nur in die Hände von jungen Erwachsenen ab 18 Jahren.
Wenn ich sehe, dass Kinder mit 12 Jahren virtuell Leute töten, dann finde ich das falsch.
Diese Kinder befinden sich noch in der Entwicklung. Die Meinungsbildung und die Unterscheidung von Gut und Böse fällt ihm schwerer, als einem 18jährigen.

Für mich bildet das Elternhaus den zentralen Punkt bei diesem Thema.
Sie müssen einfach kontrollieren, ab wann diese Spiele erlaubt sind.
Klar geht der Sohn dann zu seinem Kumpel, der das Spiel auch hat.
Aber dann sollten sich die Eltern auch einfach untereinander verständigen.
Wieso tollerieren viele Eltern diese Spiele bei ihren minderjährigen Kindern.
Porno-Filme sind auch erst ab 18 und da würden die Eltern wohl härter durchgrefien.

Stimmenfang

Ich finde es zum "Erbrechen" :-) wie die Medien solche Einzelfälle und Fragmente (mit Fragmenten meine ich das heutige "Nikolausmassaker" wo ein Junge ,der PC Spiele besitzt, vermisst wurde und sofort alle schulen gesperrt und in hochsicherheits Zonen umgewandelt wurden. Der Junge hat Selbstmord begangen, alleine, hätte man nur nach diesem Jungen gesucht, wie früher, währe er vielleicht noch am Leben) aufputschen.
Vor einiger Zeit waren fast Täglich Meldungen über Kindesmord in den Nachrichten, diese waren jetzt aber wohl nicht mehr so interessant und die Quoten sind gesunken, jetzt sind die Killerspielspieler der große Renner!!
Ich glaube nicht, das die Kindesmord einfach abrupt aufgehört haben! Wie sieht es eigentlich mit den Vergewaltigungen aus?
Sollten wir nicht jedesmal die Diskussion anfangen ob wir alle Pornos verbieten, wenn jemand vergewaltigt wird!?
Ein Vorschlag zur Güte, macht die Ego-Shooter ab 18 Jahren und vergesst den Schwachsinn mit der freiwilligen Selbstkontrolle, alleine die Wortkombination ist reine Ironie.
Sorgt dafür, das nur wer 18 ist auch solche Spiele erhält. Aber auch so wird man nie den Download übers Internet kontrollieren können.

Bravo Sebastian!

Schade das du nicht mehr erleben kannst wieviel Leute du mit deiner Tat bewegst. Allein hier haben sich in den letzten 2 Wochen über 100 Person zu Wort gemeldet, weil sie sich als Opfer fühlen, oder was ein alter Hut ist, als potentielle Amokläufer dargestellt werden, weil sie wie du Counterstrike gespielt haben, oder noch tun werden. Es hat sich sogar ein Rettungssani zu Wort gemeldet und der wird in seinem Leben wohlkaum halb soviel beachtung finden, wie du für deine Tat.

Man hat dein Abschiedsbrief veröffentlicht, deine Videos und von manchen wirst du sogar glorifiziert. OK du wirst damit gerechnet haben, schliesslich war das bei diesem anderen Gymnasium ja ahnlich, aber das beste ist, dir scheint niemand Böse zu sein, weil die Schlauen Politiker die du in deinem Abschiedsbrief erwähnt hast sich schon passend Profiliert haben.
Einen von denen scheinst du dabei auf einen richtigen Egotripp gebracht zu haben.

Es hat sich übrigends noch ein Jugendlicher das Leben genommen
Der war aber manns genug sich gleich das Leben zu nehmen ohne dabei andere zu verletzen oder zu Töten und nach dem kreht kein Schwein... hmm es werden deinem Beispiel wohl noch so einige Folgen ob mit oder ohne Killerspielen, schließlich bist du ja auch nur ein weiteres Opfer welches zum Täter wurde.

Mission Accomplished wie Bush sagen würde.

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Eigentlich bin ich viel zu müde und zu gelangweilt um hier zu Kommentieren, wird man vermutlich an der grammatik und fehlern nicht erkennen, aber eure Feitklup Berichterstattung ist einfach die monoluxte meinungsmache die ich je gesehen hab, geh linde gesag.. geschrieben beschissen!!!
deshalp geb ich hier auch mein überfluss dazu um das sprungbrett für Gesellschaftliche Terroristen zu erweitern Punkt und gute Nacht

Gute Berichterstattung! riesen Lob

Endlich mal werden beide Seiten durchleutet.
Sonst ganz kurz gesagt kommt es auf den Menschen und nicht auf die Spiele. Die müssen nur für die Fehler herhalten, die Menschen machen.
Das ist in meinen Augen wieder nur Wählerfang der Politiker...
Ein Verbot macht mehr kaputt als es rettet und im Endeffekt bringt es sowieso nichts.

Gewalt verbieten!

Also im eigentlichen Sinne bin ich ja für das Anheben der Alterbegrenzung für Computerspiele. Ego-Shooter und ähnliches sollte ruhig erst ab 21 freigegeben werden. Doch dann sollte man biete Gewalt aus den Medien komplett verbieten. Das heißt dann:
Verbot von Actionfilmen im TV und Kino
Verbot von Aggressiver Rock-, Pop- und HipHopmusik
Verbot von Kriegsberichtserstattung im TV und Zeitung
Verbot von aggresiven Sport wie Boxen, Eishockey und generell Kampfsport
Verbot von Sportwagen
und ganz wichtig:
Verbot von hirnlosen Politikern die ohne Sinn und Verstand pauschal Verbote fordern.

Glaube somit hätten wir dann das gesamte Gewaltpotenzial gebannt und brauchen auch nichts mehr Kraft in unser Soziales Umfeld zu stecken. Dann sind wir alle friedlich und jeder kann sich weiter mit sich selbst beschäftigen.
Eigentlich eine gute Lösung, denn somit erspren wir uns die Augen aufzumachen und sehen somit Menschen mit ihrer sozialen Armut garnicht mehr.
E-Gaming ist zur Sub-Kultur geworden und das sollte man akzeptieren. Jedoch nicht all ihre Ausschreitungen. Natürlich hat der Amoklauf immer was mit dem Gebrauch von den Medien als Killerspiele deglariteren PC-Spiele zu tun.
Aber wenn man es so sehen will auch aggressiver Musik und ungesunder Ernährung. Man kann auch jede Kleinigkeit dort mit rein interpretieren. So vergisst man schnell den ausschlaggebenen Grund und schläft auch ruhiger.
Ein gutes Beospiel und damit auch eine meiner Thesen ist, das man allein schon weil man "Gamer" ist, sozial ausgegrenz wird. Man wird gleich als süchtiger Computerjunkie gesehn der Stunden lang vor der Kiste hockt und kein anderen Lebenssinn mehr hat. Wie oft darf ich das mir von meinem Chef anhören?? Danke Medien! Danke Politik! Danke Vorurteile.
Wenn es hochkommt sitze ich neben meiner Tätigkeit als Koch maximal 4h am Tag am PC: Davon sind schonmal 1/2h für E-mails, 1h um mich mit Wasserköpfen zu beschäftigen die alles pauschalisieren was sie in den Medien aufgreifen und "unterhaltsame" Videos draus machen wie "A Gamers Day" (aber drauf komm ich noch), 1 1/2h rechere für Rezepte und Trends und dann den Rest viellicht zum Abschlaten, eine kleine Runde zocken.
Und wenn mir einer sagt, ich sitze viel vor meinem Computer und das wäreja schädlich, stupide und sozial Arm. Dann bitte, sagt das jemanden der einen IT-Beruf hat oder eine Sekretärin. Das Gesicht möchte ich zu gern sehen!
Fazit ist einfach das Computerspiele nicht schädlich sind solang sie im gesunden Rahmen genossen werden. Diesen Rahmen definiert das soziale Umfeld und die Charaktereigenschaft jeden einzelnes. Unsere Aufgabe ist es darauf zuachten das uns die uns nah sind nicht über diesen gesunden Rahmen hinaus solch Medien wie "Killerspiele" konsumieren. Jetzt kommen gleich die Aufschreie: Warum soll ich mich um andere Kümmern? Um mich kümmert ja sich auch keiner!!! Dazu kann ich nur sagen: Willkommen im Sozialen Leben! Auch das ist eine Art von Sozialismus ;)

Und zum Film "A Gamers Day". Die Macher haben ein Klischee vergessen! Gamer sind alle Dick und ungepflegt! Aber ansonsten sind ja alle Klischees gut verarbeitet und der Film ist extrem unterhaltsam. Mehr aber auch nicht! Für mich ist er ähnlich lehrreich wie der Film "Blackhawk Down". Zum Abschalten super geeignet, denn erst richtig Spass macht er wenn man das Hirn abschaltet.
Das auch im Sinne von euren Politikern ist, denn dann hätten wir diese Foren hier nicht und alle würde nur "ja" sagen. (Ich hab sie ja nicht gewählt) GOTT SEI DANK!!!!

Contra und keine Plan von garnix?

Also wer auch immer die Infos zusammengetragen hat gehört gefeuert....was hat denn Columbine bitte mir Doom zu tun? ach ja richtig...das waren alles Zombies aus einer parallen Dimension...schon klar.
Und Egoshooter mir nem Fussball Game oder noch besser mit Die Siedler gleichzusetzen, zeigt absolute Hirnabsenz seitens der/des Autor(en)s...echt peinlich!

Politiker die solche Aussagen treffen sollte man verbieten...
ist wieder mal diese typische doppelt und dreifach Moral...wenn hier einer einen umlegt dann darf das nicht sein, ist einfach unglaublich und liegt an Computerspielen, ABER wenn der Staat G-36 nach Afrika verkauft und damit den Genocid fördert dann darf er das natürlich...
die Zeitung mit den vier großen Buchstaben betreibt für ihre Leser Informationsselektion (andere aber auch) und die Nation glaubt natürlich diesen Müll...ja nicht selber denken und mal nachschauen....neee lass mal, die BILD hat doch immer Recht...

ach ja...erinnert sich noch einer an das Rauchverbot? wie KOMPETENT muss man eigentlich sein um dort nen Job zu bekommen? ich glaub jeder Affe kann das besser...und von solchen Leuten soll man sich dann vorschreiben lassen was zu tun und zu lassen ist?

armes Deutschland...komm mir immer mehr wie im Schildbürgerland vor...demnächst soll man wohl noch für den Winter wenns Sommer ist ein paar Sonnenstrahlen eintüten...

es wird Zeit für einen Counterstrike! WIR sind das VOLK...nicht ein paar überbezahlte Vollidioten, aber ich glaube das wird noch lange dauern bis die Mehrheit in Deutschland sich nicht länger auf der Nase rum tanzen lässt

Counterstrike und die Schlule

Zunächst mal ein Lob an den Autor für die ausführliche Pro-Contra-Gegenüberstellung.

Allerdings wird in dem Contra-Beitrag die steigende Gewalt an deutschen Schulen angesprochen. Diese Gewalt unterscheidet sich vom Typ jedoch von den Amokläufen und ich denke auch, dass ihre Quellen verschieden sind. Bei der allgemein steigenden Gewalt handelt es sich eher um eine Gewalt, die zum "sich-stark-fühlen" geschieht und auch meistens mit der in Gewaltspielen schon gar nichts zu tun hat.

Was mir nun direkt ins Auge fällt ist, diesen "allgemeinen Gewaltanstieg" kann man an unserer Schule (Gymnasium) und auch umliegenden Gymnasien kaum beobachten. Wenn man diese sucht, sollte man eine Hauptschule aufsuchen. Auffallend: Von mir bekannten Hauptschülern haben vieleicht 3-4% überhaupt Zugang zu einem PC. Die Wahrscheinlichkeit das diese Art Gewalt auf "Killerspielen" beruht ist also relativ gering.

An Gymnasien sieht es anders aus. Natürlich, die Schüler kommen aus wohlhabenderen Schichten (was sich sicher auch auf soz. Ungerechtigkeit zurückführen lässt, aber das ist jetzt nicht das Thema), hier haben fast alle Computer und Internetzugänge. In meiner Klasse haben sogar alle Schüler sogar einen eigenen Computer mit Internetzugang. Interessant ist: Insbesondere die Klassenbesten sind die "Zocker". Die meistne haben einen geordneten Tagesplan, lernen mehr als alle anderen zusammen und auch keine Probleme mit dem sozialen Umfeld. Auch von Gewalt lässt sich an diesen Schüler nichts beobachten.

Weiterhin fällt auf: Die meisten Amokläufe fanden eben an Gymnasien statt.
Aber ich denke trotzdem, dass die Spiele kaum Schuld tragen. Das Problem besteht meiner Meinug nach eher an der in diesen Gymnasien auffindbaren "psychische Gewalt", die auf vielen Schülern lastet, ob durch andere Schüler oder die Schule selbst. Und diese lässt sich besonders an den Gymnasien auffinden.

Was soll aus uns werden!?!?!?

Es steht außer Frage das Taten wie Amokläufe nicht lediglich von Killerspielen verursacht werden, dennoch ist am Spielen solcher Spiele absolut N I C H T S ehrenhaft, beneidenswert oder sinnvoll!!! Das ist nunmal so und es gibt absolut N I C H T S was für diese Spiele spricht!

Ich finde diese Diskussion geht irgendwie immer in die falsche Richtung. Ich wünsche mir das es einmal in den Medien eine klare Trennung von Ursache und Wirkung gibt.

Hier mal kurz zusammengefasst (damit man das auch RICHTIG versteht)
Ursache:

soziale Probleme
völliges fehlen von normalerweise erlernten Stress/Konfliktbewältigungsstrategien
soziale Augrenzung

Wirkung:

weiteres Abnabeln
Flucht in eine virtuelle Realität in der man seine Agressionen abreagieren kann und zu anderen sie auch anheizen kann

und final -Amoklauf

Es muss eindeutig die fehlende Kausaliät zwischen Killerspielen und Gewalttätigkeit herausgearbeitet werden

Ich habe selber diese Spiele gespielt wie Duke Nukem oder Doom und spiele auch heute auch noch ab und zu und es hat mir nicht geschadet ich habe trotzdem mein Studium beendet und führe trotzdem ein harmonische Leben intergiert in dei Gesellschaft.

Zensur ohne Rechtsgrundlage ist in Deutschland rechtswidrig!

peinlich dieses Polylog hat in Bezug auf demokratischen Diskurs so langsam chinesisches Niveau erreicht oder was?!

wo sind meine Beiträge zum Thema geblieben, auf die von anderen Usern sogar noch Bezug genommen wird und was ist bitte die rechtliche Begründung für eine Löschung durch die Redaktion, woraus sich andernfalls möglicherweise dann eine Schadenersatzpflicht für Kobalt oder auch den RBB ergeben könnte?!

zum Thema: das folgende Video von ResistantX ist dann wahrscheinlich auch nur makaberer bzw. perverser Shooter und/oder Mapper Humor wie?!

http://video.google.com/videoplay?docid=2579807067170811911

natürlich alles halb so wild und auch nur ein Spass und vielleicht sollte diese Game Mafia einfach mal ein gleichnamiges Killerspiel rausbringen!?

das wird dann wahrscheinlich der Renner und dient natürlich auch nur zum abreagieren irgendwelcher kranker, depressiver Hirne, die fast zwangsläufig immer nur andere für ihr eigenes Scheitern verantwortllich machen...

ich habe früher auch mal Doom und Half Life bzw. Counter Strike gespielt, natürlich nicht exzessiv und wir haben aus Gründen der Performance das spritzende Blut der damals bescheidenen Grafik meistens noch abgeschaltet.

Killerspiele in Kinderhänden kommen einer Vergewaltigung ihres Bewusstseins gleich und sind deshalb tatsächlich nicht viel besser als Kinderpornographie, die übrigens auch rein virtuell generell verboten ist, obwohl das auch nur Pixel sind.

p.s. würde ich mit solchem Schund mein Geld verdienen, dann würde ich ein Strategiespiel auf den Markt bringen, wo der User in öffentlichen Institutionen eines demokratischen Staatswesens möglichst viele Kommunisten und/oder Faschisten ausfindig machen und mit gezieltem Kopfschuss liquidieren müsste!

p.p.s. bei etwaigen realen Nachahmungstätern, hätte das zumindest den Vorteil, dass sich das Mitleid für die Opfer hier deutlich in Grenzen halten dürfte und überhaupt immer schön locker bleiben, wir sind ja bekanntlich sowieso alle "Mörder" und ausserdem sind das ja wieder alles nur Pixel...

Vorsicht!

"...ich habe früher auch mal Doom und Half Life bzw. Counter Strike gespielt, natürlich nicht exzessiv und wir haben aus Gründen der Performance das spritzende Blut der damals bescheidenen Grafik meistens noch abgeschaltet.
...
... würde ich mit solchem Schund mein Geld verdienen, dann würde ich ein Strategiespiel auf den Markt bringen, wo der User in öffentlichen Institutionen eines demokratischen Staatswesens möglichst viele Kommunisten und/oder Faschisten ausfindig machen und mit gezieltem Kopfschuss liquidieren müsste!

p.p.s. bei etwaigen realen Nachahmungstätern, hätte das zumindest den Vorteil, dass sich das Mitleid für die Opfer hier deutlich in Grenzen halten dürfte..."


Aus dem Profil eines m.E. nicht ungefährlichen Psychopathen, der bereits sogar andere Forumsteilnehmer persönlich bedroht haben soll. Outet sich hier eine tickende Zeitbombe mit nur oberflächlich verschlüsselten Ankündigungen eines Amoklaufes oder Anschlages?

Die "zensierten" Beiträge sind möglicherweise noch um einiges deutlicher, aber hier glücklicherweise nicht zu lesen.

Vorsicht vor dreckigen Volksverhetzern!

Psychopathen gibt es in diesem Forum allerdings, ein ganz besonders Gestörter ist erwiesenermassen ein dokumentierter antisemitischer Volksverhetzer, der mit Halbwahrheiten und Lügen ohne jegliche Beweise hier und sicher noch anderswo zudem permanent verfassungsfeindliche Propaganda absondert!

nur zur Richtigstellung, ich habe hier niemanden persönlich bedroht, sondern wurde dies vielmehr von bestimmten extremistischen Forumsteilnehmern und das ist auch dokumentiert!

Halbwahrheiten, klare Lügen, üble Nachrede und falsche Verdächtigungen und Verleumdungen, noch dazu möglichst im scheinbar unverfänglichen Konjunktiv, das ist alles was links und rechts faschistoiden, eigentlich erbärmlich feigen Volksverhetzern so einfällt!

glücklicherweise bin ich auf einer freien Insel inmitten dieser SED Diktatur gross geworden, die Methoden wie es da zuging, kann man ja gut an genau diesem Zonen Zombie sehen!

Amokläufe und Attentate gab es da aufgund der alles und jeden kontrollierenden Staatsmacht natürlich nicht (zumindest nicht offiziell), wahrscheinlich allerdings hundertausende potentielle Täter...

Amoklaeufe gab und gibt es auch unabhaengig von Killerspielen!

Das System tut sich schwer damit, Waffen fuer den Buerger zu verbieten, da es selbst mit Waffen einfach zu hoch handelt.

Politiker wissen ganz genau, es waere besser Waffen zu verbieten, sie tun aber nichts dafuer, da sie selbst ein schlechtes Vorbild abgeben und "Sportschuetzen" sonst meinen in Ihrer "freien Entfaltung" eingeschraenkt zu sein. Welch ein Irrglaube und welch eine hoechst zu verachtende Tatsache!

Wie vielfaeltig Irrglaube doch sein kann?
Sie waeren ueberrascht!

beides muss zumindest noch "wasserdichter" werden, sowohl der Erwerb, Besitz und Zugang zu realen Schusswaffen, als auch die Nutzung von bestimmten Spielen und Filmen und sollte für Minderjährige auch unter Strafandrohnung für die Verantwortlichen dann absolut tabu sein!

wozu Sportschützen ein Kaliber von 9mm brauchen, bleibt auch zu fragen, es gibt ja auch keine Schützenfeste für Panzerfäuste und Stingerraketen?!

Spielen, aber bitte erst mit 18!

Wirklich schwer zu verstehen, nicht nur fuer Kinder.
Kann man das dann eigentlich noch als Spielen bezeichnen?

Vielleicht ist es aber auch nur eine Definitionsfrage und man koennte dieses interaktive Training auch erstmal als solches und nicht als Spielen begreifen, dass eben - warum auch immer - einer Altersbeschraenkung unterliegt. Einfach immer wild auf alles los spielen, ohne dabei das notwendige Hintergrundwissen zu haben, macht das Spiel nicht leichter. Und wie im wirklichen Leben, erst wenn Du etwas richtig gut kannst macht es auch wirklich viel Spass...

Warum Menschen in Schuetzenvereine gehen, oder warum Sie diese virtuellen Trainings absolvieren, ist eine Frage fuer sich. Fragt man einen Schuetzen oder Spieler direkt nach dem Grund, wird man viele Antworten ernten. Das es sich dabei aber immer um einen Fluchtpunkt handelt, wer haette das gedacht?! Fuer viele ist es die Flucht aus dem Alltag, einfach nur mal abschalten.

Eigentlich alles kein Problem, sofern es denn nicht ausufert oder gar zur Lebensgrundlage verkommt. Bei Tim K. war derartiges nicht Lebensgrundlage, Spiele hin und wieder, Schiessen auch nicht regelmaessig und auch nicht exisiv. Fuer Tim K. waren ganz andere Dinge zur Lebensgrundlage geworden, mit denen er nicht mehr laenger Leben wollte.

Alle fragen sich warum hat er das getan?
Er wollte nicht mehr Leben! Darum hat er es getan. Das ist alles.

Die neue Frage lautet also: Warum wollte er nicht mehr Leben?

Jugendschutz

es gibt für alles mögliche unterschiedliche Altersbeschränkungen, nicht nur für Computerspiele und beim Besitz von legalen Schusswaffen und der unbeschränkten Fahrtauglichkeit von KFZ, sowie der strafrechtlichen Vollverantwortlichkeit liegt die Altersgrenze sogar bei 21 J.

tendenziell sind die meisten freiwilligen Selbstkontrollen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern aber eher lasch und werden zudem wie nirgendwo sonst unterlaufen, weil das meistens keine Konsequenzen hat.

das Ordnungsamt muss eben auch mal diesbezüglich tätig werden, auch wenn es für manche noch so uncool sein mag, wenn die auch auf einer LAN Party auftauschen und zu Hause sollten natürlich die Eltern halbwegs wissen, was die lieben Kinder so am Rechner oder im Keller oder was weiss ich wo treiben und in der Schule sind dafür die Lehrer zuständig.

p.s. apropos Hierachien, ich glaube heutzutage sind eher nicht vorhandene bzw. nicht deutlich erkennbare und dann nur über Sympathien und Cliquenbildung vermittelte und damit wenig objektive Hierachien und eine damit verbundene mangelhafte Identitätsfindung gerade männlicher Jugendlicher das viel grössere Problem, als irgendwelche angeblichen und vielmehr immer weniger vorhandenen autoritären Strukturen in Schule und Gesellschafft und dann suchen manche sich leider immer wieder falsche Vorbilder...

@rufux: Hierarchien gibt es doch immer und in jeder menschlichen Beziehung. Die Frage ist ob und wenn wie sie gestaltet werden.

Das absurde finde ich, dass Amokläufer gerne von Anarchie als einzig mögliche Grundlage für die von ihnen ersehnte Freiheit reden. In ihrem Egozentrismus realisieren sie aber nicht, dass sie mit Hilfe der Waffe keine Hierarchien abschaffen, sondern sie lediglich zu ihren vermeintlichen Gunsten umdrehen...

Fakt ist, dass auf so gut wie jedem Pausenhof entlang bestimmter Hierarchien gehandelt wird bzw. Konflikte ausgetragen werden. Das Problem ist ähnlich wie in einer Demokratie, dass Aussenseiter dabei schnell ausgegrenzt werden bzw. Minderheiten weniger Rechte haben, da die Mehrheit in ihrer Problemerkennung und Entscheidungsfindung äußerst träge ist und ihre Beurteilungsmaßstäbe für die Rechtmäßigkeit von Ansprüchen meistens vollkommen oberflächlich sind, wie z.B.: Alter, Aussehen, Aggressivität, Klamotten, Statussymbole etc. Wer diese nichtssagenden Kriterien nicht erfüllt hat es meist sehr schwer einen Platz in der Gemeinschaft zu bekommen. Was nicht zuletzt auch daran liegt, dass die wenigsten Schüler ihre Klasse noch als Gemeinschaft begreifen, obwohl man so viele wichtige Jahre seines Lebens miteinander verbringt...

Feinfühlige Menschen sind dann ständig einem extremen Druck ausgesetzt, der sich auf die eine oder andere Weise entladen muss. Wenn dann kein Ventil vorhanden ist und noch andere Faktoren wie unaufmerksames Elternhaus, Zugang zu Waffen und das richtige Alter (bei Jugendlichen sind die Verbindungen im Gehirn, die eine Selbstkontrolle bzw. rationale Beurteilung der Konsequenzen des eigenen Handelns ermöglichen, meistens noch nicht fertig ausgebildet) zusammenkommen wird es extrem gefährlich.

Die einzige Präventionsmöglichkeit die ich dabei sehe ist zu reden,reden, reden... Und zwar nicht erst wenn es zu spät ist und aus Angst, dass jemand wieder amoklaufen könnte, sondern sobald man Ungerechtigkeiten sieht, weil die Würde eines JEDEN Menschen unantastbar sein muss.



P.S. Wens interessiert: Ein Amokläufer versucht sich hier zu erklären:

http://www.youtube.com/watch?v=83lxrvgkq60

Gegen Wahnsinnige ist kein Kraut gewachsen, weshalb es auch immer wieder Amokläufer geben wird.
Der Täter von Winnenden war aber nicht wahnsinnig, sondern zeitweise wohl depressiv und möglicherweise persönlichkeitsgestört. Solche Leute benötigen besondere Aufmerksamkeit und Hilfestellung, insbesondere wenn sozialer Rückzug festgestellt wird. Was die Signale betrifft, die auf eine sich anbahnende Katastrophe hindeuten, ist man natürlich hinterher immer schlauer als vorher. Es gibt diese Signale, die zu erkennen, wir uns bemühen müssen.

Im Rückzug in Internetforen sehe ich eine Gefahr. Bei Anonymität und Vermeidung direkter Konfrontation fallen hier Hemmungen, die uns im realen Leben die Anpassung erleichtern. Extreme und/oder perverse Auffassungen und Neigungen finden in Foren und im Chat bei Gleichgesinnten Widerhall und werden dadurch konditioniert.
T.

Diktatur der Selbstinzenierung

@Heimer, ich bin mir nicht sicher ob es viel bringt die Täter wieder mal zu Opfern zu machen?!

ich denke mal ein Amoktäter hat zwar durchaus individuelle, aber ähnlich verzweifelte und paranoide Motivationen wie ein Selbstmordattentäter.

dieser wirre Abschiedsbrief zeigt wieder mal pubertäre Halbwahrheiten und Widersprüche in fast jedem einzelnen Satz und insgesamt einen allgemeinen, ziemlich destruktiven Nihilismus, mit dem er seine eigene Ausgrenzung natürlich noch verstärkt, obwohl (oder vielleicht weil?) auch in deutschen Schulen Hermann Hesse (nur?) auf dem Lehrplan steht?!

die Frage ist warum wählen manche meist junge Menschen und dazu wohl fast ausschliesslich Männer einen solchen Abgang, denn die "normale" Suizidrate ist in der Pubertät bei beiden Geschlechtern erhöht, in der überwiegenden Mehrzahl nehmen sie aber wenigstens nicht noch möglichst viele in ihrer subjektiven Wahrnehmung "Schuldige" aber objektiv natürlich absolut unschuldige Opfer (meist Kinder) mit!?

ich habe leider auch keine Lösung, wie sowas zukünftig zu verhindern ist, allerdings noch weniger Verständniss für diese Täter (oder im aktuellen Fall die Fahrlässigkeit des Vaters was die Tatwaffe anbelangt), die in manchen virtuellen Kreisen sogar wie "Helden" gefeiert werden und da zeigt sich dann wieder eine ziemlich perverse und zudem gefährliche Verwischung von Fiktion und Realität, an der auch der ein oder andere Forumsteilnehmer hier zu leiden scheint und die natürlich auch durch die mediale Sensationsgier ganz allgemein offenbar immer mehr verstärkt wird, aber das ist wohl auch wieder mal der Preis der Freiheit...

So ein Amoklauf kann u.U. auch als ein erweiterter Suizid gesehen werden. Da will eben jemand nicht still und leise sondern mit einem Knall gehen...

Ich bin ebenfalls gegen ein Umkehren der Rollen, aber genauso bin ich gegen eine Entmenschlichung des Täters. Ihn als verrückte Randerscheinung abzutun, gegen die nunmal kein Kraut gewachsen ist, halte ich für vollkommen falsch. Schließlich gibt es speziell das Phänomen "School Shooting" noch nicht lange in Deutschland.

Es geht nicht darum den armen Killerspielspielern zu helfen, sondern es geht darum die für diesen Perversionsprozess verantwortliche Grundströmung zu erkennen und gegenzusteuern. Denn für mich sind diese Amokläufe lediglich die Spitze eines perversen Eisbergs auf den sich unsere sich immer mehr individualisierende und egozentrische Gesellschaft zurückzieht.

Egal welche menschliche Gemeinschaftsform, ob Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Verbände, Vereine oder Familien - quasi alle sind auf einem absteigenden Ast. Seit Jahrzehnten schwindende Mitgliederzahlen belegen das.
Wäre nicht weiter schlimm wenn es neue Alternativen gäbe, gibt es aber in den immer komplexeren Gesellschaftsstrukturen aber kaum. Deswegen denkt jeder erstmal nur noch an sich...

Unterm Strich zähl ich - aufm Strich aber nich...

Amoklaeufer wie jene um die es hier geht, sind grundlegen von Selbstmordattentaeter zu unterscheiden.

Waehrend Selbstmordattentaeter von aussen zu Selbstmordattentaten instrumentalisiert werden, kommt es bei Amoklaeufern wie Tim K. ausschliesslich von innen. Es geht hier um eine Krankheit, eine extrem selten und gefaehrliche dazu. War der Vater davon in Kenntniss gesetzt worden und wusste ueber die Risiken bescheid, haette er die Waffe vor dem Kranken unzugaenglich aufbewahren muessen (was er auch in jedem anderen Fall haette tun muessen, da man solche gefaehrlichen Instrumente schlicht weg nicht unter dem Kopfkissen ablegt und schon garnicht offen im Haus rumliegen laesst, dem ein Kind beiwohnt und das alles dann auch noch unbeaufsichtigt).

In einem Krankenhaus fuer Suizidgefaerdete Menschen liegt schliesslich auch keine Rasierklinge rum. Man stelle sich nur mal vor, eine dort angestellte Stationsschwester wuerde jeden Morgen frische Rasierklingen an die Patienten verteilen und dann in der Fruehstueckspause zum Baecker schlendern, oder gestresst die Station wegen sonstiger Dringlichkeit verlassen.

Es mag fuer die allerallermeisten Menschen auch sehr schwer fallen, zu begreifen, dass hinter solchen Taten einfach sehr viel mehr steckt als die Tat selbst. Es nicht zu begreifen kann ich irgendwo auch sehr gut nachvollziehen. Das Leid, welchem die Hinterbliebenen ausgesetzt sind, ist fuer die meisten eigentlich nur mit einer Bestrafung des Taeters milde zu stimmen. In diesem Fall, wo der Taeter aber garnicht mehr zu Bestrafen geht, weil er bereits das Opfer seiner eigenen psyschichen Stoerung geworden ist, macht die Sache fuer die Hinterbliebenen so kompliziert.

Es ist auch verdammt kompliziert, da auch sehr vieles offen ist und moeglicherweise auch unbeantwortet bleibt. Leider! Man kann nur hoffen, dass so etwas schreckliches nicht so schnell wieder passiert. Ausschliessen wird das so schnell aber niemand koennen, es geht jetzt ja auch vielmehr darum, wie man solche psychischen Stoerungen in Zukunft vorzeitig erkennen und dessen Ausbrueche rechtzeitig verhindern kann.

Ein Amoklauf hat ja eine Vorgeschichte. Bei jedem Einzelfall muss man nach der Entwicklung, die zum Amok führte, und nach den Gründen fragen -letztlich um Signale auszumachen, die eine verheerende Entwicklung angezeigt haben. Die Kenntnis über diese Signale ist wichtig, künftig solche Entwicklungen zu erkennen und abzuwenden. Das hat nichts mit Täter zu Opfern machen, sondern mit Prävention zu tun. Auf gescheiterte, gekränkte und in soziale Isolation geratene Leute, auf Verlierer, Ausgestoßene und Missachtete ohne Perspektive bzw. auf solche, die sich für all dies halten, muss man ein besonderes Augenmerk haben.
T.

Wir brauchen endlich ein zentrales Waffenregister in der BRD, um die staatliche Kontrolle über die Bewaffnung der Bevölkerung zu haben und die gesetzlichen Aufbewahrungsauflagen auch effektiv kontrollieren zu können. Schließlich wird uns diese staatliche Kontrolle zu Nutze sein, wenn wir im Rahmen unserer proletarischen Revolution auf die Waffen zugreifen werden. Eine Revolution muss sich verteidigen.
Helau!

Da sprichst Du einen interessanten Punkt an und so wird es wohl auch kommen, wenn man sich die Freiheit des Waffenbesitz schon nicht nehmen lassen will, dann doch aber wenigstens mit eindeutiger Kennung. Jeder Haushalt, dem ein Kind beiwohnt, ist jedoch von dieser Regulierung auszuschliessen, in einem solchen Haushalt gilt absolutes Waffenverbot!
Wir brauchen eine Revolution PRO-Kinder!

@T.
...sehr schoen ausgefuehrt!

ein zentrales Waffenregister (nach EU ab 2014 vorgeschrieben) ist sicher effektiver als derzeit mehrere dezentrale auf Länderebene, aber illegale Waffen, wie zumindest der Amoktäter von Emsdetten sie glücklicherweise relativ uneffektiv benutzt hat, sind da dann auch nicht registriert und proletarische Revolutionen macht man ohnehin besser mit rostigen Mistgabeln!

p.s. Amok- und Selbstmordattentäter machen sich übrigens beide immun gegen das rechtsstaatliche Korrektiv der Rechenschaft und das ist wie Gedankengut bereits anklingen lässt nicht ganz unproblematisch für das Selbstverständniss einer Zivilgesellschafft, insofern sind beide eben doch auch Terroristen und aufgrund ihrer jeweiligen psychischen Labilität und den pathologischen, oder aber konditionierten Wahnvorstellungen letztlich wohl immer auch fremdbestimmt, auch wenn sie schizophrenerweise genau das Gegenteil für sich und ihre Irrsinnstaten reklamieren mögen und die Gesellschafft selbst billigt ihnen teilweise offenbar durchaus verständnissvoll (ob aus Gesellschaftskritik, oder aus Ohnmacht, oder Sensationsgier oder aber Voyorismus?) eine kollektive (Mit)Schuld zu?!

p.p.s. ich sehe da übrigens durchaus dialektische Prinzipien am Werk, um auch mal wieder zum Thema zu kommen, je mehr Gewaltfreiheit in der realen Gesellschafft gepredigt und auch gelebt wird, desto brutaler wird wohl die virtuelle Realität und teilweise auch die spielerisch zelebrierten Gewaltphantasien in der Sexualität, um damit solche urmenschlichen Bedürfnisse zu kompensieren und manche wenige (typischerweise in der Pubertät) kommen dabei dann leider ziemlich durcheinander im Kopf?!

Rattenfänger von Hameln

Wahrscheinlich kommen in Winnenden auf einen Schüler schon ein Psychologe bzw. Seelsorger. Wo nehmen wir diese Fachleute in der erforderlichen Anzahl bloß her, wenn die BRD-Marionettenregierung des monopolistischen, reaktionären und chauvinistischen Finanzkapitals das ganze Volk in einen Krieg geführt hat?
Und gibt es schon die ersten Bus-Kaffeefahrten nach Winnenden?

Ich halte Vorschläge wie zentrales Waffenregister zentrale Aufbewahrung, Kontrollen und Metalldetektoren für zu kurz gedacht und populistisch. Die Umsetzung wäre doch viel zu teuer, als das sie effektiv sein könnten. Sebastian aus Emsdetten hat seine Waffen teilweise im Internet gekauft. Wie soll das denn bitte kontrolliert werden?
Im Optimalfall, also totaler Kontrolle, würden damit auch nur die Symptome bekämpft, der Ursprung des Übels, den T. schon erwähnte, wird dabei nicht tangiert.

Die lange Vorgeschichte der sozialen Ausgrenzung und Erniedrigungen wird weiterhin ignoriert. Dabei kommt es nach einer solchen negativen sozialen Entwicklung nur in Extremfällen zum Amoklauf. Über die unzähligen schweigenden Jugendliche, die genauso wie Tim unter dem schulischen Druck und ihren Mitmenschen/schülern leiden, aber ihre Depressionen still in sich reinfressen will scheinbar weiterhin keiner reden. Aber auch deren Leiden wird auf die ein oder andere Weise Konsequenzen haben, nur werden die eben nicht publiziert. Wer setzt sich schon mit den motiven eines stinknormalen Selbstmörders oder den Gründen für die alltäglichen Familiendramen auseinander?

Nach so einer öffentlichen Katastrophe soll entweder der Wahnsinnige selbst oder das System schuld sein, die Waffengesetze, die Schule, die Politik etc. Meiner Meinung nach sollte sich aber zuerst jeder selbst bei der Nase packen und fragen wie viele Menschen er oder sie in der letzten Woche ignoriert oder menschenunwürdig behandelt hat.

Natürlich ist es utopisch zu glauben, dass sich irgendwann alle Menschen bei der Hand nehmen und friedlich singend in den post-revolutionären Sonnenuntergang tanzen.
Aber diejenigen, die die menschliche Größe besitzen daraufhin zu arbeiten sollten ihr gerecht werden. Sprich dazwischengehen wenn etwas falsch läuft, eine Sensibilität für die jeweilige Gemeinschaft in der man sich befindet bzw. ein Bewusstsein für seine Mitmenschen entwickeln. Das geht nur aus einem gesunden Selbstbewusstsein heraus.

Aber überall schlägt einem der v.a. der verbale (Menschen)Hass entgegen, deswegen überwiegt der Eindruck dass es um das Selbstbewusstsein der meisten nicht gut bestellt ist und eine souveräne, selbstverantwortliche Zivilgesellschaft wohl ewig eine Utopie bleiben wird. Also weiter den Überwachungsstaat ausbauen...

@kay: finde ich einen interessanten Hinweis, aber lässt sich nicht wirklich mit Winnenden 2009 vergleichen. Eher mit den kürzlichen Geschehnissen in den USA

@Heimer
soweit so gut, aber teilweise sehe ich das doch deutlich anders, denn gerade die (faire) Auseinandersetzung ist wichtig, zumindest für junge Männer und die werden in westlichen, zunehmend feministischen Gesellschafften mittlerweile vernachlässigt oder sogar in ihren Bedürfnissen unterdrückt bzw. eben gemobbt und diese Entwicklung interpretieren imho auch islamistische Terroristen, zwar in zunächst anderer Form und Idiologie, aber mit verblüffend ähnlicher Konsequenz.

nicht nur Schulen brauchen wieder mehr männliche Lehrer, die sowohl gesellschaftlich kanalisierte und damit sozial akzeptierte Gewalt, z.B. in Form von Kampf- und Mannschafftssport (bzw. gewisse Streiche oder auch mal eine Schulhofrangelei in bestimmten Grenzen tolerieren bzw. moderieren) oder aber souveräne intellektuelle und sowohl idiologie- als auch gewaltfreie Autorität vorleben und damit Respekt und soziale Verantwortung vermitteln können, wenn die Väter schon nicht vorhanden sind, oder aufgrund von Zeitmangel wegen der eigenen beruflichen Karriere in ihrer Vorbildfunktion ausfallen oder aber (wie gerade auch im aktuellen Fall) offenbar fahrlässig versagen.

ansonsten wird das heranwachsende Heer von testesteronabhängigen, aber zunehmend persönlichkeitsgestörten Muttersöhnchen irgendwann möglicherweise mal zum richtig grossen Problem, wenn die nicht alle zwangstherapiert bzw. gleich richtig kastriert werden sollen, was dann sozusagen einem gesellschaftlichen Genosuizid gleichkommen würde!

p.s. ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich fände eine Welt, in der alle Menschen sich bei der Hand nehmen und friedlich singend in den post-revolutionären Sonnenuntergang tanzen, auf Dauer doch ziemlich öde und bin mir aber umso sicherer, dass es niemals so kommen wird...

Was siehst du grundsätzlich anders? Du wiederholst doch was ich bereits gesagt habe: jeder einzelne muss seiner sozialen Verantwortung gerecht werden. Leider muss man den meisten heute erst mal erklären was das überhaupt ist...

Ich fordere doch keine Zwangskastration oder eine Unterdrückung menschlicher Triebe, sondern lediglich ein bisschen Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen. Es geht dabei nicht um stark und schwach sondern um Respekt! Aber so etwas gerade in diesem Forum zu schreiben ist ziemlich absurd...

Diese gesellschaftliche Fehlentwicklung nun dem Feminismus in die Schuhe zu schieben halte ich allerdings für falsch. Tim aus Winnenden hat sehr wohl Zeit mit seinem Vater verbracht und vermeintlich männliche Hobbies wie Schießen und Armdrücken ausgeübt. Geholfen aus ihm eine selbstbewusste Persönlichkeit zu machen hat es nicht.

ok grundsätzlich war vielleicht das falsche Wort, aber ich meinte damit gerade ein zwanghaftes Harmoniebestreben macht Depressive wohl erst Recht zu Amoktätern.

spekulieren kann man natürlich viel ohne Genaueres zu wissen, aber warum hat Tim dann auffällig viele Schülerinnen erschossen (bei den Lehrerinnen ist das natürlich zwangsläufig wenn kaum Lehrer da sind) und dann hatte er wohl diverse Bondage Porno Bilder auf dem Rechner, was auch nicht gerade typisch ist für einen 17 Jährigen und das Versagen des Vaters besteht vielleicht gerade in einem übertriebenen "männlichen" Vorbild und Waffenbesitz (15 Waffen davon mind. eine mit Kaliber 9mm).

ausgerechnet mit der grosskalibrigen und für Sportschützen eher unüblichen Pistole hat er seinem Sohn bereits mit 13 Jahren das Schiessen beigebracht und ausgerechnet die lag dann auch ungesichert im Schlafzimmer und das auch noch, obwohl sein Sohn aus welchen Gründen auch immer, in psychiatrischer Behandlung war!

p.s. bestraft genug dürfte der Vater allerdings auch schon ohne das nun engeleitete Ermittlungsverfahren und dessen Ausgang sein...

Also zwanghaftes Harmoniestreben kann ich an deutschen Schulen nun wirklich nicht feststellen. 68 ist doch vollkommen uncool. Die allgemein verhassten Emos sind die einzigen die dahin tendieren...

Man sollte sich endlich von dem Irrsinn verabschieden, dass man sich Respekt erst verdienen muss. Jedes menschliche Wesen hat von Geburt an seine Würde und die verdient per se Respekt. Dazu sollte man nicht erst das GG aufschlagen müssen.

Anerkennung, Freundschaft, sexuelle Befriedigung etc sind wieder etwas anderes. Aber grundsätzlicher Repsekt gegenüber all seinen Mitmenschen, sei es in der Schule, im Job oder in der U-Bahn, ist für mich nicht nur eine Frage der Erziehung, sondern in erster Linie eine Frage der eigenen Menschlichkeit.


Ein Gentleman ist ein Mensch, der selbst jenen Leuten Respekt entgegenbringt, die für ihn keinerlei Nutzen haben.
William Lyon Pheips

Und gibt es schon die ersten Bus-Kaffeefahrten nach Winnenden?

Noch nicht. Die sind ausgebucht für Fahrten zu den Frtzln nach Fritzlreich.

Heimer meinte am 16.03.2009 22:40
"Egal welche menschliche Gemeinschaftsform, ob Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Verbände, Vereine oder Familien - quasi alle sind auf einem absteigenden Ast. Seit Jahrzehnten schwindende Mitgliederzahlen belegen das."

Die Zahl der Gläubigen steigt in Afrika seit Jahren, 2007 sogar um drei Prozent.
http://www.deutsche-welle.de/popups/popup_printcontent/0,,4105417,00.html

Natürlich hatte der Ballermann von Winnenden ein paar Egoshooter, wie alle Jugendlichen seines Alters. Das kann also nicht die alleinige Ursache der jüngsten tragischen Ereignisse sein.

Die Verbreitung solcher "Spiele" und ein Interesse daran diese zu "spielen" ist allerdings nur denkbar in einer zutiefst menschenverachtenden Gesellschaft. In einer Gesellschaft, in der Gewalt und Brutalität als Mittel zur Durchsetzung von Zielen täglich in den Medien propagiert werden und Kriegspropaganda zum Fernsehalltag gehört.

Angesichts einer Bundesregierung und Politikern, die sich nicht scheuen deutsche Soldaten ins Ausland zu senden, wo diese Frauen und Kinder erschießen und teilhaben an den entsetzlichsten Massackern, kann man sich noch freuen, dass derartige Bluttaten nicht häufiger geschehen.

Bezeichnend ist daher auch, dass der jugendliche Täter zu seiner Tat eine einer KSK-Uniform ähnliche Kleidung getragen haben soll.

Sicherlich hat auch das stressproduzierende aber ineffektive auf Konkurrenz statt Kooperation angelegte deutsche Schulsystem einen Beitrag geleistet.

Die Spiele allein waren es sicher nicht.

Schön, dass die Überlebenden psychologisch betreut werden. Leider gilt das nicht für die Überlebenden der Angriffe in den Kriegen, an denen die BRD beteiligt ist.

Interessante Feststellungen! Muss man ja mal sagen.

Tim K. hatte zudem einen verantwrotlichen aber fragwuerdigen Vater, zumindest in dem Punkt, dass er soviele Waffen und Munition in Gegenwart von Kinder aufbewarte.

Das seine Mutter dieses Waffenarsenal duldete, ist auch fragwuerdig und war ihrem Kind gegenueber unverantwortlich. Sicherlich hat sie es nur ihrem Mann zuliebe gedultet, oder weil sie diesem in Sachen Durchsetzungsvermoegen unterlegen war.

Wie gut verstehen sich eigentlich die Eltern?
Wie gut Sie ihren Sohn kannten, zeigt doch, dass sie ihm so eine Tat niemals zugetraut haetten.



"Die Spiele allein waren es sicher nicht."

Ganz sicher nicht, denn es war Tim K.
Das von solchen Spielen kein Potential fuer solche Taten aus ausgeht, kann man nicht abschliessend berneinen. Aus meiner Sicht stellen Spiele eher eine Art Fluchtpunkt dar, die dem seelisch Kranken halt geben. Ohne diese Computerwelt waere es moeglicherweise sogar schon viel eher zur Umsetzung der krankhaften Gedanken gekommen. Der muss irgendeine Wut in sich gehabt haben, die er vor sich her trug. Keiner in seinem Umfeld hat es gemerkt, weil jeder nur an sich gedacht hat, bzw. den jungen Menschen nicht wirklich so wahr genommen haben, wie er wahrgenommen werden wollte oder haette wahr genommen werden muessen.

Irgendwelche schlimmen Erlebnisse mussten fuer Tim K. an dieser Schule haften, er haette doch genauso gut auf einem Marktplatz oder in einer Bank Amok laufen koennen.

Vielleicht waren es aber wirklich die Raeumlichkeiten, die eine Schule hat, welche Tim K. und seine Vorgaengerden Anreiz gaben bevorzugt in einer Schule Amok zu laufen.

Wie dem auch sei, es ist wie es bleibt, eine extreme Form des Suizid der vielen Menschen grossen Kummer gebracht hat, auch seinen Eltern, sie haben Ihren Sohn auch fuer immer Verloren.

jaja das war in der wunderschönen ddr ganz anders. Weder gab es da eine Wehrpflicht noch waren 3 Jahre Dienst an der Waffe vorraussetzung für ein Hochschulstudium und der Militarismus wurde so gut es eben ging aus der Öffentlichkeit verbannt. Zum 40. geburtstag liefen nur blumenkinder durch die straßen und laut den Statistiken waren alle Leute so froh dort leben zu dürfen dass niemals auch nur an Suizid gedacht wurde...

Um Afghanistan mit Winnenden in Verbindung zu bringen gehört schon eine gehörige Portion Phantasie dazu.

Was die Spiele angeht stimme ich aber zu. Das Problem ist, dass es wie immer, erst knallen muss bis eine Gesellschaft reagiert. Die Wirtschaft muss erst kollabieren bevor man Regeln einführt und den Wirtschaftsbullies auf die Finger haut und in einer Schule werden die Hierarchien und der Umgang miteinander erst überdacht, wenn es schon längst zur Katastrophe gekommen ist.

Wie wärs denn mal auf alltägliche Gemeinheiten und Unfairness zu achten und zu reagieren?

Was du nicht willst das man die tut, das füg auch keinem andern zu und achte darauf dass es auch niemand anderem zugefügt wird.

Das könnte man doch mal an den Schulen diskutieren. Wäre für viele aber wohl eher uncool weil nicht oberflächlich genug...

DDR-Volksarmisten haben jedenfalls nicht in anderen Ländern Frauen und Kinder abgeknallt. Die Achtung vor dem Frieden, der körperlichen Unversehrtheit und den Menschenrechten war in der DDR einfach weiter entwickelt als in der BRD, wenn auch nicht vollkommen.

Amokschützen an Schulen gab es in der DDR auch nicht. Da konnte man noch seine Kinder ohne Angst zur Schule schicken. Viele meiner Nachbarn haben jetzt erst verstanden, wovor sie die Mauer beschützt hat und Reisen können sie jetzt noch weniger als vorher oder Bücher kaufen. Vom Regen in die Traufe!!!

Bezug: Uasg vom 18.03.2009 21:14 Uhr

Was ist los mit Uasg? Er wird immer verwirrter.

Die Mauerschützen waren also gegen Schulamokschützen aufgeboten und haben das Reisen der Ostdeutschen gefördert?
Etwas klarer sieht Uasg bei den DDR-Volksarmisten. Diese haben in der Tat nur an der innerdeutschen Grenze i. d. R. Ostdeutsche abgeknallt, nicht aber im Ausland. Im Ausland und in Westdeutschland haben das die Genossen von Mielke und Wolf erledigt.
T.

Das kann man so ausdrücken und vor allem wurde nicht auf Kinder geschossen. Für alle, die es noch nicht wissen sollten: An der EU-Grenze kommen wöchentlich mehr Menschen zu Tode, als in 40 Jahren DDR an der "Mauer"!

die dreckige Hetzpropaganda nimmt kein Ende!

welcher Bundeswehrsoldat schiesst vorsätzlich auf Frauen und Kinder?

keiner - das war ein bedauerliches Versehen durch ein klares Fehlverhalten der Opfer in einem weiterfahrenden Auto an einem Kontrollposten in Afghanistan und könnte schlimmstenfalls so ähnlich auch bei einer Polizeikontrolle hierzulande passieren, würde aber genauso wie dort Schadenersatz begründen und war natürlich absolut keine Heldentat!

wer schiesst angeblich an den Grenzen der EU auf Menschen?

keiner - sondern im Mittelmeer kommen oft Flüchtlinge aus Afrika durch eigenes Risiko, zudem durch komerzielle Schlepperbanden motiviert und organisiert zu Tode und auch bei weitem nicht ca. 1000 pro Woche!

Natürlich, die Kinder sind schuld, dass sie erschossen wurden und das KSK spielt in Afghanistan mit den Kindern im Sandkasten. Auch massakrierte Hochzeitsgesellschaften sind selbst schuld, wie kann man auch so blöd sein, in derart unruhigen Zeiten zu heiraten.

Um Versehen kann es sich schon deshalb nicht handeln, wenn sich deutsche Soldaten im Ausland befinden und ein Land besetzt halten gegen den Willen der Bevölkerung. Alle Angriffe auf Besatzungssoldaten sind vom Völkerrecht gedeckt, nicht aber die Angriffe der Besatzungssoldaten auf Menschen im besetzten Land!

Soldaten, die an Auslandseinsätzen teilnehmen und dijenigen, die diese dort hin schicken, nehmen das Töten von Menschen mindestens billigend in Kauf und sind damit Täter. Da politische Verhältnisse sich ändern können, sollte man sich die Namen der Täter merken. Manchen Nazischergen hat es erst in hohem Alter erwischt, aber es hat ihn erwischt. Ich habe von Leuten gehört, die es in ihr Tagebuch eintragen, wenn sie erfahren, dass ein Soldat aus ihrer Nachbarschaft an einem Auslandseinsatz teilnimmt.

Hoffentlich mahlen die Mühlen diesmal nicht zu langsam.

die scheinbare Anonymität des Internet

uasg meinte am 19.03.2009 12:39
"Um Versehen kann es sich schon deshalb nicht handeln, wenn sich deutsche Soldaten im Ausland befinden und ein Land besetzt halten gegen den Willen der Bevölkerung. Alle Angriffe auf Besatzungssoldaten sind vom Völkerrecht gedeckt, nicht aber die Angriffe der Besatzungssoldaten auf Menschen im besetzten Land!"


das lese ich jetzt erst und kann mir die offenbar überforderte Redaktion vielleicht mal erklären was dieser verstrahlte Volksverhetzer damit meint oder soll das etwa auch sozialkritische Satire sein?

ich frage mich langsam was das hier eigentlich für eine Veranstaltung ist, auch wenn euer Server in Österreich steht, heisst das noch lange nicht damit deutsches Recht unterlaufen zu können bzw. zu tolerieren, dass Dritte dies tun und ziemlich eindeutig und wiederholt zur Gewalt gegen deutsche Verfassungsorgane aufrufen und diese mit Nazis gleichsetzen!

p.s. ich habe übrigens von Leuten gehört, die schreiben sich IP Adressen z.B. in Tagebücher und wissen auch wie man durchaus legal an diese kommt, ohne beim Betreiber des Servers bzw. Providers nachfragen zu müssen und den Rest erledigt dann z.B. Google oft verblüffend einfach, falls die Polizei damit überlastet sein sollte und die Mühlen der Exekutive mal wieder zu langsam mahlen, denn etwas mehr Bayern auch in Berlin ist lange überfällig, wird bei der nächsten Wahl aber sicherlich kommen!!

Vorschlag: Statt hilflos zu pöbeln, einfach mal mit Völkerrecht befassen!

Wikipedia zum Völkerrecht: "Wichtigste positivrechtliche Rechtsquelle des Völkerrechts ist die Charta der Vereinten Nationen"

Unsere Soldaten im ISAF-Einsatz sind auf Beschluss unseres Parlamentes entsannt. Zugrunde liegt ein UN-Mandat. Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan kann deshalb nicht völkerrechtswidrig sein. Folglich können Anschläge auf Truppen, deren Mission mit dem Völkerrecht im Einklang steht, nicht auch völkerrechtskonform sein.

Es ist unerträglich, dass hier Anschläge auf unsere Soldaten als "vom Völkerrecht gedeckt" bezeichnet werden dürfen, während die getöteten Soldaten zu Hause bei einem Staatsakt zu Grabe getragen werden.
L.

PS: Völkerrechtlich schwieriger ist die Lage bei der Operation Enduring Freedom, an der allerdings nur wenige Bw-Soldaten beteiligt sind. Diese Mission ist natürlich auch vom Bundestag beschlossen. Hier liegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Nordatlantikvertrag zugrunde.

Peinlich

streiche: entsannt
setze: entsandt

"die getöteten Soldaten zu Hause bei einem Staatsakt zu Grabe getragen werden." und gleichzeitig Parties gefeiert werden, wenn wieder eine runde Zahl erreicht ist. Nicht vergessen: ca. 85% der Deutschen sind gegen die Kriegseinsätze im Ausland. Wird hier vielleicht ein Demokratiedefizit sichtbar?
Reinhard Heydrich wurde am 6.6.1942 in Berlin auch mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt - wenn das ein Qualitätsmerkmal sein soll---!!


Zu verweisen ist hier auf die Völkerrechtler Prof.es Schirmer und Cassese, die diese Problemetik sehr klar aufbereitet haben.

Ferner sind einschlägig zahlreiche Resolutionen der UN Vollversammlung wie
Deklaration der Generalversammlung über die Prinzipien des Völkerrechts von 1970
Resolution zum Selbstbestimmungsrecht vom gleichen Jahr
Resolution zum Selbstbestimmungsrecht von 1973
Aggressionsdefinition 1974 In Artikel 7 dieser Definition wird der bewaffnete Befreiungskampf vom Aggressionsverbot ausgenommen
Der bewaffnete Befreiungskampf zur Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts wird als dritte, eigenständige Ausnahme vom Gewaltverbot erfasst
Fremdländische militärische Besetzung und gewaltsame Herrschaft stellt eine fortdauernde Aggression dar, die ein schwerer Völkerrechtsbruch ist und gegen die das Recht auf individuelle und kollektive Selbstverteidigung gegeben ist.
Der Sicherheitsrat hat nicht die Befugnis, Unrecht in Recht umzuwandeln, eine illegale Besetzung zu legitimieren.
Die Folge der Geltung des humanitären Kriegsrechts ist, daß Widerstandskämpfer den Kombattanten- und Kriegsgefangenenstatus innehaben und damit den Schutz des humanitären Kriegsrechts genießen. Sie sind keine Terroristen.

das Völkerecht bietet im Gegensatz zu nationalem Strafrecht ziemlichen Interpretationsspielraum und der wird je nach ideologischer Überzeugung bzw. pragmatischen Überlegungen dann auch gerne strapaziert und wirklich verbindlich ist das im Zweifel in den seltensten Fällen.

z.B. Guantanamo wird völkerrechtlich durch den Kombattanten- und Kriegsgefangenenstatus von Terroristen überhaupt erst möglich.

p.s. diejenigen die jetzt reflexartig schreien Guantanamo ist aber ein Völkerrechstverbrechen, denen sei gesagt der Sozialismus auf Kuba ist erst Recht eins, genauso wie die glücklicherweise und endgültig untergegangene DDR und natürlich auch das 3. Reich...

p.p.s. ca. 85% der Deutschen sind nach irgendwelchen Umfragen auch für die Todesstrafe für Kinderficker und Kommunisten!

"z.B. Guantanamo wird völkerrechtlich durch den Kombattanten- und Kriegsgefangenenstatus von Terroristen überhaupt erst möglich." Jeder Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag. Ich habe heute sogar laut gelacht.

Guantanamo ist ein Verbrechen und sonst Garnichts und nur durch brutale Machtausübung, nicht aber durch das Völkerrecht ermöglicht. Die Unterbringung dort entspricht absolut nicht der Genfer Konvention. Beruhigend ist nur, dass die Verantwortlichen bereits jetzt in zahlreiche Länder nicht mehr reisen können, weil sie dort Strafverfolgung zu erwarten haben (wie z.B. Kissinger wegen seiner Verstrickungen in den Vietnamkrieg u.a. nicht nach Belgien reisen kann)

Wer allerdings ständig Nazigreuel und Holocaust verharmlost, indem er diese mit den Verhältnissen in der DDR gleichsetzt, für den ist Guantanamo kein Menschenrechtsproblem.

„Zu verweisen ist hier auf die Völkerrechtler Prof.es Schirmer und Cassese, die diese Problemetik sehr klar aufbereitet haben.“ (Uasg)

@ Uasg
Von klarer Aufbereitung kann keine Rede sein.
Von Schirmer und Cassese sind im Internet keine völkerrechtlichen Arbeiten zum Bundeswehr-Afghanistaneinsatz zu finden. Wenn es solche geben sollte, bitte ich um genaue Quellenangabe.
Schirmer kennt sich als ehemaliger stellvertretender Abteilungsleiter im ZK der SED bestimmt gut mit dem SED-Völkerrecht aus. Nach der Überwindung der Teilung Deutschlands musste er erkennen, dass es ein SED-Völkerrecht gar nicht gibt. Er wurde unter Frustration Altersübergangsgeldempfänger und findet heute noch etwas Anerkennung im Ältestenrat von „Die Linke“, wo ihm der wegen Anstiftung zur Wahlfälschung rechtskräftig verurteilte Modrow als Vorsitzender vorsteht. Auch wenn Schirmer schon lange aufs Altenteil gekommen ist, hat er doch gelegentlich für Die Linke einiges zum Thema Völkerrecht produziert, jedoch vermutlich nichts zum Afghanistaneinsatz der Bundeswehr (ISAF).

http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Schirmer

Vermutlich hat Schirmer auch die UN-Resolutionen gemacht oder das ZK der SED die Beschlüsse der UN Vollversammlung.

Natürlich wünschen alle, die nicht in der Tradition der Nationalsozialisten stehen, allen Freiheitskämpfern und Kämpfern gegen Besatzer und Neokoloniaqlismus maximale Erfolge!

Deutsche Soldaten haben in Afghanistan keine hoheitlichen Befugnisse, ihren Anweisungen braucht dort kein Mensch Folge zu leisten und wenn sie die Nichtbefolgung ihrer Amtsanmaßung mit dem Tode (u.a. von Frauen und Kindern bestrafen) ist das keine Kriegshandlung sondern ein Verbrechen.

Auch in der BRD werden Zeiten kommen, in denen Kriegsverbrecher strafrechtlich verfolgt werden. Fraglich ist allenfalls, ob es sich um Kriegsverbrechen handelt oder om ganz normale Verbrechen, die dort täglich von der marodierenden ausländischen Soldateska begangen werden.

Es gibt daher eine Menge Gruppierungen, die sich fleißig Namen notieren, damit die späteren Ermittlungen nicht so schwierig sind. Dank unserer Informationsgesellschaft kann jeder Soldat wissen, was er dort tut und von Befehlsnotstand kann wohl auch keine Rede sein. Keiner muss nach Afghanistan. den meisten geht es nur um Bereicherung, um die Schwitz- und Zitterprämie.

Die Bücher von Cassese zu Fragen des internationalen Rechts muss man schon kaufen oder in irgendeiner Unibibliothek ausleihen Als Raubkopien im Internet gibt es diese nicht.

@ Uasg
Ist Ihnen denn überhaupt klar, dass es für den ISAF-Einsatz der Bundeswehr ein UN-Mandat gibt?
L.

Ein von (Angriffs-) Kriegsparteien beschlossenes Mandat des Sicherheitsrates. Der Sicherheitsrat kann weder rechtmäßig gegen die Charta noch gegen die Resolutionen der Vollversammlung beschließen. Völkermord und Angriffskriege sind ohnehin nicht legitimationsfähig.

Die Resolution 1368 des Sicherheitsrates legitimiert die Anwesenheit deutscher Soldaten in Afghanistan auf keinen Fall.

Auch Htler hat behauptet, dass seine Kriege gut und gerecht seien und der Selbstverteidigung dienten. Da hat sich in der Rhetorik in 70 Jahren nicht viel geändert.

Wenn man dann noch bedenkt, dass der Anschlag auf das WTC als inside job inszeniert war, entfällt jede Geschäftsgrundlage.

es gibt sogar zwei UN Resolutionen zum deutschen ISAF Einsatz, eine hat der damalige Aussenminister Fischer extra noch nachgeschoben, um das völkerrechtlich dann auch für Realogrüne wasserdicht zu machen.

nicht nur aus meiner Sicht ist sowohl OEF als auch ISAF alleine schon durch den Bündnissfall der NATO durch den Verteidigungsfall nach 9/11, durch eine entsprechende und immer nur vom UN Sicherheitsrat rechtlich bindend beschlossene Resolution (hier 1373) prinzipiell gerechtfertigt.

ausserdem wurde hier noch zusätzlich durch die UN Generalversammlung zumindest die Pflicht aller Mitgliedsstaaten zur Umsetzung von nationalen Terrorismusbekämpfungsgesetzen bekräftigt.

daran ändern auch Verschwörungstheorien von irgendwelchen Sektierern oder Hetzpropaganda leider auch von Kommunisten unterwanderter antikapitalistischer und globalisierungskritischer Organisationen nichts.

die verbreiten dann teilweise auch Lügengeschichten wie z.B. zur Kindersterblichkeit in der sogenannten dritten Welt, die entgegen der gerne verbreiteten Propaganda und trotz (noch) ansteigender Geburtenraten in den letzten Jahren gerade durch die sogenannte Globalisierung weltweit deutlich gesunken ist:

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33678

traurigerweise werden zwischen der Hetzpropaganda von diesem uasg und der Reaktion darauf, leider auch immer mal seriöse Informationen gelöscht und das ist eigentlich ein Skandal, für den man den verantwortlichen Redaktuer zur Rechenschafft ziehen sollte, zumindest dann wenn man dabei Vorsatz unterstellen muss?!

Soll man vorstehendem Beitrag entnehmen, dass es sich bei den Anschlägen auf WTC und Pentagon nicht um eine Verschwörung handelte? Was war es dann, vielleicht Unfälle?

Zu der Vorstellung, ein bärtiger Mann habe von einer Höhle im Hindukusch aus in den USA Passagiermaschinen ferngelenkt, gehört schon eine gehörige Portion naiver Kinderglaube.

Da bisher ein Kriegseintritt der USA immer mit getürkten Vorfällen à la Gleiwitz begründet wurde, stellt sich dann natürlich die Frage, warum sollte es diesmal anders gewesen sein? Siehe Lousitania, Pearl Harbor, Golf von Tonking usw.

Der NATO-Verteidigungsfall war nicht eingetreten, er wurde lediglich erklärt, d.h. behauptet. Dieser Vorfall ist ein weiteres Argument das aggressive Angriffskriegsbündnis NATO sofort zu verlassen.

Wie kommt es wohl, dass ein sozialistisches, noch dazu embargogeplagtes, Entwicklungsland wie Kuba in der Kindersterblichkeit ca. gleichauf mit Italien und deutlich vor den paradiesischen USA liegt und das befreite, demokratisierte und neoliberalisierte Afghanistan den drittschlechtesten Platz belegt?

Natürlich es lauern überall Kommunisten! Vielleicht auch Juden oder Araber (auf alle Fälle irgendwelche Semiten)?? Das ist die Paranoia Hitleriensis. Paranoide Psychopathen sollen besonders gefährlich sein.

Hitler Paranoia

genau das passt doch zu euch Linksfaschisten, die sehen immer überall kleine grüne Nazis am Werk und diese dümmliche Variante mit dem bärtigen Mann in der Höhle und ferngelenkten Flugzeugen kannte ich noch gar nicht, das ist dann wahrscheinlich auch der ewige Adolf?!

lass dich doch von irgendeinem Wandlitzer Ghetto Psychodoktor behandeln, von denen gibts ja auch noch ein paar, die jetzt aber hauptsächlich dem ärztlichen Versorgungswerk auf der Tasche liegen, genau wie viel zu viele andere abgetakelte Altstalinisten auch den anderen Sozialkassen des kapitalistischen Klassenfeindes.

noch besser wäre natürlich ein kubanischer Arzt, die sind ja angeblich die besten der Welt, zumindest nach deren Statistiken, die natürlich sonst keiner überprüfen kann und das hätte den Vorteil sowas wie diesen usack endlich los zu sein.

in die EU und die NATO und auch die € Währungsunion treten Staaten übrigens freiwillig ein, wenn sie wollen und gewisse Mindeststandards auch in Bezug auf Menschenrechte erfüllen und da kann man dann sowohl als Nationalstaat, als auch als einzelner Bürger durchaus wieder austreten, ganz im Gegensatz zum ehemaligen Warschauer Pakt!

p.s. mir wird das aber auch langsam zu blöd mit einem scheintoten Zonen Zombie meine Zeit zu verschwenden, es ist ja deutlich genug geworden welche kranken, ewig gestrigen Gestalten sich da im linken Spektrum und auch in gleichnamiger Partei tummeln und diese Figur macht eigentlich die beste Werbung die eben nicht zu wählen *eod*

Die Erreichbarkeit von Waffen ist nicht der Grund

In Kanada kommen auf jeden Einwohner mehr Waffen als in den USA. Trotzdem liegt die Mordrate mit Schusswaffen nur bei einem Bruchteil derer der USA. Ausschlaggebend ist das soziale Klima und die gesellschafliche Achtung vor der Unversehrtheit des anderen. Hier hat die BRD zunehmend Defizite, die von den Medien und den Parteien systematisch vergrößert werden.

Mein Vater hatte während meiner Kinderzeit eine 8mm Pistole im Haus, einen Safe dafür gab es nicht und ich habe mit dieser Pistole meine ersten Schießübungen absolviert. Vielleicht war ich deswegen während des Studiums ein relativ erfolgreicher moderner Fünfkämpfer. Auf die Idee diese Pistole zu etwas anderem als Sportzwecken oder der Abwehr von Einbrechern zu benutzen, wäre ich nicht einmal im Traum gekommen.

(Erläuterung: Mordrate bezeichnet die Zahl der Morde bezogen auf die Einwohnerzahl)

SIE waren zu jener Zeit auch nicht suizidgefaerdet.
Waeren Sie zu jener Zeit in der Verfassung gewesen, in denen sich die Amoklaeufer befanden um die es hier geht, haetten Sie genauso gehandelt - unterstelle ich Ihnen jetzt einfach mal.

Man kann doch nicht von sich auf die Gesamtheit schliessen.
In dem Punkt stimmen Sie mir sicher zu?

p.s.zu Kanada vs. USA:
Bei einer kanadischen Gesamtbevoelkerung von 33 Mio. im Vergleich zu Amerika mit 305 Mio Einwohner, waere es auch sehr bedenklich, wenn sich die Mordrate nicht unterscheiden wuerde. Das soziale Klima scheint aber tatsaechlich eine ausschlaggebende Rolle zu spielen. In den eher laendlichen Regionen wo man mehr auf seine Nachbarn angewiesen ist als in Ballungsgebieten wie Toronto, Alberta ect., haelt sich die Kriminalitaetsrate in ueberschaubare Grenzen und da werden selbstverstaendlich auch Ego-Shooter gespielt. Die Schere des sozialen Klimas geht also sehr weit auseinander, je groesser ein Ballungsgebiet, desto hoeher die Kriminalitaetsrate und da es sehr schwer faellt, in Ballungsgebieten das soziale Klima zu schaffen wie es in laendlichen Regionen vorherrscht, bleibt es vorerst auch nur Utopie eine 100%tige Verbesserung herbeizusehen. Einer Teilverbesserung kann man trotzdem optimistisch entgegensehen, sofern sich die Menschen in Grossstaedten wenigestens wieder ein bisschen denen der laendlichen Regionen anpassen wuerden, sie mehr miteinander Komunizieren und Unternehmen wuerden, statt das jeder nur sein eigener Herr darstellt, in seiner kleinen Wohnung, abgeschottet hinter einer Stahltuer mit 5 Schloessern.

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