Wo Proletengestammel zur Kultur erhoben wird braucht man sich über diesen Stolz nicht zu wundern. Zugehörigkeit zur Unterschicht ist keine Frage des Geldbeutels sondern eine geistige Haltung. Kommen nicht auch jene primitiven Rudeltiere die grundlos stolz sind Deutsche zu sein aus diesen Reihen?
Wenn man ganz unten ist, ist der Stolz oft das einzige was man hat. Und ich find nichts drann auszusetzen wen man nicht in Selbst-Mitleid und Depressionen verfällt, sondern mit Mut und Selbstvertrauen in die Welt hinausgeht, auch wenn man im Leben nicht so viel Glück gehabt hat wie einige Schlaumeier.
unsere herren politiker sollten mal überlegen wen sie als unterschicht bezeichnen. momentan zählt ja z.bsp. die normal arbeitende friseurin aufgrund ihres viel zu geringen einkommens zur "unterschicht". das ist meiner meinung nach schon eine schande. ausserdem finde ich es eine frechheit was die wirklichen gesellschaftsschmarotzer sich raus nehmen und solch ein wort in umlauf bringen. erstens finanziert diese sogenannte unterschicht ihre gehälter mit und zweitens ist man von der unterschicht ganz schnell wieder beim untermensch. mir bleibt nur zu hoffen das die "unterschicht" bald ihr wahres potential erkennt und geschlossen auf die strasse geht. unterschicht = working class
Es ist schade und sehr traurig wenn ich sehe in welcher konsumgesteuerten Gesellschaft meine Tochter erwachsen werden soll.
Der s.g. Kampf zwischen den s.g. Gesellschaftsschichten ist gezeichnet von Egoismus ,Selbstüberschätzung und Tolerranzlosigkeit bis hin zur Gewissenlosigkeit.
DAS GILT FÜR ALLE s.g. Gesellschaftsschichten.
Die bestehende Gesellschaftsordnung wird nicht mehr lange so exestieren können.
Es muss sich eine neue Gesellschaftsform entwickeln ,oder es wird in den nächsten 10-.30 Jahren richtig knallen.
Hier ist in erster Linie die Erziehung der kommenden Generationen gefragt ,wo ganz klar wieder reale Werte ,Achtung vor dem Leben und der Umwelt gelehrt werden muss.
Ich hoffe für meine Tochter und ihren Kindern (wenn sie später welche möchte) ,daß nicht wieder gewartet wird bis es zu spät ist.
Michael, Frederik und Co. haben allen grund Stolz auf sich zu sein, wenn sie es schaffen, da raus zu kommen! Wirklich zu verachten hingegen sind die Leute, die weder eine Arbeit haben, noch eine solche wollen. Ehrgeiz ist das Wort zum Beitrag.
Auch trotz frauenverachtender Texte und vielen weiteren Kritikpunkten haben die Rapper von Aggro Berlin in einem Recht: Nicht vergessen, wo man her kommt, aber trotzdem stolz darauf sein, wenn man es aus dem Sumpf heraus geschafft hat. Und Stolz darauf sein, was man hat.
Familie, Freunde und Stolz stehen im Mittelpunkt der Hardcore- und HipHop-Szene, nicht umsonst.
Applaus an die, die das schaffen und an die Autoren des Beitrags.
Zitat Oscar Wilde:
"Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht eines Versagers". Finde ich sehr treffend, denn im Leben sollte es um was anderes gehen, als Ehrgeiz, z.B. Menschlichkeit, Respect und Freiheit, anstatt um Ellenbogengesellschaft und Abzocke. Jeder, der heute Erfolg hat, muß sich genau überlegen, ob das auf eigener Leistung oder Übervorteilung beruht.
Und um es mal ganz deutlich zu sagen: Ich kenne einige Leute, die ganz unten, bspw. drogenabhängig und arbeitslos sind, und trotzdem mehr Mensch sind als 90 % aller sogenannter gut situierten arbeitenden Erfolgsmenschen.
1. Es sind MENSCHEN und Menschen sind generell dumm und leicht manipulierbar
2. Es giebt heutzutage immer noch genug Menschen die stolz auf ihre Hautfarbe sind und meinen sie seien was besseres als andersfarbige...also, was soll man erwarten!
sickboy kann ich mich nur anschließen.
unterschicht=working class....
und wer arbeitet, der hat es nicht verdient in die unterste schublade gesteckt zu werden...
und was ist überhaupt die unterste schublade?
und welche schublade ist meine?
wollen wir wirklich ständig in schubladen denken?
Wenn diese "Schubladen" existieren, muss man sie doch auch denken. Die Einteilung in Schichten ist meiner Meinung nach von der Mittelschicht aus gedacht, als wäre sie das "Normale".
Dabei ist sie nur der Übergang von arbeitender Klasse und nicht arbeitender Klasse (und damit mein ich nicht die Arbeitslosen). Aber auch wenn von Schichten redet, kann "Unterschicht" doch nicht diskriminierend sein. Man kann doch nicht aus "political correctness" so ein wichtiges Thema totschweigen.
Und: Ihr Individualisten und Misanthropen vergleicht "stolze Unterschichtler" also mit Nazis.
Aber was sagt denn die Behauptung über euch aus, wer zur Unterschicht gehört, sei dumm?
Also entweder selbst schuld oder "genetisch minderwertig", um im passenden Vokabular zu bleiben. Aber das ist wohl die geistige Haltung der Oberschicht, die stolz ist auf "ihre" deutschen Dichter und Denker.
dein Aufstieg gereicht einem Reichen veglichen mit dem Aufstieg vom Millionär in die Geld top10 aus ihrer Sicht oder vom Oberschichtler zum Wohltäter aus Sicht eines fürsorglichen Menschen. Oder der Aufstieg vom Bürger zum Gegnerjäger und Prügler aus der Sicht eines Links/Rechts-Aktiven.
@secretmail
ja diese Zeit wird kommen, in der die Menschen ihre Energie verwenden werden etwas Gutes zu schaffen, anstatt etwas Böses zu zerstören. Dafür werden Leute wie du benötigt die dies erkennen und es ihre Kinder lernen lassen. Es gibt schon genug für eine Änderung, aber nur um andere Menschen zu ändern. Wenn es genug Menschen sind, die eine schöne Welt in sich geschaffen haben, sind es genug eine schöne Welt im Außen zu schaffen. ganz einfach gesagt ;)
Achja ich bin stolzer Deutscher. Das ist ziemlich prak(ma)tisch: Menschen, die einen Grund brauchen, sich mit dem positiv zu identifizieren, das sie sind, berauben sich einer Quelle für Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
Dabei habe ich nicht die Furcht der Vergangenheit. Menschen sind fähig aus Fehlern zu lernen und Richtiges zu erkennen. Die Art auf Grund der Vergangenheit jedes Fünkchen nationaler identifikation auszutreten, entstammen der Angst, dass sich damit vergangenes Übel wiederholen könnte. Dabei ist es die Angst selbst die zur Vernichtung führt. Immernoch leben wir in einer Welt in der meist Vernichtet wird wovor wir Angst haben, anstatt zu erschaffen was wir uns wünschen.
Der Mensch wird noch lernen seine eigene Angst selbst zu vernichten und nicht das wovor er Angst hat.
Solange wie die Menschheit noch nicht gelernt hat die Angst in sich selbst zu erkennen, wird sie sich weiter auf dem Vernichtungs-Kurs befinden.
Ein Kurs der zwar schon lange gegeben wird, aber mit seinem weiteren Fortschreiten eine immer größere Möglichkeit der Erkenntnis bereithält.
angst-vernichtungs-schnellkurs: erschaffen. Nicht zerstören. erschafft etwas schönes in euch und schafft es das nach außen zu zeigen. Dann lernt ihr mit eurer Angst umzugehen und durch sie über euch zu lernen. Ihr werdet Stärker. Mit dieser Stärke könnt ihr wieder anderen helfen und müsst aus Angst niemanden bekämpfen. So einfach ist das, die Erkenntnis - wenn man sie hört. Sie zu leben ist schwerer, darum dauert das Lernen schon so lange.
indiesemTextgilt:k=g
lg alle
12 Kommentare
Arpan meinte am 03.11.2006 00:33
Proleten statt Dichter + Denker
Wo Proletengestammel zur Kultur erhoben wird braucht man sich über diesen Stolz nicht zu wundern. Zugehörigkeit zur Unterschicht ist keine Frage des Geldbeutels sondern eine geistige Haltung. Kommen nicht auch jene primitiven Rudeltiere die grundlos stolz sind Deutsche zu sein aus diesen Reihen?
ppp meinte am 03.11.2006 23:13
Wenn man ganz unten ist, ist der Stolz oft das einzige was man hat. Und ich find nichts drann auszusetzen wen man nicht in Selbst-Mitleid und Depressionen verfällt, sondern mit Mut und Selbstvertrauen in die Welt hinausgeht, auch wenn man im Leben nicht so viel Glück gehabt hat wie einige Schlaumeier.
sickboy meinte am 04.11.2006 12:30
unsere herren politiker sollten mal überlegen wen sie als unterschicht bezeichnen. momentan zählt ja z.bsp. die normal arbeitende friseurin aufgrund ihres viel zu geringen einkommens zur "unterschicht". das ist meiner meinung nach schon eine schande. ausserdem finde ich es eine frechheit was die wirklichen gesellschaftsschmarotzer sich raus nehmen und solch ein wort in umlauf bringen. erstens finanziert diese sogenannte unterschicht ihre gehälter mit und zweitens ist man von der unterschicht ganz schnell wieder beim untermensch. mir bleibt nur zu hoffen das die "unterschicht" bald ihr wahres potential erkennt und geschlossen auf die strasse geht. unterschicht = working class
secretmail meinte am 07.11.2006 19:49
How Long????
Es ist schade und sehr traurig wenn ich sehe in welcher konsumgesteuerten Gesellschaft meine Tochter erwachsen werden soll.
Der s.g. Kampf zwischen den s.g. Gesellschaftsschichten ist gezeichnet von Egoismus ,Selbstüberschätzung und Tolerranzlosigkeit bis hin zur Gewissenlosigkeit.
DAS GILT FÜR ALLE s.g. Gesellschaftsschichten.
Die bestehende Gesellschaftsordnung wird nicht mehr lange so exestieren können.
Es muss sich eine neue Gesellschaftsform entwickeln ,oder es wird in den nächsten 10-.30 Jahren richtig knallen.
Hier ist in erster Linie die Erziehung der kommenden Generationen gefragt ,wo ganz klar wieder reale Werte ,Achtung vor dem Leben und der Umwelt gelehrt werden muss.
Ich hoffe für meine Tochter und ihren Kindern (wenn sie später welche möchte) ,daß nicht wieder gewartet wird bis es zu spät ist.
Bene meinte am 08.11.2006 23:37
Applaus
Michael, Frederik und Co. haben allen grund Stolz auf sich zu sein, wenn sie es schaffen, da raus zu kommen! Wirklich zu verachten hingegen sind die Leute, die weder eine Arbeit haben, noch eine solche wollen. Ehrgeiz ist das Wort zum Beitrag.
Auch trotz frauenverachtender Texte und vielen weiteren Kritikpunkten haben die Rapper von Aggro Berlin in einem Recht: Nicht vergessen, wo man her kommt, aber trotzdem stolz darauf sein, wenn man es aus dem Sumpf heraus geschafft hat. Und Stolz darauf sein, was man hat.
Familie, Freunde und Stolz stehen im Mittelpunkt der Hardcore- und HipHop-Szene, nicht umsonst.
Applaus an die, die das schaffen und an die Autoren des Beitrags.
urbannoise meinte am 17.11.2006 00:19
Zitat Oscar Wilde:
"Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht eines Versagers". Finde ich sehr treffend, denn im Leben sollte es um was anderes gehen, als Ehrgeiz, z.B. Menschlichkeit, Respect und Freiheit, anstatt um Ellenbogengesellschaft und Abzocke. Jeder, der heute Erfolg hat, muß sich genau überlegen, ob das auf eigener Leistung oder Übervorteilung beruht.
Und um es mal ganz deutlich zu sagen: Ich kenne einige Leute, die ganz unten, bspw. drogenabhängig und arbeitslos sind, und trotzdem mehr Mensch sind als 90 % aller sogenannter gut situierten arbeitenden Erfolgsmenschen.
xmanux1985 meinte am 09.11.2006 23:47
hihi
Jetzt mal ehrlich...wen undert das bitte???
1. Es sind MENSCHEN und Menschen sind generell dumm und leicht manipulierbar
2. Es giebt heutzutage immer noch genug Menschen die stolz auf ihre Hautfarbe sind und meinen sie seien was besseres als andersfarbige...also, was soll man erwarten!
brausebulli meinte am 13.11.2006 19:45
sickboy kann ich mich nur anschließen.
unterschicht=working class....
und wer arbeitet, der hat es nicht verdient in die unterste schublade gesteckt zu werden...
und was ist überhaupt die unterste schublade?
und welche schublade ist meine?
wollen wir wirklich ständig in schubladen denken?
Slayer meinte am 15.11.2006 22:08
Vom Bordstein bis zur Skyline...
Wenn diese "Schubladen" existieren, muss man sie doch auch denken. Die Einteilung in Schichten ist meiner Meinung nach von der Mittelschicht aus gedacht, als wäre sie das "Normale".
Dabei ist sie nur der Übergang von arbeitender Klasse und nicht arbeitender Klasse (und damit mein ich nicht die Arbeitslosen). Aber auch wenn von Schichten redet, kann "Unterschicht" doch nicht diskriminierend sein. Man kann doch nicht aus "political correctness" so ein wichtiges Thema totschweigen.
Und: Ihr Individualisten und Misanthropen vergleicht "stolze Unterschichtler" also mit Nazis.
Aber was sagt denn die Behauptung über euch aus, wer zur Unterschicht gehört, sei dumm?
Also entweder selbst schuld oder "genetisch minderwertig", um im passenden Vokabular zu bleiben. Aber das ist wohl die geistige Haltung der Oberschicht, die stolz ist auf "ihre" deutschen Dichter und Denker.
tigerwuutz meinte am 17.11.2006 12:53
kann nicht drauf stoz sein
auch ich kam aus der absoluten Unterschicht, Vater Säufer, Mutter Sozialhilfe. Jedoch kann ich darauf nicht stolz sein, sollte ich.................?
lebeN meinte am 09.12.2006 03:16
@tigerwuutz
ja
dein Aufstieg gereicht einem Reichen veglichen mit dem Aufstieg vom Millionär in die Geld top10 aus ihrer Sicht oder vom Oberschichtler zum Wohltäter aus Sicht eines fürsorglichen Menschen. Oder der Aufstieg vom Bürger zum Gegnerjäger und Prügler aus der Sicht eines Links/Rechts-Aktiven.
@secretmail
ja diese Zeit wird kommen, in der die Menschen ihre Energie verwenden werden etwas Gutes zu schaffen, anstatt etwas Böses zu zerstören. Dafür werden Leute wie du benötigt die dies erkennen und es ihre Kinder lernen lassen. Es gibt schon genug für eine Änderung, aber nur um andere Menschen zu ändern. Wenn es genug Menschen sind, die eine schöne Welt in sich geschaffen haben, sind es genug eine schöne Welt im Außen zu schaffen. ganz einfach gesagt ;)
lebeN meinte am 09.12.2006 04:08
#Angst
Achja ich bin stolzer Deutscher. Das ist ziemlich prak(ma)tisch: Menschen, die einen Grund brauchen, sich mit dem positiv zu identifizieren, das sie sind, berauben sich einer Quelle für Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
Dabei habe ich nicht die Furcht der Vergangenheit. Menschen sind fähig aus Fehlern zu lernen und Richtiges zu erkennen. Die Art auf Grund der Vergangenheit jedes Fünkchen nationaler identifikation auszutreten, entstammen der Angst, dass sich damit vergangenes Übel wiederholen könnte. Dabei ist es die Angst selbst die zur Vernichtung führt. Immernoch leben wir in einer Welt in der meist Vernichtet wird wovor wir Angst haben, anstatt zu erschaffen was wir uns wünschen.
Der Mensch wird noch lernen seine eigene Angst selbst zu vernichten und nicht das wovor er Angst hat.
Solange wie die Menschheit noch nicht gelernt hat die Angst in sich selbst zu erkennen, wird sie sich weiter auf dem Vernichtungs-Kurs befinden.
Ein Kurs der zwar schon lange gegeben wird, aber mit seinem weiteren Fortschreiten eine immer größere Möglichkeit der Erkenntnis bereithält.
angst-vernichtungs-schnellkurs: erschaffen. Nicht zerstören. erschafft etwas schönes in euch und schafft es das nach außen zu zeigen. Dann lernt ihr mit eurer Angst umzugehen und durch sie über euch zu lernen. Ihr werdet Stärker. Mit dieser Stärke könnt ihr wieder anderen helfen und müsst aus Angst niemanden bekämpfen. So einfach ist das, die Erkenntnis - wenn man sie hört. Sie zu leben ist schwerer, darum dauert das Lernen schon so lange.
indiesemTextgilt:k=g
lg alle