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Religionsunterricht

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Pro: Reli muss auch in Berlin ein normales Schulfach werden. Wer nicht weiß, was an Pfingsten passiert ist, ist nicht weltoffen, sondern dumm. Contra: Religion hat in der Schule nichts zu suchen. Wenn Schüler dazu verdonnert werden,  ist das  nichts anderes  als Zwangsmissionierung.

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339 Kommentare

Als Wahlfach ist das meiner Meinung doch eine Interessante Sache.
Materielle Dinge, wie Kreuze und derartiges, haben in der Schule dann allerdings wirklich nichts zu suchen, da sie die unabhaengige Meinung der Schueler beeinflussen koennen.

Solch ein Fach soll allerdings auch nicht dazu dienen, um zu Missionieren, sondern um Aufzuklaeren, dass koennte man dann aber bei Interesse auch im Geschichtsunterricht mit einfliessen lassen, so haette man sich auch gleich viel kompliziertes eingespart. Letzteres haben Relegionen eben dann doch so an sich.

Also ich denke man sollte wenigstens die Wahl haben zu wählen, Religion gar nicht in der schule zu haben kann ich mir nicht vorstellen. Man muss doch wissen was man Ostern feiert das ist doch Allgemeinwissen. Und an was man glaubt kann man doch selbst entscheiden, bei uns war es m Reli Untericht nicht Pflicht an Gott zu glauben ;)
ich war so ziemlich der einzige m anfage ende des 10ten waren das schon mehr die sich offen zu Gott bekannten. Man kann so viel lernen auch wenn man nicht an Gott glaubt oder so.

Religion muss zumindest wählbar sein, bei uns war die Wahl zwischen Philo und Reli 2 drittel Philo der rest WOLLTE RELI!

Pro freie Wahl

schaun mer mal wann diese neosozialistischen Stadthalter in Berlin auch die kirchlichen Feiertage abschaffen wollen, wenn denn keiner mehr weiss wofür die eigentlich stehen...

ich hatte übrigens Reli als Wahlpflichtfach, schon deshalb weil Ethik so ein stramm links missionierender Scheiss Alt68er Pauker unterrichtet hat!

über andere Religionen habe ich dann gerade in Reli was gelernt, allerdings bin ich trotzdem oder gerade deshalb Atheist geworden :o)

also weder Ethik noch Reli als Zwangsfach und individuelle Wahlfreiheit und deshalb PRO, obwohl der Untertitel hier fälschlicherweise und hoffentlich nicht auch missionierend Religionszwang suggeriert?!

@ rufuXX

à propos Apokalypse! Sie erinnern sich noch? Woher ploetzlich dieser Sinneswandel?

@rufuck
hättste mal ethik gewählt... dann wär wohl auch aus dir geistig mehr als ein christlich konservativer Kai-Diekmann-Abklatsch geworden

schon klar die ewig pöbelnde Dumpfbacke StumpfwieSchlumpf muss ja auch mal wieder ihren bekifften Schliessmuskel aufreissen...

was hatte so eine faulende Zecke wie du eigentlich in der Schule, warst du da überhaupt jemals, oder hast du nur Steine schmeissen gelernt?

p.s. vermutlich wäre ich dann eher in der NPD&Co. gelandet und müsste mich möglicherweise mit euch AntiFuck-Pack auf der Strasse prügeln, wenn ich diesen rostroten ApoOpa hätte weiter ertragen müssen...

oh die eure selbsternannte heiligkeit regt sich mal wieder auf, die generation die die einzig halbwegs brauchbaren werte und geistigen errungenschafften in diese gesellschaft eingebracht hat beleidigen, aber nichts einstecken können..? armes subjekt!

was ich in der schule gelernt habe? nicht alles zu glauben was springer schreibt, nicht immer jeder volkshetze nacheifern und das bismarck und adenauer scheiße waren! Ansonsten reine staatliche propaganda und im reli unterricht war ich ja auch, geholfen hats aber nicht!
Achso und natürlich noch freestylerappen an der feuertonne und dabei blunts drehen, YO!

Wärste mal bei der NPD gelandet, wäre mir bekanntlich ja ein vergnügen...

Bild lügt

grossartige Erkenntniss eines selbsternannten (Anti)Faschisten - liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Lafontaine da eine Kolumne hat?!

wie gut dass dann bei Indymedia&Co. nichts als die "Wahrheit" steht wie?

deshalb werden von euch (spät)pubertierenden, schwarz vermummten Kaputzenwillis in Ermangelung von echten Nazis, auch gerne mal völlig harmlose Apo oder sonstige Opas auf einer Demo gegen Rechts und im Verhältniss 30:1 verprügelt, bloss weil die wohl die "falschen" Klamotten tragen, so ähnlich wie die weiss vermumten (KKK)Faschisten das mit Menschen mit der "falschen" Hautfarbe auch gerne gemacht haben!?

sowas ist dann nicht nur volldebil, sondern eine völlig indiskutable, rein randalesüchtige und absolut feige und kranke idiotologische Perversion!

Hier mal etwas zur Entspannung.
"Rainald Grebe - Es ist gut"

http://de.youtube.com/watch?v=wp07mwpYdxs&feature=related

Oder wie man's nimmt...

@rufux

les ich ja jetzt erst:

Grundsätzlich, Indymedia ist ein komisch konstruiertes nachrichtenmedium, weshalb ich es auch eher beiläufig im bezug auf veranstaltungen (Termine) nutze. Ich hab nichtmals mehr ne ahnung welche linke gruppierung genau hinter dieser seite steckt.

Die diversen Nachrichtenmedien die ich regelmäßig Nutze, haben mich entweder nicht aufgeklärt oder ich habe es überlesen, dazu gehören, wie des öfteren erwähnt, unter anderem die Tagesschau, die WZ, die Internetseiten der SZ und Heise-Online, sowie das konservative Hetzblatt Spiegel, "Feindinternetseiten" richtiger Neonaziorganisationen, auch die TAZ und je nachdem wo ich grade rumhänge auch mal radikale Blätter verschiedener Linker Gruppierungen.

zu Lafontaine hab ich mich bereits mehrfach geäußert.

Zu dem konkreten Fall, grundsätzlich ne Jacke kann man sich aussuchen, ne Hautfarbe nicht, trotzdem hätte ich gerne mal eine Quelle zu diesem Vorfall.

pro Anti-(Anti)Faschisten und contra (Neo)Nazis

die Quelle sind meine eigenen Sinne nebst Zeugenaussage bei der Polizei auf die Anzeige des eher gutbürgerlichen betagten Opfers und seiner Frau wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung, von den Beleidigungen dieser hirnlosen AntiHelden mal ganz abgesehen.

wo kommen wir (wieder) hin, wenn ein wildgewordener quasiuniformierter (schwarzer/roter/brauner) Mob andere Menschen einfach denunziert und ihnen gewaltsam vorschreiben will, welche Klamotten sie auf offener Strasse zu tragen haben bzw. welche nicht?!

deine Frazze hat die Polizei aber vermutlich auch schon in ihrem Fahndungscomputer, bisher habe ich auch da allerdings mehr oder weniger nur Kinder gesehen, da es aber auch in linksautonomen Kreisen geistig irgendwo hängengebliebene Rädelsführer gibt, werde ich mich zukünftig mehr auf diese asozialen Wichtigtuer konzentrieren und mal genauso kleingeistig keine Rücksicht auf die Kleidungs-, geschweige denn Meinungsfreiheit nehmen und diesen Zeckenhirnen ihre albernen Sturmhauben und/oder Kaputzen samt Sonnenbrilllen e.t.c. von der hohlen Dumpfbirne reissen, damit die Polizei friedliche und unschuldige Demonstranten etwas weniger belästigen muss, die meist als Schutzschild für solche feigen Randaleaktionen missbraucht werden, obwohl die überwiegend friedliche Mehrheit das nicht will und das auch mehr oder weniger und hoffentlich zunehmend deutlich artikuliert:

keinen Fussbreit den Faschisten und das gilt dann für rechts und links zumal man die immer weniger nicht nur optisch unterscheiden kann und wie war das noch? - wir kriegen euch alle !!

ich sach jetzt einfach mal:
wenn 30 Linke Demonstranten einen alten Mann verprügeln/Bedrohen, dann hätte das schon irgendwo gestanden.

Naja lassen wir das Schauermärchen mal im Raume stehen, vermutlich warens die selben 30 die dein Auto anzünden wollten oder? *gg*

bloss weil die wohl die "falschen" Klamotten tragen
so hast du es geschrieben, und danach einen schwachsinnigen Hautfarben vergleich rein gehauen. Also die Frage an dich, weil ich betagtere Herren eher in normalen Pullovern, Hemden etc. kenne und du ja anscheinend Augenzeuge bist: Was hatte er denn an?
Ne Northern Front, Wallhalla, Thor Steinar 33 oder B&H Jacke in ner Linken Demo?
Irgendwas muss die Leute in Rage gebracht haben, wenn deine Geschichte so stimmt, weil Linke reagieren in der Regel auf gewisse Schlüsselreize (Dazu kann bei MANCHEN auch ein Polizist zählen) und verprügeln keine Leute, die nicht irgendeine Provokation vom Stapel gelassen haben.
Dann ist er im vergleich zu dem Schwarzen, der aufgrund einer angeborenen Hautfarbe von Nazis bedroht/beschimpft/angegriffen wird nämlich wirklich Schuld.

Und mit Faschismus hat das auch rein garnichts zu tun, da Nazis in der Meinungsfreiheit, zumindest laut Menschenrechtsordnung und GG nicht abgedeckt sind.

zum Mittelteil: Der VS wird ein Bild von mir sicher irgendwo mal in nem Autonomen Zentrum oder bei ner Demo gemacht haben, dass die Polizei es hat, glaube ich zwar nicht, aber kann ja durchaus sein. Ist ja auch Scheiss egal, können die sich auch ncihts von kaufen^^

Und ja Spiel du mal den Helden der freiheitlichen Grundordnung, auch wenn du anscheinend nichtmals mehr ne ahnung vom GG und Menschenrechten der UN hast, aber verteidige sie mal du Laberbacke*gg*

PS: Sie haben dir, wenn es alles stimmt, ja Bilder gezeigt von einem Personenkreis... glaub mal, da sind vermutlich noch Fotos von Leuten im Polizeicomputer, die gegen den Schah von Persien protestiert haben oder die 2.KPD unter Adenauer gründen wollten, aber nach denen haben die ja nciht gesucht. Und wer hier Geisteskrank ist, bewertet dann die Geschichte, Amen!

macht kaputt was euch kaputt macht

schnallt der das eigentlich wirklich nicht??

was spielt das für eine Rolle welche Kleidung jemand trägt und wenn es eine Art Trachtenjacke war, weil er aus Bayern kam was dann?
auch dort gilt natürlich das GG und was ist das für ein Unterschied zu den genauso debilen Vollidioten, die etwa Frauen belästigen, weil sie auf der Strasse Kopftücher oder aber andersrum Minirock tragen?

Menschenrechte gelten übrigens auch für Nazis und andere Missgeburten, die sich selbt leider nicht daran halten und natürlich erst recht für jene, die von selbsternannten Gesinnungswächtern als solche diffamiert und denunziert werden.

sicherlich hat er sich verbal und couragiert mit deinen "feinen" linken Gesinnungsgenossen angelegt, die du bezeichnenderweise pauschal verteidigst, ohne den Sachverhalt zu kennen, nachdem sie ihm und zudem völlig unlogischerweise nahegelegt haben, doch wieder nach Bayern oder besser Stalingrad abzuhauen...

jeder der mal auf einer Demo war, wo solche schwarzrotbraunen Hosenscheisser sich auch bemüssigt fühlen im Block und vermummt "uniformiert" aufzumarschieren, weiss in welcher Art und Weise die eine Demo parasitär missbrauchen, aber das ist bei euch Zeckenpack ja ohnehin Programm, entweder Papa zahlt die Miete oder der Staat oder eben gar keiner.

bei den friedlichen Demonstranten mag es da leider auch den ein oder anderen Sympathisanten geben, die wachsende Mehrheit würde sich aber lieber von diesem Dumpfbacken distanzieren, haben aber oft Angst selbst Opfer zu werden, was laut Polizei auch gar nicht mal so selten ist, darüber berichtet die Presse nur nicht, wenn sie es denn überhaupt im Einzelfall mitbekommt.

bekiffte Zeckenhirne, die den Spiegel als rechtes Hetzblatt verunglimpfen, disqualifizieren sich aber sowieso selbst und daran sieht man nur zu gut wie weit links draussen jemand steht und das ohne zu bemerken, wie gross die ideologischen Überlappungen zu klassischen Faschisten mit oder ohne Präfix dabei sind.

p.s. da es dich ja brennend zu interessieren scheint, dieser Halbstarke der mein Auto anlässlich irgendeiner 1. Mai Randale in Berlin abfackeln wollte, war auch erst knapp volljährig und der war zu seinem Pech kurz alleine und hat sich peinlicherweise tatsächlich die Hosen vollgemacht, während ich von meinen "rechten" oder besser rechtshändisch unterstützten Bürgerrechten Gebrauch gemacht habe...

1. kann ich linke pauschal verteidigen wie ich lustig bin, immerhin sind die Angriffe deinerseits auf Punker und Antifanten ja auch nicht grade differenziert.

2. Langsam wird mir dein Fall echt zu dumm, entweder du sagst jetzt was los war, verweist auf nen Polizei/Nachrichtenartikel oder es bleibt jetzt einfach mal als eins deiner x-beliebigen Märchen stehen. Ich hab glaub ich sehr konkret Fragen zum Sachverhalt gestellt, wenn du wirklich der super Augenzeuge warst, wirste das ja alles wissen und beantworten können. Tust du nicht, pöbelst lieber wieder rum.

3. Lebensgrundrecht haben sie, sicherlich. Leider lässt unsere freiheitliche Grundordnung nunmal kein Rassistisches denken/handeln zu. Da die Polizei nur immer zu spät kommt, haben es sich Leute die eigentlich andere Gesellschaftliche Gegenblder haben, als Neonazis es sich immer wieder zur Aufgabe gemacht die Meinungen, die Gesellschaftswidrig geduldet werden, selber zu bekämpfen.
Als Roter ist mein Gegenpart der Neoliberale.
Der Anarchist hat die Konservativ-Nationale. Der Rassist ist ein Tumor der da irgendwo dran hängt, seine Rekrutierungsorganisationen gehören zerschlagen und sein Denken und Handeln mit allen Mitteln aus der öffentlichkeit verbannt. Und Faschismus wärs, wenn ich das selbe über die FDP behaupten würde, aber die dürfen bleiben, die haben ja nur ne Meinung und keinen direkten Mordauftrag!

4. Ich habe den Spiegel als Konservatives Hetzblatt bezeichnet, Lügner! Auch Bild-Zeitung der Pseudoakademiker trifft es ganz gut... Naja ich will dir ja jetzt deine Frühstückslektüre nicht verderben, leichte Kost hält ja bekanntlich Schlank, auch den Geist!

Winkelement: "schaun mer mal wann diese neosozialistischen Stadthalter in Berlin auch die kirchlichen Feiertage abschaffen wollen, wenn denn keiner mehr weiss wofür die eigentlich stehen...

ich hatte übrigens Reli als Wahlpflichtfach, schon deshalb weil Ethik so ein stramm links missionierender Scheiss Alt68er Pauker unterrichtet hat!"

immer noch das gleiche Rechtsaußengepöbel hier im Blog. Wer den neoliberalistischen Berliner Senat für sozialistisch hält, der kann nur eine Perspektive von ganz rechts außen haben.
Dafür sind dann auch solche sinnleeren rechten Pöbeleien symptomatisch wie "missionierender Scheiss Alt68er Pauker".

Natürlich gehört Religionsunterricht in einer Demokratie nicht an öffentliche Schulen. Schon die Diskussion darüber ist fragwürdig.
Die historischen Zusammenhänge sind ohnehin Sache des Geschichtsunterrichts, so dass die Argumentation Religionsunterricht würde aus Gründen der Allgemeinbildung unerlässlich sein, nur vorgeschoben ist.

Um Feiertage zu haben, ist die Kenntnis der Hintergründeründe völlig belanglos. Ich z.B. habe seit einigen Jahren am 3.Oktober Dienstfrei und weiß bis heute nicht weshalb, was mich keineswegs am Ausschlafen hindert.

Aktenzeichen XY ungelöst

verstehe also überall sind nur neoliberale Neonazis am Werk? *gröhl*

das mit dem Aktenzeichen zur angeblichen Märchenstunde, was dann wohl irgendwelche (Anti)FA/SA/Stasi Methoden zur Folge haben soll, wird garantiert nichts und merkt ihr paranoiden rotbraun zugeschissenen Kommunistenärsche eigentlich noch wie absolut lächerlich ihr seid?

Zecken, Zonen Zombies und andere penetranten Links Draussen sollten einfach weiterpennen und nicht nur am 3. Oktober!

frei denken und diskutieren könnt ihr nicht nur aus idiologischen Gründen nicht, sondern intellektuell reicht es genau wie bei den braunen Deppen eben auch nicht und dann träumt ewig weiter von der Revolution, während die Conterrevolution und ihr euch selbst schon längst (vielleicht leider) unblutig besiegt habt.

p.s. die Gedanken sind und bleiben allerdings frei in einem freien Land wie diesem und das gilt eben auch für alle ideologischen Missgeburten auch ausserhalb der Gesellschaft und durchaus auch der Gesetze!

"ihr paranoiden rotbraun zugeschissenen Kommunistenärsche eigentlich noch wie absolut lächerlich....Zecken, Zonen Zombies und andere penetranten Links Draussen sollten einfach weiterpennen....frei denken und diskutieren könnt ihr nicht...."

Dank dem schwarz-rot-goldenen Winkelement-Schwinger: deutlicher kann man rechte Denkschemata nicht rüberbringen. Herrlich, dass das auch noch mit der wunderbaren Selbsteinschätzung überragender Intelligenz einhergeht.

es geht hier aber nicht um meine überragende Intelligenz, sondern um die intellektuelle Beschränktheit von eindimensionalen Idiotologen und es ist auch symptomatisch das gewissen Leuten nochmal erklären zu müssen!

"Schon klar die ewig pöbelnde Dumpfbacke StumpfwieSchlumpf muss ja auch mal wieder ihren bekifften Schliessmuskel aufreissen...

was hatte so eine faulende Zecke wie du eigentlich in der Schule, warst du da überhaupt jemals, oder hast du nur Steine schmeissen gelernt?"

oh weh, muss der frustriert sein, der statt Beiträgen so etwas liefert. Ich bin leider den Umgang mit Menschen mit derart soziopathischem Auftreten nicht gewohnt und betrachte das hier als Übung zum Sammeln neuer Erfahrungen. Interessant ist es allemal ein solches Musterexemplar an rechter Gesinnung und rechtem Auftreten wie @ rufux zu beobachten. Er soll sogar schon Forumsteilnehmer bedroht haben.

mit Verlaub wir haben gewonnen

da verwechselt der wie aus Ruinen auferstandene, peinlich extremistische "neue" Chefagitator bei Polylog aber wieder mal alles:

vielmeher wurde mir auch hier von diesem linksfaschistoiden Abschaum mehrfach und dokumentiert Gewalt angedroht und selbst mein Nachwuchs wurde dabei per email einbezogen!

"feine" Genossen sag ich da nur und ein ewig gestriger und tatsächlich frustierter Ostalgie Versager wie du, will mit seinen Denuntiationen nun das endgültige Ende von Polylog provozieren oder was soll das werden?

ich schmeiss mich weg

uasq meinte am 23.11.2008 18:04
Die meisten feigen Tritte unter die Gürtellinie nehme ich jetzt mal als Kompliment, denn es ist mir Verpflichtung vor meinem Gewissen und Ehre als geschulter SED-Agitator auch nach der neoliberalen pervers-kapitalistischen Konterrevolution den vom Kapital geschundenen Bürgern die Knechtschaft ihrer Daseinsweise aufzuzeigen und Ihnen schließlich auch in einer bald zu startenden Offensive gemeinsam mit meinen kampferprobten Genossen den Weg in eine menschenfreundliche sozialistische Zukunft, in der alle Springquellen des gesellschaftlichen Reichtums für alle üppig sprießen werden, zu zeigen.
Bürger! Vertraut meiner Erfahrung im Kampf gegen den Klassenfeind und alle DDR-staatsfeindlichen Elemente.
Venceremos!


auch wenn dem ein oder anderen das Lachen sicher im Hals stecken bleibt, ich schrieb es bereits, schick das mal gleich zur Titanic du "Held der Arbeiter und Bauern", der wie das kranke, fette, feige und wiederwärtige (Ober)Stasischwein Mielke sicher alle Menschen nur (zu Tode) liebt...

was hat der sich in den Tee getan?

uasq meinte am 23.11.2008 18:21
Und damit das klar ist und sich keiner Illusionen macht -es gibt in unserer Revolution nicht für jeden ein Pardon.
Rufux, ich will dir jetzt für die Zukunft keine Angst machen, denn du hast wahrscheinlich das geistige Potential, deinen Intellekt in den Dienst unserer Sache zu stellen. Ich würde es jedenfalls freundschaftlich anraten. Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Und ein Umerziehungslager ist wohl auch nicht so angenehm.


leck mich......aber kreuzweise!!

der Typ ist ja noch irrer als ich zunächst dachte und hoffentlich lesen das hier viele, die immer noch bzw. mit dem Gedanken spielen SED/PDS/Linke/ zu wählen und damit eben auch solche kranken Figuren *eod*

@ uasg und rufux

Seid euch gewiss,
den spaßig Fake ich wählt zum Hohn,
trefft ihr doch seltenst selbst
den rechten Ton,

und stellt euch dar
wie pubertär,
mit Worten deftig-laut,
doch inhaltsleer.

Verzeihung Rufux und vor allen Uasg, dessen ähnlicher Name für 53 Minuten herhalten musste.
GvH

PS: Und jetzt macht meinetwegen weiter so.

Klartext Miss S alias L alias T alias...

für solche Spielchen gibt es bestimmt keinen Grimme Preis, selbst wenn es sich reimt, aber was soll das jetzt, ich habe mir diese bezeichnenden uasq Zitate jedenfalls nicht ausgedacht!

Betr. @rufux

So etwas hat uasg nicht geschrieben, weder so noch so ähnlich. Ich habe vielmehr zwischen 17:22 und jetzt überhaupt nichts geschrieben auch nicht um 18:21 oder um 18:04.

Ich lege allerdings wert darauf, dass die beiden Beiträge entfernt werden, zumindest die falchen Zitate gelöscht werden: @rufux 23.11.2008 18:07 und 18:32


Für @SophievonHatzfeld: Solche Zitate gibt es nicht von mir, die hat sich @rufux selbst ausgedacht. Wo die Argumente fehlen wird eben getrickst, gefälscht, beleidigt und gelogen. Allerdings lässt sich an diesem Vorgang, der leicht überprüfbar ist auf den Wahrheitsgehalt der Aussagen von @rufux schließen, die nicht so leicht überprüfbar sind.

Bitte etwas komplexer denken und notfalls bei der Gleichstellungsbeauftragten beschweren. Die soll sich nicht nur um Frauen kümmern.
GvH

PS: Im übrigen sind die o.g. Zitate nicht von uasg sondern von uasq und insofern auch nicht als "falsche Zitate" zu bezeichnen; sie müssen also nicht unbedingt gelöscht werden.

Fuer jemanden, der dieses krankhafte Gestammel die letzten beiden Tage nicht mitverfolgt hat, kann es doch komplexer garnicht mehr sein. Und das SvH alias T, F & L sich hier nun auch zu Wort gemeldet hat, scheint ja zumindest bei Ihm/Ihr genau den richtigen Geschmacksnerv getroffen zu haben?

böse böse Sophie was hast du da wieder gemacht?

schau in den Spiegel und schäme dich, die Kerle so an der Nase herumzuführen und jetzt sind sie alle völlig verwirrt und hassen sich wahrscheinlich noch mehr!

gute Nacht Schwester :-)

Böse und grausam wie im Playground (wie du weißt).
Viva Sacco und Vanzetti! n8

Man kann sich ja auch selbst verarschen!

Was bei euch draussen alles läuft ist eine wahre Katastrophe. Die eigene Religion wird abgeschoben und dafür staatlich verordneter Linksextremismus unter dem Kuscheltitel "Ethik" unterrichtet. Wir müssen uns, und das egal ob in der Schweiz oder in Deutschland, zu unserer christlich-abendländischen Tradition bekennen. Deshalb gehört Religion ins Pflichtprogramm und zwar für ALLE. Dann lernen die Eingewanderten endlich unsere christliche Kultur kennen, schätzen werden sie uns "Ungläubigen" sowieso nie. Wir müssen uns mehr mit unserer Religion beschäftigen und auch dazu stehen können. Nur so können wir uns gegen fremde Einflüsse wehren. Es ist Zeit für ein bisschen mehr Konservatismus.

aehm...Religion bezieht sich dabei dann natuerlich nicht ausschliesslich auf den christlichen Glauben. Offener Religionsunterricht, der alle Religionen in einem Unterricht einschliesst und am besten noch von einem neutralen Lehrer unterrichtet wird, waere mir dann doch Lieber, als diese fixierten Religionsstunden, die meist auch von Lehrern unterrichtet werden, die wenn, dann selbst und auch nur einer bestimmten Religion anhaengen. Das ist mir sonst alles zu fixiert und seperatiert...

So, what about?
http://www.polylog.tv/monolux/videocast/3509/

Reli ín der schule??? Pflichtfach?
Unserer christlich-abendländischen Tradition??Also meine nicht! Eher ein Andenken an die Eingewanderten! Hauptsache im Notfall einem Mitmenschen nicht helfen können weil, keine Ahnung von erste Hilfe....dann aus der Schule raus und in die nächstbeste Schuldenfalle, weil keine Ahnung wie man mit Finanzen und Schulden umgeht.. aber wissen wer angeblich wann und wieso ,vieleicht vom Himmel Gestiegen ist! Märchenstunde in der Schule!!!!!

Und wieso müssen wir uns wehren? Werden wir angegriffen??? Anstatt Dir vor lauter angst in die Hose zu machen, Pack deine 7 Sachen fahr in ein 3 Weltland und handle nach deinen Christlichen werten!!!!! Anstatt sie als Waffe zu führen wie es unsere ungebildeten Vorfahren getan haben!

sella stercoraria

Wesentliche Grundlage einer sachgerechten Entscheidung für oder gegen Zwangschristianisierung an öffentlichen Schulen, wäre die langst überfällige Klärung der Frage: Wurde die Untersuchung Benedicts auf der sella stercoraria fachgerecht durchgeführt und zu welchem Ergebnis. Vorher erübrigt sich vor dem Hintergrund unserer christlich-abendländischen Tradition jede weitere Diskussion zum Thema Religionsunterricht. Gerade Konservatismus muss Prioritäten setzen und die wichtigsten Fragen zuerst beantworten. So erwartet die abendländische Welt fürderhin das schallende und befreiende "habet, habet, habet!".

Ich halte es für falsch den Ethikunterricht gegen den Religionsunterricht aufzuwiegen, vielmehr sollte man beide Fächer als wichtig anerkennen.
Meiner Meinung nach ist es an der Zeit ein Fach wie Ethik einzuführen, denn ethische Grundlagen sind eben einfach zu wichtig, als dass man sie allein im Religionsunterricht in Verbindung mit der Bibel abhandelt. Natürlich bieten Religionen eine gute Basis, um ethische Fragen zu diskutieren, allerdings fühlen sich viele Schüler religiösen Schriften total fern, wie sollte es auch anders sein, wenn in der Familie und im Umfeld keiner mehr dem christlichen Glauben anhängt bzw ihn ausübt?!
Im Religionsunterricht werden ethische Fragen nicht vom christlichen Glauben isolieret behandelt- und da liegt auch das Problem, wenn Menschen ausschließlich den Religionsunterricht befürworten und das Fach Ethik als Störfaktor empfinden: denn die Notwendigkeit genau dieser Differnzierungen zwischen christlicher und menschlicher Ethik ist meiner Meinung nach heutzztage mehr denn je erforderlich.

MfG
Lena

Bravo!
Diese Forderung nach Religion als Pflichtfach und der Versuch das Fach Ethik zu verteufeln, halte ich ebenfals fuer keinen Weisen Schritt. Auf die Art und Weise erhaelt die Diskussion einen ganz anderen Stellenwert und man tut sich selbst dadurch keinen Gefallen.

Ueber diesen dualen Weg, mit der Option zur freien Wahl, schliesslich ohne die Schueler in eine Zwangsoption zu draengen, liesse sich sicher besser uebereinkommen.

Darueber sollte der Herr Pro-Pflicht-Reli-gegen-Ethik im gezeigten Video mal nachdenken.

contra

die reine christliche Lehre gehört nicht in den Pflichtunterricht, das muss jede(r) selber entscheiden können was eine(n) Interessiert oder nicht!

wenn wir eine offene Gesellschaft haben wollen ist Vielseitigkeit sehr wichtig, die angeblich Abendlandgesellschaft hat es nie gegeben so wie sie immer dargestellt wird!

Wir sind eine Welt!
Grenzen überwinden

Neosozialismus nein danke!

hier zeigt sich mal wieder, wie das linke Stimmvieh offenbar sogar ganz bewusst desinformiert wird!?

es geht hier gerade nicht darum Religion oder sogar die christliche Lehre als Pflichtfach oder etwa Kreuze in staatlichen Schulen einzuführen, denn da hätte ich auch absolut etwas dagegen, sondern die Wahlfreiheit zwischen Ethik und überkonfessionellem Religionsunterricht gerade wieder herzustellen, so wie in anderen Bundesländern auch, denn dies wurde von diesen rot/roten Socken in Berlin, die mehrheitlich auch den öffentlich-rechtlichen RBB kontrollieren, gerade zu Gunsten des nun verpflichtenden Gesinnungsfaches "Ethik" abgeschafft!

dieser ziemlich tendenzielle Videobeitrag suggeriert leider ein völlig falsches Bild und erinnert schon an Propagandatricks aus DFF Tagen!!

wer sich selbst objektiv über die Pro-Reli Initiative informieren will:

http://www.pro-reli.de/volksbegehren/

Diese Art der sachlichen Argumentation ist wie so oft, nur noch Hochnotpeinlich und vollkommen ueberfluessig! @rufuXX

Was ist denn an der Selbstdarstellung der Religionsunterrichtforderer "objektiv"? Die sind Partei in dieser Auseinandersetzung und damit schon definitionsgemäß nicht objektiv.

Es ist allerdings Entwarnung angesagt: die bekommen kaum Unterschriften und sind derzeit sehr am jammern.
Der Religionsunterricht als Unterrichtsfach an öffentlichen Schulen in Berlin wurde übrigens nach Kriegsende von den Aliierten abgeschafft und ist keine Idee der SPD.

Contra

Religionsunterricht hat als Pflichtfach in der Schule, meiner Meinung nach, nichts zu suchen. Ebenso religiöse Symbole.

Das Argument, das sie ein Teil unserer Kultur ist, ist korrekt. Doch dann dürfte es auch ausreichend sein, diese in den entsprechenden Fächern zu erwähnen und das ist Geschichte und Kunst. Das wäre für mich okay und für Muslime usw. wahrscheinlich auch.

Als Nicht-Christ kann einem das ganze "gechristel" manchmal tierisch auf den S*** gehen. Es ist bestimmt bei weitem nicht mehr so schlimm wie es einmal war, doch ist es mir selbst heute noch zu viel.

Eine frei Gesellschaft braucht frei denkende Menschen!!!!

Doch eine christliche Gesellschaft, darf nicht frei denken, denn das verbietet die Religion. Der Mensch soll nicht wissen, er soll glauben. Ich weiß, dass war jetzt ein bisschen schwarz weiß, aber es trifft den Punkt.

Für die Mensch die für den Religionsunterricht sind noch folgendes Szenario zum Bedenken:
Stellen Sie sich vor, sie sind mit Herz und Seele Anhänger einer anderen Religion.Müssen aber in der Schule am Religionsunterricht teilnehmen, weil eben nur dieser angeboten wir (war bei mir Zeitweise auch der Fall). Würden sie das als korrekt empfinden? Sie müssen sich in der Schule mit einer Religion befassen, mit der sie sich nicht befassen wollen (oder nicht so stark) und die Religion, mit der sie sich befassen wollen, wird während der Schulzeit nicht angeboten.

Religion ist etwas privates und Kulturelles zugleich. Deswegen sollten wir einen Weg finden, der allen gerecht wird. Und das ist meiner Meinung nach der Ethikunterricht. Erwähnung sollte das Christentum im Geschichts und Kunstunterricht finden. Das reicht, damit kann jeder leben. Ich auch ;)

Grüße

Klau3

@ rufuXX

Wenn Du den Beitrag gesehen haettest, waere Dir aufgefallen, dass Herr Pro-Pflicht-Reli-gegen-Ethik die christliche Lehre als Pflichteintrag auf dem Lehrplan, anstelle von Ethik vorsieht, bzw. er der Ethik neidisch gegenuebersteht.

Religion mag ein Begehren von christlich geformten Buergern sein, jedoch in keinster Weise von frei denkenden unabhaengigen Schuelern/Buergern!
Also was soll das?

Wenn christliche Fundamentalisten derart darum Streiten muessen, dann sollte man Reli vielleicht besser ganz aus dem Lehrplan nehmen!

mal was anderes

Ethik ist ein schwieriges Fach, anders als in "Religion" hat man halt alle Religionen und dann noch diverse Philosophen zu lernen. Ein Fach Philosophie gibt es bspw. ja nicht, da ist Ethik als Ergänzung zu Deutsch durchaus sinnvoll.

Religion scheint da geradezu trivial, auch waren die Noten der Religionsschüler um ca. 5 punkte höher als der Ethikschüler - der ganze Kurs in einer Leistunskontrolle 13-15 Punkte kein Thema, das hat dazu geführt das viele Atheisten Religion belegt haben.

Ich kann Klaus Wowereit und seiner Regierung nur gratulieren - die Christen sind nicht allein auf der Welt.

Interessant, allerdings kommt es dann doch mehr auf den Lehrer an, was ihr in Ethik durchnehmt. Das kann man eigentlich nicht pauschal sagen, das Ethik schwer ist. Am besten man erkundigt sich dann schon im Vorfeld ueber das Thema, bevor man in ein Fach wechselt, das einem dann weniger Wissen vermittelt, bzw. nur auf eine Religion fokusiert ist.

Und Philosophie als Wahlfach gibt es durchaus, allerdings leider erst ab der 11. Klasse.

Solange Atheisten Reli nur als Ausweg nutzen brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen, oder doch?

Da kann man mal sehen was die christlichen Fundamentalisten alles so unternehmen, wenn ihnen ihr Klieentel davon laeuft. Die Kirchensteuer zahlt sich eben nicht von selbst... Warum wird die eigentlich nicht abgeschafft?

off topic

trotzdem zu was sollte man Wowi und seinen Genossen also gratulieren?
zu den 60 Milliarden € Schulden, die das Land Berlin angehäuft hat?

man sollte also besser sowohl Religion als auch Ethik abschaffen und stattdessen Ökonomie an Berliner Schulen als Pflichtfach einführen!

Ethik

Hi Gedankengut,

sicher leigt es auch am Lehrer, aber ich habe das pauschalisiert, weil ja offensichtlich ist, dass man in Ethik viel mehr Stoff dran nehmen kann, d.h. jedes Jahr ein neues Thema, wohingegen in "Religion" jedes Jahr das gleiche Thema ist, ich habe mal gehört die interpretieren in Religionsunterricht u.a. religiöse Bilder.

>Die Kirchensteuer zahlt sich eben nicht von selbst... Warum wird die eigentlich nicht abgeschafft?

wenn Du schon so fragst dürften dich die folgenden Videos sehr ärgern:
http://de.youtube.com/watch?v=ECjbLm41MkA
http://de.youtube.com/watch?v=X5PaOSIWY8E

Hallo xulyloP

Die Kirchensteuer ist schon so ein Thema fuer sich. Aerger hilft da aber leider auch nicht weiter. Der einzige Ausweg ist, sich als geformter Katholik bei der zustaendigen Behoerde austragen zu lassen. Wenn jemand wie ein Christ leben will, kann er das doch auch tun, ohne dafuer eine Kirchensteuer zahlen zu muessen!

Das ist schon so ein Verein, die Kirchen. Ich warte ja nur noch darauf das eine Fussballsteuer eingefuert wird und auf das Anliegen fundamentalistischer Fussballvereinsvorsteher, den Fussball als Wahlfach in Schulen einfuehren lassen zu wollen, denn dieser gehoert ja schliesslich auch mit zur deutschen Kultur... *

Geld

>Wenn jemand wie ein Christ leben will, kann er das doch auch tun, ohne dafuer eine Kirchensteuer zahlen zu muessen!

Hmm, so einfach ist das nicht oder? Ich habe mich nicht mit der Thematik beschäftigt, aber ist nicht Ende der Kirchenstuer = Austritt aus der Kirche?

Und wenn man ausgetreten ist gibt es keine kirchl. Hochzeit und keine christl. Beerdigung mehr (so genau kenne ich mich da nicht aus)?

Aber wie denkst Du sollten sich denn die Kirchen in Deutschland finanzieren? (Du hast ja sicher das "Panorama" Video gesehen in welchem gezeigt wird, dass die beiden großen Kirchen auch Steuergelder erhalten, weil die Kirchenstuer schon garnicht reicht)

Der Austritt aus der Kirche ist ja nur eine rein formelle Angelegenheit, Deinen Glauben gibst Du damit ja nicht auch gleich ab.

Religionen gibt es doch nicht nur deswegen, um sich kirchlich zu Verheiraten oder Beerdigen zu lassen. Ich denke, dass wir da sonst etwas durcheinander bringen. Es gibt die Kirchen nicht, damit die Menschen fuer sie Sorgen, sondern damit sie den Menschen helfen Zuflucht zu finden die danach suchen. Wenn andere Menschen dafuer jedoch hinterm Ruecken ausgebeutet werden muessen, dann finde ich das hoechst bedenklich. Wenn die Kirchen nicht immer so Dick auftragen muessten, braeuchte man sich ueber Subventionen keine Sorgen machen.

Ein Schulfach, welches die Schueler ueber die Machenschaften der Kirchen aufklaert, waere vielleicht sinnvoller, statt die Kirchen weiterhin zu subventionieren.

Es gibt so unermesslich vieles, was man wissen sollte. Um dem zu entsprechen, müssten Unterrichtsfächer in ihrem Volumen erweitert werden und zahlreiche Fächer hinzukommen.

Es gibt aber auch eine Belastbarkeitsgrenze für Schüler und Studenten.
Meines Erachtens sollten Religionskunde-Inhalte in ein gesellschaftskundliches Fach, das es an jeder Schule gibt, integriert werden.

Danke, Xulylop, für die beiden Links zur Kirchensubvention. Dass die in diesem Maße stattfindet, hatte ich nicht gewusst.
Unsere schlafmützige und ängstliche Legislative sollte sich die Staatsleistungen an die Religionsgemeinschaften endlich einmal vornehmen. Dabei bräuchte sie nach meiner Einschätzung noch nicht einmal den Wählerzorn fürchten. Also wo soll das Problem sein? Der Staat zockt den kleinen, brav Steuer zahlenden Arbeitnehmer gnadenlos ab (z. B. Abschaffung der Entfernungspauschale) und mästet die wohlhabende Kirche. Sauerei!

Weiß hier jemand zu sagen, in welchem Maße in unserem Lande auch die anderen Religionsgemeinschaften gemästet werden?
L.

Es gibt auch unermesslich vieles, was man nicht unbedingt wissen muss. Wenn man sich mal ueberlegt in welchen Masse die Kirchen noch vor 100Jahren die Buerger ausgebeutelt hat, kann man derartige Subventionen eigentlich ueberhaupt nicht mehr nachvollziehen, mit den sich die Kirchen dann auch noch grosszuegig schmuecken.

Und das selbst Buergermeister empoert sind ist viel mehr als eine Sauerei, das ist Hochnotpeinlich und schreit geradezu nach Reform!

Weiterführend

>Weiß hier jemand zu sagen, in welchem Maße in unserem Lande auch die anderen Religionsgemeinschaften gemästet werden?

Naja, die anderen sind ja "Peanuts":
http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

Römisch-Katholische Kirche 25.684.890
Gliedkirchen der EKD 25.385.618

Bei den anderen kenne ich mich kaum aus, ich glaube da bekommen viele nichts. Aber wie auch immer: eingene Krankenhäuser, Kindergärten, Gymnasien etc. dürften nur die beiden grossen Kirchen "haben".

hier ggf. alles etwas genauer:
http://www.stop-kirchensubventionen.de/

Aber hier das Problem von Reformen:

Die oben angegebnen Zahlen zeigen ja, dass immerhin 50 Mio. der Deutschen noch Mitglied in einer der beiden großen Kirchen sind. Die Subventionen zu streichen würde heißen, das die Kirchensteuer erhöht werden müsste - k.A. vielleicht auf 10% das würde dann die Austritte noch beschleunigen, d.h. die Kirchensteuer würde immer mehr steigen - d.h. es gibt eine riesige Lobby die sich gegen jegliche Streichung stemmt.

Das seht ihr doch am Video - den platzt schon fast der Kragen, weil ihr Unterricht kein Pflichtfach mehr ist - die haben stundenlang Zeit zu protestieren aber keine zeit mal 45 mintuten am Nachmittag noch ein Fach zu belegen.

heilige Kühe

deine Aufklärungskampagne in Ehren, aber das wirkt schon ziemlich einseitig und hat mit der Abschaffung der Wahlfreiheit zwischen den Schulfächern Religion und Ethik in Berlin überhaupt nichts zu tun, mal abgesehen davon, dass man in allen humanistisch orientierten Fächern eigentlich nie etwas anderes macht, als irgendwas zu interpretieren.

ich bin zwar auch für Subventionsabbau wo immer es geht, aber man muss im wahrsten Sinne des Wortes auch die Kirche im Dorf lassen und natürlich muss es unterm Strich dann auch Einsparungen bringen und ausserdem wem nutzt es, wenn man die Kirchen in den Konkurs treibt?

das scheinbar riesige Vermögen der Kirchen bezieht sich vor allem auf den geschätzten Wert ihrer Immobilien, aber der ist eher theoretisch, denn wer will schon eine Kirche kaufen und ich bin auch als Atheist durchaus daran interessiert, ab und an mal den Berliner oder Kölner Dom oder auch andere kulturelle Erbe besichtigen zu können und die laufenden Kosten dafür müsste ja sowieso die Stadt bzw. im Fall von Berlin wieder mal der Bund bezahlen, es sei denn man liesse das alles verfallen.

alle anderen sozialen und teilweise kirchlichen Einrichtungen müssten ja auch weiterhin existieren und da hängt dann bestenfalls nur ein anderes und dann eben richtiges Etikett dran, was ich zukünftig zwar auch lieber sehen würde, aber nun auch nicht wirklich so absolut entscheidend finde, solange sie für jeden und bedingungslos nutzbar sind.

solche Sachen wie die Carritas und die Tafeln oder auch die Heilsarmee mit vielen ehrenamtlichen Helfern, würden sehr wahrscheinlich gar nicht mehr existieren, würden sie direkt vom Staat finanziert werden müssen.

Fussball und jede andere Sportart wird übrigens tatsächlich mehr oder weniger subventioniert, allerdings weniger als andere Kultur wie Kunst Musik und Theater.

die meisten Stadien und Arenen sind auch von Steuergeldern erbaut, genauso wie alle staatlichen Sportverbände wie der DFB und natürlich auch die Bundestrainer ihr Gehalt vom Staat beziehen und das ist vielfach sogar höher, als das des Bundeskanzlers...

OMG

http://www.pro-reli.de/volksbegehren/?page_id=91

Unterstützer
# Tita von Hardenberg (Moderatorin)

:((

@Xulylop

Tja, die Redaktion teilt Titas Meinung nicht unbedingt. Und da es unter uns auch so einige Atheisten gibt, gab es in der Themensitzung kräftig Contra und so die ersten Ideen für diesen Fightclub.

@Kay

interessant und wenn ihr euch schon (zu Recht) über die Strukturen der Kirchen aufregt, dann verrate uns doch mal, wer denn bei euch in der Redaktion so alles das PDS bzw. das alte SED Parteibuch hat/te?

zumindest im Wasserkopf des öffentlich rechtlichen Rundfunks, wird man ohne die jeweils "richtige" Parteizugehörigkeit jedenfalls auch nichts!

@Rufux

Moment mal: So alt sind wir nun auch wieder nicht...!

SED/PDS/Linke oder LafontainesNationaleArbeitslosenpartei

alles nahezu dasselbe und auch nichts anderes als Etikettenschwindel!

p.s. zumindest den Untertitel zu eurem unterirdisch tendenziellen Redaktionsbeitrag hier, habt ihr ja nun wenigstens etwas weniger missverständlich, aber noch lange nicht treffend umformuliert.

p.p.s. im Pro Text fehlt noch das entscheidende Wörtchen: wieder

OMFG

Du kriegts die Tuer nicht zu... boah...

Und ich ging bisher davon aus, Tita tendiere da eher in Richtung "Zeugen Jehovas".

Ihre Unterstuetzung fuer Wertevermittlung in allen Ehren, aber muss dies denn unbedingt ueber Religion geschehen?

Klarstellungen

jetzt muss ich mich hier mal einmischen...

ich bin jetzt seit drei Jahren Lehrer, sowohl, als für evangelische Religion als auch für Ethik. Zwar in einem anderen Bundesland als Berlin, denn Herr Wowereit geht ja gerne seine merkwürdigen Sonderwege.
So z.B. bei der Abschaffung des Religionsunterricht. Religion ist eigentlich ja das einzige verfassungsrechtlich vorgeschriebene Unterrichtsfach. Das GG garantiert eine Art von Recht auf Religionsunterricht. (Art. 7 abs. 3 GG)
Außerdem hat Wowi ja erst diese tollen basisdemokratischen Volksbegehren einführen wollen-um dann immer laut kund zu tun dass es ihm am Allerwertesten vorbeigeht was diese Abstimmungen erbringen. Sehr glaubwürdige Politik.
ich kann verstehen wenn in einer Stadt wie Berlin, in der die meisten Menschen konfessionslos geprägt sind man seine Probleme mit dem Religionsunterricht hat. Ethik ist auch ein solides und gutes Fach. Der Unterricht macht mir genauso viel Spaß. Die beiden Fächer sind für mich überhaupt kein Gegensatz. Auch wenn ich mich da sowohl von Ethik- als auch Religionslehrern berümpfen lassen muss. Dennoch drängt sich mir manchmal der Eindruck auf dass einige geschätzte Kollegen vor allem im Ethikunterricht sich eher die Privatphilosophischen Ergüsse zum Betsen gebenn als eine objektive und neutrale Sicht auf Weltanschauungen,. Religionen und Philosophie zu gewinnen. Und die schreibt der Ethik-Lehrplan vor. Der ist hervorragend gemacht und sehr spannend, auch für mich als Lehrer immer wieder...
#Mich stört nur dass der „Ethikunterricht“ in Berlin von Humanistischen Verband getragen wird. Was soll das denn bitte? Erst nimmt man den Kirchen das Recht den Reliuntterricht als Pflichtfach zu geben, um es dann diesen natürlich so neutralen Atheistentruppe (die auf ihrer Homepage T-Shirt mit Sprüchen wie „Religion ist heilbar“ vertreiben) zu geben? Spinnen die etwa? Oder hat Herr Wowereit hier leicht den Überblick verloren?

Prima, entlich meldet sich mal ein direkt involvierter Mensch zu diesem Thema.

Das Wowi sonderwege geht, finde ich dann doch leicht uebertrieben, nur weil der nicht unterstuezt, dass Reli zum Pflichtfach wird?

Das GG mag ja das Recht auf Religionsunterricht garantieren, die Auslegung fuer dessen Pflicht ist damit ja nicht unterzeichnet und immerhin gibt das GG der Religion einen Platz im Schulsystem.

Ich kann Lehrer ja gut verstehen, dass sie um Ihren Arbeitsplatz bangen, weil Religionsunterricht in manchen Regionen von einigen am liebsten ganz aus den Schulen verschwinden soll. Wenn sich am GG allerdings nichts grossartiges aendert, dann ist dieses Bangen doch eigentlich aber auch wieder hinfaellig, denn es garantiert ja, dass Religionsunterricht Angeboten werden muss.

Sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben macht die ganze Diskussion aber auch nicht besser. Die einen Sagen, die da drueben Spinnen doch, weil sie Missionieren wollen und die anderen wiederum sagen das zu denen, weil sie konfessionslos sind.

Wo liegt also das Mittelding?
Meiner Meinung nach in einem neutral gehaltenen Unterrichtsfach. Und wenn Religionslehrer auch in diesem Fach unterrichten duerfen, wozu dann die ganze Aufregung? Etwa weil das Fach dann nicht mehr Religionsunterricht heisst, sondern Ethik? Sehr merkwuerdig!

@Don

der beste Beitrag zum Thema, der auch aus der Praxis berichtet, droht hier nun leider etwas im allgemeinen Seelenkäse unterzugehenden.

genau deshalb gibt es in anderen Bundesländern eben weiterhin die gleichberechtigte Wahlfreiheit zwischen Religion und Ethik, damit ein Schüler wenigstens die Wahl hat, von welcher Weltanschauung er sich missionieren lässt bzw. in welcher Variante jemand mit eigenem, bereits gefestigten Weltbild am wenigsten unter der moralischen Hegemonie des jeweiligen Lehrers zu leiden hat und trotzdem noch etwas dazu lernt, denn genau das ist ja Sinn und Zweck der Schule.

God is Santa Claus for adults!

Schulen sind für die Wissensvermittlung da und nicht für das verbreiten von Hokuspokus, Aberglaube und schlichten Schwachsinn!

Der Ethik-Unterricht informiert über alle Religionen, auch darüber was Pfingsten ist. Genauso drüber was der Ramadan ist. Er vermittelt also genau die Bildung, die die Pro-Aktivisten einfordern. Sie wollen allerdings genau diese Pluralität nicht. Ihnen geht es um Missionierung oder schlicht darum "gegen Moslems" zu sein, wie einige hier im Forum ja auch.

Also Leute: werdet erwachsen und lasst den Aberglaube hinter euch!

PS: In den anderen Bundesländern gibt es Wahlfreiheit zwischen Reli und Ethik faktisch nicht, weil Ethik ausschließlich sehr spät am Nachmittag und ohne jede Verbindung zu anderen Unterrichtsstunden angeboten wird. Berlin hat es einfach umgedreht. Ethik zu den attraktiven Zeiten und Reli in den ungünstigen Zeiten. Worüber also die Aufregung???

typisch Idiotologe und leider mal wieder absolut falsch informiert!

in Berlin ist Ethik nun Pflicht und Religion muss man bei Bedarf freiwillig und zusätzlich belegen und das wird hier auch von ganz normalen, dazu qualifizierten Lehrern unterrichtet, die da aber auch kein "Vater Unser" oder sonstwas beten und natürlich alle Weltreligionen, allerdings mit Ausnahme von Ersatzreligionen wie Marx und Murks durchnehmen.

in allen anderen Bundesländern hat man die Wahl zwischen Ethik oder Religion, ähnlich wie bei der unterschiedlichen 2. Fremdsprache und wenn Ethik dann nur zu ungünstigen Zeiten angeboten wird, liegt das entweder an mangelnder Nachfrage der Schüler, oder an der Desorganisation, der dieses Fach typischerweise unterrichtenden und absolut dem Klischee entsprechenden, oft viel zu viel billigen Rotwein saufenden Leerkräfte!

Hokuspokus, Aberglaube und schlichten Schwachsinn!

rufux, halt doch endlich mal die Fresse!
Lass die Leute in ruhe, nur weil sie nicht Deiner verkackten Meinung sind.

@TST
Du hast absolut recht. Ein Lehrer hier gab ja bereits selber zu, das die Faecher kein Gegensatz darstellen. Worauf hin ich dann fragte, wozu also Religionsunterricht. Diese Frage bleibt nach wie vor offen und daher koennen wir davon ausgehen, das die Leute garnicht wissen was sie wollen. Sie wollen nicht das man den Schuelern mehr wissen vermittelt, sie wollen nur das eine, Ihre Religion verbreiten! Aus welchen Gruenden auch immer, diese bleiben zunaechst ebenfalls unbeantwortet.

Die machen sich doch echt laecherlich, mit dieser Nummer.

p.s. Ich habe uebrigens auch kein Religionsfach besuchen muessen und weiss trotzdem warum es Pfingsten gbt. Ich vermute, dass dies selbst viele Schueler nicht wissen, obwohl sie am Religionsunterricht teilnehmen - was dann wiederum natuerlich aber auch nicht schlimmes ist.

Alleine dieser Unterton, vom Pro-Beitrag macht mich wuetend. Ganz nach dem Motto, wer nicht Religioes ist, ist ein dummer Mensch. Ich koennte Kotzen, wenn ich soetwas lesen muss!!

Gedankenwut sucks

so eine kleine miese Stasimissgeburt will mir also vorschreiben welche Meinung ich zu haben habe und ist offenbar einfach zu doof objektive Sachverhalte zu erkennen?!

du brauchst vielmehr mal richtig was auf die Fresse um aufzuwachen, aber wahrscheinlich bist du tatsächlich völlig schmerzbefreit, dagegen war dieser auasack ja noch eine proletarische Leuchte...

Komm Kleiner, nimm dein Deutschlandfaehnchen und kack Dich woanders aus. Man kackt schliesslich nicht da wo man isst!

ich scheisse allerdings gerne auf minderbemitteltes, arbeitsscheues und schmarotzendes Kommunistenpack!

mit Einschränkungen bei bestimmten Wahlfächern in der Schule fängt es an, mit Gehirnwäsche und Gesinnungspolizei hört es wieder auf...

hallo rufux

wieviele Steuern zahlst du denn?

Bei den Kommunisten mussten übrigens alle arbeiten.

Prima,
mit dem letzten Kommentar wird ja wieder das Thema gestreift, was im vorletzten und vorvorletzten nicht mehr erkennbar war.
(schmunzel)

@ rufuXX

Du wirst es nicht Glauben, in der Schule meiner Nichte haben sie dieses Jahr 3 neue Wahlfaecher dazu bekommen. In welcher Welt lebts Du egentlich?

Anmerkung

>Die machen sich doch echt laecherlich, mit dieser Nummer.

ja sie machen sich lächerlich, wenn ihre volksabstimmung scheitert, wenn sie 50% bekommen hat Wowereit einen Fehler gemacht.

Wenn sie das Volksbegehren nicht gebacken kommen, wird es keine großen Schlagzeilen geben, aber es ware auch ein Sieg der Kritiker.

Kommunisten raus!

Xulylop meinte am 29.09.2008 19:45
Bei den Kommunisten mussten übrigens alle arbeiten

richtig Arbeitsverweigerer kamen in der DDR einfach in den Knast, in der BRD bekommen sie eine kostenlose Wohnung, sowie eine kostenlose Krankenversicherung und wenn es sein muss lebenslang ALG2 bzw. Rente und wenn sie wollen noch täglich warmes Essen von einer meist kirchlich organisierten Tafel und das ohne dafür bezahlen oder beten zu müssen.

weil andere die arbeiten aber mehr haben, obwohl sie auch immer mehr Steuern zahlen, sind sie ewig unzufrieden und jammern über die Regierung und das Leben, anstatt mal auf die Idee zu kommen ihr Leben selbst zu (re)organisieren.

Eigeninitiative wurde ihnen im kollektivistischen Staatskundeunterricht nicht vermittelt, sondern genauso wie die Religion ethisch moralisch sogar abtrainiert und genau deshalb habe ich was dagegen, wenn hier irgendwer aus ideologischen Gründen den Religionsunterricht faktisch abschaffen will, zu dem wiederum aber auch niemand gezwungen werden soll und deshalb eben weitere Wahlfreiheit!

man kann nur hoffen, dass gerade dieses, dieser langsam schon lästigen und tatsächlich meist lächerlichen, weil fast immer wirkungslosen Berliner PseudoVolksbegehren auch bundesweit Schlagzeilen macht, damit jedem Wähler klar wird, was sich hinter dieser Mogelpackung rot/rot wirklich verbirgt, bevor wir irgendwann möglicherweise alle wieder nur noch lächerlichere Zettel falten dürfen...

Warum knüppelst du auf die Empfänger von Sozialleistungen ein?

Solidarität ist doch gerade einer der wichtigen Werte - es gibt auch Leute mit denen das Schicksal es nicht gut gemeint hat, und es gibt viele die in einer tollen Position nur aus Glück sind - diesen Hass habe ich nie verstanden.

Diese Überheblichkeit, diese Selbstgefälligkeit, die Selbstherrlichkeit.

Demut ist ja angeblich christlich, aber viele Christen scheinen ihrem Glück nicht demütig entgegen zu stehen.

Der knueppelt auf die ein, wel er mit sich selbst nicht klar kommt! Der hat einfach nur ne ueberdimensionale Schraube Locker...

Solidarität ist keine Tugend an sich

@Xulylop
und wer bitte sagt dass ich Christ bin?

gläubige Christen sind mir aber 1000x lieber als debile gehirngewaschene Marxisten, bei denen Gerechtigkeit zur schizophrenen Realsatire mutiert.

das Sozialsystem ist genau für die da, die es tatsächlich brauchen und nicht für irgendwelche immer mehr zunehmenden Faulenzer und völlig hirnbefreiten Sozialschmarotzer, die das politische System sogar ideologisch bekämpfen wollen, was sie durchfüttert!!

@Gedankennot
wie komplett gedankenbefreit bist du Schwachkopf eigentlich?
such besser den albernen Troll wieder raus und Tom und Jerry fängt sicher auch gleich wieder an [plonk]

Ein gutes Sozialsystem steht allen Menschen offen die Hilfe benoetigen oder die sich nicht selbst Organisieren koennen. Von denen Du da sprichst gibt es vielleicht ein paar hunderte, kein Grund deswegen in Panik zu verfallen und Meuterei zu betreiben! Immer schoen einen kuehen Kopf bewahren, Junge!

Beantwortung einer Frage

>wem nutzt es, wenn man die Kirchen in den Konkurs treibt?

Na den ganzen Kirchenkritikern :)
Es ist eine Ungerechtigkeit, dass der "Ungläubige" für die Religion anderer zahlen muss.

Wenn eine Kirche Kostenprobleme hat dann erwartet man, dass diese Einsparung betreibt, so wie man es auch von jeder anderen Organisation erwartet.

Und ein Krichenkritiker sieht einen kirchlichen Kindergarten nun nicht eine neutrale gemeinützige Einrichtung an sondern als "preiswerte Möglichkeit" der Kirche zur Mission.

Du wirst mir sicher zustimmen, dass es durchaus legitim ist aus der Geschichte der Kirchen eine kirchenkritische Haltung zu entwickeln, sich eine Meinung aus den Taten dieser Organisationen zu bilden und nicht ihren Worten. Die Krichen haben z.B. jahrelang die Unterdrückung der Frau begünstigt.

Kein Mensch verlangt, dass die Subventionen von Einhundert auf Null zurückgefahren werden. Aber warum sollen hier und da nicht Einsparungen möglich sein, und was spricht gegen die Verlagerung der Steuerlast vom allgemeinen Steuerzahler, der die Kirche in nicht unerheblichem Maße finanziert, zum speziellen Kirchensteuerzahler? Gar nichts. Wegen der Steuerlast ansteigende Kirchenaustritte schaden niemandem. Die wirklich religiösen Menschen werden zahlen, die anderen treten aus, die meisten sind zu träge und werden es über sich ergehen lassen. Ökonomen wissen die positiven Effekte eines wegen durch eingesparte Kirchensteer erhöhter Geldverfügbarkeit (Einsparung der Kirchensteuer) steigenden Konsums auf unsere Wirtschaft zu schätzen.

Kirchen gehören in unser Stadt- und Dorfbild. Auch für einen nicht religiösen Menschen ist die Besichtigung einer Kirche ein besonderes Erlebnis, nämlich erlebte Geschichte und Kultur. Es ist schön, dass unsere Kirchen allen Menschen offenstehen und man sich beim Betreten einer Kirche willkommen fühlt, ohne als Kunde angesprochen zu werden.
L.

Die Kirche das Gebäude

>Kirchen gehören in unser Stadt- und Dorfbild.

Kirchen sind für mich vor allem Machtsymbole des Christentums.

Das war einmal. Heute sind sie Geschichte und lebendige Kultur zugleich. Ungeachtet der aktuellen Bedeutung als Gotteshaus ist eine Kirche -ähnlich einem Schloss- wegen ihrer Geschichtsbedeutung, ihres Alters und Baustils mehr oder weniger erhaltungswürdig.
L.

Ich kenne die Frauenkirche in Dresden noch als Mahnmal - ein Steinhaufen mitten in der Stadt. Man hat sich nach vielen Jahren entschieden sie wieder aufzubauen.

Das Mahnmal ist nun weg.

. . . und die Frauenkirche wunderschön.

Mahnmahl?

die zerstörte Frauenkirche sollte bitte vor oder für was mahnen?

Mahnmahl gegen den Krieg von Nazideutschland (womit immer nur die BRD gemeint war) oder Mahnmahl gegen den angloamerikanischen (wohlgemerkt nicht alliierten und damit auch russischen) Bombenangriff auf Dresden oder aber Mahnmahl für den Sieg des Sozialismus über das chauvinistisch imperialistische Christentum?

wenn du mich fragst hat die stets klamme DDR Führung die nötigen Mittel für die Beseitigung des grossen Schutthaufens gerne für andere Zwecke eingesetzt und ein paar findige Ideologen hatten dann die Idee mit dem Mahnmahl und haben so gleich drei Propaganda Lügen bzw. Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

übrigens damit hier keine Missverständnisse aufkommen, die DDR ist der BRD beigetreten, nicht umgekehrt und die Frauenkirche wurde von rein privaten Spenden wieder aufgebaut!

rufuXX meinte am Tag X um Zeit Y
"weil andere aber mehr haben, sind sie ewig unzufrieden und jammern über die Regierung und das Leben, anstatt mal auf die Idee zu kommen ihr Leben selbst zu organisieren."


Das mag ja sein, das es Menschen gibt, die neidisch auf andere sind. Aber hast Du vielleicht auch mal daran gedacht das diese Menschen zum Zeitpunkt gehindert sind sich selbst zu Organisieren? In einem Buch las ich letztens erst wieder, dass Ernidrigungen ein schlechter Lehrmeister sind.

Fuer mich klngst ehrlich gesagt Du neidisch, bzw. auch etwas zornisch. Meinst Du etwa, Du haettest Anspruch darauf das ein anderer Mensch Arbeiten geht, weil Du das willst, weil Du Steuern bezahlst?

Und noch was zu diesem Unwort "Arbeitsverweigerer".
Wie kommst Du ueberhaupt dazu einen anderen Menschen als "Arbeitsverweigerer" zu betiteln? Welche Arbeit verweigert er denn Deiner Meinung nach, etwa Deine? Merkst Du ueberhaupt noch was?

Du bist so schlau wie ein Eierkocher!

ein Tipp Gedankengut

Lass einfach die beleidigen Passagen weg.

Wenn Du die Diskussion gewinnen willst, trage Deine Punkte ruhig und besonnen vor.

Jeder soll Arbeit verweigern so viel er will, aber bitte nicht auf Kosten anderer.
Es gibt kein Schlaraffenland.
L.

"Jeder soll Arbeit verweigern so viel er will, aber bitte nicht auf Kosten anderer."

Das ist doch mal ein vernuenftiger Beitrag, neben dieser Knueppelparolen. Aber wovon soll er dann leben?

Hallo xulyloP, Danke fuer Deinen Tip, werde ihn beherzigen. :)

Wovon er dann leben soll?

Er wird relativ gut leben, wenn die Gesellschaft Schmarotzertum duldet und er wird arbeiten und vom Ertrag seiner Arbeit einigermaßen leben, wenn sie es nicht tut, denn er will ja leben. Ich rede hier wie schon häufiger von den arbeitsfähigen, aber arbeitsunwilligen Menschen.
Stellen sie sich vor, wir hätten alle die Wahl, auf Kosten anderer zu leben oder unseren Lebemnsunterhalt selbst zu verdienen und 90 % entscheiden sich für die erste Möglichkeit. Wie soll das finanziert werden? Die zweite zur Auswahl stehende Möglichkeit bedeutet ja nicht, den Lebensunterhalt anderen zu finanzieren, sondern den eigenen. Es gibt nicht die blöden Menschen, die gern und freiwillitg arbeitsfähige, aber arbeitsunwillige Schmarotzer durchfüttern. Solch ein Angebot gibt es nicht.
Wegen Ihrer auffälligen Sympathie für Sozialschmarotzer habe ich schon lange den Verdacht, dass Sie auch zu dieser Gruppe gehören und sich ständig vor Ihrem Gewissen rechtfertigen müssen.
L.

Probelm

>wenn die Gesellschaft Schmarotzertum duldet

Ist euch klar dass diese Menschen den niedrigsten Lebensstandard haben?
Wollt ihr Pennerhorden sehen?

Die Kirchen bekommen auch Geld und die Aufregung darüber ist viel geringer als über die Sozialleistungen.

Ihre Tonwahl ist nicht die Ihre. Darf ich fragen was Sie Lesen? Das was sie da als bloede Menschen beschreiben, sei mal dahingestellt. Aus meiner Sicht sind Sie jedenfalls kein bloeder Mensch. Ich selbst sehe mich auch nicht als bloeden Menschen.

Ich sehe das halt nur etwas differenzierter und zwar folgendermassen.

Von 3Mio (irgendwer sagte mal es waeren sogar 6,7Mio) Arbeitslosen sind vielleicht ein paar hunderte dabei, die nicht arbeiten gehen wollen, aber Sozialleistungen erhalten. Ok. Nun ueberlegen wir uns mal, wieviele der Menschen darunter fallen, die ich mit meinen Sozialabgaben denn tatsaechlich mitfinanziere und wie hoch die Summe betraegt, die ich ueberhaupt einsparen koennte. Und wenn ich so Rechne komme ich auf das Ergebniss, das es sich dabei um Peanuts handelt.

Es wuerde hoechstwahrscheinlich mehr bei rumkommen, wenn ich meine tagtaeglich anfallenden Mittagsreste nicht wegschmeissen, sondern aufbewahren und spaeter essen wuerde.

Was ich damit sagen will, dieses s.g. Schmarotzertum ist wohl der billigste Versuch der Politk mich gegen dieses aufzuhaetzen. Es ist nur Augenwischerei, da jeder Einzelne ja nicht die kompletten Sozialabgaben an das "Schmarotzertum" verliert, sondern jeder einzelne ledeglich einen Bruchteil.

Das ist was ich nicht verstehe, warum sich Menschen deswegen so aufregen koennen, gleischfalls sie aber viel mehr an den Muelleimer verfuettern. Ist Ihr Abfall ihnen also mehr Wert als die 2 Cent, die ein "Sozialschmarotzer" von Ihren Sozialabgaben erhaelt?


Sie haben mich falsch verstanden, ich habe weder Sympathie fuer Menschen, die koennen aber nicht wollen, noch Zorn. Ich verstehe es nur nicht, wieso Menschen derart auf dieses "Schmarozertum" rumtretten muessen, obwohl sie kaum etwas an diesem verlieren.

Deswegen teile ich mich hier ueberhaupt auch nur mit. Wenn Sie wollen, koennen Sie auch gerne mal bei Uns vorbeischauen und sich einen Eindruck ueber meinen Arbeitsalltag einholen. Sie waeren nach dem Auftritt gerade sicherlich sehr ueberrascht...

Ich schmeiße aus Prinzip keinen Cent weg, aber spende einen Euro an wirklich und verdientermaßen Bedürftige. Also warum sollte mann einen Schmarotzer durchfüttern? Er verdient den Cent nicht.
L.

Sie fuettern sicherlich keinen Schmarotzer durch. Andererseits erbitte ich Beweise fuer diese Behauptung.

Mit diesem komplexen Thema sollten Sie sich ersteinmal beschaeftigen, bevor Sie hier wild um sich Schlagen.

Der Schmarotzer Cristo Großmann wird z. B. von mir durchgefüttert.

Er gehört geteert und gefedert oder meinetwegen auch gerädert.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,540896,00.html

L.

Von diesem Herrn habe ich auch schon mal gehoert, war er nicht auch mal in einer "Talkshow", wenn nicht sogar schon in mehreren?

Es ist vielleicht einer und in der Masse der Probleme nichts weiter als Peanuts!

Sei doch mal ehrlich. Worum geht es Dir bei diesem Thema eigentlich? Geht es um Gerechtigkeit, ums Prinzip oder geht es Dir ausschliesslich um die 2 Cent, die Du lieber woanders investiert gewusst haben willst?

Mache er sich doch klar, welchem Gesindel meiner Worte Ziel. Nicht dem emsig schaffenden redlich Mann mein Wort galt, nicht dem Krüppel vor Gott, dem gern meine Münze hin ich werf. Dem Scharlatan und Beutelschneider galt mein Begehr nach Zorn der Obrigkeit.
L.

Problem 2

>Dem Scharlatan und Beutelschneider galt mein Begehr nach Zorn der Obrigkeit.

Aber warum gerade dann die Sozialleistungen?
Warum nicht Wirtschaftsverbrecher oder Kirchen?

Wenn jemand illegal ein paar Euro H4 einstreicht juckt mich das nicht, zumal für eine gute Überwachung etliche Millionen ausgegeben werden müssten.

wenn einige Hundertausend jeden Monat nur 100.- zu viel bekommen, summiert sich das schnell auf eine Milliarde € zusätzlich im Jahr und bei 3 Millionen Dauerarbeitslosen ergibt sich derzeit ein Gesamtvolumen von mind. 25 Milliarden € pro Jahr.

die realen Sozialausgaben nur für die staatlichen Transferleistungen sind aber noch viel höher, wenn man auch alle subventionierten 1 € Jobber, Wohngeldbezieher und (Früh)Rentner mit einrechnet.

der gesamte Sozialetat ist der mit Abstand höchste Posten im Haushalt der BRD, die Subventionen an die ausserdem noch sozial tätigen Kirchen sind dagegen fast schon ein Witz und die staatlichen Transferleistungen für vorgeblich und tatsächlich Bedürftige wachsen immer weiter, bis das ganze Sozialsystem irgendwann zusammenbricht, wenn hier nicht noch deutlichere Korrekturen und auch Kürzungen erfolgen:

http://www.mehr-freiheit.de/faq/sozpol.html

Und wie stellst Du Dir diese Korrekturen vor?
Ich meine, kann man daran ueberhaupt etwas korregieren oder ist es Schicksal, das Korrekturen ausschliesst?

Ohh, ich ueberlas, Du sprachst von Kuerzungen.
Sind Kuerzungen nicht auch mit Verarmung verknuepft und ist Armut nicht auch eines der Hauptmotive fuer Kriminalitaet? Diese Diskussion kommt mir irgendwie bekannt vor!

Die Disskussion schweift ja mal wieder ordentlich aus- und das ist auch gut so;-)

@Gedankengut: sehr schön, dass auch bei dir das Wort "Arbeitsverweigerer" Unverständnis und Unbehagen auslöst;-)

Also erstmal müsste die Frage geklärt werden in wie weit man sogenannten "Arbeitsverweigerern" einen Vorwurf machen will? Weil Sie auf Kosten anderer leben oder, weil sie nicht arbeiten oder beides?
Um konstruktiv mit dem Problem der Arbeitsunlust (nicht Arbeitslosigkeit!) umzugehen müssen wohl zunächst die Gründe dieser ablehnenden Haltung gegenüber einer erfüllenden Tätigkeit geklärt werden. Arbeit sollte den Menschen ja nicht ausschließlich vor dem Hungertod bewahren wie sie es vor etwa 100 Jahren musste, sondern sie sollte dem Menschen entsprechen,d.h. ihn innerlich bereichern, um äußerlich tragbar werden zu können. Ein Mensch, der seine Arbeit nicht liebt und ihren Wert nicht ausserhalb materiellen oder veräußerlichten Nutzens anerkennen kann, kann auch nicht "gut" arbeiten oder lehnt Arbeit ab. In erster Linie ist diese Situation für den Betroffenen schrecklich: er schätzt sein Leben nämlich nicht mehr als ein Manager es tut, der das Geld zum Sinn seines Lebens erhebt und nicht die Tätigkeit, die er ausübt. Mit dem Unterschied, dass Manager vom Gesellschaftssystem vergöttert werden, weil sie seinem Gott, dem Geld dienen. Diesen bemitleidenswerten Menschen in unserer Gesellschaft müsste also zunächst einmal klar werden, dass sie ein sinnentleertes Dasein fristen und, dass eine Veränderung dieser Lebenswelten etwas Erstrebenswertes ist (beim Manager wird es sicher schwieriger, weil sein Arbeitsbild mit unserem Wirtschaftssytem vereinbar ist bzw es mit diesem übereinstimmt: Arbeit = Geld = Sinn).
Philosophen in die Politik! Ich wüsste nicht wer solche schwerwiegenden Probleme sonst lösen können sollte und unsere gesellschaftliche Arbeits"moral" verändern könnte z.B. in: Arbeit = Sinn = Geld;-).
Ich finde es wichtig, dass jeder für sich die Frage beantworten kann warum er die Arbeitsverweigerung Anderer verurteilt: wegen des Geldes im eigenen Portemonaie (zwar ein eindimensionaler, aber legitimer Grund) oder, weil Arbeitsverweigerer einfach "faul" sind und diese Faulheit beneidet wird, weil man sie sich selbst wünscht oder, weil Arbeits"verweigerer" unbewusst mit ihrer Unlust unser Weltbild, das Arbeit als Diener des Gottes namens Geld bemisst, für bankrott erklären?
Ich finde es sehr gefährlich, Menschen zu verurteilen, indem man sie als " zu faul" bezeichnet. Es ist doch wohl eher extrem erschreckend, dass immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft lieber passiv in der Bude vor der Glotze hängen, immer weniger soziale Kontakte haben und sich scheiße und dumm vorkommen, anstatt aktiv sein zu wollen und eine sinnvolle Arbeit (= Arbeit voll mit Sinn;-) ausüben zu wollen: Das ist erschreckend- dieser Ursache sollte gesellschaftlich auf den Grund gegangen werden.
An alle "Arbeitsverweigerer- Verurteiler":
die Frage, die sich stellt ist: Was soll sich Warum und Wodurch verändern?
Menschen sollen also arbeiten- das soll sich verändern!
Und Warum sollen sie dies tun? weil sie sich dem System "fügen" sollen, um den Geldbeutel anderer nicht zu belasten und der Wirtschaft damit im Wege zu stehen? Oder, sollen sie arbeiten, damit sie selbst zufrieden werden und einen Selbstwert (=einen Wert für sich selbst durch sich selbst;-) entwickeln können, der verhindert, dass sie zu gefolgsfrohen, gefährlichen Idioten werden?
Und wodurch sollen sogenannte Arbeitsverweigerer zur Arbeit gebracht werden? Durch Beschuldigung, Verurteilung, Abwertung, durch Zwangsmaßnahmen, durch Arbeitserziehungslager ect? Oder durch eine Auseinandersetzung mit den Ursachen, die zu Arbeitsverweigerung führen?
Ich halte letzteres für die einzig tragbare Lösungsmethode.
Und nochmal: Philosophen in die Politik, in die Wirtschaft, in die Gesellschaft!

MfG
Lena

die Moral von Karl Marx

alles schön und gut jeder soll sich verwirklichen wie er will, ob mit oder ohne Lust, aber dafür gibt es eben kein Geld mehr vom Staat [punkt]

der viel strapazierte Manager wird nicht vom Staat bezahlt und beteiligt sich (bisher) auch nur indirekt am Sozialsystem, denn das wird vor allem durch die sozialversicherunspflichtigen Angestellten getragen.

weniger utopische Träumereien und etwas mehr Sachkompetenz kann in Diskussionen nicht schaden, auch wenn sie abschweifen und auch wenn es anstregender ist als You Tube Filmchen zu glotzen hier nochmal für dich:

http://www.mehr-freiheit.de/sozitech/marx.html

Ja genau, und wenn die, die sich auf Kosten des Staates verwirklichen, nicht stellen und freiwillig auf die Sozialleistungen verzichten, dann kuerzt man besser die Sozialleistungen fuer alle Leistungsempfaenger, weil angeblich sonst das System zusammenbricht. rufux, halt Dich mal an Deine Vorsaetze mit den utopischen Traeumerein und Sachkompetenz, wenn Du das denn schon von anderen einforderst.

@Lena
Sehr sehr schoener Beitrag!!! Morgen gibts bestimmt mehr, versprochen! Fuer mich war's das heute...

Gute Nacht!

Unglaublich wozu Menschen fähig sind und was sie dann auch noch wagen über Menschen zu äussern. Erschreckend und peinlich zugleich: „Schmarotzertum“, „Gesindel“, „Scharlatan“, „Beutelschneider“…:
Da fällt mir nur folgendes zu ein:
„Wer ist dieses Hasses bewohnt im eigenen Haus, dass er von sich selbst so nieder denkt, den anderen zertreten muss?“

An alle, die so wie ich erschrocken über soviel Einfalt im Denken und Fühlen einiger Beiträge dieses Forums sind: ihr habt mein vollstest Verständnis;-)))

Ein interessanter kurzer link zu Arbeit und Moral: Adorno über die verwaltete Welt:
http://de.youtube.com/watch?v=9IVAiPnZ_y4

Und noch ein link, der auch zu unserer Diskussion passt, vom weisen Erich Fromm: über den angepassten Menschen:
http://de.youtube.com/watch?v=Dt09hfllNc8&feature=related

MfG
Lena

die Ethik des Geldes

Lena studiert sicher sowas revolutionäres wie Sozialwissenschaften oder Soziologie und ich frage mal besser nicht wer das bezahlt ;-)

aber gut muss es auch geben und dann frag ich mal ganz unangepasst wie der sicherlich hochbegabte Adorno damals seine diversen Studien finanziert hat?

der hatte natürlich einen gutbürgerlichen und relativ wohlhabenden Kaufmann zum Vater, ähnlich wie fast alle seiner späteren ziemlich unangepassten aber auch mindestens so undankbaren Apo Jünger.

Karl Marx und seine Familie hat sein Kapital schreibenderweise fast lebenslang am Rockzipfel von Engels gehangen und letztlich haben sie beide vom götzengleichen, kapitalistischen Fabrikantengeld von Papa Engels mehr als gutbürgerlich und eher ziemlich dekadent gelebt.

in der spiessigen DDR hätte man beide sofort in die BRD ausgewiesen und auch deshalb habe ich so meine Vorbehalte gegen Ethik als Pflichtfach in der Schule, denn sowas steht sicher alles nicht auf dem Lehrplan...

@rufux
du hast nichts verstanden.
Schade.
Kompetenz in der Sache wäre wirklich hilfreich: dann hättest du auch begriffen was Utopie bedeutet und was fatale Angepasstheit ist.

@gedankengut
Danke. Und eine gute Nacht;-)

MfG
Lena

Schätzchen die fetten Jahre sind vorbei!

dann träum deine 68er Kuschelromantik schön weiter und solidarisiere dich mit deinen alten/künftigen Schlächtern, wie ein dummes und meinetwegen rosarot gepunktetes so niedlich unangepasstes Schaf auf der (anti)globalen Weide...

MfG der böse Wolf

"homo homini lupus"

Ach rufux…
Es ist anstrengend mit Dir. Erstens: das „Schätzchen“ kannst du dir sparen!
Zweitens: kann es natürlich sein, dass du vier Beine hast und ein dichtes schwarzes Fell;-) ich jedenfalls bin nicht rosarot gepunktet und auch kein Schaf!
Drittens: könnte es sein, dass Du mit deiner Vermutung meines Studienfachs nicht so ganz falsch liegst. Viertens: arbeite ich neben meinem Studium. Fünftens: ist Kuschelromantik was anderes als ernstgemeinte Systemkritik (vielleicht kennst Du den Unterschied auch einfach noch nicht;-) und Sechstens: gibt es sehr intelligente Gedanken und Überlegungen der 68er Bewegung: der, meiner Meinung nach authentischste und ernst zu nehmenste Vertreter ist Rudi Dutschke (leider oft total verkannt als bloßer Reaktionär und „Revolutzer“), hier ein Einstiegslink:
Podiumsdiskussion mit Augstein- Revolutions- und Wissenschaftsbegriff:
http://de.youtube.com/watch?v=jPmyIT_wphU&feature=related
Weiterführend das Interview mit Günther Gaus: hier der erste Teil:
http://de.youtube.com/watch?v=5vRR-ZjJqnw&feature=related

MfG
Lena

Viva la Revolution?

lustisch wie lange ist das her mit dem Dutschke Interview? 40 Jahre??
ist quasi dasselbe Geschwafel was man heute von Attac&Co. hört *grins*

aber wen wollt ihr denn diesmal befreien, immer noch die Arbeiterklasse, die wollten doch damals schon nicht und die gibt es hier auch nicht mehr!

dann vielleicht die Arbeitslosen, aber ich glaube die wollen schon gar nicht befreit werden und von was eigentlich?

also wollt ihr etwa Leute wie mich befreien? danke absolut kein Bedarf!!

p.s. als Systemkritiker sehe ich mich dann durchaus selbst, allerdings mehr evolutionär als revolutionär und sicher ziemlich deutlich in die entgegengesetze Richtung, aber ich beschränke mich dabei auf die Lebensumstände und will nicht das System oder gar den Menschen ideologisch verschlimmbessern, so wie ihr Kollektivisten und auch ein gewisser Adolf Hiltler wollte das mal wieder ganz genauso *kotz*

Viva la Libertad!

MfG
el Capitano Lupo

Mal sachlich!

Die beiden vorgegebenen Begründungen für Pro und Contra passen ja nun gar nicht.

Natürlich muss jemand, der in Deutschland wohnt, den Hintergrund christlicher Feiertage kennen.
Es ist aber auch notwendig, Wissen über Islam, Judentum, Buddhismus und Hinduismus.

Wenn ich nur daran denke, wieviel Unsinn über das Judentum verbreitet wird, z.B schon allein bei Wikipedia zu finden ist, dann darf sich Religionsunterricht nicht auf das Christentum beschränken.

stimme ich überall zu, aber genau das sollte doch gerade im Religionsunterricht vermittelt werden!

Deswegen der Aufruf zur Sachlichkeit!
Nicht hysterisch loszetern, sondern erst informieren worum es wirklich geht!

Was Revolution meint!

@Rufux:
Das wird vermutlich mein letztes statement zu deinem Kommentar, weil du wichtige Zusammenhänge einfach nicht begreifst:
40 Jahre her ist das Interview und noch immer aktuell. Das spricht für sich und vor allem für Rudi Dutschke.
Wenn du hinhören könntest um welche Art der Revolution es damals ging und auch heute noch geht hättest du verstanden, dass Revolution nichts anderes meint als Befreiung, die durch die „Wissenschaft als Moment der Selbstbefreiung des Menschen von unbegriffenen Mächten“ erreicht werden kann, d.h. Bewusstwerdung der Unfreiheit schafft Freiheit.
Es ist also keine einzelne Klasse gemeint, die von außen befreit werden soll, sondern gemeint ist jeder Mensch, der sich aus sich selbst heraus durch Bewusstwerdung der bis dato unbegriffenen Mächte befreit: das war revolutionär! Es sollte kein Machtmonopol mehr geben, sondern es sollte ein gesellschaftlicher „Denk“- prozess in Gang gesetzt werden, der Veränderung ermöglicht. Zumindest war das der Ansatz von Dutschke: er wollte eben nicht wie andere eine Unterdrückung von Mehrheiten durch eine Minderheit und genauso hat er auch gegen die Unterdrückung der studentischen Minderheit durch bestehende Institutionen gekämpft.
Du siehst dich selbst als einen Systemkritiker, der aber nicht das System kritisiert und den Menschen in seinen Handlungen in diesem System, sondern der sich auf die Lebensumstände beschränkt. ??? rufux, das ist nicht logisch! Denn Umstände im Leben sind vom Menschen gemacht, als System funktionsorientiert organisiert und können auch nur durch eine ganzheitliche Betrachtung erklärt und vor allem verändert werden.
Mit Ideologie im Sinne der Verblendung hat das nichts zu tun. Das Gegenteil ist der Fall.

Es gibt verschiedene Ebenen der Diskussion.
Es gibt die Ebene der Diskussion auf der bestehende Probleme faktisch gesehen werden. Damit meine ich, dass Probleme bloß scheinbar erkannt werden, weil ihre Auswirkungen spürbar sind.
Das Problem an sich wird also nicht beleuchtet, sondern lediglich das, was das Problem bewirkt. Die Isolation der Wirkung vom eigentlichen Problem verhindert die Lösungsfindung, welche nur als Zusammenhang von Problem und Wirkung ermöglicht werden kann.
Ein Beispiel: Ein Junge hasst es für seine Leistungen beim Fussballspiel von seinem Vater gelobt zu werden, weil er nämlich das Fussballspielen an sich hasst. Er kann sich gegen seinen dominanten Vater aber nicht durchsetzen und sucht deshalb einen anderen Weg um auf das eigentliche Problem (Fussballspielen) aufmerksam zu machen. Nun kommen wieder die Diskussionsebenen ins Spiel: der Vater hat die Möglichkeit das Problem, dass sein Sohn ständig gereizt reagiert, wenn er ihn für seine Leistungen lobt, faktisch zu lösen, indem er seinem Sohn klar macht, dass diese ablehnende Haltung unsinnig, unangemessen und nicht „duldbar“ ist, denn schließlich sind die Leistungen, die sein Sohn beim Fussballspielen erbringt tatsächlich sehr lobenswert. Der Junge wird daraufhin sein eigenes Verhalten als unsinnig und unangemessen empfinden und den Blick für das eigentliche Problem verlieren, weil niemand ihn in seiner Reaktionsweise ernst nimmt. Und da sind wir beim Kernpunkt von Lösungsfindungen bei Problemen- egal welcher Art: wichtig ist es, das, was faktisch erkennbar ist ernst zu nehmen, um sich dem eigentlichen Problem nähern zu können.
Genau so verhält es sich auch bei dem Problem der Arbeitsunlust: die Unlust muss zunächst ernst genommen werden, um sie zum Wohle des Betroffenen verändern zu können.
Diskutiert man aber die Arbeitunlust wie es häufig schlechte Politiker tun, dann handelt man das Problem faktisch ab, d.h. die Wirkung wird vom eigentlichen Problem isoliert, es werden „wirksame“ Maßnahmen zur „Problemlösung“ entschieden und dann wundert man sich weshalb keine Veränderung trotz zahlreicher Maßnahmen eintritt.
Natürlich bin ich ein Verfechter des „Wirkung- in- Verbindung- mit- Problem“- Ansatzes. Alles andere ist unsinnig und führt nicht zu einer ernsthaften Veränderung, die bei ernsthaften Problemen ja nun einmal notwendig ist.

Schon wieder ganz schön lang geworden dieser Beitrag;-))

MfG
Lena

Nicht nur die Laenge Deiner Beitraege, sondern auch dessen Inhalte sind hier in diesem Thraed, herrausragend.
Ganz grosse Klasse! ;-))

ALG Evolution 3.0

dafür wird meine Antwort etwas kürzer:
also wenn der Staat jetzt jedem Arbeitslosen auch noch eine individuelle Psychotherapie bezahlen soll, dann hat sich das mit dem Sozialstaat sowieso erledigt, denn dann ist auch die BRD innerhalb weniger Jahre pleite, ansonsten kannst du bei der ARGE ja gerne kostenlose Couchings anbieten, da dich Geld ja angeblich nicht interessiert, vielleicht bringt das ja tatsächlich was bei dem ein oder anderen?!
ich bin mir aber fast sicher, dass gerade die "Pflegefälle" gar nicht erst erscheinen werden, solange sie nicht dazu gezwungen werden und unter Zwang kann bekanntlich niemand "befreit" werden ;-)
deshalb favorisiere ich dann doch lieber den monetären Zwang, der bei manchen geradezu selbstbefreiende Wunder bewirkt und das begreifst du dann vielmehr nicht :-)

Es kann nicht schaden ueber Religionen bescheid zu wissen, allerdings sollte man sich dieses Wissen nicht durch Zwang aneignen, erst Recht nicht durch andere. Wer sich nicht fuer Religionen interessiert, sondern mehr fuer Fussball, ist im Fussballverein vielleicht besser aufgehoben, statt in einem Pfarrershaus.

Niemand muss irgendwelche religioesen Hintergruende zu den Feiertagen wissen. Wer sie nicht kennt, ist deshalb kein duemmerer Mensch, so wie es der Pro-Beitrag propagiert.

Dumm ist der der Dummes tut, und nicht der, der es nicht tut!

Religionsunterricht loest die Probleme jedenfalls auch nicht, die Schueler heut zu Tage so mitbringen. Das zeigt auch wieder dieser mahnende Amoklauf in Finnland der letzten Tage...

Religion oder Ethik, nennt es wie Ihr wollt. Beides stellt keinen Loesungweg in Aussicht, den es dringend bedarf, um den angerichteten Schaden an Mensch, Umwelt und den Schulen wieder zu korrigieren!

Nochmal zum mitschreiben:
Ernidrigung ist ein schlechter Lehrmeister!

rufux

>und wer bitte sagt dass ich Christ bin?

Bist Du denn getauft?

3 meiner Großeltern sind aus der Kirche ausgetreten, meine Eltern wurden nicht getauft und waren nie in einem Gottesdienst. Ich wurde nie getauft und habe noch nie eine Kirche betreten. Ich feiere kein Ostern oder Weihnachten.


>Solidarität ist keine Tugend an sich

Solidarität ist Menschlichkeit. Zu teilen ist menschlich.

Dazu muss man wissen. rufux ist auch kein Mensch, sondern ein Terminator - diesen Titel hat er sich hier selbst mal verpasst und in Zusammenhang einiger Beitraege scheint der Begriff "Maschienenmensch" eine vollkommen neue Logik zu erhalten.

Trotzdem glaube ich, das sich hinter seiner maschienenhaftigkeit auch irgendwo etwas menschliches verbirgt. Wird er uns aber sein wahres Gesicht jemals wieder zeigen, so wie er es in anderen Threads bereits ein paar mal ansatzweise tat?

Sie sind wieder hier, mitten unter uns, die Maschienenmenschen.

@Xulylop
warum hast du dann so eine Aversion gegen das Christentum, gilt das gegenüber anderen Religionen auch?

ziemlich intolerant...

@Gedankenkot
verstehe dieser Borderliner hat dir also doch ins Gehirn geschissen!

da bin ich dann absolut intolerant...

Nur so nebenbei eine Anmerkung: Gedankengut macht allmählich Supernovist Konkurrenz.
Ich hoffe doch sehr, dass dies nicht eine zwangsläufige Entwicklung bei längerer Teilnahme in diesem Forum ist.

Von Ihnen kammen auch schon mal lesenswertere Beitraege! Sie sind doch wohl nicht auch Opfer der selben Mutation geworden, welcher dieser rufuXX augenscheinlich erlag?

Was ist denn eigentlich eine selbe Mutation?
L. aus Kasachstan

Etwas, dass hoffentlich keine zwangslaeufige Entwicklung bei laengerer Teilnahme in diesem Forum ist.

So ist das.
lol und 8

Von Maschinen und Wölfen

@gedankengut
Herzlichen Dank für deine lobenden Worte;-)
Und zu diesen Maschinenmenschen: Funktionstüchtig wie eine Maschine und dann doch gelegentlich als Menschenwesen erkennbar;-)))zum Glück!
Ich würde sagen was den Wolf in dieser Runde betrifft wird es spannend bleiben, ob er uns sein Gesicht auch mal von einer anderen Seite präsentieren kann: ich hoffe doch sehr;-)

@rufux
Monetärer Zwang…mag sein, dass es diesen Ausdruck gibt. Ich nehme an, dass er der Wirtschaft entstammt und du meinst, dass du wirtschaftlichen Zwang anderen Zwangsmaßnahmen vorziehst. Wenn der Mensch aber gezwungen wird zu arbeiten, weil er sonst verhungern muss oder isoliert von der Gesellschaft leben muss, geschieht etwas sehr Gruseliges: und wir kommen wieder zum Maschinenmenschen;-): der Mensch lernt zu funktionieren für die Wirtschaft und nicht für sich selbst: ungesund für ihn und für die Gesellschaft, denn wer hat schon Lust mit Apparaten zu sprechen, die ihren eigenen Kopf am Fließband oder beim 1Euro-jobben abgegeben haben?!;-)ich nicht!
Ich mag es übrigens nicht, wenn du dich plump beleidigend ausdrückst, zudem passt es auch überhaupt nicht zu einer "Wolfsseele";-)

MfG
Lena

und zur Psychotherapie vom Staat:
@rufux
Psychotheraphie vom Staat ist natürlich totaler Schwachsinn und führt komplett am Thema vorbei, denn wir reden ja von der "Selbst" befreiung, also der Befreiung durch sich selbst und nicht von außen durch einen Therapeuten: ist ein wesentlicher Unterschied!;-)

MfG
Lena

verstehe "totaler Schwachsinn" ist also die übliche elaborierte Diktion unter seriösen Systemkritikern?
ich rede genau von "Selbstbefreiung" und manche brauchen dazu einfach mal einen übertragenen aber deutlichen "Tritt in den Arsch" und das ist in einem Wolfsrudel übrigens nicht wesentlich anders...

@rufux
Also "totaler Schwachsinn" ist ganz wörtlich zu nehmen: der Sinn für eine Psychotheraphie fürs Volk vom Staat ist schwach und deshalb ist diese Idee unter "seriösen Systemkritikern" schwachsinnig.

MfG
Lena

der von dir oben vorgetragene "totale Schwachsinn" klingt für mich eben wie Psychotherapie oder ist es gar Selbsttherapie?
aber gut ich lerne ja gerne dazu, wie sollen die arbeitsunwilligen Faulenzer also selbstbefreit werden?
sollen sie einfach von selbst darauf kommen, nur weil man sie positiv in den Medien darstellt?
dieser APPD Vorsitzende tingelt doch immer durch diverse Talkshows, der hinterlässt aber einen eher wenig sozialkompatiblen und ganz und gar nicht selbstbefreiten Eindruck wenn du mich fragst...

welchen Teil von Anarchistische Pogo Partei Deutschlands haste eigentlich nicht ganz verstanden?

Wer mitdenkt, dem fällt schon am Namen was auf und bemerkt dann, warum diese Leute deshalb auch einen auf Grenzdebil machen!

...und der Mensch braucht keinen Tritt in den Arsch, sondern eine Bewegung im eigenen Köpfchen.

Ich geh schlafen

MfG
Lena

Philosophen vs. Politiker

Wenns nicht so absurd wäre fänd ich es fast rührend auf was für ein unfassbar überhöhtes Entwicklungsniveau manche TheoretikerInnen die Menschheit hier zu stellen versuchen. Manch einer scheint gerne zu verdrängen wo wir noch vor 50... ach was 18 Jahren waren bzw. auf was für einem kulturellen Entwicklungsstand wir heute sind.

Deswegen bin ich der Meinung, dass Philosophie sicherlich in die Politik gehört, Philosophen jedoch noch lange nicht. Ein Peter Sloterdijk mag ja genial sein, aber ebenso wie er die restlichen Teilnehmer des politischen Meinungsbildungsprozess mit seiner hochkomplexen Rhetorik überfordert, wäre er selbst überfordert angesichts der natürlichen Widerstände in einer pluralistischen rechtsstaatlichen Demokratie.

Der Philosoph: Als Ideengeber unersetzlich, als demokratischer Entscheidungsträger vollkommen unbrauchbar


P.S. Es lebe Karl Popper!!!

P.P.S. Wo bleibt denn da eigentlich die Religion? Religion als Philosophie? Oder umgekehrt? Wohl eher nicht... Soll jeder machen wie ers meint, soll nur nicht meinen ich machs genauso!

Versteh ehrlich gesagt nicht genau worauf diese Diskussion abzielen soll: Ethik-Unterricht ist NICHT= Reli!
Mit der Jugend über gemeinsame Grundwerte zu diskutieren finde ich erstmal goldrichtig. Das soll ja wohl im verbindlichen Fach Ethik getan werden.
Wer die "goldene Regel" (was du nicht willst dass man dir tut etc.) dann woraus zitiert ist doch egal bzw. eigentlich ganz interessant. Ähnliches haben nämlich sowohl Jesus, als auch Mohammed, Buddah, bei Moses bin ich mir nicht sicher und auf jeden Fall ein gewisser I. Kant gesagt.

Wie kann man ein Unterrichtsfach übrigens verurteilen, bevor die erste Stunde darin erteilt wurde???

P.P.P.S. Weils ja zum guten Ton zu gehören scheint, hier mein Denkanstoß in youtube-Format
http://www.youtube.com/watch?v=79vdlEcWxvM

@Heimer
es geht hier schlicht darum, dass die Wahlfreiheit zwischen den Schulpflichtfächern Religion oder Ethik in Berlin von der rot/roten Regierung möglicherweise sogar grundgesetzwidrig abgeschafft wurde und es nun sehr wahrscheinlich einen Volksentscheid geben wird, genau das wieder rückgängig zu machen und diesmal dann verbindlich!

das ausgerechnet du das auch nicht begreifst, zeigt nur wie misserabel tendenziell dieser Videobeitrag hier gemacht ist und da unterstelle ich leider sogar Absicht :-(

umgekehrt muss man fragen welche Philosophen werden eigentlich behandelt im Ehikunterricht, da gibt es ja ganz unterschiedliche Strömungen, das ist sicher alles sehr spannend für diejenigen die das interessiert und später vielleicht auch studieren wollen, aber für die meisten Schüler viel zu komplex und nichts ist schlimmer als das vermitteln von irgendwelchen Halbwahrheiten, die möglicherweise dann noch den politisch/idiologischen Präferenzen des Lehrers entsprechen!

die Grundlagen der Weltreligionen, die letztlich alle ein ähnliches Menschenbild vermitteln, sind da viel weniger missverständlich und eben auch (noch) alltagstauglicher überall auf der Welt auch für Atheisten.

p.s. nochmal es soll natürlich auch niemand zum Religionsunterricht gezwungen werden, genausowenig wie z.B. zu Latein als weitere Fremdsprache, um mehr gehts hier eigentlich erstmal nicht, natürlich spielt aber wie so oft dann auch die Partei- und Lokalpolitik eine Rolle, aber genau so ist das eben in einer funktionierenden Demokratie.

Pro verbindliche Ethik!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir das Video auch noch gar nicht angesehen habe und trotzdem einfach meine Meinung kund tue. Mein hiesiges elektronisches Fenster zur großen weiten Welt lässt leider keinen Ton durch...

Aber diese Diskussion habe ich bereits mitbekommen und scheinbar auch richtig verstanden. Eine gemeinsame Ethik bzw. einen moralischen Grundkonsens sollte es m.M.n in jeder Gemeinschaft geben. Wer dann noch in Gottes erster Garnitur herumlaufen möchte ( ob katholisch, orthodox oder shiitisch ist egal) kann ja zusätzlich den entsprechenden Kurs besuchen.
Ich jedenfalls habe die Säkularisation so verstanden, dass die Religion zur Privatsache wird. Ergo Wahlfach oder Freizeit. Angesichts der Religionskonflikte ein sinnvoller Konsens.

Das darf aber nicht gleichzeitig das Ende jeglicher Moral bedeuten. Im Gegenteil: unsere pluralistische, zunehmend multikulturelle und ausdifferenzierte Gesellschaft braucht mehr denn je einen moralischen Grundkonsens/Wertekanon/kleinsten gemeinsamen moralischen Nenner.

Philiosophen dieser Erde! Ab in den Ethik-Unterricht und diskutiert schon heute mit den Entscheidern von Morgen welche moralischen Ansprüche diese neue Gesellschaft haben sollte.


P.S. Nichtsdestotrotz muss die zentrale Frage nicht mit "OB" sondern mit "WIE beginnen. Bevor nicht klar ist wie dieser Unterricht aussehen soll, macht diese Diskussion herzlich wenig Sinn.

abschaffen, wegen privat sache und so... aber da es nicht zur debatte steht, muss wohl gewählt werden!

Was abschaffen? Religion oder Moral? Das erste ist Privatsache, allgemein verbindliche Werte sind es nicht!! (e.g. Menschenrechte, Meinungs- Glaubensfreiheit, Nächstenliebe, Simpsons um 18h)

den unterricht an staatlichen schulen! moral abschaffen wäre sinnlos, würde ja eh keiner mitbekommen!

Von putzigen Philosophen und praktischen Politiker

@heimer
Also erst einmal möchte ich klarstellen, dass theoretische Analysen über die Möglichkeiten der Veränderungen gesellschaftlicher Verhältnisse nicht zwangsläufig analog in die Praxis zu übertragen sind: Zunächst geht es ja überhaupt erstmal um das theoretische Erfassen gesellschaftlicher Verhältnisse, die immer komplizierter zu sein scheinen. Und weil unsere gesellschaftlichen Verhältnisse eben diese Komplexitätssteigerung erfahren haben und gegenwärtig erfahren ist es notwendig, dass Menschen sich diesem Problem theoretisch näheren, weil es allein in der Praxis nicht lösbar wird bzw die Transparenz von Zusammenhängen nicht fassbar ist. Ich denke also, man braucht Theoretiker und vor allem Philosophen, die eben Theorien zu realen Verhältnissen aufstellen, um Politikern und Wirtschaftsfunktionären, aber auch genauso den Menschen in der Bevölkerung, Zusammenhänge begreifbar zu machen.
Es könnte sein, dass der putzige Peter Sloterdijk eventuell überfordert wäre, wenn er den Bundeshaushalt 2009 planen müsste;-))
Deshalb noch mal: Philosophen als Ratgeber, als Wegweiser, die eben gerade durch ihren Stand nicht unmittelbar in praktischen Politik- und Wirtschaftsverhältnissen stehen, sondern den Blick auf das Wesentliche, nämlich auf gesellschaftliche Ursachen- und Wirkungs- Zusammenhänge, schärfen können.
Soweit zu meinem Ansatz über Philosophen und Politik.
Und zum kulturellen Entwicklungsstand, sofern er menschliche Hervorbringungen geistiger und materieller Art meint: der ist jeden Tag ein anderer und kann jeden Tag verändert werden, weil jeden Tag, ein jeder Kopf was anderes, was neues denken kann;-)
(Das Philosophen- Fussballspiel war übrigens recht witzig anzusehen)

Zum Religions- und Ethikunterricht hab ich meine Meinung schon kund getan: Beides ist wichtig und sollte nicht zum Gegensatz erklärt werden.

@rufux
Also die sogenannte Selbstbefreiung kann bloß durch eigenes Denken in Gang gesetzt werden. Es gibt Bedingungen, die dieses eigene Denken fördern und welche, die diesem im Weg stehen.
Diese Erkenntnis wäre schon einmal hilfreich;-)
Auf den erwähnten "Arbeitsunwilligen" darf jedenfalls nicht herumgeknüppelt werden, weder durch die Politik noch durch sonstige Medien.
Der Ursache dieser Unlust sollte nachgegangen werden. Ich denke sie hat maßgeblich mit unserem Kosumsystem zu tun und dem Untergang von echter Individualität in Käufermassen.

Byebye böser Wolf,
ich muss schon wieder los.

MfG
Lena

Scheisse! Dann sind wir uns ja doch einig... Wie laaaaaaaaaaaaaangweilig! ;-)

P.S. jaja der Monthy hat immer noch die besten Denkanstöße...

Moral und Dialektik

@LiebeLena
zu den putzigen Philosophen und praktischen Politikern ist zu sagen, dass es doch genau so funktioniert in der politischen Praxis hierzulande.
ausserdem gibt es aber auch noch viele etwas weniger putzige beratende Naturwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und jede Menge nicht zwangsläufig akademisch verbildete Lobbyisten aus allen Ecken der Gesellschafft und die haben eben auch alle eine oftmals konträre Meinung.

@Heimer
die Frage ist doch eher, ob sich die Lehrinhalte beider Fächer wesentlich unterscheiden, in beiden gibt es sicher grosse Überlappungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und im Religionsunterricht geht es doch gerade nicht um die natürlich rein private Ausübung, sondern um die Definition von Religion und selbstverständlich auch der Moral, keine Ahnung ob das in Bayern vielleicht anders ist?
in Bayern findet man aber höchst wahrscheinlich keine Marxisten im Schuldienst und genau das ist in Berlin leider anders und schon deshalb bestehe ich auf eine weitere Wahlmöglichkeit, sodass meinen Kindern so ein Idiotologe gerade als Vermittler von Moral möglichst erspart bleibt!

andernfalls erlebt Berlin wahrscheinlich einen Boom konfessionell gebundener Privatschulen, was sich aus anderen Gründen sowieso schon abzeichnet, aber damit die gesellschaftlichen Klassenunterschiede sogar noch deutlich vergrössern dürfte und das nennt man dann Dialektik :-)

Bezug: Kommentar Lala am 30.09.2008 20:06 Uhr und 01.10.2008 14:01 Uhr

Lala erleuchte mich!

Ich will mir meiner Unfreiheit bewusst und damit frei werden, denn es beherrschen mich angeblich unbegriffene Mächte. Der Schlüssel zu meiner Befreiung läge im eigenen Denken, für das es förderliche und hinderliche Bedingungen gäbe.
Welche Bedingungen sind das denn und was wird in meinem Leben anders, wenn ich mich endlich befreit habe?


Zu den Arbeitsunwilligen

Auf Arbeitsunwillige, die sich vom Staat und damit letztlich von der Gesellschaft versorgen lassen, sollte man in der Tat nicht herumknüppeln, was auch keiner tut. Es würde schon reichen, diese nicht auszuhalten. Potentiell steckt Arbeitsunlust in jedem Menschen. Sie fördert Initiative und Schöpferkraft, weil der Mensch Bedürfnisse hat, die er mit dem geringsten Energieaufwand befriedigen will. So sucht er nach Lösungen, die Produktivität und Effektivität seiner Arbeit zu erhöhen; er entwickelt und baut z. B. einen Kran oder LKW, weil er zu faul ist, mühsam Lasten in kleinen Mengen weite Strecken zu transportieren. Er schafft sich damit einen Lebensstandard, der es ihm ermöglicht, seiner Arbeitsunlust mit einem kurzen Arbeitstag, einer leichten Arbeitsbelastung und langem Urlaub frönen zu können. "Das haben wir uns verdient". Am Anfang stand also das Bedürfnis, gefolgt vom Fleiß und endend im Müßiggang, den der Mensch immer und immer wieder anstrebt, davon nicht genug bekommen kann und deshalb auch nicht zur Ruhe kommt, weil das Erreichen dieses Zieles immer wieder Fleiß erfordert. Das ist die Dialektik von Fleiß und Faulheit. Am meisten gefällt es dem Menschen, andere für sich arbeiten zu lassen -je mehr, desto besser. So wird der Arbeitnehmer um einen großen Teil seines Arbeitsertrages bestohlen und der Unternehmer respektive Ausbeuter nennt das Management dieses Diebstahls auch noch Arbeit. Auf der unteren sozialen Stufe findet der gleiche Diebstahl statt. Sozialschmarotzer -also arbeitsunwillige aber arbeitsfähige Menschen nutzen das schamlos aus, was die Gesellschaft mit sich machen lässt: das Aussaugen unseres Sozialstaates ohne Gegenleistung.

Lala,
den arbeitsunwilligen Sozialschmarotzer gibt es also nicht, weil -wie du schreibst- echte Individualität in Käufermassen untergegangen sei, sondern weil unsere Gesellschaft dieses Sozialschmarotzen mit sich machen lässt. Die Existenz eines arbeitsunwilligen Sozialschmarotzers ist an die Duldung durch die Gesellschaft gebunden. Kein Geld für Sozialschmarotzer, keine Sozialschmarotzer -so einfach ist das. Das egoistische Pendant zum Sozialschmarotzer ist der Unternehmer -hier wirkt die gleiche Dialektik von Fleiß und Faulheit und auch hier wäre zu fragen, wie die perverse Ausbeutung -und ich denke nicht an Revolution, um eine sozialistische Gesellschaft zu errichten, weil das Sozialismusexperiment unzweifelhaft gescheitert ist- wenigstens reduziert werden kann.

Pseudointellektuelles Geschwafel selbstgefälliger Theoretiker bringen uns einer Lösung nicht näher, weshalb diese Theoretiker genauso überflüssig und eine Belastung für unsere Gesellschaft sind, wie die beiden o.g. Menschengruppen.
L

"Pseudointellektuelles Geschwafel selbstgefälliger Theoretiker bringen uns einer Lösung nicht näher, weshalb diese Theoretiker genauso überflüssig und eine Belastung für unsere Gesellschaft sind, wie die beiden o.g. Menschengruppen."

Da waere dann nur das Problem der Seperation, wer als selbstgefälliger Theoretiker und welche Menschengruppe ueberhaupt als ueberfluessig einzustufen ist.

Ich war bisher der Ansicht, dass kein einziger Mensch ueberfluessig sei, ganz egal was er denkt und wie er lebt und das wird sich auch so schnell nicht aendern, trotz Ihrer maschienenartigen Denk- und Handlungsweise. Nein, gerade wegen Menschen wie Sie, L., solange es solche Menschen gibt, solange wird dies auch notwendig sein, um zu verhindern, dass die verschiedenen Menschengruppen uebereinander herfallen.

@L
ich halte dich eigentlich für zu intelligent um zu glauben, dass du diese wahrscheinlich nur provokative pauschale Gleichsetzung von Sozialschmarotzer mit Unternehmern tatsächlich ernst meinst?

falls doch dann bitte mit Erklärung, aber die überflüssigen Theorien von Marx und Murks hatten wir schonmal und die stimmen heute eben nicht mehr, so sie überhaupt jemals wirklich gestimmt haben?!

Der ist ja lustig. Von Gleichsetzung kann ja gar keine Rede sein. So manch ein Unternehmer ist sogar noch ein weit aus groesserer Schmarotzer, als wie diese provakativ eingebrachten Peanuts, wie dieser Herr Cristo Großmann.

Allmaehlich bekomme ich allerdings den Eindruck, dass Sie mind. zu einer der beiden Gruppen gehoeren, im schlimmsten Fall sogar zu beiden...

warum hast du dann so eine Aversion gegen das Christentum

>warum hast du dann so eine Aversion gegen das >Christentum, gilt das gegenüber anderen Religionen >auch?

>ziemlich intolerant...

Was bitte ist intolerant daran keine Kirchen zu betreten, kein Ostern und kein Weihnachten zu feiern?

Du hast aber nicht meine Frage beantwortet, ob Du getauft bist.

deine offenkundige Aversion gegen das Christentum oder auch Religion allgemein ist intolerant, wohlgemerkt nicht die Kritik an der Kirche und ihre Finanzierung oder welche Feiertage du nicht feierst.

ich vermute aber mal du gehst dann auch nicht arbeiten bzw. kassierst gerne die Zulagen, falls du überhaupt angestellt arbeitest und nicht zu diesen Schmarotzern gehörst die nur jammern und die Hand aufhalten?!

was spielt das für eine Rolle ob ich getauft oder sonstwas bin, oder muss ich mir dann ein Kreuz oder etwa wieder einen gelben Stern ankleben?

ich sagte bereits mehrfach ich glaube an keinen Gott *basta*!!

p.s. gerade Weihnachten und Ostern sind ursprünglich übrigens mal heidnische und/oder jüdische Feste gewesen, aber das führt hier zu weit und ich mache schliesslich keinen Religionsunterricht wo man das lernt.

"ich sagte bereits mehrfach ich glaube an keinen Gott *basta*!!"

Glaubst Du denn an garnichts?
Weisst Du ueberhaupt was mit Gott gemeint ist?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch Du an einen Gott glaubst, wenn Du nur wuesstest was damit gemeint ist. Und damit meine ich jetzt nicht dieses allgemein bekannte Bild, von Gott mit der weissen Maehne und dem ebenso grosszuegig gewachsenen Zottelbart, nein, mit Gott ist das Dir Liebste gemeint, Gott kann Deine Freundin, oder auch Deine Mutter, es kann auch die Fahne sein, die Du als Avatar verwendest.

Die Religionen untereinander haben da auch unterschiedliche Ansichten, meinen im Prinzip aber alle das gleiche - sagen Sie jedenfalls, die jeweiligen "Religions-Oberhaeupter/Fuehrer".

>deine offenkundige Aversion gegen das Christentum ist intolerant

wieso ist es intolerant eine Meinung zu haben?

>ich vermute aber mal du gehst da dann auch nicht arbeiten bzw. kassierst gerne die Zulagen, falls du überhaupt angestellt arbeitest.

ich habe letztes jahr 53 458 Euro Steuern gezahlt.

>ich sagte bereits mehrfach ich glaube an keinen Gott *basta*!!

Bist Du denn in der Kirche?

>p.s. gerade Weihnachten und Ostern sind ursprünglich übrigens mal heidnische Feste

ich glaube nicht, dass der Geburtstag von Jesus oder seine Wiederauferstehung Feste von den Germanen waren.

nicht die Tatsache einer Meinung ist intolerant, aber möglicherweise deren Bild bzw. Inhalt und dann informiere dich mal besser, wenn schon nicht in der Schule gelernt:

http://www.das-weisse-pferd.com/00_23/kirchliche_feste_heidentum.html

p.s. eine Kirche, Synagoge oder Mosche oder aber auch Pyramiden mal nur aus rein kulturellem Interesse zu besuchen, hilft durchaus gewisse Vorurteile abzubauen ohne da irgendwo Mitglied zu sein...

Hallo rufux

Nur weil Weihnachten 3 Tage nach der Wintersonnenwende gefeiert wird heißt dies nicht das Weihnachten ein germanisches Fest ist, bspw. habe ich noch nie gehört das zu Weihnachten Tiere geopfert werden, was für das Germanentum typisch wäre. Auch hat Weihnachten kein Bezug darauf, dass die Tage wieder länger werden. Korrekt ist daher nur zu sagen das der Zeitpunkt ähnlich ist, alles andere ist überdehnt.

Wenn die Christen ein germanisches Fest assimiliert haben, um so an Einfluss zu gewinnen, so ist dies nicht mein Problem sondern das der Christen, die sich mit der Aktion verfälscht haben.

Kirchen sind vor allem ein Machtsymbol der Christen, mit Kultur hat das wenig zu tun, ich bevorzuge Gebäude mit moderater Deckenhöhe.

dann lies mal weiter woher der Weihnachtsbaum mit seinen Lichtern kommt bzw. welche Symbolik das verkörpert.
natürlich ist das alles assimiliert, so wie jede Religion bzw. Kultur das macht, wenn sie sich geographisch ausbreitet und Kirchen sind erstmal Orte wo die christliche Messe abgehalten wird, genauso wie die Rituale anderer Religionen auch entsprechende Gebäude erfordern, das hatte früher sicherlich auch mal mit Machtsymbolik zu tun, genauso wie bei Schlössern, Burgen und Tempeln oder chinesischen Mauern e.t.c.

wenn du das alles nicht für Kultur hälst und es am liebsten in die Luft sprengen würdest, so wie Walter Ulbricht, um solche Unkultur wie Erichs Lampenladen mit moderater Deckenhöhe zu erbauen, dann weiss ich wieder genau, warum ich was gegen das Zwangsfach Ethik in Berlin habe!

"...ich bevorzuge Gebäude mit moderater Deckenhöhe."

Grandios, dem kann ich mich nur anschliessen.
Bei uns um die Ecke steht eine mind. 100 Jahre alte heruntergekommende Fabrik, die wahrlich mehr aussagt, als alle Kirchen zusammen, jedoch als Weltkulturerbe leider vollkommen ueberfluessig ist.

>genauso wie die Rituale anderer Religionen entsprechende Gebäude erfordern,

Dies ist inkorrekt, Naturreligionen kennen z.T. keine Tempel

>Erichs Lampenladen
Dort stand übrigens das Berliner Schloss, dass jemals eine Kirche aus nicht militärischem Grunde in die Luft gesprengt wurde ist mir nicht bekannt

> was gegen das Zwangsfach Ethik in Berlin habe!

Ethik ist wichtig, hast Du etwa keine?


> 100 Jahre alte heruntergekommende Fabrik

es gibt schon schöne ähsthetische Gebäude, ob eine Fabrik dazu gehört weiss ich ja nicht - Die Pyramiden sind schön oder Brücken

Ethik ist wichtig, hast Du etwa keine?

ganz bestimmt nicht deine !!

>ganz bestimmt nicht deine !!

Dann müssen wir mal die einzelnen Punkte durchgehen:

1. Klonen
ich bin dagegen

>es gibt schon schöne ähsthetische Gebäude, ob eine Fabrik dazu gehört weiss ich ja nicht - Die Pyramiden sind schön oder Brücken


Nun ja, wenn man die Leistungen beruecksichtigt, die Menschen, Jung und Alt, ueber mehrere Generationen hinweg in dieser Fabrik investiert haben und sie nun, ohne jegliche Aufmerksamkeit zu erhalten, Stueck fuer Stueck zerfaellt. Was muss sich darin zu den Hoch-Zeiten nur alles abgespielt haben? Ich finde, Gebaeude muessen nicht zwangslaeufig schoen aussehen, um schoen zu sein. Die Viaduc de Millau z.B. ist m.M.n. auch eines von vielen anderen 8. Weltwundern. Mit den Pyramiden assoziere ich ehrlich gesagt nichts schoenes, da sie ja moeglicherweise durch Sklaventreiberei erbaut wurden. Mir gefaellt wiederum vom rein optischen die Stilepoche zwischen Renaissance und Klassizismus, genauer gesagt, das Zeitalter des Barock, sowohl die Gebaeude-Architektur der Frueh-, Hoch- und Spaetbarockzeiten, wie auch der Einfallsreichtum am Mobiliar zu jener Zeit sind einfach unvergleichlich.

1. Klonen ich bin dagegen

ich kann mir schon denken wie es weitergeht - gegen alles!

NICHTS ist fuer immer!
Christlich gepraegte Feiertage werden auch irgendwann Geschichte sein. Andere wichtige Ereignisse werden diese irgendwann ersetzen, nicht jedoch aus den Buechern verschwinden lassen. Es spricht auch nichts dagegen kirchlich gepraegte Feiertage auszutauschen und andere Tage als Feiertage einzutauschen.

Auf Weihnachten und Ostern kann ich naemlich auch gut und gerne verzichten. Wenn ich schon daran denke, wird mir schlecht. Ohh Tannebaum, ohh Tannebaum, der Missbrauch an Dir hat mich schon laetztes Jahr fast umgehauen.

Kann man getrost alles abschaffen! Besinnlichkeit sieht wahrlich anders, als das, was an Feiertagen woanders alles passiert. Wer staendig mit Augen zu umherirrt, kann die Probleme nicht sehen, die es mehr denn je an Aufmerksamkeit bedarf.

Tja rufux, was ist eigentlich mit Dir? Wann hast Du das letzte mal die Welt wie ein frei denkender unabhaengiger Mensch gesehen? Es scheint mir, als laege dies schon einige Zeit hinter uns...

Man muss auch mal loslassen koennen!

Mal den ganzen Disput beiseite

Gibt es denn Informationen wieviele Unterschriften die schon haben, wieviele brauche die denn?

Zu 34.472 Unterschriften ist es in der ersten Stufe gekommen. Die zweite Stufe dauert noch an, bis 21. - Jan. - 2009 sind 170.000 Unterschriften erforderlich.

Mehr hier:
http://www.pro-reli.de/volksbegehren/

Mehr zu verlieren als zu gewinnen

Also ich befürworte eine Abstimmung, schließlich benötigt man ja 50%

Und auf dem Wahlzettel wird nicht stehen "sind Sie für Wahlfreiheit" sondern

akzeptieren die den Gesetzesentwurf der Gruppe so und so

O Ja
O Nein

hää? ähh? ja nein?


Abstimmen über Gesetze - nicht so einfach

-> Gewinnen die: zurück zur Normalität
-> Verlieren die: Disaster, Apokalypse - alles um sonst

Wenn die verliehren werden die noch bittere Krokodilstränen weinen, dass sie nicht mehr die Mehrheit sind

Wenn sie bei der Unterschriftensammlung schlau vorgehen, sollte die Frage lauten:
Sind sie gegen Religion in der Schule als Wahlfach?

Ist meines erachtens besser als die Frage:
Sind sie fuer Religion in der Schule als Wahlfach?

Beim zweiten Angebot kommt man schon ins Ueberlegen und die Antwort etwas ruckeliger, beim ersten etwas zuegiger. Es ist verblueffend, denn es funktioniert wirklich.

So koennten sie natuerlich die notwendigen Stimmen erhalten, fragt sich nur wovon diese Kampagne letztendlich wieder bezahlt wird. Von der Kirchensteuer?

Die Vollkommenheit: sie liegt so fern;-)

Ein freundliches Hallo in die Runde;-)!!!
Schön zu sehen, dass ihr alle mal wieder fleißig am Schreiben seid. Ein Hoch auf die Vorzüge des Internets;-).
Zum Wolf:
Ich muss Dir mal wieder widersprechen: Philosophen haben in der Politik heutzutage keinen nennenswerten Einfluss: leider. Ich denke, sie sollten einen größeren Stellenwert in der allgemeinen Politik und Wirtschaft bekommen und zwar ohne Politikwissenschaftler oder Wirtschaftsjurist sein zu müssen. Ich denke nämlich gerade durch ihren philosophischen Blick können sie helfend und ratgebend von enormen Nutzen sein.
Du hast Recht,,dass es in der Politik viele Ratgeber gibt, vom Natur- bis zum Wirtschaftswissenschaftler...was ihnen fehlt ist aber etwas, das sie alle verbindet bzw diese Verbindung sichtbar werden lässt: die Wohlgesonnenheit zum Menschen, zur Gesellschaft durch philosophische Überlegungsleistungen. Fachidioten vergessen, dass außer ihrem Fach noch andere Bereiche existieren, die nicht weniger wichtig sind als die ihren. Wir brauchen das, was alles verbindet: die Philosophie zum Wohle des Menschen- welch ein schöner Satz;-).

Was meint Ethik und was Religion?
Wer liest denn heute noch die Bibel? Zumindest nicht besonders viele Menschen. Einige lassen sich vom Pfarrer am Sonntag Bibelpassagen erklären, lassen sie sich interpretieren...aber das läuft doch schon wieder am Menschen vorbei und schürt die Distanz zur Religion.
Ich hätte mir gewünscht, dass meine liebe Religionslehrerin uns Schüler hätte Passagen interpretieren lassen, anstatt, dass sie uns erklärt was angeblich gemeint "ist". Vielleicht ist das auch der Grund für so viele gute Relinoten in der Klasse gewesen: das Runterbeten der Interpretationen von "Fach"kräften, von Menschen, die sich "auskennen". Schüler sollten lernen sich selber auszukennen. Ihr persönlicher Blick auf Bibeltexte sollte gefördert werden, um so Potentiale freizusetzten und Auseinandersetzungen mit religiösen Schriften zu fossieren.
Ähnlich, wie es bei manchen guten Deutschlehrern in Bezug auf Gedichte oder Bücher gemacht wurde/ wird.
Hach,,,diese Welt. Sie ist so unvollkommen!
Lasst uns sie vollkommen machen;-);-);-)

MfG
Lena

Dann musst du jedem Philosophen aber nen Lektor/Übersetzer/PR-Berater zur Seite stellen. Der müsste dann versuchen die Theorien auf ein Din-A4 Blatt zu quetschen.

Wenn es diese Art von Unterricht gäbe, könnte man sich die ganze Diskussion sparen. Aber soviel Selbstvertrauen gibt doch kein Lehrer seinen Schülern. Minderwertähjährige sollen selbst entscheiden was sie für richtig und falsch halten?! Na soweit kommts noch...

Im Ethik Unterricht kann doch völlig vorurteilsfrei die Bibel, der Koran, die Tora und auch die ein oder andere Vede gelesen werden. Dzwischen gibts nen Happen kat. Imp., ne Priese Voltaire und wer den Überblick verloren hat kann sich mit der Gewissheit trösten: Cogitat, ergo est
Spannend wärs und wer mehr zu einem Thema erfahren will, der besuche den passenden vertiefenderen Kurs...

möglicherweise überschätzt da wer nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer, von den Politikern ganz zu schweigen?!

so gesehen könnte man dann ja auch nur noch eine Staatskirche und eine Staatspartei verordnen und wo sind wir dann wieder??

weil eben keiner weiss, was da eigentlich kommt, hätte man es lassen sollen wie es war, es gab keine Not die bestehende Wahlfreiheit zu ändern, ausser der Profilierungsneurose der SED/PDS/XXX sich mal bildungspolitisch ganz föderalistisch auszutoben!

Lasst uns die Welt vollkommen machen. Selbst wenn dies nicht moeglcih sein sollte, bleibt das Ziel der Weg.

Wie ware es eigentlich mit Ethik- oder Religionsunterricht fuer Erwachsene? Ich denke, sie sind das weit aus groessere Problem auf diesem wundervollen und doch unvollkommenen Planeten.

Wir Erwachsenen entscheiden staendig was das beste fuer Kinder darstellt, bemerken jedoch nicht, dass wir staendig an Ihnen vorbei entscheiden.
Die Idee, die Bibeltexte aus der Sicht der Schueler abzutasten, finde ich zunaechst mal nicht schlecht ueberlegt, sofern kein Schueler etwas dagegen hat und sollte ein Schueler etwas dagegen haben, sollte dieses Abtasten nicht statt finden.

Wir reden hier allesammt als Erwachsene, erwaehnen was moeglicherweise gut und besser fuer Schueler sein koennte. Bisher hat sich hier aber noch kein einziger Schueler gemeldet, der ja eigentlich die Hauptfigur in dieser Diskussion darstellt, um ueberhaupt erst mal erfahren zu koennen wie Schueler diese ganze Debatte aufnehmen.

Sollte dies nicht Vorraussetzung sein um eine klare Entscheidung faellen zu koennen? Ich denke mal ja. Von daher bin ich auch der Ansicht, dass wir fuer diese Diskussion besser erstmal die Meinung von Schuelern einhollen sollten.

Von: www.pro-reli.de

4. Besseres gemeinsames Lernen: In fast allen Schulfächern wird gemeinsam unterrichtet. Respekt und Toleranz gegenüber Anderen gibt es aber nur, wenn man etwas über den eigenen Glauben und die eigene Weltanschauung weiß.

Das soll jetzt ein Argument dafür sein, die Katholiken ins eine, die Muslime ins andere Kämmerlein und die Atheisten gleich in die Pause zu schicken? Von gemeinsam Lernen kann ich da nicht sehr viel erkennen. In meinen Augen kein Argument sondern genauso paradox wie diese ganze Diskussion: Alle wollen Werte, aber bloß nicht die des anderen...

Nach wie vor weiß doch niemand wie dieser verbindliche Ethik-Unterricht eigentlich genau aussehen soll. Alles was man hört sind irgendwelche bescheuerten Lobpreisungen oder noch beklopptere Vorurteile gegen die kommunistische Lehrerschaft... Tolle Basis für ne Diskussion...

pro-reli.de - Analyse

Wir bewundern zu Recht diejenigen Menschen, die aufgrund ihrer tiefsten Überzeugungen und Wertvorstellungen den beiden Diktaturen auf deutschem Boden entschiedenen Widerstand geleistet haben – zum Teil bis in den Tod.

Die DDR sollte man besser nicht mit der NS Diktatur im selben Atemzug nennen - v.a. wenn die Hälfte der Wahlberechtigten es vielleicht besser wissen.

Moralische Bewertungen hängen vom jeweiligen Menschenbild und davon ab, was der Betrachter als den Sinn des Lebens ansieht.

Man kann seinem Leben einen Sinn geben, einen "Sinn des Lebens" gibt es aber nicht.


Werte auch für kleine Kinder: Werteunterricht sollte nicht wie bisher erst in der Oberschule verpflichtend sein. Kinder brauchen so früh wie möglich Orientierung.

Wollen die das echt? Religionsunterricht in der 1. Klasse?

Vergleiche des Terrors

warum sollte man das nicht vergleichen dürfen, nur weil es euch nicht passt und wer sind eigentlich die?

es geht nicht wirklich darum, welches das menschenverachtendere System war, in reinen Opferzahlen reicht der Nationalsozialismus jedenfals nicht an den Stalinismus ran, das kann man offenbar nicht oft genug wiederholen und Menschen die tatsächlich beide Terror Diktaturen als involvierte Zeitzeugen oder sogar Opfer überlebt haben, wird man wohl kaum noch finden...

ein wesentlicher Unterschied ist jedenfalls der, dass Täter der DDR Variante tatsächlich noch und natürlich bevorzugt in den neuen Bundesländern ihr Unwesen treiben können und es durchaus auch tun, direkt oder indirekt!

Pro-Reli ist einfach eine Bürgerinitiative, da kommen natürlich die unterschiedlichsten Interessen zusammen, traurig genug dass ihr offenbar immer noch nicht begriffen habt, wie Meinungsvielfalt aussieht?!

bitte Kontext beachten

>warum sollte man das nicht vergleichen dürfen, nur weil es euch nicht passt und wer sind eigentlich die?

Es geht darum, dass es taktisch unklug ist DDR-Bashing in Berlin zu betreiben.

Aber wenn du wirklich die Diskussion haben willst:
Die Kirchen haben alle faschistischen Diktaturen in Italien, Spanien, Portugal, auf dem Balkan und in Deutschland ünterstützt - von einer positiven Rolle kann daher keine Rede sein.

Schau Dir die Gefallenenzahlen des 2. Weltkrieges an, dann wirst Du erkennen, dass der Hautkriegsschuplatz tatsächlich Russland ist. Der von Dir so gehasste Stalin hat uns also tatsächlich vom Faschismus befreit ob du willst oder nicht.

@Xulylop
christliche Kirchenmitglieder sind und waren meist pazifistische Schafe, die sich eben nicht wehren und lieber noch die andere Backe hinhalten, ihnen daraus nun einen Strick zu drehen ist wohl doch mehr sozialistische Propaganda, als die tatsächliche Wahrheit und jetzt bitte ich dann noch um die mittelalterlichen Kreuzzüge als Gegenargument, wenn typischerweise gar nichts mehr geht und das will ich auch überhaupt nicht verteidigen.

p.s. "von der Sowjetunion lernen heisst Siegen lernen" oder wie war das?

Hitlerdeutschland wurde aber von den Alliierten befreit und nicht von Stalinrussland alleine, wobei es sicherlich die meisten Kriegstoten auf russischer Seite gab...

Bildungsgesetz gefunden!

www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/rechtsvorschriften/schulgesetz.pdf

Was fett ist wollen die streichen!

§12 Abs. 6

(6) Das Fach Ethik ist in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 der öffentlichen Schulen or-
dentliches Lehrfach für alle Schülerinnen und Schüler.
Ziel des Ethikunterrichts ist es,
die Bereitschaft und Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer
kulturellen, ethnischen, religiösen und weltanschaulichen Herkunft zu fördern, sich
gemeinsam mit grundlegenden kulturellen und ethischen Problemen des individuellen
Lebens, des gesellschaftlichen Zusammenlebens sowie mit unterschiedlichen Wert- und
Sinnangeboten konstruktiv auseinander zu setzen. Dadurch sollen die Schülerinnen und
Schüler Grundlagen für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben ge-
winnen und soziale Kompetenz, interkulturelle Dialogfähigkeit und ethische Urteilsfä-
higkeit erwerben. Zu diesem Zweck werden Kenntnisse der Philosophie sowie weltan-
schaulicher und religiöser Ethik sowie über verschiedene Kulturen, Lebensweisen, die
großen Weltreligionen und zu Fragen der Lebensgestaltung vermittelt. Das Fach Ethik
orientiert sich an den allgemeinen ethischen Grundsätzen, wie sie im Grundgesetz, in
der Verfassung von Berlin und im Bildungs- und Erziehungsauftrag der §§ 1 und 3
niedergelegt sind. Es wird weltanschaulich und religiös neutral unterrichtet. Im Ethik-
unterricht sollen von den Schulen einzelne Themenbereiche in Kooperation mit Trägern
des Religions- und Weltanschauungsunterrichts gestaltet werden. Die Entscheidung, in
welcher Form Kooperationen durchgeführt werden, obliegt der einzelnen Schule. Die
Schule hat die Erziehungsberechtigten rechtzeitig und in geeigneter Weise über Ziel,
Inhalt und Form des Ethikunterrichts zu informieren.


bisheriger §13 (soll komplett ersetzt werden)

§ 13
Religions- und Weltanschauungsunterricht
(1) Der Religions- und Weltanschauungsunterricht ist Sache der Religions- und
Weltanschauungsgemeinschaften. Als Träger von Religionsunterricht kommen nur sol-
che Vereinigungen in Betracht, die die Gewähr der Rechtstreue und der Dauerhaftig-
keit bieten und deren Bestrebungen und Tätigkeiten auf die umfassende Pflege eines
religiösen Bekenntnisses ausgerichtet und deren Mitglieder auf dieses Bekenntnis ver-
pflichtet und durch es verbunden sind.
Schulgesetz für das Land Berlin Seite 19
(2) Der Religionsunterricht wird erteilt von Personen mit der Befähigung für ein
Lehramt und einer Prüfung im Fach Religionslehre oder von Personen, die ein fachwis-
senschaftliches Studium an einer Hochschule oder eine vergleichbare Ausbildung abge-
schlossen haben. Sie werden von den Religionsgemeinschaften beauftragt. Von Perso-
nen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sind die für die Ausübung eines Lehram-
tes erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse nachzuweisen. Als geeigneter Nachweis
gilt das Große Deutsche Sprachdiplom des Goethe-Instituts oder ein gleichwertiger
Nachweis. Lehrkräfte an öffentlichen Schulen haben das Recht, Religionsunterricht zu
erteilen; diese Unterrichtsstunden werden ihnen auf die Zahl der Pflichtstunden ange-
rechnet. Aus der Erteilung oder Nichterteilung des Religionsunterrichts dürfen den
Lehrkräften keine Vor- oder Nachteile erwachsen.
(3) Die Religionsgemeinschaften übernehmen die Verantwortung dafür, dass der
Religionsunterricht gemäß den für den allgemeinen Unterricht geltenden Bestimmun-
gen durchgeführt wird. Sie reichen bei der für das Schulwesen zuständigen Senatsver-
waltung Rahmenlehrpläne ein, die erkennen lassen müssen, dass der Religionsunter-
richt den pädagogischen und fachlichen Maßstäben gerecht wird, die an den allge-
meinen Unterricht gestellt werden.
(4) Über die Teilnahme am Religionsunterricht entscheiden die Erziehungsberechtig-
ten durch schriftliche Erklärung gegenüber der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Nach
Vollendung des 14. Lebensjahres steht dieses Recht den Schülerinnen und Schülern zu.
(5) Die Schule hat für die Erteilung des Religionsunterrichts an die nach Absatz 4
ordnungsgemäß angemeldeten Schülerinnen und Schüler wöchentlich zwei Unterrichts-
stunden im Stundenplan der Klassen freizuhalten und unentgeltlich Unterrichtsräume
zur Verfügung zu stellen. Die nicht angemeldeten Schülerinnen und Schüler können
während der Religionsstunden unterrichtsfrei gelassen werden.
(6) Soweit Klassen nicht gebildet werden, gilt Absatz 5 mit der Maßgabe, dass die
Schule durch eine entsprechende Aufteilung des Unterrichtsangebots den nach Ab-
satz 4 angemeldeten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an zwei Stunden Reli-
gionsunterricht je Woche zu ermöglichen hat.
(7) Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten Absatz 1 Satz 2 und die Absätze 2
bis 6 sinngemäß.



Alle Angaben ohne Gewähr.

Hää???
Die streichen, dass es in den Klassen 7 - 10 unterrichtet wird - soll das jetzt heißen Ethik/Reli von der 1. bis zur 13. Klasse?

Schüler, Lehrer und die Religion

@heimer
„Dann musst du jedem Philosophen aber nen Lektor/Übersetzer/PR-Berater zur Seite stellen. Der müsste dann versuchen die Theorien auf ein Din-A4 Blatt zu quetschen.“

Ich denke weder ein Lektor, ein Übersetzer und noch weniger ein PR- Berater wären für eine Einführung philosophischen Gedankenguts in Politik und Wirtschaft hilfreich: Im Gegenteil. Denn würde diese „Übersetzungsarbeit“ vollzogen werden, würden sich ja nun gerade die ursprünglichen und meines Erachtens eben so notwendigen Überlegungen von Philosophen, die die einzelnen Disziplinen vereinen sollen im Sinne gemeinsamer, also menschlich- verbindender Überlegungen, verlieren, anstatt sie zu fördern. Man müsste die Philosophen schon Philosophen sein lassen, um ihre Qualitäten in die Diskussion bringen zu können.


„Wenn es diese Art von Unterricht gäbe, könnte man sich die ganze Diskussion sparen. Aber soviel Selbstvertrauen gibt doch kein Lehrer seinen Schülern. Minderwertähjährige sollen selbst entscheiden was sie für richtig und falsch halten?! Na soweit kommts noch...“

Ich habe nicht gemeint, dass sich Schüler völlig allein und ohne Lehrerbezug über religiöse Texte eine Meinung im Sinne von richtig oder falsch bilden sollen und man sie quasi sich selbst überlässt. Ich denke, dass die Sicht eines Schülers heute zu alten, religiösen Schriften eben eine ganz besondere ist, der man im Reli- und oder im Ethikunterricht Raum geben sollte, um einen gegenwärtigen Bezug zu solchen Texten überhaupt herstellen zu können. Ich halte eben gerade die spontane, nicht-(bzw wenig) vorgeprägte Haltung gegenüber z.B. biblischen Texten für eine sagen wir mal „Inspirationsquelle“: Was kommt eigentlich bei Schülern von heute an, wenn sie die Vorstellungen z.B. zur Entstehung von Mann und Frau oder von ihrem Dasein im Paradies hören/ lesen? Was finden sie gut, was stößt sie ab?
Ein Lehrer kann erklären was unter „Gelehrten“ die Interpretationsweise bestimmter Themen ist. Ob Schüler, sich aber dieser Gelehrten- Meinung anschließen ist dann herauszufinden, wenn sie sich ihre eigenen gegenwartsbezogenen Gedanken machen dürfen und können. Meiner Meinung nach lassen Kirchenvertreter eine „in Frage Stellung“ oder kritische Haltung gegenüber einzelnen Bereichen viel zu selten zu- was auch ein Grund für das vorherrschende Desinteresse, vor allem unter Jugendlichen, an religiösen Schriften sein könnte.

MfG
Lena

@rufux
„so gesehen könnte man dann ja auch nur noch eine Staatskirche und eine Staatspartei verordnen und wo sind wir dann wieder??“

Ich kann leider keinen logischen Bezug dieser Aussage zu meinen Überlegungen feststellen. Ich habe vom Gegenteil eines Machtmonopols der Kirche gesprochen, als ich den einzelnen Schüler und seine Sicht auf Bibel und Co in den Mittelpunkt meiner Ausführungen rückte.

MfG
Lena

@Lena
ok du warst aber ausnahmsweise mal nicht gemeint sondern Heimer, hätte ich wohl besser kenntlich machen sollen ;-)

@L:
„Ich will mir meiner Unfreiheit bewusst und damit frei werden, denn es beherrschen mich angeblich unbegriffene Mächte.“

Du hast das entscheidende Stichwort leider völlig vergessen: Wissenschaft.
Und noch einmal für Dich zum Mitdenken: „Wissenschaft als Moment der Selbstbefreiung von unbegriffenen Mächten“! Na? Klickerts?

„Der Schlüssel zu meiner Befreiung läge im eigenen Denken, für das es förderliche und hinderliche Bedingungen gäbe.
Welche Bedingungen sind das denn und was wird in meinem Leben anders, wenn ich mich endlich befreit habe?“

Leider muss ich Dich enttäuschen L. Es gibt sie nicht, die Götzen die du vergöttern kannst und die Dir im Gegenzug die Antwort auf Fragen geben, die Du Dir nur selbst beantworten kannst. Du musst also erst einmal lernen dein Köpfchen zum eigenen Denken zu nutzen. Und, wenn Du soweit bist hast Du die Chance an Grenzen zu stoßen, die Du entweder überwinden willst oder eben nicht.
Überleg doch einfach mal, an welche Bedingungen dein ganz persönliches Leben täglich gebunden ist. Und dann kannst Du Dir die Frage stellen, wie es dazu gekommen ist. Und, wenn Du dich dann noch weiter wagst, kannst Du Dich mit der Frage beschäftigen, inwiefern diese Bedingungen sinnvoll sind und ob es eventuell Alternativen gäbe, die Menschen z.B. schon zu Zeiten der Aufklärung sahen.

„Potentiell steckt Arbeitsunlust in jedem Menschen. Sie fördert Initiative und Schöpferkraft, weil der Mensch Bedürfnisse hat, die er mit dem geringsten Energieaufwand befriedigen will. So sucht er nach Lösungen, die Produktivität und Effektivität seiner Arbeit zu erhöhen; er entwickelt und baut z. B. einen Kran oder LKW, weil er zu faul ist, mühsam Lasten in kleinen Mengen weite Strecken zu transportieren. Er schafft sich damit einen Lebensstandard, der es ihm ermöglicht, seiner Arbeitsunlust mit einem kurzen Arbeitstag, einer leichten Arbeitsbelastung und langem Urlaub frönen zu können.“

Es mag ja sein, dass die Arbeitsunlust tief in Dir verankert ist, aber wie Du darauf kommst von Dir auf die Menschheit zu schließen ist mir ein Rätsel.
Und wie du Initiative und Schöpferkraft dann als Folge der Arbeitsunlust erklärst ist schon ziemlich abgehoben: vielleicht so ein lustiges Gedankenspiel eines nicht sonderlich begabten Theoretikers;-)
Ich gebe Dir Recht, dass ein Mensch Bedürfnisse hat, die er zu befriedigen sucht und, dass er sich bemüht diese Bedürfnisbefriedigung effektiv zu gestalten.
Es scheint nur mehr als fragwürdig, dass Du die Ursache schöpferischer Tätigkeit der angeblich im Menschen innewohnenden Faulheit zuschreibst. Ich sehe das entschieden anders: Das Interesse des Menschen bei einer Erfindung und ihrer Realisierung ist nicht verallgemeinerbar ihr Zweck, sondern die Tätigkeit an sich ist es, die dem Schöpfer Befriedigung verschafft. Nur, weil sich heutzutage an sich schöpferische Tätigkeiten zu Zwecken verselbstständigen, indem ihr wirtschaftlicher Nutzen über dem schöpferischen Prozess der Tätigkeit, steht heisst das nicht, dass der Mensch naturgegeben arbeitsunwillig und faul ist. Schau Dir zum Beispiel einfach mal eine über mehrere Jahrhunderte erbaute gotische Kathedrale an und erzähl dann, der Mensch sei von Natur aus eben faul: das ist wirklich lächerlich.
Arbeitserleichterungen zu entwickeln z.B. in Form eines LKW bedeutet nicht, dass der Mensch nicht mehr arbeiten will, um seiner Faulheit zu frönen. Es spricht für sein erfinderisches Interesse, das er in der Realität zu entwickeln sucht. Und das Urlaub das Ziel menschlichen Daseins sein soll, spricht wirklich für eine mehr als destruktive Grundhaltung gegenüber dem Leben, der ich mich zum Glück nicht anschließen kann.

„Am meisten gefällt es dem Menschen, andere für sich arbeiten zu lassen -je mehr, desto besser. So wird der Arbeitnehmer um einen großen Teil seines Arbeitsertrages bestohlen und der Unternehmer respektive Ausbeuter nennt das Management dieses Diebstahls auch noch Arbeit. Auf der unteren sozialen Stufe findet der gleiche Diebstahl statt. Sozialschmarotzer -also arbeitsunwillige aber arbeitsfähige Menschen nutzen das schamlos aus, was die Gesellschaft mit sich machen lässt: das Aussaugen unseres Sozialstaates ohne Gegenleistung.“

Ich stimme Dir zu, dass Arbeitnehmer heutzutage vielfach ausgebeutet werden. Die Gründe dafür liegen nur nicht in deiner sagenumwobenen allgemeinen „schlechten Natur des Menschen“. So wäre ja jeder Arbeitnehmer ein potentieller ausbeuterischer Unternehmer und könnte dies lediglich auf Grund seiner untergeordneten gesellschaftlichen Stellung nicht verwirklichen.
Es sind gesellschaftliche Strukturen, die Ausbeutung und Unterdrückung bedingen und fördern und maßgeblich durch wirtschaftliche Dogmen bestimmt werden und nicht durch „Sozialschmarotzer“.
Deine Analogie vom Arbeitgeber und „Sozialschmarotzer“ hinkt erheblich: Ein charakterloser Unternehmer, der seine Arbeitnehmer ausbeutet und die Gewinne auf sein Konto schreibt bereichert sich zweckorientiert auf Kosten anderer.
Ein arbeitsunwilliger Mensch verfolgt doch nicht den Zweck seinen arbeitenden Nachbarn auszubeuten. Er glaubt vielleicht die von dir prophezeite Glückseligkeit in der Faulheit finden zu können, weil er sich selbst als unbedeutendes und passives Glied der Gesellschaft fühlt, das keinen Einfluss nehmen kann auf das was um ihn herum „von denen da oben“ gemacht wird.
Zudem kann von einer „Bereicherung“ des Arbeitsunwilligen nun wirklich nicht die Rede sein: Das Geld vom Amt reicht doch bekanntlich gerade zum Überleben und nicht für ein Leben in Saus und Braus.
Ein Manager erfährt im Gegensatz zum „Arbeitsunwilligen“ in dem Maße gesellschaftliche Anerkennung, in dem er wirtschaftliche Leistung erbringt.
Der Arbeitsunwillige dagegen wird verächtet und zum Feindbild der Gesellschaft erhoben.
Dabei ist es doch wohl vielmehr erschreckend und bemitleidenswert, als beschuldigungswürdig, wenn ein Mensch ein passives Dasein vor der Glotze fristet, als sich selbst aktiv im Leben auszuprobieren. Ich kann diesen proklamierten Hass deiner Ausführungen beim besten Willen nicht nachvollziehen.


„den arbeitsunwilligen Sozialschmarotzer gibt es also nicht, weil -wie du schreibst- echte Individualität in Käufermassen untergegangen sei, sondern weil unsere Gesellschaft dieses Sozialschmarotzen mit sich machen lässt. Die Existenz eines arbeitsunwilligen Sozialschmarotzers ist an die Duldung durch die Gesellschaft gebunden. Kein Geld für Sozialschmarotzer, keine Sozialschmarotzer -so einfach ist das.“

Zunächst einmal: Der Verlust von Individualität geht einher mit der Etablierung der westlichen Form des Wirtschaftens im Zuge der Globalisierung. Diese Wirtschaftsform beruht auf dem Prinzip der hohen Anziehungskraft ihrer leichten, unkomplizierten Partizipationsmöglichkeit. Sie geht also davon aus, dass der Mensch auf Grund seiner „Natur“ alles Unkomplizierte, Schnelle und Anspruchslose dem Anstrengenden, Verlangsamten und Anspruchsvollem vorzieht: dies entspricht in etwa deiner Annahme von der „gottgegebenen“, im Menschen verankerten Arbeitsunlust und Faulheit.
Die Auswirkungen dieser Entwicklungen erfahren wir gegenwärtig (McDonaldiesierung ect.). Nur hat jede negative, dem Menschen entgegenwirkende, weil nicht wohltuende, Entwicklung immer das Potential und die Tendenz einer Gegenbewegung, die diese besagte Entwicklung versucht auszugleichen, indem sie ihr entgegenwirkt: Das nennt man dann die Dialektik von Globalisierung und Regionalisierung!
Du siehst in dem „Sozialschmarotzer“, paranoid jemanden der dich beklaut, die Nummer eines Geldbetrages und nicht den Menschen, der eine Unlust gegenüber einer an sich erfüllenden Tätigkeit, verspürt. Deshalb unterscheidet sich die Qualität unserer Ausführungen um Breitengrade.
Du kannst deine Überlegungen zu „Sozialschmarotzern“ ja einmal überprüfen und überlegen, was passieren würde, wenn dein großer Traum vom arbeitenden Arbeitsunwilligen in Erfüllung ginge;-) wärst du dann glücklicher, wenn der Sozialschmarotzer sich beim Schuften ordentlich quält und du dann auch noch einen glatten Euro mehr in der Tasche hättest? Ja? Na dann hat sich das eingesparte Geld doch wirklich gelohnt!

Eine sinnvolle Auseinandersetzung mit Inhalten, die Ursachen und Wirkungen ersuchen, mit Dir ist leider beim besten Willen nicht möglich. Sorry.

MfG
Lena

christliche Kirchenmitglieder sind und waren meist pazifistische Schafe, die sich eben nicht wehren und lieber noch die andere Backe hinhalten, ihnen daraus nun einen Strick zu drehen ist wohl doch mehr sozialistische Propaganda, als die tatsächliche Wahrheit

Willst Du die Kirche jetzt als Opfer des Nationalsozialismus porträtieren?
Ich kenne diese Masche.
Du solltest dich mit der Rolle der Kirchen in den 30er und 40er Jahren näher beschäftigen.

Die Kirche hat sich immer auf die Seite des Starken gestellt. Deshalb haben sie über die Jahrhunderte diese Verbreitung erfahren.
Aber aus einem philosophischen Standpunkt ist es falsch auf Seiten der Starken gegen die Schwachen zu kämpfen.
Beispiele: Karl der Große gegen die Sachsen, die Spanier in Südamerika: beides mal wurde die christliche Kultur aufgezwungen möglich durch die militärische Überlegenheit.

Nach dem Motto erst Tod und Feuer und danach wird Liebe gepredigt.

Genauso nach dem 2. Weltkrieg: 6.000.000 deutsche Soldaten tot, Stätte zerbombt X Leute umgebracht: und niemand will die ideologische Schuld tragen. Schwupp die Wupp, die Nazis waren die Bösen und fertig ist, dass bspw. ein gewisser total ehrenwerter Herr Luther nicht gerade freundlich über die Juden geprädigt hat - wen interessierts, da gibt es keinen Zusammenhang.

und jetzt bitte ich dann noch um die mittelalterlichen Kreuzzüge als Gegenargument,
Du hast recht das mit den Kreuzzügen ist kein toller Punkt - ich war doch ganz pragmatisch, indem ich gesagt habe, dass jeder die Kirchen oder deren Mission mitzufinanzieren hat, egal was er glaubt.
Und ja dass heute, genau jetzt.

p.s. "von der Sowjetunion lernen heisst Siegen lernen" oder wie war das?
Gott habe sie seelig.

Hitlerdeutschland wurde aber von den Alliierten befreit und nicht von Stalinrussland alleine, wobei es sicherlich die meisten Kriegstoten auf russischer Seite gab...

Ich rede hier nur von den deutschen Toten:

Ost: 5,178,000 Axis Military
http://en.wikipedia.org/wiki/Eastern_Front_(World_War_II)

hier die Aufschlüsselung der Achsenmächte:
http://en.wikipedia.org/wiki/Image:WorldWarII-MilitaryDeaths-Axis-Piechart.png

Aber wenn du willst dann noch ein paar Zahlen der Allierten, nur Soldaten:

USA: 416,800
FRA: 217,600
GRB: 382,600
SWU: 10,700,000

http://en.wikipedia.org/wiki/World_War_II_casualties

Willst du jetzt immernoch sagen die "netten Allierten" haben uns befreit?, wenn dann muss man sagen:

nette Alliierte: 8,68%
schlechte Alliierte: 91,32%

Ooooppsss

"...ein gewisser total ehrenwerter Herr Luther nicht gerade freundlich über die Juden geprädigt hat..."

Boese Zungen behaupten sogar, dass die Anti-Juden Praedigten Luthers mitverantwortlich, wenn nicht gar Ausgangspunkt fuer den schrecklichen Holocaust gewesen sind.

Interessanter Diskurs:
http://wstreaming.zdf.de/zdf/300/081002_nachtstudio_nst.asx

Hmm, wenn die 500 Jahrfeier mal nicht in die Hose geht.

Ich frage mich warum diese Diskussionen nicht zur Primetime im ZDF läuft:

Anstatt über das Christentum zu Reden wurde hier über Hartz IV referiert - was soll das?

Warum kann rufux das Thema ändern auf dunkle Stammtischthemen?

rufux wollte ja nicht sagen, ob er in der Kirche ist - warum eigentlich?

Warum soll ich mit jemanden diskutieren, der Kindergartentaktiken (Undurchschaubarkeit, Polemisierung, Pauschalisierung, Undifferenziertheit, Verpersönlichung der Diskussion und Totschlagargumente) anwendet?

Warum ist Polygamie eigentlich verboten?

thats it and nothing else

"Warum soll ich mit jemanden diskutieren, der Kindergartentaktiken (Undurchschaubarkeit, Polemisierung, Pauschalisierung, Undifferenziertheit, Verpersönlichung der Diskussion und Totschlagargumente) anwendet?"

absolut richtig mache ich auch nicht und ich unterscheide eigentlich auch nicht in gute und schlechte Alliierte (wenn schon dann haben erstere den deutlich grösseren Teil sowohl des Territoriums, als auch der Bevölkerung von Nazideutschand befreit) mag aber gute Menschen und absolut keine Gutmenschen oder Kommunisten, die heute die Demokratie in Frage stellen und deshalb habe ich was dagegen, wenn meine Kinder von solchen Leuten wie dir etwas über Moral erzählt bekommen sollen!

Der Witz

(wenn schon dann haben erstere den deutlich grösseren Teil sowohl des Territoriums, als auch der Bevölkerung von Nazideutschand befreit)

Hier ist genau der Witz, ja ist es richtig das die meisten Deutschen zuerst amerikanische Panzer gesehen haben, aber das nur weil die Hauptschlacht im Osten war und vergiss nicht die großen Teile Preußens, die heute kein deutsches Territorium sind. Also komplett oberflächlich dein Statement.

Wenn man deine Meinungen so ließt, könnte man zum Schluss kommen das Du Anhänger einer Protestantische Ethik bist, ich zitiere mal aus Wikipedia:

Die Prädestinationslehre der Calvinisten führte zu einer Verweltlichung des Gottesdienstes, welcher nicht auf die Kirche beschränkt bleibt, sondern im täglichen Leben seinen Ausdruck findet. Mit Bezug darauf wird oft auch von der innerweltlichen Askese gesprochen, welche Sparsam- und Enthaltsamkeit verlangt. Erfolg durch Arbeit zeugt von der Prädestination des Individuums, welcher somit zum strebenswerten Ideal wurde; wer nicht arbeitet, verschleudert eine Gnadengabe, wer einem Bettler etwas gibt, hält ihn davon ab - was passiv dem 'Geist' des Kapitalismus entsprach. Im Gegensatz zu anderen Religionen kann die Gnade Gottes nicht durch transzendente Handlungen (Beten, Beichte) erlangt werden, sondern ist vorbestimmt. Die Prädestination lässt sich zwar nicht positiv beeinflussen, drückt sich jedoch im Diesseits durch Erfolg aus. Misserfolg aber zeigt an, dass jemand nicht zu den Auserwählten, sondern zu den Verdammten gehört.

Das Du nicht mehr diskutieren willst ist doch gut, das verbuche ich als Erfolg.

Das Du andere als schlechte Demokraten darstellst ist nicht ok.
Also ich bin der Top-Demokrat, von mir aus sollte zu jedem Gesetz eine Volksabstimmung gemacht werden.

"Erfolg durch Arbeit zeugt von der Prädestination des Individuums, welcher somit zum strebenswerten Ideal wurde; wer nicht arbeitet, verschleudert eine Gnadengabe, wer einem Bettler etwas gibt, hält ihn davon ab"

ich habe zwar absolut nichts mit einer Kirche zu tun aber diesen Satz unterschreibe ich dann durchaus und die US Army stand damals sogar bis kurz vor Berlin, was jeder den es interessiert auch noch detailierter nachlesen kann, denn hier geht es erst recht nicht um den WWII:

http://www.shoa.de/content/view/191/83/

aber meinetwegen verbuche die Diskussion hier als Sieg, wenn dir dabei einer abgeht und ihr die Tätärä ja schon so tragisch verloren habt *lol*

http://www.spiegel.de/spam/0,1518,582618,00.html

"Also ich bin der Top-Demokrat, von mir aus sollte zu jedem Gesetz eine Volksabstimmung gemacht werden."

das klang weiter oben aber noch ganz anders und dann fang doch schon mal mit Pro-Reli an, denn um nichts anderes geht es da erstmal *eod*

http://www.pro-reli.de/volksbegehren/

>und dann fang doch schon mal mit Pro-Reli

Ich habe doch gesagt, die Abstimmung ist gut, weil wenn sie scheitert wird der nächste Sieg verbucht, das habe ich mehrfach geschrieben.

bitte hier damit Du nicht suchen musst:

ja sie machen sich lächerlich, wenn ihre volksabstimmung scheitert, wenn sie 50% bekommen hat Wowereit einen Fehler gemacht.

Wenn die verliehren werden die noch bittere Krokodilstränen weinen, dass sie nicht mehr die Mehrheit sind

Wowereit wurde demokratisch gewählt, das neue Hochschulgesetz ist demokratisch.
Ein Volksbegehren zu diesem Thema ist demokratisch.

Demokratie heißt: man braucht 50%
Wenn der Gesetzesentwurf der Initiative scheitert so müssen deine Kinder in den Ethikunterricht (wenn Du Berliner bist). Dann musst Du zeigen, dass Du ein guter Demokrat bist.

>wenn dir dabei einer abgeht und ihr die Tätärä ja schon so tragisch verloren habt *lol*
Was bitte habe ich verloren?

Ich wurde 1973 in Lippstadt geboren, ich habe ein überdurchschnittliches Einkommen und arbeite momentan in Dresden - was machst denn Du so?

1000 Gute Gründe

Es gibt sicher tausend gute Gründe in der Kirche zu sein oder die Bibel, als das Wort Gottes zu betrachten.

Der Vater war in der Kirche, wie der Großvater und der Urgroßvater. Die Tradition wird fortgeschrieben. Der Fehler hierbei ist, dass der überaus größte Teil der Ahnen eines Menschen nicht an die Bibel glaubten, sogar von den Christen verdammt wurden.

Dieser nicht christliche Teil des Jenseits ist weitaus älter und somit die wahre Tradition.

Das Christentum ist keine Europäische Kultur, es ist eine Wüstenreligion.

Wie kann es sein, dass ein Pfarrer die Bibel interpretieren darf?
Was gilt das Wort Gottes wenn es jeder auslegen darf?

"Dieser nicht christliche Teil des Jenseits ist weitaus älter und somit die wahre Tradition."

Sehr gut erkannt! Genau so ist das naemlich!
Allerdings weiss ich jetzt nicht ob die Kirchen da anders sagen?

"Allerdings weiss ich jetzt nicht ob die Kirchen da anders sagen?"

Wie ich das verstanden habe, stützen die Kirchen ihren Missionierungsanspruch immer auf die Wahrheit.
D.h. ihre Interpretation wird als die einzig wahre angesehen.

Wenn ich richtig aufgepasst habe, so steht den Christen nach dem Tode das Paradies offen, während denjenigen, der ihre Wahrheit missachtet hat die Hölle erwartet, d.h. ewige Qualen.

Es heißt ja nicht umsonst den Heiden einen Heiland, ich bin mir relativ sicher, das in den meisten Kirchen der historische Naturglauben als Relgion des Teufels interpretiert wird, welche es zu überwinden gilt.

Ich bin mir daher sicher, dass die Christen die Germanen, Kelten, Slawen usw. als Folklore betrachten und nicht im Bilde darüber sind das diese Kulturen, durch (Zwangs)Missionierung quasi ausgelöscht wurden, selbst wenn sie diesen entstammen sind.

Ich möchte hier Arminius anführen, dessen Historizität nachweisbar ist.
Arminius war ein Germanischer Fürst, der selbst gegen andere germanische Stämme gekämpft hat - von den Christen wurde er dann als Gründer Deutschlands verklärt (weil er eine Schlacht gegen die Römer gewonnen hat), eine Rolle die eigentlich dem Zwangsmissionierer Karl dem Großen gebührt.
Tatsächlich bekriegten sich Rom und die freien germanischen Stämme über mehrere Jahrhunderte und davon etliche auch gegeneinander.

Der Ring des Niebelungen gilt als germanisch ist aber christlich.

Die Edda gilt als germanisch, ist aber christlich verklärt.

Wer sich mit dem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass das Germanentum recht gründlich zerstört wurde und verloren ist.

Man kann sicher den original Autor Tacitus lesen.
Wer das Buch kennt, weiss warum es kein Schulstoff ist.

"Die Herren kämpfen für den Sieg, die Gefolgsleute kämpfen für den Herren." heißt es da. Den Germanen einen friedlichen oder gar humaistischen Schliff zu geben kann man glatt vergessen, wenn man diese Originalquelle ließt

@ Xulylop

Wie fast ueberall gibt es auch hier 2 Seiten der Medaille. Die einen beanspruchen das Wort Gottes als das hoechste, waehrend andere kein Problem damit haben, wenn man Gott als eine reine menschliche Erfindung betrachtet, der man keine allgemeingueltige oder hoehere Stellung zuordnet, die unbedingt in die Koepfe der Menschen eingehaemmert werden muss.

Jene, die darauf Pochen und die Bibel als Leitfaden fuer ein besseres Leben erachten, muss man trotzdem achten.

Leztendlich muessen die Kirchen aber auch selbst entscheiden, wer und was hinter ihnen steht. Sicherlich sind da in den letzten 2000 Jahren sehr viele Fehler gemacht worden. Wie hier jemand mal so schoen sagte, in fast jeder Krise verbirgt sich auch eine Chance. Wenn die Kirchen also demnaechst wieder oder weiteren Zulauf Gleichgesinter anstreben, dann sollten sie auch weiterhin ihre Chance nutzen duerfen. Der letzte Stein ist auch fuer die Kirchen noch nicht gesetzt.

Chance nutzen bedeutet arbeit, arbeit und nochmals arbeit - fuer Verbesserungen... Und die Antwort auf die Frage was eine vollkommene Welt ausmacht, lautet doch sowieso 42.

Unmanipulierbare Medien-Freiheit koennte ein Schluessel fuer Weltverbesserung sein, wie man es anhand der letzten 60 Jahre gut erkennen kann, scheint das ja auch gut zu funktionieren. Wenn Kirchen, bzw. Religionsvorsitzende sich auch in Zukunft noch besser geben und keinen Bloedsinn in Richtung Kameras - und somit gen Richtung Welt - richten, so koennen auch diese einen wichtigen Beitrag leisten. Andere Religionen koennen natuerlich ebenso einen wichtigen Beitrag leisten, wie eine positive christliche, sofern sie auf bestimmte menschenverachtende Passagen verzichten, wie sie etwa in der Schari'a vorzufinden sind, die leider in vielen Koepfen auch immer noch als Leitfaden anerkannt und weitergegeben werden, ...

Wie sehen Sie das denn? Waere es, ohne Kirchen, ohne Religionen, ohne einen Papst, ohne Religionsunterricht, in einer solch modernen Welt wie wir sie heute vorfinden, dann um die Menschheit besser bestellt?

Hallo Gedankengut,

ich möchte die gerne umfassend auf Deine Punkte eingehen:

Wie fast ueberall gibt es auch hier 2 Seiten der Medaille. Die einen beanspruchen das Wort Gottes als das hoechste, waehrend andere kein Problem damit haben, wenn man Gott als eine reine menschliche Erfindung betrachtet, der man keine allgemeingueltige oder hoehere Stellung zuordnet, die unbedingt in die Koepfe der Menschen eingehaemmert werden muss.
Ich habe dazu eine 3. Meinung: Die/Der/Das Gott(er) schreibt keine Bücher, d.h. ich leugne nicht die Existenz einer übergeordneten Ideenwelt und gleichzeitig lehne ich die institutionalisierte Religion ab.


Jene, die darauf Pochen und die Bibel als Leitfaden fuer ein besseres Leben erachten, muss man trotzdem achten.

Kannst du das gutheißen, also die Mission? Wer lässt sich denn freiwillig missionieren: die Schwachen, die Armen und die Kranken. Das ganze nennt sich Heilsbotschaft.

Wenn die Kirchen also demnaechst wieder oder weiteren Zulauf Gleichgesinter anstreben, dann sollten sie auch weiterhin ihre Chance nutzen duerfen.

Die Kirchen haben Sektenbeauftragte. Drei mal darfst Du raten, was diese den ganzen Tag machen.
Sehe es als Markt an: Unternehmer werben um Kunden.
Unternehmen 1& 2 übertragen Dauerwerbesendungen (Gottesdienste) kostenlos im Fernsehen.
Unternehmen 1& 2 dürfen kostenlos Krankenhäuser und Schulen betreiben.
Unternehmen 1& 2 dürfen nahezu kostenlos Kindergärten betreiben.
Unternehmen 1& 2 dürfen die Dienstleitungen von Unternehmen 3 bis 99 (Sekten) als qualitätslos darstellen
Damit die Unternehmen 1& 2 ihre Dienstleitung erbringen können werden 52 einfache (Sonnatge) und 6 besondere (Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 1. Weihnachtstag, 2. Weihnachtstag) Tage zur Verfügung gestellt.
Der Staat zahl teilweise die Gehälter von einigen Angestellten von Unternehmen 1&2.

Bitte schreib, ob Du diesem Markt in irgendeiner Weise gerecht findest. :)
Wie steht es denn um die Chancen von Unternehmen 3 bis 99 in diesem Markt?

Chance nutzen bedeutet arbeit, arbeit und nochmals arbeit - fuer Verbesserungen

Vergiss nicht es ist immer eine Verbesserung zu ihren Gunsten.

Unmanipulierbare Medien-Freiheit koennte ein Schluessel fuer Weltverbesserung sein, wie man es anhand der letzten 60 Jahre gut erkennen kann, scheint das ja auch gut zu funktionieren.

Das sehe ich anders, die Medien haben zu einer außergewöhnlichen Verdummung geführt. Die Werbung ist des Christentums größter Gegner: Ein Christ muss komplexe Werte (Liebe deine Feinde) einhalten, um ein guter Mensch zu werden, der Werbung zur folge muss man sich nur das neuste Auto zu kaufen, um ein guter Mensch zu sein.

Wenn Kirchen, bzw. Religionsvorsitzende sich auch in Zukunft noch besser geben und keinen Bloedsinn in Richtung Kameras - und somit gen Richtung Welt - richten, so koennen auch diese einen wichtigen Beitrag leisten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur Taten zählen, noble Werte (wie Umweltschutz) kann ja jeder für sich deklarieren.

Andere Religionen koennen natuerlich ebenso einen wichtigen Beitrag leisten, wie eine positive christliche, sofern sie auf bestimmte menschenverachtende Passagen verzichten, wie sie etwa in der Schari'a vorzufinden sind, die leider in vielen Koepfen auch immer noch als Leitfaden anerkannt und weitergegeben werden, ...

Warum sollte denn Deiner Meinung nach jede Religion mit dem Humanismus kompatibel sein?

Wie sehen Sie das denn? Waere es, ohne Kirchen, ohne Religionen, ohne einen Papst, ohne Religionsunterricht, in einer solch modernen Welt wie wir sie heute vorfinden, dann um die Menschheit besser bestellt?

Ich bin in erster Linie Kirchenkritiker , d.h. ich lehne aus philosophischer Sicht eine organisierte Religion als grundsätzlich falsch ab.

In zweiter Linie bin ich Zivilisatoinskritiker, aus philosophischer Sicht befürworte ich die Stammesgesellschaft als natürliche Gesellschaftsform des Menschen. Ich bin mir sicher, dass die Menschheit nach der Ausbeutung der Rohstoffe wieder zu dieser Form zurückfindet.

Mit der 2. Anschauung richte ich mich auch gegen den Humanismus, aber der 1. Punkt ist so wichtig, dass gerne bereit bin mit Humanisten zusammenzuarbeiten, ich möchte mich auch dafür entschuldigen, wenn mein Post als reine negative Kritik rüberkommt aber ich mache halt den Punkt für die Kirchenkritik besonders klar.

@ Xulylop

Xulylop meinte am 15.10.2008 18:51:
"Ich habe dazu eine 3. Meinung: Die/Der/Das Gott(er) schreibt keine Bücher, d.h. ich leugne nicht die Existenz einer übergeordneten Ideenwelt und gleichzeitig lehne ich die institutionalisierte Religion ab."

Ja, die Sache mit dem Glauben ist immer so eine Sache und man muss sich zumindest auch erstmal fragen wie das denn eigentlich gmeint ist, wenn Gott ins Spiel kommt.

Ich moechte mich an dieser Stelle weder als Atheist noch als Mitglied irgendeiner Religion outen, vielmehr gehoere ich wohl zur Gruppe der Agnostiker. Ich lehne eine hoehere Ideenwelt auch nicht gaenzlich ab, genauso wenig wie ich die Frage nach der Existenz anderer Lebewesen an anderen Stellen im gesammten Universum nicht von vornherein mit Nein beantworte, ich verkenne auch nicht, dass wir gut ud gerne ohne einen Gott auskommen.

Mein Glaube an die Wahrheit der Wissenschaft hat mich zumindest schon mal zu diesem Blickwinkel gefuehrt. Sicherlich ist das auch alles hoechst interessant, wenn auch komplex, der Urknall, das Universum, die Evolution, die Menschheit und die vielen damit einhergehenden Fragen. Mit der Beantwortung vieler Fragen wir schlicht weg ueberfordert zu sind, sodas uns oft nur die Flucht in unsere Fantasie belbt, um zu einem einigermassen plausiblen Ergebnis zu kommen, dessen Wahreheit aber mindestens genauso weit entfernt liegt, wie die Wissenschaft vom Urknall.

(Deine weteren aufgefuehrten Argumente kann ich leider nicht wirklich nachvollziehen, dennoch versuche ich mal darauf einzugehen.)


"Kannst du das gutheißen, also die Mission? Wer lässt sich denn freiwillig missionieren: die Schwachen, die Armen und die Kranken. Das ganze nennt sich Heilsbotschaft."

Wenn es eine Mission mt negativem Hintergrund darstellt, selbstverstaendlich NEIN, dann muss die Beobachtet werden, wie etwa bei der Scientology-Kirche. Andernfalls ist ueberhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn sie privat finanzierte Institutionen um die Armen und Kranken bemueht, ich sehe das sogar als einen unvermeidlichen Zug.


"Bitte schreib, ob Du diesem Markt in irgendeiner Weise gerecht findest. :)
Wie steht es denn um die Chancen von Unternehmen 3 bis 99 in diesem Markt?
"


Darauf werde ich moeglicherweise an anderer Stelle versuchen naeher einzugehen. Ich finde, da stecken auch ein paar interessante Argumente drin, die auch Deine Kritik gegenueber den Kirchen staerken, bzw. reformierungsbeduerftig zu sein scheinen. Aber darueber sind wir uns ja hier auch fast alle einig, wenn ich niemanden falsch verstanden habe.


"Das sehe ich anders, die Medien haben zu einer außergewöhnlichen Verdummung geführt. Die Werbung ist des Christentums größter Gegner: Ein Christ muss komplexe Werte (Liebe deine Feinde) einhalten, um ein guter Mensch zu werden, der Werbung zur folge muss man sich nur das neuste Auto zu kaufen, um ein guter Mensch zu sein."

Das sehe ich wiederum anders, die MEdien haben meiner Ansicht nach genau das Gegenteil bewirkt, sie fuehren zu Aufklaerung und dienen somit als Abschraekung fuer Demokratiemissbrauch, oder gar dessen Abschaffung. Siehe z.B. China oder Korea, geneueber Medien oeffnen sich auch immer mehr Menschen gegen korrupte Machenschafen hoch positionierter Machttraeger, weil sie hoffen, ihre schlechte Situation wuerde im Ausland aufsehen erregen und man wuerde vom Ausland aus versuchen zu helfen.
Und ja, es gibt natuerlich auch in der Werbung solche, die gut ankommen und andere, die man besser schnell wieder wegschaltet.


"Warum sollte denn Deiner Meinung nach jede Religion mit dem Humanismus kompatibel sein?"

Muss sie doch garnicht! Nur wuerde ich sie sonst nicht als Religion bezeichnen, vielmehr mit einer menschenverachtenden Diktatur gleichstellen. Sie sollte daher unbedingt humanistisch veranlagt sein, um ueberhaupt als serioese Religion positives beitragen und als solche betitelt werden zu koennen.

@ Xulylop

Erzähl doch mal, wie das hier so ab geht auf der Erde, wenn die Rohstoffe verbraucht sind und wir wieder in Stammesgesellschaften leben.
Leben wir dann auch wieder in Polygamie?
L.

PS: Die Rohstoffe haben die Erde aber nicht verlassen, sondern liegen nur in einer anderen Daseinsform vor.

Die Rohstoffe haben die Erde aber nicht verlassen, sondern liegen nur in einer anderen Daseinsform vor.

Dazu muesste die Erde aber geschlossen sein, ist sie jedoch genausowenig wie das Universum. Ansonsten traeffe diese Aussage selbstverstaendlich zu. Ein beeindruckender Rohstoff ist z.B. die fantastische Sonnenenergie, der kommt nicht nur, sondern geht zum groessten Teil auch wieder und wenn unsere wunderschoene Sonne alles ihre Rohfstoffe aufgebraucht hat, wird nichts weiter verbleiben, ausser ein "kleiner" weisser Zwerg.

Die Sonnenenergie meinte Xulylop mit den verbrauchten Rohstoffen aber nicht.
Vermute, zu dem von Xulylop gemeinten Zeitpunkt scheint die Sonne noch wie heute.
L.

Nein, die meinte Er nicht. Ich denke, er meinte die Rohstoffe, die wir zu CO2 verbrennen und gen Himmel aufsteigen lassen und ununterbrochen ins Universum absondern. Hach, was ist die Erde doch nur fuer ein uneffizienter Schornstein?

Muss sie doch garnicht! Nur wuerde ich sie sonst nicht als Religion bezeichnen, vielmehr mit einer menschenverachtenden Diktatur gleichstellen. Sie sollte daher unbedingt humanistisch veranlagt sein, um ueberhaupt als serioese Religion positives beitragen und als solche betitelt werden zu koennen.

Nun dies ist der klassische Humanismus, dem ich mich nicht anschließe.
Ich halte es diesbezüglich mit Nietzsche:
Das derjenige, der am meisten leistet auch die höchste Gesellschaftliche Stellung gebührt und auch das Konflikte in der Natur des Menschen liegen.

Die alten Römer haben ihre Gegner an Straßen gekreuzigt um so ihre Macht zu demonstrieren, ihnen kam es garnicht in den Sinn als besonders menschlich zu gelten, da wusste man wenigstens an was man ist.
Die Kirchen z.B. sagen sich besonders in der Menschenrechtsfrage bemüht zu haben, wenn man die Geschichte und Handlungen der Kirche studiert könnte man aber glatt das Gegenteil glauben.

Ich mag Aufrichtigkeit und nicht dessen Gegenteil.
Das ist für mich der wichtigste Wert.

Du hast doch so viel über Wissenschaft geschrieben.
Fakt ist der Mensch ist ein Tier, das wird dir jeder Biologe so bestätigen.
Es gibt keine Abgrenzungskriterien, die es gestatten den Menschen über das Tier zu stellen.

Bruno wurde erschossen weil er eine Bedrohung für die Menschen war, aber was wird sich Bruno denken? Für ihn sind die Menschen die Bedrohung. Der Mensch das Maß aller Dinge?

Erzähl doch mal, wie das hier so ab geht auf der Erde, wenn die Rohstoffe verbraucht sind und wir wieder in Stammesgesellschaften leben.
Leben wir dann auch wieder in Polygamie?
L.


Die historische germanische Gesellschaft lebte laut Tacitus in Monogamie.

Wie es in der Zunkunft ist, weiss ich nicht, wäre doch gut, wenn es jeder Stamm unterschiedlich regelt.

Aber warum ist heute Polygamie illegal aber Homoehe legal? Das widerspricht sich, wie gesagt ich mag Aufrichtigkeit.

PS: Die Rohstoffe haben die Erde aber nicht verlassen, sondern liegen nur in einer anderen Daseinsform vor.

Ja Erdöl, Erdgas und Kohle fliegen wieder in der Atmosphäre herrum für ein paar 10.000 Jahre, das Uran ist in andere Elemente zerfallen.

Metall wirst du noch haben, aber keine Energie es in Massen zu schmelzen.

Xulylop meinte am 15.10.2008 21:10
"Nun dies ist der klassische Humanismus, dem ich mich nicht anschließe.
Ich halte es diesbezüglich mit Nietzsche:
Das derjenige, der am meisten leistet auch die höchste Gesellschaftliche Stellung gebührt und auch das Konflikte in der Natur des Menschen liegen.
"


Wobei man die Auslegung der Definition "Leistung" genauer festlegen sollte und diese Haltung einem hoeher gestellten keine Narrenfreiheit verschafft, nur weil dieser mehr leistet.

Was ist fuer Dich Leistung und welche Aufgaben/Freiheiten liegen am hoeher gestellten Wesen?

Wobei man die Auslegung der Definition "Leistung" genauer festlegen sollte und diese Haltung einem hoeher gestellten keine Narrenfreiheit verschafft, nur weil dieser mehr leistet.

Nunja, du musst wissen, dass ich da immer von der Urgesellschaft ausgehe und nicht von der tatsächlichen Gesellschaft.
Es ist natürlich klar, dass es nicht übertragbar ist.

In der Uhrgesellschaft geht ja ums tägliche Überleben, was ja offensichtlich auch tausende Jahre irgendwie gut gegangen ist.

Normalerweise wird die Gemeinschaft nicht einen Anführer tolerieren, der unfähig ist. Auch wird der Anführer nicht seine eigenen Gefolgschaft anlügen dürfen. Die Gemeinschaft wird daran interessiert sein, das der Fähigste der Anführer ist. So gesehen hat derjenige die höchste Stellung, der sich am meisten den Arsch aufreißt und wenn es die Verteidigung des Stammes mit seinem Leben ist.

Also ich weiss nicht, das klingt irgendwie leicht negativ optimistisch, als waere die Menschheit auf einem Geisterzug aufgesprungen und fuhre geradezu ins Unglueck. Ich kann ja verstehen, wenn man Interesse und Gefallen an die Braeuche und Sitten der Urmenschen hat. So eine Urgesellschaft hat ja mal vor kurzer Zeit ein deutscher Ethnologe beigewohnt, der hier u.a. auch zum Thema "Spice" um Rat gefragt wurde. Moeglicherweise lohnt es sich dann hier auch mal auf diesen Mann hinzuweisen, er moege uns doch bitte einmal erzaehlen, ob es dort bei den Urmenschen auch so jemanden gab, dem eine höchste gesellschaftliche Stellung gebührt wird?

Soweit wie ich das verstanden habe, soll es das nicht geben und diese Urmenschen sollen angeblich trotzdem wunderbar miteinander harmonieren und auch ihm als Fremden aeusserst freundlich entgegengekommen sein, und das auch noch ohne Abitur und ohne Gesetzesenzyklopedien.

Was machen die Richtig was wir falsch machen?

p.s. In meinem ebenso gut harmonierenden Bekantenkreis ist uebrigens auch niemand zu etwas hoeherem erkort worden, selbst wenn es da den einen oder anderen Freund gibt der mehr leistet. Ich schliesse daraus, das es soetwas wie eine hoeher gestellte Person nicht geben muss, sofern die Menschen in einer Gruppe sich allesamt gut verstehen, sollte es auch so gut klappen.

lustige Diskussion und dann springe ich vielmehr einfach mal um das virtuelle Lagerfeuer und spiele den klugscheissenden Oberhäuptling:

die Masse der Erde nimmt ständig zu, durch kleine und grössere und manchmal sogar ziemlich grosse Meteoriten und deshalb kommen auch schwere und radioaktive Elemente und auch stabile Edelmetalle dazu.

auch die Photonen der Sonne erzeugen einen theoretischen Massezuwachs, allerdings nur durch ihren Impuls, der dann von Pflanzen zum Aufbau von Biomasse genutzt wird und das passiert auf der Erde überall wo die Sonne scheint und flüssiges Wasser vorhanden ist.

der Gasverlust der Atmosphäre bezieht sich auf leichte inherente Gase und CO2 gehört da eher nicht dazu und das sogar eher glücklicherweise, obwohl es jetzt etwas das uns bekannte Klima stört, denn ohne CO2 gäbe es keine Pflanzen und damit keine Biomasse und so auch keine fossilen Brennstoffe und eigentlich auch überhaupt gar keine Lebewesen.

Energie wird im nächsten Jahrhundert mit hoher Wahrscheinlichkeit eher im Überfluss durch Kernfusion zur Verfügung stehen, wenn die Menschheit sich bis dahin nicht selbst dezimiert hat, aber die Wahrscheinlichkeit, dass dies langfristig durch ganz natürliche Bedrohungen passiert ist sogar eher höher, als diese ständig immer wieder konstruierten menschengemachten Untergangsszenarien.

dann und nur dann leben die Überlebenden vielleicht wieder in Stämmen bzw. Sippen, die aber mit Sicherheit auch irgendwelche Führungsmuster entwickeln, denn das ist im Menschen genetisch angelegt und letztlich ist auch jeder moderne Staat nichts anderes, als ein grosser Stamm mit Millionen von Stammesmitgliedern.

Energie wird im nächsten Jahrhundert mit hoher Wahrscheinlichkeit eher im Überfluss durch Kernfusion zur Verfügung stehen

Ich hoffe du beginnst ein Physikstudium damit die Menschheit es schafft.

letztlich ist auch jeder moderne Staat nichts anderes, als ein grosser Stamm mit Millionen von Stammesmitgliedern.

Sicher nicht, der moderne Staat ist eine aus der Urgesellschaft pervertierte Gesellschaftsform. Stamm heißt Zusammenhalt und Leute wie du sind ggf. ein gutes Beispiel, das es den nicht gibt.

@Gedankengut:
Die Urgesellschaft braucht einen Anführer, der entscheidet wann gesät wird wohin der Stamm umzieht, der die Jagdtaktik festlegt und ggf. auch die Kriegstaktik festlegt. Ein Bekanntenkreis wird solche Entscheidungen nicht treffen müssen.

Was man unter Freunden sonst so Plant, geschieht aber meist auch immer ueber Absprache untereinander.

Ich denke, ein Umzug bei den Urmenschen wuerde dies auch noch zulassen. Bei der Saht, Ernte, Jagd sieht es dann schon etwas anders aus, dazu wird man Erfahrungen brauchen, aber doch keine hoeher gestellte Person?

Humanismus ist kein Naturgesetz

@Xylolipop
trotz gewisser Übersättigungstendenzen in unserer Gesellschafft, sehe ich es aber durchaus als eine Weiterentwicklung, nicht mehr mit der ganzen Grossfamilie in einer Hütte oder Zelt oder Höhle leben zu müssen und neben allen anderen zivilisatorischen Annehmlichkeiten, auch noch über andere Sachen nachdenken zu können, als nur darüber, wie diese Grossfamile bzw. Sippe oder auch der ganze Stamm am nächsten Tag ernährt werden kann und nicht einfach verhungert.

wenn du aber die tägliche Lagerfeuerromantik vermisst, dann such dir eben Gleichgesinnte, die auch gerne sowas machen oder wandere ganz nach Südamerika aus, da gibt es sowas immer noch völlig authentisch und notfalls holt dich der grosse deutsche Germanenstamm, gegen eine vergleichsweise geringe Unkostenbeteiligung und wie ich finde sogar ziemlich solidarisch da auch wieder raus, falls deine neuen Stammesfreunde doch auf die Idee kommen sollten, dich in einem Topf zu garen oder ähnliches...

um dann nochmal halbwegs zum Thema zurückzukommen, dem Christentum kann man sicher vieles und auch kritikwürdiges vorwerfen, aber gegen die "gottgegebenen" grausamen Rituale der Römer, sowie der Germanen und Kelten, waren die Christen dann tatsächlich die Begründer des klassischen Humanismus und nicht nur in der alten Welt des Abendlandes.

p.s. jene die sich heute Humanisten nennen und als solche organisieren, sind ja auch wieder so eine Art Sekte und machen das Nichtglauben bzw. das Nichtaneinenchristlichengottglauben zur agnostischen oder esoterischen bzw. heidnichen Ersatzreligion oder noch schlimmer zu einer weiteren Idiotologie!

Ausdärmen im Mittelalter war aber auch nicht so ganz human.

http://www.marx-forum.de/politik/politik_f/folter.html

"Humanismus ist kein Naturgesetz"

Was nicht ist, kann ja noch werden... ;-)
Ich habe uebrigens gerade festgestellt, da sie ja ueber die Schaffung neuer Religionen sprachen, dass Sie mit ihrer letzten Aussage gerade eine neue Ersatzreligion erfunden haben.

Ich sehe das auch eher als Weiterentwicklung, das wir nicht mehr wie Urmenschen leben. Wie dem auch sei, das System ist aber auch heute noch immer nicht perfekt. Ich denke, wir alle stecken in einer Evolutionsepoche, in der wir alle ueber das Know-how verfuegen, das es im Urzeitalter eben noch nicht gab. Der Mensch war nie klueger als wie heute und selbst wir sind nur die Urmenschen von Morgen... Auf unsere Nachkommen wartet eine bessere und nie dargewesene Welt, denn sie werden auch um einiges Klueger sein, so denn die Evolution weiterhin so positiv verlaeuft. Ob die Evolution hier auf Erden ihre Endzeit erreicht hat, wer mag das schon behaupten? Ich jedenefalls nicht! Nein, ich behaupte sogar das Gegenteil, die Evolution steckt noch in den Kinderschuhen und eines Tages wird es irgendetwas sogar moeglich sein Universen wie dieses zu erschaffen. Heute sind wir noch Teil einer Evolution, morgen werden andere Evolution neu erfinden und weitere erschaffen... Und wenn nicht, ist und war es doch trotz allem eine schoene Sache mit der Menschheit, der Evolution und alles was wir so ueber uns und unsere Umgebung herausfinden konnten. :-)

Meint Ihr nicht auch?

der grosse deutsche Germanenstamm

Ich habe oben nicht umsonst von der Folklorisierung der Germanen gesprochen, du machst das hier gerade, ich will dir eine einfach Formel angeben.

Deutscher = Germane + Christ

diese gilt natürlich nicht in der heutigen Definition des Deutschen, ist jedoch zweifelsohne der historische Zusammenhang, des weiteren ist die deutsche Einheit eine Erfindung des Herrn Bismarck, historisch gesehen, waren die Österreicher auch ein teil des Hl. Röm. Reich, nur waren die zu groß um von Preußen auch noch assimiliert zu werden.

Auf unsere Nachkommen wartet eine bessere und nie dargewesene Welt, denn sie werden auch um einiges Klueger sein, so denn die Evolution weiterhin so positiv verlaeuft. Ob die Evolution hier auf Erden ihre Endzeit erreicht hat, wer mag das schon behaupten? Ich jedenefalls nicht! Nein, ich behaupte sogar das Gegenteil, die Evolution steckt noch in den Kinderschuhen und eines Tages wird es irgendetwas sogar moeglich sein Universen wie dieses zu erschaffen. Heute sind wir noch Teil einer Evolution, morgen werden andere Evolution neu erfinden und weitere erschaffen... Und wenn nicht, ist und war es doch trotz allem eine schoene Sache mit der Menschheit, der Evolution und alles was wir so ueber uns und unsere Umgebung herausfinden konnten. :-)

Wie im Science Fiction Roman :P
Wie gesagt ich bin Kritiker, was haben die Physiker gemacht:
Die Atombombe gebaut.

Der Biologe der nach neuen Wirkstoffen sucht findet immer auch neue giftige Stoffe.

Die Erde beherbergt nun 7.000.000.000 Menschen, was geschied, wenn sich in den nächsten 20 Jahren die Energiepreise vervierfachen?
Wir haben sicher andere Probleme als große Teilchenbeschleuniger, die Erschaffung neuer Universen oder die beschleunigung unser eigenen Evolution.

Die Humanisten scheinen ja der Meinung zu sein die Übervölkerung der Erde sei ein Problem, welches sich friedlich lösen lässt. Ich bin da skeptisch.

die Physiker und Ingenieure haben ausser einer atomaren Fissions- und Fusionsbombe auch zivile Reaktoren zur Energiegewinnung gebaut bzw. konstruieren neue und das ist alles ganz real und keine Science Fiction:

http://www.iter.org/

andere Physiker versuchen mit Teilchenbeschleunigern die Existenz des Universums zu erklären, Chemiker und Biologen machen das mit der Existenz des Lebens!

http://www.cern.de/

glücklicherweise dient das aber alles nicht nur einem relativ elitären aufklärerischen Selbstzweck, was Fundamentalisten übrigens zu allen Zeiten kritisiert haben, sondern hat auch ganz praktische Auswirkungen für die Gesellschafft, die das alles letztlich erarbeitet und natürlich haben alle neuen Technologien und modernen Werkzeuge immer sowohl Chancen als auch Risiken, aber das galt schon für das Feuer und den Stein oder das Messer u.s.w.

p.s. ich kann mich ja irren, aber mir scheint ich liege da mit meiner Einschätzung (wieder) richtig und arrangiere mich als pragmatischer Atheist lieber mit einer mehr oder weniger gläubigen christlichen Mehrheit, von denen ich weiss was mich erwartet und deren Bedürfniss nach Religion ich akzeptiere und respektiere, als das ich die moralische Erziehung meiner Kinder irgendwelchen selbsternannten Humanisten überlasse, die dann mit irgendeinem wild zusammengesponnenen fundamentalistischen und marxistischen Hokuspokus, der übrigens auch ganz schnell wieder mit dem nationalsozialistischem Weltbid kompatibel wird, in Berlin einen verpflichtenden Ethikunterricht verantworten sollen, um nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen!

p.s. ich kann mich ja irren, aber mir scheint ich liege da mit meiner Einschätzung (wieder) richtig und arrangiere mich als pragmatischer Atheist lieber mit einer mehr oder weniger gläubigen christlichen Mehrheit, von denen ich weiss was mich erwartet und deren Bedürfniss nach Religion ich akzeptiere und respektiere, als das ich die moralische Erziehung meiner Kinder irgendwelchen selbsternannten Humanisten überlasse, die dann mit irgendeinem wild zusammengesponnenen fundamentalistischen und marxistischen Hokuspokus, der übrigens auch ganz schnell wieder mit dem nationalsozialistischem Weltbid kompatibel wird, in Berlin einen verpflichtenden Ethikunterricht verantworten sollen, um nochmal zum eigentlichen Thema zu kommen!

Es ist schön nun noch eine konstruktive Diskussion zu haben.

Nunja, dieser Wissenschaftsglaube ist ja auch weit verbreitet, ich bin jedoch zur Erkenntnis gekommen, das Wissenschaft wichtige Fragen nicht beantworten kann.

Die Frage warum unbelebte Materie auf einmal angefangen hat sich zu bewegen, wie aus einem Stein ein Organismus werden konnte.

Und wenn man stirbt wir aus belebter Materie wieder tote Materie, aber wohin geht die treibende Kraft des Lebens.

Mich interssiert nicht wie das Universum funktionert, sondern warum es überhaupt eines gibt.

Warum gibt es etwas und nicht einfach nur nichts?

Alles und Nichts stehen sich derart diemetral entgegen, dass es ein übergeordnetes Universum, also die Götterwelt geben muss.

Meine Kritik am Christentum ist, dass sie sich diese Götterwelt aus einem Buch ablesen, anstatt sie aus der Schöpfung selbst zu interpretieren.

"Wie im Science Fiction Roman"
Allerdings, aber lass mich zur Abwechselung doch auch mal ein wenig Fantasieren. ;-)

Eben die Physiker haben die Atombombe gebaut und die Gesellschaft hat sie finanziert, nur bedingt kam es zu Aufschreien und was haben wir heute davon(?), Erkenntnisse!

So schlecht ist die Wissenschaft nun wieder auch nicht, im Gegenteil, sie mag zwar (noch nicht) erklaeren koennen, wie das Leben auf die Erde kam oder wie aus NICHTS ueberhaupt etwas LEBENDIGES wird, was vor dem Urknall war und was diesen ausgeloest hat ect. pp, aber sie ist dennoch unverzichtbar wenn wir den Lebensraum fuer 6,7.Mrd Menschen, bei steigender Wachstumsrate, erhalten und verbessern wollen.

Ohne Wissenschaft waere es garnicht moeglich und die Menschen waeren ohne sie wohl schon laengst wieder zu einer Art Urgesellschaft verkommen. Saeugetiere gaebe es auch schon lange keine mehr und ohne Wissenschaft waeren die Menschen wohl auch noch selbst ueber sich hergefallen, waeren zu Kanibalen aus Hungernot geworden.


"... ich bin jedoch zur Erkenntnis gekommen, das Wissenschaft wichtige Fragen nicht beantworten kann."
Nicht fuer jeden sind diese Fragen wichtig und was genau die Antwort erreichen koennte, darueber laesst es sich wunderbar streiten. Einen wesentlichen Zweck, der unseren Lebensraum nachhaltig bereichert, wird das allerdings nicht sein.

Von daher spielt es eigentlich kaum eine Rolle, ob wir das Herausfinden oder nicht. Fantastisch dieses Wissen herausgefunden zu haben, waere es aber allemale!


"Warum gibt es etwas und nicht einfach nur nichts?"
Niemand auf der Erde weiss das und wahrscheinlich wird das auch niemals jemand von hier aus herausfinden koennen. Kurz gesagt, das Universum ist unendlich gross, hat aber moeglicherweise auch irgendwo seine Grenze, wer weiss. Um das zu beantworten, muesste man sich ausserhalb des Universums befinden, tun wir aber nicht, wir stecken mitten irgendwo dazwichen, sind nur ein winziger Punkt im Irgendwo. Unsere Sicht ins Universum ist endlich, aber das Universum ist fuer uns trotzdem unendlich, der groesste Teil bleibt uns vorerst verschlossen. Wer weiss, vielleicht gibt es ja irgendwo so eine Art Blase, in der es schlicht weg einfach nur NICHTS gibt.

Allerdings, wenn es NICHTS gaebe, was fuer ein Sinn haette dieses NICHTS? Es gaebe ja dann auch ueberhaupt niemanden, der diese Frage stellen koennte. Wir koennen uns nur darueber Wundern und uns Fragen ueber Fragen stellen. Das alleine ist doch Fantastisch genug.

Interessanter Exkurs und immer wieder hoeren- und lesenswert:
Warum ist nicht nichts ?
http://video.google.com/videoplay?docid=-4059447111952762587&q=warum+ist+nicht+nichts&ei=DghBSNK8DYfK2wK4uZGNCQ

http://abenteuer-universum.de/kosmos/urknall1.html
http://www.astronomie.de/bibliothek/artikel/kosmos/vor-dem-urknall/index.htm
http://www.astronews.com/news/artikel/2006/05/0605-011.shtml

Selbst wenn die Wissenschaft Antworten findet, so wuerden diese vermutlich sofort wieder aetliche neue Fragen aufwerfen.

Es gibt halt viele unterschiedliche Bereiche der Wissenschaft und nicht jede ist nun auch unbedingt Lebensnotwendig, manche aber schon..


p.s. Und wenn es kein NICHTS gibt, wem juckts, vielleicht war das Universum ja schon immer da, oder reproduziert sich ununterbrochen selbst, das Gott waere dabei auch nichtmal notwendig, nur sehr viel Energie, dessen Existenz von der Erde aus niemand, weder endgueltig ausschliessen noch befuerworten kann. Was wir jedoch koennen, ist Fantasieren oder meinetwegen eben auch an einen Gott Glauben - was ja beides aber letztendlich ein und das selsbe ist. Es lieg auch nicht in unserer Macht alles zu wissen oder alles ueber wissenschaftliche Projekte herrauszufinden.

Das ist das Problem der Atheisten, bzw. wissenschaftsgläubigen: ein riesiger Haufen wirrer Fragen.

Willst du dir wirlich von einem Theoretischen Physiker, seine hergeleiteten Formeln interpretieren lassen. Was ist wenn die Gravitationskonstante oder die Elementarladung nicht konstant ist: du musst wissen sie wurde immer nur auf der Erde gemessen nie in einer anderen Galaxie, dann wäre die Gesamte Physik hinfälltig. Es ist korrekt das die Phyiker Technologien, wie z.B. den Laser entwickelt haben, aber das man diesen Leuten erlaubt uns die Philosophie des Universums zu erklären ist lächerlich. Ein Modell ist immer falsch.

Ich kenne viele Physiker und möchte dir sagen, dass die meisten von denen selbstverständlich an den christlichen Gott glauben.

Die Wissenschaft wird meiner Meinung vor allem von Leuten zur Religion erhoben, die keine Ahnung von mathematischen Herleitungen haben, und stattdessen Pseudoliteratur von Stephen Hawkings lesen, die völliges Gedöns ist.
Ich glaube 99% seiner leser können noch nicht einmal die 1. kosmische Geschwindigkeit herleiten, was zu ziehmlich das einfachste sein dürfte, was die Physik zu bieten hat und weitere 99,9% können nicht das Ohmsche Gesetz aus den Maxwellgleichungen herleiten.

Wenn Atheisten behaupten die Gläubigen würden mit ihren Glauben an eine übergeordnete Macht sehr einfach machen, laden sich eine riesige Last auf.

Am ende sind es diese Leute die den Pseudo Wissenschaftlern alles glauben, aber der NASA nicht, dass sie auf dem Mond gelandet ist.

Wenn auf der Erde ein Asteroid einschlagen würde, dann wäre es für mich natürlich eine Strafe Gottes, denn lieber das glauben als das die eigene Existenz rein zufällig ist.

Nun habe ich den Eindruck das Du etwas falsch verstanden hast. Die Wissenschaft sagt doch eben nicht, das ihre Modelle endgueltig sind, im Gegenteil, bei den genannten Modelen handelt es sich um Theorie, hinter der sich jede Menge Mathematik verbirgt und letztendlich liegt es auch am Menschen selbst, was und wem er seinen Glauben widmet. Von mir aus einem aus mathematisch hergeleitetem Model oder von mir aus auch dem Model von einem Gott. Beides ist nicht mit einem endgueltigem Ja oder Nein zu beantworten.

Wenn Du den Glauben anderer, also die Wissenschaftsglaeubigen, nicht akzeptieren kannst, so scheint es mir, als waerst Du kein besonders tolleranter Mensch und man koennte annehmen, Dir waere die christliche Religion, bzw. der Glaube an Gott indoktriniert worden, bzw. falsch vermittelt worden oder Du hast nicht begriffen worum es dabei NICHT geht?!


Ich verstehe beim besten Willen nicht warum das fuer Dich so schwer zu akzeptieren ist, wenn die Existens von Leben auf der Erde dem renen Zufall obliegt? Das waere doch mind. genauso fantastisch, wie die Option das ein Gott dafuer gesorgt hat. Naja, das muss ja halt auch jeder selbst fuer sich entscheiden, woran und was er Glauben moechte, findest Du nicht auch!?

p.s. Deine Existenz ist uebrigens nicht rein zufaellig und dafuer war auch kein Gott verantwortlich. Mami und Papi klaeren Dich aber sicherlich gerne darueber auf, wie das mit den Bienchen und Bluemchen gemeint ist.

Nun habe ich den Eindruck das Du etwas falsch verstanden hast. Die Wissenschaft sagt doch eben nicht, das ihre Modelle endgueltig sind, im Gegenteil, bei den genannten Modelen handelt es sich um Theorie, hinter der sich jede Menge Mathematik verbirgt

Die Astrophysiker treffen eine Menge annahmen, z.B. das Konstanten im gesamten Universum konstant sind - was ist wenn nicht?

Warum soll ich den Urknall diskutieren, wenn die Axiome der Physik nicht in andern Galaxien bestätigt sind?
Das ist alles totale Spekulation, wenn Astorphsyiker ihre Theorien präsentieren müsste groß eingeblendet werden: kein Anspruch auf Wahrheitsmäßigkeit.
Aber schau dir die Freaks an die kommen sich vor wie die Kings.

Beides ist nicht mit einem endgueltigem Ja oder Nein zu beantworten.

Aber natürlich, nach dem Tod.

Wenn Du den Glauben anderer, also die Wissenschaftsglaeubigen, nicht akzeptieren kannst, so scheint es mir, als waerst Du kein besonders tolleranter Mensch und man koennte annehmen,

Toleranz, Gerechtigkeit, Fairness, Menschlichkeit dass sind alles Schlagworte die bevorzugt von Heuchlern benutzt werden um hintenrum irgend einen gegenteiligen Mist umzusetzen.

Dir waere die christliche Religion, bzw. der Glaube an Gott indoktriniert worden, bzw. falsch vermittelt worden oder Du hast nicht begriffen worum es dabei NICHT geht?!

Ich glaube um ein persönlich ein besseres Individuum, als ohne Glauben, zu sein.
Ohne Glauben wäre ich heute bereits tot. Ich war früher Atheist.

Warum denkst du ich wollte, das alle meinen Glauben haben? Ich trete ein für meinen Gott, von mir aus können die Christen einen andern Gott haben.

Polytheismus. lt. Bibel das Verbrechen #1
Das musst du mal verstehen.

Mein Gott ist sicher keiner, der alle Menschen liebt und seinen Sohn auf die Erde schickt um die Schuld der Menschen auf sich zu nehmen.

Warum soll denn alles eine Wolke sein?

Ich verstehe beim besten Willen nicht warum das fuer Dich so schwer zu akzeptieren ist, wenn die Existens von Leben auf der Erde dem renen Zufall obliegt?

Das ist reiner Schicksaalsglaube. Es gibt keinen Zufall.

Naja, das muss ja halt auch jeder selbst fuer sich entscheiden, woran und was er Glauben moechte, findest Du nicht auch!?

Na sicher was denkst Du warum ich mich so wehement gegen die Mission der Christen ausspeche, die du übrigens bagatellisiert

"Die Astrophysiker treffen eine Menge annahmen, z.B. das Konstanten im gesamten Universum konstant sind - was ist wenn nicht?"
Nicht alle Astrophysiker sagen das gleiche. Unter den Astrophysikern ist man sich alles andere als einig.


"Das ist alles totale Spekulation, wenn Astorphsyiker ihre Theorien präsentieren müsste groß eingeblendet werden: kein Anspruch auf Wahrheitsmäßigkeit."
Das ist die Frage nach einem Gott auch und in jedem Religionsbuch muesste am Ende selbiges stehen.


"Aber schau dir die Freaks an die kommen sich vor wie die Kings.
Dann hast Du Dich offensichtlich von denen anstecken lassen.


"Aber natürlich, nach dem Tod."
Soviel dann zum Thema: kein Anspruch auf Wahrheitsmäßigkeit.


"Ich glaube um ein persönlich ein besseres Individuum, als ohne Glauben, zu sein. Ohne Glauben wäre ich heute bereits tot. Ich war früher Atheist."
Also das kannst Du doch nicht ernst meinen. Nur weil jemand nicht an einen Gott glaubt, ist er ein schlechtes Individuum? Ich kann auch an etwas anderes Glauben, statt den ganzen Tag an Gott glauben zu muessen. Ich glaube, ich wuerde mich eher erschiessen, statt den ganzen Tag lang an Gott glauben zu muessen! Sorry, aber das wuerd ich mir echt nicht ziehen, erst recht nicht, wenn ich zu solcher Ansicht mutieren wuerde wie die Deine!


"Warum denkst du ich wollte, das alle meinen Glauben haben? Ich trete ein für meinen Gott, von mir aus können die Christen einen andern Gott haben."
Von mir aus koennen die Menschen Glauben woran immer Sie wollen, von mir aus auch an garnichts, sie waeren fuer mich trotzdem keine besseren oder schlechteren Menschen.

Ist es nicht genau diese Einstellung, die einen weisen Menschen ausmacht und ist Weisheit nicht genau die Substanz, die einen schoenen Menschen ausmacht?

Es ist doch vollkommen absurd wenn Menschen ueber anderer herziehen und diese denunzieren, und das auch noch wegen einer solchen Angelegenheit wie die des Glaubens.

Denk doch bitte einmal darueber nach, ich werd's auch tun.

Ohne Glauben wäre ich heute bereits tot.

Lass es mich noch einmal ausdrücken:

Jeden Erfolg habe, jeden Moment den ich erlebe verdanke ich allein meiner Konvertierung vom Atheisten zum Polytheisten.
Wäre ich Atheist geblieben, wäre ich gesprungen da der Suizid für mich eine Lösung gewesen wäre meine Situation zu beenden.

Mit freundlichen Grüßen

Also das kannst Du doch nicht ernst meinen. Nur weil jemand nicht an einen Gott glaubt, ist er ein schlechtes Individuum? Ich kann auch an etwas anderes Glauben, statt den ganzen Tag an Gott glauben zu muessen. Ich glaube, ich wuerde mich eher erschiessen, statt den ganzen Tag lang an Gott glauben zu muessen! Sorry, aber das wuerd ich mir echt nicht ziehen, erst recht nicht, wenn ich zu solcher Ansicht mutieren wuerde wie die Deine!

Du hast mich falsch verstanden!

Als Atheist bin ich nicht klargekommen, aber als Polytheist bin ich ein besseres Individuum.

Ich habe nicht ausdrücken wollen, dass du aufgrund deines Glaubens ein schlechtes Individuum bist.

Jedoch gibt es gute und schlechte Individuen, die Schlechten sind die Heuchler.
Und wenn die Religion eines Menschen die Religion der Heuchelei ist, so ist er für mich ein schlechter Mensch. Heuchelei ist für mich die Ausnutzung gutgläubiger, positiver aufrechter Menschen.

Der gute Mensch ist der Aufrechte und Ehrenhafte. Ich sage hier nicht, dass er auch menschlich zu seinen Feinden sein soll.

Natürlich kennst du Nietzsche und weisst daher, dass sich die Spezies Homo Sapiens in zwei Gattungen gliedert.

Die Herren und die Sklaven.

Die Humanisten, Atheisten, Nationalisten, Christen scheinen mir alle der Sklavenmoral anzuhängen.

Aber wo sind die Herren geblieben?: Nietzsche hat gesagt, sie wurden auch versklavt und müssen verkümmern.

Du musst es wissen, der Herr bei Nietzsche ist kein durchgeknallter Sonnenkönig der sich den ganzen Tag den Popo küssen lässt, sondern ein brutaler Treiber seiner Gefolgschaft, der an sich selbst die höchsten und edelsten Ansprüche hat.

Und wenn wir schon bei Philosophen sind: Platon war ein Genie, er hat erkannt, dass die Welt ein Abbild einer Ideenwelt ist.

Lass uns die Ideenwelt als Jenseits betrachten.

Sei jetzt bitte nicht geschockt, dass ich mich bei den großen Philosophen gerade den zwei umstrittensten anschließe.

Ich habe für mich entschieden, welcher Philosophie ich zustimme, schließlich hat man ja nicht ewig zeit zu suchen.

Das du bei der Vorstellung permanent an einen Gott zu glauben, dich eher erschießen würdest tut mir leid für dich.

Auch zu so einem Statement zu kommen finde ich respektlos, denen gegenüber die sich aus Verzweiflung selbst getötet haben.

Ich denke, dass du noch nie ganz unten warst, da wo die Existenz bedroht ist.

"Als Atheist bin ich nicht klargekommen, aber als Polytheist bin ich ein besseres Individuum."
Du willst also sagen, dass du denkst, ohne an Gott zu glauben, ein schlechterer unaufrechter negativer unehrenhafter Mensch zu sein, bzw. ohne Religion nicht klar zu kommen? Ich hoffe doch mal sehr, Dich jetzt nicht wieder falsch verstanden zu haben?


"Der gute Mensch ist der Aufrechte und Ehrenhafte. Ich sage hier nicht, dass er auch menschlich zu seinen Feinden sein soll."
Wenn Du einen guten Menschen darin siehst und Du diesen als eine hoeher gestellte Person betrachtest, ist das Deine natuerlich Dein ganz eigener Betrachtungswinkel und Du bist auch sicherlich nicht der einzige. Aufrecht und Ehrenhaft kann ein Mensch auch betitelt werden, der eine hoeher gestellte Position ablehnt um jemand anderem die Vorzuege zu ueberlassen. Er selbst verliert dadurch seine Werte ja nicht gleich mit, andersherum ist das aber leider dann doch eher die Regel, Menschen die ploetzlich befoerdert werden, mutieren aufeinmal vom einstigen Schoenen zur haesslichen Bestie.

Du bist damit nicht gemeint!
Aber denkst Du wirklich, das jemand ein guter Mensch ist, wenn er nicht ebenso menschlich zu seinen Feinden sein kann?

Alle Menschen sind gleich, sie werden Geboren, Leben und verlassen diesen Zustand wieder.


"Natürlich kennst du Nietzsche und weisst daher, dass sich die Spezies Homo Sapiens in zwei Gattungen gliedert. Die Herren und die Sklaven."
Ja, und genau darum geht es doch.
Du selbst hast doch waehrend unseres Gespraechs ueber eine Urgesellschaft den Vorschlag gemacht, Herren zu koren und Sklaven zu schaffen, indem jemand als Anfuehrer eines Stammes ernannt wird... Ich bleibe dabei, in einer sich miteinander gut harmonierenden Gruppe wird kein Anfuehrer benoetigt, Probleme loest nicht ein einziger, sondern wenn dann alle zusammen.

Was Platon aber noch nicht wusste oder von dem er schlicht nichts wissen wollte, sollte Aristoteles spaeter herausfinden und Lehren. Da sich die beiden in zentralen Fragen erheblich unterscheideten, obwohl Aristoteles Schueler Platons war, macht Aris fuer mich wesentlich interessanter als Platon, denn er war auch das fortschritlichere Genie. Genies von Heute sind etwa Einstein u. seine Frau Mileva Maric, Erwin Schroedinger u. seine Frau, Philipp Reis, Paul Baran & Donald Watts Davies uvm.


"Ich denke, dass du noch nie ganz unten warst, da wo die Existenz bedroht ist."
Damit liegst Du richtig. Ich betrachte das als Glueck und ich danke all meinen Vorfahren taeglich dafuer, was sie geleistet haben, ohne sie waere es mir sonst heute nicht moeglich in einem so schoenen Land zu leben, indem es weder Krieg noch Hungersnot gibt und in dem meine Ziele nicht nur Traeume bleiben, sondern die auch wirklich umgesetzt werden koennen.

Ja, ich danke. Nicht Gott. Den Menschen, die sich, ihr Leben, fuer eine bessere Welt hin gegeben haben... Keinem Herren, nur den Sklaven! In tiefer Verbundenheit, Ihr Leid wird nie vergessen werden. So wahr mir Gott helfe.

Amen

Flucht in die Religion ist immer gut, um fragen zu klären deren Antwort auf Drogen basiert, die ich gern hätte. Oder auch um sich der Strafverfolgung zu entziehen, Klöster als Autonome Bauwagenplätze mit eigener Brauerei und Arbeitskleidung.

Ein gewisser Farin U. gab mal an Holz hacken zu gehen wenns drückt, da er Antialkoholiker und Atheist sei, bliebe im nichts anderes übrig.


Die Wissenschaft klärt fragen, jede Antwort rückt das Problem zeitlich nach vorne.
Warum ist es muffig im Zimmer?
Weil der Teppich schimmelt!
Wieso?
Weil er feucht wurde!
Wieso?
Weil der Raum schlecht belüftet war und die Bausubstanz nicht Atmungsaktiv ist!
Wieso?
Weil der Bauherr schlechte Arbeit abgeliefert hat!
Wieso?
Um Geld zu sparen!
...

Das ist Wissenschaft.

Der Teppich schimmelt, weil Gott (oder Wahlweise der Gott für schlechte Architektur und Baumängel) es so wollte, ist natürlich ein Klärung, die keine weitere Fragen offen lässt. Allerdings kommt der Schimmel dann auch immer wieder!

Erich von Däniken würde jetzt wohl behaupten, dass Außerirdische unseren Planeten regelmäßig mit Raumschimmel beschießen oder ihn versehentlich mitbringen, sollte er damit Recht haben, wäre allerdings zu befürchten, dass die NSDAP wirklich ne geheime Ufobasis auf der Rückseite des Mondes hat.

@schlumpf:

tatsache ist aber, dass auch die liebe Wissenschaft nicht alles beantworten kann. z.B, was man/frau so nach dem Tot noch erlebt, woher das Universum kommt, was der Sinn des Lebens ist etc... Sobald es spirituell bzw tiefgründiger wird, versagt die Wissenschaft und die Religion ist wieder gefragt.

Das ist leider ebenso Fakt wie die Rückständigkeit so ziemlich jeder menschlichen Religion.

Es ist m.M.n. jedoch grundfalsch zu glauben, dass die beiden (wissenschaft u. religion) sich gegenseitig ausschließen!

Im Gegenteil! Man braucht Glaube UND Wissen um die dunkle Seite der Macht zu bezwingen junger Jedi....

Reli fuer Fantsie, die....

"Sobald es spirituell bzw tiefgründiger wird, versagt die Wissenschaft und die Religion ist wieder gefragt."

Sagst Du!
Fakt ist jedoch, das auch die Religion die Antwort darauf nicht geben kann und das was sie versucht an Antworten zu geben entspringt der Fantasie. Um sich zu diesen Fragen selbst eine Antwort geben zu koennen, muss man weder Religioes noch Physiker sein, es reicht aus sich seiner Fantasie zu bedienen.


"Das ist leider ebenso Fakt wie die Rückständigkeit so ziemlich jeder menschlichen Religion."

Wem sollte Religion denn sonst entspringen, wenn nicht der menschlichen?


"Man braucht Glaube UND Wissen um die dunkle Seite der Macht zu bezwingen "

Das Fleisch ist schwach, der Wille ist stark. Der Wille zum Glauben UND Wissen liegt aber nicht jedem, das muss man auch respektieren!
Und bei der Nasa, ESA ect. wird man Projekte wohl kaum auf Religion oder Glauben stuetzen, wenn ueberhaupt, dann auf Wahrscheinlichkeiten denen bestimmte Vorraussetzungen anhaengen, die sich vor allem aus Mathematik und Physik zusammensaetzen!

Wissenschaft und Religioen schliessen sich daher sehr wohl aus, vor allem, wenn es um kostenintensive Projekte geht.

Das Hubble wurde schliesslich nicht ins All gebracht um Ausschau nach Gott zu halten, ebensoweing ist die Mondlandung auf Religioese Ansaetze zurueckzufuehren!

Als ob ein Physiker nicht an Gott glauben könnte...

So ein Schmarrn!!! Versuch doch mal in mehr als immer nur zwei Dimensionen zu denken. Die Welt ist nicht flach sondern rund. Sie ist nicht schwarz und weiss, sondern bunt. Es gibt nicht nur rechts und links, es gibt auch ein oben und unten. Alles ist im Fluss... und der fliesst ins Meer ;-) Andernorts spricht man da glaube ich von Yin und Yang.

"Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft ist blind"

sagte ein gewisser Albert Einstein und verstarb im tiefen Glauben an Gott UND an den Segen der Wissenschaft.

P.S. Falls jetzt wieder irgendwelche Helden der Geschichte Religion mit Kirche gleichsetzen, sei ihnen gesagt, dass wir der Wissenschaft u.a. die Atombombe und den industriellen Massenmord zu verdanken haben. Fazit: Nobody is perfect

P.P.S. Hat es denn nicht auch was religiöses wenn sich z.B. ein Rudel Wölfe nachts zum Mondanheulen trifft? Es gibt definitiv Dinge zwischen Himmel und Erde die man nicht rational erklären kann. Die einen füllen diese Lücke mit Religion, die anderen mit Theorien jeglicher Art.

wissenschaftlich ethische Religion

interessant wie schnell die Positionen (scheinbar) wechseln können!?

niemand hat die absolute Wahrheit automatisch für sich gepachtet und genau deshalb muss es Vielfalt geben und das gilt sowohl für Meinungen, als auch Weltanschauungen und dazu gehört dann oft auch ein typisches Erscheinungsbild und/oder gewisse Rituale.

die Freiheit jedes einzelnen hört aber bekanntlich spätestens und ganz schnell dort auf, wo andere in ihrer Freiheit beschnitten werden, was manchmal leider nur ziemlich subjektiv wahrgenommen wird.

Gewalt ohne Notwehr bzw. Notstand geht allerdings gar nicht und wer das nicht begreift, der hat absolut nichts begriffen und zudem ist nichts schizophrener, als im Namen irgendeiner Ideologie und dann natürlich immer für eine vorgeblich bessere und gerechtere Welt (wo auch immer) einen physischen und/oder psychischen Zwang ausüben zu müssen.

ein Grund mehr auch in der Schule weiterhin zwischen Religion und Ethik wählen zu dürfen, zumindest solange Naturwissenschaften nicht auch als geisteswissenschaftliche Fächer anerkannt sind ;-)

p.s. die Kreuzzüge, die Konzentrationslager und die Gulags und selbst die Atombombenabwürfe haben nicht die Wissenschaft als Ursache, sondern sind wieder die Auswüchse kollektiver idiotologischer Intoleranz!

"Als ob ein Physiker nicht an Gott glauben könnte..."

Davon war doch auch bisher ueberhaupt nicht die Rede.


"Versuch doch mal in mehr als immer nur zwei Dimensionen zu denken."

Ich denke nicht nur ueber 2 Dimensionen hinaus, ich lebe sogar in einer mehr als nur 2 dimensionalen Welt.


"Die Welt ist nicht flach sondern rund."

Aha, und woher wissen wir das?


"Falls jetzt wieder irgendwelche Helden der Geschichte Religion mit Kirche gleichsetzen, sei ihnen gesagt, dass wir der Wissenschaft u.a. die Atombombe und den industriellen Massenmord zu verdanken haben."

Die Wissenschaft haben wir doch Gott zu verdanken, wenn er es war, der diese Welt erschaffen hat. ;-)

Die Atombombe gehoert ganz und garnicht zu den grossen Errungenschaften der Wissenschaft, ebensowenig wie ein "industrieller Massenmord". Im Gegenteil, ohne Wissenschaft gaebe es gar keine Industrie und die ist eben auch nicht vom Grund an nur schlecht. Wenn allerdings, in einem Land wie z.B. China, die Menschen regional nicht mehr ohne Lungenschutz auf die Strasse gehen koennen, dann liegt das Problem vielleicht eher an der Infrastruktur und den Verantwortlichen, statt an der Wissenschaft?!

Tatsaechliche Verbesserungen bescheren uns daher weniger irgendwelche Religionen in der Schule oder sonst wo, nein, fuer derartige Probleme ist eindeutig eine ausgekluegelte und perfekt funktionierende Infrastruktur noetig. Ob die daran Beteiligten und darin lebenden nun Religioes sind oder nicht, spielt eher keine entscheidende Rolle.

Entschuldigung, aber anscheinend ist es Dir selbst nicht gelungen, hierfuer ueber 2 Dimensionen hinaus zu Denken - so mein Eindruck.

"Wissenschaft und Religioen schliessen sich daher sehr wohl aus, vor allem, wenn es um kostenintensive Projekte geht."

Und was sagst du damit? Das know-how ist doch längst vorhanden es mangelt also nicht an Wissenschaft sondern am Willen sie für eine gute Sache einzusetzen. Diese Motivationsaufgabe kann u.U. Religion übernehmen.

naja da fallen mir aber durchaus ein paar und leider auch ganz aktuelle Beispiele ein, wo die Religion die Naturwissenschaft, die sich natürlich immer weiter entwickelt, nicht nur kritisch betrachtet, sondern über die Kirchen und deren politische Lobby hierzulande (noch) erfolgreich be- bzw. sogar verhindert: z.B. embryonale Stammzellen...

@ Heimer

Verstehe ich nicht wie von den Religionen ein derartiger Impuls ausgehen soll, die Religionsfuehrer koennen doch nichts weiter als Reden und das was sie sagen ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei.

Rufux hat dazu ja ein Beispiel genannt und wenn wir mal in Richtung USA blicken, wo die eher konservative Seite sagt, Eheschliessungen unter Gleichgeschlechtern waere fuer sie untragbar, dann Frage ich mich auch, wann die Kirchen dort endlich vom Staat getrennt werden und warum sich immer noch eine Partei als Christlich betitelt, wobei Kirche und Staat hier doch schon lange voneinander getrennt sein sollen?! Die konservativen Menschen hier, da drueben und auch sonst wo auf der Welt, scheinen ja allesamt die Wahrheit mit den Loeffeln gegessen zu haben.

Wenn eine Religion so etwas zulaesst, ist sie aus meiner Sicht sehr fragwuerdig und wenn man auch noch das Religionsoberhaupt Papst Benedikt XVI (Benedikt 16, alias Joseph Ratzinger) dazu befragt, dann kommt dabei leider auch oft nichts besseres bei raus. Fuer mich klingt der Joseph Ratzinger manchmal genauso, wie dieser McCain Clan, was letztendlich bei mir nur noch mehr Fragen aufwirft.

Eindeutig Pro Ethik

Ich habe bewusst das Fach Religon abgewählt. Hätte aber damals gerne das Fach Ethik gehabt.
Heute bin ich Atheist und recht zufrieden damit, auch wenn ich mich ständig verteidigen muss waurm ich es bin.

Statement zum Christentum

Es spricht der Meister Friedrich Nietzsche, der wichtigste Philosoph der Moderne:

"Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche liess Nichts mit ihrer Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht. Man wage es noch, mir von den "humanitären" Segnungen zu reden! Irgend einen Notstand abschaffen ging wider ihre tiefste Nützlichkeit,—sie lebte von Notständen, sie schuf Notstände, um sich zu verewigen ... Der Wurm der Sünde zum Beispiel: mit diesem Notstande hat erst die Kirche die Menschheit bereichert!— Die "Gleichheit der Seelen vor Gott," diese Falschheit, dieser Vorwand für die rancunes aller Niedriggesinnten, dieser Sprengstoff von Begriff, der endlich Revolution, moderne Idee und Niedergangs-Prinzip der ganzen Gesellschafts-Ordnung geworden ist,—ist christlicher Dynamit ... "Humanitäre" Segnungen des Christentums! Aus der humanitas einen Selbst-Widerspruch, eine Kunst der Selbstschändung, einen Willen zur Lüge um jeden Preis, einen Widerwillen, eine Verachtung aller guten und rechtschaffnen Instinkte herauszuzüchten!— Das wären mir Segnungen des Christentums! —Der Parasitismus als einzige Praxis der Kirche; mit ihrem Bleichsuchts-, ihren "Heiligkeits"-Ideale jedes Blut, jede Liebe, jede Hoffnung zum Leben austrinkend; das Jenseits als Wille zur Verneinung jeder Realität; das Kreuz als Erkennungszeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat,—gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgeratenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst ...

Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt,—ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen ... Ich heisse das Christentum den Einen grossen Fluch, die Eine grosse innerlichste Verdorbenheit, den Einen grossen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist,—ich heisse es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit ..."

er hat es am 30. September 1888 auf einen Zettel gekritzelt

die komplette Ladung gibt es hier:
http://www.geocities.com/thenietzschechannel/antig.htm

So jetzt nehmt euch das mal zu Herzen.

Nietzsche, Der Antichrist

Wenn du hier ernst genommen werden möchtest, solltest du dir über einige grundlegende Regeln beim Umgang mit Texten im Klaren sein.
Aus fremden Texten abzuschreiben ist nicht verboten. Wenn es seriös geschieht, nennen wir es Zitieren, wofür Regeln gelten. Man setzt den Text in Anführungszeichen und nennt den Namen des Autors, den Titel und möglichst auch noch die Seitenzahl.
GvH

Liebe Sophie :)

was dachtest du meint Nietzsche mit
"Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt,"

Er meinte genau das was ich getan habe.

Dies Buch gehört den Wenigsten.

Ich kann es auch nicht besser ausdrücken als der Meister selbst.

Im Grunde ist es nicht so, dass du nicht mich, sondern Nietzsche nicht ernst nimmst, er hat 100% Recht

Aus fremden Texten abzuschreiben ist nicht verboten.

Ich möchte dich gerne fragen, wer das Urheberrecht am Text hält.

Wenn ich mich richtig erinnere wurde es im Deutschen Reich aufgekritzelt.

Bekenntnis zum sekularen Europa

Wenn schon Tradition in der Bildung, dann die Tradition der Aufklärung. Europa ist eine Gegend dieser Welt in der die Säkularität im Staat (und somit auch bei der Bildung) an oberster Stelle stehen muss. Denn erst ein säkularer Staat ermöglicht Religionsfreiheit. Das bedeutet: Religion gehört als singuläres Unterrichtsfach in keine Schule. Wer seinen Glauben lebt, wird dies auch außerhalb der Schule tun.
Wer nicht, sollte nicht mit Zwang bekehrt werden. Dies steht eindeutig im Gegensatz zur Religionsfreiheit. In unserer Gegenwart sollte eine religionsfreie Zone (im Sinne keine einseitige Indoktrinierung zuzulassen) gerade in der Schule eine kulturelle Selbstverständlichkeit sein.

Mittelalter ist Teil des Geschichtsunterrichts aber kein Thema für die gesamte Schulzeit

"Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich, und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien..." So schrieb Dr. Martin Luther, der Religionsstifter der Protestanten.

Hip hip hurrah dem Religionsunterricht an deutschen Schulen und der Zwangschristianisierung in den neuen Bundesländern ... Wahlfreiheit zwischen Religion und Philo gibt es in MV- es gibt aber ganz zufällig keinen Lehrer für Philo - also mussen alle in den Religionsunterricht - der Religionsunterricht entpuppt sich dann als Christenlehre durch eine von der evangelischen Kirche (s.o.) autorisierte "Lehrerin" ---- dazu Gottesdienste und Religionssendungen massenhaft in Rundfunk und Fernsehen bei nur 8% Christen in MV.

Die Leute hier lernen jeden Tag mehr, was sie von der BRD zu halten haben. Die ist noch nicht im 20.Jhd. angekommen, ganz zu schweigen vom 21.

mit uns

So schrieb Dr. Martin Luther, der Religionsstifter der Protestanten.
Ja, man sollte sich davor hüten, die Protestanten als "besser" als die anderen Christen zu halten.

es gibt aber ganz zufällig keinen Lehrer für Philo - ist MV nicht rot-rot?
Sehe es positiv: wer nicht den Background hat, dem macht der Religionsunterricht auch nicht mehr zum Christen, eher im Gegenteil ...
Jemand der zu ersten mal hört, dass "Gott" seinen Sohn geschickt hat, um damit dieser die Sünden aller Menschen auf sich nehme, hält dies ggf. nicht für glaubwürdig.

---- dazu Gottesdienste und Religionssendungen massenhaft in Rundfunk und Fernsehen bei nur 8% Christen in MV.

Das Christentum ist in Deutschland zur Folklore verkommen, ich glaube das selbst die Mehrheit der Christen nicht mehr an die Schöpfungsgeschichte oder die Existenz des Teufels glauben oder die Bibel wörtlich glauben. Die Historizität von Jesus ist nicht befriedigend nachweißbar, jedenfalls nicht objektiv.

Stell dir mal vor ein dt. Kanzler würde von einer Achse des Bösen oder vom Kreuzzug gegen das Böse sprechen - undenkbar! er müsste zurücktreten nach der Aktion.

Das die Deutschen nicht mehr an die Existenz des Bösen glauben ist logisch:
Die deutschen Soldaten mordeten sich mit Gottes Segen durch Europa. Dies nütze nichts, denn die gottlosen Kommunisten gewannen.
Nach christlicher Philosophie müssen die Deutschen (oder zumindest 50% von denen) vom Teufel besessen gewesen sein und schmoren demnach jetzt in der Hölle ... das geht natürlich nicht weshalb man von dem ganzen Höllenkomplex ein wenig abgerückt ist.
Auch ist es so das die Mehrheit der Christen Sonntags nicht mehr in die Kirche geht.

Die Leute hier lernen jeden Tag mehr, was sie von der BRD zu halten haben. Die ist noch nicht im 20.Jhd. angekommen, ganz zu schweigen vom 21.

Ganz so einfach ist es nicht. Auch viele Westdeutsche treten aus der Kirche aus.
Die DDR hatte keine bedeutenden Kirchenkritiker, die BRD schon:
http://video.google.de/videoplay?docid=-8977931298437766521
http://video.google.de/videoplay?docid=-2111336733327424382

Aussichtslose Sache

"Selbst wenn die Kirchen den politischen Kampf noch gewinnen sollten, haben sie schon verloren."

Wie vielen Familien haette man mit dem Geld, welches die Kampagne bisher gekostet hat, wohl helfen koennen? Mich ueberrascht es immer wieder, festzustellen, in was fuer einer wiederspruechlichen Welt wir doch eigentlich leben.

ProReli (Teil)Erfolg

ProReli hat nun an die 200.000 Unterschriften gesammelt und damit ist nach deren Verifizierung das Volksbegehren erfolgreich und es muss nun zum Volksentscheid kommen.

der neuste Trick der rosaroten Stadthalter in Berlin besteht nun darin, den dafür bereits geplanten und eben auch aus Kostengründen mit der Europawahl synchronisierten Termin zu torpedieren, um somit eine dann zu erwartende relativ hohe Teilnahme an diesem und diesmal durchaus auch verbindlichen Volksentscheid möglichst zu verhindern.

hier zeigt sich wiederholt und wieder mal deutlich wie Partymeister Wowereit geltende demokratische Spielregeln verbiegt, um seine postneosozialistische Misswirtschaft auf Biegen und Brechen durchsetzen zu können.

es wird höchste Zeit dass er und seine Schickimicki Genossen auch in Berlin von einer demokratischen bürgerlichen Mehrheit aus dem Amt gejagt wird!

Erfolg ohne Mehrheit?

200.000 Unterschriften sind ja nun wirklich kein so grosser Erfolg, vor allem nicht wenn man bedenkt wie diese erreicht wurden.

Diese getrickste Unterschriftensammlung beweisst nur eines, die Kirchen sind ein Auslaufmodel und um dies zu verhinden dringen sie nun mit dieser vollkommen ueberzogenen, unangemessenen und an Argumenten fehlenden Kampangne sogar bis in unser Bildungssystem vor. Diesen Versuch der Aufrechterhaltung von einer Organisation, die seit je her mehr Leid als Freud verursacht hat, ist einfach nicht hinnehmbar.

Die Anzahl der getricksten Unterschriften haben nichts, aber auch garnichts mit Demokratie zu tun, hier geht es um ganz andere Interessen, die nur mit vollkommen ueberzogenen Argumenten ueberdeckt werden.

200.000 Unterschriften sind definitiv auch nicht alle Buerger Berlins, von daher ist abzuwarten wie sicher der Erfolg wirklich ist - der dann ja sowieso keiner ist, da die Anzahl der Unterschriften auch nicht die genauen Zahlen der direkt Betroffenen wiedergeben und auch nicht die Mehrheit der Berliner Buerger und Buergerinnen repraesentieren.

ich denke du solltest dich erstmal über die Modalitäten eines Berliner Volksbegehrens informieren, bevor du (wieder) unqualifiziert rumtönst.

es sind hier zunächst mindestens 170.000 gültige Unterschriften nötig, damit es überhaupt zu einer direkten Volksabstimmung kommen kann und entscheiden tun dann natürlich alle jeweils Wahlberechtigten, so sie ihre Stimme am festgelegten Termin abgeben bzw. per Briefwahl wählen.

das hat nun nichts mit Trickserei zu tun, sondern ist genau die Form von Direktdemokratie, die gerade das linke Spektrum immer gefordert hat.

wenn das zu erwartende Ergebniss ihnen aber nicht in den Kram passt, dann ist das komischerweise auch nicht gut und soll über eine möglichst niedrige Wahlbeteiligung, idealerweise unterhalb der zur Rechtsgültigkeit geforderten Mindestgrenze, verhindert werden und das ist dann tatsächlich (sozialistische) Trickserei!

nochmal es geht hier ausschliesslich um die Wiedereinführung der vom (derzeitigen) Berliner Senat abgeschafften Wahlfreiheit zwischen den Wahlpflichtfächern Ethik und Religion, die so auch in allen anderen Bundesländern besteht und gegen das Zwangsfach (sozialistische) Ethik und es wird wohlgemerkt natürlich auch niemand zum Fach Religion oder etwa in die Kirche gezwungen, auch nicht unter einer (möglichen) zukünftigen CDU/FDP Koalition im Land Berlin und im Bund :o)

Mit dem winzig kleinen Unterschied, das hinter dem Fach Ethik keine rein eindimensional strukturierten und denkenden Menschen und schon gar keine Organisation steckt, so wie die Kirchen und dessen Mitglieder sich nun mal gerne immer wieder auch selbst darstellen.

Wie gesagt, es geht hier nicht um irgendwelche Wahlfreiheiten oder darum solche einzufuehren. Ueber die Gueltigkeit der gelieferten Unterschriften laesst sich sicherlich auch streiten! Ein Erfolg der Volksabstimmung, bei dem alle Buerger und Buergerinnen fuer die Interessen der Pro-Reli Kampangne stimmen ist also noch in sehr weiter Ferne und es ist wohl auch sehr wahrscheinlich das diese kirchliche Organisation Ihre Interessen am Ende bei den Buergern und Buergerinnen nicht durchgesetzt bekommt. Und selbst wenn doch, bedeutet das noch lange nicht, dass dies auch das Beste fuer alle ist.

Ausserdem besteht in den berliner Schulen kein Verbot fuer Religionsunterricht, von daher ist eine Volksabstimmung eigentlich sowieso ueberfluessig. Die Pro-Reli Organisation will doch nur erzwingen, das sie ihre eindimensionale Weltanschauung auch als Schulfach in den normalen Unterrichtszeiten unterbekommt. Sicherlich haben christlich gelenkte Buerger und Buergerinnen auch eher etwas fuer die CDU uebrig, als fuer eine SPD und schon alleine aus diesem Grund sollte es entweder keine Partei geben die solch einen verflechtenden Namen traegt, zumindest aber muss dafuer gesorgt werden das ihre Waehlerschaft nicht auch noch in den Schulen theoretisch herangezuechtet werden. Das Fach Ethik ist Neutral und zuechtet keine eindimensional denkende Wesen heran, die spaeter garantiert dann auch eher die CDU waehlen wuerden, statt eine andere Partei, von daher eignet sich das Fach Ethik vortrefflich zur Aufklaerung, zumindest stellt es ein neutrales aber dennoch umfassendes Bildungsangebot bereit.

du solltest dich mal nach deinem eignen Demokratieverständniss fragen, was du hier an Gedankengängen dokumentierst, ist tatsächlich die Ausgeburt sozialistischer Konditionierung, wobei die glücklicherweise nicht so linientreu ausgeprägt scheint, wie die von richtigen Zonen Zombies!

genau deshalb will ich ein ideologisches Zwangsfach verhindert wissen und im staatlichen Religionsuntericht lernt man natürlich auch etwas über alle anderen Religionen und nur die Mehrheit der Wähler bestimmt den politischen Kurs und was gut für diese Mehrheit ist und sonst niemand!

p.s. ich selbst bin toleranter Atheist und mir sind vernünftige pragmatische Christen oder sonstwas allemal lieber als theophobe Idiotologen.

Wenn die Mehrheit den Kurs bestimmt, dann brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen, oder ist das neuerdings gleichbedeutend, dass dies auch das Beste fuer alle zu sein hat, ohne wenn und aber? Aus Deinen Ausfuehrungen geht naemlich genau das hervor und selbiges hat dann aus meiner Sicht auch einen ideologischen touch...

ps: ...fuer jemanden, der sich hier grosszuegig mit einer Deutschlandfahne aufstellt, wundert es mich nicht, das dieser auch fuer die Kirche steht. Ich vermute mal, dass sie ihren eigenen Kindern wiederum keinen juedischen Namen geben wuerden, ist dem nicht so?

bitte was ich soll für die Kirche stehen?? - ich bin auch in keiner Kirche!!

ich stehe vielmehr für Demokratie, Freiheit und Liberalismus, übrigens genauso wie die deutsche Trikolore, das haben sie euch damals im Staatskundeunterricht wohl auch wieder falsch eingetrichtert, genauso wie dieses marxistische Dogma "Religion ist das Opium des Volkes".

würde irgendeine Landesregierung auf die Idee kommen (christliche) Religion als Pflichtfach an staatlichen Schulen einzuführen, würde ich das genauso ablehnen und natürlich haben auch jüdische Schüler (ausser eben in Berlin) diese Wahlfreiheit, so sie nicht sowieso auf eine jüdische Privatschule gehen, so wie (manche) Christen eben auch auf christliche Privatschulen, was hat das jetzt mit dem Namen meiner Kinder zu tun?

Eigentlich hat man mir ueberhaupt nichts eingetrichtert, was auf Grund meiner Persoenlichkeit sowieso nicht einfach, eher unmoeglich gewesen waere.

Ich bin uebrigens auch fuer Demokratie, Freiheit und Liberalismus, allerdings dann nicht nur auf nationaler Ebene.

Christliche Religion, bzw. Religionen insgesammt gehoeren meiner Ansicht nach in Kirchen oder alternativ dafuer vorgesehene Vereine/Institutionen, jedoch nicht in oeffentlichen Bildungseinrichtungen. Ich bin nicht gegen Religion, nicht das du mich falsch verstehst, solange sie bestimmte Punkte achtet! Leider ist es bei jeder Religion aber oft so, das sie sich in manchen Punkten gegen Demokratie, Freiheit und Liberalismus wendet und darueber macht man sich halt so seine Gedanken...

ein Grund mehr das Schüler, gerade auch die mit Migrationshintergrund, neben den historischen, christlichen und ethischen Werten unserer heute allerdings säkularen Leitkultur, im staatlichen Religionsunterricht auch etwas über die anderen praktizierenden Weltreligionen erfahren, um so vielleicht auch deutlich mehr Toleranz untereinander zu entwickeln, im philosophielastigen Ethikunterricht kommt genau das aus meiner Sicht, zumindest für den weltanschaulich nur mässig interessierten Durchschnittsschüler eher zu kurz und wer mit Religion überhaupt nichts zu tun haben will, der kann ja trotzdem Ethik wählen und sich bevorzugt von (alt)linken (dumm)schwätzenden Idiologen indoktrinieren lassen.

Das Fach Ethik soll doch genau das vermitteln.
Religionsunterricht gab es auch schon als ich noch in der Schule war und den gibt es auch heute noch und trotzdem war und ist das mit der Toleranz untereinander auch heute noch so ein Problem.

Religion in Schulen hatte seine Chance, nun warten wir mal ab was Ethik hervorbringt.

Ich lass mich ja gerne positiv ueberraschen, trotzdem denke ich, dass Religion und Ethik die Probleme in den Schulen und die der Schueler und Schuelerinnen eher garnicht, maximal unnachhaltig loesen werden.

Ethikunterricht gab es zu meiner Schulzeit auch schon, ich verstehe diese merkwürdige Logik wieder nicht, wie soll man denn Toleranz für etwas entwickeln, von dem man keine Ahnung hat und letztmalig es soll weiterhin jeder Schüler zumindest selbst auswählen dürfen, ob er/sie sich nun eher für Religion oder Philosophie interessieren will bzw. muss, genauso wie das auch zwischen einer zweiten verpflichtenden Fremdsprache möglich ist, nicht mehr und nicht weniger.

Ethik hattest Du dann aber bestimmt als Wahlpflichtfach, oder?

Vielleicht haettest Du dann damals besser Ethik genommen?! Ich verstehe nicht, wie man sich ein Urteil ueber ein Schulfach bilden kann, welches man selbst nie belegt hat?!

Toleranz und Wahlfreiheit

vielleicht um dann deinen noch halbwegs tolerablen Gedankenwust oder etwa solche Psychopathen wie diesen völlig ignoranten und geradezu mahnisch intoleranten Borderliner intellektuell ertragen zu können?

mit ethischen Fragestellungen, die übrigens auch nur ein Teilgebiet der Philosophie darstellen, hatte ich dann im Studium mehr als genug zu tun.

für mich persönlich war Reli damals in der Schule die absolut richtige Wahl und willst du oder kannst du es in deiner Intoleranz nicht begreifen?

jeder Schüler soll hierzulande eben diese Wahl haben dürfen!!

Wahlfreiheit gegen Bildung?

Das ist nun wirklich sehr intolerant...
Erwaehnten Sie nicht eben, etwas in Reli ueber andere Religionen gelernt zu haben, warum werfen Sie dieses Wissen ploetzlich alles ueber Board, nur weil jemand nicht der selben Meinung und Ansicht ist wie Sie?
Ist mir unbegreiflich, Sie sind mir in diesem Punkt unbegreiflich!

Edit: Was die Wahlberechtigung betrifft, haben die Schueler und Schuelerinnen schon lange dieses von ihnen herbeigesehnte Wahlrecht. Sie duerfen bereits waehlen, ob sie an Religion teilnehmen oder sie das lieber nicht wollen. Also, was will die Pro-Reli Organisation eigentlich damit bezwecken? Ethik als ganzes vs. Christliche Religion als Teilgebiet? Das waere ja etwa so wie, Mathematik vs. Algebra. Ethik als Pflichtfach ist wie Mathematik als Pflichtfach, da gibt es kein entweder oder!

*EOF*

p.s. Vielleicht haettest Du besser Ethik genommen, um dieses Fach leichter verstehen und auch objektiver darueber urteilen zu koennen, deiner geistigen Entwicklung haette es sicherlich auch nicht geschadet!

"ihr paranoiden rotbraun zugeschissenen Kommunistenärsche eigentlich noch wie absolut lächerlich....Zecken, Zonen Zombies und andere penetranten Links Draussen sollten einfach weiterpennen....frei denken und diskutieren könnt ihr nicht...." so und noch schlimmer schrieb der, der am Religionsunterricht teilgenommen hat, leider aber nicht an Ethik.

Um Himmels Willen, also bloß kein Religionsunterricht an öffentlichen Schulen!

wenigstens aufgepasst, aber meine 0,0 Toleranz gegenüber Kommunisten und Faschisten hat ziemlich wenig mit dem Religionsunterricht zu tun *fu*

Das stimmt so nicht ganz. Ich kann mich noch gut an die Schnupperphase im Fach Religion erinnern und da wurden durchaus auch Themen wie der 1. & 2. Weltkrieg thematisiert und da die Frage, warum Menschen, obgleich Faschisten oder Kommunisten, so schreckliche Taten vollbringen, auch eine philosophische Komponente an sich hat, ist dieses Thema und die Frage nach der persoenlichen Haltung auch im Fach Religion nicht ausgeschlossen.

Allerdings bezweifle ich, dass alle Religionsunterrichtteilnehmer derart unsachlich Argumentieren wie hier von "uasg" Zitiert wurde, zumindest sind mir nur wenige bekannt.

Ich toleriere uebrigens ebenfalls weder Kommunisten noch Faschisten und das obwohl ich nach einer 2 woechigen Schnupperphase im Unterrichtsfach Religion nie wieder Religionsunterricht hatte! Vielleicht aber auch gerade deswegen...

Die Logik, das Fach Ethik wuerde Menschen zu Moerdern und dogmatischen Ideologen machen, begreife ich daher auch nicht.

Warum nicht Voodoo - Wahlfreiheit aber richtig!

Was ist denn das für eine Wahlfreiheit, wenn noch nicht einmal Voodoo angeboten wird. Das ist immerhin moderner und von höherem praktischen Gebrauchswert als der geforderte Religionsunterricht.

Auf zum fundamentalistischen Gottesstaat BRD!!!

Hier werden Begriffe wie Freiheit, Wahl, Wahlfreiheit verhöhnt und in ihr Gegenteil verkehrt: Kinder sind so frei sich mit mittelalterlichem Hokuspokus indoktrinieren zu lassen. Das Beispiel zeigt den desolaten Zustand der maroden BRD recht gut, nicht von gestern sondern von vorgestern.

Religion ist Religion, Ethik ist Ethik und Staat ist Staat. Ich glaub soweit waren wir und im Prinzip auch die Väter und Mütter der BRD schon.

Die Tatsache dass Religion unterrichtet wird ist m.A.n. nicht verkehrt, da sie, v.a. die christlichen, nachweislich einen riesigen Einfluss auf die kultur, das Selbstverständnis und die Ideengeschichte in der westlichen Hemisphäre hatten und immer noch haben. Genauso wie der Islam, der Hinduismus in anderen Teilen...etc. pp
Nachdem die beiden christlichen Kirchen und der Islam bei uns die größten religiösen Gemeinschaften bilden sollte sich der Staat bzw. die Schulen auf sie beschränken. Parteien brauchen 1,5% um öffentliche Unterstützung zu bekommen, warum nicht auch Religionen? Klingt doof ist es auch irgendwie aber so in der Art könnte es funktionieren... Je nach Konfessionsverteilung der Schüler bietet die Schule Klassen an.

Der wesentliche Punkt ist dabei, dass auch oder gerade der säkulare Staat ein gewisses Grundverständnis seiner Bürger benötigt. Das kann man Ethik oder sonstwie nennen, aber NICHT Religion!
Insofern sollte Ethik verbindlich für alle unterrichtet werden vielleicht in Kombination mit Sozialkunde.
Religion ist dann ein vollkommen seperates Fach und nicht-religiöse Schüler machen stattdessen Sport, Geschichtsforschung oder einen Kurs in Werken bzw. Voodoo je nach Angebot und Kapazitäten der Schule...

eigentlich sind die Inhalte der Lehrpläne und nicht zuletzt der jeweilige Lehrer wichtiger, als der Name des Faches, in Berlin und Brandenburg nennt sich dieses verpflichtende weltanschauliche Fach nun LER= Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde, was zwar ganz gut klingt, aber (wie im Sozialismus üblich) eine Mogelpackung darstellt und nachweislich über Religion und deren Hintergründe meist ziemlich wenig vermittelt.
LER kann in Brandenburg aber zugunsten von Religion wenigstens noch abgewählt werden.
in Berlin gibt es Religion derzeit nur zusätzlich und dann zudem streng konfessionell gebunden und das ist eigentlich genau das Gegenteil vom früheren allgemeinen Religionsuntericht, der alle Weltreligionen und natürlich auch allgemeine Ethik behandelt hat und ethisch-moralische Werte werden eben auch noch in diversen anderen Fächern vermittelt.
letztlich ist das aber wieder mal ein gutes Beispiel, dass Bildungspolitik besser auf Bundes- und nicht auf Landesebene geregelt und allgemein gültig beschlossen werden sollte, damit Berliner Abiturienten auch zukünftig in Bayern und natürlich auch umgekehrt studieren können...

Voodoo gegen Totalitarismus

wäre einen Versuch wert, vielleicht hilft das ja, wenn allerdings abgetakelte Stalinsten das Wort "Wahl" nur tippen ist das vielmehr arglistige Täuschung!

von Freiheit haben solche miesen Figuren dann genauso wenig einen Plan wie von Wirtschaft, Kultur und Identität und offenbar haben sie auch keinen Stolz?

nur zur Erinnerung, die absolut grösste Mehrheit der von SED Kommunisten idiologisch "beglückten" Bürger der heruntergewirtschafteten DDR haben sich geradezu euphorisch und freiwillig der BRD angeschlossen und diese historisch nunmal christlich geprägte, realdemokratische Bundesrepublik bestimmt dann natürlich auch für alle Neubürger besagte Leitkultur und dazu mussten unsere ostdeutschen "Brüder und Schwestern" im Gegensatz zu allen Einwanderern nichtmal einen Einbürgerungstest machen, was vielleicht besser gewesen wäre.

ich sagte es bereits mehrfach, pack einfach deine Koffer und verpiss dich z.B. nach Nord Korea, da machen sie sowas wie dich vielleicht noch zum Marx oder auch Mao Oberzombie, oder fahr meinetwegen ganz schnell zur Hölle, soviel Stil hatten im Gegensatz zu euch sozialschmarotzenden Brunnenvergiftern sogar die meisten Scheiss Obernazis, indem sie sich wenigstens selbst vergiftet oder eine Kugel in den Kopf gejagt haben, nachdem ihre Idiotologie gescheitert war!

p.s. entsprechend konditionierte Kinder können natürlich nichts dafür, aber vielleicht beten sie dann mal zum Trost oder möglicherweise sogar viel lieber...

Die affektive Entgleisung mit dem Einbürgerungstest ist sicherlich das Ergebnis der Uasg`schen Provokation, so dass hier auf verminderte Schuldfähigkeit erkannt werden sollte. Zum Glück und entsprechend unserer Verfassung wurde die DDR-Staatsbürgerschaft nie anerkannt, so dass über Einbürgerung auch nicht weiter nachgedacht werden braucht. Es darf aber nicht nachgelassen werden, die Staasi-Verbrechen aufzudecken und aufzuarbeiten, weshalb ich die Merkel´sche Position, die Birthlerbehörde noch einige Jahre zu belassen, teile.
Und so mancher Staasitäter wird noch unruhige Nächte verbringen, denn das Projekt, die zahlreichen und unter höchster Sicherheitsstufe gut verwahrten Säcke mit geschredderten Staasiakten mit Computer aufzubereiten, quasi die Papierschnipsel wieder zu einem Dokumenmt zusammenzusetzen, ist auf einem guten Weg. Die wenigen Mitarbeiter, die das zzt. per Hand tätigen, wären noch bis zum Jahre 3000 + (Hochrechnung Süddeutsche Zeitung vom 15. oder 16.01.2009) beschäftigt. Der Computer wird es in wenigen Jahren schaffen. Vermute, über Uasg u. a. kommt jetzt ein Angstschiss.
T.

uasg hat zwar weder eine DDR- noch eine Stasibiografie und ist nicht einmal Marxist, hat aber dennoch zur Kenntnis genommen, dass es ausweislich der bisherigen Stasi-Ermittlungsverfahren, -Gerichtsverfahren und -Verurteilungen keine nennenswerten Stasiverbrechen gegeben hat, die über den Umfang entsprechender Straftaten in der BRD hinausgehen.

Vielleicht ändert sich das Bild ja noch, wenn die Schnipsel zusammengesetzt sind, aber bisher ist da offenbar weiter nichts außer Propaganda und heißer Luft.
Uasg geht davon aus, dass es angesichts der massiven Propaganda, sicherlich zu Verurteilungen gekommen wäre, wenn tatsächlich solche Verbrechen vorgelegen hätten. D.h. da ließ sich noch nicht einmal mit der in der BRD verbreiteten Rechtsbeugung etwas machen.

schon klar uasg ist eben Stalinist und war wahrscheinlich direkt dem KGB unterstellt *lol*

die in der Tat relativ gnädig verurteilten Mauerschützen und die offiziellen wie auch inoffiziellen Spitzel der Staatssicherheit hat natürlich wiedermal die CIA Propaganda erfunden wie?

die kurz nach der Wende geschredderten Akten dieses totalitären Überwachungsapperates sind aber wahscheinlich alles nur unbezahlte Telefonrechnungen, denn laut diesem Zonen Clown hatte die DDR ja bereits vor der BRD ein wahrscheinlich dann streng geheimes Mobilfunknetz *rofl*

p.s. leider sind viele Straftaten nun auch verjährt, ähnlich wie auch aus der NS Zeit, ausser Mord das verjährt in der BRD nie!

Habe noch einmal nachgeschaut: In der Süddeutschen Zeitung vom 16.01.2009 sind einige Erfolge der bisherigen Rekonstruktion des Schräddermaterials aufgeführt. Z. B. gelang es, einen Bischof (aus Thüringen?) der Komplizenschaft mit der Staasi zu überführen.
T.

"...gnädig verurteilten Mauerschützen.." Bei allen Armeen weltweit ist es so, dass in einem militärischen Sperrgebiet beim Eindringen in den Postenbereich geschossen wird. Warum soll das bei militärischen Sperrgebieten der DDR nicht gelten? Das militärische Sperrgebiet an der Grenze der DDR war sogar bis weit in das Hinterland abgesichert und ein versehentliches oder im Affekt vorgenommenes Eindringen völlig unmöglich.
Jeder, der es geschafft hat die vorgelagerten Sperreinrichtungen zu überwinden, musste ein erhebliches suizidales Potential mitbringen um bis in den lebensgefährlichen Postenbereich zu gelangen.

" ..Bischof (aus Thüringen?) der Komplizenschaft mit der Staasi zu überführen.." Das ist doch wohl kein "Stasi-Verbrechen" und es wird wohl auch Bischöfe geben, die mit Geheimdiensten der BRD oder anderer Staaten zusammenarbeiten.

Zensur

warum wurde hier nun die ganze Diskussion über Gaza komplett gelöscht?

@rufux + div.

Du Rufux bist doch schon lang genug dabei um erraten zu können, warum.
Also bitte.

@Kay

ein paar harmlose Provokationen und leider zutreffende Beleidigungen, zudem in Wortspiele verpackt, sind aber kein Grund alle Beiträge und noch dazu komplett zu löschen, natürlich ausser der übelen Volksverhetzung von diesem Zonen-Ghetto-Gruffti uasg!

wieso Zensur??

Was heißt hier Zensur? Im Grundsatz ist es doch nur zu begrüßen, wenn rechtsradikale Beiträge hier verschwinden. Wer diesen Ton liebt, kann ja alte Nummern von Julius Streichers Der Stürmer lesen.

Zum Schluss gab es sogar Beiträge, die als antisemitisch verstanden werden konnten. Ich finde es ok, dass für Antisemitismus und Kriegshetze hier kein Platz ist,auch wenn dadurch meine Richtigstellungen mit verloren gehen und ich etwas weniger Beispiele für rechte Propaganda und Vorgehensweisen herumzeigen kann.

Ob Moslem, Jude oder Christ,
Sie machen alle reichlich Mist.
Mit dem Agnostiker alleine
Erstrahlt die Welt im neuen Scheine.
Er brennt nicht und er mordet nicht,
Er liebt den Ethikunterricht!

Anhänger der abrahamitischen Religionen sind eine Gefahr.
Auge um Auge, Zahn um Zahn - am Schluss sind sie alle blind und schlürfen Brei!
Jüngstes Beispiel: die blutige Niederschlagung des Aufstandes im Gaza-Ghetto.

Demokraten gegen Totalitarismus

genau das ist der Punkt, an den Beiträgen hat sich nämlich gut gezeigt, wer hier der kreidefressende Antisemit und tatsächliche Faschist im Geist, aber im Unschuldsgewandt eines heuchlerischen Friedensengels ist und das extremistische Vorzeichen ist dabei wie gesagt egal, aber bei diesem Alt(last)Stalinisten ist sowieso Hopfen und Malz verloren, da gibt es keinen Unterschied mehr zwischen rechts und links draussen!

Schon Adorno hat sich vor Faschisten in der Maske der Demokraten gefürchtet!




Betr. folgenden Beitrag: offensichtlich keine Ahnung von Adorno, hätte mich bei einem Rechtsextremisten auch gewundert. (siehe unten)

idiotologisches Eigentor

der meinte damit dann die sogenannte Deutsche Demokratische Republik und die hat allerdings mindestens einen Aufstand blutig niedergeschlagen!

p.s. Theodor W. Adorno war nicht der angebliche Kapitalismuskritiker, den manche gerne in ihm sehen, sondern hat aufgrund der revolutionären Unruhen in der Weimarer Republik, gefolgt von der Flucht vor den Nazis in die USA, vielmehr jeden autoritären Totalitarismus kritisiert, der nebem Faschismus und Nationalsozialismus eben auch Maoismus, Leninismus und den Stalinismus einschliesst!

einige seiner später völlig durchgeknallten und linksextremistischen APO Jünger, aus denen dann wiederum auch die RAF hervorging, haben ihn zu eben jenen Zeiten der Frankfurter Schule sogar als Reaktionär denunziert.

ich bin also in bester Geselllschafft :o)

Also bitte!

Religionen sind doch nicht ausschlaggebend fuer Kriege. Eine Welt wuerde auch nicht im neuen Schein erstrahlen wenn es nur Agnostiker gebe, denn die machen schliesslich genauso viel misst wie jeder andere auch!

Todesopfer sind ausschlaggebend fuer Terrorismus und Kriege. Je mehr Gewalt einem Menschen zugefuegt wird, desto intensiver wachsen Hass- und Rachegefuehle. Das hat nichts, aber auch nicht das geringste etwas damit zu tun, ob jemand Religioes ist oder nicht, das ist ein Naturgesetz, dem fast jedes Lebewesen unterliegt. Leider wissen die Menschen oft nicht wie sie mit diesen Gefuehlen umgehen sollen und tun damit oft sehr vieles falsch. Wuessten Sie mit ihren Gefuehlen umzugehen, dann gaebe es weder Kriege, noch Terrorismus! Leider werden die Gefuehle meist noch zu Machtzwecken und dem Streben nach Profit scharmlos ausgenutzt, deswegen kam es auch zu den beschrieben blutigen Niederschlagungen der Aufstaende im Gaza-Ghetto, der DDR, Birma, der Schotten 1746 ect.pp

Die Menschen sind sich selbst ausgeliefert wenn sie mit ihren Gefuehlen nicht umgehen koennen, sie ihren Kopf gewollt nicht einschalten oder es schlicht nicht schaffen, sie Hoffnung verloren haben, ihnen alls egal ist, werden sie zu Moerder ihrer selbst oder andere.

Oh Herr, Du Irgendwer oder irgendetwas, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun... zu praedigen, hilft da leider auch nicht!

Ihr eigenst im vergangenen Jahr vorgeschlagenes Model der Zensur,
in dem jeder 5 Euro fuer jegliche Beleidigung bezahlt - so denn sie auch stehen bleibt, gefaellt mir immer mehr...

Selbst wenn die Diskussions-Platform hier nun privat sein sollte,
bedeutet das noch lange nicht, dass damit absolute Narrenfreiheit fuer alle einhergehtl

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Heimer meinte am 22.01.2009 16:11

Da stimme ich gdg vollkommen zu.

P.S. Der Charakter bzw. das Niveau mancher Beiträge wird sich nie ändern. Siehe auch der Menschenfresser war ein Offizier der BW, der Dalai-Lama ein Nachkomme Hitlers und alle Mauertoten sind selbst schuld. Alles mehr oder weniger willkürliche Konstrukte aus Halbwahrheiten. Aber gäbs die nicht hätten wir ganz nichts mehr worüber wir uns hier aufregen könnten...;-)

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Gedankengut meinte am 22.01.2009 16:39

Von Halbwahrheiten keine Rede, absoluter Quatsch ist soetwas.

Als waere die Absicherung, Ein- oder Ausreise eines militaerisch kontrollierten Postens ausschliesslich ueber Waffengewalt zu bewaeltigen, vor allem, wenn es sich bei den zu kontrollierenden Menschen um unschuldige und dazu noch unbewaffnete freie Menschen handelt, die in einem vom Militaer kontrollierten Posten mindestens genauso frei sind und auch mindestens genauso viel zu sagen haben wie das Militaer selbst. Wenn geschossen wird, oder auch nur in irgendeiner Weise Gewalt ausgeuebt wird, und sei es nur verbal, ist das schlicht eine Menschenrechtsverletzung und es traegt derjenige die Schuld, von dem die Gewalt ausgeht, nicht derjenige, von dem sie nicht ausgeht. Von der Achtung und Einhaltung dieses MENSCHENRECHTs ist niemand ausgeschlossen, weder der Grenzsoldat, noch der Vater, der den Moerder seiner Tochter umbringen will.

Es ist mir unbegreiflich!

Im Irak soll dieses Menschrecht allerdings ausser Kraft gesetzt werden und Soldaten sollen sich dort einfach das Recht nehmen, sogar dann zu schiessen, wenn auch nur Verdacht besteht. Das heisst. Naehert sich ein Auto einem militaerischen Sperrgebiet und haelt es nicht an, so wird dieses einfach solange beschossen, bis keine Gefahr mehr davon ausgegengen werden kann. Wer dann da tatsaechlich drin sitzt, ob Familien mit Kinder, oder nicht, soll dabei zunaechst keine Rolle spielen.

In wie weit im Irak unschuldige Menschen umgebracht wurden, haben wir ja in den Berichten gesehen, die uns die Medien immer wieder praesentiert haben. Das in einem Krieg immer unschuldige Menschen umgebracht oder verletzt werden, dass kann niemand abstreiten. Siehe aktuelle Gaza Geschehenisse.

Es ist mir auch unbegreiflich, dass die Menschenrechte dort nur bedingt, bis ueberhaupt garnicht greifen und das die Opfer nach ihrem Tot keine Chance mehr haben gegen ihre MOERDER oder URSACHEN vorzugehen. Die verletzten Opfer sind meist nicht in der finanziellen Lage und sie haben oft auch nicht die Kraft dazu sich ueber juristische Wege zu helfen, was den terroristischen Organisationen dann wiederum zu gute kommen kann, denn die Versprechen schliesslich Abhilfe, wenn auch nicht ueber juristische Wege.
Dies fuehrt aber meist gleichermassen zu Menschenrechtsverletzungen, da ihre Anschlaege ebenso neue Opfer hervorbringen, dessen Ueberlebenden dann ganauso auf Bestrafung aus sind und sich wie die MOERDER deren Opfer auch eher an terroristische Organisationen wenden, statt an Menschenrechtsorganisation oder Anwaelte. Dabei handelt es sich um ein Grundproblem, damit Leben zu muessen, wir, hier im ueppigen Deutschland, nicht mal in unseren schlimsten Traeumen erahnen koennen.

Es ist wie ein Uhrwerk, dessen Energie aus der Sonne bezogen wird, erst wenn keine Photonen mehr ausgestrahlt werden, dann erst kommt das Uhrwerk zum Stillstand.

AMEN

Salem aleikum!

Wie hat er das gemacht?

Gedankengut, Du überraschst mich mit diesem Trick, die Zitate sogar mit Icon, wie hat er das gemacht?

Na, ich hab andere Probleme.

Die Gedanken zum Thema Menschenrechte finde ich aber völlig i.O.
8 )

Gnädig, nicht wahr?

Und auf Beleidigungen können wohl auch bald alle hier verzichten.

Frommer Wunsch, wenn wir aber unseren Blick mal in das real existierende Grauen da draussen werfen, Völkermord auf allen Seiten, Ausrottung der liebenswertesten Geschöpfe allenthalben, Vergiftung der Lebensgrundlagen aller Lebewesen, Versklavung der Ärmsten und Schwächsten auf diesem Planeten, Missbrauch von Frauen, Kindern und Tieren, ja, wenn wir den Blick mal auf all diese Grauen werfen, dann sind die zynischen und beleidigenden Entgleisungen hier im Forum mit Mundraub eines hungernden Mädchens vs. Drogen-, Waffen- und Menschenhandel der jeweils beteiligten kriminellen Organisationen zu vergleichen.

Wir bauschen uns und unsere Gegner hier im Forum auf, als wären wir die Götter des belebten Planeten, idiotologische Spinner sind wir deren peinlicher Selbstdarstellungswahn zynisch und abstoßend wirken muss auf die Opfer unseres Lebensstils.

Denn wir sind die Mörder!

Ja, ich weiss, nicht ohne Koepfchen, aber vor allem nicht ohne Emphatie. Die beiden Streithaehne durfte ich nicht zitieren, bei meinen ersten beiden Versuchen hatten selbstverstaendlich alle ein Icon - unser werter Heimer hat ja keines. Ausschliesslich der Erkennung wegen und weniger der Selbstdarstellung - obwohl, zum Bohnern braucht man Wachs.

Du bist ja immer noch auf dieser, "wir alle sind Moerder" Schiene. Wie kommt's? Die Praesidentenwahl der USA ist doch super gelaufen, Menschen afroamerikanischer Herkunft werden nie wieder als Sklaven gehandelt! Die ortsansaessige Feuerwehr in Meschede hat gestern wieder mal einer Katze vom Baum geholfen und in diesem Jahr gibt es sogar eine Verschrottungspraemie fuer Autos die aelter als 10 Jahre sind, das ist noch nicht viel, aber die richtige Richtung. Und wenn die Autoindustrie angehalten ist, wegen der Nachfrage umweltfreundliche Autos Herzustellen, dann sind die Deutschen auch nicht schlecht aufgestellt und anderswo (auch in einst sehr armen Laendern) profitieren die Buerger schon heute von diesem Fortschritt.

Seh's mal positiv, macht Dich bestimmt noch staerker... wir, die Menschheit braucht doch starke Menschen, die den armen Helfen! Ist das nicht viel wichtiger, als darueber zu Klagen wie man es anstellt?

Bleib stark!

Es gibt auch ein Leben neben dem polylog...

Und zum runterkommen gibts ja immer noch das Internet!

8 (


Borneo Orang-Utan Survival Foundation

Und wenn das nicht reicht:

Vage Hoffnung, solange Menschen noch so schreiben und denken!

Wilhelm Busch: Kritik des Herzens

Sie stritten sich beim Wein herum,
Was das nun wieder wäre;
Das mit dem Darwin wär' gar zu dumm
Und wider die menschliche Ehre.
Sie tranken manchen Humpen aus,
Sie stolperten aus den Türen,
Sie grunzten vernehmlich und kamen zu Haus
Gekrochen auf allen vieren.

Wilhelm Busch

"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt. "

Jahrtausende Indoktrination mal 2 und die Menschheit ist dort angekommen wo manche sie heute gerne sehen wuerden.

Der Handel mit Tieren ist eine weitere Form uebelsten Sklavenhandels, die Grundlage bleibt, krankhafte Lebensweise durch Indoktrination ausgehend von Erwachsenen, hierzulande und heutzutage aus wirtschaftlichen Interesse, anderswo mangels alternativer Lebensgrundlage.

Stellt man Tiere unter Schutz, folgt unweigerlich ein Tabubruch der Gesellschaft, ein Schwarzmarkt wird geschaffen. Wir koennen es uns leisten ohne Tierhandel zu Leben, tun dies aber nicht. Menschen in Afrika, Nordkorea oder anderswo, dort wo keine Bankautomaten Geldscheine ausspucken, dort wo Tierhandel Lebensgrundlage ist...

Beispiel Orang-Utans, den Menschen in diesen Regionen kann man es nicht mal uebel nehmen, denn sie werden dazu getrieben, getrieben von der Armut, getrieben von Hilflosigkeit, Hunger, Gier, Neid und Anerkennung.

Schafft es die Borneo Orang-Utan Survival Foundation eine alternative Lebensgrundlage in diesen Regionen zu installieren? Wenn ja, dann wird Sie langfrisstig grossen Erfolg haben, falls nicht, ist der gegenwaertigen Situation kaum beizukommen.

Wie heisst es jedoch so schoen:
"Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt."

P.S. Internet ist more powerful as you imagine...
examples:
http://wstreaming.zdf.de/zdf/56/090121_elrep005_elr.asx
http://de.wikipedia.org/wiki/Toywar

http://de.youtube.com/watch?v=t4pL7YhV7ns&feature=related

Heuchelei: gegen das qoualvolle Leben und Ende eines Rinds im Schlachthof, ist ein Leben und Sterben als Kampfstier fast paradiesisch.

Wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass viele dieser Tierschützer das Grillen von Kindern mit Phosphor im Gaza-Ghetto rechtfertigen und verharmlosen oder einfach ignorieren, sieht man die Folgen fehlenden Ethikunterrichts.

Ein Leben wie einst Gladiatoren es fuehrten, als Sklaven gehalten um dem Sklavenhalter Profit und Anerkennung zu verschaffen. Sklaven ohne kaempferische Faehigkeiten waren auch schon im Jahre 264 v. Chr. noch schlechter dran.

Eigentlich hat sich seit dem nicht viel geaendert. Bis auf das zumindest einer der Gladiatoren mit seinem Leben davon kam, ein Bulle hingegen kommt bei solchen abstossenden "Show-Kaempfen" immer ums Leben, der hat von Anfang an keine Chance. Was eigentlich noch viel dramatischer ist!

Stimmt nicht ganz: das Reglement des Stierkampfes sieht für besonders tapfere Stiere eine Begnadigung vor, die, wenn auch selten, durchaus ausgeübt wird. Der Stier lebt dann ein zur sonstigen Rinderhaltung vergleichsweise freies Leben als Zuchtstier.

Da Fleisch der getöteten Stiere wird verkauft und der Erlös wird meistens für karitative Zwecke verwandt. Gönnt hier jemand den Kranken, Waisen oder Blinden dieses Geld nicht ??


Warum also rassistisch auf den Latinos rumhacken. Diese Schlächterei in den USA dient keinem guten Zweck und erklärt vielleicht das blutrünstige Auftreten der US-Army weltweit: http://www.youtube.com/watch?v=wFCn-Xgicxg&feature=channel

Hinsichtlich der Gladiatoren ist zu sagen, dass es auch viele freiwillige Gladiatoren gab, insbesondere aus dem Adel.

Ich lerne ja gerne dazu!

Allerdings kann man von mir nicht erwarten, dass ich das Bestimmungsrecht ueber Leben und Tod von Tieren, welches sich der Mensch selbst gegeben hat, toleriere, jedenfalls nicht, wenn es fuer derartige Zwecke missbraucht wird.

Hinsichtlich der Bullen bleibt zu sagen, dass sie das nicht freiwillig mitmachen, sondern das sie fuer solche Kaempfe schlicht ausgenutzt werden. Das will doch hier auch niemand in Frage stellen. Oder?

Der Vergleich mit freiwilligen Gladiatoren ist in diesem Zusammenhang nicht geeignet, denn ich sprach vielmehr auch ausschliesslich von den versklavten Gladiatoren - wie man nachlesen kann.

@ Borderliner

Ist die Entwicklung intelligenten Lebens bei ausschließlich pflanzlicher Kost möglich? Ab wann, auf welcher Stufe der Zivilisation, sollte der Mensch Vegetarier werden?

Um sich aus dem Tierreich als Mensch herauszuheben, mussten unsere Vorfahren Fleischfresser sein. Ein Vegetarier steht in der Nahrungskette niemals oben; der Mensch hätte sich zum Fluchttier entwickelt und nur darauf hoffen können, dass die Natur seinen Bestand durch das Wechselspiel von Nahrungsangebot (der Mensch selbst) und Nachfrage bei den Raubtieren einigermaßen mit Schwankungen im Gleichgewicht hält. Vermutlich hätte der Mensch einen Speer und alles was danach kommt nicht ersonnen, wenn er nur seine Verteidigung gegen Raubtiere im Sinn gehabt hätte. Wer den ganzen Tag auf der Weide grasen muss, um auf seine Kalorien zu kommen, hat keine Zeit für Erfindungen.
Da sich aber der Mensch nun einmal kraft seiner Intelligenz an die Spitze allen Lebens gestellt hat, ist es jetzt in der Tat - nicht zuletzt auch zur Selbsterhaltung- höchste Zeit, schonend und sparsam mit allen Ressourcen dieser Erde umzugehen. Darunter zähle ich auch die lebenden tierischen wie pflanzlichen Ressourcen, welche er sich als Allesfresser dienlich machen darf. Das hoch entwickelte Bewusstsein des Menschen erlaubt und verpflichtet zum Denken und Handeln in ethischen Kategorien, wobei diese Kategorien nicht nur auf den Menschen selbst beschränkt sind. Über Letzteres ist sich der Mensch nicht immer im Klaren. Allerdings kann man sich auch fragen, woher denn das Recht auf Leben einer anderen Spezies kommen soll, außer dass dieses Leben unserer eigenen Spezies in irgendeinen Art und Weise zu Nutze ist. Wer legt denn dieses Recht fest, wenn es keine Menschen gibt? Wahrscheinlich ist das Recht auf Leben an die Existenz des Menschen gebunden, denn alle Lebewesen können anderes Leben auslöschen, aber bewusst ein Lebensrecht anderer einfordern, kann nur der Mensch. Damit hat der Mensch zwangsläufig die Aufgabe und zugleich Verantwortung, über Leben und Tod zu entscheiden. Als Atheist sage ich: Es gibt keine Ethik ohne Menschheit bzw. ohne intelligentes Leben im Universum.

Das folgende Beispiel zeigt, wie unethisch das Gewinnen von Tierfellen sein kann. Aber ist es grundsätzlich unethisch, Tierfelle zu gewinnen?
(Oder geht`s hier um das Fleisch?)
L.

http://de.youtube.com/verify_age?&next_url=/watch%3Fv%3DDfzTfxWiLck%26feature%3Drelated

@ L

"Ist die Entwicklung intelligenten Lebens bei ausschließlich pflanzlicher Kost möglich?"

Definiere intelligentes Leben!?!

Evolutionshistorisch kann der cerebrale Wachstumsschub auf kannibalische Ernährungsphasen aller Homo sapiens zurückgeführt werden. Sehr unpopulär und natürlich auch angreifbar. Das gefällt dem Individuum in seiner Selbstdefinition als, wie schrieb L: "die Spitze allen Lebens" natürlich nicht in den Kram.

"Wer den ganzen Tag auf der Weide grasen muss, um auf seine Kalorien zu kommen, hat keine Zeit für Erfindungen."

Hier beschreibt L die Rohkost in seiner extremsten Ausprägung. Vegetarismus ist mit dieser Ernährungsweise nicht zu vergleichen. Tierische Produkte, Fisch, proteinreiche pflanzliche Nahrung, alles je nach Gusto zählt der jeweiligen Definition nach zum Vegetarismus. Um an diese Nahrungsmittel zu gelangen und um sie zu optimieren hat der Mensch viele Geistesleistungen vollbracht und somit dem Treiben der Jäger und Fleischer noch einen hochkreativen Aspekt der Überlegenheits- und Überlebensstrategien hinzugefügt.

In den anderen Punkten stimme ich L weitestgehend zu und möchte hier nur noch abschließend die 2 Frage beantworten:
"Ab wann, auf welcher Stufe der Zivilisation, sollte der Mensch Vegetarier werden?"

Mich persönlich freut schon jeder, der sich gegen Massentierhaltung entscheidet und dies auch in seinem persönlichen Umfeld als alternativlose Handlungsweise projeziert. Das Halten und Töten von Tieren ist im konventionellen Mastbetrieb ethisch eben nicht vertretbar und in meinen Augen eine Barbarei und ein Verbrechen.
Ab wann also?
Ich denke, es gibt abermillionen Vegetarier, die durch ihre Ernährungsweise beweisen, dass fleischlose Kost nicht die Qualität des menschlichen Daseins mindert und sehr gut realisierbar, sowie auch global existenzverträglich ist.
Eine globale Stufe der Zivilisation kann man eh nicht fest machen, da wird es in einigen Kulturen noch Zeit brauchen, eine Minderheit moderner, menschlicher Gesellschaften aber haben langsam erkannt, dass es eine Verantwortung für die gesamte belebte Natur gibt und dass es gerade im Bereich des Konsums machtvolle Hebel gibt, die gegen Zerstörung der Lebensgrundlagen sinnvoll ansetzen.
Der eine definiert sich halt als Teil eines Ganzen, der andere als Konkurrent der Mitkreatur. Aus unserer exorbitanten Überlegenheit über alle anderen Lebewesen entsteht eben auch große Verantwortung, so ähnlich hat es Spiderman gesagt und damit bis Peter

Euer LordBord

Jesus lebt und spricht: "Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert" (Mt 10,34).

Dr. Martin Luther, der Religionsstifter der Protestanten: "Erstlich, daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke sehe ewiglich, und solches soll man tun unserm Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien..."

Rabbiner Yisrael Rosen am 26.03.2008 in der Tageszeitung Ha'aretz: "Alle Palästinenser müssen getötet werden – Frauen, Kinder, selbst ihr Vieh“
Eine große Zahl bekannter israelischer Rabbiner hat Rosens Meinung zugestimmt, und dass dies Bestandteil der jüdischen Rechtssprechung sei.

Am 27. Januar hat der bekannte israelischeMilitärkommentator Amir Oren in der Tageszeitung Ha'aretz geschrieben, im israelischen Militär werde die Liquidierung des WarschauerGettos durch die SS studiert, um sich auf die Besetzung dichtbesiedelter palästinensischer Städte vorzubereiten.

Mit graut vor den Religiösen der auf den Erzvater Abraham (Fiede sei mit ihm) zurückgehenden Religionen. Kinder, die keine Wahlfreiheit haben, mit so etwas zu indoktrinieren, ist menschenverachtend und absolut nicht zeitgemäß. Daher Religionsunterricht frühestens ab 18, wenn überhaupt!

das Wort zum Sonntag Vol III oder die Dekadenz der Ethik

es scheint ja hier von dem ein oder anderen, der sich offenbar auch noch für besonders intelligent und/oder erleuchtet hält, das Bestreben zu geben, alle menschliche Kultur, angefangen von Religion bis hin zu modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vor allem dann auch deren Weiterentwicklung, wozu natürlich auch immer wieder Tierversuche nötig sind, so ähnlich wie bereits im Mittelalter geschehen, prinzipiell in Frage zu stellen?!

biologisch gesehen gibt es sicher keinen wirklich dramatischen Unterschied zwischen Menschen und Tieren und genaugenommen auch nicht wirklich zu Protozoen oder Pflanzen.

der Unterschied zwischen der Menschheit und der Flora und Fauna besteht also nur in der Intelligenz und damit Kulturleistung, die historisch und regional durchaus unterschiedliche Ausprägung und vielleicht auch Auswüchse haben kann und in Spanien gehört dazu eben der Stierkampf und nicht nur in Asien durchaus noch viel blutigere und auch brutalere Rituale und dagegen ist zumindest die europäische Massentierhaltung, wozu auch die bei unserer Bevölkerungsdichte natürlich industriell organisierte Schlachtung gehört, streng gesetzlich geregelt und für die Tiere zumindest schmerzlos.

überall auf der Welt ist der Homo Sapiens als Allesfresser bekannt und steht evolutionär am Ende fast jeder Nahrungskette und auch das ist wissenschaftlich bewiesen und rechtfertigt möglicherweise auch überhaupt erst seine naturphilisophische Daseinsberechtigung und so ähnlich steht es schon im Alten Testament, zu dessen Zeiten man auch mit Menschenopfern nicht zimperlich war, soweit ich das aus dem Religionsunterricht noch richtig erinnere?!

es wird natürlich niemand persönlich gezwungen diese Stellung zu akzeptieren und auch zu leben, denn die gesellschaftlichen und persönlichen Freiheiten schliessen auch die Ernährung weitesgehend, allerdings dann aber auch sozialkompatibel mit ein und das ist gut so.

idiologische Sektierer und Missionierer, die solchen globalen Konsens in Frage stellen, sollten sich allerdings nicht wundern, wenn andere Idiotologen dann auch die Menschenrechte (wieder) in Frage stellen wollen, oder wieder andere vielleicht auf die Idee kommen Vegetarier zu schlachten und zu verzehren, oder aber sie als Ersatzteillager für kompatible Organe zu sehen, weil i.B. Veganer eigentlich nicht mehr alle biologischen Kriterien eines Homo Sapiens erfüllen?!

Fakt ist jedenfalls der Versuch Kleinkinder streng vegetarisch oder sogar vegan ernähren zu wollen, ist zumindest gesundheitsgefährdend und sollte hierzulande vielleicht sogar als Kindesmisshandlung unter Strafe gestellt werden, genauso wie Wunderheiler, die Eltern z.T. lebensbedrohlich kranker Kinder mit Pendeln und sonstigem Hokuspokus irgendwelche falschen Heilsversprechen machen, dazu gehören dann allerdings auch erzkatholische Exorzisten!

p.s. ProReli hat die Zustimmung in der Bevölkerung in den letzten Tagen vor der Deadline der Unterschriften Initiative, nach eigenen Angaben noch auf über 300.000 steigern können und auch der nun unvermeidliche Volksentscheid wird erfolgreich sein, dessen bin ich mir ziemlich sicher...

Das frist der Hund nicht! Ohne Worte!
Aber das sind wir ja von Ihnen, indoktrinierendes und oben drein auch noch erwachsenes Geschoepf nicht anders gewohnt.

Den Bloedsinn, Kinder die ausgewogen vegetarisch Speisen, waeren gesundheitsgefaerdet, muessen Sie hier erstmal mit einer Quelle belegen. Denn meines Wissens ist eher umgekehrtes der Fall und vielleicht waere es ja tatsaechlich sinnvoll mangelnde Nahrungsversorgung unter Strafen zu stellen, bei gleichzeitigem Verbot der Massentierhaltung- und Schlachtung.

Eine Volksabstimmung koennte den Rubel sogar ins Rollen bringen, natuerlich sind hier Aktivisten gefragt, die dem Volk immer und immer wieder den Spiegel vor Augen halten, wie z.B. etwas weiter oben geschehen, "A bull's revenge ala Youtube"!

http://de.youtube.com/watch?v=t4pL7YhV7ns&feature=related
und solchen Abartigkeiten:
http://de.youtube.com/watch?v=ZWdmqW3QOuw&feature=related

Rituale? Dann liess mal die Kommentare unter den Filmschen! Wer Missbrauch fuer ein Ritual haelt, dem sein Gehirn ist dann auch durch und durch indoktriniert worden...

P.S. Aktivsiten gibt es uebrigens nicht nur hier, es gibt sie ueberall und wird es immer geben!

Auch Veganer sollten sich ihrer Verantwortung gegenüber der Schöpfung bewusst sein, wenn sie einen lebenden Salat abschneiden oder die Früchte von Qualzüchtungen, wie Apfelbäumen mit durch die Fülle an Früchten zu Boden hängenden Ästen oder Himbeeren von der Größe eines Auges verzehren.

Von Luft und Liebe sollen schon viele gelebt haben. Zunehmende Luftverschmutzung wird dann allerdings zum doppelten Problem, bleibt die Liebe.

es soll ja auch vegane Vegetierer geben, die auch ihre Hunde nur mit Salat und Früchten füttern wollen und das verstösst übrigens eindeutig gegen die artgerechte Tierhaltung im Tierschutzgesetz.

die menchenrechtskonforme Ernährung von hilflosen Babys, Kleinst- und Kleinkindern ist allerdings nirgendwo speziell gesetztlich geregelt, allerdings orientieren sich vernünftige Eltern normalerweise am Lebensmittelrecht und üblicherweise auch an wissenschaftlich verifizierten Erkenntnissen und die sind ausser auf seriösen Seiten im Internet auch in jedem Physiologiebuch oder vernünftigen Ernährungsratgebern und selbst in den meisten Kochbüchern nachzulesen und das gilt durchaus auch schon für den ungeborenen Embryo bzw. die schwangere Mutter.

p.s. die dekadenten Sektierer von Peta&Co versuchen ihre Idiotologie doch immer wieder mal mit Unterschriftenaktionen und auch mit geradezu peinlicher Promi Penetranz durchzusetzen, eine qualifizierte Mehrheit werden sie aus diversen Gründen allerdings niemals bekommen...

Es gibt fuer alle Menschen nur eine Schoepfung und das sind seine/ihre Eltern und ja, auch Veganer sollten sich ihrer Schoepfung bewusst sein, kamen doch auch sie aus einstigem Urbrei, dem auch alles andere entspringt, das wir sehen, hoeren und fuehlen koennen.

Und ganau darum geht es doch!
Sich der Besonderheit von Leben & Lebensraum bewusst werden, statt weiterhin danach zu Streben Leben zu Schlachten und Lebensraeume zu zerstoeren... Warum haben wir denn sonst all diese Krisen? Vom Gammelfleisch angefangen, ueber vom Aussterben bedrohte Tiere, bis hin zur Klimaveraenderung, sowas passiert doch nicht von selbst, das sind keine natuerlichen Prozesse die man fortfuehren unterstuetzen muss...

die Krisen haben wir weil wir eigentlich zu viele sind für diesen Planeten und zudem alle immer mehr Ansprüche haben, was aber solange kein Problem darstellt, solange man die Regelkreise versteht und sie möglichst intelligent nutzt und nicht nur egoistisch ausnutzt, wozu der einzelne Homo Sapiens gerade auch in einer Horde bzw. Stamm/Gruppe/Familie aber neigt und das ist evolutionär durchaus sinnvoll und eben auch sehr erfolgreich, wie sich an der bisherigen Bevölkerungsentwicklung der Menschheit zeigt und dann eben auch der Beweis, dass jeglicher idiologischer Staatskollektivismus niemals funktionieren kann!

Einen so überzeugenden Beitrag für den Sozialismus hätte ich @rufux bisher nicht zugetraut. Das klnigt ja fast schon ein wenig nach Kropotkin.



Das Billig-Hundefutter besteht oft fast vollständig aus pflanzlichen Zutaten mit nur ca. 4% Fleischanteil und kommt damit dem Ideal einer vegetarischen Hundeernährung schon recht nahe. Nebenwirkung ist die Vervielfachung des Volumens der Hundescheiße mit entsprechenden zusätzlichen Kosten für die Straßenreinigung großer Städte.

@ rufux

Soweit kann ich Folgen und wuerde Dir einerseits sogar zustimmen, wenn ich mich dabei nur nicht in diesen Konflikt (nennen wir's mal) mit Ethik und Moral begeben wuerde. Seien wir doch mal ehrlich, koenntest Du eine Kuh Schlachten, sie Zerlegen, ihr die Eingeweide entnehmen und dabei ganz trocken sagen, so ist nun mal der Regelkreis?

Hast Du eigentlich gewusst, dass Daenische Doggen in der Regel nicht aelter als 7 Jahre werden, weil sie wegen ihrer Groesse an einer Herzmuskelerkrankung leiden und fuer sie fast ausschliesslich nur eine hochqualitative Fuetterung, sprich eine vegetarische Fuetterung in Frage kommt?

Pragmatisch gesehen

Also ich bin für eine Reduktion der Bevölkerungszahl auf ca. 1 Milliarde Menschen, wie wir es vor ca. 300 Jahren hatten, damit die Grundstückspreise fallen und die Staus auf den Straßen aufhören. Der Bevölkerungsschwund sollte sich gleichmäßig über dem Erdball verteilen.
Erreichbar ist das in kurzer Zeit, wenn jeder Mensch nur ein Kind zeugt bzw. gebärt.
GvH

1 Milliarde Menschen

Sag das mal dem Paparatzi!

Da schließt sich der Kreismuskel, Religion ist institutionalisierter und pseudospiritueller Stuhlgang der ach so vernunftbegabten Spezies homo sapiens.

Birth Control

die Frage ist jetzt wie erreicht man eine möglichst wirksame Regulierung der Bevölkerungstruktur, wenn das nicht ungebremst weitergehen soll mit dieser Bevölkerungsexplosion, was es gerade in den Entwicklungsländern natürlich so nicht kann, so man dort nicht immer wieder Hunger und noch mehr Kindersterblichkeit einfach stillschweigend in Kauf nehmen will?!

das geht besonders effektiv per totalitärer Reglementierung, verbunden mit strenger Selektion und Strafe ggf. mittels Wegsperren in Arbeitslager oder Zwansgsumsiedlung und auch Sterilisation, so wie es im Sozialismus vielfach üblich war und leider noch ist und/oder durch den Genozid ganzer Bevölkerungsgruppen, wie es eben im Nationalsozialismus und Stalinismus und auch Maoismus grausamst praktiziert wurde.

die beste und sicher auch sozialverträglichste Geburtenkontrolle ist allerdings Wohlstand in Freiheit, verbunden mit gesellschaftspolitischer Sozial- und Altersabsicherung, da muss man als gesunde Gesellschafft aber wiederum aufpassen, dass man nicht übers Ziel hinausschiesst und sich gar keiner mehr bzw. nur noch die Schmarotzer vermehren, die dann eigentlich auch die Spekulationsblasen erst richtig aufblasen, wenn ihr Konsum nur noch über Kredit finanziert wird.

in einer hochentwickelten und arbeitsteiligen Gesellschaft muss zudem auch niemand selbst schlachten, wenn er das nicht will, genausowenig wie auch keiner eine Operation an seinen herzkranken Angehörigen oder Haustieren durchführt und zukünftig kommt das Fleisch möglicherweise sowieso eher aus der Zellkultur.

jedes vom Menschen gezüchtete Haus- oder Nutztier, wäre in freier Wildbahn nicht mehr lebensfähig und auch Wildformen sterben immer wieder aus, wenn ihre ökologische Nische aus welchen Gründen auch immer nicht mehr existiert, auch das gehört zum Leben, so wie der Tod und natürlich töte ich Tiere, wenn ich sie essen will und es sonst keiner macht und übrigens höchst wahrscheinlich auch Menschen, wenn sie mir persönlich oder meinen direkten Nachfahren nach dem Leben trachten!

Weniger ist mehr!

Dieses Credo der Vernunft ist in manchen Hirnen anscheinend noch nicht angekommen und wird auch weiterhin mit religiös anmutendem Eifer bekämpft werden. Dass unser System hier versagt hat wird von weltweiten Katastrophen und Misswirtschaft hinlänglich bewiesen. Es gibt aber Planspiele, die ein globales Gesundschrumpfen, und damit ist nicht nur Geburtenkontrolle gemeint, komplett durchrechnen und letztlich mehr Lebensqualität für alle Kreaturen voraussagen. Wer das verhindern will?
Die dekadenten und fetten Eliten, zu denen ich mich auch zähle. Abgeben, Teilen, solidarisches Miteinander ist ein schwer zu erlernender Aspekt menschlicher Geistesleistung und wird auch schnell wieder verlernt. Die Industrienationen haben gestohlen, geraubt und gemordet für den "realexistierenden Wohlstand", dies als Heilslehre für eine globale Entwicklung zu verkaufen, ich nenne den Bock den Gärtner!

"[...] sozialverträglichste Geburtenkontrolle ist allerdings Wohlstand"

Gerne, aber bitte nicht den verlogenen, kranken, verdorbenen und tödlichen Wohlstand unserer Gesellschaft!
Wohlstand sei da erstmal neu zu definieren, vor allen Dingen in direktem Bezug zur Menschenrechtscharta und zu anderen ethischen Überlegungen.


"und übrigens höchst wahrscheinlich auch Menschen, wenn sie mir persönlich oder meinen direkten Nachfahren nach dem Leben trachten!"

Na, wenn sich da mal nicht einer zu weit aus dem Fenster lehnt...

Unser aller Lebensstil gefährdet aktuell die nachfolgenden Generationen existenziell, da hätte man viel zu tun, wo wir wieder bei Stalin und Hitler wären...
Und vor allen Dingen müßte man sich konsequenterweise selbst hinrichten, denn wir Wohlstandsaffen irren kopflos herum im zerstörerischsten und lebensfeindlichsten System bestehend aus Gier, sinnlosem Wachstum und Dummheit.

Bitte storyofstuff.com anschaun!
Könnte helfen!

Schmarotzer, wenn ich so was schon höre!
Aber man will sich ja nicht mehr aufregen.

Jetzt erst mal ne leckere Pastinakenpfanne mit Hanfspeck und Weizenchiliwürstchen, dazu ne Sosse aus Perlen vor die Säue, bis Peter!

http://www.youtube.com/watch?v=9Z-2ZCdBQoA

http://www.youtube.com/watch?v=sHNY1Xt-Y-o&feature=related

Die Weltbevoelkerung regelt sich doch von ganz alleine, sie ist im wesentlichen abhaengig von der Lebenserwartung, der Kindersterblichkeit und der Wanderungsbewegung. Eine baldige Einfuehrung besonderer Massnahmen um die Fertilitaetsrate zu beeinflussen, muessen auch nicht erwartet werden.

Man koennte in diesem Zusammenhang auch etwas mathematisch an die Sache herangehen. Eine Frau waere theoretisch in der Lage wieviele gesunde Kinder zu gebaeren, bei einem adaequat verlaufenden Frauenanteil von ca. 50% ueber einen Zeitraum von 50 Jahren? Zu Beruecksichtigen waeren noch einige nicht unerhebliche Details, etwa das Frauen laenger leben als Maenner, ob der gebaertuechtige Frauenanteil durch die Geburtenrate steigt oder sinkt, wie sich der Kinderwunsch entwickelt, die Maenner auch in Zukunft Potent bleiben, Frauen gewollt sind Kinder zu bekommen (ich hoere immer wieder aus der Gesellschaft, das es immer schwieriger wird, den passenden Deckel zu finden.... ect. pp

p.s. Es waere sogar denkbar, das die Menschheit eines tages vom Aussterben bedroht ist. Was machen wir denn dann? MC Doof will ja jetzt auch wieder so richtig deftig in Europa einsteigen und etliche Filialien eroeffnen, bleibt nur noch abzuwarten ob Fastfood nun wirklich nicht impotent macht, zumindest macht es nicht schlauer, soviel steht ja mal jetzt schon fest ...

gesellschaftlicher Wohlstand und Geburtenrate stehen sich aber heute fast überall in der freien Welt geradezu reziprokproportional gegenüber und manche dieser ewigen Umverteilungspropheten wollen ja nichtmal den Unterschied zwischen persönlichen direkten Nachfahren und potentiellen Sozialkassenbeitragszahlern verstehen, sie werden wahrscheinlich ihre ganz persönlichen Gründe dafür haben, ich für meinen Teil bin jedenfalls erstmal weder für die Sozialisierung von Vermögen noch von Kindern!

p.s. ich schrieb ja bereits die Palästinenser einfach in die SED-Ghettos nach MV umsiedeln (ausser Hamas Aktivisten, die Israel dann gerne nochmal ohne zivile Schutzschilder aus Frauen und Kindern angreifen können) allerdings dann HartzIV ersatzlos und auch gleich für alle hier streichen, denn das hat in Gaza auch niemand und damit wären gleich zwei Probleme gelöst, ich schätze allerdings dazu gibt es hier wie dort eher keine Mehrheit und das ist vielleicht doch wieder ganz gut so...

Warum wählen Vegetarier für ihre Speisen immer Namen, die für tierische Kost üblich sind, und warum richten sie ihre Speisen so an, dass diese eine tierische Kost imitieren?
Ist es dann leichter, Vegetarier zu sein?
T.

Manipulation, selbst an der Form von Speisen wiederzuerkennen?
Ich vermute, die Antwort ist auf die Banane, Gurke oder Moehre zurueckzufuehren, die Zubereitungsart soll natuerlich auch kein Kunstwerk darstellen, man moechte schliesslich noch am selben Tag essen. Keine Macht der Indoktrination!!!
G.

ich würde eher sagen das ist Autosuggestion, genauso wie sich diese idiologisch motivierten Vegetarier ihre Fleischeslust zusätzlich durch negativ besetzte Klischees auszureden versuchen und dabei dann nicht merken, wie sich ihre genussfeindliche Verbitterung irgendwann in ihren eingefallenen Fratzen wiederspiegelt.

aber jeder wie er will und die Wahrheit liegt wie so oft auch hier irgendwo dazwischen, denn die meisten Bundesbürger essen sicher zuviel Fleisch und vor allem zu fett, aber das gilt auch für immer vegetarische Pommes und genauso für den Sojavegieburger.

p.s. für viele Veganer sind selbst Vegetarier übrigens auch "Mörder", mit ersatzreligiösen Fundamentalisten lohnt sich eben doch keine vernünftige Diskussion und sowas ist übrigens dann imho noch ein Grund mehr für ein Wahlpflichtfach allgemeine Religion!

Blöde Frage, einfache Antwort!

"Ist es dann leichter, Vegetarier zu sein?"

Ja!

Für alle Wechselwähler noch einmal, Fleisch braucht kein Mensch!

Doppelmoral

Und bei schiet Wetter laufen Vegetarier auch nicht in Stoffschuhen rum.
T.

Plural oder Singular?

...die der/die hier natuerlich alle persoenlich kennt?!
tsss...
G.

Keine Moral?

Kauf doch Deinen Dreck, ohne mich zu behelligen.

http://www.vegane-zeiten.de/xtcommerce/index.php

Meine Schuhe sind schon lange vegetarisch und wetterfest!

Wat et all givt.

Und gleich noch die meiner Freundin hinterher, mit Stahlkappe und 14er Loch, um potentiellen Vergewaltigern kräftig in die Eier treten zu können!

Photo folgt, muss nur noch eine schöne Kulisse suchen!

eher bigotte Doppelmoral

aber eine gute Geschäftsidee mit billigem Kunstleder aus Baumwolle, die möglicherweise trotzdem von Kinderhänden in Indien oder Bangladesh, zumindest aber in den imperialistischen USA (wahrscheinlich noch von schwarzen Sklaven) geerntet wurde und neuen Polymerkunststoffen des kapitalistischen Rechtsnachfolgers der faschistischen IG Farben und dann von rumänischen oder türkischen Zwangsarbeitern zusammengenäht und zuletzt vielleicht in Deutschland oder auch England von sowas wie ein Euro Jobbern mit einem möglichst grossen Gesinnungslabel versehen und verpackt werden, entsprechend mehr Profit zu machen.

da soll noch mal einer sagen die Alternativen seien alle Antikapitalisten, das ist doch mit den ganzen Antifa Klamotten und dem meisten Biofood nicht anders, es lebe die Marktwirtschaft und das ist ja prinzipiell auch gut so und wer weiss, wenn dieses Kunstleder wirklich strapazierfähiger als echtes Leder sein sollte, vielleicht läuft ja bald auch Armee und Polizei, weltweit wenigstens mit Antimörderstiefeln in ihre Einsätze :o)

p.s. potentiellen Vergewaltigern kräftig in die Eier treten ist eurer kranken Logik folgend dann übrigens potentieller Massenmord *lol*

Borderliner, das haut jetzt selbst mich aus den Schuhen! Koestlich und gut pariert... soviel zum Thema gesunder Kapitalismus!

Na, lass ich mal die Beschimpfung weg und bleib bei den Fakten.

Das Obermaterial ist atmungsaktiv (Vegetan Micro) und strapazierfähiger als Leder, hält länger und die Füße sind auch nicht so stinkig, wie bei Tierhaut. Da ich lange Jahre Springerstiefel trug, kann ich das gut vergleichen! Die Schuhe sind 4 Jahre alt und wenn man sie abwäscht sehen sie trotz täglichen Strassenkampfes aus wie neu.

Wat dä Bur nit kennt...

Meine Lederschuhe hielten im Schnitt nur 2 Jahre, bei täglichem Gebrauch wohlgemerkt!


Ja, sie sind scheisse teuer!

@ rufux
Aha, das bedeutet Dir also freie Marktwirtschaft? Wie daneben ist dat denn!

...potentieller Massenmord...

Versteht den noch wer?


Na, egal. Ich wünsch Euch allen eine gute Nacht.

polylog, ich komm nicht los von Dir!


Edit:

Der kann s einfach nicht lassen.
Herr rufux, Sie haben ja so recht. Die Schuhe werden zwar in GB gefertigt, die Arbeitsbedingungen sind aber unter Garantie unterirdisch! So, wie bei den "Linken" T-Shirts in Bangladesh gefertigt wurden, wahrscheinlich von Kindern. Daher habe ich den "Linken" auch eine Hassmail geschickt, wenn es Ihnen recht ist und werde die auch nicht wählen, wenn die sich nicht öffentlich und bei mir entschuldigen. Arschlöcher!


Wir sind halt alle Mörder! Wat willze machen?


Nachtrag:

Es gibt natürlich auch Ausnahmen!

http://www.vegane-zeiten.de/xtcommerce/index.php?cat=c14_Bionat.html

Bionat und volle Hanf Dröhnung

coole Sache, die sehen auch genauso aus wie befürchtet und die raucht der echte Ökofreak dann einfach wech, wenn sie ausgelatscht sind bzw. wenn er damit mal in eine Pfütze getreten ist und sowas meinte Miss T. wohl mal ursprünglich...

p.s. ich dachte immer von Kunstleder bekommt der normale Mensch viel eher Schweissfüsse und Vegetarier haben die doch angeblich sowieso nicht, oder riecht man die nur nicht, wegen der hochdosierteren makrobiotischen Verdauungsfurzorgien?

Fragen über Fragen die keinen interessieren und hier dann auch absolut off topic sind!

G.v. B.

Wie recht der Agitator der Belanglosigkeit wieder hat.
Er sei der Sieger jeder Runde und rüttel sich darob die Siegespalme der, wie er selbst pathologisch bekundet, ach so potenten Überlegenheit in Herrlichkeit, geistig Armer!


Wohin?











Ja, wohin???




Wohin der Bus fährt, mit dem der wissen will was Er irgendwann mal gedacht/gemutmaßt hat?

der Bus bzw. Zug ist längst abgefahren

ich glaube du verstehst weder im realen Leben, noch hier worum es geht, denn das hier ist kein Online Game, wo es sich um High Scores oder sowas dreht.

du nimmst dir aber höchst wahrscheinlich nicht nur hier gerne mal raus, das Leben Anderer, mit derben Beschimpfungen und Beleidigungen zu kritisieren und versuchst sie auch noch in dieser idiotopathologischen Art und Weise zu missionieren, möglicherweise ist das aber auch nur eine Art Selbsttherapie eines ewigen Loosers wohlbehüteter gutbürgerlicher Herkunft?!

wie auch immer, jedenfalls solltest du wenigstens die Reakationen auf deine "Meinungsäusserung" ertragen (tolerieren) können, ohne immer gleich von neuem loszujammern, denn nicht jeder findet das alternaiv bis dümmliche Bewusstsein eines irgendwo in der Pubertät hängengebliebenen vegetarischen Ü40 Antifa Ersatzmessias in Springerstiefeln aus Plastik erstrebenswert.

die dazugehörige bigotte Doppelmoral, die hier deutlich wird und sich prinzipiell vom Markenfetisch der sogenannten Konsumjunkies in nichts unterscheidet, was du in anderer Form den bürgerlichen angeblichen "Spiessern" zumindest aber "Mördern" immer gerne vorhälst bzw. generell unterstellst.

wie du persönlich dein offenbar ziemlich freudloses Dasein mit permanenter schizophrener Selbstverarschung und idiologischen Lebenslügen fristest, soll mir egal sein und das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden (dürfen), aber ich will keinesfalls so leben (müssen), denn das ist in meinen Augen tatsächlich nur wie ein Schaf auf der Weide dahin zu vegetieren (und zu furzen) und zwischendurch mal ein paar alberne Bocksprünge zu machen.

p.s. obwohl ich deine zukünftige (bis auf weiteres) Wahlentscheidung, so weit erstmal klar begrüsse, halte ich den Grund dafür dann doch wieder für eher oberflächlich und das passt auch wieder gut zu deinen Gesinnungsgenossen bei der Antifa Berlin, deren studentischer Arm im auch neu zu wählenden StuPa, als wohlgemerkt einziges erklärtes Profilierungsthema das Ziel hat Thor Steinar Klamotten vom Uni Campus zu verbannen (die da sowieso eher keiner trägt).
deren Sorgen möchte ich haben!

Inflation der Plebiszite

das nächste Volksbegehren läuft bereits und hat zum Ziel das ohnehin ziemlich löchrige Rauchverbot in Gaststätten im Bundesland Berlin wieder abzuschaffen:

http://www.genussinitiative-berlin.de/

ich bin mal gespannt was da noch so alles kommt, vielleicht irgendwann ein Volksbegehren um diese Volksbegehren auch wieder abzuschaffen?

Die Papisten zeigen jetzt wieder ihr wahres Gesicht, indem sie "Traditionalisten" freihe Hand gewähren und bischöfliche Holocaustleugner in ihre Reihen aufnehmen. Statt solche Organisationen Kinder das Gehirn waschen zu lassen, sollte man prüfen, ob deren Lehren und Agitation mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar ist.

Volksverhetzer hetzen über Volksverhetzer

es ist zwar nicht meine Aufgabe, die auch aus meiner Sicht unverständlichen Personalentscheidungen ausgerechnet der katholischen Kirche zu rechtfertigen, aber hier zeigt sich vielmehr ganz exemplarisch die Agitationsmethodik solcher extremistischer und offenbar völlig gehirnbefreiter Volksverhetzer!

auch Bischöfe sind Menschen mit eigener Meinung und es gibt diverse Länder, da fällt i.G. zu Deutschland, Österreich, Israel u.a. selbst die Holocaustleugnung unter freie Meinungsäusserung, genauso wie das Verkünden irgendwelcher sonstiger Verschwörungstheorien auch hierzulande, wobei es natürlich schon erschreckend ist, dass ein Mensch ausgerechnet in einer solchen Position solch einer menschenverachtenden Geschichtsfälschung das Wort redet.

der Papst hat sich dazu allerdings eindeutig geäussert und nochmal seine Autorität auch in dieser Frage angemahnt und in Deutschland gibt es garantiert niemand im Amt, egal welcher Kirche oder Schule, der den Holocaust leugnet!

Ihr seid Papst,

aber bitte ohne mich. Der Papst wird bei seiner Entscheidung zur Rehabilitation die Position des Bischofs Williamson zum Holocaust wohl wirklich nicht gekannt haben, aber ein Mitarbeiterstab arbeitet ihm zu und berät. Und diese Berater können sich hinter "nicht gewusst" nicht zurückziehen, denn sie haben recherchiert und geprüft und dann dem Papst einen Vorschlag unterbreitet. Gaskammern des NS-Regimes zu leugnen, ist nicht rational erklärbar und kann nur als Befürwortung der Menschenvernichtung gedeutet werden. Erschreckend, dass die Papstberater sich selbst auch in die Nähe der Holocaust-Leugner stellen.
Der Papst muss seine Entscheidung der Rekommunizierung rückgängig machen; mal sehen, ob er die Größe dazu hat.

Wäre interessiert, von diesem Williamson mehr zu hören, um ihn noch sicherer einordnen zu können.
GvH

War aber knapp!!!