Aus alternativen Kiezen werden Yuppie-Viertel mit Eigentumswohnungen und Feinkostläden. Arme Mieter müssen weichen. Steht die Hausbesetzer-Bewegung vor einer Renaissance?
"Fuck Yuppies" - Der Widerstand gegen die Gentrifizierung
polylux
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58 Kommentare
WirBleibenAlle meinte am 06.06.2008 00:54
Wir Bleiben Alle!
Es gibt sogar schon Menschen, die sich konstruktiv politisch mit diesem Themenkomplex auseinander setzen:
Die "Wir bleiben Alle!" - Kampagne aus Berlin beschäftigt sich politisch mit dem großen Thema Stadtumstrukturierung und Gentrifizierung. Das Erkämpfen und Verteidigen emanzipatorischer Freiräume ist das ausgegebene Ziel, welches durch vielfältige Aktionen erreicht werden soll. Organisiert wird die Kampagne durch einen losen Zusammenschluss von interessierten Gruppen und Einzelpersonen, die Vertreibung durch Aufwertung, Räumung von Hausprojekten, Videoüberwachung etc verhindern und bekämpfen wollen. Darüber hinaus wollen wir neue Räume schaffen, die möglichst frei von verschiedenen Diskriminierungsmustern und Verwertungszwängen sind. Nicht zuletzt soll das Thema Gentrifizierung auf die politische Agenda gesetzt werden. Die Intervention in die Gesellschaft gilt dabei als langfristiges Ziel. "Normale" Bürger_innen sollen sich genauso angesprochen fühlen wie politisch Aktive. Neoliberale Umstrukturierung von unseren Kiezen geht alle was an!
Die Kampagne arbeitet im DIY-Stil. Das heißt alle, die sich mit den Eckpunkten und Zielen identifizieren, können unter dem Logo der Kampagne aktiv werden!
It's our city, let's take it back!
Wir bleiben Alle!
Mehr Infos: http://wba.blogsport.de
rufux meinte am 06.06.2008 01:21
ich bin ein Berliner
und ich bleibe sowieso und das schon lange und begrüsse vielmehr und ausdrücklich den Zuzug von ImmigrantInnen aus allen Teilen dieser Welt und sei es aus Schwaben und je mehr Geld die dabei mitbringen, desto besser ist das für diese nun schon mit 60 Milliarden € verschuldete grosse, aber sehr arme Stadt, in der auch Jaguars dann doch lieber fahren als brennen sollen!
gegen Diskriminierung, gegen Prekarisierung, für mehr Liberalismus!
SchlauWieSchlumpf meinte am 06.06.2008 11:50
eben die Betonung liegt auf groß, man könnte ja auch woanders die Mietpreise hochtreiben.
Aber da sind eh zyklische Prozesse, da die Alternativen ja nicht verschwinden, sondern verdrängt werden, bedeutet das sie gehen irgendwo hin, irgendwo anders im Berliner Stadtgebiet wird dann das Prenzlauer-Feeling sein, oder die Sache gerät ausser Kontrolle und die "Yuppies" suchen sich selbst ihr neues Wohngebiet. Vielleicht fällt ja auch irgendwann jemanden auf, dass alternative Wohnviertel auf Grund der Mietpreise auch oft Studentenviertel sind, und der Rückgang von günstigen Wohnungen, sowohl den wirtschaftlichen Faktor als auch den wissenschaftlichen Standort "Universitätsstadt" gefährden könnte. Denn Yuppies können überall Miete zahlen, der Durchschnittstudent nicht.
Am Ende bleibt noch zu sagen, dass solche Leute oft auch in Trendstädte ziehen, das kann in 5 Jahren dann auch wieder München oder Hamburg sein, vielleicht ist es ja sogar eines Tages angesagt in Grevenbroich zu Wohnen, dann werden die Yuppieviertel wieder brach liegen und zurückerobert, nach Jahren ist der coole alternative Ruf wieder da, und das erste Haus wird gestrichen... zyklisch halt, in so gut wie jeder Stadtgeschichte zu finden.
Zu diesem ominösen Medienufer, abgesehen davon, das sowas zwar nachher nett aussieht, aber meist schnell wieder nutzlos wird und verwahrlost, soll das die Spreeufer im Citybereich treffen oder geht das auch in den Bereich Ost-Bahnhof/Kreuzberg rein?
rufux meinte am 06.06.2008 16:25
Prenzlauer Berg ist ohnehin schon lange "gentrifiziert" und das ist nun allerdings ein aufgewerteter und gesunder Bezirk mit vielen sanierten Altbauten, wenig Sozialfällen und mit einer der höchsten Geburtenrate Europas und nur wegen dieser Hausbesetzerszene, die vor mind. 15 Jahren auch da mal aktiv gewesen ist, zieht garantiert niemand dort hin.
dieser A. Holmes sollte sich mit seinen Ideen auch etwas bedeckt halten, denn was sein favorisiertes Gesellschaftssystem unter Stadtentwicklung versteht, kann man immer noch an den Plattenbauten rund um den Alex oder ganz besonders in Marzahn und Hellersdorf sehen!
warum zieht er mit seinen alten Stasi Genossen nicht (wieder) dorthin, um seine "emanzipatorischen" Freiräume weiter zu entwickeln, denn gerade in diesen ehemaligen sozialistischen Vorzeigebezirken gibt es noch jede Menge Leerstand und alles ist sozialer Wohnungsbau und dann kann in seine von bösen Kapitalisten sanierte Altbauwohnung gerne wieder ein Rentnerpaar, notfalls mittels Wohngeldzuschuss einziehen, was zu DDR Zeiten möglicherweise mal dort gewohnt hat und von der Stasi bespitzelt und vielleicht auch zum Umzug gezwungen wurde, weil das Haus zu nah an der Mauer stand oder sonstwas...
an der East Side Galerie am Spreeufer gab es zumindest nach dem Krieg nie Wohnungen, sondern da war der Todesstreifen der Mauer und dann gab es mal den ein oder anderen mehr oder weniger guten Club in alten Industriebrachen dahinter und Platz für eine Strandbar gibt es sicher auch noch, wenn die lang ersehnte neue Multifunktionsarena mit gut 16.000 Sitzplätzen und alles andere um das Projekt Mediaspree, was zudem 30.000 Arbeitsplätze schaffen soll, mal fertig ist und dann sitzen zwar nur noch Yuppies in den Hängematten, wahrscheinlich aber sowieso dieselben wie jetzt auch schon und möglicherweise nur in etwas anderen Outfits, oder aber die Verdi Genossen, die dort gegenüber den bisher mit Abstand protzigsten Glaskasten hingestellt haben!
p.s. richtig peinlich sind dann erst irgendwelche NeoHippies aus Westfalen, die nach drei Berlin Besuchen anfangen grottenschlecht zu "berlinern" und sich ausgerechnet über zugereiste Bayern und Schwaben auslassen, der waschechte Berliner ist dagegen sowieso schon lange nach Spandau oder Köpenick "gentrifiziert" worden und fühlt sich meist viel wohler dort.
SchlauWieSchlumpf meinte am 06.06.2008 20:16
in dem bereich gibt es wesentlich interessantere dinge als die strandbar... wird der Spreeuferbereich KB/Ostbahnhof ebenfalls geplättet oder bleibt er wie er ist?
rufux meinte am 06.06.2008 20:37
zu der Uferbebauung und Strassenführung samt geplanter neuer Brücke gibt es in X-Berg/F-Hain noch ein Volksbegehren, was aber auch nicht wirklich bindend ist, wenn ich da richtig informiert bin und dazu könnte Polylux als ehemaliges Frontstadt Magazin ja mal was machen, genauso wie auch zum Flughafen Tempelhof mit ähnlichem, aber weiter fortgeschrittenem Hintergrund...
rufux meinte am 09.07.2008 13:07
Mediaspree und die Zukunft Berlins
die Volksabstimmung am 13.Juli rückt nun immer näher und die Stimmviehrekrutierungsmaschinerie des nun auch von linksradikalen Autonomen und der genaugenommen ziemlich kapitalistisch orientierten hedonistischen Berliner Club Mafia unterwanderten Projekts "Mediaspree versenken" läuft auf vollen Touren.
die geben jetzt sogar eine Abstimmungsempfehlung aus, weil ihre Klientel offenbar zu doof ist selbst eins und eins zusammenzuzählen und solche intellektuelle Entmündigung zeigt dann mal wieder deutlich, was Kollektivisten unter Direktdemokratie verstehen.
das Anliegen der Kritiker mag teilweise zwar berechtigt sein, was Nutzung und Uferbebauung des ursprünglichen Konzeptes anbelangt, es allerdings komplett abzulehnen, bedeutet sehr hohe Schadenersatzforderungen der Investoren an den übrigens grün regierten Bezirk und die dort teils noch vorhandenen Fabrikruinen, Wagenburgen und verfallenen z.T. besetzten Häuser wohl auf unbestimmte Zeit zu akzeptieren.
das sollte sich jeder mal selbst anschauen, in welchen Slums manche Leute freiwillig hausen und das zur selbstbestimmten (sub)kulturellen Idylle bzw. zum emanzipatorischen Abenteuerspielplatz oder sonstwas erklären, gleichzeitig aber ständig jammern wie schlecht es ihnen als "unterdrückte" Minderheit doch geht.
im Prinzip habe ich zwar nichts dagegen und jeder soll wohnen wie er will, allerdings dann doch nicht einfach wo er will und wenigstens auch seinen Strom selbst bezahlen und ein internationales Aushängeschild für die Hauptstadt Berlin sind solche Zustände jedenfalls nicht und garantiert auch nicht mehr sexy, sondern vielmehr ein armseeliger Fluch für die Mehrheit der tatsächlichen Berliner "Working Class" !!
CONFUSIUS meinte am 07.06.2008 14:47
Weise
Worte eines BAMS-Abonenten?!
feinrippundkorn meinte am 07.06.2008 15:21
ein erlebnisbericht
http://www.feinrippundkorn.de/?p=90
Heimer meinte am 08.06.2008 14:57
Hauptsache komplexe Probleme und Entwicklungsprozesse auf ein klares Feindbild projizieren. Anders lässt sich so ein Mob ja auch nicht mobilisieren...
Entweder will man Berlin als Hauptstadt oder nicht. Wenn ja, dann muss man auch die damit einhergehenden Veränderungen in Kauf nehmen.
Allerdings wäre die Stadtverwaltung m.A.n. gut beraten, wenn sie auf Leute wie Herrn Holms hören würde, bevor das letzte bisschen Berliner Luft unter noch mehr seelenlosen Alexas' und Potsdamer-Plätzen begraben wird...
rufux meinte am 09.06.2008 11:23
ich bin mir fast sicher der Berliner Senat hört nicht auf solche "harmlosen" Ideologen wie A. Holms, da die Stadt Berlin 1. kein Geld hat und 2. soviel sozialen Wohnungsbau zu unterhalten hat, wie keine andere deutsche Stadt, übrigens auch in den ehemaligen Westbezirken und nicht nur in Randlagen, aber ausgerechnet diese "sozialistischen" Berliner Stadthalter verschleudern derzeit die meisten oftmals sanierungsbedürftigen und teilweise auch leerstehenden Gebäude an amerikanisch-imperialistische "Heuschrecken"!!
am Spreeufer sollen natürlich auch Wohnungen entstehen, allerdings sicher keine Sozialpaläste, sondern Eigentumswohnungen für böse Kapitalisten und neureiche Yuppies, oder einfach nur normale Menschen, mit gewissem Anspruch, die da zufrieden wohnen, arbeiten und Steuern zahlen wollen und sollen!
p.s. der Verdi Vorstand könnte aber die oberste Etage seines Glas- und Backsteinpalastes räumen und ein paar Grossfamilien aus Ostanatolien oder Albanien einziehen lassen, denn das würde gerade diesen seelenlosen Kasten sicherlich etwas beleben, oder aber die noch gegenüber residierenden Hausbesetzer kapern alles komplett und gründen eine autonome "Non Working Class" Gewerkschaft. *prust*
kazuzu meinte am 12.06.2008 00:10
Rufux schöner Kommentarstil
Muss dich bei der Gelegenheit nochmal freundlich loben....hast immer Zeit und Muse dich hier auszulassen über Zecken, Alternative..und andere Subversive,...schön das du neben deinem 60 Wochenstunden Job noch die Energie hast....sonst würde man solch verschimmelt anmutende Ansichten ja fast für Ausgestorben halten...nur weiter SO! Dann wissen die Leute wenigstens warum sie auf die Straße gehen! RESPEKT !
rufux meinte am 12.06.2008 15:11
das klingt aber ziemlich beleidigt, wenn nicht sogar neidisch, freut mich aber, wenn ein angeblicher Neuling offenbar alle meine Postings gelesen hat, um sich daraus eine Meinung zu bilden. *grins*
ich kann aber nichts dafür, wenn bestimmte Leute, von denen es hier auch so einige gibt, kein selbstbestimmtes Leben führen können, obwohl sie immer davon faseln, nur offenbar genau das Gegenteil meinen...
Leistungsbereitschaft, eine entsprechende Qualifikation und eine möglichst hohe Effizienz im Alltag ganz ohne Neurosen ist dazu eben die beste Voraussetzung und in meinem beruflichen wie privaten Umfeld sind meine Ansichten auch alles andere als ausgestorben, ich habe allerdings nicht ständig mit drogensüchtigen Versagern, subversiven Schmarotzern und psychisch kranken Borderlinern oder aber debilen Altstalinisten zu tun, die bedauerlicherweise alle an chronischem Realitätsverlust leiden!
in einem Punkt stimme ich dir allerdings zu, je häufiger man diese Art Demos mit stumpfen Parolen auf der Strasse sieht, die übrigens genau das gleiche Niveau haben wie "Ausländer raus" und zudem immer wieder durch Brandstiftungen begleitet sind, desto gnadenloser wird nicht nur mein Widerstand gegen diesen asozialen extremistischen Mob...
die neusten Umfragen zeigen auch bereits, wie auch hier von mir schon vorhergesagt, eine neue bürgerliche Mehrheit im Bund und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die auch in der Stadt Berlin wieder erreicht ist, bevor dort tatsächlich die Lichter ausgehen und das ist dann ein weiterer Sieg für die Demokratie und ein friedliches und freiheitliches Europa!
SchlauWieSchlumpf meinte am 12.06.2008 15:49
er tuts schon wieder...
die stabilität und demokratie schwindet nur so unter dir, ob ketzt linke oder rechte weiterhin gewählt werden, hilft dem Parteienverfall auch kein Schritt weiter. Und dann wars das mit deiner Stabilität, dann gibt es nur noch Intressens- und Lobbyverbände, wie in Italien und dann ist die Frage ob die PDS oder der Deutschlandbund davon profitieren, ersteres wäre mir natürlich wesentlich lieber, mal sehen was der Demokratiewandel bringt. Vielleicht entgeht uns auch Italien und wir Landen direkt in Griechenland, mal schauen.
aber kazuzu liegt schon richtig, sehr richtig...
carlo meinte am 12.06.2008 20:57
Rufux ist ein Berliner und ich bin der Papst, nein die Lottofee
Wenn das ein Berliner ist, bin ich der Papst oder die Lottofee.
Zitat Rufux:
Prenzlauer Berg ist ohnehin schon lange "gentrifiziert" und das ist nun allerdings ein aufgewerteter und gesunder Bezirk mit vielen sanierten Altbauten, wenig Sozialfällen und miteiner der höchsten Geburtenrate Europas und nur wegen dieser Hausbesetzerszene, die vor mind. 15 Jahren auch da mal aktiv gewesen ist, zieht garantiert niemand dort hin.
------
Die Beschreibung hört sich an wie "Kraft durch Freude" für die Yuppies, Neureichen und Spekulanten.
Früher hätte ich mir nicht mal träumen lassen, dass der Prenzlberg mal die Begehrlichkeiten der deutschen "sogenannten" Eliten weckt.
Daher meine Frage an Rufux:
Was wollt Ihr eigentlich dort? Hatte Ihr vorher kein Zuhause? Wars Euch dort langweilig? Wollt Ihr näher (geographisch) an die Macht?
Warum vermehrt Ihr Euch auch noch wie die Karnickel?
rufux meinte am 13.06.2008 00:54
an die Lottofee
woher soll ich das wissen, ich wohne nicht in Prenzelberg, es gibt auch noch andere und sogar schönere Bezirke in Berlin, aber warum Menschen sich fortpflanzen musst du mal deine Eltern fragen, hätten sie in deinem Fall aber vielleicht besser nicht getan, dann müssten anderer Leute Kinder dir in 20-30 Jahren nicht die Rente oder wahrscheinlich doch wieder Stütze zahlen, aber vielleicht klappts ja wenigstens mit dem Lotto....
GSG9 meinte am 12.06.2008 22:21
ick bin och berliner und scheiss auf zecken
http://www.brennende-autos.de/
rufux meinte am 13.06.2008 01:04
rot/roter Pressemaulkorb?
genau und es ist schon etwas merkwürdig, warum diese mittlerweile unglaubliche Zahl von Brandanschlägen in Berlin in der ÖR bzw. RBB Berichterstattung so gut wie nicht vorkommt bzw. nicht vorkommen darf, während beim G8 Gipfel in Rostock nur ein brennendes Auto überall und sogar bei CNN um die Welt ging?!
GSG9 meinte am 12.06.2008 23:08
zecken raus!
http://www.brennende-autos.de/
SchlauWieSchlumpf meinte am 13.06.2008 11:03
Wirklich Zecken, die MG, der autonome schwarze Block oder der nationale schwarze Block.
Autos mag keiner von denen. Da fällt mir ein, dass ich mal gehört habe, dass es in Berlin wohl auch militante PKK und Wölfeaktivisten geben soll!
Immer diese scheiss Zecken, fast so schlimm wie hirnamputierte User!
rufux meinte am 13.06.2008 11:43
diese "Insider" Unterschiede mag Leute wie dich vielleicht interessieren?!
aus der Sicht der demokratischen Bevölkerung ist das eben alles mehr oder weniger der gleiche prekäre hirnlose und gewaltbereite und letztlich immer faschistoide Sumpf!!
GSG9 meinte am 13.06.2008 16:26
am wochenende ende mai anfang juni haben mehr als 30 autos gebrannt und die dabei festgenomenen personen standen alle im zusammenhang mit der erfolglosen hausbesetzung im gleichen zeitraum.
SchlauWieSchlumpf meinte am 13.06.2008 17:25
aus der Sicht der demokratischen Bevölkerung ist das eben alles mehr oder weniger der gleiche prekäre hirnlose und gewaltbereite und letztlich immer faschistoide Sumpf!!
herzlichen glückwunsch! leider bringt die demokratie auch eine eigenverantwortung mit, was das informieren betrifft, an leuten wie dir geht die demokratie zu grunde!
Comprende, Antidemokrat?
rufux meinte am 16.06.2008 12:58
wenn schon Anti dann AntiAntiDemokrat!
was diese linken Idiotologen nie verstehen werden ist die Tatsache, dass es in einem demokratischen Rechtsstaat wie Deutschland eben kein idiologisch-politisches Strafrecht gibt, wie in jenen Gesellschaftssystemen, die sie bevorzugen bzw. bevorzugt haben.
eine politisch motivierte Straftat nach StGB wird nach dem reinen Sachverhalt beurteilt und nicht ob die Tat nun einen links-, rechts- oder islamistischen oder auch sonstigen extremistischen Hintergrund hat!
Heimer meinte am 09.07.2008 16:08
Those godamn terrorists!
@rufux: mit dieser "sind-ja-sowieso-alles-die-selben-idioten"-Ansicht machst du dir die Welt schon verdammt einfach... Sowas kann bzw. muss eigentlich zu Realitätsverlust führen.
rufux meinte am 09.07.2008 16:35
ich bin zwar kein Richter, aber die entscheiden leider oder besser glücklicherweise ganz genau wie oben beschrieben!
im prosperierenden München ist das Strafmass für das gleiche Delikt allerdings meist sehr viel höher als in Berlin, denn da wandern z.B. Steineschmeisser 5 Jahre hinter Gitter!
in der Berliner Lokalpolitik streiten sich dann sogenannte BürgerInneninitiativen wohlgemerkt mit dem rot/roten Senat und besonders gerne mit grünen und/oder roten Bezirksbürgermeistern.
das ist alles schon weit weit jenseits der realen politischen Mitte anderswo, die seriöse internationale Investoren natürlich mit Kusshand empfangen und nicht zum Teufel jagen und das mit bereits 60 Milliarden Schulden!
wer leidet also an Realitätsverlust und ist Totengräber der Demokratie?
SchlauWieSchlumpf meinte am 10.07.2008 00:08
ersmal: wer will denn die politische mitte?
zweitens: ist demokratie ja nicht an eine wirtschaftsform gebunden.
drittens: damit Totengräber überhaupt die Schaufel in die Hand nehmen, muss erstmal jemand sterben, aber damit legst du ja bereits gute fakten auf den Tisch: Die Roten bringen die Demokratie nicht um, sondern erweisen ihr allenfalls die letzte Würde!
Bleib auf dem Boden, tanz
mach deinen Rosenkranz
denn ich tanze auf dem Splash euren Totentanz
TaugeNix meinte am 14.06.2008 18:19
Fuck Yuppies
Das sind zumeist Kinder von neureichen Eltern. Bekommen ihr Studium von Mama bezahlt, und haben nur noch Mut zu demonstrieren wenn es um ihr Studiengebühren geht.
Nieder mit den Yuppies.
Her mit den Hippies.
rufux meinte am 09.07.2008 18:09
Hippies sind oder besser waren übrigens oftmals jene, welche ihren Studenten Yuppie Kids heute ihr Studium finanzieren...
p.s. sogar die meisten RAF Terroristen sind in BaWü geboren oder aufgewachsen!
SchlauWieSchlumpf meinte am 10.07.2008 00:02
nein im schwabenland gab es damals keine hippies!
Gedankengut meinte am 10.07.2008 00:21
Die Eltern einer meiner Freunde waren auch keine Hippies, die kommen allerdings nicht aus dem Schwabenland und das hat vermutlich etwas mit dem Alter zu tun. Viele Eltern der Eltern einiger meiner Freunde kaemen da durchaus eher in Frage, was sich natuerlich anhand eines Familienalbums sehr schoen nachvollziehen laesst. Am besten, jeder schaut auch mal in das seiner Familie und kehrt dann erneut hier her zurueck um seine Beitraege evtl. zu vervollstaendigen.
rufux meinte am 23.07.2008 09:57
demnach bist du selbst also noch minderjährig?
das würde natürlich einiges erklären...
Gedankengut meinte am 23.07.2008 16:03
Einfach nur noch widerlich...
Das Sie nicht nur keinen Respekt fuer Minderjaehrige aufbringen koennen, sondern ausserdem auch noch unfaehig sind Verstaendnis fuer andersdenkende Mitmenschen zu entwickeln, erklaert natuerlich einiges, da haben Sie ja so recht! "
Zu den Tierrechtlern zaehlen uebrigens auch Minderjaehrige, die Sie anscheinend auch zu Tierfutter verarbeitet wuenschen: http://www.polylog.tv/videothek/videocast/9412/#15146
Sie sind und bleiben in Ihrer derzeitigen dialogischen Logik ein boesartiger und ruecksichts(Loser)!!!
rufux meinte am 23.07.2008 20:08
belang(Loser) Unsinn
wie soll ich dieses wirre Zeug wieder verstehen oder hat da jemand mal wieder absolut nichts verstanden?!
niemand wird gezwungen Fleisch zu essen und ich habe auch nichts gegen Vegetarier oder Veganer solange sie nicht missionieren!!
Gedankengut meinte am 24.07.2008 00:59
"...niemand wird gezwungen Fleisch zu essen..."
stimmt, aber es wird auch niemand darauf hingewiesen kein Fleisch zu essen, im Gegenteil, der Markt suggeriert uns Jahrelang, dass Fleisch essen etwas gutes sei, was es in Wahrheit jedoch garnicht ist, wenn man als Kunde nur einmal hinter die Kulisse blicken koennte. Aber davon verstehen Sie anscheinend ebenso wenig wie alle anderen, weil auch Sie es garnicht wissen wollen, bzw. Sie keinerlei Gedanken darum bemuehen.
Fleisch essen ist hierzulande gegenwaertig uebrigens schlimmer als Rauchen, weil fuer solchen Genuss andere Lebewesen getoetet werden muessen, beim Rauchen lastet die Suende wenigstens noch auf einem selbst in Form von Lungenkrebs ect. und dieser "Genuss" entsteht nicht auf Kosten des Lebens anderer Saeugetiere durch dessen Tot.
Und jemand, der das Toeten von Saeugetiere fuer etwas derart bescheuertes wie fuer Tierwirtschaft und zum Essen gut heisst, muss echt nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, aber wenn ein Menschenfresser in den Schlagzeilen steht, dann regen sich ploetzlich alle auf, obwohl sie im Grunde ja nichts anderes tun indem sie andere Saeugetiere essen!
rufux meinte am 24.07.2008 10:07
Vegetarierlogik
eben und deshalb könnte man also genauso auch Menschen an (andere) Säugetiere verfüttern, weil alles (angeblich) das gleiche...
ich sagte es schonmal an anderer Stelle:
ganz fleischlose Ernährung scheint beim Menschen offenbar auch gewisse Hirnfunktionen ausser Kraft zu setzen?!
ich esse gerne mal ein blutiges Steak von Huftieren oder gebratene Vögel und Fische u.a. und nicht weil die Werbung mir das suggeriert, sondern weil es Genuss, Körperkraft und Lebensfreude bereitet, alles das was Vegetarier und vor allem Veganer ziemlich offensichtlich nicht haben!
es gibt übrigens keine Form der Ernährung ohne den Tod anderer Lebewesen in Kauf zu nehmen und wo man dabei nun die Grenze innnerhalb geltender Gesetze weltweiter Kulturen zieht, ist nur eine persönliche Gewissens- und Geschmacksfrage und keine Ersatzreligion und diese Doppeldiskussion ist hier sowieso deplaziert *eod*.
Gedankengut meinte am 24.07.2008 15:44
Vegetarierlogik?
Mit Verlaub, aber bei Ihren Auesserungen frage ich mich nicht nur ernsthaft, wie Sie dazu kommen, sondern auch, ob Sie ueberhaupt verstehen was Sie da sagen?!
Natuerlich koennte man vom physikalischen Aspekt Menschen an andere Saeugetiere verfuettern, aber ueberlegen Sie doch mal die Logik dabei und nicht nur die, der ganze Satz ist schon mind. ebenso abstossend wie die Tatsache, das andere Saeugetiere dem Menschen zugefuehrt werden, aus besagten Gruenden, u.a. der Tierwirtschaft.
Und "...ich esse gerne mal ein blutiges Steak von Huftieren oder gebratene Vögel und Fische u.a..." spreche ich Ihnen nicht ab, jedoch folgendes "...und nicht weil die Werbung mir das suggeriert...". Na woher haben Sie das denn sonst, das Fleisch essen? Toeten Sie etwa selbst die Saeugetiere, die Sie verfuettern, dann will ich das gerne Glauben? Aber selbst dann fragt sich immer noch woher Sie die Waffe, die Munition, die Idee des Jagens herhaben?
Supernovist erwaehnte es bereits, als Kind kommts Du entweder auf den Gedanken Tiere zu toeten oder eben nicht, wenn Du dann aber ein Kind fragst wieso es das getan hat, schaut es Dich komisch an und weiss selbst keine Antwort darauf. Deine Antwort hingegen "...sondern weil es Genuss, Körperkraft und Lebensfreude bereitet..." entstammt definitiv aus den Medien und sprudelte Dir nicht einfach mal so aus Deinem Unterbewusstsein.
Es waere ja auch tatsaechlich erstaunlich gewesen, wenn Sie wenigstens dieses Wahrheit eingesehen haetten, bzw. einsehen wuerden. Aber es ist nicht leicht, Kinder zu Ueberzeugen wenn es ueber Jahre hinweg sonst niemand getan hat und es sich bereits daran gewoehnt hat.
dummguck meinte am 24.07.2008 10:44
logik ???
seit ???? ist der mensch wie auch andere primaten ein ALLES-fresser und auch so "gläubige" Gutmenschen sollten daran denken das "?Gott?" in allem lebt ..ergo auch in Pflanzen.. deren Leben diese so bereitwillig auslöschen...
Das die Fleisch-Industrie .."Scheisse" baut ..das liegt am Industriellem System ...das ist eben der Unterschied zwischen Industrie und Handwerk....
bei dem Gewinnmaximierung über der Achtung von Material oder Produkt steht....
Ich persönlich habe genauso wenig ein Problem dem "Häschen" o.ä, das ich großgezogen hab einen schnellen Tod zu bereiten und mir daraus nen leckeren Braten zu machen wie ein paar Tomaten zu pflücken und dazu n paar Blüten zum würzen auch wenn die nich schreien ist es Tod und Verstümmelung für dieses werte pflanzliche Leben...
...Ich hasse Vegetarier,...-die essen meinem Essen das Essen weg...-
Gedankengut meinte am 24.07.2008 16:07
Da leckt mich doch einer am Arsch... Das wissen wir auch schon lange, das Pflanzen Lebewesen sind. Ist schliesslich nicht die erste Debatte zum Thema, die hier ausgetragen wurde. Aber mussten Sie deswegen gleich ein solch langen Kommentar verfassen? Ein Hinweis haette doch auch gereicht...aber gut.
Und ja, das folgende spricht Ihnen auch niemand ab: "Ich persönlich habe genauso wenig ein Problem dem "Häschen" o.ä, das ich großgezogen hab einen schnellen Tod zu bereiten und mir daraus nen leckeren Braten zu machen...", Menschenfresser haetten wahrscheinlich ebenso kein Problem damit, Menschen zu essen, welche sie gross gezogen haben? Sie, dummguck, wuerden das sicherlich nicht machen, aber wiso dann Ihr "Haeschen" o.ä.?
Verstehen Sie ueberhaupt worum es bei dieser Thematik geht?
rufux meinte am 11.09.2008 11:07
Eröffnung der O2 Arena
Wowereit zur gestrigen Eröffnung der o2-World:
"Dank der o2-World erlebt Berlin Events, die ohne diese moderne Multifunktionsarena nicht in unsere Stadt gekommen wären: Das sagte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, aus Anlass der heute stattfindenden feierlichen Eröffnung der Halle am Ostbahnhof.
Dieses Projekt der Anschutz Entertainment Group zeigt, dass man in Berlin auch große Projekte verwirklichen kann, ohne finanzielle Unterstützung staatlicher Stellen in Anspruch zu nehmen. Vor allem durch die leuchtende Fassade prägt die o2-World das Stadtbild Berlins, und dieses Gebäude wird der Gravitationspunkt für die Entwicklung eines ganz neuen lebendigen Stadtquartiers im Herzen Berlins sein, das sich in den nächsten Jahren entwickeln wird. Vor allem die Sportstadt Berlin gewinnt mit der Arena einen neuen einzigartigen Schauplatz insbesondere für Mannschaftssportarten. Doch auch die Kultur- und Unterhaltungsmetropole Berlin profitiert von dieser großartigen Investition in die Zukunft unserer Stadt. Ein Veranstaltungsort von dieser Dimension hat Berlin lange gefehlt.“ Wowereit hob insbesondere das auch persönliche Engagement des amerikanischen Unternehmers Phil Anschutz hervor: „Anschutz hat maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen. Dafür gebührt ihm unser herzlicher Dank.“
Rufux zur gestrigen Eröffnung der o2-World:
die auch meist nach Berlin zugezogenen oder sogar extra zur Eröffnung angereisten AntiAlles Schmuddelkinder haben aber mal wieder für ein riesen Polizeiaufgebot gesorgt, was dann wieder der Steuerzahler bezahlen muss!
interessanterweise ist das Spreeufer i.G. zu den diversen provesorischen Strandbars aber gerade vor der o2-World tatsächlich für alle und umsonst zugänglich, was die angeblich zentrale aber geradezu schizophrene Forderung dieser selbsternannten, dauerdemonstrierenden "Mediaspreeversenker" ist?
Spreeufer für alle und zwar umsonst -- versenkt also die Versenker !!
Heimer meinte am 11.09.2008 16:08
Berlin will halt nicht nach Danzig!
Das Problem ist aber, dass dort eben kein Volkspark o.ä. entstehen soll, sondern hauptsächlich Eigentumswohungen für den gehobenen Mittelstand. Wo die zahlenden Bewohner herkommen sollen ist mir noch etwas schleierhaft.
Was macht denn den Reiz von berlin aus? Diese Stadt lebt doch m.A.n. gerade von seinen vielfältigen Nischenkulturen. Großprojekte wie das von Mediaspree walzen diese Vielfältigkeit aber einfach platt und lassen alles hinter einer grell leuchtenden Hochglanzfassade mit nem dicken Firmen-Logo verschwinden. Hält sich denn irgendjemand gerne länger am Po-Platz auf? Stabi oder Kino und sofort zurück. Wenn Berlin ein Orginal bleiben und sein eigenes Flair behalten will muss man für die etablierten Subkulturen Freiräume lassen. Drängt man sie zu sehr an den Rand der Stadt werden sie irgendwann ganz verschwinden und Berlin zu einer langweiligen allerwelts Stadt
Im Grunde alles eine Frage der vorurteilsfreien und fairen Kommunikation. Die Politik scheint dazu aber ebenso wenig in der Lage zu sein wie die hiesigen Forumsteilnehmer. Immer alles schön zwei-dimensional halten...
rufux meinte am 11.09.2008 17:10
Berlin will Metropole im Herzen eines freien Europas sein?
selbst dreidimensional reicht hier nicht, denn Mediaspree soll vor allem mittelständige Gewerbebetriebe entstehen lassen, zusammen mit neuem Wohnraum, damit das ganze eben nicht zu langweilig wird und nach 22:00 ausgestorben ist, so wie es der Potsdamer Platz anfangs mal war.
mit zunehmender Patina und Bezug der auch dort weiterhin entstehenden Wohnungen und Hotels und gerade auch durch Schliessen der Baulücken, wird auch der Potsdamer Platz immer urbaner und lebendiger und Parks und Brachen gibts in Berlin sowieso mehr als genug.
es ist aber ein absolutes Unding, dass gerade die Filetstücke der Stadt von falsch dargestellter linksextremistischer Propaga absondernden, antikapitalistischen Schmarotzern okupiert werden bzw. bleiben sollen und damit Gewerbesteuereinnahmen und tausende von Arbeitsplätzen gefährdet bzw. verhindert werden, die Berlin ganz dringend braucht!
niemand hat etwas gegen alternative Zwischennutzungen oder auch gegen Vollzeitnutzung von Medien, Kunst und Kultur, die sogar bevorzugt dort angesiedelt werden sollen, wie teilweise eben auch schon geschehen.
Wagenburgler, Hausbesetzer und sonstige autonome Lebenskünstler, die zwischen Fabrikruinen nicht nur ihr Cannabis anbauen, sondern auch dort hinscheissen oder ihren Alkohol Vollrausch in die Spree urinieren, haben dort aber nichts mehr verloren und woanders gibts gerade in den sozialistischen Hochburgen Berlins noch Platz genug und diese Asozialen kommen sowieso jetzt schon nicht mehr in die meisten trendigen Szenebars rein, mit deren Betreibern sie sich in der Sache zwar erstmal solidarisieren, aber letztlich dann auch nur aus jeweils kalkuliertem Eigeninteresse und die Hetzer von Indymedia&Co. die wohnen sowieso meist ganz woanders.
das alles geht aber so oder so an der nur kopfschüttelnden "normalen" Bevölkerung vorbei, die nun endlich auch einen adäquaten Platz hat um Alba oder die Eisbären siegen zu sehen, oder meinetwegen auch solchen scheinheiligen Figuren wie diesem Gröhlemeyer zuzuhören, so man denn darauf steht.
keine Diktatur der Ignoranz und hier kann man gut sehen, wo man mit zu geringen Hürden bei Volksentscheiden hinkommen kann, wenn eine kleine politisch aktive, aber antidemokratische Minderheit mit ihren Netzwerken versucht die demokratische Mehrheit zu dominieren -- no way!!
JoshStone meinte am 19.06.2009 14:44
Ich bin auch Berliner...
... und im Gegensatz zu den meisten Gentrifizierungsgegnern auch hier geboren. Ich kenne den Friedrichshain und den Prenzlauer Berg noch als dort Etagenklos der Standard waren und die Fassaden noch die Spuren des Häuserkampfes im 2.Weltkrieg trugen. Damals hat dort niemand von Euch gelebt. Ihr seit doch erst nach der Wende gekommen, als es Leerraum ohne Ende wegen ungeklärten Eigentumsfragen gab. Diesen galt es dann natürlich zu besetzen. Das ist einfacher als arbeiten zu gehen und anständig Miete zu bezahlen.
Ich frage mich wann die Berliner Bürger die Schnauze von Euch voll haben und den Spieß mal umdrehen. Dann brennen keine Autos mehr, sondern hoffentlich Eure Rattenlöcher. Auf jeden Fall hat Eure Kampagne für mich die Einsicht gebracht, daß ich nicht mehr links wähle, sondern in das konservative Lager gewechselt bin. Mit solcher Stadtpolitik kann ich mich als geborener und arbeitender Berliner nicht mehr identifizieren.
rufux meinte am 30.06.2009 16:32
Fuck Loser Wessies
@Josh ein ernstgemeintes Kompliment und einen nachbarschaftlichen Gruss an einen seltenen Mitstreiter hier in der (noch) linksradikal dominierten, liberalen Diaspora ;-)
die Mehrzahl der Berliner, egal in welchem Stadtteil, blickt eben doch worauf es ankommt im Leben und ist tolerant auch gegenüber internationalen Nachbarn, die ihre Miete allerdings selbst bezahlen!
diese faschistoiden Asozialen, egal ob von links oder rechts draussen, haben natürlich ständige Paranoia irgendeine imaginäre, zumindest aber viel klügere Gewalt, nimmt ihnen das letzte Hemd und die modrigen rot/braunen Socken weg und anstatt zu überlegen mal das eigene Leben zu ändern und nicht nur faul und fett abzuhängen, fackeln sie irgendwann dann nicht nur parkende Autos und Müllcontainer, sondern wahrscheinlich auch mal ihre eigenen Rattenlöcher und damit dann höchstwahrscheinlich auch die Wohnungen völlig Unbeteiligter ab.
p.s. solange dieses linksautonome Faschopack aber in selbstbestimmten "Sammellagern" genau vor der Verdi Zentrale haust und vorwiegend dort dann auch die Scheiben einschmeisst, kann ich mich einer leichten Schadenfreude nicht erwehren und vielleicht könnte man auch noch gegenüber der SED/PDS/Linke Parteizentrale solch ein emanzipatorisches und herrschaftsfreies und auffällig mit schwarzen und roten Fahnen und Transparenten bestücktes "Wohnprojekt" installieren?
uasg meinte am 27.08.2009 23:18
Im Dokumentationszentrum gegen Vertreibung sollte eine eigene Abteilung für die Opfer von Gentrifizierung eingerichtet werden. Natürlich haben diese verzweifelten Menschen das Recht sich gegen die Vertreibung aus ihrer Heimat und ihrem sozialen Umfeld zu wehren.
rufux meinte am 01.09.2009 10:34
vorwärts und nicht vergessen...
grossartig und Hausbesetzer, Mietnomaden und sonstige Sozialschmarotzer sollten neben einer Bonuszahlung auf HartzIV noch eine (Nicht)Arbeiterklasse Ehrenmedaille aus rostigem Blech am roten Sockenband aus verstaubten DDR Beständen (gibts zahlreich auf dem Flohmarkt) für ihren "heldenhaften" antiimperialistischen und oft besonders agressiven Kampf gegen den ewigen Klassenfeind verliehen bekommen und ein paar ewig gestrige Volldeppen, die dazu (sogar freiwillig) klatschen und nicht nur Flaschen und Steine oder sogar Brandsätze auf die Polizei werfen, lassen sich sicher auch noch auftreiben...
uasg meinte am 15.11.2009 11:28
Brennende Lofts und abgefackelte Luxuskarossen sind natürlich als Verzweiflungstaten zu sehen. Allerdings wäre zu erwägen, wo das Widerstandsrecht nach Art. 20 IV beginnt.
Nach dem "Vertrag von Lissabon" genannten Staatsstreich, hat das Bundesverfassungsgericht jedenfalls deutlich gemacht, dass andere Abhilfe nicht möglich ist.
supernovist meinte am 16.11.2009 16:14
süß das es in 2009 immernoch Menschen gibt, die nicht begreifen, dass ihre Zeit balt abläuft und deshalb denen auf den Leim gehen, die es verstehen, ihre Freiheits/Grundrechte(soweit sie noch bestehen) in anspruch zu nehmen.
Das in einer Stadt wie Berlin, die so viel Obdachlosigkeit zulässt, so viel Armut tolleriert, so viele Wohungen leerstehen, ist weder akzeptabel noch in irgendeiner Weise zu rechtfertigen. Ganz zu schweigen von den Totengräbern von Investoren, die gern und viel investiren nur in die falschen Projekte. Niemand braucht teure Lofts, auch nicht die die es sich leisten können, wenn nebenan der Nachbar seine Euronen abzählen muss um bis ende des Monats Pennybrot essen zu dürfen.
[...] eine eigene Abteilung für die Opfer von Gentrifizierung [...]
tolle Idee, schön hier sowas mal zu lesen!
Alles was eine stört in Flammen zu stecken, ist genauo albern, wie unruig vor dem Flatsreen zu sitzen und gegen die Mattscheibe zu pöbeln, wollwissend da da niemand ist, der Dir zuhört. Und sich dann darüber beklagen, das man ja sowieso nichts ändern könne, weil die da oben ja sowieso machen was sie wollen.
Die Da oben, machen nur solange was sie wollen, solange wir sie das tun lassen.
Die Welt ist vollgestopft von alten Leuten die ebendiese nicht verstehen und mit Ihren vormals einprogrammierten Ansichten, andere darin behindern, aus diesem Planeten, eien besseren zu machen. Und eben diese Leute sorgen auch ständig dafür, das man sich unötiger Weise auf Ihr Niveau herablässt und mit ihen Sachverhalte disskutiert, die für uns längst selbstverständlich sind. So wie Vegetarismus/Veganismus, Wohraum für alle und zwar bezahlbar, keine Übervorteilung von besserverdienenden auf kosten der Armen etc.
Alles Selbstverständlichkeiten, die so oder so ähnlich seit Jahren propagiert werden und einzig und allein daran scheitern, das selbst die welche für diese Forderungen eintreten, sich früher oder später daran nähren und mehr für ihre eigende Wenigkeit tun, als für alle anderen.
@JoshStone
"Eine nicht ganz unübliche Entwicklung scheint zu sein, dass man als Heranwachsender links ist, später wird man liberal und kurz bevor man stirbt ist man superkonservativ" (Zitat von Farin Uhrlaub)
Danke Joshstone das du uns hier allen einen Realitätsbeweis für diese Aussage lieferst.
Nochmal, lasst all die Pfeifen lamentieren, irgendwann wandern sie in die Urne, wir aber sollten zusehen, dass wir nicht von ihrem Dugmäußertum angesteckt werden!
Ein Lied mehr, das Dich festhält
und nicht dahin läßt, wo Du hinwillst
weg von hier
das wiegt schwer, wie mein neues T-Shirt,
auf dem was draufsteht
baut eine Mauer um mich herum
baut eine Mauer
Ein falscher Freund mehr, der nicht locker läßt
bis Du einer von ihnen bist
und wieder nur alles geordnet ist
und wieder nur alles geordnet ist
Ein Sohn mehr, den zu lieben leicht fällt
was mehr als nur zurückhält,
sondern auch glücklich macht,
wenn der über Witze lacht,
sich seine eigenen Gedanken macht
und sagt:
"Du lügst oder hast nicht nachgedacht.
Ich kenn die Regeln nicht!"
Dann bist Du selbst kein Kind mehr
und keine Frau bloß Mutter
Eine Telefonnummer mehr
Du weißt Du brauchst sie sehr
irgendwen ganz nah bei Dir und sagst:
"Wenn Du leben willst, komm mit mir!"
aber eigentlich nur zu Dir
Ein Lied mehr ist eine Tür
ich frag' mich bloß wofür
denn das, was dahinter liegt,
scheint keinen Deut besser als das hier
(Blumfeld - Ghettowelt)
Seit keine Ameisen, lasst euch nicht zertreten!!!
Gedankengut meinte am 17.11.2009 11:21
Du sagst, dass Du gegen die Abschaffung von Freiheitsrechten bist, verlangst aber parallel genau das Gegenteil.
Stimmt, niemand braucht teure Lofts. Aber wem stören die denn schon. Ist es nicht auch ein Stück Freiheit anders zu leben als andere, auch wenn es nicht gefällt oder halt etwas teurer ist. oder müssen alle konform leben wie damals in der DDR, damit niemand aus Neid dem Nachbars Mercedes abfackelt?
Ständig werden irgendwelche belanglosen Anhaltspunkte rausgekramt, statt mal die wirklich wichtigen Dinge anzupacken. Du sagst, Berlin würde Obdachlosigkeit zulassen. Was sollen die denn deiner Meinung nach machen, alle freiwillig Obdachlos lebenden Zwangsdeportieren in freistehende Wohnungen? Also wirklich. Niemand muss in Deutschland Obdachlos leben oder verhungern und das ist auch gut so. wer freiwillig auf der Straße leben will darf auch das gerne machen, auch in Berlin, aber bitte nicht 3 Wochen ungeduscht in der S-Bahn. Danke.
Gegen Armut muss allerding immer etwas getan werden!
Man braucht zum Überleben eben auch ein bisschen Köpfchen. Wer den nicht hat, muss sich mit dem zufrieden geben was er daraus machen kann. Mehr als ihn aufzufangen und vor Obdachlosigkeit und Hunger zu schützen, kann man ja nun wirklich nicht verlangen.
Kurse zur Existensgründung werden auch immer wieder mal kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr angeboten. Und im Internet oder in der Stadtbücherei kann man sich auch so manche Idee rauskramen und kreativ zu werden steht auch jedem frei.
Möglichkeiten gibt es mehr denn je...
Trotzdem, Arbeitsplätze müssen geschaffen und ein angemessener Lohn gezahlt werden!!! Wenn die Arbeiterklasse es mit sich machen lässt und Hungerlöhne in kauf nimmt, muss man sich auch nicht wundern! Es reicht eben nicht eine internationale Gewerkschaft zu gründen, wenn es dann nur über komplizierte Wege möglich ist seine Rechte einzufordern. Wer es mit sich machen lässt tut nichts anderes als die Ausbeuter zu unterstützen und das ausbeutende System nach vorne zu tragen.
Nicht immer ist die Politik schuld, es sind die Menschen selbst, die es mit sich machen lassen. Aber wie willst Du denen ihre Dumheit austreiben. Mit "Fuck Yuppies" Parolen weist man lediglich auf ein Problem hin, ändert aber nichts an der Dumheit der Arbeiterklasse und am Ausbeuterdenken geldgeiler Menschen!
supernovist meinte am 18.11.2009 20:27
@Gedankengut
auf dieses Disskusions Niveau lass ich mich erst garnicht ein. Vergiss es!
Du hast weder verstanden, was ich schrieb noch ein interesse daran, es zu verstehen, andernfalls kann ich mich nicht erklären, wieso du hier Aussagen verunglimpfst und mir patu Dinge unterstellt, die ich so weder gesagt noch gemeint habe. Zumdem unternimmst du den Fehler von deiner eigenden Position auszugehen und darauf Rückschlüsse auf alle anderen zu ziehen.
Oder wieso versuchst du hier die Opfer zu Tätern zu degradieren? Die Generalabsolution erteilst du dir und deinen Vorgängern selbst, bedienst dich hier den gängigsten Allgemeinplätzen strucktueller, verkürtzter Kapitalismuskritik und bemerkst es nicht einmal und darauf lass ich mich garnicht erst ein. Vergiss es Kollege!
Gedankengut meinte am 18.11.2009 21:00
Warum nicht? Keine Lust, kein Interesse, keine Zeit oder warum willst Du nicht Diskutieren? Warum hast Du dann erst angefangen?
War doch garnicht so dumm was Du geschrieben hast, bis auf den Gedanken mit den Lofts.
Sicher braucht die keiner. Es braucht auch keiner den Budda, der bei meiner Schwester in jedem Zimmer steht und die waren auch alle sehr teuer.
Ich weiss ja was Du meinst und das finde ich eben nicht ganz zuende überlegt. Du bist sauer, das andere sehr viel Verdienen und mit dem Geld nicht mehr anstellen als sich z.B. eine Loft zu kaufen, wärend nebenan der Nachbar seine Euronen an einer Hand abzählen kann.
Das s.g. Ungleichgewicht, die ungleiche Verteilung des Kapitals ect. pp, verstehe ich doch richtig, oder worauf willst Du hinaus?
Mal ehrlich, geht es den Deutschen denn wirklich so schlecht wie Du sagst? Oder um was geht es Dir überhaupt, um die Kindersoldaten in Afrika, die Kriegsflüchtlinge im Irak, die Obdachlosen in Afganistan oder um alle?
Du bist sicherlich ein Antikapitalist, das entnehme ich jetzt mal aus deinen letzten Zeilen und deinem neuen Avatar. Ich habe kein Problem damit, ich toleriere Dich trotzdem und werfe deswegen nicht mit Steinen nach Dir.
Deine s.g. Opfer sind in der Tat Mittäter, Arbeiter die sich ausnutzen lassen machen das hierzulande freiwillig und tragen somit das Ausbeutersystem mit nach vorne. Sie werden nicht gezwungen sich für lau zu verkaufen, tun dies aber trotzdem. Sie glauben, wenigstens so nicht abhängig von der Gesellschaft zu sein, kein Sozialfall zu sein ect. pp, bemerken aber nicht, das sie es doch sind und so auf keinen Fall aus dem Schlamassel rauskommen, sondern es sogar unterstützen. Wenn sich doch nur mal alle, die für Ihre Arbeit zu wenig bekommen, aufraffen würden und sich ihrem Arbeitgeber wiedersetzen würden, das wäre doch mal was, dass könnte etwas ändern. Nur keiner traut sich, weil die Menschen selbt noch Angst haben Ihren Arbeitsplatz im Niedriglohnsektor zu verlieren.
Niemand muss sich hierzulande ausnutzen lassen! Es muss hier auch niemand auf der Strasse leben! Es muss hier auch niemand Hungern! Es sei denn, er verzichtet auf die finanzielle Hilfe der Gesellschaft...
Wer mehr besitzen will, der muss sich was einfallen lassen, muss seinen Kopf gebrauchen oder sich wenigstens von anderen Hilfe geben lassen... Die Menschen helfen schon gerne weiter wenn sie können, man muss nur mal richtig danach Fragen. Betteln stellt garantiert nicht gerade die beste Lösung dar und auch nicht die einzige.
supernovist meinte am 18.11.2009 22:16
Ich weiß nicht in welcher Weise, du selbst schon einmal von der Gentrification betroffen warst, es klingt zumindest so als wärst du es nicht und hättest auch nicht wirklich begiffen was das eigendlich ist.
Im Bluemoon bei Fritz dab es dazu gestern eine Sendung:
Gentrifizierungs-Blue-Moon. Das Kapital und die Kiez-Kultur. Vom 17.11.09 mit Hendrik Schröder
Gentrifizierung. Gerade in Kreuzberg derzeit sehr gut zu beobachten. Überall entstehen Luxus- Wohnungen, der Kiez verändert vehement sein Gesicht, die Mieten steigen rasant. Ärmere Menschen, Künstler,Migranten werden aus dem Kiez gedrängt. Wohlhabende, meist Zugezogene und einige Spekulanten erobern die Viertel für sich. Ist das normal und gut? Die geben ja schließlich auch ihr Geld im Kiez aus. Oder geht da gerade eine ganze Lebenskultur kaputt, für die Berlin weltweit berühmt ist? Manche sind so wütend, dass sie Luxuslofts mit Farbbeuteln und Eiern bewerfen und Oberklasseautos davor anzünden.Versteht ihr diese Wut oder nicht fragt Hendrik Schröder im heutigen Blue Moon.
Die Sendung kann man sich hier anhören:
http://download.fritz.de/bluemoon/bm_091117.mp3
Gedankengut meinte am 18.11.2009 22:38
Ich persönlich bin es nicht und war auch noch nicht davon betroffen (jedenfalls nicht wissentlich). Bin gleich in eine modernisierte Wohnng eingezogen. Jedoch war meine Schwester und ein paar Freunde in Prenzelberg davon betroffen.
Dort wurden vor ein paar Jahren (und werden noch immer) Häuser modernisiert. Kennst das bestimmt auch noch, so mit Außenklo und Wanne zum aussziehen? Die mussten alle umziehen, weil der Vermieter halt die Wohnungen zum Modernisieren frei brauchte. Die sind dann alle in bereits modernisierte Wohnungen gezogen. Natürlich hat sich dann auch die Miete für jeden erhöht. Altbau ist nun mal günstiger als Neubau oder modernisiert, verständlich und nachvollziehbar. Nachvollziehbar fand ich aber auch die Modernisierungsarbeiten, denn gerade in der Stargarderstr. waren die Zustände aus der Sicht der Architektur eher krass und Moderniesierung auch zeitreif.
Meine Schwester und Freunde haben, als sie noch in den alten Wohnungen wohnten, mehr denn oft gemeckert, das der Vermieter sich ja doch nicht kümmern würde. Als er es dann aber endlich tat, war es auch wieder nicht recht, weil ja alle raus mussten.
Naja, man kann es halt nicht immer und auch nicht jedem recht machen.
Eines ist jedoch unumgänglich, heruntergekommene Wohnungen müssen irgendwann modernisiert werden und die Miete kostet dann hinterher auch mehr. Darüber sollte man sich schon im klaren sein bevor man in eine Altbauwohnung einzieht, finde ich.
Wenn dadurch etwas anderes, kulturelles kaputt geht, entsteht ja trotzdem wieder etwas neues und es heisst ja nicht, das die Kultur dann kaputt geht. Dann fängt sie halt wieder da an wo noch alte Bauten stehen. Die Kultur ist ständig am Wandern, kann dadurch aber nicht zerstört werden, sofern sie denn einen wichtigen Bestand darstellt, wird sie auch jede Wanderung überdauern... und günstige Wohnungen wird es auch immer irgendwo geben, denn selbst modernisierte Wohnungen gehen irgendwann wieder kaputt und mindern den Mietpreis wenn sie nicht gepflegt werden.
Meine Schwester und freunde sind nun glücklich mit ihrer neuen Wohnung (auch in Prenzelberg) und Leben die Kultur weiter, solanges es halt geht.
Interessanter link, werde ich mir bei Gelegenheit mal anhören.
supernovist meinte am 18.11.2009 22:57
DIe Sendung ist 7 Tage online ;)
Es geht überhaupt nicht darum ob eine Sanierungsbedürftigkeit beseht oder nicht, sondern darum das durch Spekulation und falsche Investitionen Lebenräume zerstört werden. Wie ich gstern hörte, muss nun das Knaak ausziehen, weil dahinter neue teure Eigentumswohungen gebaut wurden und die neuen Besitzer, jetzt jammern, das ihnen das zu laut sei mit dem Club. Das diese Leute da nochrechtlich den Arsch gestärkt bekommen, da platzt einem doch die Hutschnur.
Pech gehabt, hat man ja vorher gewusst, hätte man eben Baumaßmaßnahmen geroffen, die die Lärmbelästigung eindämmen, hat man aber nicht. Die Yuppies sind eingezogen, dann müsen die jetzt halt damit leben das an Ihrer Schlafzimmerwand ein Club liegt!
Was passiert? Das Knaak soll raus. Erklärt mir mal da einer die Logik?
Das meine ich. Diese Genrification ist nicht die Gutgemeinte Sanierung und instandhaltung eines Wohnbezikes, wie du annimst.
Natürlüch ensteht irgendwo wieder was neuen, muss es aber nicht. Wenn man es so macht dass die Bewohner die Gebiete in ruhe gelassen werden und die Wohungen so saniert werden, das sie behalbar bleiben, dass wäre für alle die richtige Lösung. Zumal die meisten Sanierungsaktionen Lächerlicher weise, nicht mal die wirklichen Misstände abdecken, sondern mehr neue Schaffen.
Das ist übrigends eine Entwicklung die auf alle großen Städte der Welt zutrifft. Und überall die selbe Entwicklung nimmt.
Es wird andauernd auf die Kosten der Leute diese Spekulation betrieben, die auf diese Gebiete diese WOhungen, angewiesen sind und die ein recht darauf haben, das sie erhalten bleiben.
Ich begreife sowieso nicht warum ich die die das nötige Kleingeld haben, sich ständig in Urbahne Gebiete einkaufen müssen,anstatt selbst neue zu schaffen.
Ah stimmt ja, ich vergaß,... das müssen sie ja nicht, sie müssen ja nur so tun als wenn sie mehr drauf haben als Geld ausgeben.
Gedankengut meinte am 18.11.2009 23:17
Im Prinzip hast Du recht. Eigentlich müssten die "Yuppies" nun auch mit dem Lärm klarkommen.
Was aber spricht gegen einen Umzug? Wird der denn wenigstens subventioniert? Dann fahren die Leute eben an einen anderen Standort, wenn Sie wirklich Wert auf Kultur legen machen die das. Am besten suchen sich die Knaakverwalter den neuen Standort mit scharfen Blick aus, nehmen Kontakt mit den Mietern in der Umgebung auf ect. pp???
Auf die Strasse zu gehen ist natürlich auch eine Option, das allein wirkt aber nicht überzeugend. Um zu überzeugen muss man anders ran gehen.
Mit Eiern zu schmeissen oder Feuer zu zücken schürt nur Angst und Abneigung, letztendlich wird aber doch die andere Seite gewinnen, weil sie finanziell besser ausgerüstet ist.
Wenn der Zug für das Knaak aber schon abgefahren ist, hilft alles andere auch nicht mehr weiter und man muss wenigstens noch das beste rausholen was rauszuholen ist, für einen Neuanfang, an einen anderen Standort.
Dann werd ich mich mal beeilen wegen der Sendung ;)
PS: Vielleicht hätte es geholfen wenn auf der Fahne statt "Fuck Yuppies" - "Liebe Mitbürger" gestanden hätte? Wer Krach macht muss andere auch höflich darum bitten ob das OK ist, am besten immer im Vorfeld! Es sich dann schriftlich geben zu lassen, kann evtl. auch nicht Schaden.
Gedankengut meinte am 18.11.2009 23:53
Ach und noch etwas.
Bei der Errichtung von Neubauten geht es nicht nur um Geld für die Stadt. Es entstehen auch wieder neue Arbeitsplätze. Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt wird angekurbelt. Sowohl hier, als auch dort und anderswo. Das ist eben der nette Nebeneffekt, den alle so gerne haben wollen und der bei einer derart hohen Arbeitslosigkeit ja auch eigentlich dringend nötig ist.
supernovist meinte am 19.11.2009 20:41
Das ist eben der nette Nebeneffekt, den alle so gerne haben wollen und der bei einer derart hohen Arbeitslosigkeit ja auch eigentlich dringend nötig ist.
So ein Bullshit!
Entweder du kannst, oder du willst nicht begreifen. Aber das scheint aufs gleiche hinauszulaufen.
Gedankengut meinte am 19.11.2009 21:00
Schon klar. Deiner Auffassung nach sprechen wir hier von Vertreibung ganz übler art.
Ich will Dir ja nicht ans Bein pissen. Aber es gibt eine Hand voll guter Ärzte, speziallisiert auf paranoide Wahnvorstellungen, insbesondere Deiner Klasse!
Wann willst Du eigentlich endlich Anfangn zu Leben? Immer wieder die gleiche Scheisse über das s.g. Ende des bösen Kapitalismus kann ja nur Krank machen!
Begreift das endlich, Berlin gehört nicht Euch!
Göttin sei Dank, sonst wäre es wohl schon längst runtergewirtschaftet!