Im deutschen Profifußball gibt es keine schwulen Spieler - offiziell. "Schwuchtel" ist das beliebteste Schimpfwort unter Fans. Das will der Deutsche Fußball Bund jetzt ändern.
interessanter Beitrag. Ich hoffe nur dass der arme Toni jetzt nicht all zu sehr auseinander gepflückt wird! Wünsch ihm alles Gute!
Mir persönlich geht‘s zwar ziemlich am Hintern vorbei ob ein Fußballspieler schwul ist oder nicht. Aber das ein Drama draus gemacht wird - bzw. es überhaupt eine Rolle spielt ist schon sch... unschön.
Klasse Beitrag. Nur am allgemeinem Fussballweltbild wird sich nichts so schnell ändern.
Ich kenne selbst einen schwulen Fussballer, der Liga spielt und sich bedeckt hält. Er will das "Spießrutenlaufen" umgehen, was ich verstehen kann.
Schade.
Cornys Worte zu Herrn Daum kann ich nur Beifall schenken.
Ich spiele selbst in einer schwulen Mannschaft. Qualitativ sind wir nicht von einer "normalen" Mannschaft zu unterscheiden.
ich denke mal das Hauptproblem für ein Outing im internationalen Profifussball sind eher die Stadionkurven mit den jeweiligen oft etwas bildungsfernen, meist männlichen und heterosexuellen Hardcorefans und deren dann sicher noch viel unangenehmeren, ständigen Schlachtrufe und weniger die Mitspieler oder die Vereine und Sponsoren oder gar die Fernsehzuschauer.
ich teile aber auch die Auffassung, dass der Prozentsatz an schwulen Spielern mit höherer Spielklasse immer kleiner wird, was aber nicht heisst, dass es nicht auch wenigstens einen schwulen Nationalspieler geben könnte und bei den Frauen ist das dann eben genau umgekehrt, denn diverse Nationalspielerinnen sind bekennende Lesben.
es sollte sich natürlich keiner verleugnen müssen und früher oder später wird sicher mal einer den Mut haben, aber letztlich ist mir sowohl die sexuelle, als auch die politische Orientierung bei einem Fussballer egal, solange er vernünftig Fussball spielt und eine "Pflicht" zu irgendeinem Outing ist übrigens genauso abzulehnen.
Das war ein sehr Interresanter Beitrag, und ich hoffe, für alle schwulen Fussballer das durch diesen Beitrag, und sei es nur in den regionalen Verbänden sich der eine oder andere Fussballer ebenfalls traut sich zu Outen!
Zudem hoffe ich, das durch den Kommentar von dem Türkischen Fussballkollegen über schwule Fussballer einige Konsequenzen entstehen werden. Er wirbt für Toleranz und Gleichberichtung für schwule Fussballer, und sagt gleichzeitig das es schlecht ist, und ein schwuler Fussballer nichts im Profi & Leistungsport su suchen hat. Mein Wunsch wäre die Türkische Mannschaft mindestens für dieses Turnier zu disqualifizieren!!!!
Tony und Sebastian wünsche ich, das durch dem Outing sich eine positive Veränderung im Verein bildet.
Wenn man schon die Foren bestimmter Vereine als Beleg für die Existenz von Homophobie unter Fussballfans anführt, dann sollte man sich vielleicht auch die Mühe machen, den gesamten Threat durchzuarbeiten und dementsprechend darzustellen. Der Beitrag wird der differenzierten Art und Weise wie das Thema im Werderforum diskutiert wird nicht gerecht und schert stattdessen alle Schreiber über einen Kamm.
Guter Beitrag. beruhigend, dass sich nun auch im Fußballbereich etwas tut.
Was wohl passierte, wenn sich einer der deutschen Torschützen in einem Interview gleich nach dem (Finale?) Spiel outet, während er deutschlandweit bejubelt und gefeiert wird?
das sich alle, die im Profisport sind und ein doppelleben führen, outen sollten.
Denn wenn sie es nicht tun, werden sie niemals glücklich werden und immer erpressbar bleiben.
ich kenne hier auch einen spieler in der kreisklasse, der sich kürzlich outete. ausser den üblichen blöden fragen(wie macht ihr das? muss ich jetzt vor dir angst haben?) kam da nix!
Ein sehr wichtiges Thema und ganz anständiger Beitrag! Allerdings greift er mir ein bisschen zu kurz. Denn diese Rückständigkeit gibt es ja nicht nur im deutschen Fußball. Soweit ich weiss ist Justin Fashanu nach wie vor der einzige Profifussballer in ganz Europa (weltweit?) der sich geoutet hat. Seinem Mut und seinem tragischen Schicksal sollte der DFB gebührenden und v.a. dauerhaft Respekt zollen, wenn es ihm wirklich ernst mit der Abschaffung von Vorurteilen ist. Allerdings hätte ich dem Theo auch gar nicht so viel Weltoffenheit zugetraut...
Trotzdem wird diese Homophobie wohl erst wirklich nachlassen wenn sich eine Gruppe von Stars traut sich zu outen. Allerdings ist der Druck auf einen Profi ungemein höher als auf einen Amateur. Insofern ist hier eine bottom-up Bewegung wohl erfolgversprechender als eine die sich top-down bewegt. Leute wie Tobi sind dabei wichtige Pioniere. Respekt!
P.S. Mich als Fußballfan interssiert es nicht die Bohne wer mit wem. Gerade deswegen les ich den Kicker und nicht die Gala... Rein das Ding, fertig und ab nach Hause!
Sehr Guter Beitrag, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber es soll mehr davon geben. Claudia Bäckmann hat wirklich mühe gegeben, aber es fehlt was, z.B. reaktion von Tonys mitspielern, wie haben sie reagiert? Ist auf jeden fall sehr muttig von Tony, ich wünsche Ihm auch nicht so viel streß und erfolgreiche 2008/09 Saison.
8 Kommentare
intouch meinte am 06.06.2008 00:23
Homos im Fußball
Hallo,
interessanter Beitrag. Ich hoffe nur dass der arme Toni jetzt nicht all zu sehr auseinander gepflückt wird! Wünsch ihm alles Gute!
Mir persönlich geht‘s zwar ziemlich am Hintern vorbei ob ein Fußballspieler schwul ist oder nicht. Aber das ein Drama draus gemacht wird - bzw. es überhaupt eine Rolle spielt ist schon sch... unschön.
Viele Grüße,
Kai
SmX meinte am 06.06.2008 00:30
Klasse Beitrag. Nur am allgemeinem Fussballweltbild wird sich nichts so schnell ändern.
Ich kenne selbst einen schwulen Fussballer, der Liga spielt und sich bedeckt hält. Er will das "Spießrutenlaufen" umgehen, was ich verstehen kann.
Schade.
Cornys Worte zu Herrn Daum kann ich nur Beifall schenken.
Ich spiele selbst in einer schwulen Mannschaft. Qualitativ sind wir nicht von einer "normalen" Mannschaft zu unterscheiden.
Viele Grüße
Marek
rufux meinte am 06.06.2008 01:03
ich denke mal das Hauptproblem für ein Outing im internationalen Profifussball sind eher die Stadionkurven mit den jeweiligen oft etwas bildungsfernen, meist männlichen und heterosexuellen Hardcorefans und deren dann sicher noch viel unangenehmeren, ständigen Schlachtrufe und weniger die Mitspieler oder die Vereine und Sponsoren oder gar die Fernsehzuschauer.
ich teile aber auch die Auffassung, dass der Prozentsatz an schwulen Spielern mit höherer Spielklasse immer kleiner wird, was aber nicht heisst, dass es nicht auch wenigstens einen schwulen Nationalspieler geben könnte und bei den Frauen ist das dann eben genau umgekehrt, denn diverse Nationalspielerinnen sind bekennende Lesben.
es sollte sich natürlich keiner verleugnen müssen und früher oder später wird sicher mal einer den Mut haben, aber letztlich ist mir sowohl die sexuelle, als auch die politische Orientierung bei einem Fussballer egal, solange er vernünftig Fussball spielt und eine "Pflicht" zu irgendeinem Outing ist übrigens genauso abzulehnen.
Neosone meinte am 06.06.2008 12:23
Guter Beitrag
Das war ein sehr Interresanter Beitrag, und ich hoffe, für alle schwulen Fussballer das durch diesen Beitrag, und sei es nur in den regionalen Verbänden sich der eine oder andere Fussballer ebenfalls traut sich zu Outen!
Zudem hoffe ich, das durch den Kommentar von dem Türkischen Fussballkollegen über schwule Fussballer einige Konsequenzen entstehen werden. Er wirbt für Toleranz und Gleichberichtung für schwule Fussballer, und sagt gleichzeitig das es schlecht ist, und ein schwuler Fussballer nichts im Profi & Leistungsport su suchen hat. Mein Wunsch wäre die Türkische Mannschaft mindestens für dieses Turnier zu disqualifizieren!!!!
Tony und Sebastian wünsche ich, das durch dem Outing sich eine positive Veränderung im Verein bildet.
Sebastian
lullemie meinte am 06.06.2008 17:42
Werder Foren
Wenn man schon die Foren bestimmter Vereine als Beleg für die Existenz von Homophobie unter Fussballfans anführt, dann sollte man sich vielleicht auch die Mühe machen, den gesamten Threat durchzuarbeiten und dementsprechend darzustellen. Der Beitrag wird der differenzierten Art und Weise wie das Thema im Werderforum diskutiert wird nicht gerecht und schert stattdessen alle Schreiber über einen Kamm.
milleniumbridge meinte am 08.06.2008 21:21
Beruhigt
Guter Beitrag. beruhigend, dass sich nun auch im Fußballbereich etwas tut.
Was wohl passierte, wenn sich einer der deutschen Torschützen in einem Interview gleich nach dem (Finale?) Spiel outet, während er deutschlandweit bejubelt und gefeiert wird?
LinksWaehler meinte am 24.06.2008 09:45
Meine empfehlung als Schwuler ist....
das sich alle, die im Profisport sind und ein doppelleben führen, outen sollten.
Denn wenn sie es nicht tun, werden sie niemals glücklich werden und immer erpressbar bleiben.
ich kenne hier auch einen spieler in der kreisklasse, der sich kürzlich outete. ausser den üblichen blöden fragen(wie macht ihr das? muss ich jetzt vor dir angst haben?) kam da nix!
Heimer meinte am 24.06.2008 16:46
Ein sehr wichtiges Thema und ganz anständiger Beitrag! Allerdings greift er mir ein bisschen zu kurz. Denn diese Rückständigkeit gibt es ja nicht nur im deutschen Fußball. Soweit ich weiss ist Justin Fashanu nach wie vor der einzige Profifussballer in ganz Europa (weltweit?) der sich geoutet hat. Seinem Mut und seinem tragischen Schicksal sollte der DFB gebührenden und v.a. dauerhaft Respekt zollen, wenn es ihm wirklich ernst mit der Abschaffung von Vorurteilen ist. Allerdings hätte ich dem Theo auch gar nicht so viel Weltoffenheit zugetraut...
Trotzdem wird diese Homophobie wohl erst wirklich nachlassen wenn sich eine Gruppe von Stars traut sich zu outen. Allerdings ist der Druck auf einen Profi ungemein höher als auf einen Amateur. Insofern ist hier eine bottom-up Bewegung wohl erfolgversprechender als eine die sich top-down bewegt. Leute wie Tobi sind dabei wichtige Pioniere. Respekt!
P.S. Mich als Fußballfan interssiert es nicht die Bohne wer mit wem. Gerade deswegen les ich den Kicker und nicht die Gala... Rein das Ding, fertig und ab nach Hause!
Moonstein meinte am 24.06.2008 17:07
Guter Beitrag...
Sehr Guter Beitrag, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber es soll mehr davon geben. Claudia Bäckmann hat wirklich mühe gegeben, aber es fehlt was, z.B. reaktion von Tonys mitspielern, wie haben sie reagiert? Ist auf jeden fall sehr muttig von Tony, ich wünsche Ihm auch nicht so viel streß und erfolgreiche 2008/09 Saison.
LG