Emos heulen die ganze Zeit nur rum, wie schlecht die Welt ist und das sie traurig sind. Eine politische Message haben die sicher nicht. Und ein Verbindung zum American Hardcore zu ziehen, ist die reinste Frechheit. American Hardcore bedeutet vorallem D.I.Y. ( Do it yourself ). Wenn irgendwas schief läuft, packt man die Sache an und ersäuft nicht in seinen eigenen Tränen. Da haben sich welche zusammengerottet, die nicht in der Lage sind mit ihrem Leben klar zu kommen, nicht mehr und nicht weniger. Punkt, Aus.
Grundsetztlich eine gute Richtung! Man steht zu seinen Gefühlen und zeigt sie auch ! Man ist nachdenklich ! Philosophiert über das Leben !
Doch die meisten sind nicht so !
Ein guter Freund von mir folgt diesen Trend ebenfalls , aber nicht da er diesen Gedanken gut heißt sondern um aufzufallen und um viele Mädchen fast noch Kinder im Alter von 13 - 15 zu bekommen ! Dies ist kein Einzelfall ! Viele Jungs benutzen dieses Auftreten um zum Stich zu kommen ! Also was ist ein Emo? Die , die nach Außen einer sind mit schwarzen Haaren etc. und nach Innen wie der schlimmste Macho ? Oder jemand der mit seinem Look nicht dieser Richtung folgt und nach Innen ein kleiner Philosoph ist und Sensibel ist !
Einen Trend zu folgen heißt seine Individualität zu verlieren !
Da kann ich nur zustimmen. Das die mit ihrem Auftritt ( die männlichen Anhänger ) schlichtweg nur versuchen, Mädels auf zu reißen, ist mir auch schon aufgefallen. Wer sonst nichts kann, wird halt Emo.
Die heutigen Emos kann man garnicht mehr so nennen weil der ganze musikalische Hintergrund garnicht da ist sondern nur dem Trend hinterher gelaufen wird....frag die kleinen mal nach "sensefield"....oder anderen bands die im bereich emo vorarbeit geleistet haben....
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist Emo-sein einfach das typische "irgendwo dazu gehören" ,und dass die Szene gehasst wird eint sie nur. Diese Richtung fängt so ziemlich die auf die sich unverstanden fühlen, aber wird halt auch ausgenutzt. Aber da gleich eine riesige Feindschaft draus zu machen ist kindisch und idiotisch. Da hat erstens niemand was von, und zweitens sind wir nicht im Mittelalter. Man kämpft nun seit Jahren für Toleranz, Akzeptanz, gegen NeoNazis oder whatever und fängt plötzlich an eine extrem klischeelastige, harmlose Gruppe in Grund und Boden zu hassen.... sinnfrei?
isso, ich glaube der hass für emos ist so verbreitet, weil sich lahme möchtegern meinungsbekenner ausnahmsweise mal trauen, jemanden auszugrenzen...denn die emos wehren sich ja kaum,..und sie vertreten keine extreme. also einfach eine harmlose gruppe, die mal schön gehasst werden kann, ohne dass man sich selbst gleich irgendwie politisch bekennt oder angst vor rückschlägen haben muss......feiglinge, steckt eure energie lieber in die unterbindung von wirklich schlimmen vereinigungen!
Nur eins wird übersehen: Warum werden 'Emos' überhaupt zur Jugendbewegung erhoben?! Sie sind es doch gar nicht!
Scorpon hat ein paar gute Dinge genannt.
Der Hass auf diese ''Bewegung'' ist einfach nur schrecklich, zum Teil auch lächerlich. Toleranz ist den Menschen eben nicht in die Wiege gelegt! Auch Homophobie scheint immer noch ein Problem zu sein.
Der Hass der anderen ach so 'wahren' Subkulturen ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass ihre Zeit endgültig abgelaufen ist. Bsp. Punk!
Aber auch die schwierige Einordnung in vorgefertigte Schubladen erzeugt Überforderung, die in anderen Ländern angeblich sogar in Gewalt umschlug.
Vielleicht kann die Richtung, die sich vor allem über die Kleidung definiert, auch nur als Verweigerung gegenüber üblichen Konventionen im Kleidungsstil der heutigen Jugend gesehen werden.
Auf 'Emos' zu schimpfen, ist wie Tokio Hotel - Bashing, zu einfach! Anscheinend keine echten Feindbilder mehr vorhanden.
Eins noch: Guter Witz der ''Rapper'' im Beitrag: ,,Jugendliche folgen blind (einem) Trend!'' Persönlichkeitsstörung??? Selbstreflexion at its best!
Ich wollte nur kurz etwas über die zwei Seiten der Emos berichten, die der Beitrag nicht wirklich differenziert hat.
Zum einen hat es einfach die Fans von Emotional Hardcore, die einfach der Entwicklung des Hardcore gefolgt sind und sich verändert haben. Vor allem die StraightX bewegung ist daraus entstanden, welche sich von Drogen und Alkohol vernhält und eine monogame Beziehung vorzieht. Also genau das Gegenteil zu dem was in den Partyszenen zurzeit läuft. Hab auch nen Freund aus Amerika der schon länger dabei ist, ist noch ein easy Typ der einfach auf die Musik steht.
Zum anderen haben wir die MTV "Emos" welche durch die grade hochgepuschten Bands stehn und sich dreren Stiel kopieren. Diese haben nichts mehr mit der usprüunglichen Einstellung zu tun und sind eher mitläufer eines Trends den sien nicht wirklich verstehn. Mit dieser Art Leute hatte ich auch Probleme, z.B. auf de Festival Wacken. Normalerweise immer beste Stimmung und coole Leute die man kennenlernt wird abgechselt von Leuten die nur in ihrer Ecke sitzen, keine Kontaktfreude haben, sich beim Konzert über Pogen und Croudsurfer beschweren und mit Stöckelschuhen (Natürlich Frauen) vor der Bühne stehn und sich dann wundern warum sie im Schlamm steckenbleiben. Haben die gesammte Stimmung einfach kaputt gemacht und für was ein Festival einfach steht. Deswegen bekommen sie auch ziemlich viel Abneigung aus dem Metalbereich.
Der normale Emo ist also nichts weiteres als jemand der fürher dem Gangster HipHop hintergergerannt wäre, also einfach ein Stylemitläufer. Meiner Meinung nach ist Emo sein immer noch besser als Leute die sich gross fühlen müssen indem sie ihr Gangsterimage aufpolieren durch Schlägerein und dummes Anmachen von Dritten.
Sich von Emos bedroht zu fühlen sagt wohl schon viel über den Geisteszustand dieser Spinner aus.
Jede Jugendkultur die ein wenig auf zivilisierten Umgang achtet und vielleicht noch etwas auf Hygene achtet muss man schon als Bereicherung ansehen.
Ausserdem haben die Emos viel mehr und vor allem attraktivere Frauen.
Ist wohl am Ende alles nur blanke Eifersucht.
Achja, bin kein Emo und halte das alles auch für Quatsch. Besonders der lächerliche Vergleich dieser Amy mit den 68 (welche schon Spinner waren aber zumindest mit Argumenten ausgestattet).
Besonders erschreckend finde ich, wie wenig dieser Menschen ihre Szenenzugehörigkeit wirklich erklären können geschweige denn ihre Szene. Das ist alles so derbe platt.
Zuerst möchte ich noch mal sagen! Man muss jede dieser Gruppierung Tolerieren , aber sie sollten auch darüber stehn wenn sie kritisiert werden!
Die heutigen Gruppen haben haben meist überhaupt keine Lust etwas zu kritisieren und sehen auch keinen Grund dazu ! Sie wollen meist nur auffallen!
Es sollte eine neue 68er Generation kommen also eine 08er Generation die mal was kritisiert ! Sie sollte sich nicht über ihren Kleidungsstil defenieren sondern über ihren gemeinsamen Gedanken !
Leute wacht auf ! Setzt euch für etwas ein , wie die momentane Situation in der Welt!
Wenn nur eine Stadt anfangen würde , würde es ins Rollen kommen und viele Anhänger finden !
Dato man kann nur etwas kritisiern , wenn man es auch auspricht , wie die Emos vlt. die Kaltherzige Welt ! Aber bitte lauft nicht einfach Trends hinterher !
Einfach mal was kritisieren und wenn wir schon dabei sind vielleicht gleich noch ein paar Tabus brechen.
Wenn das mal so einfach wäre...
Die 68er Generation hatte es doch viel einfacher, da sie mit der Springer-Presse und der Polizei über klare Feindbilder verfügte, gegen die man sich massenweise verschwören konnte.
Unsere Generation dagegen muss mit so verdammt weltoffenen Livestyle-Magazinen, die krampfhaft versuchen jeden auch noch so jungen Trend aufzuspüren und publik zum machen, und Deeskalierungsstrategieen der Polizei klarkommen.
Als Revoluzzer möchte man aber vom Establishment nicht verstanden, sondern gefürchtet werden. Sonst wird einem ja gleich jeglicher Wind aus den Segeln genommen...
Deswegen können echte Revolutionen heutzutage nur noch im kleinen geschehen, denn sobald sie zu groß werden, werden sie zum Trend erklärt und damit Teil des Mainstreams. Bestes Beispiel ist attac, die mittlerweile sogar CDU-Mitglieder aufnehmen und mittels Verkauf von Klamotten, Rucksäcken etc mit dem eigenen Logo eine verdammt gewöhnliche Marketingstrategie verfolgen...
Und wer hat Schuld an dieser widerlichen Toleranz?
in dem beitrag wird null drauf eingegangen warum emos so unbeliebt sind:
1. es sind fast alles pseudos die nur irgendeiner bewegung hinterherlaufen und damit nichts zu tun haben...
2.Sie klauen ihr "zeichen" and whatever einfach von anderen gruppen und wer mag das schon?
3.sie sind nicht "pro-gefühle" sondern mittlerweile nur noch "oh das leben ist so scheiße..."(siehe ritzen)
ey wundert ihr euch nich bei der ard das ihr keine zuschauerunter 50 bei der ard habt!
ich kann euch die gründe sagen
1. ihr macht hier was zum thema wovon ihr keine ahnung habt und versucht damit vllt auf die jugendkultur einzuhgehen dabei werden auch noch diverse interviews gekürzt falsch dargestellt
2.macht erst einen auf tolerant gegenüber der jugend in dem fall die emos und greift alle hip hop klischees auf
3. noch ma zu 1. HAHA wisst ihr was emos sind das sind nich welchen die ihr leben leben so wie sies wollen das sind welche die ihr leben nich leben wollen und sich selbst gerne verletzen (ritzen)
4. und wie wärs bei so einem vortrag mit pro und contra punkten zum thema emos und nicht nur pro
seid ihr schwul kp und denkt ihr habt mit dem beitrag iwas ausgedrückt dabei habt ihr euch nur lächerlich gemacht
hört auf mit dem scheiß!!!!!!!!!!!
bitte lest das und tut uns allen den gefallen liebe herren und damen von der ard und benutzt die vielen GEZ gebühren für sinnvolles
von so was kann man bundesliga rechte erwerben
Seit wann ist Polylux die ARD und seit wann bestimmt Polylux was in der ARD gesendet wird, bzw. wie dort mit den GEZ Gebühren hantiert wird?
@ Polylux
Was sind denn das für Deppen, die hier in letzter Zeit solche Unweisheiten von sich geben, wie der da oben oder auch der andere hansel?
Macht doch mal die IPs öffentlich.
Warum Hass? Gut man könnte sagen Hass wird mit SS geschrieben, also man ist einfach Intollerant. Tatsächlich ist es eher so das EMOs aufgrund Ihrer angeblichen Lebensweise die Perfekten Opfer sind. Dankbare Opfer sozusagen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass viele augenscheinliche EMOs keine traurigen Weinis sind sondern einfach eher eine Trendvorstelung haben was ihre Klamotten angeht. Eine richtige EMO Szene mag es geben aber es sind sicher bedeutend weniger als es aussieht. Ich glaube das Frauen der grund sind warum man so schnell von Bewegung spricht. Sie sind
Modebewust und nun ist Rebeljöses aussehen halt angesagt. Ist ja nich mehr schlimm seid 68 ;) glauso wehnig wie tuntig auszusehen.
Ich hasse Trends. Schon allein weil allzuschnell um Konsum das Mäntelchen "Bewegung" gestrickt wird.
Szenen sind Zwangsläufer die eine mag man die andere nicht.
Bewegungen sind begrüsenswerd, weil sie die einzigen sind die was bewegen. Heulen und Pornorap sind aber keine politischen Ziele...
ach ja @Kp! das Duchschnitsalter der ARD u. Poly Zuschauer mag vielleicht deshalb so hoch sein, weil diese vermutlich noch nicht so verblendet sind, sich nur für Fußball zu interessieren Sonder sich auch gerne darüber informieren was das für tuntige Punker sind die vor der Tür rum hüpfen.
Was fällt diesen Jugendlichen ein, einem Trend hinterherzulaufen? Das macht doch sonst keiner!
- Und außerdem: Ich war in meiner Jugend schon voll der individuelle Dissident!
Wie von Hyperframe bereits erwähnt, EMOs bieten sich als Opfer an. Und, welch triviale Erkenntnis, Menschen suchen sich gerne Schwächere um sie erniedrigen zu können.
Mir persönlich ist es lieber, jemand schminkt sich auffällig und genießt in der Gruppe den bittersüßen Weltschmerz als kahlgeschoren durch die Straßen laufend Nazi-Parolen zu brüllen.
die sagen voll den quatsch die hopper am ende... was is denn nun cool daran so zu sein wie die.. immer hart und cool und bloß nix zeigen..
oh man jeder kann und sollte so sein wie er mag.. !!!
wer sagt das wir nur heulen?abspacken wenn es uns nich gut geht oder sonnst was... nur weil wir uns nicht verstecken.. viele meinen ja auch jeder der "emo" is würde sich ritzen aber das is auch totaler quatsch..
es gibt so viele leute die ihre gefühle irgendwo hinschieben..wenn es ihnen scheiße geht.. und unter ihrem 4xl shirt verstecken..
Die Verfolgung ist übertrieben, bei uns klappts eigentlich auch ohne, dass sie sich von dem ein oder anderen mal was anhören müssen ist normal, muss jeder, muss man sich als "hopper" auch mal, das ist dann der ewige Kreislauf des Dissens wenn sich ein Punk über einen Emo lustig macht und der Sharpskin ungefragt einwirft, dass sich der Emo wenigstens duscht, sich dann von der Gruppe abwendet um dem nächsten Dreadlockträger mal nen Frisurtipp zu geben... dass dieses Gemenge aus Szenen natürlich je nach zustand auch mal in was Handfestem endet, weil wieder irgendeiner was in den falschen Hals bekommt, kommt vor, aber endet dann doch immer friedlich... wenn manchmal auch nur unter vollem Körpereinsatz.
Also wozu die Scheisse? Jemanden hassen weil er in der Ecke sitzt und übers Leben sinniert? Kiffen die Kappenbrüder aus Berlin nicht mehr genug? Gehen ihnen die Crews aus die ihre Tapes auslachen und ihre Pieces Crossen?? Haben sie vergessen , dass Opfa-dissen peinlich und zu einfach ist und sich daher leider keine Rapqualität daraus ergibt? Und wie gelangweilt müssen Punker und Metaller eigentlich sein??? Gibt es keine Faschos mehr die man durch die Gegend prügeln kann?
Obwohl man Anti-Emo natürlich auch als reine Kapitalismuskritik werten könnte... sagt zumindestens ein weiser Freund der alte Sprachen studiert.
...und jeder Trend der son Haufen China Gebimel produziert, um ihn sich um Hals oder sonst wo hin zu hängen, macht es nicht besser.
Anti-EMO sollte sich tatsächlich auf Kapitalismuskritik beschränken, den Individualismus und "Gefühle" zu zeigen sind nur ein Hebelpunkt für Manipulation von Kapitalisten.
interessanterweise kommt auch diese Jugendkultur wieder aus den USA insbesondere von der Ostküste und verstand sich ursprünglich durchaus zum links-alternativen Spektrum gehörig.
deren heutige Ausgrenzung durch die "richtigen" Szenen zudem ziemlich einseitig als antikapitalistische Kritik zu legitimieren, ist dann mindestens so Panne, wie dieser ganze eher alberne Trend und zeigt nur wie wenig tolerant und konformistisch dieses ganze "linke" Spektrum eigentlich ist!
Jugendkulturen, die ja bekanntlich der Selbstfindung und Emanzipation innerhalb der gesamtgesellschaftlichen Sozialisation dienen, haben sich aber immer auch voneinander abgegrenzt, denn genau das definiert erst richtig die Gruppenzugehörigkeit bzw. das ursprüngliche Sozialverhalten der steinzeitlichen Horde, nach der sich wohl aber auch der erwachsene moderne Homo Sapiens immer mal wieder sehnt...
das war immer so und wird wohl immer so sein, ist für Jugendliche und (Dauer)Pubertierende heutzutage aber tatsächlich immer verwirrender, bei der Vielzahl von (sub)kulturellen Einflüssen und daraus abgeleiteten Modetrends, ohne das dann wirklich intellektuell bewerten zu können und wie Heimer schon richtig schreibt, die heute eigentlich alle sofort und gnadenlos von und über diverse Trendscouts vermarktet werden...
Naja aber das ist es doch grade, wenn man nur tollerant ist und einem der Kakitalismus egal ist dann kan einem Ja alles wurscht sein. Wiso muss man als linker eigentlich tollerant sein, man erwartet zwar mehr als von anderen aber das hat doch auch seine Grenzen. Also wie gesagt, wenn es irgendwas an EMOs wirklich auszuseten gibt dann ist es ihr Konsumverhalten. Punks haben ihr Jeans immer selbst zerrisen:) Mentalitet? ...Jedem Tirchen sein Plesirchen.
Für mich hat dieser Trend wenig mit Mentalität zu tun sondern mehr mit der Retrowelle die immer absurdere Bahnen zieht. Was eine Folge davon ist immer wieder etwas neues auf den Markt zu schmeissen und immer Jüngere Menschen als Ziehlgruppe zu finden.
Bleibt nur zu klären was zuerst da war der Trend oder der Scout.
Mittlerweile sind die Industrie und Medien mächtig genug ihre Trends selber zu setzen. Die verwirrten Pubertierenden, deren "natürliches" verhalten sind doch nur das Mittel zum zweck
Ich habe mich vertan, es ist keine deutsche Tugend:
Nach oben buckeln, nach unten treten!
Gerade das nonkonformistische Auftreten dieser bunten Vögel, die Gewaltfreiheit und Emotionalität eines Teils dieser Bewegung erzeugt im archaischen Gefühl der Machtgeilheit und des Überlegenheitswahns des stinkenden Zeitgeists eine plakative Bösartigkeit.
V wie Vendetta!
Ausschnitt aus der aktuellen Hausarbeit meiner geliebten Partnerin:
"Nach H. Tajfels „Theorie der sozialen Identität“ vereinen Menschen in sich eine persönliche Identität, z.B. persönliche Fähigkeiten und Neigungen, sowie eine soziale in Form von Gruppenzugehörigkeiten, über die sie ihren Selbstwert definieren. Entspringend aus dem Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung wird die eigene Gruppe gegenüber einer fremden tendenziell aufgewertet bzw. die Fremdgruppe abgewertet. Mit seinem Experiment zur „Minimalen Gruppe“ zeigt er 1982, dass die Zugehörigkeit zu einer durch ein unbedeutendes Merkmal definierten Gruppe ausreicht, um die Begünstigung der Eigengruppe auszulösen. Steht demnach bei einer Begegnung verschiedener Gruppen deren Ungleichwertigkeit oder die befürchtete Benachteiligung der Eigengruppe im Vordergrund, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit konflikthafter Interaktionen. Gleichberechtigtheit und Statusgleichheit wirken sich gegenteilig aus "(Tajfel, 1982 zit. in Hartung, 2006, S.125/126).
Hass auf Emos nenne ich dysfunktionales Verhalten und lege den Schluss nahe, dass es sich hierbei um eine psychische Störung handelt. Dazu nochmal die Arbeit meiner Freundin:
"Bei Kindern bzw. Jugendlichen, die eine geringe Empathiefähigkeit haben, drogenabhängig sind, in räumlich beengten Wohnverhältnissen leben und deren Eltern eine psychische Störung haben und ein dysfunktionales Erziehungsverhalten praktizieren, besteht im Vergleich zu Kindern bzw. Jugendlichen, auf die diese Faktoren nicht zutreffen, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eine aggressive Verhaltensstörung im Jugendalter zu entwickeln.
Das zusätzliche Einwirken von Schutzfaktoren, wie z.B. das Vorhandensein von hoher verbaler Intelligenz und von Modellen, die erfolgreich nicht-aggressive, sozialkompetente Verhaltensstrategien umsetzen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder bzw. Jugendliche, auf die die oben genannten Risikofaktoren zutreffen (im Vergleich zu Kindern bzw. Jugendlichen, die ausschließlich von den oben genannten Risikofaktoren betroffen sind), keine aggressiven Verhaltensauffälligkeiten zeigen."
Die emotionale Verrohung, das Alphaweibchen/männchen/tierchensyndrom, die forcierte Separierung des Individuums durch induzierte Perspektive auf die fatalen Sinnhülsen Macht, Ruhm, Reichtum oder schon genannte Überlegenheit (der Rasse, der Gruppe, der Clique, des Rudels, der Rotte) werden das Individuum weiter entmenschlichen und jeglicher Kontrolle von auswechselbaren Autoritäten zur Verfügung stellen. Maschinenmenschen! Gut das es noch Ausnahmen gibt, auch wenn sie pathologische Borderlinesymptomatiken aufweisen.
Aber die Alphamaschinen werden das bunte Treiben, welcher Couleur auch immer, weiter bekämpfen. Und die bunten Treiber werden weiter leben, was Maschinenmenschen leider nicht können. Sie funktionieren in Prägungsmustern und sind "leblose" Sklaven ihrer Psychosen.
Arme Irre, auch wenn sie uns eines Tages wieder auszurotten suchen, es bleiben arme Irre!
ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ich mich hier insbesondere von einer bestimmten Person in absolut keinem Zusammenhang als Mörder bezeichnen lasse!
den hab ich mir gerade ausgedacht und dann hast du den Witz eben auch nicht verstanden, denn Emos ritzen sich quer, weil sie (glücklicherweise) nicht wirklich sterben wollen...
Quer ritzen die wenigsten, aber stille Tage im Klischee, ich will hier nicht Korinthen kacken, es gibt auch Querritzer bei Emos und Borderlinern, daher: Sie haben ja so recht!
Und das "(glücklicherweise)" macht Sie mir schon ein bisschen sympatisch, kein Witz!
Die einzelnen Subkulturen definieren sich sehr spezifisch und inhaltlich begrenzt, aber die gesellschaftliche Daseinsweise des Menschen ist viel umfassender.
Vielleicht lassen sich ja bei aller Verschiedenheit der einzelnen Gruppierungen auch gemeinsame Werte und Ziele ausmachen. Darin läge dann eine große Chance, Konfliktpotential abzubauen.
Wenn auf dem Alexanderplatz Emos zahlenmäßig zulegen und -weil relativ neu- Aufmerksamkeit erheischen, entsteht bei den dadurch ins Abseits geratenen anderen Gruppen ein Bedrohungsgefühl. Ihnen schwant, ihre Zeit sei abgelaufen, sie würden nicht mehr wahrgenommen und seien Schnee von gestern. Diese existentielle Bedrohung schürt Feindseligkeit und Aggressivität gegen andere Gruppen und schweißt die eigene enger zusammen, wobei sonst vorhandene Hemmungen, Normen von Moral und Anstand zu verletzen, in der Gruppe reduziert sind. So kommt es zu Delikten, die der Einzelne außerhalb einer Gruppe nie begangen hätte.
Um Eskalationen wie in Mexiko vorzubeugen, sollte man die Gruppen nicht völlig sich selbst überlassen, sondern einen Dialog, durch den keine Gruppe ihre Identität einbüßt, organisieren und diesen moderieren. Sich mit der Polizei dazwischenzustellen, betont nur die unüberbrückbaren Gegensätze, die aber so unüberbrückbar meistens gar nicht sind, wie das Zusammenleben verschiedener Ethnien, Religionen und Rassen in einigen Ländern beweist.
Die Emos werden wohl recht schnell verwässern, wenn die Masse der Konsumenten auch Gefallen an bunten Klamotten finden sollte. Andererseits kann sich eine "Subkultur" ja auch entwickeln und verändern und sich dadurch dann wieder abgrenzen.
T.
Fast identisch mit der sozialpsychologischen „Theorie der sozialen Identität“ (Nach H. Tajfels), die ich aus der Hausarbeit meiner fleißigen Freundin gestohlen...
Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach ist die größte Gefahr ein kollektiver Minderwertigkeitskomplex, der aus radikaler sozialer Ungleichheit resultiert. Dann ist natürlich der wahre Aggressor gegen die Gruppe gar nicht greifbar, da exorbitant überlegen. Aus der unterbewussten Frustration heraus sucht sich die jeweilige Gruppe eine Projektionsfläche. Je "schwächer" sich eine Fremdgruppe darstellt, desto rangniedriger wird sie zur Eigenwertsteigerung genutzt.
Wenn sich mal das Bewusstsein durchsetzt, welche armseligen Willies die ganzen Gewinnertypen sind, und welch armseliges Leben die führen, im ewigen Kampf um Überlegenheit, dann wird auch ein lässigeres Miteinander möglich.
Wer aber glaubt er oder seine Possee ist cooler, besser, tüchtiger oder lebenswerter als andere, der ist einfach nur tot.
Ich sehe diese Trends bzw. Gruppenbildung - egal ob bei Emos, Gothics, Punks, Hooligans oder Legionären Christi - in erster Linie als Beweis dafür, dass unsere Gesellschaft immer noch von Oberflächlichkeiten und Unselbstständigkeit regiert wird.
Anstatt eines aufgeklärten und selbstbewussten Bürgertums, gibt es viele die sich an Gruppen/Trends klammern, um so Orientierungspunkte zu erhalten, die sie zu Hause oder auf eigene Faust wohl nicht finden können.
Wie albern/kindisch/dumm ist denn bitte
diese extreme Fixierung auf eine bestimmte Gruppe?
Nur weil man sich ein bestimmtes Outfit zulegt und bestimmte Phrasen drischt gehört man plötzlich irgendwo dazu und irgendwo anders nicht. Findet den doof und den anderen nicht.
Diese Meinungen bilden sich doch die wenigsten aufgrund eigener Erfahrungen selbst, sondern lassen sie sich von ihrer jeweiligen peer-group vorschreiben und leben sie dann nur entsprechend aus. So entsteht ein idealer Nährboden für Vorurteile -> Anfeindungen -> Konflikte -> schlimmsten Falls Gewalt...
Diese extreme Abschottung nach außen mag im jüngeren Teenage-Alter verständlich und bisweilen auch hilfreich gegen die Orientierungslosigkeit sein, impliziert aber für mich generell immer einen nicht zu unterschätzenden Mangel an Reife und Selbstvertrauen der einzelnen Akteure.
P.S. Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst.
Oscar Wilde
Dumm ist Gruppenbildung keinesfalls, denn sie hat uns in der Evolution vorangebracht. Gruppen bilden sich naturgesetzmäßig, weil es sich einfach als vorteilhaft erweist, Verbündete zu suchen und Kräfte zu bündeln; es ist quasi eine Überlebensstrategie, sich in der freien Konkurrenz zu behaupten, Besitzstände zu wahren und die eigenen Interessen, die in unserer Gesellschaft möglicherweise auf Schranken stoßen, durchzusetzen. Nicht jeder fühlt sich in unserer Gesellschaft, die für jeden nur ein Durchschnittsangebot bereit halten und die individuellen Bedürfnisse nicht in vollem Maße bedienen kann, gebührend repräsentiert.
Man kann und darf es aber nicht jedem recht machen, weil der Vorteil des einen den Nachteil des anderen bedeuten kann und deshalb zum Schutz einiger Mitglieder oder Gruppen der Gesellschaft die Unterdrückung des Macht- und Expansionsstrebens, kurz des Egoismus der anderen geboten ist. Letztlich müssen wir alle unsere Position in der Gesellschaft auf der Grundlage ethischer Normen, die wir mit unserer Verfassung als Rechtsnormen festgeschrieben haben, finden und einnehmen (Die Emos üben das noch ein, wie hier schon treffend gesagt wurde).
Geben, Nehmen und dabei tolerant sein, lautet die Zauberformel.
T.
PS: Zur Horde respektive Gruppe lasen wir hier bereits beim Thema "Die Welle - der Nazi in Dir, das Experiment" mehr oder weniger Gescheites bzw. was man dafür hält.
@ T: Sicherlich richtig, ich will ja auch nicht die menschliche Gemeinschaft per se angreifen, sondern lediglich ihre Überbewertung kritisieren.
Wenn junge Menschen beginnen Mauern zu bauen, anstatt nach Brücken zu suchen ist mir so etwas immer suspekt. Denn es signalisiert ein gewisses Desinteresse für die Welt "da draußen". Ich bin mir nicht sicher, ob so jemand in einer pluralistischen Welt klarkommt, wenn er seine "Gruppe" verliert.
Am unverständlichsten ist mir die Aussage, dass der Emo an sich ja gerne etwas ausprobiert und herumexperimentiert etc pp. Zwei Sätze später kommt dann aber der Hinweis, dass man den Emo an seinen Haaren, Schminke, Beinkleid und Schuhen erkennen kann... Einerseits Experimentierfreude, andererseits Konformitätszwang: ist das nicht paradox? Was wenn ich plötzlich Lust bekomme Ur-Großvaters handgefertigte Budapester, einen Blaumann mit abgeschnittenen Hosenbeinen und dazu Westerngürtel und Vollglatze zu tragen?
Ich habe den Eindruck, dass in solchen "Gruppen" allzu oft vorgegaukelt wird, dass man sich selbst entdecken kann, im Grunde entdeckt man aber nur eine Gruppendynamik der sich jeder irgendwie unterordnen muss.
Muss der Mensch denn noch Mammuts erlegen? Wenn, welche? Gibt es denn in den westlichen Gesellschaften noch irgendeine Gemeinschaft die als quasi "überlebenswichtig" anzusehen ist? Oder beweisen solche oberflächlichen Gruppenbildungen nicht nur, dass der moderne Mensch zwar enorme wissenschaftliche und technische Entwicklungsschitte gemacht hat, aber teilweise noch auf dem selben sozialen Entwicklungsstand wie vor 500 Jahren steht?
P.S. Ich bekomm das Zitat nicht mehr zusammen aber sinngemäß meinte israel vibrations bereits vor langer langer Zeit:
people are like a garden of beautifull flowers. not to be different, but to be beautifull!!
Wenn ich dann so Sätze hören muss wie "DIE Punks und DIE Gothics mögen UNS Emos nicht" kann ich nicht anders, als mir mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Kopf zu greifen...
Die Menschen sind halt so wie sie sind und egal ob Einzelgänger, Mitläufer, oder irgendeiner Gruppierung angesiedelt.
Mit der wissenschaftlichen & technischen Entwicklung steht der Mensch zunehmend vielfältigeren Fragen & Antworten entgegen, mit denen er sich auch erstmal auseinander setzen muss, wie es so früher nicht möglich war. Das der Mensch mit dieser Vielfalt an Entwicklungen bisher nicht wirklich zurecht gekommen ist, lässt sich daran erkennen, wie er mit dieser Entwiklung umgeht.
Der Mensch ist weit davon entfernt zu begreifen in was für einer Welt er lebt. Viele wollen es auch garnicht wissen, machen sich darüber keine Gedanken, Sie sind einfach nur da.
Und die, die sich Gedanken machen, werfen auch immer wieder neue Fragen auf, Wissenschaftler & Philosophen, die es möglichst zu beantworten gilt.
Je mehr wir jedoch die Welt begreifen zu versuchen, desto weiter distanzieren wir uns von ihr. Niemand weiß so genau den Ursprung der Menschheit, der Erde, des Sonnensystem, der Milschstraße, der anderen Galaxien um uns herum.
Und das ist die eigentliche Missere, dass der Mensch sich auf Grund der bisherigen Entwicklung zwar viel wissen aneignen konnte, sich jedoch nicht die fundamentalste und aus meiner Sicht wichtigste Frage beantworten kann, wieso er hier ist.
Wir hatten das Thema hier ja schon einmal, da vielen Thesen, die Menschheit sei für den einen ein Bazillus, ein anderer erklärte sich seine dar sein, indem er an einen Glauben festhält und sich so seine eigenen Antworten schafft.
Jungen Menschen jedoch, sie sehen das alles anders. Vergessen wir bei diesem Thema bitte nicht, das dort keine Greise zu sehen sind und diese sich auch wohl kaum einer solchen Gruppierung ansiedeln. Theoretisch wäre das sicher machbar.
Wir können die Menschen und ihre Gruppen nicht an irgendetwas klammern um sie erklären zu können. Vielmehr spielt hier das Alter eine entscheidende Rolle.
Und solche oberflächlichen Gruppenbildungen sind einzig und alleine das Resultat eines Alters und einer Marketigmühle. Solche bunten Vögel sieht man heute doch fast überall. Und es besteht auch die Möglichkeit, das der Zufall oft eine tragende Rolle dabei spielt was aus mir wird.
Das soziale Umfeld ist die Leit(nicht Leid)figur für die Entwicklung eines Menschen! Der Mensch kann aber auch bei nicht bestehen eines sozialen Umfelds zu etwas völlig neuen, eigenständigen erblühen, das ist dann wohl der Anfang einer jeden neuen Form des daseins des Menschen, einer Gruppierung.
Und sie wird garantiert auch nicht die letzte sein.
Ach ja, auch ein Wiedererblühen einer älteren oder gar ausgestorbenen Gruppierung ist möglich ohne das sie auf diese zurückzuführen ist.
Wir sprechen hier über ein Entfaltungsverhalten das nur unter bestimmten Voraussetzungen existieren kann und es handelt sich nicht um dissoziale Verhaltensstörungen wie der eine oder andere vielleicht denkt.
Diese Form der Gruppenbildung ist ein ganz natürlicher Prozess in der Evolution des Menschen und dieser sollte auch unbedingt als eine besondere Entwicklung betrachtet und vorangebracht werden, statt ihn haltlos zu kritisieren.
In vielen Regionen besteht diese Entfaltungsmöglichkeit leider nicht und das nicht selten deswegen, da die Situation dort so schlimm ist, was ein freies Entfaltungsvermögen sehr erschwert.
Ich mag emos nicht, da die meisten halt immer in alternativen szenen rumhängen. Dabei aber genau das nicht sind: alternativ. Das sind hopper im schwarzem pelz.
Also jetzt sehe ich gar nicht mehr durch. Ich dachte, je bunter die Klamotten, desto mehr Emo. Oder wie!
Wieso schildert hier nicht mal ein Emo, was er so in seinem Weltschmerz denkt, und ob er anders denkt, wenn er nicht in seiner Gruppe, sondern auf der Geburtstagsfeier seiner Oma ist.
T.
@T:
usaka hat sehr wenig ahnung, oder trinkt sein freitags abend bir vermutlich in nem AZ für Leute mit beschränktem Horizont.
@usakar:
Wach auf Kollege, die Szene besteht nunmal nicht nur aus Punkern, sondern auch aus Emos, Metallern, Skinheads, Dancehall-Caballeros und Hoppern... die Motoradclubanhänger nicht zu vergessen!
definiere mir mal die unlinke grundhaltung eines hoppers, ohne dabei auf Bushido und 50Cent zu verweisen.
Hier schonmal ein kleiner Hinweis dadrauf !!!
Ich weiß nicht, was ich von einer Jugendkultur halten soll, die durch die Maschiene (MTV und Co) gezeugt und gesteuert wird. Klar ist mir der historische Kontext bekannt, aber ausdiesen Neo-Emos kann ich wirklich nicht schlau werden. Jugendkultur sollte doch den Anspruch haben rebelisch zu sein. Mir kommts eher vor wie modische Resteverwertung trifft No Future-Resignation!
Für mich ist "Emo sein" nicht nur ein Trend, es ist viel mehr eine Art Lebenseinstellung. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst "Emo" bin, oder zumindest von allen so bezeichnet werde. Im Großen und Ganzen bin ich gegen diese ganzen Labels wie "Emo", "Hopper", "Punk" etc. Was ist mit "Menschen" passiert??
Naja, wieder zurück zum Thema. Wenn ich versuchen sollte "Emo sein" zu beschreiben, dann würde ich sagen, dass es ziemlich schwer ist. Grob gesagt, stehen "Emos" zu ihren Gefühlen und zeigen diese auch ungehemmt. Sie sind, meiner Erfahrung nach, offen neuen Sachen gegenüber. Leider auch Drogen etc. "Emos" sind recht nachdenklich, denken viel über die Welt und warum sie ist, wie sie ist, nach. Manche schreiben sogar Gedichte und sind musikalisch tätig (spielen Gitarre, Schlagzeug etc.). Das alles bietet natürlich super Material für Vorurteile, Witze oder Ähnliches. Eines der meist verbreitesten Voruteile ist: "Emos ritzen sich" Ja, manche "Emos" ritzen sich, aber das kommt nicht nur bei "Emos" vor, sondern auch bei "normalen" Leuten, Punks, Gothics und so weiter. Einige Psychologen behaupten sogar, dass Suizid bei "Emos" seltener vorkommt als bei anderen Gruppen. Man glaubt es kaum!!!
Rein äußerlich sind "Emos" recht leicht zu erkennen. Meist tragen sie nur Schwarz mit einigen sehr hellen, bunten Akzenten. Röhrenjeans und Chucks bzw. Vans sind ein Muss. Die Haare verdecken meist (!) ein Auge, sind schwarz gefärbt, manchmal auch mit bunten Strähnen (Rose, Blau, Blond,...)
Ja, es wurden viele Merkmale von Goth, Punk und auch Hip Hop "geklaut" (schwarze Klamotten, bunte Haare, die Cappies, ...).
Was vielleicht auch ein Grund sein kann warum "Emos" gehasst werde. Ein anderer Grund könnte sein, dass sich "Emo sein" viel schneller verbreitet hat als Punk, Goth, oder Hip Hop, da sich dieser Trend dem Mittel des Internets bedient hat um sich zu verbreiten und dies dadurch sehr schnell passierte. Vielleicht auch zu schnell. Andere Trends konnten sich nicht so schnell verbreiten und somit haben sich die Leute langsam an den Anblick gewöhnt. Das ist meine Theorie dazu.
Ich könnte jetzt noch 3 Seiten drüber schreiben und mich auslassen, was "Emos" sind und warum sie gehasst werden. Jedoch hab ich nicht genug Zeit dafür (es ist jetzt 2:18).
Ich hab letztendlich nur noch zu sagen: Leute! Seit ein bisschen tolerant und akzeptiert neue Trends!
Dennis90..der beitrag ist recht gut...ich weiss wegen so kleine sachen...werden menschen gehasst...stehlen ist nicht akzetapel.
Ich bin auch Emo aber wie welche sagen würden Oldschool(also ich bin älter als 17!)
Am anfang war ich nur der einziege in meiner Schule.
Also ich kannte keinen und cirka.gut 2 jahr später !!laufen auf einmal alle so wie ich rum nur -extrem auffalland-und leider war ich auf einmal Opfer von agressiven menschen sowohl in der schule wie auch auf der straße,und ich hatte so eine wut...auf diese ganze gerüchte,und ich wusste wannabes haben sie verbreitet,dass sind diese Extremen Kids die denken sie seien Emo!-
diese Leute die zu Emos mutiert sind...hatten keinerleien zusammen hang zu dem was ein Emo ist!!
Das schlimmste war sie waren Wichtigstellerisch,arogant und die Mädchen machten immer zu so seltsame geräusche und dann lachten sie so dumm daher..als hätten sie keine Tassen im Schrank.
Die die ihr Emos nennt Sie in gruppen hier und da sieht...oder denkt das sind Emos...vergiesst das ganze...die haben nur ne ähnlichkeit mit micky maus und Pokemon und mit nichts mehr-und stehen auf schwammbob*oh gott wie krank*
Ich trage weder so capen,noch buntes zeug,noch habe ich bunte haare,ich habe manchmal einen schwarz/rotes shirt an,aber meistens trage ich schwarze Klamotten und nein ihr werdet mich sicherlich NIE mit solche Flaschen wie aus dem Video sehen!
Ein Emo würde sich nie so sehr in Rampenlicht stellen(ich jedenfalls nicht-und es gibt noch echte Emos...nur stehen sie nicht in BERLIn vis a vi mit Punks,Metler und Gothics!
es ist typisch... emos sind herzlich, gute menschen...
vieleicht etwas depressiv... na und?!
muss ein problemvirtel hip hopper deswegen ein billig song schreiben nur damit er sich geil findet?
ich bin 19jahre alt und emo... ich bin deswegen auch schon zusammengeschlagen worden... mir egal.. grade deswegen bleibe 4ever emo... es ist nicht das aussehen oder die haare... der style trägt nur was du fühlst nach außen.
Wannabe Kinder sind noch jung.. sind für mich aber trozdem emos. (wenn sie sich so verhalten)
wir waren/sind alle mal jung... da macht man halt fehler. ganz normal...
man kann sagen das es eine jugendbewegung ist... JUGEND-Wannabe Kinder. muss ich mehr sagen?
Nun ja, Fehler machen Kinder nicht, hoert bloss auf Euch das einreden zu lassen oder es Euch selbst einzureden...
Wir Menschen handeln immer aus Ueberzeugung, ueberzeugt davon richtig zu handeln und dieses Verhalten schliesst das menschen erfundene Unwort "FEHLER" eigentlich von vornherein aus. Alle Menschen Handeln manchmal unueberlegt oder impulsiv, was nicht gleichbedeutend ist, dass sie falsch handeln. Wenn wir falsch handeln, dann tun wir das nur, weil jemand anderes oder wir uns selbst soetwas einreden und auch im Alter glauben viele Menschen das Sie "Fehler" gemacht haben, was ja eigentlich nicht zutreffend ist, da wir in der Situation des unueberlegten oder impulsiven Handelns erstmal nicht davon ausgehen das wir falsch handeln, nein, wir glauben dann das wir richtig handeln, demnach handeln wir also richtig und nicht falsch, das gilt natuerlich auch fuer die Vergangenheitsform, also wir haben an Tag X um die Uhrzeit Y immer richtig gehandelt, selbst dann, wenn wir wirklich wissentlich falsch gehandelt haben... Wer sich im Alter noch einredet, das er viele Fehler gemacht hat, schwaecht nur sich selbt und er wird auch in Zukunft die selben Fehler machen. Davon Abstand zu nehmen und endlich menschlich zu werden sollte eigentlich ausreichen. Muss man wirklich erst depressiv werden um das zu erkennen? NEIN!
Dein krasses Erlebnis wird hoffentlich nicht ein Lebenlang Grund dafuer sein, das Du Emo bleibst, denn das waere doch schade wenn Du tagtaeglich an dieses Erlebnis zurueckdenken muesstest. Findest Du nicht auch? Sei einfach Du selbst weil Du es so willst, unabhaengig anderer Faktoren, die nicht weit her entsprungen ausser Deiner selbst...
Wahrscheinlich ist der böse Kapitalismus auch an deren orthografischen und grammatischen Problemen schuld, die hier demonstriert werden, von Interpunktion, Vokabular und Satzbau ganz zu schweigen. Da versucht sich also eine Jugendbewegung in Kapitalismuskritik, der es bereits an den mindesten Grundlagen für eine argumentative Auseinandersetzung mangelt.
Wie kann jemand den Kapitalismus kritisieren, bei dem es bereits an den einfachsten Kulturtechniken der Zivilisation fehlt? Müßte man, um eine Kritik zu äußern, deren Gegenstand denn nicht wenigstens halbwegs verstanden haben? Mit gefärbtem Haar, schwarzen Klamotten mit bunten Akzenten und öffentlichem Weinen allein wird sich der böse Kapitalismus jedenfalls nicht besiegen lassen, das hat schon Claudia R. erfolglos probiert.
Da halte ich es mit dem großen Karl Kraus: "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken!"
"Wie kann jemand den Kapitalismus kritisieren, bei dem es bereits an den einfachsten Kulturtechniken der Zivilisation fehlt?"
Wer sagt denn, dass bei Emos etwas fehlt oder das sie den Gegenstand Kapitalismus nicht verstehen? Vielleicht verstehen sie ja besser als Du denkst, bzw. als Du zu Glauben faehig bist, aber Sie wollen halt einfach nur nicht annehmen - was Sie meiner Ansicht nach deswegen nicht disqualifiziert Kritik auszuueben, nur weil Sie gefaerbte Haare haben, oder schwarze Klamotten tragen?!
Sollen Deine Worte an Emos nun Kritik darstellen oder verbirgt sich eher ein gut gemeinter Hinweis dahinter? Wobei ich mich dann frage: Warum steckst Du alle Emos in die selbe Schublade, oder regen Dich Antikapitalisten einfach nur dermassen auf, dass Sie es sogar schaffen Deine Ansicht zu Emos zu trueben?
Emos sind teilweise noch sehr jung, aber das disqualifiziert sie doch nicht automatisch Kritik auszuueben, oder? Deine Kritik koennte man eher auf einige viele Erwachsene anwenden, weniger auf Emos...
Die "Kritik am Kapitalismus" ist häufig nichts als eine gleichermaßen pauschale wie dumme und naive Kapitalismus- oder Kapitalistenfeindschaft auf Stammtischniveau, von Sozialneid getrieben und völlig undifferenziert -- und besonders gern geäußert von Menschen, die den Kapitalismus, sein Wesen, seine Mechanismen und seine Alternativen nicht einmal im Ansatz begriffen haben.
So auch hier: wer sich einer Gruppe zurechnet, aber nicht erklären kann, wie sich diese Gruppe definiert, zusammensetzt, was sie ausmacht und welche Ziele und Positionen sie vertritt, hinterläßt damit kaum den Eindruck eines mündigen, aufgeklärten und selbstbewußten Bürgers, der seine Meinung vertritt oder das auch nur könnte, wenn er denn wollte.
Warme Luft überzeugt mich nunmal nicht, und die sich hier äußernden Emos sind offenbar nur pubertierende Mitläufer, deren unreflektierte Äußerungen ich nicht ernstnehmen kann. Wenn Sie das können, gebühren Ihnen mein Respekt und gleichzeitig mein Mitleid.
Menschen, die ökonomische und soziale Themenkomplexe wie Kapitalismus diskutieren und dabei ernstgenommen werden wollen, sollten zunächstmal die grundlegensten und einfachsten Kulturtechniken beherrschen. Dazu gehört, sich in seiner Muttersprache halbwegs fehlerarm äußern zu können, und zwar auch schriftlich.
Wie differenziert, sachlich, fundiert, oder gar einer Diskussion würdig kann eine Meinung sein, die nicht einmal drei fehlerfreie Sätze hinbekommt -- egal, ob sie nicht kann oder nicht will? Einfach nur "dagegen" sein ist natürlich einfach, aber noch keiner Diskussion wert. Daher können wir den politischen Aspekt der Emo-Bewegung wohl ignorieren.
Nachdem ich zuerst davon ausging, dass Sie mit Ihrem vorletzten Beitrag einen gut gemeinten Hinweis ausdruecken wollten, muss ich nun doch das Gegenteil feststellen. Das ist aber nun wirklich auch kein schoener Eindruck, den Sie ploetzlich hinterlassen.
Ausserdem denke ich, das es den jungen Leuten, welche hier ihre Meinung kunt getan haben, noch nicht um den Kapitalismus und seine Alternativen geht, vielmehr sie Stellung zum Beitrag nehmen und hoefflichst um Toleranz bitten. Hass auf Emos ist hier in diesem Thread die vorliegende Problematik und nicht der Kapitalismus oder irgendeine Kritik an diesem!
Weniger Kritik und mehr Toleranz waere zu diesem Thema (s. http://www.polylog.tv/videothek/videocast/14041) und in Bezug auf Emos evtl. hilfreicher, zumal sie ja nun wirklich friedlebende Wesen sind - wie Sie das auch aus den Aeusserungen bisheriger Kommentare entnehmen koennen. Meinen Sie nicht auch, dass diese Faehigkeiten mit zu den einfachsten, wenn nicht gar grundlegensten Kulturtechniken gehoeren?
um die Frage am Ende Ihres Postings gleich zu Beginn zu beantworten: nein, ich halte "weniger Kritik und mehr Toleranz" ganz und gar nicht für eine Kulturtechnik, sondern für eine Worthülse. Eine, auf die sich jene gern zurückziehen, die der Kritik keine Argumente entgegenzusetzen haben oder die Diskussion von vorneherein unterbinden wollen.
Ganz ehrlich halte ich "weniger Kritik und mehr Toleranz" eine falsche, wenn nicht sogar für eine höchst gefährliche Vorgehensweise. Toleranz ist prima, wenn es um die persönlichen Frei- und Eigenheiten anderer geht, und in diesem Bereich ist Kritik natürlich auch nicht angebracht.
Aber in allen anderen Bereichen, und besonders in der Politik, ist Toleranz das größte Übel, und Kritik die höchste Tugend. Wer Probleme toleriert, löst sie nicht, wer Kritik unterläßt (oder durch Einfordern von Toleranz, Solidarität oä. unterdrückt), löst sie auch nicht. Das mündet dann darin, daß kleine Probleme zu großen werden, die man nicht mehr wegtolerieren kann -- umso schmerzhafter ist dann deren Lösung.
Wissen Sie, ich habe nichts gegen Emos und auch nichts für sie. Mit den Gruppenbildungsprozessen Pubertierender mögen sich dieselben selbst und die Sozialwissenschaftler auseinandersetzen. Das ist deren Job und die meisten können das auch viel besser als ich.
Worauf ich lediglich hinauswill, ist, daß diese, wie die meisten anderen Jugendbewegungen heute auch, eine unpolitische ist. Was soll das für eine politische Bewegung sein, die nichts über den Gegenstand ihrer Kritik weiß und nicht einmal in der Lage ist, sich selbst zu erklären? Daher lehne ich es ab, einer im Grunde unpolitischen Strömung ein politisches Etikett anzuheften, das sie weder verdient hat noch ausfüllen könnte.
Nun ja, damit liegen auch Sie vermutlich garnicht mal so falsch.
Jedoch kann Kritik in der Politik hin und wieder zu einem ernsten Problem werden, was nicht selten ein Hindernis darstellt, insbesondere wenn es um wichtige Entscheidungen geht, wobei sich eine Partei oder Medien dann einfach durch unverhaeltnissmaessige Kritikausuebung quer stellen kann, nur um wenigstens etwas dem Erfolg der anderen Partei entgegenhalten zu koennen, was letztentlich eine positive Entscheidungsfindung verzoegert, wenn nicht sogar Wahlen manipuliert.
Kritik in der Politik kann ebenso gefaehrlich sein wie wohl auch Toleranz, aber Toleranz gegenueber boeswilliger Absichten war ja hier auch eigentlich nicht Ausgangspunkt. Es duerfte also schon den meisten klar sein, was mit Toleranz gemeint ist, aber schoen von Ihnen zu lesen, dass Sie da noch etwas, dann doch sehr wichtiges hinzugefuegt haben.
Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass es sich bei den Emos um eine Gruppenbildung handelt, die irgendwelche politischen Ziele verfolgt, was natuerlich unter k e i n e n Umstaenden heissen darf, dass sie politisch ignoriert werden muessen, denn Politik schliesst schliesslich immer alle Buerger mit ein, egal ob nun Emos oder Homos, Junge oder alte Menschen, selbst Tiere werden in der Politik nicht ausgeschlossen... die ganz jungen und zuletzt genannten haben zwar kein Wahlrecht, alle anderen dann aber schon und das macht sie sehr wohl politisch relevant. Obwohl, mitlerweile ja auch wieder diskutiert wird Kindern eine Stimme zu geben, die darf dann ggf. das Elternteil uebernehmen, eine wirklich tolle Idee, wie ich finde... Denken Sie nicht auch, oder sind Sie da genauso kritisch wie bei Emos, Antikapitalisten und alle anderen, die den Kapitalismus auch nur ansatztweise etwas kritisch engegentreten? Solangsam bekomme ich den Verdacht, dass der Kapitalismus fuer Sie soetwas wie die Bibel darstellt, kann das sein? Ist der Kapitalismus vielleicht eine neue Weltreligion?
In meinen Augen ist das richtige Wort eher Verachtung. Diese Verachtung empfinde ich auch bei genauerer Betrachtung als Gerechtfertigt. Für mich ist es unverständlich das Menschen diese Sache wirklich als eine Kultur oder Jungendkultur ansehen. Personen die sich dieser "Kultur" anschließen rebellieren allerhöchstens gegen sich selbst. Anstatt das sie einen Pflasterstein in die Hand nehmen greifen sie lieber zu einer Rasierklinge. Dies betrifft aber allerhöchstens 5 Prozent derjenigen die sich als "emo" bezeichnen. Die Anderen sind nur optisch auf einen Zug aufgesprungen der von der Bekleidungs- und Unterhaltungswirtschaft angetrieben wird. Gelenkt wird dieser Zug von den Autoren der Jugend- und Musikzeitschriften. Es ist einfach mehr als lächerlich von einer rebellischen Bewegung zu sprechen, wären diese Menschen rebellisch würden sie zuminest versuchen sich aus der Lage in der sie sich innerhalb dieser Gesellschaft befinden zu befreien. Sie würden sich Freiräume schaffen und versuchen sich alternative Lebensräume zu ergattern, in denen sie dann leben könnten wie sie es für richtig erachten. Doch defacto kenn ich kein AZ oder AJZ das von Emos geleitet, besetzt oder ähnliches wurde. Ich habe auch noch nie von einem Menschen den ich optisch als Emo bezeichnen würde einen Flyer oder ein Infoblatt in die Hand gedrückt bekommen. Für mich gibt es dafür nur einen Grund: Diese Menschen interessiert das einfach nicht da sie lieber in einem Meer aus Modeartikeln und gespielten Weltschmerz schwimmen anstatt etwas gegen diesen Schmerz oder auch gegen die Gesellschaft, die diesen Schmerz ja angeblich erzeugt, zu tun. Zudem schafft es einfach Verachtung wenn Menschen die ich als Anarcho-Punks oder Crustpunks (in schwarzen engen Klamotten) bezeichnen würde von dem Rest der Gesellschaft plözlich als Emos angesehen werden und damit die gleiche Aufmerksamkeit bekommen die diese Menschen in keinem Fall bekommen möchten da sie sich meistens wirklich gerne von der Gesellschaft abgrenzen wollen.
Dann setzen Sie mal lieber schnell Ihre Brille auf, denn was Ihre Augen Ihnen da wiedergeben ist doch recht merkwuerdig.
Fuer Sie ist das unverstaendlich?
Wie ist dieses Problem nur zu loesen - denn das ist definitiv eins (!)?
Muessen etwa alle Menschen gleich daherlaufen?
Nein, und genau aus diesem Grund sind Emos fuer mich schon wieder ueberhaupt nicht unverstaendlich. Vielleicht liegt es ja nicht nur daran, dass Ihre Brille nicht am richtigen Platz sass, bevor Sie Ihre Thesenschnipsel bekannt gaben, sondern ausserdem noch daran, dass Sie mit Ohrstöpsel herumirrten, dann waere das natuerlich kein Wunder, das Sie nichts verstehen?!
Hingucken und hinhoeren kann man aber nicht zu allen Menschen gleichzeitig, was oft leider Ausloeser fuer Unverstaendniss darstellt.
Ich glaube nicht, das alle Emos so sind, wie Sie uns das in Ihrer These verkaufen wollen! Trotzdem, interessanter Ansatz, bis auf das Unwort 'Verachtung', sorry, aber das halte ich selbstverstaendlich fuer voelligen Quatsch... Selbst wenn das hier und da zutrifft und Verachtung entstehen sollte, ist das zunaechst mal ein (Fehl)Verhalten der jenigen, die Verachten und nicht derjenigen, die verachtet werden...
Liebe Emos, lasst Euch von denen nichts sagen und vor allem nicht, das Ihr mit Eurer Anwesenheit und Eurem Denken Verachtung erntet! Die koennen halt nichts dafuer das Sie Blind und Taub umherirren, sie wissen halt nicht wovon Sie sprechen, denn Sie sind nicht Ihr, dafuer aber leider boeshaftig, ruecksichts-und verstaendnislos.
Für alle, denen es noch immer nicht klar ist, obwohl das Thema "Emo" nun schon seit so langer Zeit in aller Munde ist: Emo ist eine Musikrichtung - um genau zu sein "Emotional Punk". So weit ich weiß, entstand diese Musikrichtung in den 50er Jahren.
Ich kenne die Leute vom Alexanderplatz. Zu allererst versammeln sie sich meistens nicht samstags, sondern freitags, und zum anderen sind sie total in Ordnung.
Emo zu sein, bedeutet, und jetzt kommt's, nicht, sich zu ritzen oder Ähnliches. Das finde die meisten sogenannten Emos nämlich auch scheiße. Nehmen wir sogar mal an, dass "Emo" keine einheitliche Definition besitzt, sonder eher einen Überbegriff für verschiedene Interessengebiete darstellt.
Es gibt Emos, die sich ritzen, magersüchtig sind, etc. - aber genauso gibt es Hopper, Punks oder Nazis, die so sind.
Dann gibt es Emos, die sehen eben nur so aus, wie man es Emos nachsagt. Und das nicht, weil sie Trendopfer geworden sind, sondern weil es ihnen gefällt.
Wiederum gibt es welche, die eben sehr sensibel und vom Grundwesen her wirklich emotional veranlagt sind.
Ansonsten existiert natürlich die Spalte, die einfach die Musik geil findet.
Ich persönlich habe mich inzwischen damit angefunden, wenn jemand mich als Emo bezeichnen, da ich hin und wieder in den dazu passenden Klamotten rumrenne, mich so schminke und an sich ein wirklich emotionaler Mensch bin.
Ich mag "Emos" einfach. Sie sind nett, aufgeweckt und eben einfach so wie sie sind. Am Alex hast du das Gefühl, jeden so zu treffen, wie er wirklich ist und sein möchte. Das genieße ich - ohne dabei eine feste politische Einstellung vor Augen zu haben.
Ich sehe "Emo" als den Begriff für eine Art Interessengemeinschaft.
Goth, finde die Emo's wie sie hier und heute bei uns rumlaufen garnicht sooo schlimm. Die meisten sind doch noch nicht mal 20 Lenze alt. Die Emo's haben sich ja seit ihren Anfängen ja auch schon ziemlich gewandelt scheint mir. Und das dieser Begriff / Szene jetzt so present ist in den Medien, erscheint mir irgendwie merkwürdig. Wenn ich als Goth zu X-tra oder sonstwo Klamotten kaufen will, seh ich nur noch bunte oder neonfarbene Patches,& Klim Bim. Nicht mehr diesen Schmuck & Accessoires die Goth sonst an sich hängen. Egal eine Szene wandelt sich in ihren Rahmen auch mal. Aber seit ca. 3 Jahren, ist es wirklich penetrant geworden.
--- Aber vor 3 Jahren kannte ich ehrlich gesagt den Begriff Emo noch überhaupt nicht.! ---
Und gefühlsbetone Musik und offen Gefühle zeigen ist unter Goths, Grufti's wie auch immer auch nicht selten.
Mir ist das völlig egal, hauptsache die Jungs & Mädels entwachsen irgendwann dem verkommenen Bravoniveu und findet aus der zunehmenden Oberflächlichkeit zurück. Und mit dem Alter kommt auch zunehmend mehr Selbstreflektion.
Man soll sich nicht über alles & jeden aufregen. Und Hetzjagden wie in Mexiko? Da müssen bei den Leuten aber schon arg viele Schrauben locker sein. Da hört der Spass auf.
P.S.: Adrogynes Auftreten & Verhalten war auch bei Goths schon immer angesagt, freilich nicht bei allen. Aber jede "Szene" hat ihre Merkmale, Vorlieben und Marotten. Warum sollte sich bei der VIelzahl an Lebenseinstellungen- & Gefühlen nicht irgendetwas decken. Last die Emo's Emo sein.
Warum nehmt ihr die Emos eigentlich so schrecklich ernst? Ich finds immer wieder lustig wenn jemand so richtig über die ablästert - als ob die irgendjemanden etwas getan hätten.
Und schlimmer als Hip Hopper oder so sehen die jetzt auch nichts aus!
Also: http://www.ein-herz-fuer-emos.de !!!
Vielleicht solltest Du damit mal zum Arzt gehen, Wahrnehmungsschwierigkeiten soll man ja angeblich behandeln koennen. Obwohl, daran liegt es vielleicht garnicht mal?
Karneval fuer Reiche ist halt auch nicht jederMensch's Ding...
Meiner Meinung nach fängt Individualismuss in erster Linie im Elternhaus an, und nicht bei einem selbt. Das es Trends gibt, halte ich für richtig und wichtig, denn nur was ich gekostet habe, kann ich nicht mögen. Wenn ich also in 20 jahren, etwas verspotte, von dem ich nicht die geringste ahnung habe, dann bin ich einfach nur schlecht erzogen, oder aber experimentier-unfreudig gewesen. Ich hab zwar kaum Trends mitgemacht, und mich schnell für meine Lebensweise festgelegt, doch habe ich immer genre andere Bewegungen beobachtet. So ist das auch mit den Emos.. klar ist hier drüben ein Emo nicht das, was er in Amerika ist, aber dort sind auch die Gothics nicht das, was sie hier sind.. oder die Lolitas, Visus..
Ich benenne nun EXTRA nur diese eine spatre von Subkulturen, denn wenn man es genau nimmt, ist in Europa ein Emo nichts anderes, als ein Fruchtpunsch der verschiedenen Gruppen.
Es wird einfach insgesamt von der Bewegung zu wenig hinterfragt, durchdacht und überlegt. Allerdings halte ich das den Emos nicht vor, denn das ist ein Problem der Gesellschaft und nicht nur derren.
Also ihr süßen.. Wenn man einen Emo sieht, sollte man nicht lieber versuchen ein gespräch mit dem anzufangen, statt es als Ritzer zu beschimpfen?
Zumal ich auch eine Große anzahl ritzer kenne, die nichts mit emos zu tun haben, und als "gut-Bürgerlich" durchgehen würden ;)
Emos, ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es in unserer relativ toleranten Gesellschaft habt. Bei uns darf man Emo, Adultbaby, Asylbewerber, Ex-Staasimitarbeiter usw. sein. Wir sind unterm Strich doch eine sehr tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft.
GvH
Gefunden im Internet:
EMO ALARM IN RUSSLAND
Es ist ja nicht so, dass wir die grössten Emo-Fans aller Zeiten wären - aber Emosein gesetzlich verbieten? Die besorgten Konservativen in Russlands Parlament finden diese Idee gar nicht so krass und haben sich überlegt, dass Jugendliche mit typischen Emo-Markenzeichen wie Tattoos und Piercings am besten keine öffentlichen Gebäude mehr betreten dürfen sollten, ungefähr so wie Hunde, Mofas oder Obdachlose auch. Bei der verlorenen Generation der Kinder der Duma-Mitglieder, die sich zu solchen verfluchten, dunklen und unorthodoxen Riten wie dem Valentinstag den Namen ihrer Liebe in die Haut stechen lassen, um danach zusammen auf ein Neversmile Konzert zu gehen, ist Schadensbegrenzung angesagt. Kinder, warum könnt ihr euch auch nicht einfach hässliche Acryl-Porno-High-Heels anziehen, euch die Haare blondieren und jede Menge Vodka trinken, wie alle anderen auch?
21. Juli 08 in Aktuelles, Kultur | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
emos sind voll die behinderten die gehen mir voll aufen nerv mit ihrem getue
emos sind die die in ihrem normalen leben dick keine freunde haben oder hässlich sind. wer soll den sonst auch emo werden
Ja weiß auch nich schnuckelig sind se aber bisland hab ich nur welche kenngelernt die ein wenig beklopt im kopf sind also is net böse gemeint das is auch nicht freaky wie die sind sondern wirklich bisschen dumm so diese fekalsprache scheint total in zu sein und schupsen und aa na du bastard und so kack hallo da is nix süßes dran. Naja und das emos immer schlecht drauf sind stimmt nich ich bin auch ein sehr nachdenklicher mensch und bin nich immer schlecht drauf und bin auch net deshalb nen emo. Aber das was schade is halt das die emos unsere schöne metal scene ein wenig mainstream und ein wenig verniedlichen.
ich versuch die ganze zeit zu verstehen, warum emo`s ein so streitthema ist.
Ich höre Hip Hop und identifiziere mich auch mit dieser Szene.
Ich mein mein style wär das auch niemals ich könnt mich nie schminken oder mir die haare so machen.
Das ist sache der mädels.
nur warum der Hass?? keiner zwinkt einen sich mit einem zu befreunden, oder sich so zu schminken.
Das gleiche könnt ich aber auch zu vielen anderen szenen sagen.
Erst waren es die raver jetzt sind es die emo`s und in 10 Jahren k. A.
Ich denk auch mal das allen emo`s klar sein muss das sie so nur in ihrer Jugend rumlaufen können.
Arbeit findet man so sicher sehr schlecht, also in meinem Beruf würde das gar nicht gehen.
Deswegen denke ich: sollen se machen, solange es keinem schadet.
Ich kann das einfach nicht verstehen, das eine Gruppe von Menschen die Niemanden etwas getan hat, von anderen gehasst wird. Das ist einfach nur Menschenverachtend. Die einzigen die hier irgendetwas anderen zu leide tun, sind die jenigen die andere Menschen wie zum Beispiel Emos hassen. Denn aus dem Gefühl des Hasses wird ganz schnell Ernst so werden Emos dann auch körperlich angegriffen wie es schon in anderen Ländern vorgekommen ist. Und dann ist wieder die Frage wer hier irgendjemanden was getan hat. Die Emos sind es jedenfalls nicht! Ich glaube auch nicht, das Emos prinzipiell immer nur weinen, das Leben scheiße finden oder sich ritzen. Sowas kommt in jeder Szene vor. Mehr Toleranz ist hier gefordert!!! Ich habe auch schon Lebensfrohe Emos gesehen, die nicht weinen sondern lachen, ihr Leben lieben und keine Narben haben.
Ich glaube, wirklich niemand kann das nachvollziehen daß Menschen von anderen gehasst oder zusammengeschlagen werden die noch nicht mal ein Gespräch miteinander geführt haben.
Meiner Meinung spielt es keine Rolle ob nun ein Emo oder 3 irgendjemanden etwas angetan hat. Ich kann doch aber deswegen nicht die ganze Gruppe hassen, geschweige denn auf ALLE einprügeln.
Warum suchen diese Menschen nicht erstmal das Gespräch, BEVOR Sie mit Vorurteilen um sich schmeißen?
Hier herrscht ein Kommunikations-/Verständigungsproblem.
Vielleicht hat es in der BRD soziale und historische Ursachen, dass Toleranz nicht möglich ist. Eine wichtige Rolle bei der Aufstachelung zum Hass spielen auch die neoliberalistischen Medien.
Deine These über die nicht vorhandene oder unmögliche Toleranz in der BRD kann ich nicht unterstreichen, denn ich denke die Toleranzgrenze in der BRD ist weit göffnet, wenn auch mit Grenzen.
Nun mehr handelt es sich ja mehr oder weniger um eine Minderheit, die so krass intolerant ist, wie man auch an den Kommentaren ablesen kann. Und da hast Du ganz gewiss recht mit Deiner These, diese Toleranzlosigkeit einer Minderheit hat soziale und historische Ursachen und sie werden meist immer von einzelnen hervorgerufen und geschürt.
Man muss nur immer schön acht geben, dass aus der Minderheit der Toleranzlosen keine Mehrheit wird. Und wenn der Mensch nicht lebensbedrohlich unter Druck steht, so hat er gute Chancen seinen Verstand zu entfalten und den toleranzvollen Mainstream nach vorne zu tragen, wenngleich die intolerante Minderheit nichts weiter darstellt, als eine abstossende Minderheit - welch frohe Botschaft!
92 Kommentare
jimbojones meinte am 30.05.2008 00:14
???
Emos heulen die ganze Zeit nur rum, wie schlecht die Welt ist und das sie traurig sind. Eine politische Message haben die sicher nicht. Und ein Verbindung zum American Hardcore zu ziehen, ist die reinste Frechheit. American Hardcore bedeutet vorallem D.I.Y. ( Do it yourself ). Wenn irgendwas schief läuft, packt man die Sache an und ersäuft nicht in seinen eigenen Tränen. Da haben sich welche zusammengerottet, die nicht in der Lage sind mit ihrem Leben klar zu kommen, nicht mehr und nicht weniger. Punkt, Aus.
Scorpon meinte am 30.05.2008 00:18
Sensibel ja ! Aber das wahre Ich bewahren !
Emo zu sein ist ein Trend !
Grundsetztlich eine gute Richtung! Man steht zu seinen Gefühlen und zeigt sie auch ! Man ist nachdenklich ! Philosophiert über das Leben !
Doch die meisten sind nicht so !
Ein guter Freund von mir folgt diesen Trend ebenfalls , aber nicht da er diesen Gedanken gut heißt sondern um aufzufallen und um viele Mädchen fast noch Kinder im Alter von 13 - 15 zu bekommen ! Dies ist kein Einzelfall ! Viele Jungs benutzen dieses Auftreten um zum Stich zu kommen ! Also was ist ein Emo? Die , die nach Außen einer sind mit schwarzen Haaren etc. und nach Innen wie der schlimmste Macho ? Oder jemand der mit seinem Look nicht dieser Richtung folgt und nach Innen ein kleiner Philosoph ist und Sensibel ist !
Einen Trend zu folgen heißt seine Individualität zu verlieren !
Der Hass ist allerdings auch nicht berechtigt !
jimbojones meinte am 30.05.2008 00:23
@Scorpon
Da kann ich nur zustimmen. Das die mit ihrem Auftritt ( die männlichen Anhänger ) schlichtweg nur versuchen, Mädels auf zu reißen, ist mir auch schon aufgefallen. Wer sonst nichts kann, wird halt Emo.
Hansel meinte am 30.05.2008 00:24
Emos sind keine Emos mehr...
Die heutigen Emos kann man garnicht mehr so nennen weil der ganze musikalische Hintergrund garnicht da ist sondern nur dem Trend hinterher gelaufen wird....frag die kleinen mal nach "sensefield"....oder anderen bands die im bereich emo vorarbeit geleistet haben....
sbshouldsayst meinte am 30.05.2008 00:51
"dazu gehören" und irrsinniger Hass
Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist Emo-sein einfach das typische "irgendwo dazu gehören" ,und dass die Szene gehasst wird eint sie nur. Diese Richtung fängt so ziemlich die auf die sich unverstanden fühlen, aber wird halt auch ausgenutzt. Aber da gleich eine riesige Feindschaft draus zu machen ist kindisch und idiotisch. Da hat erstens niemand was von, und zweitens sind wir nicht im Mittelalter. Man kämpft nun seit Jahren für Toleranz, Akzeptanz, gegen NeoNazis oder whatever und fängt plötzlich an eine extrem klischeelastige, harmlose Gruppe in Grund und Boden zu hassen.... sinnfrei?
Hansel meinte am 30.05.2008 00:56
jop sinnfrei und der beitrag mal wieder ohne aussage....also nicht weiter erwähnenswert....
jule meinte am 30.05.2008 01:15
isso, ich glaube der hass für emos ist so verbreitet, weil sich lahme möchtegern meinungsbekenner ausnahmsweise mal trauen, jemanden auszugrenzen...denn die emos wehren sich ja kaum,..und sie vertreten keine extreme. also einfach eine harmlose gruppe, die mal schön gehasst werden kann, ohne dass man sich selbst gleich irgendwie politisch bekennt oder angst vor rückschlägen haben muss......feiglinge, steckt eure energie lieber in die unterbindung von wirklich schlimmen vereinigungen!
DimitriFromParis meinte am 30.05.2008 01:22
Eigentlich gute Intention des Beitrags!
Nur eins wird übersehen: Warum werden 'Emos' überhaupt zur Jugendbewegung erhoben?! Sie sind es doch gar nicht!
Scorpon hat ein paar gute Dinge genannt.
Der Hass auf diese ''Bewegung'' ist einfach nur schrecklich, zum Teil auch lächerlich. Toleranz ist den Menschen eben nicht in die Wiege gelegt! Auch Homophobie scheint immer noch ein Problem zu sein.
Der Hass der anderen ach so 'wahren' Subkulturen ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass ihre Zeit endgültig abgelaufen ist. Bsp. Punk!
Aber auch die schwierige Einordnung in vorgefertigte Schubladen erzeugt Überforderung, die in anderen Ländern angeblich sogar in Gewalt umschlug.
Vielleicht kann die Richtung, die sich vor allem über die Kleidung definiert, auch nur als Verweigerung gegenüber üblichen Konventionen im Kleidungsstil der heutigen Jugend gesehen werden.
Auf 'Emos' zu schimpfen, ist wie Tokio Hotel - Bashing, zu einfach! Anscheinend keine echten Feindbilder mehr vorhanden.
Eins noch: Guter Witz der ''Rapper'' im Beitrag: ,,Jugendliche folgen blind (einem) Trend!'' Persönlichkeitsstörung??? Selbstreflexion at its best!
Hansel meinte am 30.05.2008 01:24
ja sacrebleu da hat mal jemand recht...^^
DimitriFromParis meinte am 30.05.2008 01:37
Ich bau mir nen Zelt aus den Shirts von Jim Tonik & insekt!
faberm meinte am 30.05.2008 09:06
Zwei Seiten
Ich wollte nur kurz etwas über die zwei Seiten der Emos berichten, die der Beitrag nicht wirklich differenziert hat.
Zum einen hat es einfach die Fans von Emotional Hardcore, die einfach der Entwicklung des Hardcore gefolgt sind und sich verändert haben. Vor allem die StraightX bewegung ist daraus entstanden, welche sich von Drogen und Alkohol vernhält und eine monogame Beziehung vorzieht. Also genau das Gegenteil zu dem was in den Partyszenen zurzeit läuft. Hab auch nen Freund aus Amerika der schon länger dabei ist, ist noch ein easy Typ der einfach auf die Musik steht.
Zum anderen haben wir die MTV "Emos" welche durch die grade hochgepuschten Bands stehn und sich dreren Stiel kopieren. Diese haben nichts mehr mit der usprüunglichen Einstellung zu tun und sind eher mitläufer eines Trends den sien nicht wirklich verstehn. Mit dieser Art Leute hatte ich auch Probleme, z.B. auf de Festival Wacken. Normalerweise immer beste Stimmung und coole Leute die man kennenlernt wird abgechselt von Leuten die nur in ihrer Ecke sitzen, keine Kontaktfreude haben, sich beim Konzert über Pogen und Croudsurfer beschweren und mit Stöckelschuhen (Natürlich Frauen) vor der Bühne stehn und sich dann wundern warum sie im Schlamm steckenbleiben. Haben die gesammte Stimmung einfach kaputt gemacht und für was ein Festival einfach steht. Deswegen bekommen sie auch ziemlich viel Abneigung aus dem Metalbereich.
Der normale Emo ist also nichts weiteres als jemand der fürher dem Gangster HipHop hintergergerannt wäre, also einfach ein Stylemitläufer. Meiner Meinung nach ist Emo sein immer noch besser als Leute die sich gross fühlen müssen indem sie ihr Gangsterimage aufpolieren durch Schlägerein und dummes Anmachen von Dritten.
twomaze meinte am 30.05.2008 13:43
immer noch besser
Sich von Emos bedroht zu fühlen sagt wohl schon viel über den Geisteszustand dieser Spinner aus.
Jede Jugendkultur die ein wenig auf zivilisierten Umgang achtet und vielleicht noch etwas auf Hygene achtet muss man schon als Bereicherung ansehen.
Ausserdem haben die Emos viel mehr und vor allem attraktivere Frauen.
Ist wohl am Ende alles nur blanke Eifersucht.
Achja, bin kein Emo und halte das alles auch für Quatsch. Besonders der lächerliche Vergleich dieser Amy mit den 68 (welche schon Spinner waren aber zumindest mit Argumenten ausgestattet).
Besonders erschreckend finde ich, wie wenig dieser Menschen ihre Szenenzugehörigkeit wirklich erklären können geschweige denn ihre Szene. Das ist alles so derbe platt.
Scorpon meinte am 30.05.2008 14:21
Neue 68er Generation ?
Ich wäre dabei!
Zuerst möchte ich noch mal sagen! Man muss jede dieser Gruppierung Tolerieren , aber sie sollten auch darüber stehn wenn sie kritisiert werden!
Die heutigen Gruppen haben haben meist überhaupt keine Lust etwas zu kritisieren und sehen auch keinen Grund dazu ! Sie wollen meist nur auffallen!
Es sollte eine neue 68er Generation kommen also eine 08er Generation die mal was kritisiert ! Sie sollte sich nicht über ihren Kleidungsstil defenieren sondern über ihren gemeinsamen Gedanken !
Leute wacht auf ! Setzt euch für etwas ein , wie die momentane Situation in der Welt!
Wenn nur eine Stadt anfangen würde , würde es ins Rollen kommen und viele Anhänger finden !
Dato man kann nur etwas kritisiern , wenn man es auch auspricht , wie die Emos vlt. die Kaltherzige Welt ! Aber bitte lauft nicht einfach Trends hinterher !
Sei es Hip-Hop, Punk , Gothic oder Emo
Heimer meinte am 30.05.2008 15:29
Was für unglaublich charmanter Gedanke!
Einfach mal was kritisieren und wenn wir schon dabei sind vielleicht gleich noch ein paar Tabus brechen.
Wenn das mal so einfach wäre...
Die 68er Generation hatte es doch viel einfacher, da sie mit der Springer-Presse und der Polizei über klare Feindbilder verfügte, gegen die man sich massenweise verschwören konnte.
Unsere Generation dagegen muss mit so verdammt weltoffenen Livestyle-Magazinen, die krampfhaft versuchen jeden auch noch so jungen Trend aufzuspüren und publik zum machen, und Deeskalierungsstrategieen der Polizei klarkommen.
Als Revoluzzer möchte man aber vom Establishment nicht verstanden, sondern gefürchtet werden. Sonst wird einem ja gleich jeglicher Wind aus den Segeln genommen...
Deswegen können echte Revolutionen heutzutage nur noch im kleinen geschehen, denn sobald sie zu groß werden, werden sie zum Trend erklärt und damit Teil des Mainstreams. Bestes Beispiel ist attac, die mittlerweile sogar CDU-Mitglieder aufnehmen und mittels Verkauf von Klamotten, Rucksäcken etc mit dem eigenen Logo eine verdammt gewöhnliche Marketingstrategie verfolgen...
Und wer hat Schuld an dieser widerlichen Toleranz?
http://www.youtube.com/watch?v=1p_u0nahatM
insane meinte am 31.05.2008 17:43
Schlecht
in dem beitrag wird null drauf eingegangen warum emos so unbeliebt sind:
1. es sind fast alles pseudos die nur irgendeiner bewegung hinterherlaufen und damit nichts zu tun haben...
2.Sie klauen ihr "zeichen" and whatever einfach von anderen gruppen und wer mag das schon?
3.sie sind nicht "pro-gefühle" sondern mittlerweile nur noch "oh das leben ist so scheiße..."(siehe ritzen)
schmiddi1083 meinte am 01.06.2008 02:44
kp!
ey wundert ihr euch nich bei der ard das ihr keine zuschauerunter 50 bei der ard habt!
ich kann euch die gründe sagen
1. ihr macht hier was zum thema wovon ihr keine ahnung habt und versucht damit vllt auf die jugendkultur einzuhgehen dabei werden auch noch diverse interviews gekürzt falsch dargestellt
2.macht erst einen auf tolerant gegenüber der jugend in dem fall die emos und greift alle hip hop klischees auf
3. noch ma zu 1. HAHA wisst ihr was emos sind das sind nich welchen die ihr leben leben so wie sies wollen das sind welche die ihr leben nich leben wollen und sich selbst gerne verletzen (ritzen)
4. und wie wärs bei so einem vortrag mit pro und contra punkten zum thema emos und nicht nur pro
seid ihr schwul kp und denkt ihr habt mit dem beitrag iwas ausgedrückt dabei habt ihr euch nur lächerlich gemacht
hört auf mit dem scheiß!!!!!!!!!!!
bitte lest das und tut uns allen den gefallen liebe herren und damen von der ard und benutzt die vielen GEZ gebühren für sinnvolles
von so was kann man bundesliga rechte erwerben
Gedankengut meinte am 01.06.2008 04:30
Welche schlechten Infos hast denn Du gefressen?
Seit wann ist Polylux die ARD und seit wann bestimmt Polylux was in der ARD gesendet wird, bzw. wie dort mit den GEZ Gebühren hantiert wird?
@ Polylux
Was sind denn das für Deppen, die hier in letzter Zeit solche Unweisheiten von sich geben, wie der da oben oder auch der andere hansel?
Macht doch mal die IPs öffentlich.
Hyperframe meinte am 01.06.2008 03:59
Trend, Szene und Bewegungen
Warum Hass? Gut man könnte sagen Hass wird mit SS geschrieben, also man ist einfach Intollerant. Tatsächlich ist es eher so das EMOs aufgrund Ihrer angeblichen Lebensweise die Perfekten Opfer sind. Dankbare Opfer sozusagen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass viele augenscheinliche EMOs keine traurigen Weinis sind sondern einfach eher eine Trendvorstelung haben was ihre Klamotten angeht. Eine richtige EMO Szene mag es geben aber es sind sicher bedeutend weniger als es aussieht. Ich glaube das Frauen der grund sind warum man so schnell von Bewegung spricht. Sie sind
Modebewust und nun ist Rebeljöses aussehen halt angesagt. Ist ja nich mehr schlimm seid 68 ;) glauso wehnig wie tuntig auszusehen.
Ich hasse Trends. Schon allein weil allzuschnell um Konsum das Mäntelchen "Bewegung" gestrickt wird.
Szenen sind Zwangsläufer die eine mag man die andere nicht.
Bewegungen sind begrüsenswerd, weil sie die einzigen sind die was bewegen. Heulen und Pornorap sind aber keine politischen Ziele...
ach ja @Kp! das Duchschnitsalter der ARD u. Poly Zuschauer mag vielleicht deshalb so hoch sein, weil diese vermutlich noch nicht so verblendet sind, sich nur für Fußball zu interessieren Sonder sich auch gerne darüber informieren was das für tuntige Punker sind die vor der Tür rum hüpfen.
riseabove meinte am 01.06.2008 11:13
"...aggressive musik mit emotionalen texten zu kombinieren..."
... dass haben schon SSD in "boiling point" gemacht. und das war wohl eher nicht emo, oder?
KillerspielSpieler meinte am 01.06.2008 15:59
Unerhört!!!
Was fällt diesen Jugendlichen ein, einem Trend hinterherzulaufen? Das macht doch sonst keiner!
- Und außerdem: Ich war in meiner Jugend schon voll der individuelle Dissident!
Wie von Hyperframe bereits erwähnt, EMOs bieten sich als Opfer an. Und, welch triviale Erkenntnis, Menschen suchen sich gerne Schwächere um sie erniedrigen zu können.
Mir persönlich ist es lieber, jemand schminkt sich auffällig und genießt in der Gruppe den bittersüßen Weltschmerz als kahlgeschoren durch die Straßen laufend Nazi-Parolen zu brüllen.
sternchin89 meinte am 01.06.2008 16:06
was n los
die sagen voll den quatsch die hopper am ende... was is denn nun cool daran so zu sein wie die.. immer hart und cool und bloß nix zeigen..
oh man jeder kann und sollte so sein wie er mag.. !!!
wer sagt das wir nur heulen?abspacken wenn es uns nich gut geht oder sonnst was... nur weil wir uns nicht verstecken.. viele meinen ja auch jeder der "emo" is würde sich ritzen aber das is auch totaler quatsch..
es gibt so viele leute die ihre gefühle irgendwo hinschieben..wenn es ihnen scheiße geht.. und unter ihrem 4xl shirt verstecken..
naja wie gesagt
jeder soll so sein wie er mag..
SchlauWieSchlumpf meinte am 01.06.2008 18:19
neue 68er?
wohl kaum!
Die Verfolgung ist übertrieben, bei uns klappts eigentlich auch ohne, dass sie sich von dem ein oder anderen mal was anhören müssen ist normal, muss jeder, muss man sich als "hopper" auch mal, das ist dann der ewige Kreislauf des Dissens wenn sich ein Punk über einen Emo lustig macht und der Sharpskin ungefragt einwirft, dass sich der Emo wenigstens duscht, sich dann von der Gruppe abwendet um dem nächsten Dreadlockträger mal nen Frisurtipp zu geben... dass dieses Gemenge aus Szenen natürlich je nach zustand auch mal in was Handfestem endet, weil wieder irgendeiner was in den falschen Hals bekommt, kommt vor, aber endet dann doch immer friedlich... wenn manchmal auch nur unter vollem Körpereinsatz.
Also wozu die Scheisse? Jemanden hassen weil er in der Ecke sitzt und übers Leben sinniert? Kiffen die Kappenbrüder aus Berlin nicht mehr genug? Gehen ihnen die Crews aus die ihre Tapes auslachen und ihre Pieces Crossen?? Haben sie vergessen , dass Opfa-dissen peinlich und zu einfach ist und sich daher leider keine Rapqualität daraus ergibt? Und wie gelangweilt müssen Punker und Metaller eigentlich sein??? Gibt es keine Faschos mehr die man durch die Gegend prügeln kann?
Obwohl man Anti-Emo natürlich auch als reine Kapitalismuskritik werten könnte... sagt zumindestens ein weiser Freund der alte Sprachen studiert.
Hyperframe meinte am 01.06.2008 18:39
Die Welt ist kein Ponyhof...
...und jeder Trend der son Haufen China Gebimel produziert, um ihn sich um Hals oder sonst wo hin zu hängen, macht es nicht besser.
Anti-EMO sollte sich tatsächlich auf Kapitalismuskritik beschränken, den Individualismus und "Gefühle" zu zeigen sind nur ein Hebelpunkt für Manipulation von Kapitalisten.
...Bo ey war das jetzt likes Geschwafel ;)
SchlauWieSchlumpf meinte am 01.06.2008 18:46
nene... es geht nicht um die Persönlichkeit der Emos als solches, sondern dass du nicht kaufst!
rufux meinte am 01.06.2008 18:50
Emo Witze
.
Was ist ein Emo ohne aufgeschnittene Arme?
.
Jungfrau!
rufux meinte am 01.06.2008 19:11
Versuch einer Erklärung
interessanterweise kommt auch diese Jugendkultur wieder aus den USA insbesondere von der Ostküste und verstand sich ursprünglich durchaus zum links-alternativen Spektrum gehörig.
deren heutige Ausgrenzung durch die "richtigen" Szenen zudem ziemlich einseitig als antikapitalistische Kritik zu legitimieren, ist dann mindestens so Panne, wie dieser ganze eher alberne Trend und zeigt nur wie wenig tolerant und konformistisch dieses ganze "linke" Spektrum eigentlich ist!
Jugendkulturen, die ja bekanntlich der Selbstfindung und Emanzipation innerhalb der gesamtgesellschaftlichen Sozialisation dienen, haben sich aber immer auch voneinander abgegrenzt, denn genau das definiert erst richtig die Gruppenzugehörigkeit bzw. das ursprüngliche Sozialverhalten der steinzeitlichen Horde, nach der sich wohl aber auch der erwachsene moderne Homo Sapiens immer mal wieder sehnt...
das war immer so und wird wohl immer so sein, ist für Jugendliche und (Dauer)Pubertierende heutzutage aber tatsächlich immer verwirrender, bei der Vielzahl von (sub)kulturellen Einflüssen und daraus abgeleiteten Modetrends, ohne das dann wirklich intellektuell bewerten zu können und wie Heimer schon richtig schreibt, die heute eigentlich alle sofort und gnadenlos von und über diverse Trendscouts vermarktet werden...
SchlauWieSchlumpf meinte am 01.06.2008 22:27
deren heutige Ausgrenzung durch die "richtigen" Szenen zudem ziemlich einseitig als antikapitalistische Kritik zu legitimieren
Öhm... normalerweise mach ich ja sowas nicht, aber du willst es ja nicht anders!
*klick*
rufux meinte am 02.06.2008 00:56
Ahja... normalerweise mach ich sowas ja auch nicht, aber jetzt weiss ich wenigstens warum Anti-Fa Autonome immer nach Schweiss stinken!
*klick*
SchlauWieSchlumpf meinte am 02.06.2008 18:04
der saß...
naja wenigstens haste verstanden, dass es nicht ersnst gemeint war!
Hyperframe meinte am 01.06.2008 21:57
Naja aber das ist es doch grade, wenn man nur tollerant ist und einem der Kakitalismus egal ist dann kan einem Ja alles wurscht sein. Wiso muss man als linker eigentlich tollerant sein, man erwartet zwar mehr als von anderen aber das hat doch auch seine Grenzen. Also wie gesagt, wenn es irgendwas an EMOs wirklich auszuseten gibt dann ist es ihr Konsumverhalten. Punks haben ihr Jeans immer selbst zerrisen:) Mentalitet? ...Jedem Tirchen sein Plesirchen.
Für mich hat dieser Trend wenig mit Mentalität zu tun sondern mehr mit der Retrowelle die immer absurdere Bahnen zieht. Was eine Folge davon ist immer wieder etwas neues auf den Markt zu schmeissen und immer Jüngere Menschen als Ziehlgruppe zu finden.
Bleibt nur zu klären was zuerst da war der Trend oder der Scout.
Mittlerweile sind die Industrie und Medien mächtig genug ihre Trends selber zu setzen. Die verwirrten Pubertierenden, deren "natürliches" verhalten sind doch nur das Mittel zum zweck
Hyperframe meinte am 01.06.2008 21:58
Witz
EMO im Meer?
...Heulboje
Borderliner meinte am 02.06.2008 00:24
Der Kopf im Arsch des Vordermanns
Ich habe mich vertan, es ist keine deutsche Tugend:
Nach oben buckeln, nach unten treten!
Gerade das nonkonformistische Auftreten dieser bunten Vögel, die Gewaltfreiheit und Emotionalität eines Teils dieser Bewegung erzeugt im archaischen Gefühl der Machtgeilheit und des Überlegenheitswahns des stinkenden Zeitgeists eine plakative Bösartigkeit.
V wie Vendetta!
Ausschnitt aus der aktuellen Hausarbeit meiner geliebten Partnerin:
"Nach H. Tajfels „Theorie der sozialen Identität“ vereinen Menschen in sich eine persönliche Identität, z.B. persönliche Fähigkeiten und Neigungen, sowie eine soziale in Form von Gruppenzugehörigkeiten, über die sie ihren Selbstwert definieren. Entspringend aus dem Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung wird die eigene Gruppe gegenüber einer fremden tendenziell aufgewertet bzw. die Fremdgruppe abgewertet. Mit seinem Experiment zur „Minimalen Gruppe“ zeigt er 1982, dass die Zugehörigkeit zu einer durch ein unbedeutendes Merkmal definierten Gruppe ausreicht, um die Begünstigung der Eigengruppe auszulösen. Steht demnach bei einer Begegnung verschiedener Gruppen deren Ungleichwertigkeit oder die befürchtete Benachteiligung der Eigengruppe im Vordergrund, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit konflikthafter Interaktionen. Gleichberechtigtheit und Statusgleichheit wirken sich gegenteilig aus "(Tajfel, 1982 zit. in Hartung, 2006, S.125/126).
Hass auf Emos nenne ich dysfunktionales Verhalten und lege den Schluss nahe, dass es sich hierbei um eine psychische Störung handelt. Dazu nochmal die Arbeit meiner Freundin:
"Bei Kindern bzw. Jugendlichen, die eine geringe Empathiefähigkeit haben, drogenabhängig sind, in räumlich beengten Wohnverhältnissen leben und deren Eltern eine psychische Störung haben und ein dysfunktionales Erziehungsverhalten praktizieren, besteht im Vergleich zu Kindern bzw. Jugendlichen, auf die diese Faktoren nicht zutreffen, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit eine aggressive Verhaltensstörung im Jugendalter zu entwickeln.
Das zusätzliche Einwirken von Schutzfaktoren, wie z.B. das Vorhandensein von hoher verbaler Intelligenz und von Modellen, die erfolgreich nicht-aggressive, sozialkompetente Verhaltensstrategien umsetzen, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder bzw. Jugendliche, auf die die oben genannten Risikofaktoren zutreffen (im Vergleich zu Kindern bzw. Jugendlichen, die ausschließlich von den oben genannten Risikofaktoren betroffen sind), keine aggressiven Verhaltensauffälligkeiten zeigen."
Die emotionale Verrohung, das Alphaweibchen/männchen/tierchensyndrom, die forcierte Separierung des Individuums durch induzierte Perspektive auf die fatalen Sinnhülsen Macht, Ruhm, Reichtum oder schon genannte Überlegenheit (der Rasse, der Gruppe, der Clique, des Rudels, der Rotte) werden das Individuum weiter entmenschlichen und jeglicher Kontrolle von auswechselbaren Autoritäten zur Verfügung stellen. Maschinenmenschen! Gut das es noch Ausnahmen gibt, auch wenn sie pathologische Borderlinesymptomatiken aufweisen.
Aber die Alphamaschinen werden das bunte Treiben, welcher Couleur auch immer, weiter bekämpfen. Und die bunten Treiber werden weiter leben, was Maschinenmenschen leider nicht können. Sie funktionieren in Prägungsmustern und sind "leblose" Sklaven ihrer Psychosen.
Arme Irre, auch wenn sie uns eines Tages wieder auszurotten suchen, es bleiben arme Irre!
Hyperframe meinte am 02.06.2008 01:45
sind wir nicht alle ein bischen...
...Irre?
Borderliner meinte am 02.06.2008 10:47
Jo, Mann!
Und wir sind alle Mörder!
rufux meinte am 02.06.2008 11:23
(Selbst) Mörder Witze (TM)
.
worin unterscheiden sich Emo und Borderliner?
.
an der Schnittführung!
Kay meinte am 02.06.2008 11:33
@rufux
Du kannst es nicht lassen, oder?
rufux meinte am 02.06.2008 11:46
@Kay
ich hatte schon mehrfach darauf hingewiesen, dass ich mich hier insbesondere von einer bestimmten Person in absolut keinem Zusammenhang als Mörder bezeichnen lasse!
wer kann es also nicht lassen??
Borderliner meinte am 02.06.2008 11:47
Peacemaker fully loaded
Ach, der war doch sogar ganz gut.
Nur den hat Harald Schmidt damals natürlich in unerreichter Qualität geliefert.
Vor allem ohne Denkfehler, denn die Schnittführung ist gleich, da frag mal nen Suizidalen.
In dem Zusammenhang fällt mir noch ein Harald Schmidt Zitat ein, das ich auswendig gelernt habe:
"Das Ticken der Uhr ist der Hohn der Lichtjahre auf unsere verbleibende Lebenszeit."
rufux meinte am 02.06.2008 11:56
reloaded by Rufux
den hab ich mir gerade ausgedacht und dann hast du den Witz eben auch nicht verstanden, denn Emos ritzen sich quer, weil sie (glücklicherweise) nicht wirklich sterben wollen...
Borderliner meinte am 02.06.2008 12:10
Irrungen und Wirrungen
Quer ritzen die wenigsten, aber stille Tage im Klischee, ich will hier nicht Korinthen kacken, es gibt auch Querritzer bei Emos und Borderlinern, daher: Sie haben ja so recht!
Und das "(glücklicherweise)" macht Sie mir schon ein bisschen sympatisch, kein Witz!
T meinte am 02.06.2008 12:02
Die einzelnen Subkulturen definieren sich sehr spezifisch und inhaltlich begrenzt, aber die gesellschaftliche Daseinsweise des Menschen ist viel umfassender.
Vielleicht lassen sich ja bei aller Verschiedenheit der einzelnen Gruppierungen auch gemeinsame Werte und Ziele ausmachen. Darin läge dann eine große Chance, Konfliktpotential abzubauen.
Wenn auf dem Alexanderplatz Emos zahlenmäßig zulegen und -weil relativ neu- Aufmerksamkeit erheischen, entsteht bei den dadurch ins Abseits geratenen anderen Gruppen ein Bedrohungsgefühl. Ihnen schwant, ihre Zeit sei abgelaufen, sie würden nicht mehr wahrgenommen und seien Schnee von gestern. Diese existentielle Bedrohung schürt Feindseligkeit und Aggressivität gegen andere Gruppen und schweißt die eigene enger zusammen, wobei sonst vorhandene Hemmungen, Normen von Moral und Anstand zu verletzen, in der Gruppe reduziert sind. So kommt es zu Delikten, die der Einzelne außerhalb einer Gruppe nie begangen hätte.
Um Eskalationen wie in Mexiko vorzubeugen, sollte man die Gruppen nicht völlig sich selbst überlassen, sondern einen Dialog, durch den keine Gruppe ihre Identität einbüßt, organisieren und diesen moderieren. Sich mit der Polizei dazwischenzustellen, betont nur die unüberbrückbaren Gegensätze, die aber so unüberbrückbar meistens gar nicht sind, wie das Zusammenleben verschiedener Ethnien, Religionen und Rassen in einigen Ländern beweist.
Die Emos werden wohl recht schnell verwässern, wenn die Masse der Konsumenten auch Gefallen an bunten Klamotten finden sollte. Andererseits kann sich eine "Subkultur" ja auch entwickeln und verändern und sich dadurch dann wieder abgrenzen.
T.
Borderliner meinte am 02.06.2008 12:22
Toller Beitrag
Fast identisch mit der sozialpsychologischen „Theorie der sozialen Identität“ (Nach H. Tajfels), die ich aus der Hausarbeit meiner fleißigen Freundin gestohlen...
Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach ist die größte Gefahr ein kollektiver Minderwertigkeitskomplex, der aus radikaler sozialer Ungleichheit resultiert. Dann ist natürlich der wahre Aggressor gegen die Gruppe gar nicht greifbar, da exorbitant überlegen. Aus der unterbewussten Frustration heraus sucht sich die jeweilige Gruppe eine Projektionsfläche. Je "schwächer" sich eine Fremdgruppe darstellt, desto rangniedriger wird sie zur Eigenwertsteigerung genutzt.
Wenn sich mal das Bewusstsein durchsetzt, welche armseligen Willies die ganzen Gewinnertypen sind, und welch armseliges Leben die führen, im ewigen Kampf um Überlegenheit, dann wird auch ein lässigeres Miteinander möglich.
Wer aber glaubt er oder seine Possee ist cooler, besser, tüchtiger oder lebenswerter als andere, der ist einfach nur tot.
Heimer meinte am 02.06.2008 16:26
Ich sehe diese Trends bzw. Gruppenbildung - egal ob bei Emos, Gothics, Punks, Hooligans oder Legionären Christi - in erster Linie als Beweis dafür, dass unsere Gesellschaft immer noch von Oberflächlichkeiten und Unselbstständigkeit regiert wird.
Anstatt eines aufgeklärten und selbstbewussten Bürgertums, gibt es viele die sich an Gruppen/Trends klammern, um so Orientierungspunkte zu erhalten, die sie zu Hause oder auf eigene Faust wohl nicht finden können.
Wie albern/kindisch/dumm ist denn bitte
diese extreme Fixierung auf eine bestimmte Gruppe?
Nur weil man sich ein bestimmtes Outfit zulegt und bestimmte Phrasen drischt gehört man plötzlich irgendwo dazu und irgendwo anders nicht. Findet den doof und den anderen nicht.
Diese Meinungen bilden sich doch die wenigsten aufgrund eigener Erfahrungen selbst, sondern lassen sie sich von ihrer jeweiligen peer-group vorschreiben und leben sie dann nur entsprechend aus. So entsteht ein idealer Nährboden für Vorurteile -> Anfeindungen -> Konflikte -> schlimmsten Falls Gewalt...
Diese extreme Abschottung nach außen mag im jüngeren Teenage-Alter verständlich und bisweilen auch hilfreich gegen die Orientierungslosigkeit sein, impliziert aber für mich generell immer einen nicht zu unterschätzenden Mangel an Reife und Selbstvertrauen der einzelnen Akteure.
P.S. Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst.
Oscar Wilde
T meinte am 02.06.2008 19:09
Ein Mammut erlegt man nicht allein
Dumm ist Gruppenbildung keinesfalls, denn sie hat uns in der Evolution vorangebracht. Gruppen bilden sich naturgesetzmäßig, weil es sich einfach als vorteilhaft erweist, Verbündete zu suchen und Kräfte zu bündeln; es ist quasi eine Überlebensstrategie, sich in der freien Konkurrenz zu behaupten, Besitzstände zu wahren und die eigenen Interessen, die in unserer Gesellschaft möglicherweise auf Schranken stoßen, durchzusetzen. Nicht jeder fühlt sich in unserer Gesellschaft, die für jeden nur ein Durchschnittsangebot bereit halten und die individuellen Bedürfnisse nicht in vollem Maße bedienen kann, gebührend repräsentiert.
Man kann und darf es aber nicht jedem recht machen, weil der Vorteil des einen den Nachteil des anderen bedeuten kann und deshalb zum Schutz einiger Mitglieder oder Gruppen der Gesellschaft die Unterdrückung des Macht- und Expansionsstrebens, kurz des Egoismus der anderen geboten ist. Letztlich müssen wir alle unsere Position in der Gesellschaft auf der Grundlage ethischer Normen, die wir mit unserer Verfassung als Rechtsnormen festgeschrieben haben, finden und einnehmen (Die Emos üben das noch ein, wie hier schon treffend gesagt wurde).
Geben, Nehmen und dabei tolerant sein, lautet die Zauberformel.
T.
PS: Zur Horde respektive Gruppe lasen wir hier bereits beim Thema "Die Welle - der Nazi in Dir, das Experiment" mehr oder weniger Gescheites bzw. was man dafür hält.
KillerspielSpieler meinte am 02.06.2008 19:24
richtig Mr. T!
und er muss es wissen, war schließlich mal im A-Team!
T meinte am 02.06.2008 19:41
Ksaschalenju ja nje snaju. Sto aeto "A-Team"?
Heimer meinte am 02.06.2008 21:36
@ T: Sicherlich richtig, ich will ja auch nicht die menschliche Gemeinschaft per se angreifen, sondern lediglich ihre Überbewertung kritisieren.
Wenn junge Menschen beginnen Mauern zu bauen, anstatt nach Brücken zu suchen ist mir so etwas immer suspekt. Denn es signalisiert ein gewisses Desinteresse für die Welt "da draußen". Ich bin mir nicht sicher, ob so jemand in einer pluralistischen Welt klarkommt, wenn er seine "Gruppe" verliert.
Am unverständlichsten ist mir die Aussage, dass der Emo an sich ja gerne etwas ausprobiert und herumexperimentiert etc pp. Zwei Sätze später kommt dann aber der Hinweis, dass man den Emo an seinen Haaren, Schminke, Beinkleid und Schuhen erkennen kann... Einerseits Experimentierfreude, andererseits Konformitätszwang: ist das nicht paradox? Was wenn ich plötzlich Lust bekomme Ur-Großvaters handgefertigte Budapester, einen Blaumann mit abgeschnittenen Hosenbeinen und dazu Westerngürtel und Vollglatze zu tragen?
Ich habe den Eindruck, dass in solchen "Gruppen" allzu oft vorgegaukelt wird, dass man sich selbst entdecken kann, im Grunde entdeckt man aber nur eine Gruppendynamik der sich jeder irgendwie unterordnen muss.
Muss der Mensch denn noch Mammuts erlegen? Wenn, welche? Gibt es denn in den westlichen Gesellschaften noch irgendeine Gemeinschaft die als quasi "überlebenswichtig" anzusehen ist? Oder beweisen solche oberflächlichen Gruppenbildungen nicht nur, dass der moderne Mensch zwar enorme wissenschaftliche und technische Entwicklungsschitte gemacht hat, aber teilweise noch auf dem selben sozialen Entwicklungsstand wie vor 500 Jahren steht?
P.S. Ich bekomm das Zitat nicht mehr zusammen aber sinngemäß meinte israel vibrations bereits vor langer langer Zeit:
people are like a garden of beautifull flowers. not to be different, but to be beautifull!!
Wenn ich dann so Sätze hören muss wie "DIE Punks und DIE Gothics mögen UNS Emos nicht" kann ich nicht anders, als mir mit schmerzverzerrtem Gesicht an den Kopf zu greifen...
Heimer meinte am 02.06.2008 21:50
...aber so ist er halt der Mensch, kommt sich so unglaublich klug vor und hat trotzdem Probleme mit der Verdauung...
rufux meinte am 02.06.2008 22:32
wieso Mr. T ?
das sind für Killerspielspieler glatt € 20.- in die Beleidigungskasse...
mehr davon und teilweise sogar Kluges gab es wie gesagt auch hier:
http://www.polylog.tv/videothek/videocast/12278/
Gedankengut meinte am 02.06.2008 22:49
Muss es denn für alles eine Erklärung geben?
Die Menschen sind halt so wie sie sind und egal ob Einzelgänger, Mitläufer, oder irgendeiner Gruppierung angesiedelt.
Mit der wissenschaftlichen & technischen Entwicklung steht der Mensch zunehmend vielfältigeren Fragen & Antworten entgegen, mit denen er sich auch erstmal auseinander setzen muss, wie es so früher nicht möglich war. Das der Mensch mit dieser Vielfalt an Entwicklungen bisher nicht wirklich zurecht gekommen ist, lässt sich daran erkennen, wie er mit dieser Entwiklung umgeht.
Der Mensch ist weit davon entfernt zu begreifen in was für einer Welt er lebt. Viele wollen es auch garnicht wissen, machen sich darüber keine Gedanken, Sie sind einfach nur da.
Und die, die sich Gedanken machen, werfen auch immer wieder neue Fragen auf, Wissenschaftler & Philosophen, die es möglichst zu beantworten gilt.
Je mehr wir jedoch die Welt begreifen zu versuchen, desto weiter distanzieren wir uns von ihr. Niemand weiß so genau den Ursprung der Menschheit, der Erde, des Sonnensystem, der Milschstraße, der anderen Galaxien um uns herum.
Und das ist die eigentliche Missere, dass der Mensch sich auf Grund der bisherigen Entwicklung zwar viel wissen aneignen konnte, sich jedoch nicht die fundamentalste und aus meiner Sicht wichtigste Frage beantworten kann, wieso er hier ist.
Wir hatten das Thema hier ja schon einmal, da vielen Thesen, die Menschheit sei für den einen ein Bazillus, ein anderer erklärte sich seine dar sein, indem er an einen Glauben festhält und sich so seine eigenen Antworten schafft.
Jungen Menschen jedoch, sie sehen das alles anders. Vergessen wir bei diesem Thema bitte nicht, das dort keine Greise zu sehen sind und diese sich auch wohl kaum einer solchen Gruppierung ansiedeln. Theoretisch wäre das sicher machbar.
Wir können die Menschen und ihre Gruppen nicht an irgendetwas klammern um sie erklären zu können. Vielmehr spielt hier das Alter eine entscheidende Rolle.
Und solche oberflächlichen Gruppenbildungen sind einzig und alleine das Resultat eines Alters und einer Marketigmühle. Solche bunten Vögel sieht man heute doch fast überall. Und es besteht auch die Möglichkeit, das der Zufall oft eine tragende Rolle dabei spielt was aus mir wird.
Das soziale Umfeld ist die Leit(nicht Leid)figur für die Entwicklung eines Menschen! Der Mensch kann aber auch bei nicht bestehen eines sozialen Umfelds zu etwas völlig neuen, eigenständigen erblühen, das ist dann wohl der Anfang einer jeden neuen Form des daseins des Menschen, einer Gruppierung.
Und sie wird garantiert auch nicht die letzte sein.
Gedankengut meinte am 02.06.2008 22:55
Ach ja, auch ein Wiedererblühen einer älteren oder gar ausgestorbenen Gruppierung ist möglich ohne das sie auf diese zurückzuführen ist.
Wir sprechen hier über ein Entfaltungsverhalten das nur unter bestimmten Voraussetzungen existieren kann und es handelt sich nicht um dissoziale Verhaltensstörungen wie der eine oder andere vielleicht denkt.
Diese Form der Gruppenbildung ist ein ganz natürlicher Prozess in der Evolution des Menschen und dieser sollte auch unbedingt als eine besondere Entwicklung betrachtet und vorangebracht werden, statt ihn haltlos zu kritisieren.
In vielen Regionen besteht diese Entfaltungsmöglichkeit leider nicht und das nicht selten deswegen, da die Situation dort so schlimm ist, was ein freies Entfaltungsvermögen sehr erschwert.
Usakar meinte am 03.06.2008 19:09
grrr
Ich mag emos nicht, da die meisten halt immer in alternativen szenen rumhängen. Dabei aber genau das nicht sind: alternativ. Das sind hopper im schwarzem pelz.
T meinte am 03.06.2008 20:02
Also jetzt sehe ich gar nicht mehr durch. Ich dachte, je bunter die Klamotten, desto mehr Emo. Oder wie!
Wieso schildert hier nicht mal ein Emo, was er so in seinem Weltschmerz denkt, und ob er anders denkt, wenn er nicht in seiner Gruppe, sondern auf der Geburtstagsfeier seiner Oma ist.
T.
PS: . . . und was die Oma dazu sagt.
Heimer meinte am 04.06.2008 00:26
Das würde mich auch interessieren!
P.S. Sind Tokio Hotel eigentlich auch Emos?
GSG9 meinte am 04.06.2008 02:08
die sind neoemo :)
SchlauWieSchlumpf meinte am 04.06.2008 18:26
@T:
usaka hat sehr wenig ahnung, oder trinkt sein freitags abend bir vermutlich in nem AZ für Leute mit beschränktem Horizont.
@usakar:
Wach auf Kollege, die Szene besteht nunmal nicht nur aus Punkern, sondern auch aus Emos, Metallern, Skinheads, Dancehall-Caballeros und Hoppern... die Motoradclubanhänger nicht zu vergessen!
SchlauWieSchlumpf meinte am 04.06.2008 18:27
und die Hippies
SchlauWieSchlumpf meinte am 04.06.2008 18:28
sowie Technofans!
Skater und Writer...
jetzt dürften sie langsam alle durch sein!
SchlauWieSchlumpf meinte am 04.06.2008 18:29
ach ja... die homies vom VS... die sind eigentlich auch bei jeder Party anwesend!
SchlauWieSchlumpf meinte am 04.06.2008 18:31
und noch zu letzt... weil ichs persönlich nehme:
definiere mir mal die unlinke grundhaltung eines hoppers, ohne dabei auf Bushido und 50Cent zu verweisen.
Hier schonmal ein kleiner Hinweis dadrauf !!!
Danke
PS: sorry Kay!
HASL meinte am 14.06.2008 18:32
Nur Komerz
Ich weiß nicht, was ich von einer Jugendkultur halten soll, die durch die Maschiene (MTV und Co) gezeugt und gesteuert wird. Klar ist mir der historische Kontext bekannt, aber ausdiesen Neo-Emos kann ich wirklich nicht schlau werden. Jugendkultur sollte doch den Anspruch haben rebelisch zu sein. Mir kommts eher vor wie modische Resteverwertung trifft No Future-Resignation!
Dennis90 meinte am 18.06.2008 02:20
meine Meinung dazu
Für mich ist "Emo sein" nicht nur ein Trend, es ist viel mehr eine Art Lebenseinstellung. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst "Emo" bin, oder zumindest von allen so bezeichnet werde. Im Großen und Ganzen bin ich gegen diese ganzen Labels wie "Emo", "Hopper", "Punk" etc. Was ist mit "Menschen" passiert??
Naja, wieder zurück zum Thema. Wenn ich versuchen sollte "Emo sein" zu beschreiben, dann würde ich sagen, dass es ziemlich schwer ist. Grob gesagt, stehen "Emos" zu ihren Gefühlen und zeigen diese auch ungehemmt. Sie sind, meiner Erfahrung nach, offen neuen Sachen gegenüber. Leider auch Drogen etc. "Emos" sind recht nachdenklich, denken viel über die Welt und warum sie ist, wie sie ist, nach. Manche schreiben sogar Gedichte und sind musikalisch tätig (spielen Gitarre, Schlagzeug etc.). Das alles bietet natürlich super Material für Vorurteile, Witze oder Ähnliches. Eines der meist verbreitesten Voruteile ist: "Emos ritzen sich" Ja, manche "Emos" ritzen sich, aber das kommt nicht nur bei "Emos" vor, sondern auch bei "normalen" Leuten, Punks, Gothics und so weiter. Einige Psychologen behaupten sogar, dass Suizid bei "Emos" seltener vorkommt als bei anderen Gruppen. Man glaubt es kaum!!!
Rein äußerlich sind "Emos" recht leicht zu erkennen. Meist tragen sie nur Schwarz mit einigen sehr hellen, bunten Akzenten. Röhrenjeans und Chucks bzw. Vans sind ein Muss. Die Haare verdecken meist (!) ein Auge, sind schwarz gefärbt, manchmal auch mit bunten Strähnen (Rose, Blau, Blond,...)
Ja, es wurden viele Merkmale von Goth, Punk und auch Hip Hop "geklaut" (schwarze Klamotten, bunte Haare, die Cappies, ...).
Was vielleicht auch ein Grund sein kann warum "Emos" gehasst werde. Ein anderer Grund könnte sein, dass sich "Emo sein" viel schneller verbreitet hat als Punk, Goth, oder Hip Hop, da sich dieser Trend dem Mittel des Internets bedient hat um sich zu verbreiten und dies dadurch sehr schnell passierte. Vielleicht auch zu schnell. Andere Trends konnten sich nicht so schnell verbreiten und somit haben sich die Leute langsam an den Anblick gewöhnt. Das ist meine Theorie dazu.
Ich könnte jetzt noch 3 Seiten drüber schreiben und mich auslassen, was "Emos" sind und warum sie gehasst werden. Jedoch hab ich nicht genug Zeit dafür (es ist jetzt 2:18).
Ich hab letztendlich nur noch zu sagen: Leute! Seit ein bisschen tolerant und akzeptiert neue Trends!
DerStein99 meinte am 06.07.2008 23:25
Falsche Emos=Wannabe Kinder!
Dennis90..der beitrag ist recht gut...ich weiss wegen so kleine sachen...werden menschen gehasst...stehlen ist nicht akzetapel.
Ich bin auch Emo aber wie welche sagen würden Oldschool(also ich bin älter als 17!)
Am anfang war ich nur der einziege in meiner Schule.
Also ich kannte keinen und cirka.gut 2 jahr später !!laufen auf einmal alle so wie ich rum nur -extrem auffalland-und leider war ich auf einmal Opfer von agressiven menschen sowohl in der schule wie auch auf der straße,und ich hatte so eine wut...auf diese ganze gerüchte,und ich wusste wannabes haben sie verbreitet,dass sind diese Extremen Kids die denken sie seien Emo!-
diese Leute die zu Emos mutiert sind...hatten keinerleien zusammen hang zu dem was ein Emo ist!!
Das schlimmste war sie waren Wichtigstellerisch,arogant und die Mädchen machten immer zu so seltsame geräusche und dann lachten sie so dumm daher..als hätten sie keine Tassen im Schrank.
Die die ihr Emos nennt Sie in gruppen hier und da sieht...oder denkt das sind Emos...vergiesst das ganze...die haben nur ne ähnlichkeit mit micky maus und Pokemon und mit nichts mehr-und stehen auf schwammbob*oh gott wie krank*
Ich trage weder so capen,noch buntes zeug,noch habe ich bunte haare,ich habe manchmal einen schwarz/rotes shirt an,aber meistens trage ich schwarze Klamotten und nein ihr werdet mich sicherlich NIE mit solche Flaschen wie aus dem Video sehen!
Ein Emo würde sich nie so sehr in Rampenlicht stellen(ich jedenfalls nicht-und es gibt noch echte Emos...nur stehen sie nicht in BERLIn vis a vi mit Punks,Metler und Gothics!
Gedankengut meinte am 10.07.2008 20:42
Where Have All The Cowboys Gone?
jajaICHemo meinte am 17.07.2008 01:10
warum nicht?
es ist typisch... emos sind herzlich, gute menschen...
vieleicht etwas depressiv... na und?!
muss ein problemvirtel hip hopper deswegen ein billig song schreiben nur damit er sich geil findet?
ich bin 19jahre alt und emo... ich bin deswegen auch schon zusammengeschlagen worden... mir egal.. grade deswegen bleibe 4ever emo... es ist nicht das aussehen oder die haare... der style trägt nur was du fühlst nach außen.
Wannabe Kinder sind noch jung.. sind für mich aber trozdem emos. (wenn sie sich so verhalten)
wir waren/sind alle mal jung... da macht man halt fehler. ganz normal...
man kann sagen das es eine jugendbewegung ist... JUGEND-Wannabe Kinder. muss ich mehr sagen?
Gedankengut meinte am 19.07.2008 12:19
@ jajaICHemo
Nun ja, Fehler machen Kinder nicht, hoert bloss auf Euch das einreden zu lassen oder es Euch selbst einzureden...
Wir Menschen handeln immer aus Ueberzeugung, ueberzeugt davon richtig zu handeln und dieses Verhalten schliesst das menschen erfundene Unwort "FEHLER" eigentlich von vornherein aus. Alle Menschen Handeln manchmal unueberlegt oder impulsiv, was nicht gleichbedeutend ist, dass sie falsch handeln. Wenn wir falsch handeln, dann tun wir das nur, weil jemand anderes oder wir uns selbst soetwas einreden und auch im Alter glauben viele Menschen das Sie "Fehler" gemacht haben, was ja eigentlich nicht zutreffend ist, da wir in der Situation des unueberlegten oder impulsiven Handelns erstmal nicht davon ausgehen das wir falsch handeln, nein, wir glauben dann das wir richtig handeln, demnach handeln wir also richtig und nicht falsch, das gilt natuerlich auch fuer die Vergangenheitsform, also wir haben an Tag X um die Uhrzeit Y immer richtig gehandelt, selbst dann, wenn wir wirklich wissentlich falsch gehandelt haben... Wer sich im Alter noch einredet, das er viele Fehler gemacht hat, schwaecht nur sich selbt und er wird auch in Zukunft die selben Fehler machen. Davon Abstand zu nehmen und endlich menschlich zu werden sollte eigentlich ausreichen. Muss man wirklich erst depressiv werden um das zu erkennen? NEIN!
Dein krasses Erlebnis wird hoffentlich nicht ein Lebenlang Grund dafuer sein, das Du Emo bleibst, denn das waere doch schade wenn Du tagtaeglich an dieses Erlebnis zurueckdenken muesstest. Findest Du nicht auch? Sei einfach Du selbst weil Du es so willst, unabhaengig anderer Faktoren, die nicht weit her entsprungen ausser Deiner selbst...
Natriumglutamat meinte am 18.07.2008 20:31
Ach Gottchen, ...
...Emos.
Wahrscheinlich ist der böse Kapitalismus auch an deren orthografischen und grammatischen Problemen schuld, die hier demonstriert werden, von Interpunktion, Vokabular und Satzbau ganz zu schweigen. Da versucht sich also eine Jugendbewegung in Kapitalismuskritik, der es bereits an den mindesten Grundlagen für eine argumentative Auseinandersetzung mangelt.
Wie kann jemand den Kapitalismus kritisieren, bei dem es bereits an den einfachsten Kulturtechniken der Zivilisation fehlt? Müßte man, um eine Kritik zu äußern, deren Gegenstand denn nicht wenigstens halbwegs verstanden haben? Mit gefärbtem Haar, schwarzen Klamotten mit bunten Akzenten und öffentlichem Weinen allein wird sich der böse Kapitalismus jedenfalls nicht besiegen lassen, das hat schon Claudia R. erfolglos probiert.
Da halte ich es mit dem großen Karl Kraus: "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken!"
Gedankengut meinte am 19.07.2008 09:38
Schlimm, wenn es denn so waere?!
"Wie kann jemand den Kapitalismus kritisieren, bei dem es bereits an den einfachsten Kulturtechniken der Zivilisation fehlt?"
Wer sagt denn, dass bei Emos etwas fehlt oder das sie den Gegenstand Kapitalismus nicht verstehen? Vielleicht verstehen sie ja besser als Du denkst, bzw. als Du zu Glauben faehig bist, aber Sie wollen halt einfach nur nicht annehmen - was Sie meiner Ansicht nach deswegen nicht disqualifiziert Kritik auszuueben, nur weil Sie gefaerbte Haare haben, oder schwarze Klamotten tragen?!
Sollen Deine Worte an Emos nun Kritik darstellen oder verbirgt sich eher ein gut gemeinter Hinweis dahinter? Wobei ich mich dann frage: Warum steckst Du alle Emos in die selbe Schublade, oder regen Dich Antikapitalisten einfach nur dermassen auf, dass Sie es sogar schaffen Deine Ansicht zu Emos zu trueben?
Emos sind teilweise noch sehr jung, aber das disqualifiziert sie doch nicht automatisch Kritik auszuueben, oder? Deine Kritik koennte man eher auf einige viele Erwachsene anwenden, weniger auf Emos...
"Nu ma sachte mit den jungen Pferden!"
Natriumglutamat meinte am 19.07.2008 23:06
Hallo Gedankengut,
nein, nicht schlimm, sondern nur komisch.
Die "Kritik am Kapitalismus" ist häufig nichts als eine gleichermaßen pauschale wie dumme und naive Kapitalismus- oder Kapitalistenfeindschaft auf Stammtischniveau, von Sozialneid getrieben und völlig undifferenziert -- und besonders gern geäußert von Menschen, die den Kapitalismus, sein Wesen, seine Mechanismen und seine Alternativen nicht einmal im Ansatz begriffen haben.
So auch hier: wer sich einer Gruppe zurechnet, aber nicht erklären kann, wie sich diese Gruppe definiert, zusammensetzt, was sie ausmacht und welche Ziele und Positionen sie vertritt, hinterläßt damit kaum den Eindruck eines mündigen, aufgeklärten und selbstbewußten Bürgers, der seine Meinung vertritt oder das auch nur könnte, wenn er denn wollte.
Warme Luft überzeugt mich nunmal nicht, und die sich hier äußernden Emos sind offenbar nur pubertierende Mitläufer, deren unreflektierte Äußerungen ich nicht ernstnehmen kann. Wenn Sie das können, gebühren Ihnen mein Respekt und gleichzeitig mein Mitleid.
Menschen, die ökonomische und soziale Themenkomplexe wie Kapitalismus diskutieren und dabei ernstgenommen werden wollen, sollten zunächstmal die grundlegensten und einfachsten Kulturtechniken beherrschen. Dazu gehört, sich in seiner Muttersprache halbwegs fehlerarm äußern zu können, und zwar auch schriftlich.
Wie differenziert, sachlich, fundiert, oder gar einer Diskussion würdig kann eine Meinung sein, die nicht einmal drei fehlerfreie Sätze hinbekommt -- egal, ob sie nicht kann oder nicht will? Einfach nur "dagegen" sein ist natürlich einfach, aber noch keiner Diskussion wert. Daher können wir den politischen Aspekt der Emo-Bewegung wohl ignorieren.
Gedankengut meinte am 20.07.2008 08:14
Nachdem ich zuerst davon ausging, dass Sie mit Ihrem vorletzten Beitrag einen gut gemeinten Hinweis ausdruecken wollten, muss ich nun doch das Gegenteil feststellen. Das ist aber nun wirklich auch kein schoener Eindruck, den Sie ploetzlich hinterlassen.
Ausserdem denke ich, das es den jungen Leuten, welche hier ihre Meinung kunt getan haben, noch nicht um den Kapitalismus und seine Alternativen geht, vielmehr sie Stellung zum Beitrag nehmen und hoefflichst um Toleranz bitten. Hass auf Emos ist hier in diesem Thread die vorliegende Problematik und nicht der Kapitalismus oder irgendeine Kritik an diesem!
Weniger Kritik und mehr Toleranz waere zu diesem Thema (s. http://www.polylog.tv/videothek/videocast/14041) und in Bezug auf Emos evtl. hilfreicher, zumal sie ja nun wirklich friedlebende Wesen sind - wie Sie das auch aus den Aeusserungen bisheriger Kommentare entnehmen koennen. Meinen Sie nicht auch, dass diese Faehigkeiten mit zu den einfachsten, wenn nicht gar grundlegensten Kulturtechniken gehoeren?
Natriumglutamat meinte am 20.07.2008 22:53
Hallo Gedankengut,
um die Frage am Ende Ihres Postings gleich zu Beginn zu beantworten: nein, ich halte "weniger Kritik und mehr Toleranz" ganz und gar nicht für eine Kulturtechnik, sondern für eine Worthülse. Eine, auf die sich jene gern zurückziehen, die der Kritik keine Argumente entgegenzusetzen haben oder die Diskussion von vorneherein unterbinden wollen.
Ganz ehrlich halte ich "weniger Kritik und mehr Toleranz" eine falsche, wenn nicht sogar für eine höchst gefährliche Vorgehensweise. Toleranz ist prima, wenn es um die persönlichen Frei- und Eigenheiten anderer geht, und in diesem Bereich ist Kritik natürlich auch nicht angebracht.
Aber in allen anderen Bereichen, und besonders in der Politik, ist Toleranz das größte Übel, und Kritik die höchste Tugend. Wer Probleme toleriert, löst sie nicht, wer Kritik unterläßt (oder durch Einfordern von Toleranz, Solidarität oä. unterdrückt), löst sie auch nicht. Das mündet dann darin, daß kleine Probleme zu großen werden, die man nicht mehr wegtolerieren kann -- umso schmerzhafter ist dann deren Lösung.
Wissen Sie, ich habe nichts gegen Emos und auch nichts für sie. Mit den Gruppenbildungsprozessen Pubertierender mögen sich dieselben selbst und die Sozialwissenschaftler auseinandersetzen. Das ist deren Job und die meisten können das auch viel besser als ich.
Worauf ich lediglich hinauswill, ist, daß diese, wie die meisten anderen Jugendbewegungen heute auch, eine unpolitische ist. Was soll das für eine politische Bewegung sein, die nichts über den Gegenstand ihrer Kritik weiß und nicht einmal in der Lage ist, sich selbst zu erklären? Daher lehne ich es ab, einer im Grunde unpolitischen Strömung ein politisches Etikett anzuheften, das sie weder verdient hat noch ausfüllen könnte.
Gedankengut meinte am 21.07.2008 15:45
Nun ja, damit liegen auch Sie vermutlich garnicht mal so falsch.
Jedoch kann Kritik in der Politik hin und wieder zu einem ernsten Problem werden, was nicht selten ein Hindernis darstellt, insbesondere wenn es um wichtige Entscheidungen geht, wobei sich eine Partei oder Medien dann einfach durch unverhaeltnissmaessige Kritikausuebung quer stellen kann, nur um wenigstens etwas dem Erfolg der anderen Partei entgegenhalten zu koennen, was letztentlich eine positive Entscheidungsfindung verzoegert, wenn nicht sogar Wahlen manipuliert.
Kritik in der Politik kann ebenso gefaehrlich sein wie wohl auch Toleranz, aber Toleranz gegenueber boeswilliger Absichten war ja hier auch eigentlich nicht Ausgangspunkt. Es duerfte also schon den meisten klar sein, was mit Toleranz gemeint ist, aber schoen von Ihnen zu lesen, dass Sie da noch etwas, dann doch sehr wichtiges hinzugefuegt haben.
Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass es sich bei den Emos um eine Gruppenbildung handelt, die irgendwelche politischen Ziele verfolgt, was natuerlich unter k e i n e n Umstaenden heissen darf, dass sie politisch ignoriert werden muessen, denn Politik schliesst schliesslich immer alle Buerger mit ein, egal ob nun Emos oder Homos, Junge oder alte Menschen, selbst Tiere werden in der Politik nicht ausgeschlossen... die ganz jungen und zuletzt genannten haben zwar kein Wahlrecht, alle anderen dann aber schon und das macht sie sehr wohl politisch relevant. Obwohl, mitlerweile ja auch wieder diskutiert wird Kindern eine Stimme zu geben, die darf dann ggf. das Elternteil uebernehmen, eine wirklich tolle Idee, wie ich finde... Denken Sie nicht auch, oder sind Sie da genauso kritisch wie bei Emos, Antikapitalisten und alle anderen, die den Kapitalismus auch nur ansatztweise etwas kritisch engegentreten? Solangsam bekomme ich den Verdacht, dass der Kapitalismus fuer Sie soetwas wie die Bibel darstellt, kann das sein? Ist der Kapitalismus vielleicht eine neue Weltreligion?
Panzer meinte am 28.07.2008 18:49
In meinen Augen ist das richtige Wort eher Verachtung. Diese Verachtung empfinde ich auch bei genauerer Betrachtung als Gerechtfertigt. Für mich ist es unverständlich das Menschen diese Sache wirklich als eine Kultur oder Jungendkultur ansehen. Personen die sich dieser "Kultur" anschließen rebellieren allerhöchstens gegen sich selbst. Anstatt das sie einen Pflasterstein in die Hand nehmen greifen sie lieber zu einer Rasierklinge. Dies betrifft aber allerhöchstens 5 Prozent derjenigen die sich als "emo" bezeichnen. Die Anderen sind nur optisch auf einen Zug aufgesprungen der von der Bekleidungs- und Unterhaltungswirtschaft angetrieben wird. Gelenkt wird dieser Zug von den Autoren der Jugend- und Musikzeitschriften. Es ist einfach mehr als lächerlich von einer rebellischen Bewegung zu sprechen, wären diese Menschen rebellisch würden sie zuminest versuchen sich aus der Lage in der sie sich innerhalb dieser Gesellschaft befinden zu befreien. Sie würden sich Freiräume schaffen und versuchen sich alternative Lebensräume zu ergattern, in denen sie dann leben könnten wie sie es für richtig erachten. Doch defacto kenn ich kein AZ oder AJZ das von Emos geleitet, besetzt oder ähnliches wurde. Ich habe auch noch nie von einem Menschen den ich optisch als Emo bezeichnen würde einen Flyer oder ein Infoblatt in die Hand gedrückt bekommen. Für mich gibt es dafür nur einen Grund: Diese Menschen interessiert das einfach nicht da sie lieber in einem Meer aus Modeartikeln und gespielten Weltschmerz schwimmen anstatt etwas gegen diesen Schmerz oder auch gegen die Gesellschaft, die diesen Schmerz ja angeblich erzeugt, zu tun. Zudem schafft es einfach Verachtung wenn Menschen die ich als Anarcho-Punks oder Crustpunks (in schwarzen engen Klamotten) bezeichnen würde von dem Rest der Gesellschaft plözlich als Emos angesehen werden und damit die gleiche Aufmerksamkeit bekommen die diese Menschen in keinem Fall bekommen möchten da sie sich meistens wirklich gerne von der Gesellschaft abgrenzen wollen.
Gedankengut meinte am 29.07.2008 16:14
@ Panzer
Dann setzen Sie mal lieber schnell Ihre Brille auf, denn was Ihre Augen Ihnen da wiedergeben ist doch recht merkwuerdig.
Fuer Sie ist das unverstaendlich?
Wie ist dieses Problem nur zu loesen - denn das ist definitiv eins (!)?
Muessen etwa alle Menschen gleich daherlaufen?
Nein, und genau aus diesem Grund sind Emos fuer mich schon wieder ueberhaupt nicht unverstaendlich. Vielleicht liegt es ja nicht nur daran, dass Ihre Brille nicht am richtigen Platz sass, bevor Sie Ihre Thesenschnipsel bekannt gaben, sondern ausserdem noch daran, dass Sie mit Ohrstöpsel herumirrten, dann waere das natuerlich kein Wunder, das Sie nichts verstehen?!
Hingucken und hinhoeren kann man aber nicht zu allen Menschen gleichzeitig, was oft leider Ausloeser fuer Unverstaendniss darstellt.
Ich glaube nicht, das alle Emos so sind, wie Sie uns das in Ihrer These verkaufen wollen! Trotzdem, interessanter Ansatz, bis auf das Unwort 'Verachtung', sorry, aber das halte ich selbstverstaendlich fuer voelligen Quatsch... Selbst wenn das hier und da zutrifft und Verachtung entstehen sollte, ist das zunaechst mal ein (Fehl)Verhalten der jenigen, die Verachten und nicht derjenigen, die verachtet werden...
Liebe Emos, lasst Euch von denen nichts sagen und vor allem nicht, das Ihr mit Eurer Anwesenheit und Eurem Denken Verachtung erntet! Die koennen halt nichts dafuer das Sie Blind und Taub umherirren, sie wissen halt nicht wovon Sie sprechen, denn Sie sind nicht Ihr, dafuer aber leider boeshaftig, ruecksichts-und verstaendnislos.
Terra meinte am 07.10.2008 19:49
Emo[tional]
Für alle, denen es noch immer nicht klar ist, obwohl das Thema "Emo" nun schon seit so langer Zeit in aller Munde ist: Emo ist eine Musikrichtung - um genau zu sein "Emotional Punk". So weit ich weiß, entstand diese Musikrichtung in den 50er Jahren.
Ich kenne die Leute vom Alexanderplatz. Zu allererst versammeln sie sich meistens nicht samstags, sondern freitags, und zum anderen sind sie total in Ordnung.
Emo zu sein, bedeutet, und jetzt kommt's, nicht, sich zu ritzen oder Ähnliches. Das finde die meisten sogenannten Emos nämlich auch scheiße. Nehmen wir sogar mal an, dass "Emo" keine einheitliche Definition besitzt, sonder eher einen Überbegriff für verschiedene Interessengebiete darstellt.
Es gibt Emos, die sich ritzen, magersüchtig sind, etc. - aber genauso gibt es Hopper, Punks oder Nazis, die so sind.
Dann gibt es Emos, die sehen eben nur so aus, wie man es Emos nachsagt. Und das nicht, weil sie Trendopfer geworden sind, sondern weil es ihnen gefällt.
Wiederum gibt es welche, die eben sehr sensibel und vom Grundwesen her wirklich emotional veranlagt sind.
Ansonsten existiert natürlich die Spalte, die einfach die Musik geil findet.
Ich persönlich habe mich inzwischen damit angefunden, wenn jemand mich als Emo bezeichnen, da ich hin und wieder in den dazu passenden Klamotten rumrenne, mich so schminke und an sich ein wirklich emotionaler Mensch bin.
Ich mag "Emos" einfach. Sie sind nett, aufgeweckt und eben einfach so wie sie sind. Am Alex hast du das Gefühl, jeden so zu treffen, wie er wirklich ist und sein möchte. Das genieße ich - ohne dabei eine feste politische Einstellung vor Augen zu haben.
Ich sehe "Emo" als den Begriff für eine Art Interessengemeinschaft.
FerunTG meinte am 25.10.2008 18:27
Ich als ....
Goth, finde die Emo's wie sie hier und heute bei uns rumlaufen garnicht sooo schlimm. Die meisten sind doch noch nicht mal 20 Lenze alt. Die Emo's haben sich ja seit ihren Anfängen ja auch schon ziemlich gewandelt scheint mir. Und das dieser Begriff / Szene jetzt so present ist in den Medien, erscheint mir irgendwie merkwürdig. Wenn ich als Goth zu X-tra oder sonstwo Klamotten kaufen will, seh ich nur noch bunte oder neonfarbene Patches,& Klim Bim. Nicht mehr diesen Schmuck & Accessoires die Goth sonst an sich hängen. Egal eine Szene wandelt sich in ihren Rahmen auch mal. Aber seit ca. 3 Jahren, ist es wirklich penetrant geworden.
--- Aber vor 3 Jahren kannte ich ehrlich gesagt den Begriff Emo noch überhaupt nicht.! ---
Und gefühlsbetone Musik und offen Gefühle zeigen ist unter Goths, Grufti's wie auch immer auch nicht selten.
Mir ist das völlig egal, hauptsache die Jungs & Mädels entwachsen irgendwann dem verkommenen Bravoniveu und findet aus der zunehmenden Oberflächlichkeit zurück. Und mit dem Alter kommt auch zunehmend mehr Selbstreflektion.
Man soll sich nicht über alles & jeden aufregen. Und Hetzjagden wie in Mexiko? Da müssen bei den Leuten aber schon arg viele Schrauben locker sein. Da hört der Spass auf.
P.S.: Adrogynes Auftreten & Verhalten war auch bei Goths schon immer angesagt, freilich nicht bei allen. Aber jede "Szene" hat ihre Merkmale, Vorlieben und Marotten. Warum sollte sich bei der VIelzahl an Lebenseinstellungen- & Gefühlen nicht irgendetwas decken. Last die Emo's Emo sein.
herzensmacher meinte am 03.11.2008 09:50
Warum...?
Warum nehmt ihr die Emos eigentlich so schrecklich ernst? Ich finds immer wieder lustig wenn jemand so richtig über die ablästert - als ob die irgendjemanden etwas getan hätten.
Und schlimmer als Hip Hopper oder so sehen die jetzt auch nichts aus!
Also: http://www.ein-herz-fuer-emos.de !!!
SophievonHatzfeld meinte am 03.11.2008 23:04
Die Realität ist, dass Emos, Hopper, Gothics, und wie sie noch so heißen mögen, kein Erwachsener ernst nimmt.
GvH
Ghostface meinte am 16.11.2008 16:03
man kann ja nichtmal unterscheiden ob junge oder mädchen die sehen alle aus wie an karneval für arme
Gedankengut meinte am 16.11.2008 18:03
Vielleicht solltest Du damit mal zum Arzt gehen, Wahrnehmungsschwierigkeiten soll man ja angeblich behandeln koennen. Obwohl, daran liegt es vielleicht garnicht mal?
Karneval fuer Reiche ist halt auch nicht jederMensch's Ding...
She does not even look like a girl. Doesn't she?
http://www.daz3d.com/i/shop/popup/jpg?item=5791&num=0&h=675&_m=a
BloodyVampire meinte am 29.11.2008 15:53
das Elternhaus
Meiner Meinung nach fängt Individualismuss in erster Linie im Elternhaus an, und nicht bei einem selbt. Das es Trends gibt, halte ich für richtig und wichtig, denn nur was ich gekostet habe, kann ich nicht mögen. Wenn ich also in 20 jahren, etwas verspotte, von dem ich nicht die geringste ahnung habe, dann bin ich einfach nur schlecht erzogen, oder aber experimentier-unfreudig gewesen. Ich hab zwar kaum Trends mitgemacht, und mich schnell für meine Lebensweise festgelegt, doch habe ich immer genre andere Bewegungen beobachtet. So ist das auch mit den Emos.. klar ist hier drüben ein Emo nicht das, was er in Amerika ist, aber dort sind auch die Gothics nicht das, was sie hier sind.. oder die Lolitas, Visus..
Ich benenne nun EXTRA nur diese eine spatre von Subkulturen, denn wenn man es genau nimmt, ist in Europa ein Emo nichts anderes, als ein Fruchtpunsch der verschiedenen Gruppen.
Es wird einfach insgesamt von der Bewegung zu wenig hinterfragt, durchdacht und überlegt. Allerdings halte ich das den Emos nicht vor, denn das ist ein Problem der Gesellschaft und nicht nur derren.
Also ihr süßen.. Wenn man einen Emo sieht, sollte man nicht lieber versuchen ein gespräch mit dem anzufangen, statt es als Ritzer zu beschimpfen?
Zumal ich auch eine Große anzahl ritzer kenne, die nichts mit emos zu tun haben, und als "gut-Bürgerlich" durchgehen würden ;)
SophievonHatzfeld meinte am 07.12.2008 17:14
Emos, ihr wisst gar nicht, wie gut ihr es in unserer relativ toleranten Gesellschaft habt. Bei uns darf man Emo, Adultbaby, Asylbewerber, Ex-Staasimitarbeiter usw. sein. Wir sind unterm Strich doch eine sehr tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft.
GvH
Gefunden im Internet:
EMO ALARM IN RUSSLAND
Es ist ja nicht so, dass wir die grössten Emo-Fans aller Zeiten wären - aber Emosein gesetzlich verbieten? Die besorgten Konservativen in Russlands Parlament finden diese Idee gar nicht so krass und haben sich überlegt, dass Jugendliche mit typischen Emo-Markenzeichen wie Tattoos und Piercings am besten keine öffentlichen Gebäude mehr betreten dürfen sollten, ungefähr so wie Hunde, Mofas oder Obdachlose auch. Bei der verlorenen Generation der Kinder der Duma-Mitglieder, die sich zu solchen verfluchten, dunklen und unorthodoxen Riten wie dem Valentinstag den Namen ihrer Liebe in die Haut stechen lassen, um danach zusammen auf ein Neversmile Konzert zu gehen, ist Schadensbegrenzung angesagt. Kinder, warum könnt ihr euch auch nicht einfach hässliche Acryl-Porno-High-Heels anziehen, euch die Haare blondieren und jede Menge Vodka trinken, wie alle anderen auch?
21. Juli 08 in Aktuelles, Kultur | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)
msrAktion meinte am 15.01.2009 00:45
emos mag ich
,
danke!
^^
_
neerds92 meinte am 18.02.2009 21:08
ich hasse emos
emos sind voll die behinderten die gehen mir voll aufen nerv mit ihrem getue
emos sind die die in ihrem normalen leben dick keine freunde haben oder hässlich sind. wer soll den sonst auch emo werden
Gedankengut meinte am 18.02.2009 22:41
Toleranz ist das Zauberwort.
"Intelligence and Character - that is the Goal of true education."
- Dr. Martin Luther King Jr. -
BumBum meinte am 21.02.2009 12:54
mhh naja
Ja weiß auch nich schnuckelig sind se aber bisland hab ich nur welche kenngelernt die ein wenig beklopt im kopf sind also is net böse gemeint das is auch nicht freaky wie die sind sondern wirklich bisschen dumm so diese fekalsprache scheint total in zu sein und schupsen und aa na du bastard und so kack hallo da is nix süßes dran. Naja und das emos immer schlecht drauf sind stimmt nich ich bin auch ein sehr nachdenklicher mensch und bin nich immer schlecht drauf und bin auch net deshalb nen emo. Aber das was schade is halt das die emos unsere schöne metal scene ein wenig mainstream und ein wenig verniedlichen.
unbeatn meinte am 03.04.2009 07:35
blub
ich versuch die ganze zeit zu verstehen, warum emo`s ein so streitthema ist.
Ich höre Hip Hop und identifiziere mich auch mit dieser Szene.
Ich mein mein style wär das auch niemals ich könnt mich nie schminken oder mir die haare so machen.
Das ist sache der mädels.
nur warum der Hass?? keiner zwinkt einen sich mit einem zu befreunden, oder sich so zu schminken.
Das gleiche könnt ich aber auch zu vielen anderen szenen sagen.
Erst waren es die raver jetzt sind es die emo`s und in 10 Jahren k. A.
Ich denk auch mal das allen emo`s klar sein muss das sie so nur in ihrer Jugend rumlaufen können.
Arbeit findet man so sicher sehr schlecht, also in meinem Beruf würde das gar nicht gehen.
Deswegen denke ich: sollen se machen, solange es keinem schadet.
mfg
John83 meinte am 29.05.2009 19:59
Mich nerven Emos total, mir kommt immers kotzen, wenn ich die sehe^^
Ich hoffe das der Trend bald aufhört, sonst muss ich auswandern. Hab ne schöne Seite entdeckt: http://www.emowitze.de/
elektron110 meinte am 31.10.2009 23:23
Warum so ein Hass auf Emos?
Ich kann das einfach nicht verstehen, das eine Gruppe von Menschen die Niemanden etwas getan hat, von anderen gehasst wird. Das ist einfach nur Menschenverachtend. Die einzigen die hier irgendetwas anderen zu leide tun, sind die jenigen die andere Menschen wie zum Beispiel Emos hassen. Denn aus dem Gefühl des Hasses wird ganz schnell Ernst so werden Emos dann auch körperlich angegriffen wie es schon in anderen Ländern vorgekommen ist. Und dann ist wieder die Frage wer hier irgendjemanden was getan hat. Die Emos sind es jedenfalls nicht! Ich glaube auch nicht, das Emos prinzipiell immer nur weinen, das Leben scheiße finden oder sich ritzen. Sowas kommt in jeder Szene vor. Mehr Toleranz ist hier gefordert!!! Ich habe auch schon Lebensfrohe Emos gesehen, die nicht weinen sondern lachen, ihr Leben lieben und keine Narben haben.
Gedankengut meinte am 04.11.2009 15:34
Ich glaube, wirklich niemand kann das nachvollziehen daß Menschen von anderen gehasst oder zusammengeschlagen werden die noch nicht mal ein Gespräch miteinander geführt haben.
Meiner Meinung spielt es keine Rolle ob nun ein Emo oder 3 irgendjemanden etwas angetan hat. Ich kann doch aber deswegen nicht die ganze Gruppe hassen, geschweige denn auf ALLE einprügeln.
Warum suchen diese Menschen nicht erstmal das Gespräch, BEVOR Sie mit Vorurteilen um sich schmeißen?
Hier herrscht ein Kommunikations-/Verständigungsproblem.
uasg meinte am 15.11.2009 11:38
Ursachen der Intoleranz
Vielleicht hat es in der BRD soziale und historische Ursachen, dass Toleranz nicht möglich ist. Eine wichtige Rolle bei der Aufstachelung zum Hass spielen auch die neoliberalistischen Medien.
Gedankengut meinte am 15.11.2009 15:10
Toleranz ist möglich
Deine These über die nicht vorhandene oder unmögliche Toleranz in der BRD kann ich nicht unterstreichen, denn ich denke die Toleranzgrenze in der BRD ist weit göffnet, wenn auch mit Grenzen.
Nun mehr handelt es sich ja mehr oder weniger um eine Minderheit, die so krass intolerant ist, wie man auch an den Kommentaren ablesen kann. Und da hast Du ganz gewiss recht mit Deiner These, diese Toleranzlosigkeit einer Minderheit hat soziale und historische Ursachen und sie werden meist immer von einzelnen hervorgerufen und geschürt.
Man muss nur immer schön acht geben, dass aus der Minderheit der Toleranzlosen keine Mehrheit wird. Und wenn der Mensch nicht lebensbedrohlich unter Druck steht, so hat er gute Chancen seinen Verstand zu entfalten und den toleranzvollen Mainstream nach vorne zu tragen, wenngleich die intolerante Minderheit nichts weiter darstellt, als eine abstossende Minderheit - welch frohe Botschaft!