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Mitarbeiter überwachen?

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PRO: Sie surfen privat im Netz, klauen Waren und lassen sich grundlos krank schreiben. Zahllose Angestellte plündern ihre Brötchengeber systematisch aus. Dokumentieren dürfen das die geprellten Chefs nicht. Warum eigentlich? CONTRA: Die jüngste Überwachungsaffäre bei der Telekom zeigt: Die Bespitzelung von Mitarbeitern kennt keine Grenzen mehr. Ist das auch freie Marktwirtschaft?

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27 Kommentare

CONTRA

heimliche Mitarbeiterüberwachung geht absolut gar nicht ohne konkreten und strafrechtlich dann auch wirklich relevanten Tatverdacht!

ABER...






ne doch nicht, scheint kein aber zu geben...

Also wenn jeden Tag 1000 Euro fehlen würd ich mal Tippen dass man auch ohne Detektiv draufkommt! Deppenverein! Wenn ein gutes Arbeitsklima vorherrscht braucht man seine Mitarbeiter nicht bespitzeln! Außerdem wird ein Unternehmen mit mehreren Milliarden Umsatz wohl kaum am Mitarbeiterklau von Druckerpapier leiden!

PRO

An und für sich keine schlechte Sache.

Die Überwachung bestimmter Bereiche in einem Unternehmen halte ich für sinnvoll!

Da, wo von den Mitarbeiten am wenigsten verlangt wird und die dafür auch noch ein ordentliches Gehalt bekommen, da wird doch sowieso am meisten Abgezockt - und sei es nur wertvolle (während der Arbeit) Arbeitszeit mit privaten Dingen zu überbrücken.

In der Freizeit oder auf seine Kosten kann jeder gerne tun und lassen was er will!

Warum müssen Mitarbeiter auch noch während der Arbeitszeit Computerspiele spielen, emails schreiben, private Telefongespräche auf Kosten der Firma und Arbeitszeit erledigen, Rauchen (und sei es auf'm Klo), oder vor lauter Faulheit einfach nichts tun? Dafür gibt es entweder Pausen oder man erledigt das in der Freizeit, oder man handelt vor Arbeitsvertragsunterzeichung noch eine individuelle Auflockerung aus.

Und wer weiß, vielleicht wird ja aus dem Mitarbeiter so ein vernünftigerer Mensch, wenn er sich den ganzen Tag wegen der Kamera schön brav ver(stell)halt(en) muss... ;-) ist doch zumindest ein sehr gutes Training.

Dabei sollte es dann allerdings auch k e i n e Ausnahme geben, so das auch nicht gemobt werden kann, indem der Chef oder andere Mitarbeiter dem unerwünschten Mitarbeiter etwas unterjubeln... Keine Ausnahme!
Alle Bereiche die Diebstal, angeblichen Diebstal, Beschädigungen vorbeugen sollen oder zur Aufklärung wichtig sein könnten.

Mißbrauch der erhobenen Daten wird selbstverständlich übelste Konsequenzen mit sich ziehen.

Grundrechte

sorry aber nur weil viele DDR Bürger es offenbar gewohnt waren überall bespitzelt zu werden, oder es sogar selbst getan haben, heisst das nun nicht, dass sowas auch in der BRD zum Normalfall werden muss?!

mit der gleichen Logik müsste man dann auch der Überwachung in privaten Räumen zustimmen, denn da passieren auch viele Straftaten, wahrscheinlich sogar sehr viel mehr als am Arbeitsplatz.

wenn jemand seinen Arbeitgeber beklaut und sei es nur einen Kuli vorsätzlich mitgehen lässt, dann ist das aber immer ein fristloser Kündigungsgrund, das gleiche gilt auch für die private Nutzung von Internet und Telefon, wenn es nicht erlaubt bzw. umso mehr, wenn es ausdrücklich untersagt wurde und das fällt bei Wiederholungstätern sowieso auf, auch ohne generelle oder sogar heimliche Überwachung.

wenn Mitarbeiter bei bestimmten z.T. gefährlichen Produktionsabläufen per Kamera überwacht oder in Logistikunternehmen per GPS und/oder GSM geortet werden können, ist das rechtlich auch soweit in Ordnung, wenn sie davon wissen und zugestimmt haben.

alles andere ist illegal und nur bei strafrechtlichen Ermittlungen der entsprechenden Behörden und selbst dann mit Einschränkungen erlaubt und das ist gut so und bleibt so und gilt übrigens auch für Privatdetektive!

Paranoide Assoziation = Panikmache

Und genau darum geht es doch. Diese paranoiden Wahnvorstellungen einiger Organisationen die sich mit Datenschutz befassen kann ich nicht teilen. Und dann kommen immer solche Parolen und Assoziationsversuche mit den drei Buchstaben über und der DDR damit die Leute Angst bekommen und eine an und für sich gute Sache ablehnend gegenüber stehen.

Rufux, sie werden es sicher mitbekommen haben, das hat keine Wirkung, denn letztendlich wird sowieso das eintreten was die da oben für richtig halten

Und dann auch ihre Äusserungen über Überwachung privater Räume. Hallo? Geht's noch? Mehr Panikmache und Hirngespinst geht nicht, oder? Das ist doch nun völliger Quatsch, keiner wil irgendwelche Privaträume überwachen.


Wovor haben Sie eigentlich Angst bei diesen Thema? Paranoide Wahnvorstellungen sind hier sicherlich fehl am Platz und auch derartig Panikmachende Argumente.


Wenn es nach mir ginge müsste die ganze Erde, jeder Winkel und jeder Spalt 24h am Tag, 365 Tage im Jahr aufgezeichnet werden und allen Menschen vorgeführt werden damit sie mal sehen in was für einer absurden Welt sie da eigentlich tagtäglich leben.

Wenn ich mir nur mal die Mitarbeiter vorstelle, die immer so fleißig und korekt ihre Leistung bringen, sei es im Pflegeheim, sozialen Einrichtungen, oder sonstigen Institutionen die einen Haufen Geld daran verdienen, dafür das sie einfach nur vorhanden sind aber kaum das machen was diese Berufszweige eigentlich von ihnen abverlangen.

Nein, dann heißt es wieder, sie verdienen ja auch zu wenig und dann sei es ja kein wunder das sie nicht richtig mitarbeiten. Wenn diese Menschen nicht so gierieg währen und sicgh auch noch für's nichtstun beschwären, dann kann in diesem System einfach irgendetwas nicht richtig funktionieren.

Was das jetzt mit Überwachung zu tun hat, keine Ahnung. Von mir aus bräuchte man ja nicht mal den Ton mit aufzeichnen. Ich denke, damit hätten aber Leute wie Sie oder auch einige vom Datenschutz ebenfalls arge Probleme, denn letztendlich geht es bei denen ja auch nur um Geld.

Es fällt einfach schwer für etwas zu sprechen wenn das Gehalt davon abhängt es besser nicht zu tun.


Von mir aus sollen die Bürokraten und Beamten doch ruhig weiterhin faul in ihrem Bürostuhl abhängen, ne dicke Wampe und nen fetten Arsch kriegen, den halben Tag am PC rumspielen über den Vortag und das Leben reden. Wenn es denn wenigstens irgendetwas bringt das uns allen auch ein Stückchen weiterhilft. Und die, die immer mehr Geld haben wollen, sollten mal weniger denen hinterher gucken, die zuviel haben, denn das bringt auch nichts, so bekommt ihr auch nie zuviel...

Und das ist sowieso auch nur so ein Geist in diesen Köpfen.

Mit der Vollüberwachung von staatlichen Einrichtungen könnte ich mich sehr gut abfinden und damit stehe ich sicherlich nicht allein. WArum also nicht auch mit der Überwachung von Mitarbeitern??? ICh verstehe es nicht, soviel Paranoide Gedanken kann ich garnicht aufbringen um dagegen sprechen zu können.

Aber Sie scheinen ja bestens mit der Thematik vertraut zu sein, werter rufux. Bitte helfen Sie mir doch eben nochmal auf die Sprünge.

Warum sollte die Überwachung nicht eintreten?
Ach ja, wegen der DDR von damals... Totschlagargument.

soll ich auf diesen Blödsinn etwa auch noch seriös antworten und dann soll wieder so eine Art Stasi das alles überwachen und auswerten oder wie?

wie wärs denn ausserdem mit Röntgengeräten wie am Flughafen für die Akten- und Handtaschen und Leibesvisitationen an der Stechuhr, um so auch den letzten gedankenlos eingesteckten Kuli zu finden und damit dann die Mitarbeiter auf das Niveau von potentiellen Terroristen zu stellen?!

staatlicherseits könnte man dann elektronische Fussfesseln mit verstecktem Sender für Sozialschmarotzer und Schwarzarbeiter einführen, um den Sozialmissbrauch endlich erfolgreich zu unterbinden?!

also nichts gegen Leistungsvergleiche und Arbeitskontrollen und gerne auch bei Beamten, aber eben keine totale Überwachung und natürlich auch nicht bei HartzIV Empfängern...

Wer überwacht die Überwacher, schaut ihnen auf die Finger?

. . . das Finanzamt jedenfalls nur insuffizient auf Kosten von uns allen.
Wenn in so manchen Finanzbuchhaltungen ein unbestechlicher Finanzbeamter ganztägig die Bilanzen prüfen würde, brächte es dem Fiskus sehr viel zusätzliches Geld und ein Vielfaches über den Kosten für diesen Kontolleur ein.

Ein bisschen Amüsement während der Arbeitszeit zur Reproduktion der Arbeitskraft darf schon sein, sofern das tägliche Arbeitspensum geschafft wird. Was soll man denn sonst in der "freien Zeit" machen? Den Profit des Arbeitgebers durch Übererfüllung der Norm mehren und um den eigenen Anteil betrogen werden?. Vernünftige Arbeitsnormen zu schaffen, ist nicht Aufgabe des Arbeitnehmers.
Und die Chefs arbeiten sich wohl auch nicht tot.
T.

Der eine sieht in der Überwachung Profit, der andere Nachteile seiner Freiheit.

Ein gutes Argument für einer Überwachung ist das Arbeitsklima das dadurch entsteht. Die Mitarbeiter werden durch die Überwachung enger zusammengeschweißt, haben einen gemeinsamen Feind oder auch Freund, die Kamera.

z.B. Mobbing könnte so viel besser aufgeklärt werden, ein Personalleiter wüssten in größeren Unternehmen auch besser um das Befinden der Angestellten bescheid, können leichter auf Konflikte reagieren.

Der Beobachtungsprozess könnte auch insgesamt für mehr Produktivität sorgen und den Mitarbeitern ein gewisses Sicherheitsgefühl vermitteln das sich dann auch im Wohlbefinden bemerkbar macht.

Diese ganze paranoiden Wahnvorstellungen mal aussen vor, die nicht wenige gegenüber Kameras haben. Das Thema hat sch ja auch ganz schön hochgeschaukelt, durch die ganzen Berichte und der Suggestion das die Überwachung mit Vorsichtaufgenommen werden muss.

Wenn nicht immer und überall diese Technik schlecht geredet werden würde und wenn man mal nicht gleich bei jedem Detail, das die Kamera aufzeichnet, intern jemanden anprangert, z.B. weil ein Mitarbeiter emails an seine Liebste schreibt oder versehendlich einen Kuli eingesteckt hat, würde sich die Hysterie auch in Grenzen halten.

Alles hat seine Vor und Nachteile, so eben auch die Überwachung....

Und wenn Kameras, dann will ich selbstverständlich auch wie jeder andere gerne im Vorfeld bescheid Wissen, als hinterher mit einer Überraschung zu rechnen.

Gleiches Recht oder Unrecht für alle,

weil die Verschiedenheit des Menschen bei Grundrechten bedeutungslos ist.

Würde man mich den ganzen Arbeitstag lang mit einer Kamera überwachen, würde ich fordern, auch meinen Chef an seinem Schreibtisch auf einem Monitor ganztägig beobachten zu dürfen. Ich könnte dann das Bild einfrieren, wenn er mal in der Nase bohrt.
T.

Sehen Sie, es kann durchaus auch lustig sein.
Dieses weitere Pro-Argument hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Danke! ;-)

"staatlicherseits könnte man dann elektronische Fussfesseln mit verstecktem Sender für Sozialschmarotzer und Schwarzarbeiter einführen, um den Sozialmissbrauch endlich erfolgreich zu unterbinden?!"

Ihnen müsste man dann als erstes Fussfesseln mit verstecktem Sender anlegen, als Pilotprojekt, versteht sich...

Hunde die Bellen Beißen nicht, sie machen einfach nur viel Lärm.

Sind Sie etwa auch ein Hund?

kann es sein dass da jemand ziemlich verwirrt ist?

ich fordere das ja gerade nicht und es ist auch nicht meine Idee:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,353819,00.html

Grundrechte?

Um für's nichts tun, Diebstal, Mobbing ect. pp auch noch abkassieren zu dürfen?

Hört hört, das sind ja ganz neue Töne... ;-)

14. Monatsgehalt

Wenn sich der moderne Wohlstandsaffe in seiner etablierten Position auf seinem Bürostuhl zurücklehnt, die Errungenschaften der elektronischen Kommunikation missbraucht, um die Zeit totzuschlagen, bis er das o.g. Gehalt sicher in der Tasche hat, dann wäre mir auch nach totaler Überwachung.

Trotzdem dagegen, da jedes, oberflächlich gesehen omnipotente, Überwachungsinstrumentarium im Falle eines Falles den falschen Autoritäten ein Missbrauchspotential eröffnet, dass es vorher naturgemäß so nicht gab. Alles was in Zukunft missbraucht wird, sprengt unsere heutigen Vorstellungskräfte, davon gehe ich aus.

V wie Vendetta

Die Angestellten sind meist aber auch nicht besser und würden im Falle des Falles genauso reagieren. Sie sind doch der Kern dieses Systems, ohne Sie gäbe es auch keine Wohlstandsaffen in einer etablierten Position. Sie unterstützen ihn auch noch tatkräftig und das natürlich nicht umsonst.
Das Zusammenspiel zwichen Angestellten und Arbeitgeber ist einer Organisation beizumessen, wobei es nur und einzig alleine um Profit geht, solch eine Organisation gehört normaler Weise totalüberwacht.

Das darf natürlich in keinster Weise missbraucht werden können und deswegen sollte auch eine entsprechende Regelung eingeführt werden die jede Öption des Missbrauchs von vorherein unterbindet.

Konformität rulez

Lieber Gedankengut, ich habe mich da wohl etwas missverständlich ausgedrückt, genau die meine ich:


Angestellte = etablierte Wohlstandsaffen

Alles nach oben offen.

Wir gehören ab einem Monatsgehalt von 1500,- netto zur dekadentesten Generation der Menschheitsgeschichte! Aber das haben wir uns ja auch verdient ; )

So ein Bullshit, alles nur geraubter und gestohlener Reichtum, aber das wird ja totgebrüllt!

6 von max. 13 Monatsgehältern gehen als Steuern an den Staat

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"Wenn sich der moderne Wohlstandsaffe in seiner etablierten Position auf seinem Bürostuhl zurücklehnt, die Errungenschaften der elektronischen Kommunikation missbraucht, um die Zeit totzuschlagen, bis er das o.g. Gehalt sicher in der Tasche hat, dann wäre mir auch nach totaler Überwachung."
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"So ein Bullshit, alles nur geraubter und gestohlener Reichtum, aber das wird ja totgebrüllt!"

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auch wenn manche nicht müde werden, ihre kleine angebliche "Wahrheit" gebetsmühlenartig immer wieder zu wiederholen, wird sie natürlich nicht richtiger und wenn schon, dann gilt das durch die ideologische Brille betrachtet nur als eine von vielen sozialistischen Halb- oder besser Unwahrheiten und dann schon für jeden einzelnen Euro, der z.B. auch als ALG2 ausbezahlt wird!

interessant ist aber vielmehr zu sehen, dass ausgerechnet diese selbsternannten antifaschistischen Antikapitalisten und angeblichen Humanisten auch hier im Forum, dann doch wieder eindeutig totalitäre Massnahmen begrüssen, wenn es ihnen ins Weltbild passt, aber das wundert mich nicht wirklich, denn so schätze ich die schon lange ein...

Lesen bildet

Jetzt muss ich mich schon selbst zitieren:

"Trotzdem dagegen, da jedes, oberflächlich gesehen omnipotente, Überwachungsinstrumentarium im Falle eines Falles den falschen Autoritäten ein Missbrauchspotential eröffnet, dass es vorher naturgemäß so nicht gab. Alles was in Zukunft missbraucht wird, sprengt unsere heutigen Vorstellungskräfte, davon gehe ich aus."

Und unter Autoritäten verstehe ich alle machtgeilen Idioten, seien sie von Links, Rechts oder der gefährlichsten, weil angeblich unverdächtigsten Strömung, der Mitte der Gesellschaft.

Bitte unterlassen Sie doch Kritik, die keine sein kann, weil wir trotz aller Diffusion konform gehen.

Und das mit dem Steuerzahler, hmmmpf...

"und gilt dann aber für jeden einzelnen Euro, der z.B. auch bei ALG2 ausbezahlt wird!"

Jo, klaro, viele ALGII Empfänger haben einen hoch-dekadenten Lebensstil, ich denke da an Alkoholabusus, Zigarettenkonsum, der häufig auf Kosten des Nachwuchs geht, und überhaupt, man blicke auf Familien die 2 Etagen unter der Erde in Müllhalden leben, Alter Verwalter, wir sind schmierig und ekelig in unserem Selbstmitleid und unserem Streben nach Reichtum und Wohlstand. Dekadenz ist der Tod der Menschlichkeit!

Und zur Erinnerung, es gibt neben den selbsternannten Antifaschisten auch echte, und selbst bei den selbsternannten finden sich Kämpfer für die gute Sache. Nichtsdestotrotz habe ich meine Karriere dort nach 3 Wochen wieder abgebrochen, weil mir die Profilneurosen, die Gewaltbereitschaft des dortigen Mainstreams gewaltig auf den Sack ging.
Wenn sich Antifas damit brüsten einen Fascho 20 Minuten durch Dresdens Innenstadt zu hetzten, finde ich das einfach nur ekelig. Da kommt Nietzsche (Aus der Erinnerung, ich hoffe richtig zitiert) am besten zu Zug:

"Wer zu lange mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht selbst zum Ungeheuer wird."

Dies gilt für den Kampf gegen radikale Kräfte draussen ebenso, wie für die Diskurse hier.

Meine Visionen trafen damals auf taube Ohren. Mal eine rechte Glatze schnappen, ihn mitnehmen auf eine Party und ihm glaubhaft versichern, dass man auch in ihm einen Menschen sieht und ihm auch lieber nicht mit Gewalt begegnen möchte.

Ich habe von einigen AntiFa-Projekten gehört, die nach Jahren dann etwas ähnliches realisiert haben. Gewaltfreiheit und Hilfe zur Selbsthilfe.

Fanprojekte, Ausstiegsprogramme, das sind die richtigen Wege.

Aber eine AntiFa, die Wohneinrichtungen von Immigranten vor rechten Übergriffen schützt, ist meiner Ansicht nach unverzichtbar. Die Polizei wird von den Dienstherren heutzutage ja eher zum Schutz für NeoNazis abgestellt.

Gewalt stinkt nach Steinzeit.

Nachtrag

Ach ja, es hieß natürlich nicht offiziell 14. Monatsgehalt, aber faktisch war es das. Kommt immer nur darauf an, welchen Profit eine Abteilung abwirft, in einem ansonsten vollständig subventionierten Betrieb.

an rufux, zu rufux

du hast ja sowas von RECHT!! In Bezug auf deinen Kommentar vom 30.05. GRUNDRECHTE, das ist das Stichwort der gesamten Debatte. Du hast das sehr schön zusammengefasst. Alles wovon der Mitarbeiter in Bezug auf Überwachung nicht in Kenntnis gesetzt wurde ist schlicht illegal!! Punkt! Das ist ein Faktum. Da können sich Lidl, Telekom und sonstwer drumrum und rausreden wollen wie sie lustig sind!
Und die Idee das eine permanente Überwachung das "gut sein" trainiert ist so ziemlich das schrägste was ich in letzter Zeit gehört habe!! Das schafft ein dauer angespanntes Verhältnis. Erst zu seiner Arbeit, dann zu seinem Umfeld und Umwelt und zu guter letzt auch zu sich selbst. Karl Marx hat das unter dem Begriff der Entfremdung im Bezug auf Arbeit schon zu seiner Zeit festgestellt, der hatte die Dauerüberwachung der Mitarbeiter aber noch gar nicht auf dem Zettel...

@ RexMundi

Wie gesagt, ist es unumstritten das auch hierbei ein harten Kern vorhanden ist, der sich nicht mit einschließen lässt.

Sie sagen es doch selbst, das die Menschen sich dann anders verhalten wenn sie bewusst in eine Kameraüberwachte Zone treten. Das kann ruhig so stehen bleiben, jedoch muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass es sich auch hierbei nur um einen harten Kern handelt, der sich vor der Kamera verstellt und auf Dauer gesehen, sich diese Verstellung größtenteils auch wieder auflösen wird, da wir Menschen ja an und für sich sehr gute Fähigkeiten besitzen, uns unserer Umgebung entsprechend anzupassen.

Das bei der Anpassung nicht immer alle zur selben Zeit den selben Weg gehen, ist klar.

Und das der Mensch vor der Kamera zeigt wie toll und lieb er sein kann, soll dann ernsthaft als Entfremdung deklariert stehen bleiben?

Ach ja, nochwas...

Wenn Sie wissen wo ein Blitzer steht, fahren Sie doch auch nicht schneller...

Das selbe Prinzip. Was ist daran also so schräg?

@ gedankengut

Ja, das soll genau so stehen bleiben!
Mein Kommentar bezog sich gänzlich auf die Überwachung am Arbeitsplatz. Die permanente Überwachung in der Öffentlichkeit halte ich sogar für äußerst sinnvoll. Denn dies fundamentiert die Sicherheit eines jedes Einzelnen enorm.

Und der Vergleich mit dem Blitzer hinkt, oder?

@ RexMundi

Ja dann.
Mein anschließender Komentar bezog sich ja auch nur auf Ihren Beitrag.

Der Vergleich hingt nur dahingehend, dass Sie nicht immer Wissen wo überall Blitzer aufgestellt sind und so kommt es eben auch dazu, dass Sie in die Falle treten, wenn sie denn zu schnell Rasen. Sie dürfen aber auch gerne Wissen wo Blitzer aufgestellt sind. Nur ist das natürlich keine Garantie dafür, dass Sie da nicht hineintreten.

Dumheit schützt vor Strafe nicht und das gilt natürlich auch am Arbeitsplatz für ALLE.

Wie ihnen aufgefallen ist, versuche ich hier auch lediglich, den Spieß etwas umzudrehen und wir sollten auch mal davon wegkommen Angestellte als vermeidliche Diebe darzustellen, dann wäre es um das Thema sicherlich auch besser bestellt.

Es kommt eben auch ein Stück darauf an, aus welcher Perspektive man an das Thema herangeht und wenn ich als Arbeitnehmer von vornherein als ein möglicher Dieb deklariert werde, kann der Reflex nur natürlich sein, mich gegen eine Überwachung auszusprechen.

Ich wüsste aus meiner Perspektive nicht, warum ich mich vor einer Kamera verstellen sollte oder gar angespannt sein sollte, ich nehme die Kameraüberwachung einfach nicht so ernst wie so mancher harte Kern und daher kann ich auch eher nur darüber lachen.

Und wie schon oben erwähnt, kann es auch durchaus Lustig sein.

Wir Leben im 21.Jahrhundert und nicht im Mittelalter, da ist das doch nicht unüblich das die Menschen Kameras als Blackbox verwenden, das muss eben nicht immer nur gleich deswegen passieren um kriminelle Vorgänge besser nachvollziehen zu können.



P.S. Ich fühle mich weder dauerhaft in einem angespannten Verhältnis zu meiner Arbeit, noch zu meinem Umfeld und Umwelt und zu guter letzt auch nicht zu mir selbst. Trotz permanent wohl wissender Kamerainstallation am Arbeitsplatz und ich zähle mich nicht zum harten Kern, da fast alle meiner Kollegen das ähnlich empfinden wie ich.

An Herrn Günther B.

Da sin mer dabei ja wie Prima... Ne gschmari. Ich Überwache gerade seit einer Stunde meine Nachbarn. Anschließend sende ich alle unwichtigen Informationen an Herrn Günther B. Ja wir Ein Euro Jobber sind doch nützlich.

Überwachung hat nichts mit Spaß zu tun

Moin,

ich bin derjenige, der im Video "Contra" ist. Überwachung hat nichts mit Spaß zu tun. Es ist, um auf den vorletzten Kommentar einzugehen, auch kein Spaß, Leute "privat" zu überwachen, sondern eine Straftat.

Ansonsten gilt immer: wer nichts zu verbergen hat, möge sich bitte ausziehen, die Vorhänge abhängen, Türen aushängen und seine Kontoauszüge samt Steuerdaten öffentlich machen.

Kann man machen, muss man aber nicht.

Viele Grüße/Best regards,
Ricardo Cristof Remmert-Fontes

http://cristof.remmert-fontes.de

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