Sie sind weder Mann noch Frau und haben damit kein Problem. Intersexuelle fordern ihren Platz in der Gesellschaft.
Der Fall der intersexuellen Leichtathletin Caster Semenya aus Südafrika machte das Thema in der Öffentlichkeit bekannt.

polylux
Sie sind weder Mann noch Frau und haben damit kein Problem. Intersexuelle fordern ihren Platz in der Gesellschaft.
Der Fall der intersexuellen Leichtathletin Caster Semenya aus Südafrika machte das Thema in der Öffentlichkeit bekannt.
10 Kommentare
Dragulf meinte am 14.03.2008 01:03
nur 100.000 hier im Land???
Naja, bis auf die 100.000-er-Randgruppe nix wirklich interessantes diesmal - trotz Tita. Gelobt sei das Ende der Babypause oder was auch immer, aber sie ist wieder da - und ich mag sie einfach ^^
Die Verbitterung des Rentners kann ich gut verstehen. Hoffentlich wird dem bewusst, wieviele aus der Generation Doof nicht einmal seine spärliche Rente erreichen werden - einfach nur, weil die Arbeitsplätze abgewandert sind. Natürlich ist das alles nix gegen die Rentner-Generation meines verstorbenen Opas, der sogar noch als Frührentner sein Haus abbezahlen konnte, aber damals gab es wohl noch nicht so viele gierige Aktionäre, die mit dem Wort "Solidarität" am liebsten in Luxemburg Fussball spielen ...
Fettes Brot? - nie gehört. Und auch meine Kenntnis der Toten Hosen ist wohl eher spärlich. Aber ich freu mich trotzdem mehr, wenn ich letztere im Radio oder sonstwo höre ... und wer mehr "Strom und Drang" will, soll doch lesen (lernen?): Räuber, Werther, Krug und vieles mehr.
Lexikon des Lebens: Hm, vermutlich trifft das auf 80 % der Silverökos zu, aber es gibt wohl auch noch welche mit Drahtesel. Naja, war ganz witzig.
Wüstenrennmaus: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Doof: Ist wirklich schwer, anders Gestrickte aus dieser Generation zu treffen oder kennenzulernen. Aber es gibt sie *grooosses GLAUBMIR*!
Bleibt noch der Nachtrag zu den 100.000 Intersexuellen: Mittlerweile wird wohl von ärztlicher Seite nicht mehr so schnell was abgeschnitten, hab ich woanders mal gehört. Für diese Gruppe jetzt in jeder gastronomischen Gelegenheit noch ein drittes Klo zu eröffnen würde vermutlich noch mehr Gastwirte in die Pleite treiben als das Rauchverbot. Aber ich fühle mit ihnen mit, denn es gibt sicher ne Menge mehr, die so ähnlich drauf sind - auch wenn ihnen vielleicht die entsprechenden Geschlechtsmerkmale oder Chromosomen fehlen. Kastrationen finden zwar wohl nur noch recht selten statt, aber Kinderkrankheiten wie Mumps und Röteln machen nicht nur dicke Backen und Pickel. Und dann gibt es zusätzlich noch diese hormonellen Überproduzierenden mit Bart und oder Brust.
Ich hoffe, ihr bleibt an dem Thema dran und liefert mal ne Zahl Betroffener, die die alle einschliesst!
Gruss vom
Dragulf
T meinte am 14.03.2008 17:13
Optimal wäre es, wenn ein Zwitter bis zur Pubertät eine normale seelische Entwicklung nimmt und sich selbst als älterer Jugendlicher entweder für ein weiteres zwittriges Dasein oder für eine operative Geschlechtsfestlegung entscheidet.
Um jetzt aber eine generelle späte Entscheidung zu fordern, müsste man analysieren, inwieweit das zwittrige Erscheinungsbild die seelische Entwicklung des Heranwachsenden (negativ?) beeinflusst. Mit dieser wichtigen Frage sind wir Laien natürlich überfordert.
Es ist immer problematisch, wenn Menschen fehlende Körperteile oder Organe beklagen, deren Verlust auf die Entscheidung anderer zurückgeht.
Es gibt zum Beispiel die Vereinigung der Vorhautlosen; die Betroffenen beklagen, aus nichtmedizinischen Gründen als Baby oder Kleinkind beschnitten worden zu sein und fühlen sich heute unvollständig ausgestattet. Menschen, die an erogenen Zonen nicht schön sensibel sind, sind in der Tat bedauernswert.
Den Bauchhoden sollte man allerdings keine Träne nachweinen; erstens taugen sie nichts und zweitens werden sie gern maligne. Da hilft wohl Aufklärung, um über den Verlust hinwegzukommen.
T.
pukkali meinte am 07.07.2008 23:55
statistik
mich würde interessieren, woher die daten stammen, dass jeden tag ein zwidder (in der BRD?) geboren wird. scheint mir unglaublich!
und wie heißt der hier erwähnte film? wann und wo kann man sich den anschauen?
tolles log hier!!!!
pukka
Marianna meinte am 03.11.2008 03:03
Hermaphroditen
Vielen Dank für den Filmbeitrag. Jeder Mensch sollte so wie er geboren wurde sein dürfen. Mann und Frau sind nur zwei Schubladen im Denken. Aus lauter Angst vor dem Unbekannten wird da Gott gespielt und operiert. Laßt die Menschen doch sein wie sie sind. Alles hat seine Berechtigung. Die Enge im Kopf sollte aufgebrochen werden.
SophievonHatzfeld meinte am 03.11.2008 22:54
Die Frage ist doch, ob die Betroffenen auch so bleiben wollen, wie sie sind. Wenn das äußere Erscheinungsbild keine eindeutige Geschlechtszugehörigkeit vermittelt, ist dies nämlich oft nicht der Fall. Gegen seinen Willen wird niemand operiert und in früher Kindheit kann die Entscheidung nur bei den Eltern liegen. Gehen wir mal davon aus, das alle Beteiligten nur das Beste für das Kind wollen und meistens auch das Bestmögliche erreichen.
Naturgegeben kann das Bestmögliche nicht immer das sein, was sich der Betroffene und Angehörige wünschen, weil eben niemand Gott spielen kann. Beim weiblichen Habitus werden funktionstüchtige Eierstöcke, beim männlichen funktionstüchtige Hoden gewünscht; das vermag die Medizin noch nicht zu leisten. Der Prozess der Entwicklung einer Geschlechtsidentität kann sehr gestört und krisenhaft verlaufen, wenn das biologische Geschlecht nicht in das Weiblich-männlich-Raster der Gesellschaft passt. Wo auch immer wir uns in diesem Prozess befinden, ist die persönliche Akzeptanz unseres Geschlechtes für unser seelisches Wohlbefinden wichtig.
GvH
Marianna meinte am 23.12.2008 00:43
Anpassung an die Norm? Norm anpassen!
Bevor Menschen sich an die zwei vorgegebenen Geschlechter anpassen müssen, sollte man sich fragen, ob es nicht einfacher und natürlicher ist den Begriff von Mann und Frau zu erweitern und zB. das dritte Geschlecht einzuführen oder gar noch weitere Geschlechter, so daß ein Mensch, der ein anderes Aussehen hat sich nicht umoperieren muß. Wenn offen damit umgegangen wird, daß es nicht nur die "Ideal Frauen und Männer" gibt, sondern viel mehr Variationen möglich sind, dann wäre es "Normal" Anders zu sein. Insbesondere der Lehrplan des Biologieunterrichts in Sachen Sexualkunde gehört überarbeitet!!
Ein Beispiel: Vielen Frauen wächst ein Bart. Da die Norm jedoch vorgibt: eine Frau hat keinen Bart, rasieren sich die Frauen, oder gehen zum Lasern etc. Nachdem ich über 20 Jahre gegen meinen Bart gekämpft habe, lasse ich ihn nun wachsen. Viele Menschen sind irritiert, wenn sie mich sehen und haben die unterschiedlichsten Phantasien darüber was und wer ich bin. Es gibt ein Tagebuch darüber: http:fraumitbart.wordpress.com
kiWi meinte am 07.04.2009 17:48
die haben....
......dieselben rechte wie alle anderen und sollen dafür kämpfen...ich finds toll!!!!!
Intersex meinte am 08.04.2009 20:17
warum müssen wir kämpfen?
Warum müssen wir für unsere Rechte kämpfen?
Es ist widerlich, das uns Menschenrechte bei der Geburt entzogen werden und wir um Rechte kämpfen müssen, die alle anderen bei der Geburt "nachgeworfen" bekommen.
Ne Verwante meinte mal zu mir : ich denke, es ist gut das ihr darum kämpfen müsst, dann wisst ihr wenigstens was ihr habt.
Ich war erschüttert.
Zum einen ist der Seelische wie auch meist der Körperliche Schaden enorm der uns zugefügt wird.
Zum anderen, sollen wir Kämpfen, damit mir "wissen was wir erreicht haben"?
Viele scheinen , obwohl sie ihre Rechte haben (ob sie diese nun nutzen oder nicht steht auf nen anderen Blatt) selbst gar nicht zu wissen WAS sie da eigentlich mit "haben".
Also könnte man diese ihnen doch dann auch wegnehmen, damit sie sich diese erkämpfen?
Wäre doch nur fair.
Nein, ich meine das nicht ernst - denn auch, wenn ich mir schon oft gewünscht habe, das diverse Menschen (seeeehr viele Menschen) die Erfahrung machen wie das so ist, als Mensch dritter Klasse behandelt zu werden , ist dieser Wunsch eine reine "psychologische Hilfe" um nicht abzukacken.
Niemand darf seiner Rechte beraubt werden.
Und übrigends, zwar heisst es, das man weniger zum Messer nach der Geburt greift, ist aber nicht wirklich oft realtität.
Die Realität wie mit uns umgegangen wird, ist so pervers, das, wenn man versucht die Menschen darüber aufzuklären, sie es nicht glauben wollen (oder können?).
Unterlagen Verschwinden.
Nötigung.
Lügen.
Verdrehung der Tatsachen.
die Liste kann man beliebig verlängern, da dies nur eine minimale Auswahl ist, dessen was wirklich passiert.
Und all diese kleinen Wörter zeigen nicht, was wirklich dahinter steckt....
Und nein, eine dritte Toilette halt eich nciht für Sinnvoll.
Die meisten wollen nicht ausgegrenzt werden - keine Subkultur, sondern ein normaler Teil der Gesellschaft sein.
Intersex meinte am 08.04.2009 20:22
nachtrag : jeder 5 vermutlich IS
jeder 5 Mensch ist vermutlich IS.
Zur Anmerkung : nicht bei jedem fällt es auf, nicht bei jedem muss irgendwie "nachgeholfen" werden, damit er/sie ein für sich akzeptables Leben führen kann.
Und Transsexuelle gibts nicht.
1. Es sind wenn, dann Transidenten (auch wenn der Begriff nicht wirklich passend ist) - mit der Sexualität hats null zu tun.
2. Ist es nicht psychisch (was ja als vorraussetzung für die Diagnose TS ist) sondern eine Hirnogranische Intersexualität.
3. wissen viele angebliche TI-Menschen nicht, das sie Intersexuell sind ( also nicht reine HIrnoganirsche IS sondern noch weitere "uneindeutigkeiten" vorliegen)
4. Sind 5 (glaub ich) mögliche Geschlechts"merkmale" bekannt ( weis es gerade nicht anders auszudrücken - also hormonell, chromosonal etc pepe), es werden allerdings, wenn ich mich recht entsinne 25 vermutet.
supernovist meinte am 08.04.2009 22:49
Toller Beitrag Intersex, sehe ich genauso.
Nur das Problem mit der Toiletten ist etwas Makaber gelöst und das schon bei Mann und Frau, dem entsprechend dürfte es eigendlich nurnoch eine Toilette geben. Das stammt nähmlich auch noch aus ganz gruseligen Zeiten.
Mehr Tolleranz dem Sein wie man ist gegen über!
Die Welt wäre schon sehr viel besser damit.