Ich möchte die Verfechter einer solchen Mentalität nur darauf hinweisen, dass sie Menschen bewußt dazu verleiten Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten zu begehen. Wer aufgrund dieser Ratschläge beim Schwarzfahen erwischt wird und die Kosten dafür mit Hartz IV nicht decken kann, möge die den Autor des Buches doch bitte wegen Anstiftung in Mithaftung zu nehmen.
Zudem sollte man sich wohl auch fragen ob ein solches Verhalten dem Begriff "schmarotzen" nicht doch entspricht.
mfg Xardas
...sei doch mal ein bisschen weniger engstirnig...
Was haben denn Hartz4-Empfänger zu verlieren? Glaubst du ich würde mich anders verhalten, wenn ich in dieser Situation leben würde?
Die Gesellschaft sagt einem Hartz4-Empfänger: "Du bist Abfall- überflüssig- dich brauchen wir nicht mehr- du bist zuviel..." Abgespeist mit einem Hungerlohn, mit dem man kaum über die Runden kommen kann. Während die einen immer mehr Reichtum anhäufen (hier der Zweitwagen, da noch ein Wochenendhaus) oder das Geld ins Ausland tragen rutschen andere ins soziale Abseits aufgrund von Geldgier einiger wenigen.
Der Herr im Beitrag sagte dass ihm die Zeit, die er habe sein Luxus sei. Das ist toll, er braucht auch nicht für sein Hartz IV Geld zu arbeiten und hat demnach viel Zeit um Ratgeber zu schreiben. Schade ist nur das Andere für seinen Luxus "Zeit" wohl arbeiten müssen und somit weniger freie Zeit haben. Da sollte der Herr mal drüber nachdenken.
...auch für dich gilt: etwas weniger Engstirnigkeit!
Über die Gründe jedes Einzelnen auf ALG 2 abzurutschen- ob nun selbst verschuldet oder Schicksal- wurde in diesem Beitrag gar nicht geredet. Viel mehr ging es darum die Stärke zu behalten nicht auch noch sozial abzurutschen.
Von Häme nach dem Motto "Ihr Doofen, geht mal ruhig arbeiten für meine Stütze" habe ich in dem Beitrag nichts gespürt. Sei doch einfach dankbar, dass du noch Arbeit hast und dir keine Gedanken machen musst, wie du den Kühlschrank am Ende des Monats gefüllt bekommst!
...jaja, schneller als man denkt, rutscht man in ALGII ab und mir als 52jährigen bleibt wohl nur, außer endlosem Bewerbungen schreiben, mich mit der Situation abzufinden. Was dabei besonders schmerzt ist, dass einen die Gesellschft der "Arbeitenden" ausgrenzt. Ich habe ja davor auch gearbeitet, mußte aufgrund meines schlechten Verdienstes aber zusätzliche "Transverleistungen" des Staates (ALGII) in Anspruch nehmen. Was meint Ihr, wie man sich fühlt, wenn man voll arbeitet und seine Familie trotzdem nicht ernähren kann?!
Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Vor dem Hintergund außgerechnetet ALGII Empfänger auszugrenzen, zeigt, wie kurzsichtig Viele sind. Der Beitrag im Polylux war erfrischend und strahlte eine große "Selbstsicherheit" der Akteure aus. Das hat mich beeindruckt.
schöner Beitrag und natürlich ist es gut und wichtig seine Würde nie zu verlieren und ich finde es auch nicht verwerflich sich als Gast ohne Einladung mal an einem Promibüffet zu erfreuen, denn die Promis bezahlen dafür ja auch nichts, aber das Schnorren dann nun wieder zu einer Ideologie zu erheben und einen Ratgeber zu schreiben, hat zumindest einen etwas schalen Beigeschmack, ohne das ich das Buch jetzt kenne und ich kaufe oder klaue es schon gar nicht und das wird sowieso alles auch nicht mehr funktionieren, wenn es jeder so macht...
Hallo Stephan und Tiramisu,
ich denke nicht, dass meine Meinung hierzu "engstirnig" ist. Ich habe höchsten Respekt vor Menschen, die aus welchen Gründen auch immer in Hartz IV abgerutscht sind, aber eben nicht aufgeben, sondern sich erstrecht bemühen. In einer sich so schnell wandelnden Arbeitswelt wie der unseren ist das schwer. Keine Frage. Oftmals erschweren hier auch nur zu einfache Vorurteile den Wiedereinstieg. Auch das sich gewisse andere Schichten oft nur noch bereichern stimmt. Nur kann dies denn tatsächlich eine Rechtfertigung sein sich selber so zuverhalten? Ich wurde da noch mit einem anderen (Un-)Rechtsbewußtsein erzogen.
Aber wenn es uns als Gesellschaft zukünftig reicht, dass jeder nur irgendwie sein Schäfchen ins trockene bringt... Lösen kann man die Probleme in Deutschland so sicherlich nicht.
Falsch!
Also ihr beide habt auch so eine "I have no experience" Haltung.
Lebt ihr erst mal 1-3 Monate von ALG2 ohne irgendwelche Rücklagen aus eurem vorigen Leben und lasst uns hier dann weiter reden ob man von HARTZ IV wirklich so gut leben kann wie ihr vielleicht denkt.
... Wagner scheint ja ein ganz cleveres Bürschchen zu sein, Respekt!
Nur stellen sich mir dann aber so einige Fragen, wie: Erzielt Herr Wagner mit dem Ratgeber nicht doch ein Einkommen, daß seine Bedürftigkeit in Frage stellt? Wie sieht`s mit Jobangeboten aus, schon welche ausgeschlagen wegen Zeitmangel? Und hat denn seine Tochter für ihre weltweiten Aktivitäten auch Anspruch auf staatliche Leistungen angemeldet?
mehr ist das doch nicht, der Gute in dem Video wird garantiert nicht jeden Tag in den Genuss kommen an solchen Tisch zu sitzen wie dargestellt.
Ausserdem scheint der Aufwand auch nicht unerheblich zu sein. Gut und vor allem Gesund Leben hat seinen Preis, das kann sich ein ALG2 Empfänger eben nicht leisten.
Ob die Darsteller wirklich so Gesund sind wie sie es vorgeben zu sein, verbietet sich mir schon alleine dadurch, das er Raucher ist.
Was übrigens Rauchen mit Stil zu tun haben soll ist mir ein Rätsel von vielen die sich im Video verbergen.
@Gedankengut: Geb dir vollkommen Recht! Was noch hinzu kommt: seit ALG 2 gibt es keine Sachzulagen (weiß nich wie man die nannte) mehr. Wenn also der Kühlschrank oder das Bett kaputt gehen...Pech gehabt! Das is alles schon inklusive. Aber wie man von 347€ im Monat noch Rücklagen bilden, geschweige denn für die rente vorsorgen soll ist mir ein Rätsel.
@schneeleo: Spätestens wenn man dir nach der 200sten Ablehnung gesagt hat, dass du zu alt bist, bewirbst du dich auch auf kein Angebot mehr.
Die meisten stellen sich Hartz 4 immer so als bezahlten Urlaub vor, der sonst wie erstrebenswert ist. Wundert mich aber eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass die BILD-Zeitung Deutschlands meist gelesene Zeitung ist und die rechts-populistische Springer-Hetze auch sonst überall ihre Fühler reinsteckt.
als Single kommen zu den monatlich ca. € 350.- nochmal € 350.- Mietzuschuss und ein offizieller Freibetrag für legale Zuverdienstmöglichkeiten von € 100.- inkl. kostenloser gesetzlicher Kranken- und Rentenversicherung.
in den alten Bundesländern addiert sich das dann z.B. für eine Familie mit einem Kind inkl. Kindergeld auf bis zu € 1800.- netto!
manch ein alleine arbeitender Familienvater bringt auch nicht mehr an ganz regulärem Lohn nach Hause...
Wo wir wieder beim bedingungslosen Grundeinkommen wären.
Es sollte doch möglich sein jedem Menschen eine angemessene Unterkunft sowie Nahrungsmittel für eine gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen ohne das so Menschen wie Sie, Herr rufux, mit Vergleiche um die Ecke kommen die mehr Spalten als Lösungen herbei führen.
1800,- € sollte jeder bekommen!
Nicht mehr und auch nicht weniger, dann gäbe es auch keinen Grund zum Neid!
Wer soll was bezahlen, die 1800,- €?
Von mir aus können wir stattdessen die Zahl 1800,- € in Nahrungsmittel und Unterkunft umwandeln.
Nur, wer bezahlt die Narungsmittel und die Unterkünfte? Du hast recht, das ist die Frage.
Ich könnte mit durchaus vorstellen das sich Menschen finden würden die bereit wären Unterkünfte und Nahrung herzustellen auch ohne das sie dafür Milliarden verlangen!
Und warum sollten die Menschen dann nicht auch etwas mehr für ihre Leistungen bekommen?
Voraussetzung und höchste Priorität sollte doch zunächst mal sein das alle ausreichend haben um Gut und Gesund Leben zu können.
Das ist leider nicht der Fall und deswegen ist es Wichtig das System zu gunsten aller Menschen anzupassen und voranzutreiben.
Das System ist nicht gänzlich schlecht, es ist nur unvollkommen, gesteuert durch fehlerhafte Politik, durch Neid, Machtgier, Korruption und vielem anderen, dass es zu verbessern gilt.
alles hat nun mal seinen Preis und was bringt es den Menschen, wenn ein Staat einfach niedrigere Preise diktiert, wenn nach einer Weile dadurch dann der ganze Staat pleite geht, auch das hatten wir alles schon...
Da können wir nur hoffen das sich die Staaten in Zukunft gegenseitig mehr unterstützen statt sich auszustechen und Wettrüsten als etwas erstrebenswertes anzusehen.
@Stephan: Der Herr Wagner machte auf mich nicht den Eindruck, als wenn er nach etlichen Absagen auf unzählige Bewerbungen nun resigniert hätte.
Grundsätzlich läßt sich doch festhalten, daß das ALG II (ehem. Sozialhilfe / Arbeitslosenhilfe) nur eine temporäre Lösung darstellen sollte, um die Mindestausgaben für einen begrenzten Zeitraum ohne anderes Einkommen zu bestreiten.
Von der Sache her ist der Ansatz mit der Bedürftigkeit richtig. Bedürftig sollten doch die sein, die aus gesundheitlichen oder anderen objektiven Gründen nicht erwerbsfähig sein können.
Das Problem ist nur daß sich eine gewisse Clientel, die eigentlich nicht unter dieses Raster fällt, in Hartz eingerichtet hat. Unterstützt durch fehlenden Druck seitens des Staates, irgendwann mal Jobangebote annehmen zu müssen um weiterhin Leistungen zu beziehen. Dazu ein bischen Schwarzarbeit und ab und zu mal einen vom Amt verordneten Kurs, das gibt man nicht so schnell wieder auf.
Menschlich gesehen vielleicht verständlich, aber in Bezug auf die Gesellschaft nicht gerade gerecht.
Jetzt fasse ich mich aber wirklich an den Kopf.
Helfen Sie mir doch mal; stehen denn für die enorme Liquidität von 83 000 000 Einwohner X 1800.- Euro genügend Güter zur Verfügung?
Lesen wir doch mal bei unseren Klassikern nach, wie man das mit den 1800.- Euro hinbekommen kann. Wir drucken einfach Geld; dann können die 1800.- Euro verteilt werden.
Schon mal was von Inflation gehört?
T.
Wenn Sie allerdings an die Enteignung all jener denken, die mehr als 1800.- Euro besitzen, könnte die Verteilungsrechnung wohl aufgehen. Aber die Leistungsbereitschaft vieler Menschen würde gegen Null gehen.
T.
"Aber die Leistungsbereitschaft vieler Menschen würde gegen Null gehen."
Warum denn derart pessimistisch?
Für Autos und TFT Bildschirme gehen die Menschen doch auch heute arbeiten, warum sollte es anders sein wenn jedem 1800,- € für ein gutes und gesundes Leben zur Verfügung stünde?
Oder meinen Sie das 6,6 Milliarden Menschen dann nur Zuhause sitzen und Däumschen Drehen würden? Ich glaube nicht!
Warum sollte die Leistungsbereitschaft gegen Null gehen wenn die Menschen wissen das Ihr Überleben davon abhängt, was bei 1800,-€ auch nicht das schlechteste wäre?
Zur Bundeswehr gehen doch auch über 250.000 Deutsche hierzulande (mehr oder weniger freiwillig) und das für eine ganz andere Sache, als für's Überleben.
Vielleicht bekommt es die Menschheit in der Zukunft ja auch erreicht, das Nahrung und Behausung mehr und mehr von Maschienen hergestellt werden, dann bräuchte man sich auch weniger darum Sorgen machen ob Menschen für die Sicherung ihres Überlebens aus eigener Leistung eintreten oder das den Maschienen überlassen!?
So wie heute, wird es garantiert aber nicht mehr lange weiter gehen! Und das sage ich nicht aus Pessimistischer Überzeugung, ganz im Gegenteil, ich bin voller Hoffnung das sich das Blatt für die Menschheit noch rechtzeitig zu ihren gunsten, zu gunsten aller Menschen, Tiere und Natur wendet!!!
Eine hehre Forderung; allein, der Mensch ist es nicht.
Lesen Sie doch noch einmal den Kommentar zum Thema Real Dolls vom 8.03.08 16:54 Uhr. Eine Vorstellung von der Apokalypse muss doch jeder Mensch haben. Sie meinen wohl, das Ende der Menschheit kommt erst mit dem Erlöschen unseres Sonnensystems und bis dahin leben alle in Eintracht zusammen, sich vielleicht noch mehr um das Wohl des anderen als um das eigene sorgend? Wir sind später gekommen und gehen auch eher. Zur Not könnte ich mich noch der Vorstellung anschließen, dass die Entwicklung der Menschheit in großen Wellen von Auf und Ab erfolgt, und zwar in einer Größenordnung, wie wir sie bisher noch nicht erfasst haben. Es ist vielleicht wie in meinem Aquarium; die Bakterien vermehren sich so stark, dass sich das Wasser allmählich milchig trüb färbt. Irgendwann bricht dann die gesamte Population zusammen und entwickelt sich von neuem; das Wasser ist wieder klar. Die Bakterien sind dann aber gleich beschaffen. Da der Mensch aber viel komplizierter ist, wird er auf einer anderen/niederen Stufe erneut beginnen.
T.
Was Sie beschreiben, misteriöses Bazillus T mit Hirn, ist wahrlich interessant. Sie wissen sicher unlengst das Sie nicht alleine stehn, mit dieser Vorstellung der Apokalypse.
Ich meine Nicht, das die Menschheit bis zum Anfang vom Ende des Sonnensystems Leben wird wie bisher. Auch wenn meine Vorstellung nicht ganz so realistisch klingt wie Ihre. Im Grunde wissen wir nichts darüber woher der Mensch, woher das Leben kommt und wieso es hier ist, wie es dazu kommt all das erschaffen zu können. Wieso das menschliche Gehirn dazu in der Lage ist, solche Dinge zu entwickeln wie Flugzeuge, Raketen ect. pp.
Ich kann es nur als mysteriös aufnehmen und darstehen lassen. Ob der Mensch letztendlich zu noch mehr fähig ist als er es heute zeigt, wird sich in der Zukunft erkenntlich zeigen - oder auch nicht.
Ich GLAUBE daran, das der Mensch etwas besonderes ist, sowohl mit dem Auftauchen seiner Existenz, wie auch für sein weiteres Existieren.
Nehmen wir nur mal für einen kurzen Augenblick Abstand von der Erde und ziehen in die Ferne ab ins Universum wie es uns das Hubble-Teleskop zeigt. Dann stellen wir fest, das wir nur ein winziger Punkt inmitten eines (ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll) unergründlichen Raums, eines unendlichen Raums sind, in dem so gut wie alles möglich sein kann. Wissenschaftler und Nachahmer nennen diesen Raum Universum, warum auch immer, ist ihnen selbst gewiss nicht eindeutig klar.
Wir können feststellen, das wir eigentlich NICHTS über unsere Herkunft wissen, wir Wissen NICHTS uber den Sinn vom Sein des Menschen, des Lebens. Vielleicht wissen wir auch nicht mal was Leben ist, haben es nur falsch definiert, haben den falschen Weg eingeschlagen?!
Wir können nur Mutmaßen, wir können darüber Nachdenken bis uns der Kopf Qualmt und Wissen denn noch nichts. Es könnte weit aus mehr sein als wir möglicherweise je erfahren werden, es könnte aber auch wirklich so sein wie Du und Deine Mitstreiter es beschreiben. "Der Mensch ist nur ein Bazillus mit Hirn."
Diese Vorstellung ist letztendlich jedoch nur eine von vielen und wurde auch nur im Hirn vom Bazillus selbst entworfen, ohne jeglichen Nachweis auf dessen endgültige Erklärung über das Sein des Menschen, über die Existenz des Bazillus mit Hirn.
Was ist Leben, warum und wozu ist es da? Gibt es überhaupt einen Grund? Woher kommen wir? Aus den tiefen des unendlichen schwarzen Raums, oder aus uns unvorstellbar farbenprächtigen Dimensionen?
also deine naturphilosophischen Ansätze sind ja sehr spannend aber warum neigt der Mensch eigentlich dazu die Apokalypse immer vorhersagen zu wollen?
ich sehe den Untergang der Menschheit noch lange nicht, denn die Probleme unserer Zeit lassen sich durchaus lösen und wenn es mit der Menschheit zu Ende geht, dann sicher eher bedingt durch eine oder gleich mehrere Naturkatastrophen, wie den Ausbruch der Yellowstone Caldera oder einen grossen Meteoriteneinschlag.
gegen die dabei freiwerdenden Kräfte ist selbst die Explosionsenergie aller Nuklearwaffen dieser Welt zusammen ein Furz im Wind!
das Ende unseres Sonnensystems oder gar des Universums wird die Menschheit aber sicher nicht erleben, denn lange vorher wird die Erde von der ständig expandierenden Sonne wieder geschluckt werden, es sei denn wir sind bis dahin hier weg...
Warum sollten sich die Probleme auch nicht lösen lassen? Ich gehe konform, es muss keine Apocalypse vorausgesetzt werden für einen "Neuanfang"!
Der "Neuanfang" hat doch schon vor langer Zeit begonnen, die Menschheit benötigt einfach erst mal Zeit mit all den Erfindungen und dem Wandel klar zu kommen. Wie gesagt, das System, wie die Menschen Leben ist nicht gänzlich schlecht.
Es bedarf eben nur etwas Zeit dafür, das sich die Menschen an ihre Möglichkeiten und ihren Lebensraum anpassen können. Wir haben sicherlich vieles gelernt, aus der Vergangenheit.Wir sind aber auch durchaus bereit, mehr zu lernen, wir müssen es nur wollen und vor allem die daraus gewonnen Erkenntnisse umsetzen.
Weltverbessern?
Aber klar, was denn sonst, was gibt es den für eine Alternative?
Ich denke, darüber sind wir uns hier doch alle einig, das wir nicht so weiter machen können wie bisher.
Und ja, natürlich ist es nicht ausgeschlossen das eine Naturkatastrophe zu einem Ende der Menschheit führen kann. Aber wie T schon sagte, auch danach geht es irgendwo im Universum weiter, mit der Entstehung und dem Vergehen des Lebens.
Aber das alles, was da drausen passiert, ist doch eigentlich bedeutungslos, denn wir Leben hier und nur hier haben wir die Möglichkeit etwas zu Ändern, eine Welt zu schaffen, in der wir alle Gut und Gesund Leben können.
Ich glaube jedenfalls daran, dass es möglich ist, auch wenn ich weiß, dass irgendwann plötzlich alles ganz anders kommen kann. Solange dieses irgendwann aber nicht fest steht, solange git es keinen Grund sich an irgendwelchen Apocalypsen fest zu klammern.
Die reine Überlegung an solche Szenarien, ist sicherlich interessanter Stoff für das Gehirn. Trotzdem bleibe ich dabei, wir sollten erstmal hier die notwendigen Probleme in den Griff bekommen, statt anderswo für die Expansion ins Universum zu investieren.
Es sind Milliarden die da in astronomische Projekte gesteckt werden, die hier unten sicherlich sinnvoller angelgt wären.
Ich kann es nicht verstehen, warum dagegen keiner auf die Straße geht, warum keiner gegen Waffenhandel auf die Straße geht, warum keiner für die Vorderung nach mehr Hilfeleistung der wirklich Notbedürftigen auf die Straße geht.
Warum nicht? Vermutlich geht es uns einfach nur zu gut, bzw. es gibt zu viele davon denen es gut geht und die, denen es nicht gut geht, sie haben meist nicht die Kraft dafür die ihre notwendige Hilfe einzufordern. Das ist ein gewaltiges Problem und da müsen wir auch in Deutschland aufpassen das sich die Lage nicht verschlimmert.
Es ist schon schlimm genug das es Arme Menschen gibt, noch schlimmer ist es, sie auszugrenzen oder gar der Wunsch sie los werden zu wollen. Soweit darf es nicht kommen. Wie kann es überhaupt zu so einer Situation kommen, das hier einer auf der Straße leben muss während ein andere hier in Deutschland Milliarden Gewinne machen?
Warum neigt der Mensch dazu, immer die Apokalypse vorhersagen zu wollen?
Die Antwort auf deine wohl plakativ gestellte Frage steckt in ihr selbst.
Weil wir Menschen sind und kognitive Fähigkeiten haben.
Nur der Mensch macht sich Gedanken über sein Ende, und zwar auf allen Ebenen; angefangen beim eigenen Tod, den wir mit einem Testament vorbereiten bzw. mit Gesetzen geregelt haben, bis hin zur Endzeit der Menschheit. Wir denken nicht nur an unser Schicksal als Individuum, sondern denken auch in gesellschaftlichen Dimensionen, weil wir uns unseres gesellschaftlichen Daseins bewusst sind. Eigentlich wollen wir unser Ende abwenden oder wenigstens hinauszögern, was kein menschenspezifisches Streben ist. Ein Tier kämpft auch ums Überleben in der Auseinandersetzung mit tierischen Feinden oder einem überlebensfeindlichen Lebensraum, würde diesen verlassen und sich um ein anderes Territorium bemühen. Aber der Mensch ist sich seines endlichen Daseins und des fortwährenden Werdens und Vergehens bewusst, und zwar schon zu Zeiten, in denen dieses Dasein nicht unmittelbar bedroht ist.
"Alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht", lässt Goethe im Faust Teil I sagen.
Eine großartige Aussage, drückt sie doch nicht nur aus, dass wir das ewige Werden und Vergehen erkennen, sondern dass in der Endlichkeit respektive dem Vergehen auch eine Chance für die Weiterentwicklung liegt. Nun muss ich allerdings zugeben, dass sich mir diese Chance für die Weiterentwicklung (der Menschheit) verschließt, wenn ich an die Apokalypse denke.
Hier noch ein starkes Zitat: "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dem die Aussicht auf Hunger schon jetzt Sorgen macht". Niklas Luhmann
T.
Für Gedankengut:
Als ich studierte, musste ich mit € 300 pro Monat, die ich nach allen Abzügen übrig hatte, auskommen. Das hat auch geklappt. So viel zur eigenen Erfahrung! Ich gönne ja jedem das Geld, nur wo kommt das her! Ja Blüten kopieren ist GUT!
Ich schliesse mich dem RUFUX an.
Eins noch:
Ich finde das man durch Hartz IV nicht mehr im Monat zur Verfügung haben sollte als die Menschen die arbeiten für ihr Geld. Das finde ich nicht erlich. Anders hat man doch keinen Grund wieder zu arbeiten, (mal abgesehen vom Stellenangebot und aus welchen Gründen man auf das Geld angewiesen ist). Da fehlt doch jeglicher Ansporn, warum sollte man dann noch!
Anna : )
"Da fehlt doch jeglicher Ansporn, warum sollte man dann noch!"
Warum?
Für die Menschheit vielleicht oder für unsere Nachkommen?!?
ABER NEIN, viele (Gott sei Dank nicht alle) Denken doch nur an sich, sind egoistisch, gehen nur für sich Arbeiten, für Autos & TFT Bildschirme, würden am liebsten keinen Cent von ihrem Gehalt abgeben wenn statt der Staat sie selbst Entscheiden könnten!
Die Idee, dass Menschen zu Arbeit und Leistung gezwungen werden müssen, ist erst ca. 350 Jahre alt und von der Minderheit erfunden worden, die selbst nicht arbeiten mag und lieber andere für sich arbeiten lässt.
schon vor 4000 Jahren im alten Ägypten mussten ganze Völker Pyramiden bauen und die Industrialisierung mit der Einführung bezahlter Arbeit hat zu einer unglaublichen Produktivitätssteigerung geführt und nur deshalb kann die Bevölkerungsdichte in unseren Breiten überhaupt so hoch sein wie sie ist, ohne das hier nicht auch Millionen von Menschen verhungern müssen...
Die Ursache die zum Bau der Pyramiden geführt hat war entweder Macht oder Ehre! Wir wissen nichts darüber, warum die Menschen damals Pyramiden bauten!
Es gibt Meinungen, das die Arbeiter damals nicht schlecht lebten, besser als die meisten, die keine Arbeit hatten.
Ein jeder Lebt für sich, arbeitet für sich, mit dem Schein im Hinterkopf, er würde das auch aus anderen Gründen tun. Ja, mit der Industriealisierung vor 150 Jahren erlebte die Menschheit einen regelrechten Boom, einen Wirtschaftswandel der all das erschaffen konnte was wir heute kennen. Ich sage immer, es ist der unbekannte Weg der sich dadurch geöffnet hat.
Produktivitätssteigerung hat viele Gesichter, eines davon heißt Hartz IV, andere werden als Topmanager betitelt.
Was für ein Triumpf, den es zu krönen gelten soll.
"die Industrialisierung mit der Einführung bezahlter Arbeit hat zu einer unglaublichen Produktivitätssteigerung geführt und nur deshalb kann die Bevölkerungsdichte in unseren Breiten überhaupt so hoch sein wie sie ist, ohne das hier nicht auch Millionen von Menschen verhungern müssen...
Das glaubt der wirklich!
Welch eine Verblendung! Die Industialisierung hat vor allen Dingen erst mal mehr als siebzigmillionenfache Kriegstote verursacht, zig-milliardenfachen Hunger und Tod verursacht, Vertreibung, Verlust der Menschlichkeit, Maschinenmenschen, Soldaten, alle industrialisiert. Wenn man sich darauf einen abschrubbeln kann, na herzlichen Glühstrumpf!
Mir ist's bald überdrüssig zu wiederholen:
"Welch eine Verblendung! Die Industialisierung hat vor allen Dingen erst mal mehr als siebzigmillionenfache Kriegstote verursacht, zig-milliardenfachen Hunger und Tod verursacht, Vertreibung, Verlust der Menschlichkeit, Maschinenmenschen, Soldaten, alle industrialisiert"
der Typ ist wirklich nur peinlich, dann nimm dir mal ein Geschichtsbuch zur Hand und schau nach der industriellen Revolution, denn die begann ca. 200 Jahre vor den ersten Wirtschaftskrisen und den zwei Weltkriegen und davor waren auch in Europa Hungersnöte, Seuchen, Kriege und die Leibeigenschaft eher die Regel als die Ausnahme!
wenn man sein Wissen zum Zeitgeschehen aber nur aus Romanen und Spielfilmen bezieht und sein Weltbild aus linksdogmatischer Propaganda zusammenbastelt, sollte man doch besser einfach mal seine Schnauze halten, wenn man sich nicht komplett zum Affen machen will und das reissen dann auch schlaue Zitate nicht mehr raus...*eod*
Winkelement sollte lesen üben. Da steht "gezwungen werden müssen" und nicht "gezwungen werden". Ich habe nirgends geschrieben, dass Menschen nicht gezwungen wurden. Das ist etwas völlig anderes.
Hinsichtlich der Pyramiden sind die näheren Umstände der Errichtung tatsächlich unbekannt und sehr umstritten, bis hin zu Außerirdischen, von denen jedoch auch nicht bekannt ist, inwieweit Zwang dabei eine Rolle gespielt hat.
Die gegenwärtige Arbeitsethik ist allerdings erst ca. 350 Jahre alt und die abenteuerliche Behauptung, dass Industrialisierung vor Verhungern schützt, ist mehr als seltsam und deren Fehlerhaftigkeit sicherlich allen außer Winkelement prima vista bei globaler Betrachtung unmittelbar evident.
Eure Ideologien interessieren mich nen feuchten Dreck!
Aber die folgende Einschätzung von Herr Links gegen Herrn Rechts kann ich nur abnicken...
"die abenteuerliche Behauptung, dass Industrialisierung vor Verhungern schützt, ist mehr als seltsam und deren Fehlerhaftigkeit sicherlich allen außer Winkelement prima vista bei globaler Betrachtung unmittelbar evident."
das die Jünger von Karl Marx & Co. solche Zusammenhänge nicht sehen bzw. nicht begreifen, verwundert nicht wirklich, aber es reicht ja wenn das alle anderen tun, die noch eins und eins zusammenzählen können.
im praeindustriellen Agrarzeitalter gab es auch keine Kranken- und Rentenversicherung und die einzige soziale Absicherung waren möglichst viele Kinder und in diesen Sozialstrukturen leben viele Entwicklungsländer eben immer noch und genau das ist dort auch das eigentliche Problem, während es in einer postindustriellen Gesellsschafft wie unserer schon wieder eher zu wenig Kinder gibt.
Was würdest Du denn machen wenn Du jeden Monat € 1800 zur freien Verfühgung hättest, ohne was dafür tun zu brauchen?
Ich würde mich bedanken, aber mich auch sehr schnell langweilen. Neben meiner Arbeit mit Menschen die noch weniger haben als Hartz IV Empfänger, arbeite ich auch noch ehrenamtlich. Ich arbeite nicht nur für mich. Ich gebe auch lieber als dass ich nehme. Aber ich muss ja auch meine Miete zahlen usw
Ich hätte irgendwie ein schlechtes Gewissen?!
Ich finde das toll das Sie noch wissen wofür sie Arbeiten gehen, was ja nicht ganz einfach ist, heutzutage.
Ich habe Unternehmer kennengelernt, die von sich sagten das zunächst Sie an erster Stelle stehen und alle anderen nach ihnen. Das sind Worte, die vergißt man nicht. Aber ja, es gibt auch viele Arbeitnehmer, die sich aufrichtig für ihre Tätigkeit engagieren. So wie Sie es an den Tag zu legen scheinen.
Wenn das wirklich Ihre Intension ist, weshalb Sie arbeiten gehen, verdienen Sie Respekt.
Nur überlegen Sie mal wofür Sie noch so arbeiten, ausser um Ihre Miete bezahlen zu können und Menschen zu helfen die Ihre Hilfe brauchen.
Da kommt sicherlich einiges zusammen, dass ihnen aus der Gesellschaft auferlegt wurde, ohne das es ihnen täglich bewusst wäre.
Schauen Sie sich mal in ihrem Zuhause um, ich bin sicher, da stehen Dinge die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen, die auch nicht vorrangig fürs Überleben hergestellt wurden?
Soviel dann zur Leistungsbereitschaft, mit dem Wissen im Hinterkopf das andere Menschen, die genau wie Sie auf dieser Erde Leben, in Armut Leben. Aber Nein, Denken Sie einfach nicht an die, das würde ja Ihre Scheinwelt zerstören, in der Sie mit ihrem ach so notwendigen KrimsKrams Leben, der bei Ihnen in der Wohnung so blöd rum steht, vielleicht noch ein tolles Auto vor der Tür, von dem Sie sich des öfteren wünschten, es könnte ja auch ein besseres sein, oder gar ein neueres?
Naja, ich würde auch dann nicht an Leistungsbereitschaft verlieren wenn ich fürs nichts tun 1800,- € erhalten würde. Im Gegenteil, ich würde mich Fragen, was kann ich in dieser Welt tun, was kann ich hier Leisten. Ich würde nie vergessen wer wir sind und woher wir kommen!
Aber ohne diesen KrimsKrams (PC und Internetmodem) könnten wir uns nicht austauschen. Und wenn du das auf mich bezogen hast, ich lebe nicht in einer Scheinwelt. Ich denke das mir sehr bewusst ist das viele Menschen in Armut leben, ich mache das täglich mit auf meiner Arbeit, zur Info, ich arbeite bei der Heils Armee mit Obdachlosen!
Und das geschieht Alles auf einer Erde! Wenn jeder nur ein wenig "Nächstenliebe" an den Tag legen würde, dann wäre es, meiner Meinung nach, nicht so schlimm gestellt mit unserer Welt und der Gesellschaft in der wir leben!
Jeder trägt etwas dazu bei. Und ich gebe Allen recht die schrieben das das Problem eigentlich bei der Obrigkeit liegt!
Sie sagen wir müssen sparen, oder weniger Auto fahren und die lassen sich kutschieren mit dicken Karren unterm Allerwertesten! Na wenn das mal nicht hypokriet ist!
Anna : )
solche Menschen wie dich finde ich wirklich bemerkenswert, denn sie sind eine, wenn nicht die letzte und vor allem immer vorhandene Anlaufstelle für die Gestrandeten des Sozialsystems, ohne selbst viel (Geld) dafür zu bekommen und posaunen nicht nur irgendwas von einer (angeblich) besseren Welt durch die Gegend um sich nur wichtig zu machen!
"Wenn jeder nur ein wenig "Nächstenliebe" an den Tag legen würde, dann wäre es, meiner Meinung nach, nicht so schlimm gestellt mit unserer Welt und der Gesellschaft in der wir leben!"
Diesen Satz sollte ein jeder beherzigen wer ihn ließt. Aber leider ist das wohl nur Utopie und wie jemand hier schon sagte, wohl leider nicht umzusetzen, nicht in einer Welt mit 6,6 Mrd. Menschen, die sich einen solchen kleinen Lebsnraum teilen müssen wie dem der Erde.
In Spanien und vielen anderen Regionen hört die Nächstenliebe bereits da auf wenn es darum geht etwas von seinem teueren und seltenen Trinkwasser abzugeben.
Wir sind einfach zu viele, Nächstenliebe hin oder her! Einerseits erfreulich, aber wenn man sich so umsieht wie es um die 6,6 Mrd. Weltbevolkerung bestellt ist, kann ich mich nicht mehr so sehr an diese Zahlen erfreuen.
Mir grault es, wenn ich nur an China oder Indien denke oder an die Vorhersagen das die Weltbevolkerung noch weiter ansteigen soll.
"Nennt sie nicht Arbeitslose, nennt sie doch Befreite!"
Natürlich ist es immer einfacher von einer privilegierten Position aus Wertungen über andere Menschen herauszuwürgen, Menschen, die zwischen den folgenden Alternativen wählen können:
Nicht arbeiten und mit HartzIV oder Sozialhilfe den Anfeindungen der arbeitenden "Mitbürger" ausgesetzt zu sein, oder für weitesgehend unerträgliche Arbeiten meist extrem unterbezahlt einen Erst-, Zweit- und vielleicht noch Drittjob abzureissen, der kein lebenswertes Leben übrig läßt?
Auf der anderen Seite die Heerscharen von überbezahlten Hasspredigern der "Erfolgsmenschen" jeglicher Berufsgruppe. Keiner will seinen etablierten Platz am Futtertrog der Gesellschaft teilen. Ungeachtet der wirklich fragwürdigen Leistung, die die Mehrzahl unserer Mitbürger in den meisten Berufen hinrotzen! Dazu kommen dann noch die Looser, die das System aus Ausbeutung und verlogener Täuschung für ihren Profit, für ihre Mehrung von Macht und Willkür nutzen und der allgemein schon salonfähigen Korruption die letzte Legitimation verschaffen, die totalitäre Herrschaft vom Kapital!
Volker Pispers hat wohl in einem seiner Programme mal so schön folgende Frage aufgeworfen, die ich hier mit eigenen Worten hoffentlich nur wenig verfremdet wiedergebe:
Der Tod welcher Berufsgruppen würde eine größere Lücke in unsere Gesellschaft reißen?
2. Börsenmakler, Lobbyisten, Investmentberater, Unternehmensberater, Immobilienmakler und welche Heuschrecken einem da noch einfallen...
... und nun stellen Sie mal die Gehälter dieser Berufsgruppen gegenüber, noch irgendwelche Fragen?
Sollte sich die Einsicht durchsetzen, das wir keine Sklaven mehr brauchen, die Plastikkotze und Gummischeisse in Unzahl herstellen, konsumieren und wieder ausscheiden, dann könnten diese "Befreiten" auch mit hoher Motivation am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Denn sinnvolle Arbeit gäbe es genug, aber die Arbeit die heute angeboten wird sollte jeder Mensch ablehnen, weil sie uns entmenschlicht und entwürdigt.
Wohlstand für alle hängt von der Definition von Wohlstand ab, hungernde Kinder in Deutschland, verhungernde Kinder weltweit sind nach meiner unmaßgeblichen Überzeugung Auftrag zum Umdenken radikalster Form.
Solange das nicht von den größten Verbrechern unserer Zeit eingesehen wird, solange gehe ich mit T. konform, der Mensch ist ein widerlich egozentrisches Konstrukt in seiner Gesamtheit, sowie im Individuum. Lediglich ein Bazillus mit Hirn!
Ich würde sagen, der Mensch ist ein unterentwickeltes Wesen im Bezug auf sich selbst und seinem Lebensraum, der jedoch durchaus in der Lage dazu wäre sich anzupassen. Der Mensch hat ganz bestimmt noch sehr viel zu lernen. Es gibt sehr viele Menschen die zeigen, das sie in dieser Welt passen, diese Menschen sind zwar eine Minderheit, geben jedoch Hoffnung auf Besserung.
Ach Gedankengut, wenn ich doch nur ansatzweise die gleiche Hoffnung teilen könnte. Der Mensch als Zukunftsmodell ist wirklich sehr schwer vorstellbar, bei dieser exponential gesteigerten Zerstörung der Menschlichkeit und der Grundlagen für ein rein biologisches Weiterbestehen. Aber würde ich mich engagieren, wenn ich gar keine Hoffnung mehr hätte?
Politisch glaube ich nicht, dass da noch irgendwas kommt. Da geht es nur noch um Profilneurosen und Machtinteressen. Das Konsumverhalten der Menschen scheint mir noch der beste Indikator für Seinszustand und Sinneswandel zu sein. Leider wird aber eher verstärkt Fliegennahrung, sei es intellektueller oder organischer Art, zu sich genommen. Aber natürlich gibt es sie, die kein Fleisch aus Massentierhaltung mehr fressen oder sogar ganz darauf verzichten, natürlich gibt es die Kämpfer gegen Krieg und Sklaverei, gegen Raubbau und Naturzerstörung. Aber es gibt halt immer noch mehr, die ihr Heil im Überfluss suchen.
Sollte es durchsickern, dass Überfluss kein Genuss ist, sollte es durchsickern, dass unser Überfluss, unsere Dekadenz gleichbedeutend mit millionenfachem Leid und Tod ist, sollte nur ein Vertreter der Herrenrasse dies begreifen, dann wäre schon ein kleines Wunder geschehen.
Aber da ist zuviel Angst! Angst vor Verlust der Herrschaft über ein Heer von Kreaturen, das elend siecht, aber den Reichtum mehrt! Es ekelt mich immer wieder nur an zu der gleichen Spezies zu gehören, es ekelt mich an. Es ekelt mich an! Die fette Gleichgültigkeit, die stumpfe Gier, der nackte Wahnsinn, es ekelt mich an und bisher hat mich noch keiner von den sogenannten Eliten positiv überrascht.
Mein eigener Beitrag zu der traurigen Realität ist dazu noch ambivalent. Auch durch meine Konsumgewohnheiten habe ich zu Sklaverei und Naturzerstörung und zur Ausbeutung, zur Ermordung und zu sämtlichen Verbrechen unseres Mördersystems beigetragen und bezeichne mich daher auch als MÖRDER. Nur lasse ich die Lügen der Eliten nicht mehr gelten! Und ich beginne nach meinen Kräften auf verbrecherische Produkte zu verzichten. Versuche dies und versuche dies in immer konsequenteren Bahnen. Allein die Vorstellung, dass jeder Artikel aus der 3.Welt, der ohne das Siegel fairtrade daherkommt, unfair gehandelt ist, sollte doch zu Ekel und Brechreiz führen. Aber die Gesellschaft stopft sich Sklavenarbeit, Kinderarbeit und damit gleichbedeutend entmenschlichtes Gut in den Körper, was nicht gut ist. Wo mir auch wirklich kein guter Gedanke mehr bleibt, Gedankengut. Wirklich, da bleibt nur Abscheu!
Global betrachtet ist es gewiss eine Herausforderung das sich Menschlichkeit, Ethik und Moral auf einen Nenner bringen läßt, pessimistisch ausgedrückt, wenn überhaupt.
Und ob das Projekt "Europäische Union" zu einer Verschmelzung der Teilnehmer und noch bis vor kurzem voneinander getrennten Staaten führt, wird sich in Zukunft erkenntlich zeigen.
Doch was bleibt uns denn sonst?
Die Menschheit bzw. Staaten müssen ineinander zu einer Gesamtheit verschmelzen, damit es 1. zu keinem Wetrüsten gegen andere Staaten mehr kommt, 2. die Menschheit anderer Staaten eine Gemeinschaft wird - nicht wie heute, wo unterschiedliche Staaten mehrere Gemeinschaften bilden und somit zu Rassismus führen können.
Hier viel doch irgendwo mal der Begriff Umma, Heimer kann dazu bestimmt mehr sagen.
Insgesammt kann man eigentlich sagen, das es sich garnicht um eine Minderheit handelt, die in diese Welt passen. Es ist sogar eine Mehrheit, nur sie ist noch nicht gestrandet, sie irrt mehr oder weniger in dieser Welt. Sie muss nur von dem grauen Schleier entfesselt werden und zu sich zurück finden. Ohne die richtige Bedinungsanleitung für das Leben irrt sie nur weiter umher. Wer ist gefordert? Politik, Wirtschaft, Medien, Alle!
Viel wichtiger ist es zunächst mal die Gemeinschaften innerhalb einzelner Staaten zu stärken, eine wirkliche Gemeinschaft zu bilden. Die Kluft untereinander aufzulösen wäre ebenfalls ein wichtiger Schritt.
Der Prozess hat lengst begonnen, könnte aber noch Jahrhunderte andauern, bis er zu einem Zielgerichteten Ergebnis führt, sofern denn überhaupt eines Vorgesehen ist, wovon ich aber zumindest überzeugt bin das sich uns auf diesen unbekannten Weg viele weitere öffnen werden.
Thema bei Maischberger: "Wer arbeitet, ist der Dumme!"
Passt glaub ich ganz gut zum Thema: Gast in der Sendung "Menschen bei Maischberger" war heute der APPD-Vorsitzende Christo Großmann aus Berlin Friedrichshain.
Der Arbeitslose aus Überzeugung verkörpert exakt den Kreis der Leute, die sich sehr gut mit Hartz-IV arrangiert haben, und auch keinerlei Kürzungen der Bezüge (zumindest nicht in Berlin) zu befürchten haben.
Sicher, Leute wie er und Wagner haben das Recht auf Nichtarbeit. Aber bitte schön ohne Finanzierung durch die Gemeinschaft.
Genau das meine ich! Futtertrogheinis, die aber kein Wort darüber verlieren, dass das Wohlstandsystem nicht auf Fleiss basiert, sondern auf Mord und Sklaverei! Ich könnte nur kotzen, wenn ich diese Maschinenmenschen nur höre. Wenn es vernünftige Arbeit in dieser Gesellschaft gäbe, würden auch viele gute Menschen hoch engagiert für das Gemeinwohl kämpfen. Aber wer heute arbeitet, arbeitet am Untergang der Menschlichkeit. Ob das mal anders war? Nun, ich glaube die Schwerpunkte haben sich zumindest weiter in Richtung Entmenschlichung verschoben.
Habe ja weiter oben das Gedankenkonstrukt von Volker Pispers wiedergegeben, wer wird denn der Gesellschaft fehlen, wenn ausgestorben? Der Schreibtischtäter oder die "Krankenschwester", die heisst übrigens heutzutage Gesundheitspflegerin! Der Polizist oder der Unternehmensberater?
Dazu kommt noch die abartige Propaganda gegen diejenigen, die überhaupt keuine Chance haben an Beispielen von Leuten, die vielleicht zeitweilig ein Schlupfloch gefunden haben, um dem Mördersystem nicht zuzuarbeiten!
Ich wäre bereit für vernünftige Entwicklungshilfe, für den Aufbau eines gerechten Sozialsystems, für Tierrechte und Menschenrechte eine bezahlte Arbeit zu verrichten. (Dies mache ich übrigens Dank des Systems unbezahlt, KOTZ, WÜRG, DRECKSYSTEM) Aber bezahlt wird man heutzutage nur noch gut, wenn man andere Menschen übervorteilt, wenn man als Fachidiot nicht rechts und links an den Scheuklappen vorbeischaut, wenn man die Lügen des Systems nachbetet oder einfach stumpf für andere profitable Sklavenarbeit verrichtet!
Und dann kommen so Herrenhunde und schütten Gülle über die, die es nicht mehr ertragen, dass überall nur Lüge und Herrschsucht regiert, Gier und Geiz, entmenschlichte Kotze!
Ich glaube, der Typ war in der Sendung nicht ganz ehrlich, bzw. Maischberger hätte das Rätsel weiter auflösen sollen, wie er -bekennenderweise arbeitsunwillig- ALG II erheischt.
Wahrscheinlich fährt er auf der Schiene der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Sein Magen würde rebellieren, wenn er arbeiten müsse, klang kurz an. Dieses Schmarotzertum geht zu Lasten der wirklich Bedürftigen, denn indirekt ist der Topf, aus dem verteilt werden kann, gedeckelt.
T.
Ihr beide habt anscheinend überhaupt nichts begriffen, geschweige denn richtig zugehört! Seid ja 'n paar der Sorte, toller Typ, was?
Vielen Dank, für diese erleuchtenden Worte, darauf haben die wirklich Hilfsbedürftigen und unfreiwillig Arbeitslosen gewartet.
*Ironie sei mit Euch!!!*
Was Sie da so aus den Kommentaren von Schneeloe, Anna und mir herauslesen!
Natürlich steht außer Frage, dass es für 4 Millionen Arbeitslose nicht 4 Millionen Arbeitsplätze gibt. In dem besagten konkreten Fall geht es um einen Menschen, der sich dazu bekennt, nicht arbeiten zu wollen. Das es auch Menschen gibt, die nicht arbeiten wollen, und deshalb auch keine Arbeit suchen, werden Sie doch wohl nicht abstreiten. ALG II ist aber die Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitssuchende und nicht für den stellvertretend für einige andere in der Maischberger-Sendung vorgestellten Schmarotzer. Dieser machte aus seiner Arbeitsunlust kein Hehl, was an sich nicht zu verurteilen ist. Zugleich erschleicht er sich aber ALG II. Wenn er sich in der Arbeitsagentur wie in der Sendung präsentieren würde, läge der Fehler für die Zuweisung des ALG II bei der Agentur, weil dieser Person das ALG II nicht zusteht. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Agentur weiß. wer anspruchsberechtigt ist.
Daraus folgt:
Der Typ, der zahlreiche Arbeitsangebote hatte und immer nur kurz reinschnupperte,wird sich in der Agentur eben nicht wie in der Fernsehsendung zu seiner Arbeitsunwilligkeit bekennen, sondern den Weg über Krankschreibungen gehen und sich freuen, wenn der Arbeitgeber bei erkennbarer Arbeitsunlust kein Interesse an seiner Arbeitskraft hat. Der Mensch, der diesen Schmarotzer in der Arbeitsagentur führen muss, hat bestimmt schon die Schnauze voll, wenn er ihn in der Tür grinsen sieht.
T.
Erstmal kurz etwas zu dieser Person bei Maischberger informiert, der angeblich stellvertretend für die Sorte Mensch eingeladen wurde, die Sie, T, als Schmarotzer betiteln. Der war in den letzten Jahren schon in vielen anderen Sendungen zu sehen und hören, auch habe ich ihn schon mal in einem anderen Bericht in der Kneipe arbeiten sehen, ist etwas länger her. Das dazu.
Erstens denke ich das es in unserer Gesellschaft wesentlich wiederwertigere Personen gibt, als dieser harmlose "Wiederstandsschnurrer".
Weiterführende Links habe ich ja angefügt, wo diese Personen in den Vordergrund rücken, die ich als "Schmarotzer" empfinde. Die Putzfrau, die Krankenpflegerin und all die anderen die zu wenig Verdienst für ihre körperlichen Leistungen bekommen, sind keine Opfer im Bezug zu ihren Löhnen durch die paar Trittbrettfahrer (oder aus ihrem Mund, T, Schmarotzer betitelt), sondern durch ungleichmäßige Verteilung des Kapitals, das sich zunehmend weiter oben ansiedelt, aber gegenwärtig unten wie in der Mitte viel dringender benötigt wird. Das eine führt allerdings auch zum anderen.
Spitzenverdiener, mit einem Jahreseinkommen oder Renten von 400 000 €ure und mehr, sind in meinen Augen einfach wiederlich, gute Management Qualitäten hin oder her!
Wenn sie nur ansatzweise das tun würden was die Gesellschaft braucht, nämlich Eliten auf ganz anderer Basis, als wie Reichtum, dann wären die Gehälter anderer Berufszweige sicherlich nicht so weit unten und wenn Arbeit sich wieder wirklich lohnt, in allen Branchen, dann gäbe es auch bestimmt keine "Trittbrettfahrer" oder "Wiederstandsschnurrer" im Bezug zu diesem Thema.
Der "Wiederstandsschnurrer" im Video hat auch garnicht erwähnt das er nicht arbeiten möchte, nur das er eine andere Vorstellung davon hat wie er sich ein Arbeitsleben für sich vorstellt. Irgendetwas muss dieser Mensch doch auch über einen so langen Zeitraum gemacht haben um nicht in sich zusammengebrochen zu sein und heute noch in einer Sendung sitzen zu können. Leben alleine ist Arbeit, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Leben mit ALG2 wirklich sehr anstrengend sein kann, Physisch wie auch Psychisch. Ohne Arbeit geht einfach nichts, daher kann ich mir nicht vorstellen das da wirklich etwas dran sein soll und dieser Mensch noch nicht wirklich gearbeitet hat, auch wenn der das sagt. Er kann ja viel Erzählen wenn der Tag lang ist.
Ich habe das Gefühl das diese Person nur ein Inventar der Medien ist, das hin und wieder zu bestimmten Themen eingeladen wird um Hass in der Gesellschaft zu schüren. Nur leider denkt dabei kaum jemand daran, das nicht alle arbeitslosen "Wiederstandsschnurrer" sind, auch wenn es uns anders dargestellt wird.
Das Bild in den Köpfen durchschnittlicher Personen lautet Schmarotzer, womit wirklich keinem geholfen ist. Was vielmehr dazu führt, dass die eigentliche Zielgruppe, die den eigentlichen Übeltäter darstellt, auf eine völlig andere harmlose Gruppe verlagert wird, nämlich zu den Schwachen, was in keinster Weise zu einer Lösung führt. Gegenüberstellung hin oder her.
Nur weil es andere zoziale Ungerechtigkeiten gibt, ist das gezeigte Schmarotzertum noch lange nicht rechtens.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Würden Sie dem Ganoven ALG II geben, wenn Sie nach Maßstäben der Moral großherrlich entscheiden dürften?
Die Entscheider in der Bundesagentur für Arbeit haben natürlich das Problem, dass alles juristisch eindeutig sein muss, obwohl Zögerlichkeit und Ängstlichkeit in der Auseinandersetzung mit solchen Typen nicht angebracht ist.
Was wollen Sie machen, wenn dieser hartgesottene Typ am ersten festgelegten Arbeitstag erscheint und nach 30 Minuten ihnen grinsend ins Gesicht sagt, dass er krank sei.
Verschließen Sie doch nicht die Augen davor, dass sich dieser Typ in seinem Ergaunern von ALG II wahrscheinlich selbst gefällt und durch solche Positionierung wie der Ihren noch konditioniert wird.
Der hat sein Schmarotzertum nämlich schon zum Sport erhoben.
T.
Hallo? Hier geht es doch um Ganoven ganz anderen Kalibers, nicht um ein paar dreiste Personen. Was hängen Sie sich nur an diese eine Person auf, das verstehe ich nicht. Geht es ihrem Ego somit besser, oder was?
Wo liegt eigentlich Ihr Problem?
Nur zu, schmeißen wir uns doch Hals über Kopf auf den Kleinfisch und lassen den großen munter weiter Schwimmen. Nur glauben Sie, das uns mit dieser Verfahrensweise wirklich geholfen ist, geschweige denn der Putzfrau oder der Krankenpflegerin?
Und entscheidenn Sie sich endlich mal, Mensch oder Schmarotzer?
@schneeleo: ich habe die Sendung eben auch gesehen- na und? Willst du jetzt einen Assi als Beweis anführen, dass Hunderttausende völlig zu recht ALG2 bekommen und auch gar nicht mehr brauchen?
Stephan;
Dieser Typ ist kein Assi, sondern einigermaßen kultiviert, ziemlich clever und weiß sich somit perfekt durchzumogeln. Natürlich auch etwas durchgeknallt, gehe mal auf Wikipedia und lass Dir seine APPD erklären, da kriegst Du die volle Packung!
Ich kann/will nicht behaupten daß Hunderttausende zu Unrecht ALG II beziehen, sondern daß die Zahl der Trittbettfahrer, d.h. erwerbsfähige aber nicht aktiv suchende Arbeitslose in Hartz IV, einigermaßen hoch ist (Dunkelziffer 15 Prozent). Hier sollten bei Verweigerung konsequent Leistungen gestrichen werden.
Nicht zu verschweigen die von Oswald Metzger angesprochenen Fälle, wo Kinder als erste in der Familie aufstehen und leider jegliches Gefühl für Erwerbstätigkeit verlorengegangen ist.
"Nicht zu verschweigen die von Oswald Metzger angesprochenen Fälle, wo Kinder als erste in der Familie aufstehen und leider jegliches Gefühl für Erwerbstätigkeit verlorengegangen ist."
Um diesee Probleme zu Lösen bedarf es weit aus mehr.
Als erstes sollte man den unkontrollierten Alkoholkonsum radikal einschränken, die Zigarettenindustrie auflösen, Volksverblödungsfernsehen abschaffen, unterlassene wirkliche Hilfeleistung für Hilfebedürftige in der Gesellschaft mit Bußgelder sanktionieren statt sie mit einem Minimum an Geld abzuspeisen und abzustellen. Erstmal die Arbeitswilligen wieder in Arbeit bekommen, statt sie in ihren Sozialwohnungen dahin vegetieren zu lassen usw. pp.
Kapiert ihr das nicht, das Motto "Arbeit macht frei" funzt nur noch in euren Köpfen und hängt nur noch über den Toren gewisser Lager; es ist richtig, daß stigmatisierte Hartz IV Empfänger in die Offensive gehen und nicht MEA CULPA rufen, sondern trotz Armut ein selbstbewußtes und selbstbestimmtes Leben führen, und diese Qualität kann ihnen niemand nehmen!!!!!!!! Diese persönliche Stärke begreift eh keiner, der nur sein eigenes Fortkommen als Messlatte ansieht.
mfg aus dem Berliner Underground
Also da muss ja auch mal was schreiben^^ werde demnächst 16 und fange bald eine Ausbildung zum Bankkaufmann an und da hab ich mich natürlich schon mit solchen Themen auseinandergesetzt.
Ich sitzte auch in einem (virtuellen) Bundestag und wir Disskutierten darüber ob man Hartz 4 kürzen sollte. Kürzen? man muss doch das ganze System ändern. ich gebe zu das viele meiner Vorschläg unter den Begriff "unethisch" fallen, aber wie kann man es zu lassen oder verhindern das Menschen in Afrika mehr Kinder zeugen als sie ernähren können nur damit sie ihre Form der Altersversicherung haben?
Ich denke dass das System nicht funktionieren kann wenn man mit Arbeit (z.B. nach Hauptschulabschluss) gerade eben Hartz 4 erhält. Da kann man sich doch gleich hinsetzten und nichts tun, würden viele sagen denn das Moralische/Soziale denken , machen wir uns hier nichts vor, ist doch bei einem großen Teil der Bevölkerung im Keller. Mit absteigender Tendenz, wie ich denke, schaue man sich nur Das Fernsehen an was der Jugend heute wichtig ist Talkshows, Horrorfilme oder auch MTV/VIVA neue sendung eine Bisexuelle sucht Partner ?!?! Bitte wie soll das weiter gehen. Ich will mich nicht irgentwie hervorheben aber wenn die Jugend sich etwas mehr hineinhänge würde ich noch eine Zukunft sehen aber so? Die Jugend interresiert sich zum großen teil nur für sich selbst und vergisst andere. Wenn ich heute einer Dame mit wagen bei Aldi die tür aufhalte schaut sie mich ungläubig an und bedankt sich, ich findeso etwas selbst verständlich!
Man sollte wirklich die Mittel derArbeitsunwilligen kürzen, aber jene welche keine Arbeit kriegen weil sie z.B. zu alt sind oder eine Behinerung haben sollten natürlich vom Staat gestütz werden und auch von der Gesellschaft, es gibt doch wie der Artikel zeigt viele möglichkeiten mit wenig Geld durchzukommen, die (bin mir beim Namen nich sicher) Brockenhäuser? der heilsarmee für wirklcih sehr günstige Kleidung, essen muss doch auch nicht teuer sein und muss man wirklich diesen Plasma fernseher haben? für Unterhaltung würde wenn ich alleine leben würde (nicht wie jetzt zu haus) würde ich kein Rechner haben mitgliedschaft in der Bibliothek für 10€ im Jahr würden mir an Unterhaltung für mich alleine vollkommenreichen da gibts doch alles, man kann ins I-Net natürlich Bücher/Hörbücher etc. und gab es bei Hartz 4 nicht auch zuschüsse für Möbel oder so? Also ich denke es ist möglich mit hartz 4 gut zu leben aber es sollte nicht möglich sein auf Kosten der Allgemeinheit aus Faulheit zu leben.
Meine Meinung (würd noch mehr schreiben muss aber jetzt los )
MFG Cirion
P.S. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Lieber Felix, also was Du so schreibt ist m.M.n nicht unethisch und auch NICHT unästhetisch. Was Du beschreibst ist die Realität und die kann ich eben so gut wie Du und andere nachvollziehen.
Man sollte die Mittel der Arbeitsunwilligen nicht kürzen. Warum? Schauen wir uns doch mal an, wie die Lage gestrickt ist.
Hast Du keine Arbeit, hast Du kein Geld, und hast Du kein Geld, bist Du nichts. So in etwa sind viele Hartz 4 Empfänger eingestellt, ob arbeitswillig oder nicht, spielt keine Rolle. Und das zurecht, denn Sie geben nur das wieder was die Gesellschaft an den Tag legt.
Jemand ohne Geld will natürlich auch trotzdem ein Stück vom Kuchen abhaben, das ist auch sein gutes Recht. Kürzen wir doch einfach die Mittel??? Was glaubt ihr eigentlich wie Kriminalität entsteht?
Du sagts es doch selbst, felix. Das die Jugendlichen sich immer weniger um die Welt kümmern oder sich kaum engagieren.
Wenn sie keine Lust haben Arbeiten zu gehen, soll man Sie dann auf der Straße stellen? Wenn es soweit gekommen ist und das ist es bereits seit langem, steckt irgendwo ein Fehler.
Mit Kürzungen und voreiligen Vorurteilungen würde ich doch etwas umsichter sein. Es gibt auch Mütter und Väter die keine lust haben arbeiten zu gehen. Sollen ihre Kinder etwa deswegen darunter leiden und soll man sie deswegen zusammen mit den Eltern auf die Straße setzen?
Schon mal überlegt was ein Heimplatz kostet und bringt im Vergleich zum Elternhaus in dem Hartz 4 die Überlebendbasis darstellt?
Da lassen sich noch unzählige Faktoren vortragen, weshalb eine Kürzung zu keinem positiven Resultat führen.
Ran an die Reichen und last die Armen in Ruhe, das ist was ich fordere. Dann gibt es auch weniger Arme, weniger Kriminalität, weniger Ausgaben Kriminalität zu bekämpfen usw. pp.
Man nehme einen Arbeitsplatz.
Man nehme einen Hartz IV-Empfänger.
Dieser Hartz IV-Empfänger hat aber überhaupt keinen Bock auf o.g. Job.
Und dann?
Der Job wird mit einem anderen Hartz IV-Empfänger besetzt. Der Job ist vergeben, ein ALGII Empfänger weniger. Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen fehlenden Stellen und Hartz IV-Empfängern verändert sich nicht! Es gibt jetzt nur 2 Personen, die das bekommen, was sie sich wünschen. Der eine den Job und damit mehr Kaufkraft (ist noch nicht einmal garantiert, aber lassen wir das mal so stehen), der andere die erstrebte Freizeit und damit einhergehend das vom Grundgesetz garantierte Existenzminimum.
Was der von den Menschmaschinen hier beneidete sog. "Schmarotzer" dann mit seiner Freizeit anfängt ist doch seine Sache! Welch eine haarsträubende Bösartigkeit zu fordern die Bezüge von arbeitsunwilligen Mitbürgern zu streichen. Unwertes Leben, weil es, das arbeitsfaule Subjekt, nicht für schlechte Bezahlung malochen will! Menschenverachtender gehts doch kaum. Wie sollen diese Menschen Eurer Meinung nach denn dann an Miete und Nahrung gelangen? Gar nicht! So seht ihr Automaten das! Dass diese Leute aber durch ihre Teilnahme am Konsum die Wirtschaft genauso rund laufen lassen, wie alle anderen Bürger, weil schöner bei ALDI die Kasse nie klingelt, seht ihr Wohlstandsaffen und Gierlappen doch gar nicht. Aber es als gerecht anzusehen, dass diese Menschen dann unter der Brücke leben und betteln gehn müssen, dummes Deutschland, nichts gelernt und alles vergessen. Herrin lass Hirn vom Himmel regnen, uns regiert die Eselsgrütze.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde nicht nur zu mehr sozialem Frieden führen, sondern es würde auch die Qualität der noch verbliebenen Arbeitsplätze immens verbessern, weil Freizeit und damit soziale Kontakte, Zeit für die Familie und andere Bewusstseinserweiterungen an die Stelle ausbeuterischer, entmenschlichter Lebensrealitäten treten würde.
Als Student und intelligenter Mensch habe ich viele unmenschliche Arbeitsbedingungen kennengelernt und kann nur sagen, wer Arbeit hat ist erstens kein besserer Mensch und zweitens kein glücklicherer!
Und wonach sollten wir in unserer mickrigen Existenz denn mehr streben, als nach Glück?
Nun, wers nicht braucht!
Ist ja Euer Bier, aber lasst die Sucher bitteschön in Ruhe, denn es sind die, die der Zukunft der Menschheit die wenigen Notausgänge freihalten, die unsere Sklavenhalter gerne schon längst vernagelt hätten. Die Barbarei so mancher Beschäftigungsverhältnisse in unserer ach so freiheitlichen, demokratischen Grundordnung und die Nutzlosigkeit/Schädlichkeit so mancher unmenschlich hergestellter Produkte sollte Euch Saubermänner und Frauen mal von Eurem hohen Ross steigen lassen und vor allen Dingen spart Euch dieses verlogene "ich bezahl Euer Hartz IV mit meinen Steuern" Geschwafel. Mit Euren Steuern könnt ihr Euch ausuchen, was ihr finanziert:
Finanzierung von Tod und Krankheit (Waffenhandel, Atomenergie, Genforschung),
subventionierter Ausbau von Korruption und Steuerflucht,
monetäre Betonierung von schwindendem Bürgerrecht, ...
...die Liste ist lang und ihr findet schon etwas, dass Euch gefällt. Aber lasst die wenigen Menschen in Ruhe, die noch etwas Würde behalten haben und die, solange es noch geht, nicht bei diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitmachen wollen.
Maschinenmenschen, fuck off!
Automaten sollen arbeiten, Menschen sollen leben.
Utopie:
Sollten eines Tages folgende Wertpapiere an der Börse gehandelt werden:
"[...] Ich will den Kapitalismus lieben,
aber ich schaffe es einfach nicht [...]"
Funny van Dannen
Ich bin bestimmt kein grosser Anhänger von Ethik und Moral,
wenn ein Politiker mich belügt find ich das eigentlich normal.
Mehr erwart ich nicht von ihm und solang er's nicht übertreibt,
ist mir schon klar, dass ihm im Grund auch gar nichts andres übrigbleibt.
Mein Glauben an die Demokratie kann das nicht ernsthaft störn,
aber eines mag ich echt bei aller Liebe nicht mehr hörn:
Dieses Geschwätz die ganze Zeit, egal welche Gelegenheit,
unser dringenstes Problem, das wär die Arbeitslosigkeit!
Ich find das eine oberflächliche Betrachtungsweise,
der Mensch, der ist der Mensch und nicht die rote Waldameise,
die Welt ist nicht mehr so, wie sie bei Adenauer war,
mal gründlicher betrachtet ist das alle nur BlaBla.
Der Mensch ist nicht allein zum Funktionieren auf der Welt,
der Mensch braucht nicht die Arbeit, der Mensch, er braucht nur Geld.
Es geht ihm nicht ums Stechuhr stechen, sondern nur ums Miete blechen.
Wenn man mir ein Recht gibt ohne Arbeit gut zu leben,
würde ich ein Recht auf Arbeit gar nicht mehr erstreben.
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Die Sklavenhalterei, die Folter, die Inquisition,
die Pest, die Guillotine, das Scheibentelefon,
die Postkutsche, das Bleibenzin, das Wasserholengehn,
das Reich, die DDR und das Schwarz-Weiß Fernsehn,
all das ham wir überwunden,
nur gegen das malochen hat noch keiner was erfunden.
Es mag noch tausend Jahre dauern, aber eins steht heut schon fest,
dass sich Arbeit eines Tages kollektiv vermeiden läßt.
Wenn wir uns ein kleines bisschen Mühe damit geben,
können wir ein Dasein ohne Arbeit noch erleben.
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Ach was wären das für wunder-, wunderschöne Zeiten, man spricht nicht mehr von Arbeitslosen, man spricht von Befreiten!
Die meisten kommen ihr ganzes Leben ohne Leistung klar,
manche nehmen sich nur so ab und zu ein freies Jahr,
manche würden ihre Arbeit am liebsten auch noch rauchen,
denen gönn ich ihren Sonntag aufm Golfplatz, wenn sie's brauchen.
Es wird sovieles kommen, wovon wir heute noch nichts ahnen,
ich will hier kein Jahrtausend schon im vornherein verplanen.
Aber im Jahr Dreitausend, was für Netze wir auch weben,
Arbeit wird es dann hoffentlich nur noch ausnahmsweise geben!
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Ich schlage deshalb vor das man nen Sonderfonds einrichtet,
für den Teil des Volks der freiwillig aufs Arbeiten verzichtet!
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Joint Venture
In der Tat, nicht nur, dass uns Maschienen ungemein entlasten. Früher war ich immer recht Zweifelhaft gegenüber Techologie. Heute sehe ich dem positiv entgegen. Ja, Maschinen sorgen dafür das Menschen arbeitslos werden, als Gegenüberstellung kann man jedoch nennen, das jene Menschen garnicht mehr arbeiten bräuchten, die durch Maschinen ersetzt wurden. Diese könnten sich eigentlich nun einen Larry machen, denn das was Sie zum Leben brauchen erwirtschaftet ja nun die Maschine. Besser gesagt, die Einnahmen, die eine Firma macht, mit Hilfe der Maschinen, davon fließt ein Teil wieder zurück in die Gesellschaft und zwar zunächst mal an den der Arbeitslos geworden ist in Form von Hartz 4.
Wenn er weiter arbeiten möchte, müsste er sich wohl umschulen lassen oder gucken ob er noch einen Platz in seinen alten Beruf bekommt, letzteres dürfte höchst unwahrscheinlich sein. Und somit ist er zwangsweise Arbeitslos. Soll er das nun als Erleichterung aufnehemen was die Maschine ihn angetahn hat oder nicht? Nun ja, wenn man bedenkt was er wohl vorher verdient hat und was er jetzt durch Hartz 4 bekommt, dann wird er sich sicherlich ärgern.
Aber warum konnte er vorher gut verdienen aber bekommt jetzt weniger, obwohl die Maschine ja viel schneller arbeitet und viel mehr erwirtschaftet? Klingelt's auch bei Euch?
Verzeihung, Sie Schlaraffe, aber selten solch einen Blödsinn gehört.
Wer soll denn die Maschinen schaffen, die produzieren? Und wenn Maschinen produzierende Maschinen produzieren, wer soll denn die Maschinen produzieren, welche produzierende Maschinen produzieren usw.?
Wenn Sie dem arbeitsunwilligen Geld geben wollen, weil sowieso nicht für alle Arbeit da ist, wäre es logisch, jedem Verdienenden eine oder meinetwegen 5 Gehaltsgruppen höher einzustufen, weil er ja nichts dafür kann, dass hochbezahlte Arbeitsplätze nicht in der gewünschten Zahl vorhanden sind (Ich hoffe, Sie können mir folgen).
Und die von Ihnen beschworenen lebenswerten Innenstädte werden bestimmt nicht von dem besagten Schmarotzer geschaffen; sie würden auch eine Utopie bleiben, wenn wir Faulenzertum belohnen und Fleiß in dem Maße bestrafen, wie wir Faulenzertum belohnen. Für das, was der Faulenzer geschenkt bekommt, hat nämlich ein Fleißiger vorher einen adäquaten Wert geschaffen. Wäre es nicht so und würden sie trotzdem als Wohltäter Geld verteilen, führte es zu einer Geldentwertung, d. h. die Preise steigen bzw. für eine Geldeinheit erhalten Sie weniger Waren. Mit der galoppierenden Inflation ist Armut verbunden.
T.
"Mit der galoppierenden Inflation ist Armut verbunden."
Und mit Armut Kriminalität und somit Ausgaben die weit höher liegen als Hartz 4. Derart hausgemachte Zustände führen zur Entwertung getätigter Leistungen der jenigen die Sicherheit gewohnt sind.
Immer dann wenn es zu kriminellen Delikten kommt, wobei Armut und die daraus resultierende Bereicherung/Gier als Motiv steht, lässt es innerhalb der Gesellschaft spühren das Sicherheit von Armut abhängt.
In Virteln wo sich gewisse reiche Leute angesiedelt haben, gibt es ganz gewiss weniger Kriminalität als in sozialen Brennpunkten, und wenn doch, dann steckt als Motiv Neid oder Hass dahinter, erschaffen durch den Zustand Arm zu sein. Ein noch trefflicheres Motiv ist der gegenwärtige Zustand gegebener Ungenerechtigkeit, der ungerechten Verteilung des Kapitals, das erst zu all diesen Missständen führt, gegen die sich u.a. oben gezeigte Darsteller auf geübte und recht selbstbewusster Weise versuchen durchzusetzen. An Ihnen liegt es jedenfalls nicht das gegenwärtig der Zustand Ungerechtigkeit und die daraus resultierende Armut herrscht.
Wenn Sie dem arbeitsunwilligen Geld geben wollen, weil sowieso nicht für alle Arbeit da ist, ...
Bis dahin ja von Einsicht nur so stotzend...
wäre es logisch, jedem Verdienenden eine oder meinetwegen 5 Gehaltsgruppen höher einzustufen [...]
... aber dann kommt nur noch Murks. Fett, saturiert und ohne jegliche Demut! Das ist alles nur noch ekelhaft.
wenn wir Faulenzertum belohnen und Fleiß in dem Maße bestrafen, wie wir Faulenzertum belohnen. Für das, was der Faulenzer geschenkt bekommt, hat nämlich ein Fleißiger vorher einen adäquaten Wert geschaffen.
Traurig, aber leider reagieren immer noch die meisten in diesen dumpfen Kategorien.
Als wäre jemals das Faulenzertum Ursprung der Barbarei gewesen. Fleiß und Leistung sind nur die umgangssprachliche Beschreibung von Beschränktheit und Sklaverei. Da geifern die Vollgefressenen nach allen Seiten, raff raff. Aber wieviele Vollgefressene habe ich schon gesehen, die, sind sie erst mal in sicherer Position etabliert, sitzen nur noch das 14. Monatsgehalt ab und pfurzen in die Sessel. Hunderttaussende davon! Und dann die, die sich jahrelang den Buckel krumm malocht haben, für die Milliardengewinne der Eliten, die werden beschimpft, wenn sie dann mal keinen Bock mehr haben sich ausbluten zu lassen.
Das ist so, wie diese Herrenmenschen, die Kolonialherren, die damals von den faulen Kaffern und den Untermenschen referierten. Erst den anderen die Grundlagen zu selbstbestimmtem Leben rauben und dann noch auf sie spucken! Wer in diesem Land einen überbezahlten Job hat und von denen habe ich ein Heer kennengelernt wird den Teufel tun seinen Job zu sharen, nein, er wird mit Klauen und Geifer alle verbeißen, die seinem übervollen Futtertrog zu nahe kommen.
Faulenzer, ich sag Dir mal was über die.
Forschungsprojekte, deren Gewinne von ein paar C4-Professoren abgegriffen werden, nachdem sich ein Heer von studentischen Hilfskräften, Assistenten, Doktoranden über Jahre die Hornhaut abgelöst haben. Überall verfettete Eliten und ein Heer von Zuarbeitern, denen es bald so geht, wie zu Zeiten der Inquisition. "Wenn Du Dich nicht einschränkst kannst Du Dich auch gerne zum Heer der Asozialen begeben!" Wer sagt, dass die Menschen, die Jobs ablehnen nicht wertvoll für die Gesellschaft sind. Wer hat denn bewiesen, das die nicht für autofreie Innenstädte kämpfen können? Der Industrieclub? Der Arbeitgeberpräsident?
Na, dann glaub mal schön deren Lügen. Leistungsträger, welche Farce, welche Leistungen erbringen denn die Fleißigen heute noch? Sie betonieren mit ihrer Selbstherrrlichkeit den Unfrieden in der Gesellschaft, weil sie nicht solidarisch leben wollen. Referenten der Gewalt und des Hasses nenne ich Euch. Referenten der Lügen. Selbstschutzbunker!
Aber wir brauchen ja den ganzen Müll, der uns eigentlich nur von uns selbst entfremdet und ein paar wenigen ein Leben in Dekadenz und Überfluss ermöglicht. Plastikscheiße, Gummikotze oder umgekehrt. Vergiftete Flüsse und Seen, verpestete Luft und ausgestorbene Flora und Fauna. Tolle Leistung, könnt Ihr Euch einen drauf schrubbeln, ich finde es nur peinlich so etwas als Leistung zu verkaufen. Leistungsträger sind für mich diejenigen, die eine Umkehr zu Demut, Gerechtigkeit und Menschlichkeit einfordern. Die, die nur stumpf unreflektierte "Leistung" bringen sind für mich die Helfer des Untergangs! So einfach ist das!
Aber hinterher ist die denkende Kreatur immer schlauer. Und hat wiedermal von nix gewusst!!!
Unwissen schützt vor Strafe nicht, oder wie es für uns anderen so schön heißt, mitgef/gangen, mitgehangen!
nach diesem Thread bin ich nun endgültig der Meinung das Wahlrecht auf Bundesebene nur jenen Mitbürgern zu gewähren, die 1. volljährig und zurechnungsfähig sind, 2. die deutsche Staatsbürgerschaft und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, 3. nicht ausschliesslich von staatlichen Transferleistungen leben, solange sie grundsätzlich arbeitsfähig sind!
Ich bin eher der Auffassung das genau dieser von Ihnen, rufux, genannte Personenkreis ohnehin sich nur bedingt an Wahlen beteidigt. Das hat wohl gute Gründe, bei der Auswahl an Parteien fällt die Wahl ja auch nicht jedem leicht.
Verlagern Sie die politischen (Fehl)Entscheidungen, Gier und Machtbesessenheit, doch nicht auf diejeniegen die damit überhaupt nichts am Hut haben und die auch nur am wenigsten dafür können, das dieses Land immer weiter zerbröckelt.
Meinen Sie nicht das dies ein globales Problem ist und es nicht an einer Minderheit im jeweiligen Staat liegt?
Ergänzung:
"...solange sie grundsätzlich arbeitsfähig sind!"
Arbeitsfähigkeit und Willigkeit ist noch lange keine Garantie für einen Arbeitsplatz. Da haben Sie sich wohl versprochen und ein paar Details ausser acht gelassen.
das mag wohl so sein, dass die meisten chronischen HartzIV Grundsicherungsempfänger sowieso nicht (mehr) zur Wahl gehen, aber wenn dann werden die wohl überproportional extreme Parteien wählen und damit das Gemeinwohl doppelt gefährden und möglicherweise wäre das für den einen oder anderen noch nicht ganz Abgestürzten auch eine zusätzliche Motivation (wieder) für sich selbst zu sorgen, übrigens eine Selbstverständlichkeit in den meisten und auch in den demokratischen Ländern dieser Welt!
die Idee dabei ist, es hat natürlich jeder ein Wahlrecht der Punkt 1. und 2. erfüllt, so wie bisher schon und das auch wenn er nicht arbeitet, allerdings eben nur, wenn er dem Staat nicht auf der Tasche liegt und ihn vielleicht sogar noch zu bekämpfen versucht, sich aber geradezu schizophren und wie selbstverständlich von ihm allimentieren lässt.
das sollte natürlich nicht für Arbeitslose in Ausbildung oder in Umschulungs- bzw. Weiterbildungsmassnahmen gelten, es geht vielmehr darum solche Sozialschmarotzer wie diesen APPD Häuptling oder auch den ein oder anderen Kandidaten hier im Blog mehr in die Pflicht zu nehmen, andernfalls können die meinetwegen den ganzen Tag in befreiten Bewusstseinssphären schweben und von Luft und Liebe leben oder wenigstens versuchen Kunst zu machen oder aber einfach ihre Koffer packen, was viele leistungsbereite und teuer ausgebildete Landsleute (leider) bereits zu hundertausenden tun, allerdings dann aus einer ganz anderen Motivation und die verlieren dadurch auch ihr Wahlrecht in der alten Heimat.
im Gegenzug wäre ich dann gerne bereit Punkt 2. nicht mehr von der Staatsbürgerschafft abhängig zu machen, denn solange ein ausländischer Mitbürger hier legal lebt, Steuern bezahlt und die Sozialkassen füllt, soll er natürlich auch nahezu die gleichen demokratischen Rechte haben dürfen, die er jetzt (wenn überhaupt) nur auf kommunaler Ebene hat und das wäre auch ein Beitrag zur Integration von gut qualifizierten alten und mittelfristig dringend benötigten neuen Einwanderern, denn wir haben vielmehr jetzt schon über eine Millionen Stellen, die nicht qualifiziert besetzt werden können!
für das sogenannte Prekariat wird der Gegenwind jedenfalls so oder so noch spürbar zunehmen (müssen), wenn Deutschland wieder dort hin will, wo es international mal war und die deutlich verbesserten wirtschaftlichen Eckdaten seit Agenda 2010 rechtfertigen auch genau diesen Kurs!
Pedanterie ist auch nicht meine Sache, aber wenn es um die Verteilung von Geld, hier wohl insbesondere die Grundsicherung ALG II, geht, muss alles natürlich sehr exakt und juristisch ausgegoren sein.
Wir streichen also den Punkt 3, den du nach deiner oben stehenden Erklärung mit "und nicht arbeitsunwillig sind" ergänzen könntest, wobei die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit auch für dieses ergänzte Kriterium bestehen bleibt.
Das Pendant beschreibt nun logischerweise diejenigen, welche kein Wahlrecht haben sollen, also jene Empfänger von Transferleistungen, welche bei grundsätzlicher Arbeitsfähigkeit arbeitsunwillig sind. Diesen Personenkreis kann man nun aber nicht in einem Wahlgesetz, welches die Wahlberechtigten beschreibt, indirekt ausnehmen, weil es ihn sehr wohl gibt aber nicht geben darf; er ist nur ein Konstrukt aus Schmarotzertum mit betrügerischer Energie auf der einen und staatlicher Ohnmacht, Durchsetzungsschwäche und Schlendrian auf der anderen Seite.
Ein bekennend Arbeitsunwilliger bzw. ein sich aufgrund seines Verhaltens als solcher outender darf kein (z.. B.) ALG II bekommen, weil ALG II die Grundsicherung für Arbeitssuchende ist, also die grundsätzliche Bereitschaft und das Bemühen um Arbeitsfindung sowie die Annahme der von der Arbeitsagentur angebotenen Fördermaßnahmen mit dem Ziel einer Arbeitsfindung verlangt. Nach einem Jahr der Verweigerung greift die Sanktionsstufe 3 mit Streichung aller Leistungen einschließlich Wohngeld. Es steht also alles schön auf dem Papier, aber Schmarotzertum und Verwaltungsinsuffizienz sind eine unsägliche Kombination zum Schaden aller, auch aller arbeitssuchenden Arbeitslosen.
T.
So einen Menschen unwürdigen Misst kann man augenscheinlich tatsächlich nur von sich geben wenn man noch nie arbeitslos und auch noch nie von staatlichen TransFAIRleistungen abhängig war. Obwohl, ehemalige Raucher die plötzlich zum Nichtraucher geworden sind, sollen ja noch schlimmer sein als Nichtraucher, die nie geraucht haben. Mann kann also nie wissen.
Denn noch halte ich diese Art der Auseinandersetzung für zu unumsichtig und ganz klar auch für zu uneinsichtig.
Wie oft sollen wir es denn noch klar stellen bis auch die letzten hier endlich kapieren das die Jagt auf arbeitsunwillige die Probleme nicht löst, sondern nur verlagert?
Ach übrigens "... betrügerischer Energie und staatlicher Ohnmacht... gibt es in den oberen Schichten genauso gut wie inden unteren, nur leider haben die da oben aus bestimmten Gründen nur mehr Möglichkeiten sich den Strafen zu entziehen, indem sie sich gute Anwälte leisten und sich somit frei kaufen können. Hinzu kommt, die betrügerischen Absichten sind nach oben weit aus fataler, da es dort um ganz andere Beträge/Summen geht.
Betrügerische Absichten, und seien sie noch so klein, sind natürlich immer zur Verantwortung heran zu ziehen und entsprechend dagegen vorzugehen. Die Motive der s.g. Kleinkriminellen, und dazu gehören auch diejenigen, die schwarz Arbeiten, damit Geld verdienen und trotzdem staatliche Transferleistungen erhlaten, kann ich in den meisten Fällen besser nachvollziehen als die Motivation der Schwerkriminellen. Solchen Leuten sollte man auf jeden Fall das Handwerk legen, genauso wie Schwerverbrecher, die mit gepumpten Milliarden Gelder herum spekullieren.
Nur weil aber jemand nicht arbeiten möchte und auch nicht schwarz arbeitet, somit nicht doppelt kassiert, ist er noch lange kein Betrüger und es besteht auch kein Grund ihn strafrechtlich zu verfolgen, geschweige denn das Wahlrecht zu entziehen!
Die scharfen Sanktionen sind eine Schande füpr das Sozialsystem. Erst gestern habe ich in unserer örtlichen Zeitung wieder einen Bericht gelesen. Da ging es um einen 19 jährigen, dem ALG2 komplett gekürzt wurde, weil er nicht an einer ihm auferlegten Wiedereingliederungsmaßnahme auf den 1. Arbeitsmarkt teilnehmen wollte. Der hat darauf hin einen Juwelier überfallen und sitzt nun in der JVA. Gerade mal 19 und das Leben ist schon zerstört, der hatte körperlich anscheinend auch was auf den Kasten, nur bei der Maßnahme war er körperlich total unterfordert. Hätte die Stadt ihm eine Stelle vermittelt, bei der er sich hätte körperlich betätigen können, wäre wohl alles anders gelaufen.
Nun darf der Steuerzahler den JVA-Platz finanzieren und anschließend mehrere Jahre ALG2. Sollte dem 19. jährigen das Gefängniss nicht zu sehr zusetzen, besteht noch Hoffnung. In den meisten Fällen sehen sich Gefangener und Wärter aber nach der Entlassung wieder, nämlich in der selben JVA.
Wirklich toll, was die so treiben, die ja eigentlich für das Wohl der Menschen angestellt sind und nicht um sie ins Gefängniss zu bringen.
Ich denke ich wurde falsch verstanden, mit Arbeitsunwillig meine ich nicht man geht nicht arbeiten weil man Kinder zu Hause hat auf dei man aufpassen muss sonder (es ist sicher nur ein winziger Bruchteil der Hartz4 Empfänger) ich denke an solche Personen die es sich in ner kleinen Wohnung gemütlich machen und nichts tun als Fernsehen und PC spielen. Solche Leute nutzen das System doch nur aus oder sehe ich das falsch? Ich will keiner Mutter mit 4 Kindern zu hause die nich Arbeiten kann weil sie sich um diese Kümmern muss die Mittel kürzen.
zu Rufux ich denke das ich deine ersten Punkte zu den Vorraussetzungen zur Wahl nur zustimmen kann. ABER der dritte punkt müsste damit ich ihn akzeptiern kann ausführlicher gefasst sein. Was ist den mit einem 55 Jährigen der zwar Arbeiten will abert keine Möglichkeit dazu findet weil man ihn auf Grund seines Alters nicht einstellt? Diesem Mann mit viel Lebenserfahrung willst du das Recht zu wählen wegnehmen, welches doch so extenziell wichtig und Grundlage unserer Demokratie ist?
Des weiteren sollte man ihnen nicht das Recht zur Wahl entziehen weil sie extreme Parteien wählen!! Jeder ist frei zu wählen wen er will! Ihr wollt den jenigen welche eine AUS EURER SICHT dem Gemeinwohl schadenden Partei wählen, die möglickeit verwehren dies zu tun? Wollt ihr das nur noch SPD CDU und GRÜNE gewählt werden dürfen? dann habt ihr wohl das system der Demokratie nicht verstanden. ich gebe zu das in kleinen Mikrokosmen wie z.B. meine Schule Demokratie nicht funktioniert, auf Grund der Unwissenheit bzw. Kurzsichtigkeit der Wähler. Aber wenn man einem ganzen Land nicht zu trauen kann sich richtig zu entscheiden, wem dann? Genau ne Weltregierung oder ne Diktatur? Aber das ist nicht das Thema, die Frage ist doch wer hat Recht zu wählen? meiner Meinung jeder der in dem Land in dem er wohnt einen festen Wohnsitz und die jewalige Staatsbürgerschaft besitzt und nicht stark geistlich behindert ist. Wenn man in einer Demokratie lebt und will dass das Volk entscheided (was es ja sowieso nur indirekt tut) dann kann man doch keine Minderheiten vollständig unterdrücken! Jeder sollte sein Wahlrecht und das Recht zur Meinungsäußerung etc. so nutzen wie er es für richtig hält!!
MFG Felix
EDIT: Ich denken wenn jeder wirklich Jeder für eine Gemeinschaft arbeiten würde und nicht nur für mich selbst, wenn die ganze Welt eine soziale Gemeinschaft bilden würde, dann würde Armut, damit Kriminalität und unendlich viel Unrecht auf dieser Welt wegfallen, da aber scheinbar so viele in ihrem eigenen Mikrokosmos leben und nicht über den eigenen Tellerrand hinausschauen, wird es nicht soweit kommen, nicht einemal ein gewalt freies Deutschland scheint mir realistisch. vielleicht sehe ich das alles etwas pessimistisch aber ich habe nicht viel hoffnung für die Zukunft der Gesamten Menschheit.
Schön, dass Du noch etwas ausführlicher geworden bist, felix. So ist es doch etwas verständlicher.
Ich stimme dem zu: "es ist sicher nur ein winziger Bruchteil der Hartz4 Empfänger" die nicht arbeiten wollen.
Nur mit der Kürzung und anderen unklaren Detals habe ich so meine Probleme um dem Zuzustimmen. Die Gründe dafür habe ich ja bereits des öfteren genannt. Armut und Kriminalität sind eng miteinander verflochten. Daraus resultierend würde ich schließen keine Kürzungen als Sanktionen vorzunehmen. Aber nicht nur alleine wegen der Gefahr Kriminalität zu fördern, denn auch menschlich gesehen wäre ist es aus meiner Sicht der falsche Schritt Menschen mit Drohungen in die Arbeit zu treiben. Wer nicht arbeiten will und dem dadurch das Geld gekürzt wird, wird entweder auf der Straße Leben oder sich mit kriminellen MAchenschaften über Wasser halten.
Hartz 4 sorgt so schon genug für Kriminalität, da die Sätze einfach zu niedrig sind um sich am Kuchen vom Wohlstand beteidigen zu können. So kommt es zwangsweise zu schlechter Stimmung und Kriminalität.
Einen kleinen Teil Menschen mag es geben, der nicht arbeiten möchte und dies auch nicht tut, aus welchen Gründen auch immer. Wir können aber nicht von allen verlangen das Sie arbeiten gehen, nur weil wir es der überwiegenede Teil tut. Geklärt hatten wir bereits das dies auch garnicht möglich ist, da nicht für jeden Arbeitsfähigen die geeignete Arbeitsstelle zur Verfügung steht.
Ich will mir garnicht ausmalen was passieren würde, wenn man die Sätze beim Hartz 4 noch weiter nach unten drücken würde.
Die Kriminalität würde drastisch ansteigen!
Zu deinem "Edit" möchte ich sagen, ja, wohlmöglich. Viel wichtiger ist es jedoch das auch alle ausreichend zum Leben verdienen können. Voraussetzung ist erstmal ein gerechtes Gehalt zur geleisteten Arbeit zu schaffen. Dann wäre es um so vieles besser bestellt.
Arbeitslosigkeit gibt es nicht weil es Hartz 4 gibt, sondern weil die Gehälter in manchen Branchen schlicht weg übertrieben zu niedrig sind. Zwangsarbeit hilft uns da auch nicht raus und 1 Euro Jobs sind der Lohnkiller schlecht hin!
[...] "Personen die es sich in ner kleinen Wohnung gemütlich machen und nichts tun als Fernsehen und PC spielen. Solche Leute nutzen das System doch nur aus oder sehe ich das falsch?" [...]
Wenn Du mich fragst, ja!
Diese Leute essen auch, zahlen auch Miete, kaufen für ihr Existenzminimum Kippen, Alkohohl, Drogen oder was auch immer, etwas satirisch, ich hoffe das merkst Du, sie kaufen irgendwas, will ich damit sagen und fallen dem System ungleich geringer zur Last, als die Obdachlosen, die auch noch viel kränker werden durch das menschenunwürdige Leben auf der Strasse. Aber auch die Masse Mensch, die durch menschenunwürdige Beschäftigungsverhältnisse krank oder psychisch ruiniert wurde kostet den Staat viel mehr, als die paar von Euch "Schmarotzer" genannten, rufux würde auch noch "Zecken" hinzufügen, oder einfach die Unwilligen!
Es gibt doch eh nicht genug Arbeitsplätze, Mensch kapiert das doch endlich mal. Warum dann auf denen, die freiwillig für die Arbeitswütigen drauf verzichten rumhacken, ich kapier die Logik nicht.
Hauptsache der Wohlstandsaffe hat ein Feindbild unter sich, auf das er spucken kann.
Nach oben buckeln, nach unten treten!
Das ist feige und dumm. Denn der Feind des sozialen Friedens ist nicht der, der auf Arbeit verzichtet, da es überall "dankbare" Sklaven gibt, die mir echt nur leid tun, weil sie auf die meistens total unterbezahlten Jobs angewiesen sind, die erwähnten Familienväter und Mütter, es sind die Drecksäue, die mit süffisantem Grinsen Mindestlöhne ablehnen, weil sie ja die fettesten Bezüge haben und niemals existentielle Sorgen fürchten. Die Feinde des sozialen Friedens sind die Geldsäcke, die an weltweiter Sklaverei, an Ausbeutung und Naturzerstörung, an allem Unrecht noch fett verdienen.
Und das Unrecht schwappt so langsam in unser so warmes, so wolliges und wohliges Wohnzimmer Deutschland und die Biedermänner werden noch für das Mördersystem geifern, wenn schon die eigenen Kinder als Kanonenfutter an den Grenzen der Festung Europa verheizt wurden. Die blinde Wut der reaktionären Kräfte gegen die Forderung nach mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit ist eigentlich gar nicht mehr nachzuvollziehen. Das kann man nur mit der maßlosen Gier erklären, die diese Herrenmenschen nach Macht und Profit an die Stelle der Menschlichkeit gestellt haben.
wie ich schon sagte vieles würde nur funktionieren wenn man es min. länderübergreifen z.B. EU weit macht wie auch mit den Löhnen gibt es Probleme, wenn sie zu niedrig sind wollen einige nicht und es kommen arbeiter aus anderern Ländern aber darf man ihnen den das Recht auf Arbeit verwehren? Ich denke das ich zu voreilig mit der kürzung war aber es muss trotzdem etwas getan werden. was genau weiß ich auch nicht. Aus meiner Klasse also im virtuellen bundestag kam der vorschlag das arbeitsolsen geld so weit zu drücken das man nicht davon leben kann und auswandern muss aber das ist keine Lösung denn wir müssen doch auch über unsere Grenzenhinausschauen und so würden wir doch auch arbeitswillige verlieren. die Wurzel allen Übels die Überbevölkerung, trifft doch eigentlich auf Deutschland nicht zu und doch irgentwie, wir haben nicht genug Arbeit und andere Mittel um alle zu ernähren und trotzdem wird gesagt das wir zu wenig kinder kriegen, doch die Chinesische Lösung jeder nur 2 Kinder geht auch nicht , was rede ich da? mensch wir sind zu viele und trotzdem sollen wir kinder kriegen (weiß ich wiederhole mich) das geht doch nicht! es sollte ein Weltweites Gleichgewicht geschaffen werden zum Schutze aller doch dieses scheitert doch an der Uneinigkeit ich währe ja für eine Weltweite demokratische Regierung, klar sie hat viele (sehr viele) Nachteile ist jedoch meiner meinung nach besser als die jetzige Situation. Hat jemand von euch mal "eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach gelesen?
ist zwar nicht ganz Aktuelle liefert aber viele Denkansätze und mögliche Lösungsvorschläge.
Das Problem mit den Gehältern ist Schwerwiegend und Ursache für schlechte Stimmung, Armut, Kriminalität, einer Geiz ist Geil Mentalität ect. pp.
Nokia machte 7,2 Milliarden Reingewinne, aber verlagert seinen Produktionsstandort nach Rumänien. Soetwas sollte man verbieten!
7,2 Milliarden Reingewinn und sie wollen immer mehr, nur die Gehälter, die sollen noch weniger! Wegen solcher Ungerechtigkeiten krankt's!
Ich missachte derart Gier besessene, Menschen unwürdige Strategie!
Natürlich muss man so etwas verbieten aber wie?
Wenn überhaupt könnten wir Nokia beukottieren (ihr wisst was ich mein) oder können wir Nokia EU weit bestrafen o.Ä.?
Nein, jetzt leider nicht mehr.
Nur haben die ja Millionen Subventionen von uns bekommen, da hätte man rechtzeitig gleich mehr aushandeln müssen, dann hätte man das auch verhindern können.
Die da drüben freuen sich. Nokia wird aber noch mehr Gewinne machen. 7,2 Milliarden Kapital das irgendwo rum lungert und ganz bestimmt alleine das es auf einer oder mehrerer Banken liegt sich reproduziert.
Die Gemeinschaft könnte dieses Kapital sehr gut gebrauchen, wenn da nur nicht die Geiz ist Geil Mentalität in Finnland herrschen würde, könne man mit diesem Kapital sicher viel gutes anstellen, das der Menschheit zu gute kommt und nicht nur ein paar wenigen die dieses Kapital in einem Leben nie ausgeben werden können.
Und Nokia ist nur eines der Milliarden reichen Objekte von vielen, wo mit "Geiz ist Geil Mentalität" Geschäft betrieben wird.
In wie fern hat finnland damit zu tun?
Das mit den Subventionen wusste ich schon da hätte man wirklich was machen können. ich denke wirklich das man solche Taten von Großkonzernen mit wirklich großen Beukotten wenigstens etwas tun kann , wenn in ganz Deutschland keine Nokia handys mehr verkauft würden das wär doch schon mal etwas! Aber nein. wieder einemal wird zuerst auf den eigenen Gewinn geachtet gekauft wird das handy mit dem besten Preis auch wenn der Produzent grad ein paar tausen Arbeitslose mehr "produziert" hat.
Inwieweit Finnland etwas damit zu tun hat, lies mal hier: Klick mich
Zum Punkt Beukott, ein globaler könne die Geschäftsleitung tatsächlich nachdenklich stimmen, ich fürchte aber, das es sich genau so darstellt wie Du sagst. Die Vertreiber der Handys werden mehr auf Ihre Geschäftsinteressen bedacht sein, als sich um die Sorgen der Betroffenen in Bochum (oder anderswo) zu kümmern.
@Gedankengut
ist dir eigentlich der Unterschied zwischen Unternehmensgewinn und Steuereinnahmen eines Staates klar?
Nokia eröffnet und schliesst immer mal wieder irgendwelche Standorte, genauso wie das andere Konzerne auch tun und die Gewinne werden nach Abzug diverser Steuern reinvestiert und das was übrig bleibt dann an die Besitzer bzw. Aktionäre des Unternehmens ausgeschüttet, die davon nochmals Steuern an ihrem Wohnsitz zahlen und dienen insofern auch der Allgemeinheit.
im Falle von Nokia hat der deutsche Staat durch die Steuereinnahmen weit mehr verdient, als an Subventionen gezahlt wurden.
möglicherweise hätte man noch langfristigere Verträge aushandeln können und vor allem die Art und Weise der kurzfristigen Schliessung des
Werks in Bochum über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg ist absolut zu kritisieren, aber nicht die Tatsache an sich, allerdings haben auch alle Mitarbeiter, von denen noch dazu die meisten wenig qualifiziert waren mittlerweile ein neues Arbeitsverhältniss - so what?
Ohne diese Subventionen hätte Nokia doch nie derart hohe Gewinne gemacht. Verstehe daher deine Logic nicht. Worauf willst Du hinaus?
Und was die Arbeitsverhälnisse betrifft, die Angestellten in Bochum werden selbstverständlich nicht von heute auf morgen auf die Straße gestellt, das wäre doch fatal für das Image von Nokia.
Stattdessen gehen Sie in ein befristetes Beschäftigungsverhälnis über, aus dem Sie dann nach einem Jahr entlassen werden und sich beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden dürfen. Was Nokia sich auch gerne noch etwas kosten lässt (haben ja genug Gewinne geamacht, von daher kein schmerzlicher Verlust), zum Vorteil ihres Image, selbstverständlich. Soviel dann zum neuen Arbeitsverhälniss!
Der Beschäftigungsübernahme und der mitfinanzierung seitens Nokia gehen wohl bedachte Interessen voraus, einzig und allein dient diese Beschäftigungsübernahme dem Interesse Nokias und seinem Image, jedoch keinesfalls vorrangig denen der Angestellten. Die sind zwar heute nicht Arbeitslos, aber in naher zukunft, wenn Nokia nicht mehr im Fadenkreuz steht.
Die (Nokia) haben eben ein geschultes Gespür dafür, ihren Kopf geschickt aus der Schlinge zu ziehen.
Borderliner, ich kann dir in vielem nur zustimmen "Die Feinde des sozialen Friedens sind die Geldsäcke, die an weltweiter Sklaverei, an Ausbeutung und Naturzerstörung, an allem Unrecht noch fett verdienen." wirklich das denke ich auch aber anstatt zu sagen "Es gibt doch eh nicht genug Arbeitsplätze, Mensch kapiert das doch endlich mal. Warum dann auf denen, die freiwillig für die Arbeitswütigen drauf verzichten rumhacken" würd ich eher sagen "mist es gibt nicht genug Arbetsplätz was kann man da tun damit alle gerecht behandelt werden?"
Zu sagen das wir nur ein Feindbild suchen würd ich nicht sagen,
wir wollen nur Gleichgerechtigkeit.
"Freiheit!Gleichheit!Brüderlichkeit!"
(Französische Revolution oder?)
Das ist doch ein Motto.
Arbeitswütige, zu dem Ausdruck: Denkst du das alle die Arbeiten dazu wirklich Bock habe und nur Leben um zu Arbeiten?
Leben um zu arbeiten? NEIN
Arbeiten um zu leben!
Jeder sollte ein Recht auf Arbeit bekommen aber das ist wie du schon sagtest nicht möglich! Man muss das ändern und nicht auf der Situation sitzen bleiben.
Ein System ist nur solange es sich weiter entwickelt.
Sobald es aufhört sich zu verbessern hört es auf gut zu sein.
98 Kommentare
Xardas meinte am 07.03.2008 00:32
Anleitung zur Kriminalität!?
Ich möchte die Verfechter einer solchen Mentalität nur darauf hinweisen, dass sie Menschen bewußt dazu verleiten Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten zu begehen. Wer aufgrund dieser Ratschläge beim Schwarzfahen erwischt wird und die Kosten dafür mit Hartz IV nicht decken kann, möge die den Autor des Buches doch bitte wegen Anstiftung in Mithaftung zu nehmen.
Zudem sollte man sich wohl auch fragen ob ein solches Verhalten dem Begriff "schmarotzen" nicht doch entspricht.
mfg Xardas
Stephan meinte am 07.03.2008 00:45
Ach Xarda...
...sei doch mal ein bisschen weniger engstirnig...
Was haben denn Hartz4-Empfänger zu verlieren? Glaubst du ich würde mich anders verhalten, wenn ich in dieser Situation leben würde?
Die Gesellschaft sagt einem Hartz4-Empfänger: "Du bist Abfall- überflüssig- dich brauchen wir nicht mehr- du bist zuviel..." Abgespeist mit einem Hungerlohn, mit dem man kaum über die Runden kommen kann. Während die einen immer mehr Reichtum anhäufen (hier der Zweitwagen, da noch ein Wochenendhaus) oder das Geld ins Ausland tragen rutschen andere ins soziale Abseits aufgrund von Geldgier einiger wenigen.
Wer ist deiner Meinung nach hier der Schmarotzer?
Anna meinte am 07.03.2008 01:01
Viel Zeit - wenig Geld
Der Herr im Beitrag sagte dass ihm die Zeit, die er habe sein Luxus sei. Das ist toll, er braucht auch nicht für sein Hartz IV Geld zu arbeiten und hat demnach viel Zeit um Ratgeber zu schreiben. Schade ist nur das Andere für seinen Luxus "Zeit" wohl arbeiten müssen und somit weniger freie Zeit haben. Da sollte der Herr mal drüber nachdenken.
Stephan meinte am 07.03.2008 01:18
Liebe Anne...
...auch für dich gilt: etwas weniger Engstirnigkeit!
Über die Gründe jedes Einzelnen auf ALG 2 abzurutschen- ob nun selbst verschuldet oder Schicksal- wurde in diesem Beitrag gar nicht geredet. Viel mehr ging es darum die Stärke zu behalten nicht auch noch sozial abzurutschen.
Von Häme nach dem Motto "Ihr Doofen, geht mal ruhig arbeiten für meine Stütze" habe ich in dem Beitrag nichts gespürt. Sei doch einfach dankbar, dass du noch Arbeit hast und dir keine Gedanken machen musst, wie du den Kühlschrank am Ende des Monats gefüllt bekommst!
Tiramisu meinte am 07.03.2008 10:11
xxx
...jaja, schneller als man denkt, rutscht man in ALGII ab und mir als 52jährigen bleibt wohl nur, außer endlosem Bewerbungen schreiben, mich mit der Situation abzufinden. Was dabei besonders schmerzt ist, dass einen die Gesellschft der "Arbeitenden" ausgrenzt. Ich habe ja davor auch gearbeitet, mußte aufgrund meines schlechten Verdienstes aber zusätzliche "Transverleistungen" des Staates (ALGII) in Anspruch nehmen. Was meint Ihr, wie man sich fühlt, wenn man voll arbeitet und seine Familie trotzdem nicht ernähren kann?!
Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Vor dem Hintergund außgerechnetet ALGII Empfänger auszugrenzen, zeigt, wie kurzsichtig Viele sind. Der Beitrag im Polylux war erfrischend und strahlte eine große "Selbstsicherheit" der Akteure aus. Das hat mich beeindruckt.
rufux meinte am 07.03.2008 11:27
schöner Beitrag und natürlich ist es gut und wichtig seine Würde nie zu verlieren und ich finde es auch nicht verwerflich sich als Gast ohne Einladung mal an einem Promibüffet zu erfreuen, denn die Promis bezahlen dafür ja auch nichts, aber das Schnorren dann nun wieder zu einer Ideologie zu erheben und einen Ratgeber zu schreiben, hat zumindest einen etwas schalen Beigeschmack, ohne das ich das Buch jetzt kenne und ich kaufe oder klaue es schon gar nicht und das wird sowieso alles auch nicht mehr funktionieren, wenn es jeder so macht...
Xardas meinte am 07.03.2008 11:29
Hallo Stephan und Tiramisu,
ich denke nicht, dass meine Meinung hierzu "engstirnig" ist. Ich habe höchsten Respekt vor Menschen, die aus welchen Gründen auch immer in Hartz IV abgerutscht sind, aber eben nicht aufgeben, sondern sich erstrecht bemühen. In einer sich so schnell wandelnden Arbeitswelt wie der unseren ist das schwer. Keine Frage. Oftmals erschweren hier auch nur zu einfache Vorurteile den Wiedereinstieg. Auch das sich gewisse andere Schichten oft nur noch bereichern stimmt. Nur kann dies denn tatsächlich eine Rechtfertigung sein sich selber so zuverhalten? Ich wurde da noch mit einem anderen (Un-)Rechtsbewußtsein erzogen.
Aber wenn es uns als Gesellschaft zukünftig reicht, dass jeder nur irgendwie sein Schäfchen ins trockene bringt... Lösen kann man die Probleme in Deutschland so sicherlich nicht.
rufux meinte am 10.03.2008 11:32
Grundsicherung
die Grundsicherung gibt es bereits und die nennt sich Hartz IV und offenbar kann man davon durchaus ganz gut leben wie man im Beitrag sehen kann...
Anna meinte am 10.03.2008 18:24
Rufux
Richtig! Und wenn die Leute noch rauchen können kann's ja so wenig nicht sein!
Gedankengut meinte am 10.03.2008 18:44
@ Anna & rufux
Falsch!
Also ihr beide habt auch so eine "I have no experience" Haltung.
Lebt ihr erst mal 1-3 Monate von ALG2 ohne irgendwelche Rücklagen aus eurem vorigen Leben und lasst uns hier dann weiter reden ob man von HARTZ IV wirklich so gut leben kann wie ihr vielleicht denkt.
Ihr würdet Euch wundern.
Das frisst der Hund nicht!
fh meinte am 10.03.2008 16:03
1100 eu´ re good spe !!!!
1100 €-E _ GOOD SPE
Leben gleich EXISTENZ
_GELD for all: indivi-
duum, global _ Sympo-
sium, das künstlerisch.
All über all zum SEIN:
TAKE HALF of all the net-
to incomes. Take part
and be creative. Bi!
STAFFEL Verbrauchsbeste-
uerung, dm gut, all-
es gut, freenet, ich wart
der Freischaltung! Know you,
what WirE mean? Finan-
cial times go by_balance.
© fraukehelwes 10/03/08
Borderliner meinte am 10.03.2008 16:36
Danke!
Das war aber mal ein schönes Geburtstagsgedicht !
Weiter so!
schneeleo meinte am 10.03.2008 18:26
Der Edel-Hartzler ...
... Wagner scheint ja ein ganz cleveres Bürschchen zu sein, Respekt!
Nur stellen sich mir dann aber so einige Fragen, wie: Erzielt Herr Wagner mit dem Ratgeber nicht doch ein Einkommen, daß seine Bedürftigkeit in Frage stellt? Wie sieht`s mit Jobangeboten aus, schon welche ausgeschlagen wegen Zeitmangel? Und hat denn seine Tochter für ihre weltweiten Aktivitäten auch Anspruch auf staatliche Leistungen angemeldet?
Gruß, schneeleo
Gedankengut meinte am 10.03.2008 18:58
Fasade...
mehr ist das doch nicht, der Gute in dem Video wird garantiert nicht jeden Tag in den Genuss kommen an solchen Tisch zu sitzen wie dargestellt.
Ausserdem scheint der Aufwand auch nicht unerheblich zu sein. Gut und vor allem Gesund Leben hat seinen Preis, das kann sich ein ALG2 Empfänger eben nicht leisten.
Ob die Darsteller wirklich so Gesund sind wie sie es vorgeben zu sein, verbietet sich mir schon alleine dadurch, das er Raucher ist.
Was übrigens Rauchen mit Stil zu tun haben soll ist mir ein Rätsel von vielen die sich im Video verbergen.
Von wegen Edel-Har(t)zler...tsss....
Stephan meinte am 10.03.2008 18:58
@Gedankengut: Geb dir vollkommen Recht! Was noch hinzu kommt: seit ALG 2 gibt es keine Sachzulagen (weiß nich wie man die nannte) mehr. Wenn also der Kühlschrank oder das Bett kaputt gehen...Pech gehabt! Das is alles schon inklusive. Aber wie man von 347€ im Monat noch Rücklagen bilden, geschweige denn für die rente vorsorgen soll ist mir ein Rätsel.
@schneeleo: Spätestens wenn man dir nach der 200sten Ablehnung gesagt hat, dass du zu alt bist, bewirbst du dich auch auf kein Angebot mehr.
Die meisten stellen sich Hartz 4 immer so als bezahlten Urlaub vor, der sonst wie erstrebenswert ist. Wundert mich aber eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass die BILD-Zeitung Deutschlands meist gelesene Zeitung ist und die rechts-populistische Springer-Hetze auch sonst überall ihre Fühler reinsteckt.
rufux meinte am 10.03.2008 19:39
Bild bleibt Bild und Fakten sind Fakten:
als Single kommen zu den monatlich ca. € 350.- nochmal € 350.- Mietzuschuss und ein offizieller Freibetrag für legale Zuverdienstmöglichkeiten von € 100.- inkl. kostenloser gesetzlicher Kranken- und Rentenversicherung.
in den alten Bundesländern addiert sich das dann z.B. für eine Familie mit einem Kind inkl. Kindergeld auf bis zu € 1800.- netto!
manch ein alleine arbeitender Familienvater bringt auch nicht mehr an ganz regulärem Lohn nach Hause...
Gedankengut meinte am 10.03.2008 19:49
Wo wir wieder beim bedingungslosen Grundeinkommen wären.
Es sollte doch möglich sein jedem Menschen eine angemessene Unterkunft sowie Nahrungsmittel für eine gesunde Ernährung zur Verfügung zu stellen ohne das so Menschen wie Sie, Herr rufux, mit Vergleiche um die Ecke kommen die mehr Spalten als Lösungen herbei führen.
1800,- € sollte jeder bekommen!
Nicht mehr und auch nicht weniger, dann gäbe es auch keinen Grund zum Neid!
rufux meinte am 10.03.2008 19:53
lustige Idee
€ 1800.- netto pro Monat und Kopf und kein Neid mehr?!
völlig utopisch und dann würden die meisten wahrscheinlich überhaupt nicht mehr arbeiten gehen und wer bitte soll das dann alles bezahlen??
Gedankengut meinte am 10.03.2008 20:04
Wer soll was bezahlen, die 1800,- €?
Von mir aus können wir stattdessen die Zahl 1800,- € in Nahrungsmittel und Unterkunft umwandeln.
Nur, wer bezahlt die Narungsmittel und die Unterkünfte? Du hast recht, das ist die Frage.
Ich könnte mit durchaus vorstellen das sich Menschen finden würden die bereit wären Unterkünfte und Nahrung herzustellen auch ohne das sie dafür Milliarden verlangen!
Und warum sollten die Menschen dann nicht auch etwas mehr für ihre Leistungen bekommen?
Voraussetzung und höchste Priorität sollte doch zunächst mal sein das alle ausreichend haben um Gut und Gesund Leben zu können.
Das ist leider nicht der Fall und deswegen ist es Wichtig das System zu gunsten aller Menschen anzupassen und voranzutreiben.
Das System ist nicht gänzlich schlecht, es ist nur unvollkommen, gesteuert durch fehlerhafte Politik, durch Neid, Machtgier, Korruption und vielem anderen, dass es zu verbessern gilt.
rufux meinte am 10.03.2008 20:12
alles hat nun mal seinen Preis und was bringt es den Menschen, wenn ein Staat einfach niedrigere Preise diktiert, wenn nach einer Weile dadurch dann der ganze Staat pleite geht, auch das hatten wir alles schon...
Gedankengut meinte am 10.03.2008 20:15
Da können wir nur hoffen das sich die Staaten in Zukunft gegenseitig mehr unterstützen statt sich auszustechen und Wettrüsten als etwas erstrebenswertes anzusehen.
schneeleo meinte am 11.03.2008 09:35
@Stephan: Der Herr Wagner machte auf mich nicht den Eindruck, als wenn er nach etlichen Absagen auf unzählige Bewerbungen nun resigniert hätte.
Grundsätzlich läßt sich doch festhalten, daß das ALG II (ehem. Sozialhilfe / Arbeitslosenhilfe) nur eine temporäre Lösung darstellen sollte, um die Mindestausgaben für einen begrenzten Zeitraum ohne anderes Einkommen zu bestreiten.
Von der Sache her ist der Ansatz mit der Bedürftigkeit richtig. Bedürftig sollten doch die sein, die aus gesundheitlichen oder anderen objektiven Gründen nicht erwerbsfähig sein können.
Das Problem ist nur daß sich eine gewisse Clientel, die eigentlich nicht unter dieses Raster fällt, in Hartz eingerichtet hat. Unterstützt durch fehlenden Druck seitens des Staates, irgendwann mal Jobangebote annehmen zu müssen um weiterhin Leistungen zu beziehen. Dazu ein bischen Schwarzarbeit und ab und zu mal einen vom Amt verordneten Kurs, das gibt man nicht so schnell wieder auf.
Menschlich gesehen vielleicht verständlich, aber in Bezug auf die Gesellschaft nicht gerade gerecht.
Gruß, schneeleo
T meinte am 10.03.2008 20:41
Faust Teil 2
Jetzt fasse ich mich aber wirklich an den Kopf.
Helfen Sie mir doch mal; stehen denn für die enorme Liquidität von 83 000 000 Einwohner X 1800.- Euro genügend Güter zur Verfügung?
Lesen wir doch mal bei unseren Klassikern nach, wie man das mit den 1800.- Euro hinbekommen kann. Wir drucken einfach Geld; dann können die 1800.- Euro verteilt werden.
Schon mal was von Inflation gehört?
T.
T meinte am 10.03.2008 20:47
Wenn Sie allerdings an die Enteignung all jener denken, die mehr als 1800.- Euro besitzen, könnte die Verteilungsrechnung wohl aufgehen. Aber die Leistungsbereitschaft vieler Menschen würde gegen Null gehen.
T.
Gedankengut meinte am 10.03.2008 21:29
"Aber die Leistungsbereitschaft vieler Menschen würde gegen Null gehen."
Warum denn derart pessimistisch?
Für Autos und TFT Bildschirme gehen die Menschen doch auch heute arbeiten, warum sollte es anders sein wenn jedem 1800,- € für ein gutes und gesundes Leben zur Verfügung stünde?
Oder meinen Sie das 6,6 Milliarden Menschen dann nur Zuhause sitzen und Däumschen Drehen würden? Ich glaube nicht!
Warum sollte die Leistungsbereitschaft gegen Null gehen wenn die Menschen wissen das Ihr Überleben davon abhängt, was bei 1800,-€ auch nicht das schlechteste wäre?
Zur Bundeswehr gehen doch auch über 250.000 Deutsche hierzulande (mehr oder weniger freiwillig) und das für eine ganz andere Sache, als für's Überleben.
Vielleicht bekommt es die Menschheit in der Zukunft ja auch erreicht, das Nahrung und Behausung mehr und mehr von Maschienen hergestellt werden, dann bräuchte man sich auch weniger darum Sorgen machen ob Menschen für die Sicherung ihres Überlebens aus eigener Leistung eintreten oder das den Maschienen überlassen!?
So wie heute, wird es garantiert aber nicht mehr lange weiter gehen! Und das sage ich nicht aus Pessimistischer Überzeugung, ganz im Gegenteil, ich bin voller Hoffnung das sich das Blatt für die Menschheit noch rechtzeitig zu ihren gunsten, zu gunsten aller Menschen, Tiere und Natur wendet!!!
T meinte am 10.03.2008 22:34
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut . . .
Eine hehre Forderung; allein, der Mensch ist es nicht.
Lesen Sie doch noch einmal den Kommentar zum Thema Real Dolls vom 8.03.08 16:54 Uhr. Eine Vorstellung von der Apokalypse muss doch jeder Mensch haben. Sie meinen wohl, das Ende der Menschheit kommt erst mit dem Erlöschen unseres Sonnensystems und bis dahin leben alle in Eintracht zusammen, sich vielleicht noch mehr um das Wohl des anderen als um das eigene sorgend? Wir sind später gekommen und gehen auch eher. Zur Not könnte ich mich noch der Vorstellung anschließen, dass die Entwicklung der Menschheit in großen Wellen von Auf und Ab erfolgt, und zwar in einer Größenordnung, wie wir sie bisher noch nicht erfasst haben. Es ist vielleicht wie in meinem Aquarium; die Bakterien vermehren sich so stark, dass sich das Wasser allmählich milchig trüb färbt. Irgendwann bricht dann die gesamte Population zusammen und entwickelt sich von neuem; das Wasser ist wieder klar. Die Bakterien sind dann aber gleich beschaffen. Da der Mensch aber viel komplizierter ist, wird er auf einer anderen/niederen Stufe erneut beginnen.
T.
Gedankengut meinte am 11.03.2008 00:25
Was Sie beschreiben, misteriöses Bazillus T mit Hirn, ist wahrlich interessant. Sie wissen sicher unlengst das Sie nicht alleine stehn, mit dieser Vorstellung der Apokalypse.
Ich meine Nicht, das die Menschheit bis zum Anfang vom Ende des Sonnensystems Leben wird wie bisher. Auch wenn meine Vorstellung nicht ganz so realistisch klingt wie Ihre. Im Grunde wissen wir nichts darüber woher der Mensch, woher das Leben kommt und wieso es hier ist, wie es dazu kommt all das erschaffen zu können. Wieso das menschliche Gehirn dazu in der Lage ist, solche Dinge zu entwickeln wie Flugzeuge, Raketen ect. pp.
Ich kann es nur als mysteriös aufnehmen und darstehen lassen. Ob der Mensch letztendlich zu noch mehr fähig ist als er es heute zeigt, wird sich in der Zukunft erkenntlich zeigen - oder auch nicht.
Ich GLAUBE daran, das der Mensch etwas besonderes ist, sowohl mit dem Auftauchen seiner Existenz, wie auch für sein weiteres Existieren.
Nehmen wir nur mal für einen kurzen Augenblick Abstand von der Erde und ziehen in die Ferne ab ins Universum wie es uns das Hubble-Teleskop zeigt. Dann stellen wir fest, das wir nur ein winziger Punkt inmitten eines (ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll) unergründlichen Raums, eines unendlichen Raums sind, in dem so gut wie alles möglich sein kann. Wissenschaftler und Nachahmer nennen diesen Raum Universum, warum auch immer, ist ihnen selbst gewiss nicht eindeutig klar.
Wir können feststellen, das wir eigentlich NICHTS über unsere Herkunft wissen, wir Wissen NICHTS uber den Sinn vom Sein des Menschen, des Lebens. Vielleicht wissen wir auch nicht mal was Leben ist, haben es nur falsch definiert, haben den falschen Weg eingeschlagen?!
Wir können nur Mutmaßen, wir können darüber Nachdenken bis uns der Kopf Qualmt und Wissen denn noch nichts. Es könnte weit aus mehr sein als wir möglicherweise je erfahren werden, es könnte aber auch wirklich so sein wie Du und Deine Mitstreiter es beschreiben. "Der Mensch ist nur ein Bazillus mit Hirn."
Diese Vorstellung ist letztendlich jedoch nur eine von vielen und wurde auch nur im Hirn vom Bazillus selbst entworfen, ohne jeglichen Nachweis auf dessen endgültige Erklärung über das Sein des Menschen, über die Existenz des Bazillus mit Hirn.
Was ist Leben, warum und wozu ist es da? Gibt es überhaupt einen Grund? Woher kommen wir? Aus den tiefen des unendlichen schwarzen Raums, oder aus uns unvorstellbar farbenprächtigen Dimensionen?
rufux meinte am 11.03.2008 13:02
@Mrs. T
also deine naturphilosophischen Ansätze sind ja sehr spannend aber warum neigt der Mensch eigentlich dazu die Apokalypse immer vorhersagen zu wollen?
ich sehe den Untergang der Menschheit noch lange nicht, denn die Probleme unserer Zeit lassen sich durchaus lösen und wenn es mit der Menschheit zu Ende geht, dann sicher eher bedingt durch eine oder gleich mehrere Naturkatastrophen, wie den Ausbruch der Yellowstone Caldera oder einen grossen Meteoriteneinschlag.
gegen die dabei freiwerdenden Kräfte ist selbst die Explosionsenergie aller Nuklearwaffen dieser Welt zusammen ein Furz im Wind!
das Ende unseres Sonnensystems oder gar des Universums wird die Menschheit aber sicher nicht erleben, denn lange vorher wird die Erde von der ständig expandierenden Sonne wieder geschluckt werden, es sei denn wir sind bis dahin hier weg...
Gedankengut meinte am 11.03.2008 15:40
Apocalypsen und Weltverbesserung...
Warum sollten sich die Probleme auch nicht lösen lassen? Ich gehe konform, es muss keine Apocalypse vorausgesetzt werden für einen "Neuanfang"!
Der "Neuanfang" hat doch schon vor langer Zeit begonnen, die Menschheit benötigt einfach erst mal Zeit mit all den Erfindungen und dem Wandel klar zu kommen. Wie gesagt, das System, wie die Menschen Leben ist nicht gänzlich schlecht.
Es bedarf eben nur etwas Zeit dafür, das sich die Menschen an ihre Möglichkeiten und ihren Lebensraum anpassen können. Wir haben sicherlich vieles gelernt, aus der Vergangenheit.Wir sind aber auch durchaus bereit, mehr zu lernen, wir müssen es nur wollen und vor allem die daraus gewonnen Erkenntnisse umsetzen.
Weltverbessern?
Aber klar, was denn sonst, was gibt es den für eine Alternative?
Ich denke, darüber sind wir uns hier doch alle einig, das wir nicht so weiter machen können wie bisher.
Und ja, natürlich ist es nicht ausgeschlossen das eine Naturkatastrophe zu einem Ende der Menschheit führen kann. Aber wie T schon sagte, auch danach geht es irgendwo im Universum weiter, mit der Entstehung und dem Vergehen des Lebens.
Aber das alles, was da drausen passiert, ist doch eigentlich bedeutungslos, denn wir Leben hier und nur hier haben wir die Möglichkeit etwas zu Ändern, eine Welt zu schaffen, in der wir alle Gut und Gesund Leben können.
Ich glaube jedenfalls daran, dass es möglich ist, auch wenn ich weiß, dass irgendwann plötzlich alles ganz anders kommen kann. Solange dieses irgendwann aber nicht fest steht, solange git es keinen Grund sich an irgendwelchen Apocalypsen fest zu klammern.
Die reine Überlegung an solche Szenarien, ist sicherlich interessanter Stoff für das Gehirn. Trotzdem bleibe ich dabei, wir sollten erstmal hier die notwendigen Probleme in den Griff bekommen, statt anderswo für die Expansion ins Universum zu investieren.
Es sind Milliarden die da in astronomische Projekte gesteckt werden, die hier unten sicherlich sinnvoller angelgt wären.
Ich kann es nicht verstehen, warum dagegen keiner auf die Straße geht, warum keiner gegen Waffenhandel auf die Straße geht, warum keiner für die Vorderung nach mehr Hilfeleistung der wirklich Notbedürftigen auf die Straße geht.
Warum nicht? Vermutlich geht es uns einfach nur zu gut, bzw. es gibt zu viele davon denen es gut geht und die, denen es nicht gut geht, sie haben meist nicht die Kraft dafür die ihre notwendige Hilfe einzufordern. Das ist ein gewaltiges Problem und da müsen wir auch in Deutschland aufpassen das sich die Lage nicht verschlimmert.
Es ist schon schlimm genug das es Arme Menschen gibt, noch schlimmer ist es, sie auszugrenzen oder gar der Wunsch sie los werden zu wollen. Soweit darf es nicht kommen. Wie kann es überhaupt zu so einer Situation kommen, das hier einer auf der Straße leben muss während ein andere hier in Deutschland Milliarden Gewinne machen?
Das ist Geschmacklos!
T meinte am 13.03.2008 12:35
@ rufux
Warum neigt der Mensch dazu, immer die Apokalypse vorhersagen zu wollen?
Die Antwort auf deine wohl plakativ gestellte Frage steckt in ihr selbst.
Weil wir Menschen sind und kognitive Fähigkeiten haben.
Nur der Mensch macht sich Gedanken über sein Ende, und zwar auf allen Ebenen; angefangen beim eigenen Tod, den wir mit einem Testament vorbereiten bzw. mit Gesetzen geregelt haben, bis hin zur Endzeit der Menschheit. Wir denken nicht nur an unser Schicksal als Individuum, sondern denken auch in gesellschaftlichen Dimensionen, weil wir uns unseres gesellschaftlichen Daseins bewusst sind. Eigentlich wollen wir unser Ende abwenden oder wenigstens hinauszögern, was kein menschenspezifisches Streben ist. Ein Tier kämpft auch ums Überleben in der Auseinandersetzung mit tierischen Feinden oder einem überlebensfeindlichen Lebensraum, würde diesen verlassen und sich um ein anderes Territorium bemühen. Aber der Mensch ist sich seines endlichen Daseins und des fortwährenden Werdens und Vergehens bewusst, und zwar schon zu Zeiten, in denen dieses Dasein nicht unmittelbar bedroht ist.
"Alles was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht", lässt Goethe im Faust Teil I sagen.
Eine großartige Aussage, drückt sie doch nicht nur aus, dass wir das ewige Werden und Vergehen erkennen, sondern dass in der Endlichkeit respektive dem Vergehen auch eine Chance für die Weiterentwicklung liegt. Nun muss ich allerdings zugeben, dass sich mir diese Chance für die Weiterentwicklung (der Menschheit) verschließt, wenn ich an die Apokalypse denke.
Hier noch ein starkes Zitat: "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dem die Aussicht auf Hunger schon jetzt Sorgen macht". Niklas Luhmann
T.
Anna meinte am 10.03.2008 21:30
€ 1800 für jeden?
Für Gedankengut:
Als ich studierte, musste ich mit € 300 pro Monat, die ich nach allen Abzügen übrig hatte, auskommen. Das hat auch geklappt. So viel zur eigenen Erfahrung! Ich gönne ja jedem das Geld, nur wo kommt das her! Ja Blüten kopieren ist GUT!
Ich schliesse mich dem RUFUX an.
Eins noch:
Ich finde das man durch Hartz IV nicht mehr im Monat zur Verfügung haben sollte als die Menschen die arbeiten für ihr Geld. Das finde ich nicht erlich. Anders hat man doch keinen Grund wieder zu arbeiten, (mal abgesehen vom Stellenangebot und aus welchen Gründen man auf das Geld angewiesen ist). Da fehlt doch jeglicher Ansporn, warum sollte man dann noch!
Anna : )
uasg meinte am 10.03.2008 21:39
Ich würde es etwas anders formulieren: Ich finde, dass man durch Arbeit nicht weniger als das Existenzminimum verdienen darf.
Gedankengut meinte am 10.03.2008 21:39
@ Anna
"Da fehlt doch jeglicher Ansporn, warum sollte man dann noch!"
Warum?
Für die Menschheit vielleicht oder für unsere Nachkommen?!?
ABER NEIN, viele (Gott sei Dank nicht alle) Denken doch nur an sich, sind egoistisch, gehen nur für sich Arbeiten, für Autos & TFT Bildschirme, würden am liebsten keinen Cent von ihrem Gehalt abgeben wenn statt der Staat sie selbst Entscheiden könnten!
So sieht es doch aus, LEIDER!
uasg meinte am 10.03.2008 21:34
Die Idee, dass Menschen zu Arbeit und Leistung gezwungen werden müssen, ist erst ca. 350 Jahre alt und von der Minderheit erfunden worden, die selbst nicht arbeiten mag und lieber andere für sich arbeiten lässt.
rufux meinte am 10.03.2008 22:01
was ist das denn wieder für ein Schwachsinn
schon vor 4000 Jahren im alten Ägypten mussten ganze Völker Pyramiden bauen und die Industrialisierung mit der Einführung bezahlter Arbeit hat zu einer unglaublichen Produktivitätssteigerung geführt und nur deshalb kann die Bevölkerungsdichte in unseren Breiten überhaupt so hoch sein wie sie ist, ohne das hier nicht auch Millionen von Menschen verhungern müssen...
Gedankengut meinte am 10.03.2008 22:38
Die Ursache die zum Bau der Pyramiden geführt hat war entweder Macht oder Ehre! Wir wissen nichts darüber, warum die Menschen damals Pyramiden bauten!
Es gibt Meinungen, das die Arbeiter damals nicht schlecht lebten, besser als die meisten, die keine Arbeit hatten.
Ein jeder Lebt für sich, arbeitet für sich, mit dem Schein im Hinterkopf, er würde das auch aus anderen Gründen tun. Ja, mit der Industriealisierung vor 150 Jahren erlebte die Menschheit einen regelrechten Boom, einen Wirtschaftswandel der all das erschaffen konnte was wir heute kennen. Ich sage immer, es ist der unbekannte Weg der sich dadurch geöffnet hat.
Produktivitätssteigerung hat viele Gesichter, eines davon heißt Hartz IV, andere werden als Topmanager betitelt.
Was für ein Triumpf, den es zu krönen gelten soll.
Nein Danke, so niemals!
Borderliner meinte am 11.03.2008 00:04
Unglaublich
"die Industrialisierung mit der Einführung bezahlter Arbeit hat zu einer unglaublichen Produktivitätssteigerung geführt und nur deshalb kann die Bevölkerungsdichte in unseren Breiten überhaupt so hoch sein wie sie ist, ohne das hier nicht auch Millionen von Menschen verhungern müssen...
Das glaubt der wirklich!
Welch eine Verblendung! Die Industialisierung hat vor allen Dingen erst mal mehr als siebzigmillionenfache Kriegstote verursacht, zig-milliardenfachen Hunger und Tod verursacht, Vertreibung, Verlust der Menschlichkeit, Maschinenmenschen, Soldaten, alle industrialisiert. Wenn man sich darauf einen abschrubbeln kann, na herzlichen Glühstrumpf!
Mir ist's bald überdrüssig zu wiederholen:
Überfluss ist kein Genuss!
rufux meinte am 11.03.2008 10:22
Unglaublich Vol.II
"Welch eine Verblendung! Die Industialisierung hat vor allen Dingen erst mal mehr als siebzigmillionenfache Kriegstote verursacht, zig-milliardenfachen Hunger und Tod verursacht, Vertreibung, Verlust der Menschlichkeit, Maschinenmenschen, Soldaten, alle industrialisiert"
der Typ ist wirklich nur peinlich, dann nimm dir mal ein Geschichtsbuch zur Hand und schau nach der industriellen Revolution, denn die begann ca. 200 Jahre vor den ersten Wirtschaftskrisen und den zwei Weltkriegen und davor waren auch in Europa Hungersnöte, Seuchen, Kriege und die Leibeigenschaft eher die Regel als die Ausnahme!
wenn man sein Wissen zum Zeitgeschehen aber nur aus Romanen und Spielfilmen bezieht und sein Weltbild aus linksdogmatischer Propaganda zusammenbastelt, sollte man doch besser einfach mal seine Schnauze halten, wenn man sich nicht komplett zum Affen machen will und das reissen dann auch schlaue Zitate nicht mehr raus...*eod*
uasg meinte am 11.03.2008 21:32
Winkelement sollte lesen üben. Da steht "gezwungen werden müssen" und nicht "gezwungen werden". Ich habe nirgends geschrieben, dass Menschen nicht gezwungen wurden. Das ist etwas völlig anderes.
Hinsichtlich der Pyramiden sind die näheren Umstände der Errichtung tatsächlich unbekannt und sehr umstritten, bis hin zu Außerirdischen, von denen jedoch auch nicht bekannt ist, inwieweit Zwang dabei eine Rolle gespielt hat.
Die gegenwärtige Arbeitsethik ist allerdings erst ca. 350 Jahre alt und die abenteuerliche Behauptung, dass Industrialisierung vor Verhungern schützt, ist mehr als seltsam und deren Fehlerhaftigkeit sicherlich allen außer Winkelement prima vista bei globaler Betrachtung unmittelbar evident.
Borderliner meinte am 12.03.2008 01:15
Eure Ideologien interessieren mich nen feuchten Dreck!
Aber die folgende Einschätzung von Herr Links gegen Herrn Rechts kann ich nur abnicken...
"die abenteuerliche Behauptung, dass Industrialisierung vor Verhungern schützt, ist mehr als seltsam und deren Fehlerhaftigkeit sicherlich allen außer Winkelement prima vista bei globaler Betrachtung unmittelbar evident."
rufux meinte am 13.03.2008 10:55
das die Jünger von Karl Marx & Co. solche Zusammenhänge nicht sehen bzw. nicht begreifen, verwundert nicht wirklich, aber es reicht ja wenn das alle anderen tun, die noch eins und eins zusammenzählen können.
im praeindustriellen Agrarzeitalter gab es auch keine Kranken- und Rentenversicherung und die einzige soziale Absicherung waren möglichst viele Kinder und in diesen Sozialstrukturen leben viele Entwicklungsländer eben immer noch und genau das ist dort auch das eigentliche Problem, während es in einer postindustriellen Gesellsschafft wie unserer schon wieder eher zu wenig Kinder gibt.
Anna meinte am 10.03.2008 21:54
Gedankengut
Was würdest Du denn machen wenn Du jeden Monat € 1800 zur freien Verfühgung hättest, ohne was dafür tun zu brauchen?
Ich würde mich bedanken, aber mich auch sehr schnell langweilen. Neben meiner Arbeit mit Menschen die noch weniger haben als Hartz IV Empfänger, arbeite ich auch noch ehrenamtlich. Ich arbeite nicht nur für mich. Ich gebe auch lieber als dass ich nehme. Aber ich muss ja auch meine Miete zahlen usw
Ich hätte irgendwie ein schlechtes Gewissen?!
Gedankengut meinte am 10.03.2008 22:19
Ich finde das toll das Sie noch wissen wofür sie Arbeiten gehen, was ja nicht ganz einfach ist, heutzutage.
Ich habe Unternehmer kennengelernt, die von sich sagten das zunächst Sie an erster Stelle stehen und alle anderen nach ihnen. Das sind Worte, die vergißt man nicht. Aber ja, es gibt auch viele Arbeitnehmer, die sich aufrichtig für ihre Tätigkeit engagieren. So wie Sie es an den Tag zu legen scheinen.
Wenn das wirklich Ihre Intension ist, weshalb Sie arbeiten gehen, verdienen Sie Respekt.
Nur überlegen Sie mal wofür Sie noch so arbeiten, ausser um Ihre Miete bezahlen zu können und Menschen zu helfen die Ihre Hilfe brauchen.
Da kommt sicherlich einiges zusammen, dass ihnen aus der Gesellschaft auferlegt wurde, ohne das es ihnen täglich bewusst wäre.
Schauen Sie sich mal in ihrem Zuhause um, ich bin sicher, da stehen Dinge die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen, die auch nicht vorrangig fürs Überleben hergestellt wurden?
Soviel dann zur Leistungsbereitschaft, mit dem Wissen im Hinterkopf das andere Menschen, die genau wie Sie auf dieser Erde Leben, in Armut Leben. Aber Nein, Denken Sie einfach nicht an die, das würde ja Ihre Scheinwelt zerstören, in der Sie mit ihrem ach so notwendigen KrimsKrams Leben, der bei Ihnen in der Wohnung so blöd rum steht, vielleicht noch ein tolles Auto vor der Tür, von dem Sie sich des öfteren wünschten, es könnte ja auch ein besseres sein, oder gar ein neueres?
Naja, ich würde auch dann nicht an Leistungsbereitschaft verlieren wenn ich fürs nichts tun 1800,- € erhalten würde. Im Gegenteil, ich würde mich Fragen, was kann ich in dieser Welt tun, was kann ich hier Leisten. Ich würde nie vergessen wer wir sind und woher wir kommen!
Anna meinte am 10.03.2008 22:35
Ja dast ist wahr!
Aber ohne diesen KrimsKrams (PC und Internetmodem) könnten wir uns nicht austauschen. Und wenn du das auf mich bezogen hast, ich lebe nicht in einer Scheinwelt. Ich denke das mir sehr bewusst ist das viele Menschen in Armut leben, ich mache das täglich mit auf meiner Arbeit, zur Info, ich arbeite bei der Heils Armee mit Obdachlosen!
Und das geschieht Alles auf einer Erde! Wenn jeder nur ein wenig "Nächstenliebe" an den Tag legen würde, dann wäre es, meiner Meinung nach, nicht so schlimm gestellt mit unserer Welt und der Gesellschaft in der wir leben!
Jeder trägt etwas dazu bei. Und ich gebe Allen recht die schrieben das das Problem eigentlich bei der Obrigkeit liegt!
Sie sagen wir müssen sparen, oder weniger Auto fahren und die lassen sich kutschieren mit dicken Karren unterm Allerwertesten! Na wenn das mal nicht hypokriet ist!
Anna : )
rufux meinte am 11.03.2008 12:46
@Anna
solche Menschen wie dich finde ich wirklich bemerkenswert, denn sie sind eine, wenn nicht die letzte und vor allem immer vorhandene Anlaufstelle für die Gestrandeten des Sozialsystems, ohne selbst viel (Geld) dafür zu bekommen und posaunen nicht nur irgendwas von einer (angeblich) besseren Welt durch die Gegend um sich nur wichtig zu machen!
Gedankengut meinte am 11.03.2008 15:57
@ Anna
RESPEKT und uneingeschränkte Zustimmung!!!
"Wenn jeder nur ein wenig "Nächstenliebe" an den Tag legen würde, dann wäre es, meiner Meinung nach, nicht so schlimm gestellt mit unserer Welt und der Gesellschaft in der wir leben!"
Diesen Satz sollte ein jeder beherzigen wer ihn ließt. Aber leider ist das wohl nur Utopie und wie jemand hier schon sagte, wohl leider nicht umzusetzen, nicht in einer Welt mit 6,6 Mrd. Menschen, die sich einen solchen kleinen Lebsnraum teilen müssen wie dem der Erde.
In Spanien und vielen anderen Regionen hört die Nächstenliebe bereits da auf wenn es darum geht etwas von seinem teueren und seltenen Trinkwasser abzugeben.
Wir sind einfach zu viele, Nächstenliebe hin oder her! Einerseits erfreulich, aber wenn man sich so umsieht wie es um die 6,6 Mrd. Weltbevolkerung bestellt ist, kann ich mich nicht mehr so sehr an diese Zahlen erfreuen.
Mir grault es, wenn ich nur an China oder Indien denke oder an die Vorhersagen das die Weltbevolkerung noch weiter ansteigen soll.
Borderliner meinte am 10.03.2008 23:44
"Nennt sie nicht Arbeitslose, nennt sie doch Befreite!"
Natürlich ist es immer einfacher von einer privilegierten Position aus Wertungen über andere Menschen herauszuwürgen, Menschen, die zwischen den folgenden Alternativen wählen können:
Nicht arbeiten und mit HartzIV oder Sozialhilfe den Anfeindungen der arbeitenden "Mitbürger" ausgesetzt zu sein, oder für weitesgehend unerträgliche Arbeiten meist extrem unterbezahlt einen Erst-, Zweit- und vielleicht noch Drittjob abzureissen, der kein lebenswertes Leben übrig läßt?
Auf der anderen Seite die Heerscharen von überbezahlten Hasspredigern der "Erfolgsmenschen" jeglicher Berufsgruppe. Keiner will seinen etablierten Platz am Futtertrog der Gesellschaft teilen. Ungeachtet der wirklich fragwürdigen Leistung, die die Mehrzahl unserer Mitbürger in den meisten Berufen hinrotzen! Dazu kommen dann noch die Looser, die das System aus Ausbeutung und verlogener Täuschung für ihren Profit, für ihre Mehrung von Macht und Willkür nutzen und der allgemein schon salonfähigen Korruption die letzte Legitimation verschaffen, die totalitäre Herrschaft vom Kapital!
Volker Pispers hat wohl in einem seiner Programme mal so schön folgende Frage aufgeworfen, die ich hier mit eigenen Worten hoffentlich nur wenig verfremdet wiedergebe:
Der Tod welcher Berufsgruppen würde eine größere Lücke in unsere Gesellschaft reißen?
1. GesundheitspflegerInnen, NotärztInnen, AltenpflegerInnen, PolizistInnen, LokomotivführerInnen, Lehrer und Lehrerinnen, ErzieherInnen, MüllwerkerInnen...
oder
2. Börsenmakler, Lobbyisten, Investmentberater, Unternehmensberater, Immobilienmakler und welche Heuschrecken einem da noch einfallen...
... und nun stellen Sie mal die Gehälter dieser Berufsgruppen gegenüber, noch irgendwelche Fragen?
Sollte sich die Einsicht durchsetzen, das wir keine Sklaven mehr brauchen, die Plastikkotze und Gummischeisse in Unzahl herstellen, konsumieren und wieder ausscheiden, dann könnten diese "Befreiten" auch mit hoher Motivation am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Denn sinnvolle Arbeit gäbe es genug, aber die Arbeit die heute angeboten wird sollte jeder Mensch ablehnen, weil sie uns entmenschlicht und entwürdigt.
Wohlstand für alle hängt von der Definition von Wohlstand ab, hungernde Kinder in Deutschland, verhungernde Kinder weltweit sind nach meiner unmaßgeblichen Überzeugung Auftrag zum Umdenken radikalster Form.
Solange das nicht von den größten Verbrechern unserer Zeit eingesehen wird, solange gehe ich mit T. konform, der Mensch ist ein widerlich egozentrisches Konstrukt in seiner Gesamtheit, sowie im Individuum. Lediglich ein Bazillus mit Hirn!
Gedankengut meinte am 11.03.2008 21:37
Der Mensch von Morgen
Ich würde sagen, der Mensch ist ein unterentwickeltes Wesen im Bezug auf sich selbst und seinem Lebensraum, der jedoch durchaus in der Lage dazu wäre sich anzupassen. Der Mensch hat ganz bestimmt noch sehr viel zu lernen. Es gibt sehr viele Menschen die zeigen, das sie in dieser Welt passen, diese Menschen sind zwar eine Minderheit, geben jedoch Hoffnung auf Besserung.
Borderliner meinte am 12.03.2008 00:40
Die paar netten Leute...
Ach Gedankengut, wenn ich doch nur ansatzweise die gleiche Hoffnung teilen könnte. Der Mensch als Zukunftsmodell ist wirklich sehr schwer vorstellbar, bei dieser exponential gesteigerten Zerstörung der Menschlichkeit und der Grundlagen für ein rein biologisches Weiterbestehen. Aber würde ich mich engagieren, wenn ich gar keine Hoffnung mehr hätte?
Politisch glaube ich nicht, dass da noch irgendwas kommt. Da geht es nur noch um Profilneurosen und Machtinteressen. Das Konsumverhalten der Menschen scheint mir noch der beste Indikator für Seinszustand und Sinneswandel zu sein. Leider wird aber eher verstärkt Fliegennahrung, sei es intellektueller oder organischer Art, zu sich genommen. Aber natürlich gibt es sie, die kein Fleisch aus Massentierhaltung mehr fressen oder sogar ganz darauf verzichten, natürlich gibt es die Kämpfer gegen Krieg und Sklaverei, gegen Raubbau und Naturzerstörung. Aber es gibt halt immer noch mehr, die ihr Heil im Überfluss suchen.
Sollte es durchsickern, dass Überfluss kein Genuss ist, sollte es durchsickern, dass unser Überfluss, unsere Dekadenz gleichbedeutend mit millionenfachem Leid und Tod ist, sollte nur ein Vertreter der Herrenrasse dies begreifen, dann wäre schon ein kleines Wunder geschehen.
Aber da ist zuviel Angst! Angst vor Verlust der Herrschaft über ein Heer von Kreaturen, das elend siecht, aber den Reichtum mehrt! Es ekelt mich immer wieder nur an zu der gleichen Spezies zu gehören, es ekelt mich an. Es ekelt mich an! Die fette Gleichgültigkeit, die stumpfe Gier, der nackte Wahnsinn, es ekelt mich an und bisher hat mich noch keiner von den sogenannten Eliten positiv überrascht.
Mein eigener Beitrag zu der traurigen Realität ist dazu noch ambivalent. Auch durch meine Konsumgewohnheiten habe ich zu Sklaverei und Naturzerstörung und zur Ausbeutung, zur Ermordung und zu sämtlichen Verbrechen unseres Mördersystems beigetragen und bezeichne mich daher auch als MÖRDER. Nur lasse ich die Lügen der Eliten nicht mehr gelten! Und ich beginne nach meinen Kräften auf verbrecherische Produkte zu verzichten. Versuche dies und versuche dies in immer konsequenteren Bahnen. Allein die Vorstellung, dass jeder Artikel aus der 3.Welt, der ohne das Siegel fairtrade daherkommt, unfair gehandelt ist, sollte doch zu Ekel und Brechreiz führen. Aber die Gesellschaft stopft sich Sklavenarbeit, Kinderarbeit und damit gleichbedeutend entmenschlichtes Gut in den Körper, was nicht gut ist. Wo mir auch wirklich kein guter Gedanke mehr bleibt, Gedankengut. Wirklich, da bleibt nur Abscheu!
Gedankengut meinte am 12.03.2008 23:10
Kann ich alles gut nachvollziehen.
Global betrachtet ist es gewiss eine Herausforderung das sich Menschlichkeit, Ethik und Moral auf einen Nenner bringen läßt, pessimistisch ausgedrückt, wenn überhaupt.
Und ob das Projekt "Europäische Union" zu einer Verschmelzung der Teilnehmer und noch bis vor kurzem voneinander getrennten Staaten führt, wird sich in Zukunft erkenntlich zeigen.
Doch was bleibt uns denn sonst?
Die Menschheit bzw. Staaten müssen ineinander zu einer Gesamtheit verschmelzen, damit es 1. zu keinem Wetrüsten gegen andere Staaten mehr kommt, 2. die Menschheit anderer Staaten eine Gemeinschaft wird - nicht wie heute, wo unterschiedliche Staaten mehrere Gemeinschaften bilden und somit zu Rassismus führen können.
Hier viel doch irgendwo mal der Begriff Umma, Heimer kann dazu bestimmt mehr sagen.
Insgesammt kann man eigentlich sagen, das es sich garnicht um eine Minderheit handelt, die in diese Welt passen. Es ist sogar eine Mehrheit, nur sie ist noch nicht gestrandet, sie irrt mehr oder weniger in dieser Welt. Sie muss nur von dem grauen Schleier entfesselt werden und zu sich zurück finden. Ohne die richtige Bedinungsanleitung für das Leben irrt sie nur weiter umher. Wer ist gefordert? Politik, Wirtschaft, Medien, Alle!
Viel wichtiger ist es zunächst mal die Gemeinschaften innerhalb einzelner Staaten zu stärken, eine wirkliche Gemeinschaft zu bilden. Die Kluft untereinander aufzulösen wäre ebenfalls ein wichtiger Schritt.
Der Prozess hat lengst begonnen, könnte aber noch Jahrhunderte andauern, bis er zu einem Zielgerichteten Ergebnis führt, sofern denn überhaupt eines Vorgesehen ist, wovon ich aber zumindest überzeugt bin das sich uns auf diesen unbekannten Weg viele weitere öffnen werden.
schneeleo meinte am 12.03.2008 00:27
Thema bei Maischberger: "Wer arbeitet, ist der Dumme!"
Passt glaub ich ganz gut zum Thema: Gast in der Sendung "Menschen bei Maischberger" war heute der APPD-Vorsitzende Christo Großmann aus Berlin Friedrichshain.
http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=11.03.2008&startseite=true
Der Arbeitslose aus Überzeugung verkörpert exakt den Kreis der Leute, die sich sehr gut mit Hartz-IV arrangiert haben, und auch keinerlei Kürzungen der Bezüge (zumindest nicht in Berlin) zu befürchten haben.
Sicher, Leute wie er und Wagner haben das Recht auf Nichtarbeit. Aber bitte schön ohne Finanzierung durch die Gemeinschaft.
Gruß, schneeleo
Borderliner meinte am 12.03.2008 00:55
Fette, saturierte Gleichgültigkeit.
Genau das meine ich! Futtertrogheinis, die aber kein Wort darüber verlieren, dass das Wohlstandsystem nicht auf Fleiss basiert, sondern auf Mord und Sklaverei! Ich könnte nur kotzen, wenn ich diese Maschinenmenschen nur höre. Wenn es vernünftige Arbeit in dieser Gesellschaft gäbe, würden auch viele gute Menschen hoch engagiert für das Gemeinwohl kämpfen. Aber wer heute arbeitet, arbeitet am Untergang der Menschlichkeit. Ob das mal anders war? Nun, ich glaube die Schwerpunkte haben sich zumindest weiter in Richtung Entmenschlichung verschoben.
Habe ja weiter oben das Gedankenkonstrukt von Volker Pispers wiedergegeben, wer wird denn der Gesellschaft fehlen, wenn ausgestorben? Der Schreibtischtäter oder die "Krankenschwester", die heisst übrigens heutzutage Gesundheitspflegerin! Der Polizist oder der Unternehmensberater?
Dazu kommt noch die abartige Propaganda gegen diejenigen, die überhaupt keuine Chance haben an Beispielen von Leuten, die vielleicht zeitweilig ein Schlupfloch gefunden haben, um dem Mördersystem nicht zuzuarbeiten!
Ich wäre bereit für vernünftige Entwicklungshilfe, für den Aufbau eines gerechten Sozialsystems, für Tierrechte und Menschenrechte eine bezahlte Arbeit zu verrichten. (Dies mache ich übrigens Dank des Systems unbezahlt, KOTZ, WÜRG, DRECKSYSTEM) Aber bezahlt wird man heutzutage nur noch gut, wenn man andere Menschen übervorteilt, wenn man als Fachidiot nicht rechts und links an den Scheuklappen vorbeischaut, wenn man die Lügen des Systems nachbetet oder einfach stumpf für andere profitable Sklavenarbeit verrichtet!
Und dann kommen so Herrenhunde und schütten Gülle über die, die es nicht mehr ertragen, dass überall nur Lüge und Herrschsucht regiert, Gier und Geiz, entmenschlichte Kotze!
HASS!
T meinte am 12.03.2008 18:14
Ich glaube, der Typ war in der Sendung nicht ganz ehrlich, bzw. Maischberger hätte das Rätsel weiter auflösen sollen, wie er -bekennenderweise arbeitsunwillig- ALG II erheischt.
Wahrscheinlich fährt er auf der Schiene der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Sein Magen würde rebellieren, wenn er arbeiten müsse, klang kurz an. Dieses Schmarotzertum geht zu Lasten der wirklich Bedürftigen, denn indirekt ist der Topf, aus dem verteilt werden kann, gedeckelt.
T.
Gedankengut meinte am 12.03.2008 22:36
@ T & schneeleo
Ihr beide habt anscheinend überhaupt nichts begriffen, geschweige denn richtig zugehört! Seid ja 'n paar der Sorte, toller Typ, was?
Vielen Dank, für diese erleuchtenden Worte, darauf haben die wirklich Hilfsbedürftigen und unfreiwillig Arbeitslosen gewartet.
*Ironie sei mit Euch!!!*
Gedankengut meinte am 12.03.2008 23:36
Und wo wir gerade bei Maischberger sind
2 gute Sendungen passend zum Thema:
(Jeder verdient, was er wert ist!)
http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=15.01.2008
(Kapitalismus schamlos, Politik machtlos?=
http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=19.02.2008
T meinte am 13.03.2008 18:33
@ Gedankengut
Was Sie da so aus den Kommentaren von Schneeloe, Anna und mir herauslesen!
Natürlich steht außer Frage, dass es für 4 Millionen Arbeitslose nicht 4 Millionen Arbeitsplätze gibt. In dem besagten konkreten Fall geht es um einen Menschen, der sich dazu bekennt, nicht arbeiten zu wollen. Das es auch Menschen gibt, die nicht arbeiten wollen, und deshalb auch keine Arbeit suchen, werden Sie doch wohl nicht abstreiten. ALG II ist aber die Grundsicherung für erwerbsfähige Arbeitssuchende und nicht für den stellvertretend für einige andere in der Maischberger-Sendung vorgestellten Schmarotzer. Dieser machte aus seiner Arbeitsunlust kein Hehl, was an sich nicht zu verurteilen ist. Zugleich erschleicht er sich aber ALG II. Wenn er sich in der Arbeitsagentur wie in der Sendung präsentieren würde, läge der Fehler für die Zuweisung des ALG II bei der Agentur, weil dieser Person das ALG II nicht zusteht. Aber gehen wir mal davon aus, dass die Agentur weiß. wer anspruchsberechtigt ist.
Daraus folgt:
Der Typ, der zahlreiche Arbeitsangebote hatte und immer nur kurz reinschnupperte,wird sich in der Agentur eben nicht wie in der Fernsehsendung zu seiner Arbeitsunwilligkeit bekennen, sondern den Weg über Krankschreibungen gehen und sich freuen, wenn der Arbeitgeber bei erkennbarer Arbeitsunlust kein Interesse an seiner Arbeitskraft hat. Der Mensch, der diesen Schmarotzer in der Arbeitsagentur führen muss, hat bestimmt schon die Schnauze voll, wenn er ihn in der Tür grinsen sieht.
T.
Gedankengut meinte am 13.03.2008 20:14
@ T
Immer noch nicht richtig zugehört!
Erstmal kurz etwas zu dieser Person bei Maischberger informiert, der angeblich stellvertretend für die Sorte Mensch eingeladen wurde, die Sie, T, als Schmarotzer betiteln. Der war in den letzten Jahren schon in vielen anderen Sendungen zu sehen und hören, auch habe ich ihn schon mal in einem anderen Bericht in der Kneipe arbeiten sehen, ist etwas länger her. Das dazu.
Erstens denke ich das es in unserer Gesellschaft wesentlich wiederwertigere Personen gibt, als dieser harmlose "Wiederstandsschnurrer".
Weiterführende Links habe ich ja angefügt, wo diese Personen in den Vordergrund rücken, die ich als "Schmarotzer" empfinde. Die Putzfrau, die Krankenpflegerin und all die anderen die zu wenig Verdienst für ihre körperlichen Leistungen bekommen, sind keine Opfer im Bezug zu ihren Löhnen durch die paar Trittbrettfahrer (oder aus ihrem Mund, T, Schmarotzer betitelt), sondern durch ungleichmäßige Verteilung des Kapitals, das sich zunehmend weiter oben ansiedelt, aber gegenwärtig unten wie in der Mitte viel dringender benötigt wird. Das eine führt allerdings auch zum anderen.
Spitzenverdiener, mit einem Jahreseinkommen oder Renten von 400 000 €ure und mehr, sind in meinen Augen einfach wiederlich, gute Management Qualitäten hin oder her!
Wenn sie nur ansatzweise das tun würden was die Gesellschaft braucht, nämlich Eliten auf ganz anderer Basis, als wie Reichtum, dann wären die Gehälter anderer Berufszweige sicherlich nicht so weit unten und wenn Arbeit sich wieder wirklich lohnt, in allen Branchen, dann gäbe es auch bestimmt keine "Trittbrettfahrer" oder "Wiederstandsschnurrer" im Bezug zu diesem Thema.
Der "Wiederstandsschnurrer" im Video hat auch garnicht erwähnt das er nicht arbeiten möchte, nur das er eine andere Vorstellung davon hat wie er sich ein Arbeitsleben für sich vorstellt. Irgendetwas muss dieser Mensch doch auch über einen so langen Zeitraum gemacht haben um nicht in sich zusammengebrochen zu sein und heute noch in einer Sendung sitzen zu können. Leben alleine ist Arbeit, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Leben mit ALG2 wirklich sehr anstrengend sein kann, Physisch wie auch Psychisch. Ohne Arbeit geht einfach nichts, daher kann ich mir nicht vorstellen das da wirklich etwas dran sein soll und dieser Mensch noch nicht wirklich gearbeitet hat, auch wenn der das sagt. Er kann ja viel Erzählen wenn der Tag lang ist.
Ich habe das Gefühl das diese Person nur ein Inventar der Medien ist, das hin und wieder zu bestimmten Themen eingeladen wird um Hass in der Gesellschaft zu schüren. Nur leider denkt dabei kaum jemand daran, das nicht alle arbeitslosen "Wiederstandsschnurrer" sind, auch wenn es uns anders dargestellt wird.
Das Bild in den Köpfen durchschnittlicher Personen lautet Schmarotzer, womit wirklich keinem geholfen ist. Was vielmehr dazu führt, dass die eigentliche Zielgruppe, die den eigentlichen Übeltäter darstellt, auf eine völlig andere harmlose Gruppe verlagert wird, nämlich zu den Schwachen, was in keinster Weise zu einer Lösung führt. Gegenüberstellung hin oder her.
T meinte am 13.03.2008 21:02
Nur weil es andere zoziale Ungerechtigkeiten gibt, ist das gezeigte Schmarotzertum noch lange nicht rechtens.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Würden Sie dem Ganoven ALG II geben, wenn Sie nach Maßstäben der Moral großherrlich entscheiden dürften?
Die Entscheider in der Bundesagentur für Arbeit haben natürlich das Problem, dass alles juristisch eindeutig sein muss, obwohl Zögerlichkeit und Ängstlichkeit in der Auseinandersetzung mit solchen Typen nicht angebracht ist.
Was wollen Sie machen, wenn dieser hartgesottene Typ am ersten festgelegten Arbeitstag erscheint und nach 30 Minuten ihnen grinsend ins Gesicht sagt, dass er krank sei.
Verschließen Sie doch nicht die Augen davor, dass sich dieser Typ in seinem Ergaunern von ALG II wahrscheinlich selbst gefällt und durch solche Positionierung wie der Ihren noch konditioniert wird.
Der hat sein Schmarotzertum nämlich schon zum Sport erhoben.
T.
Gedankengut meinte am 13.03.2008 21:13
Hallo? Hier geht es doch um Ganoven ganz anderen Kalibers, nicht um ein paar dreiste Personen. Was hängen Sie sich nur an diese eine Person auf, das verstehe ich nicht. Geht es ihrem Ego somit besser, oder was?
Wo liegt eigentlich Ihr Problem?
Nur zu, schmeißen wir uns doch Hals über Kopf auf den Kleinfisch und lassen den großen munter weiter Schwimmen. Nur glauben Sie, das uns mit dieser Verfahrensweise wirklich geholfen ist, geschweige denn der Putzfrau oder der Krankenpflegerin?
Und entscheidenn Sie sich endlich mal, Mensch oder Schmarotzer?
Stephan meinte am 12.03.2008 00:43
@schneeleo: ich habe die Sendung eben auch gesehen- na und? Willst du jetzt einen Assi als Beweis anführen, dass Hunderttausende völlig zu recht ALG2 bekommen und auch gar nicht mehr brauchen?
schneeleo meinte am 13.03.2008 00:07
Stephan;
Dieser Typ ist kein Assi, sondern einigermaßen kultiviert, ziemlich clever und weiß sich somit perfekt durchzumogeln. Natürlich auch etwas durchgeknallt, gehe mal auf Wikipedia und lass Dir seine APPD erklären, da kriegst Du die volle Packung!
Ich kann/will nicht behaupten daß Hunderttausende zu Unrecht ALG II beziehen, sondern daß die Zahl der Trittbettfahrer, d.h. erwerbsfähige aber nicht aktiv suchende Arbeitslose in Hartz IV, einigermaßen hoch ist (Dunkelziffer 15 Prozent). Hier sollten bei Verweigerung konsequent Leistungen gestrichen werden.
Nicht zu verschweigen die von Oswald Metzger angesprochenen Fälle, wo Kinder als erste in der Familie aufstehen und leider jegliches Gefühl für Erwerbstätigkeit verlorengegangen ist.
Gruß, schneeleo
Gedankengut meinte am 13.03.2008 00:15
Du kriegst die Tür nicht zu!
Dieser Mensch, schneeleo, raft überhaupt nichts!
Sanktionen für erwerbsfähige Arbeitswillige die keine Arbeit finden weil keine vorhanden ist?
Das frist der Hund nicht!
Gedankengut meinte am 13.03.2008 00:45
"Nicht zu verschweigen die von Oswald Metzger angesprochenen Fälle, wo Kinder als erste in der Familie aufstehen und leider jegliches Gefühl für Erwerbstätigkeit verlorengegangen ist."
Um diesee Probleme zu Lösen bedarf es weit aus mehr.
Als erstes sollte man den unkontrollierten Alkoholkonsum radikal einschränken, die Zigarettenindustrie auflösen, Volksverblödungsfernsehen abschaffen, unterlassene wirkliche Hilfeleistung für Hilfebedürftige in der Gesellschaft mit Bußgelder sanktionieren statt sie mit einem Minimum an Geld abzuspeisen und abzustellen. Erstmal die Arbeitswilligen wieder in Arbeit bekommen, statt sie in ihren Sozialwohnungen dahin vegetieren zu lassen usw. pp.
arianeberlin meinte am 14.03.2008 22:30
@Xardas, Anne & die sich angesprochen fühlen
Kapiert ihr das nicht, das Motto "Arbeit macht frei" funzt nur noch in euren Köpfen und hängt nur noch über den Toren gewisser Lager; es ist richtig, daß stigmatisierte Hartz IV Empfänger in die Offensive gehen und nicht MEA CULPA rufen, sondern trotz Armut ein selbstbewußtes und selbstbestimmtes Leben führen, und diese Qualität kann ihnen niemand nehmen!!!!!!!! Diese persönliche Stärke begreift eh keiner, der nur sein eigenes Fortkommen als Messlatte ansieht.
mfg aus dem Berliner Underground
Cirion meinte am 15.03.2008 20:35
Meine Sicht
Also da muss ja auch mal was schreiben^^ werde demnächst 16 und fange bald eine Ausbildung zum Bankkaufmann an und da hab ich mich natürlich schon mit solchen Themen auseinandergesetzt.
Ich sitzte auch in einem (virtuellen) Bundestag und wir Disskutierten darüber ob man Hartz 4 kürzen sollte. Kürzen? man muss doch das ganze System ändern. ich gebe zu das viele meiner Vorschläg unter den Begriff "unethisch" fallen, aber wie kann man es zu lassen oder verhindern das Menschen in Afrika mehr Kinder zeugen als sie ernähren können nur damit sie ihre Form der Altersversicherung haben?
Ich denke dass das System nicht funktionieren kann wenn man mit Arbeit (z.B. nach Hauptschulabschluss) gerade eben Hartz 4 erhält. Da kann man sich doch gleich hinsetzten und nichts tun, würden viele sagen denn das Moralische/Soziale denken , machen wir uns hier nichts vor, ist doch bei einem großen Teil der Bevölkerung im Keller. Mit absteigender Tendenz, wie ich denke, schaue man sich nur Das Fernsehen an was der Jugend heute wichtig ist Talkshows, Horrorfilme oder auch MTV/VIVA neue sendung eine Bisexuelle sucht Partner ?!?! Bitte wie soll das weiter gehen. Ich will mich nicht irgentwie hervorheben aber wenn die Jugend sich etwas mehr hineinhänge würde ich noch eine Zukunft sehen aber so? Die Jugend interresiert sich zum großen teil nur für sich selbst und vergisst andere. Wenn ich heute einer Dame mit wagen bei Aldi die tür aufhalte schaut sie mich ungläubig an und bedankt sich, ich findeso etwas selbst verständlich!
Man sollte wirklich die Mittel derArbeitsunwilligen kürzen, aber jene welche keine Arbeit kriegen weil sie z.B. zu alt sind oder eine Behinerung haben sollten natürlich vom Staat gestütz werden und auch von der Gesellschaft, es gibt doch wie der Artikel zeigt viele möglichkeiten mit wenig Geld durchzukommen, die (bin mir beim Namen nich sicher) Brockenhäuser? der heilsarmee für wirklcih sehr günstige Kleidung, essen muss doch auch nicht teuer sein und muss man wirklich diesen Plasma fernseher haben? für Unterhaltung würde wenn ich alleine leben würde (nicht wie jetzt zu haus) würde ich kein Rechner haben mitgliedschaft in der Bibliothek für 10€ im Jahr würden mir an Unterhaltung für mich alleine vollkommenreichen da gibts doch alles, man kann ins I-Net natürlich Bücher/Hörbücher etc. und gab es bei Hartz 4 nicht auch zuschüsse für Möbel oder so? Also ich denke es ist möglich mit hartz 4 gut zu leben aber es sollte nicht möglich sein auf Kosten der Allgemeinheit aus Faulheit zu leben.
Meine Meinung (würd noch mehr schreiben muss aber jetzt los )
MFG Cirion
P.S. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Gedankengut meinte am 15.03.2008 21:28
Hartz IV / ALG2
Lieber Felix, also was Du so schreibt ist m.M.n nicht unethisch und auch NICHT unästhetisch. Was Du beschreibst ist die Realität und die kann ich eben so gut wie Du und andere nachvollziehen.
Man sollte die Mittel der Arbeitsunwilligen nicht kürzen. Warum? Schauen wir uns doch mal an, wie die Lage gestrickt ist.
Hast Du keine Arbeit, hast Du kein Geld, und hast Du kein Geld, bist Du nichts. So in etwa sind viele Hartz 4 Empfänger eingestellt, ob arbeitswillig oder nicht, spielt keine Rolle. Und das zurecht, denn Sie geben nur das wieder was die Gesellschaft an den Tag legt.
Jemand ohne Geld will natürlich auch trotzdem ein Stück vom Kuchen abhaben, das ist auch sein gutes Recht. Kürzen wir doch einfach die Mittel??? Was glaubt ihr eigentlich wie Kriminalität entsteht?
Du sagts es doch selbst, felix. Das die Jugendlichen sich immer weniger um die Welt kümmern oder sich kaum engagieren.
Wenn sie keine Lust haben Arbeiten zu gehen, soll man Sie dann auf der Straße stellen? Wenn es soweit gekommen ist und das ist es bereits seit langem, steckt irgendwo ein Fehler.
Mit Kürzungen und voreiligen Vorurteilungen würde ich doch etwas umsichter sein. Es gibt auch Mütter und Väter die keine lust haben arbeiten zu gehen. Sollen ihre Kinder etwa deswegen darunter leiden und soll man sie deswegen zusammen mit den Eltern auf die Straße setzen?
Schon mal überlegt was ein Heimplatz kostet und bringt im Vergleich zum Elternhaus in dem Hartz 4 die Überlebendbasis darstellt?
Da lassen sich noch unzählige Faktoren vortragen, weshalb eine Kürzung zu keinem positiven Resultat führen.
Ran an die Reichen und last die Armen in Ruhe, das ist was ich fordere. Dann gibt es auch weniger Arme, weniger Kriminalität, weniger Ausgaben Kriminalität zu bekämpfen usw. pp.
Borderliner meinte am 15.03.2008 22:50
Gedankenspiele:
Man nehme einen Arbeitsplatz.
Man nehme einen Hartz IV-Empfänger.
Dieser Hartz IV-Empfänger hat aber überhaupt keinen Bock auf o.g. Job.
Und dann?
Der Job wird mit einem anderen Hartz IV-Empfänger besetzt. Der Job ist vergeben, ein ALGII Empfänger weniger. Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen fehlenden Stellen und Hartz IV-Empfängern verändert sich nicht! Es gibt jetzt nur 2 Personen, die das bekommen, was sie sich wünschen. Der eine den Job und damit mehr Kaufkraft (ist noch nicht einmal garantiert, aber lassen wir das mal so stehen), der andere die erstrebte Freizeit und damit einhergehend das vom Grundgesetz garantierte Existenzminimum.
Was der von den Menschmaschinen hier beneidete sog. "Schmarotzer" dann mit seiner Freizeit anfängt ist doch seine Sache! Welch eine haarsträubende Bösartigkeit zu fordern die Bezüge von arbeitsunwilligen Mitbürgern zu streichen. Unwertes Leben, weil es, das arbeitsfaule Subjekt, nicht für schlechte Bezahlung malochen will! Menschenverachtender gehts doch kaum. Wie sollen diese Menschen Eurer Meinung nach denn dann an Miete und Nahrung gelangen? Gar nicht! So seht ihr Automaten das! Dass diese Leute aber durch ihre Teilnahme am Konsum die Wirtschaft genauso rund laufen lassen, wie alle anderen Bürger, weil schöner bei ALDI die Kasse nie klingelt, seht ihr Wohlstandsaffen und Gierlappen doch gar nicht. Aber es als gerecht anzusehen, dass diese Menschen dann unter der Brücke leben und betteln gehn müssen, dummes Deutschland, nichts gelernt und alles vergessen. Herrin lass Hirn vom Himmel regnen, uns regiert die Eselsgrütze.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde nicht nur zu mehr sozialem Frieden führen, sondern es würde auch die Qualität der noch verbliebenen Arbeitsplätze immens verbessern, weil Freizeit und damit soziale Kontakte, Zeit für die Familie und andere Bewusstseinserweiterungen an die Stelle ausbeuterischer, entmenschlichter Lebensrealitäten treten würde.
Als Student und intelligenter Mensch habe ich viele unmenschliche Arbeitsbedingungen kennengelernt und kann nur sagen, wer Arbeit hat ist erstens kein besserer Mensch und zweitens kein glücklicherer!
Und wonach sollten wir in unserer mickrigen Existenz denn mehr streben, als nach Glück?
Nun, wers nicht braucht!
Ist ja Euer Bier, aber lasst die Sucher bitteschön in Ruhe, denn es sind die, die der Zukunft der Menschheit die wenigen Notausgänge freihalten, die unsere Sklavenhalter gerne schon längst vernagelt hätten. Die Barbarei so mancher Beschäftigungsverhältnisse in unserer ach so freiheitlichen, demokratischen Grundordnung und die Nutzlosigkeit/Schädlichkeit so mancher unmenschlich hergestellter Produkte sollte Euch Saubermänner und Frauen mal von Eurem hohen Ross steigen lassen und vor allen Dingen spart Euch dieses verlogene "ich bezahl Euer Hartz IV mit meinen Steuern" Geschwafel. Mit Euren Steuern könnt ihr Euch ausuchen, was ihr finanziert:
Finanzierung von Tod und Krankheit (Waffenhandel, Atomenergie, Genforschung),
subventionierter Ausbau von Korruption und Steuerflucht,
monetäre Betonierung von schwindendem Bürgerrecht, ...
...die Liste ist lang und ihr findet schon etwas, dass Euch gefällt. Aber lasst die wenigen Menschen in Ruhe, die noch etwas Würde behalten haben und die, solange es noch geht, nicht bei diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitmachen wollen.
Maschinenmenschen, fuck off!
Automaten sollen arbeiten, Menschen sollen leben.
Utopie:
Sollten eines Tages folgende Wertpapiere an der Börse gehandelt werden:
Lebenswerte Innenstädte (Schätzwert 1,8 Billionen Euro),
saubere Gewässer (Schätzwert 6,8 Billionen Euro),
Bildung und Soziales (Schätzwert 5,6 Billionen Euro),
Menschenrecht (Schätzwert 8,1 Billionen Euro),
Tierrecht (Schätzwert 4,9 Billionen Euro),
etc., etc.
"[...] Ich will den Kapitalismus lieben,
aber ich schaffe es einfach nicht [...]"
Funny van Dannen
Ich bin bestimmt kein grosser Anhänger von Ethik und Moral,
wenn ein Politiker mich belügt find ich das eigentlich normal.
Mehr erwart ich nicht von ihm und solang er's nicht übertreibt,
ist mir schon klar, dass ihm im Grund auch gar nichts andres übrigbleibt.
Mein Glauben an die Demokratie kann das nicht ernsthaft störn,
aber eines mag ich echt bei aller Liebe nicht mehr hörn:
Dieses Geschwätz die ganze Zeit, egal welche Gelegenheit,
unser dringenstes Problem, das wär die Arbeitslosigkeit!
Ich find das eine oberflächliche Betrachtungsweise,
der Mensch, der ist der Mensch und nicht die rote Waldameise,
die Welt ist nicht mehr so, wie sie bei Adenauer war,
mal gründlicher betrachtet ist das alle nur BlaBla.
Der Mensch ist nicht allein zum Funktionieren auf der Welt,
der Mensch braucht nicht die Arbeit, der Mensch, er braucht nur Geld.
Es geht ihm nicht ums Stechuhr stechen, sondern nur ums Miete blechen.
Wenn man mir ein Recht gibt ohne Arbeit gut zu leben,
würde ich ein Recht auf Arbeit gar nicht mehr erstreben.
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Die Sklavenhalterei, die Folter, die Inquisition,
die Pest, die Guillotine, das Scheibentelefon,
die Postkutsche, das Bleibenzin, das Wasserholengehn,
das Reich, die DDR und das Schwarz-Weiß Fernsehn,
all das ham wir überwunden,
nur gegen das malochen hat noch keiner was erfunden.
Es mag noch tausend Jahre dauern, aber eins steht heut schon fest,
dass sich Arbeit eines Tages kollektiv vermeiden läßt.
Wenn wir uns ein kleines bisschen Mühe damit geben,
können wir ein Dasein ohne Arbeit noch erleben.
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Ach was wären das für wunder-, wunderschöne Zeiten,
man spricht nicht mehr von Arbeitslosen, man spricht von Befreiten!
Die meisten kommen ihr ganzes Leben ohne Leistung klar,
manche nehmen sich nur so ab und zu ein freies Jahr,
manche würden ihre Arbeit am liebsten auch noch rauchen,
denen gönn ich ihren Sonntag aufm Golfplatz, wenn sie's brauchen.
Es wird sovieles kommen, wovon wir heute noch nichts ahnen,
ich will hier kein Jahrtausend schon im vornherein verplanen.
Aber im Jahr Dreitausend, was für Netze wir auch weben,
Arbeit wird es dann hoffentlich nur noch ausnahmsweise geben!
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Ich schlage deshalb vor das man nen Sonderfonds einrichtet,
für den Teil des Volks der freiwillig aufs Arbeiten verzichtet!
Maschinen schuften lassen und mit was Besserem befassen!
Joint Venture
Gedankengut meinte am 16.03.2008 00:43
in der Maschinerie der Nacht.
In der Tat, nicht nur, dass uns Maschienen ungemein entlasten. Früher war ich immer recht Zweifelhaft gegenüber Techologie. Heute sehe ich dem positiv entgegen. Ja, Maschinen sorgen dafür das Menschen arbeitslos werden, als Gegenüberstellung kann man jedoch nennen, das jene Menschen garnicht mehr arbeiten bräuchten, die durch Maschinen ersetzt wurden. Diese könnten sich eigentlich nun einen Larry machen, denn das was Sie zum Leben brauchen erwirtschaftet ja nun die Maschine. Besser gesagt, die Einnahmen, die eine Firma macht, mit Hilfe der Maschinen, davon fließt ein Teil wieder zurück in die Gesellschaft und zwar zunächst mal an den der Arbeitslos geworden ist in Form von Hartz 4.
Wenn er weiter arbeiten möchte, müsste er sich wohl umschulen lassen oder gucken ob er noch einen Platz in seinen alten Beruf bekommt, letzteres dürfte höchst unwahrscheinlich sein. Und somit ist er zwangsweise Arbeitslos. Soll er das nun als Erleichterung aufnehemen was die Maschine ihn angetahn hat oder nicht? Nun ja, wenn man bedenkt was er wohl vorher verdient hat und was er jetzt durch Hartz 4 bekommt, dann wird er sich sicherlich ärgern.
Aber warum konnte er vorher gut verdienen aber bekommt jetzt weniger, obwohl die Maschine ja viel schneller arbeitet und viel mehr erwirtschaftet? Klingelt's auch bei Euch?
T meinte am 15.03.2008 23:39
Schlaraffenland
Verzeihung, Sie Schlaraffe, aber selten solch einen Blödsinn gehört.
Wer soll denn die Maschinen schaffen, die produzieren? Und wenn Maschinen produzierende Maschinen produzieren, wer soll denn die Maschinen produzieren, welche produzierende Maschinen produzieren usw.?
Wenn Sie dem arbeitsunwilligen Geld geben wollen, weil sowieso nicht für alle Arbeit da ist, wäre es logisch, jedem Verdienenden eine oder meinetwegen 5 Gehaltsgruppen höher einzustufen, weil er ja nichts dafür kann, dass hochbezahlte Arbeitsplätze nicht in der gewünschten Zahl vorhanden sind (Ich hoffe, Sie können mir folgen).
Und die von Ihnen beschworenen lebenswerten Innenstädte werden bestimmt nicht von dem besagten Schmarotzer geschaffen; sie würden auch eine Utopie bleiben, wenn wir Faulenzertum belohnen und Fleiß in dem Maße bestrafen, wie wir Faulenzertum belohnen. Für das, was der Faulenzer geschenkt bekommt, hat nämlich ein Fleißiger vorher einen adäquaten Wert geschaffen. Wäre es nicht so und würden sie trotzdem als Wohltäter Geld verteilen, führte es zu einer Geldentwertung, d. h. die Preise steigen bzw. für eine Geldeinheit erhalten Sie weniger Waren. Mit der galoppierenden Inflation ist Armut verbunden.
T.
Gedankengut meinte am 15.03.2008 23:45
"Mit der galoppierenden Inflation ist Armut verbunden."
Und mit Armut Kriminalität und somit Ausgaben die weit höher liegen als Hartz 4. Derart hausgemachte Zustände führen zur Entwertung getätigter Leistungen der jenigen die Sicherheit gewohnt sind.
Immer dann wenn es zu kriminellen Delikten kommt, wobei Armut und die daraus resultierende Bereicherung/Gier als Motiv steht, lässt es innerhalb der Gesellschaft spühren das Sicherheit von Armut abhängt.
In Virteln wo sich gewisse reiche Leute angesiedelt haben, gibt es ganz gewiss weniger Kriminalität als in sozialen Brennpunkten, und wenn doch, dann steckt als Motiv Neid oder Hass dahinter, erschaffen durch den Zustand Arm zu sein. Ein noch trefflicheres Motiv ist der gegenwärtige Zustand gegebener Ungenerechtigkeit, der ungerechten Verteilung des Kapitals, das erst zu all diesen Missständen führt, gegen die sich u.a. oben gezeigte Darsteller auf geübte und recht selbstbewusster Weise versuchen durchzusetzen. An Ihnen liegt es jedenfalls nicht das gegenwärtig der Zustand Ungerechtigkeit und die daraus resultierende Armut herrscht.
Borderliner meinte am 16.03.2008 00:44
(Ich hoffe, Sie können mir folgen)
Wenn Sie dem arbeitsunwilligen Geld geben wollen, weil sowieso nicht für alle Arbeit da ist, ...
Bis dahin ja von Einsicht nur so stotzend...
wäre es logisch, jedem Verdienenden eine oder meinetwegen 5 Gehaltsgruppen höher einzustufen [...]
... aber dann kommt nur noch Murks. Fett, saturiert und ohne jegliche Demut! Das ist alles nur noch ekelhaft.
wenn wir Faulenzertum belohnen und Fleiß in dem Maße bestrafen, wie wir Faulenzertum belohnen. Für das, was der Faulenzer geschenkt bekommt, hat nämlich ein Fleißiger vorher einen adäquaten Wert geschaffen.
Traurig, aber leider reagieren immer noch die meisten in diesen dumpfen Kategorien.
Als wäre jemals das Faulenzertum Ursprung der Barbarei gewesen. Fleiß und Leistung sind nur die umgangssprachliche Beschreibung von Beschränktheit und Sklaverei. Da geifern die Vollgefressenen nach allen Seiten, raff raff. Aber wieviele Vollgefressene habe ich schon gesehen, die, sind sie erst mal in sicherer Position etabliert, sitzen nur noch das 14. Monatsgehalt ab und pfurzen in die Sessel. Hunderttaussende davon! Und dann die, die sich jahrelang den Buckel krumm malocht haben, für die Milliardengewinne der Eliten, die werden beschimpft, wenn sie dann mal keinen Bock mehr haben sich ausbluten zu lassen.
Das ist so, wie diese Herrenmenschen, die Kolonialherren, die damals von den faulen Kaffern und den Untermenschen referierten. Erst den anderen die Grundlagen zu selbstbestimmtem Leben rauben und dann noch auf sie spucken! Wer in diesem Land einen überbezahlten Job hat und von denen habe ich ein Heer kennengelernt wird den Teufel tun seinen Job zu sharen, nein, er wird mit Klauen und Geifer alle verbeißen, die seinem übervollen Futtertrog zu nahe kommen.
Faulenzer, ich sag Dir mal was über die.
Forschungsprojekte, deren Gewinne von ein paar C4-Professoren abgegriffen werden, nachdem sich ein Heer von studentischen Hilfskräften, Assistenten, Doktoranden über Jahre die Hornhaut abgelöst haben. Überall verfettete Eliten und ein Heer von Zuarbeitern, denen es bald so geht, wie zu Zeiten der Inquisition. "Wenn Du Dich nicht einschränkst kannst Du Dich auch gerne zum Heer der Asozialen begeben!" Wer sagt, dass die Menschen, die Jobs ablehnen nicht wertvoll für die Gesellschaft sind. Wer hat denn bewiesen, das die nicht für autofreie Innenstädte kämpfen können? Der Industrieclub? Der Arbeitgeberpräsident?
Na, dann glaub mal schön deren Lügen. Leistungsträger, welche Farce, welche Leistungen erbringen denn die Fleißigen heute noch? Sie betonieren mit ihrer Selbstherrrlichkeit den Unfrieden in der Gesellschaft, weil sie nicht solidarisch leben wollen. Referenten der Gewalt und des Hasses nenne ich Euch. Referenten der Lügen. Selbstschutzbunker!
Aber wir brauchen ja den ganzen Müll, der uns eigentlich nur von uns selbst entfremdet und ein paar wenigen ein Leben in Dekadenz und Überfluss ermöglicht. Plastikscheiße, Gummikotze oder umgekehrt. Vergiftete Flüsse und Seen, verpestete Luft und ausgestorbene Flora und Fauna. Tolle Leistung, könnt Ihr Euch einen drauf schrubbeln, ich finde es nur peinlich so etwas als Leistung zu verkaufen. Leistungsträger sind für mich diejenigen, die eine Umkehr zu Demut, Gerechtigkeit und Menschlichkeit einfordern. Die, die nur stumpf unreflektierte "Leistung" bringen sind für mich die Helfer des Untergangs! So einfach ist das!
Aber hinterher ist die denkende Kreatur immer schlauer. Und hat wiedermal von nix gewusst!!!
Unwissen schützt vor Strafe nicht, oder wie es für uns anderen so schön heißt, mitgef/gangen, mitgehangen!
rufux meinte am 16.03.2008 17:18
Wahlrecht und Verantwortungspflicht
nach diesem Thread bin ich nun endgültig der Meinung das Wahlrecht auf Bundesebene nur jenen Mitbürgern zu gewähren, die 1. volljährig und zurechnungsfähig sind, 2. die deutsche Staatsbürgerschaft und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben, 3. nicht ausschliesslich von staatlichen Transferleistungen leben, solange sie grundsätzlich arbeitsfähig sind!
Gedankengut meinte am 16.03.2008 17:33
Um was zu vermeiden?
Ich bin eher der Auffassung das genau dieser von Ihnen, rufux, genannte Personenkreis ohnehin sich nur bedingt an Wahlen beteidigt. Das hat wohl gute Gründe, bei der Auswahl an Parteien fällt die Wahl ja auch nicht jedem leicht.
Verlagern Sie die politischen (Fehl)Entscheidungen, Gier und Machtbesessenheit, doch nicht auf diejeniegen die damit überhaupt nichts am Hut haben und die auch nur am wenigsten dafür können, das dieses Land immer weiter zerbröckelt.
Meinen Sie nicht das dies ein globales Problem ist und es nicht an einer Minderheit im jeweiligen Staat liegt?
Ergänzung:
"...solange sie grundsätzlich arbeitsfähig sind!"
Arbeitsfähigkeit und Willigkeit ist noch lange keine Garantie für einen Arbeitsplatz. Da haben Sie sich wohl versprochen und ein paar Details ausser acht gelassen.
rufux meinte am 16.03.2008 17:53
das mag wohl so sein, dass die meisten chronischen HartzIV Grundsicherungsempfänger sowieso nicht (mehr) zur Wahl gehen, aber wenn dann werden die wohl überproportional extreme Parteien wählen und damit das Gemeinwohl doppelt gefährden und möglicherweise wäre das für den einen oder anderen noch nicht ganz Abgestürzten auch eine zusätzliche Motivation (wieder) für sich selbst zu sorgen, übrigens eine Selbstverständlichkeit in den meisten und auch in den demokratischen Ländern dieser Welt!
Gedankengut meinte am 16.03.2008 18:03
Lesen Sie doch bitte noch einmal meine Ergänzung zu Ihrer!
Vielleicht klingelt's ja dann auch bei Ihnen was für einen Käse Sie da schreiben!?
T meinte am 16.03.2008 20:29
Mit Punkt 3 um 17:18 Uhr bis du nun aber übers Ziel hinausgeschossen. Wieso sollen die nicht wählen dürfen?
Gedankengut meinte am 16.03.2008 20:41
"die"? Wer sind "die"?
Menschen oder Schmarotzer, immer noch unklar?!
rufux meinte am 16.03.2008 21:04
der Weg ist das Ziel
die Idee dabei ist, es hat natürlich jeder ein Wahlrecht der Punkt 1. und 2. erfüllt, so wie bisher schon und das auch wenn er nicht arbeitet, allerdings eben nur, wenn er dem Staat nicht auf der Tasche liegt und ihn vielleicht sogar noch zu bekämpfen versucht, sich aber geradezu schizophren und wie selbstverständlich von ihm allimentieren lässt.
das sollte natürlich nicht für Arbeitslose in Ausbildung oder in Umschulungs- bzw. Weiterbildungsmassnahmen gelten, es geht vielmehr darum solche Sozialschmarotzer wie diesen APPD Häuptling oder auch den ein oder anderen Kandidaten hier im Blog mehr in die Pflicht zu nehmen, andernfalls können die meinetwegen den ganzen Tag in befreiten Bewusstseinssphären schweben und von Luft und Liebe leben oder wenigstens versuchen Kunst zu machen oder aber einfach ihre Koffer packen, was viele leistungsbereite und teuer ausgebildete Landsleute (leider) bereits zu hundertausenden tun, allerdings dann aus einer ganz anderen Motivation und die verlieren dadurch auch ihr Wahlrecht in der alten Heimat.
im Gegenzug wäre ich dann gerne bereit Punkt 2. nicht mehr von der Staatsbürgerschafft abhängig zu machen, denn solange ein ausländischer Mitbürger hier legal lebt, Steuern bezahlt und die Sozialkassen füllt, soll er natürlich auch nahezu die gleichen demokratischen Rechte haben dürfen, die er jetzt (wenn überhaupt) nur auf kommunaler Ebene hat und das wäre auch ein Beitrag zur Integration von gut qualifizierten alten und mittelfristig dringend benötigten neuen Einwanderern, denn wir haben vielmehr jetzt schon über eine Millionen Stellen, die nicht qualifiziert besetzt werden können!
für das sogenannte Prekariat wird der Gegenwind jedenfalls so oder so noch spürbar zunehmen (müssen), wenn Deutschland wieder dort hin will, wo es international mal war und die deutlich verbesserten wirtschaftlichen Eckdaten seit Agenda 2010 rechtfertigen auch genau diesen Kurs!
T meinte am 17.03.2008 19:50
Pedanterie ist auch nicht meine Sache, aber wenn es um die Verteilung von Geld, hier wohl insbesondere die Grundsicherung ALG II, geht, muss alles natürlich sehr exakt und juristisch ausgegoren sein.
Wir streichen also den Punkt 3, den du nach deiner oben stehenden Erklärung mit "und nicht arbeitsunwillig sind" ergänzen könntest, wobei die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit auch für dieses ergänzte Kriterium bestehen bleibt.
Das Pendant beschreibt nun logischerweise diejenigen, welche kein Wahlrecht haben sollen, also jene Empfänger von Transferleistungen, welche bei grundsätzlicher Arbeitsfähigkeit arbeitsunwillig sind. Diesen Personenkreis kann man nun aber nicht in einem Wahlgesetz, welches die Wahlberechtigten beschreibt, indirekt ausnehmen, weil es ihn sehr wohl gibt aber nicht geben darf; er ist nur ein Konstrukt aus Schmarotzertum mit betrügerischer Energie auf der einen und staatlicher Ohnmacht, Durchsetzungsschwäche und Schlendrian auf der anderen Seite.
Ein bekennend Arbeitsunwilliger bzw. ein sich aufgrund seines Verhaltens als solcher outender darf kein (z.. B.) ALG II bekommen, weil ALG II die Grundsicherung für Arbeitssuchende ist, also die grundsätzliche Bereitschaft und das Bemühen um Arbeitsfindung sowie die Annahme der von der Arbeitsagentur angebotenen Fördermaßnahmen mit dem Ziel einer Arbeitsfindung verlangt. Nach einem Jahr der Verweigerung greift die Sanktionsstufe 3 mit Streichung aller Leistungen einschließlich Wohngeld. Es steht also alles schön auf dem Papier, aber Schmarotzertum und Verwaltungsinsuffizienz sind eine unsägliche Kombination zum Schaden aller, auch aller arbeitssuchenden Arbeitslosen.
T.
Gedankengut meinte am 17.03.2008 20:39
So einen Menschen unwürdigen Misst kann man augenscheinlich tatsächlich nur von sich geben wenn man noch nie arbeitslos und auch noch nie von staatlichen TransFAIRleistungen abhängig war. Obwohl, ehemalige Raucher die plötzlich zum Nichtraucher geworden sind, sollen ja noch schlimmer sein als Nichtraucher, die nie geraucht haben. Mann kann also nie wissen.
Denn noch halte ich diese Art der Auseinandersetzung für zu unumsichtig und ganz klar auch für zu uneinsichtig.
Wie oft sollen wir es denn noch klar stellen bis auch die letzten hier endlich kapieren das die Jagt auf arbeitsunwillige die Probleme nicht löst, sondern nur verlagert?
Wann raft ihr zwei das eigentlich?
Gedankengut meinte am 18.03.2008 20:00
Betrüger? Von wegen!
Ach übrigens "... betrügerischer Energie und staatlicher Ohnmacht... gibt es in den oberen Schichten genauso gut wie inden unteren, nur leider haben die da oben aus bestimmten Gründen nur mehr Möglichkeiten sich den Strafen zu entziehen, indem sie sich gute Anwälte leisten und sich somit frei kaufen können. Hinzu kommt, die betrügerischen Absichten sind nach oben weit aus fataler, da es dort um ganz andere Beträge/Summen geht.
Betrügerische Absichten, und seien sie noch so klein, sind natürlich immer zur Verantwortung heran zu ziehen und entsprechend dagegen vorzugehen. Die Motive der s.g. Kleinkriminellen, und dazu gehören auch diejenigen, die schwarz Arbeiten, damit Geld verdienen und trotzdem staatliche Transferleistungen erhlaten, kann ich in den meisten Fällen besser nachvollziehen als die Motivation der Schwerkriminellen. Solchen Leuten sollte man auf jeden Fall das Handwerk legen, genauso wie Schwerverbrecher, die mit gepumpten Milliarden Gelder herum spekullieren.
Nur weil aber jemand nicht arbeiten möchte und auch nicht schwarz arbeitet, somit nicht doppelt kassiert, ist er noch lange kein Betrüger und es besteht auch kein Grund ihn strafrechtlich zu verfolgen, geschweige denn das Wahlrecht zu entziehen!
Die scharfen Sanktionen sind eine Schande füpr das Sozialsystem. Erst gestern habe ich in unserer örtlichen Zeitung wieder einen Bericht gelesen. Da ging es um einen 19 jährigen, dem ALG2 komplett gekürzt wurde, weil er nicht an einer ihm auferlegten Wiedereingliederungsmaßnahme auf den 1. Arbeitsmarkt teilnehmen wollte. Der hat darauf hin einen Juwelier überfallen und sitzt nun in der JVA. Gerade mal 19 und das Leben ist schon zerstört, der hatte körperlich anscheinend auch was auf den Kasten, nur bei der Maßnahme war er körperlich total unterfordert. Hätte die Stadt ihm eine Stelle vermittelt, bei der er sich hätte körperlich betätigen können, wäre wohl alles anders gelaufen.
Nun darf der Steuerzahler den JVA-Platz finanzieren und anschließend mehrere Jahre ALG2. Sollte dem 19. jährigen das Gefängniss nicht zu sehr zusetzen, besteht noch Hoffnung. In den meisten Fällen sehen sich Gefangener und Wärter aber nach der Entlassung wieder, nämlich in der selben JVA.
Wirklich toll, was die so treiben, die ja eigentlich für das Wohl der Menschen angestellt sind und nicht um sie ins Gefängniss zu bringen.
Noch Fragen?
Cirion meinte am 16.03.2008 19:37
erst mein 2ter beitrag
Ich denke ich wurde falsch verstanden, mit Arbeitsunwillig meine ich nicht man geht nicht arbeiten weil man Kinder zu Hause hat auf dei man aufpassen muss sonder (es ist sicher nur ein winziger Bruchteil der Hartz4 Empfänger) ich denke an solche Personen die es sich in ner kleinen Wohnung gemütlich machen und nichts tun als Fernsehen und PC spielen. Solche Leute nutzen das System doch nur aus oder sehe ich das falsch? Ich will keiner Mutter mit 4 Kindern zu hause die nich Arbeiten kann weil sie sich um diese Kümmern muss die Mittel kürzen.
zu Rufux ich denke das ich deine ersten Punkte zu den Vorraussetzungen zur Wahl nur zustimmen kann. ABER der dritte punkt müsste damit ich ihn akzeptiern kann ausführlicher gefasst sein. Was ist den mit einem 55 Jährigen der zwar Arbeiten will abert keine Möglichkeit dazu findet weil man ihn auf Grund seines Alters nicht einstellt? Diesem Mann mit viel Lebenserfahrung willst du das Recht zu wählen wegnehmen, welches doch so extenziell wichtig und Grundlage unserer Demokratie ist?
Des weiteren sollte man ihnen nicht das Recht zur Wahl entziehen weil sie extreme Parteien wählen!! Jeder ist frei zu wählen wen er will! Ihr wollt den jenigen welche eine AUS EURER SICHT dem Gemeinwohl schadenden Partei wählen, die möglickeit verwehren dies zu tun? Wollt ihr das nur noch SPD CDU und GRÜNE gewählt werden dürfen? dann habt ihr wohl das system der Demokratie nicht verstanden. ich gebe zu das in kleinen Mikrokosmen wie z.B. meine Schule Demokratie nicht funktioniert, auf Grund der Unwissenheit bzw. Kurzsichtigkeit der Wähler. Aber wenn man einem ganzen Land nicht zu trauen kann sich richtig zu entscheiden, wem dann? Genau ne Weltregierung oder ne Diktatur? Aber das ist nicht das Thema, die Frage ist doch wer hat Recht zu wählen? meiner Meinung jeder der in dem Land in dem er wohnt einen festen Wohnsitz und die jewalige Staatsbürgerschaft besitzt und nicht stark geistlich behindert ist. Wenn man in einer Demokratie lebt und will dass das Volk entscheided (was es ja sowieso nur indirekt tut) dann kann man doch keine Minderheiten vollständig unterdrücken! Jeder sollte sein Wahlrecht und das Recht zur Meinungsäußerung etc. so nutzen wie er es für richtig hält!!
MFG Felix
EDIT: Ich denken wenn jeder wirklich Jeder für eine Gemeinschaft arbeiten würde und nicht nur für mich selbst, wenn die ganze Welt eine soziale Gemeinschaft bilden würde, dann würde Armut, damit Kriminalität und unendlich viel Unrecht auf dieser Welt wegfallen, da aber scheinbar so viele in ihrem eigenen Mikrokosmos leben und nicht über den eigenen Tellerrand hinausschauen, wird es nicht soweit kommen, nicht einemal ein gewalt freies Deutschland scheint mir realistisch. vielleicht sehe ich das alles etwas pessimistisch aber ich habe nicht viel hoffnung für die Zukunft der Gesamten Menschheit.
2end MFG Felix
Gedankengut meinte am 16.03.2008 20:05
@ Cirion
Schön, dass Du noch etwas ausführlicher geworden bist, felix. So ist es doch etwas verständlicher.
Ich stimme dem zu: "es ist sicher nur ein winziger Bruchteil der Hartz4 Empfänger" die nicht arbeiten wollen.
Nur mit der Kürzung und anderen unklaren Detals habe ich so meine Probleme um dem Zuzustimmen. Die Gründe dafür habe ich ja bereits des öfteren genannt. Armut und Kriminalität sind eng miteinander verflochten. Daraus resultierend würde ich schließen keine Kürzungen als Sanktionen vorzunehmen. Aber nicht nur alleine wegen der Gefahr Kriminalität zu fördern, denn auch menschlich gesehen wäre ist es aus meiner Sicht der falsche Schritt Menschen mit Drohungen in die Arbeit zu treiben. Wer nicht arbeiten will und dem dadurch das Geld gekürzt wird, wird entweder auf der Straße Leben oder sich mit kriminellen MAchenschaften über Wasser halten.
Hartz 4 sorgt so schon genug für Kriminalität, da die Sätze einfach zu niedrig sind um sich am Kuchen vom Wohlstand beteidigen zu können. So kommt es zwangsweise zu schlechter Stimmung und Kriminalität.
Einen kleinen Teil Menschen mag es geben, der nicht arbeiten möchte und dies auch nicht tut, aus welchen Gründen auch immer. Wir können aber nicht von allen verlangen das Sie arbeiten gehen, nur weil wir es der überwiegenede Teil tut. Geklärt hatten wir bereits das dies auch garnicht möglich ist, da nicht für jeden Arbeitsfähigen die geeignete Arbeitsstelle zur Verfügung steht.
Ich will mir garnicht ausmalen was passieren würde, wenn man die Sätze beim Hartz 4 noch weiter nach unten drücken würde.
Die Kriminalität würde drastisch ansteigen!
Zu deinem "Edit" möchte ich sagen, ja, wohlmöglich. Viel wichtiger ist es jedoch das auch alle ausreichend zum Leben verdienen können. Voraussetzung ist erstmal ein gerechtes Gehalt zur geleisteten Arbeit zu schaffen. Dann wäre es um so vieles besser bestellt.
Arbeitslosigkeit gibt es nicht weil es Hartz 4 gibt, sondern weil die Gehälter in manchen Branchen schlicht weg übertrieben zu niedrig sind. Zwangsarbeit hilft uns da auch nicht raus und 1 Euro Jobs sind der Lohnkiller schlecht hin!
Borderliner meinte am 16.03.2008 20:17
[...] "Personen die es sich in ner kleinen Wohnung gemütlich machen und nichts tun als Fernsehen und PC spielen. Solche Leute nutzen das System doch nur aus oder sehe ich das falsch?" [...]
Wenn Du mich fragst, ja!
Diese Leute essen auch, zahlen auch Miete, kaufen für ihr Existenzminimum Kippen, Alkohohl, Drogen oder was auch immer, etwas satirisch, ich hoffe das merkst Du, sie kaufen irgendwas, will ich damit sagen und fallen dem System ungleich geringer zur Last, als die Obdachlosen, die auch noch viel kränker werden durch das menschenunwürdige Leben auf der Strasse. Aber auch die Masse Mensch, die durch menschenunwürdige Beschäftigungsverhältnisse krank oder psychisch ruiniert wurde kostet den Staat viel mehr, als die paar von Euch "Schmarotzer" genannten, rufux würde auch noch "Zecken" hinzufügen, oder einfach die Unwilligen!
Es gibt doch eh nicht genug Arbeitsplätze, Mensch kapiert das doch endlich mal. Warum dann auf denen, die freiwillig für die Arbeitswütigen drauf verzichten rumhacken, ich kapier die Logik nicht.
Hauptsache der Wohlstandsaffe hat ein Feindbild unter sich, auf das er spucken kann.
Nach oben buckeln, nach unten treten!
Das ist feige und dumm. Denn der Feind des sozialen Friedens ist nicht der, der auf Arbeit verzichtet, da es überall "dankbare" Sklaven gibt, die mir echt nur leid tun, weil sie auf die meistens total unterbezahlten Jobs angewiesen sind, die erwähnten Familienväter und Mütter, es sind die Drecksäue, die mit süffisantem Grinsen Mindestlöhne ablehnen, weil sie ja die fettesten Bezüge haben und niemals existentielle Sorgen fürchten. Die Feinde des sozialen Friedens sind die Geldsäcke, die an weltweiter Sklaverei, an Ausbeutung und Naturzerstörung, an allem Unrecht noch fett verdienen.
Und das Unrecht schwappt so langsam in unser so warmes, so wolliges und wohliges Wohnzimmer Deutschland und die Biedermänner werden noch für das Mördersystem geifern, wenn schon die eigenen Kinder als Kanonenfutter an den Grenzen der Festung Europa verheizt wurden. Die blinde Wut der reaktionären Kräfte gegen die Forderung nach mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit ist eigentlich gar nicht mehr nachzuvollziehen. Das kann man nur mit der maßlosen Gier erklären, die diese Herrenmenschen nach Macht und Profit an die Stelle der Menschlichkeit gestellt haben.
Tote Seelen!
Maschinenmenschen!
Cirion meinte am 16.03.2008 20:22
wie ich schon sagte vieles würde nur funktionieren wenn man es min. länderübergreifen z.B. EU weit macht wie auch mit den Löhnen gibt es Probleme, wenn sie zu niedrig sind wollen einige nicht und es kommen arbeiter aus anderern Ländern aber darf man ihnen den das Recht auf Arbeit verwehren? Ich denke das ich zu voreilig mit der kürzung war aber es muss trotzdem etwas getan werden. was genau weiß ich auch nicht. Aus meiner Klasse also im virtuellen bundestag kam der vorschlag das arbeitsolsen geld so weit zu drücken das man nicht davon leben kann und auswandern muss aber das ist keine Lösung denn wir müssen doch auch über unsere Grenzenhinausschauen und so würden wir doch auch arbeitswillige verlieren. die Wurzel allen Übels die Überbevölkerung, trifft doch eigentlich auf Deutschland nicht zu und doch irgentwie, wir haben nicht genug Arbeit und andere Mittel um alle zu ernähren und trotzdem wird gesagt das wir zu wenig kinder kriegen, doch die Chinesische Lösung jeder nur 2 Kinder geht auch nicht , was rede ich da? mensch wir sind zu viele und trotzdem sollen wir kinder kriegen (weiß ich wiederhole mich) das geht doch nicht! es sollte ein Weltweites Gleichgewicht geschaffen werden zum Schutze aller doch dieses scheitert doch an der Uneinigkeit ich währe ja für eine Weltweite demokratische Regierung, klar sie hat viele (sehr viele) Nachteile ist jedoch meiner meinung nach besser als die jetzige Situation. Hat jemand von euch mal "eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach gelesen?
ist zwar nicht ganz Aktuelle liefert aber viele Denkansätze und mögliche Lösungsvorschläge.
Gedankengut meinte am 16.03.2008 20:51
Das Problem mit den Gehältern ist Schwerwiegend und Ursache für schlechte Stimmung, Armut, Kriminalität, einer Geiz ist Geil Mentalität ect. pp.
Nokia machte 7,2 Milliarden Reingewinne, aber verlagert seinen Produktionsstandort nach Rumänien. Soetwas sollte man verbieten!
7,2 Milliarden Reingewinn und sie wollen immer mehr, nur die Gehälter, die sollen noch weniger! Wegen solcher Ungerechtigkeiten krankt's!
Ich missachte derart Gier besessene, Menschen unwürdige Strategie!
Cirion meinte am 16.03.2008 21:02
Natürlich muss man so etwas verbieten aber wie?
Wenn überhaupt könnten wir Nokia beukottieren (ihr wisst was ich mein) oder können wir Nokia EU weit bestrafen o.Ä.?
Gedankengut meinte am 16.03.2008 21:15
Nein, jetzt leider nicht mehr.
Nur haben die ja Millionen Subventionen von uns bekommen, da hätte man rechtzeitig gleich mehr aushandeln müssen, dann hätte man das auch verhindern können.
Die da drüben freuen sich. Nokia wird aber noch mehr Gewinne machen. 7,2 Milliarden Kapital das irgendwo rum lungert und ganz bestimmt alleine das es auf einer oder mehrerer Banken liegt sich reproduziert.
Die Gemeinschaft könnte dieses Kapital sehr gut gebrauchen, wenn da nur nicht die Geiz ist Geil Mentalität in Finnland herrschen würde, könne man mit diesem Kapital sicher viel gutes anstellen, das der Menschheit zu gute kommt und nicht nur ein paar wenigen die dieses Kapital in einem Leben nie ausgeben werden können.
Und Nokia ist nur eines der Milliarden reichen Objekte von vielen, wo mit "Geiz ist Geil Mentalität" Geschäft betrieben wird.
Cirion meinte am 16.03.2008 21:20
In wie fern hat finnland damit zu tun?
Das mit den Subventionen wusste ich schon da hätte man wirklich was machen können. ich denke wirklich das man solche Taten von Großkonzernen mit wirklich großen Beukotten wenigstens etwas tun kann , wenn in ganz Deutschland keine Nokia handys mehr verkauft würden das wär doch schon mal etwas! Aber nein. wieder einemal wird zuerst auf den eigenen Gewinn geachtet gekauft wird das handy mit dem besten Preis auch wenn der Produzent grad ein paar tausen Arbeitslose mehr "produziert" hat.
Gedankengut meinte am 16.03.2008 21:29
Inwieweit Finnland etwas damit zu tun hat, lies mal hier: Klick mich
Zum Punkt Beukott, ein globaler könne die Geschäftsleitung tatsächlich nachdenklich stimmen, ich fürchte aber, das es sich genau so darstellt wie Du sagst. Die Vertreiber der Handys werden mehr auf Ihre Geschäftsinteressen bedacht sein, als sich um die Sorgen der Betroffenen in Bochum (oder anderswo) zu kümmern.
Welch Armutszeugnis, arm an Menschlichkeit!
Cirion meinte am 16.03.2008 21:34
Achso die Chefs von Nokia sitzen in Finnland na dann
Aber kann man dafür Finnland verurteilen?
Gedankengut meinte am 16.03.2008 21:36
Ich habe keine Ahnung, aber mehr Gewinne durch günstigere Produktionskosten in Rumänien, mehr Steuereinnahmen und Ansehen für Finnland?
Die Banken werden sich sicherlich auch bedanken!
Cirion meinte am 16.03.2008 21:38
kriegt den gewinn aus der Lohnsteuer nicht das Land in dem gearbeitet wird?
Gedankengut meinte am 16.03.2008 21:40
Ich habe keine Ahnung wo die den Gewinn anlegen. Deswegen das ?.
Cirion meinte am 16.03.2008 21:46
jup deswegen
rufux meinte am 17.03.2008 09:18
@Gedankengut
ist dir eigentlich der Unterschied zwischen Unternehmensgewinn und Steuereinnahmen eines Staates klar?
Nokia eröffnet und schliesst immer mal wieder irgendwelche Standorte, genauso wie das andere Konzerne auch tun und die Gewinne werden nach Abzug diverser Steuern reinvestiert und das was übrig bleibt dann an die Besitzer bzw. Aktionäre des Unternehmens ausgeschüttet, die davon nochmals Steuern an ihrem Wohnsitz zahlen und dienen insofern auch der Allgemeinheit.
im Falle von Nokia hat der deutsche Staat durch die Steuereinnahmen weit mehr verdient, als an Subventionen gezahlt wurden.
möglicherweise hätte man noch langfristigere Verträge aushandeln können und vor allem die Art und Weise der kurzfristigen Schliessung des
Werks in Bochum über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg ist absolut zu kritisieren, aber nicht die Tatsache an sich, allerdings haben auch alle Mitarbeiter, von denen noch dazu die meisten wenig qualifiziert waren mittlerweile ein neues Arbeitsverhältniss - so what?
Gedankengut meinte am 21.03.2008 18:43
So What?
Schlecht argumentiert, lässt sich nicht halten!
Ohne diese Subventionen hätte Nokia doch nie derart hohe Gewinne gemacht. Verstehe daher deine Logic nicht. Worauf willst Du hinaus?
Und was die Arbeitsverhälnisse betrifft, die Angestellten in Bochum werden selbstverständlich nicht von heute auf morgen auf die Straße gestellt, das wäre doch fatal für das Image von Nokia.
Stattdessen gehen Sie in ein befristetes Beschäftigungsverhälnis über, aus dem Sie dann nach einem Jahr entlassen werden und sich beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden dürfen. Was Nokia sich auch gerne noch etwas kosten lässt (haben ja genug Gewinne geamacht, von daher kein schmerzlicher Verlust), zum Vorteil ihres Image, selbstverständlich. Soviel dann zum neuen Arbeitsverhälniss!
Der Beschäftigungsübernahme und der mitfinanzierung seitens Nokia gehen wohl bedachte Interessen voraus, einzig und allein dient diese Beschäftigungsübernahme dem Interesse Nokias und seinem Image, jedoch keinesfalls vorrangig denen der Angestellten. Die sind zwar heute nicht Arbeitslos, aber in naher zukunft, wenn Nokia nicht mehr im Fadenkreuz steht.
Die (Nokia) haben eben ein geschultes Gespür dafür, ihren Kopf geschickt aus der Schlinge zu ziehen.
Cirion meinte am 16.03.2008 20:32
Borderliner, ich kann dir in vielem nur zustimmen "Die Feinde des sozialen Friedens sind die Geldsäcke, die an weltweiter Sklaverei, an Ausbeutung und Naturzerstörung, an allem Unrecht noch fett verdienen." wirklich das denke ich auch aber anstatt zu sagen "Es gibt doch eh nicht genug Arbeitsplätze, Mensch kapiert das doch endlich mal. Warum dann auf denen, die freiwillig für die Arbeitswütigen drauf verzichten rumhacken" würd ich eher sagen "mist es gibt nicht genug Arbetsplätz was kann man da tun damit alle gerecht behandelt werden?"
Zu sagen das wir nur ein Feindbild suchen würd ich nicht sagen,
wir wollen nur Gleichgerechtigkeit.
"Freiheit!Gleichheit!Brüderlichkeit!"
(Französische Revolution oder?)
Das ist doch ein Motto.
Arbeitswütige, zu dem Ausdruck: Denkst du das alle die Arbeiten dazu wirklich Bock habe und nur Leben um zu Arbeiten?
Leben um zu arbeiten? NEIN
Arbeiten um zu leben!
Jeder sollte ein Recht auf Arbeit bekommen aber das ist wie du schon sagtest nicht möglich! Man muss das ändern und nicht auf der Situation sitzen bleiben.
Ein System ist nur solange es sich weiter entwickelt.
Sobald es aufhört sich zu verbessern hört es auf gut zu sein.