Liebe Besucher,
bei Polylog geht es uns auch immer um die nicht ganz nebensächliche Frage: "Wie soll ich mein Leben gestalten?" Wir wissen aus den unzähligen Fightclubs und Debatten bei Polylog, dass viele von Euch auf der Suche sind. Dass hier gerne über grundsätzliche Sinnfragen philosophiert wird, dass es ein großes Interesse für außergewöhnliche Lebensmodelle gibt. Mit der neuen Rubrik "Mein Leben" wollen wir jetzt Menschen die Gelegenheit geben, selbst von ihrem Schicksal zu erzählen. Ohne Zwischenfragen und Off-Text möglichst unmittelbar und ehrlich. Den Anfang macht Amy. Bei ihr geht es nicht um große Schicksalsschläge oder um einen einzigartigen Lebensweg, sondern schlicht um Sinnsuche. Das große Loch, das sich auftut, wenn die Schule mal abgeschlossen ist, kennen viele. Woher soll man eigentlich wissen, was der nächste Schritt ist? Amy weiß es nicht und findet Trost in ihrer Szene. Eine Flucht? Eine Sackgasse? Vielleicht kann hier so etwas wie ein Erfahrungsaustausch entstehen. Wie haben andere den Einstieg ins Berufsleben geschafft? Die Starre überwunden? Beissende Kommentare, lieber Rufux, sind schnell geposted. Konstruktive Denkanstösse interessieren uns in diesem Fall mehr.
Herzlich
Tita


6 Kommentare
rufux meinte am 03.03.2009 22:58
Antwort von Rufux
na wenn (Ihre oder Seine?) Durchlaucht mich schon persönlich anspricht, dann muss ich ja auch darauf antworten :o)
nichts lag mir ferner als Amy zu dissen, ganz im Gegenteil und natürlich ist jeder erstmal mehr oder weniger orientierungslos, wenn er/sie endlich volljährig, aus einer fremdbestimmten Pflichtveranstaltung wie der Schule, in die dann selbstbestimmte Freiheit des Lebens entlassen wird.
ich wollte vielmehr gerade aufzeigen, dass es eben nicht nur Karriere oder Sackgasse, sondern doch noch einiges dazwischen gibt, denn ich denke die grundsätzlich natürlich begrüssenswerten Errungenschaften der Emanzipation überfordern viele jungen Frauen in ihrer mittlerweile oftmals zweifelhaften und gerade wieder zwanghaften gesellschaftlichen Konsequenz.
ein freiwilliges soziales Jahr oder auch ein AuPair Auslandsaufenthalt wäre hier schonmal eine gute Orientierungshilfe und dabei kann man trotzdem noch einer bestimmten Szene angehören, wenn sie nicht studieren oder gleich einen Job bzw. Praktikum anfangen oder vielleicht einfach eine junge Familie gründen will, was eigentlich auch keine Schande wäre, aber heutzutage sogar eher als solche gesehen wird, als einfach nur sinnlos abzuhängen:
http://www.polylog.tv/meinleben/videocast/17300/#17301
uasg meinte am 30.03.2009 23:08
Ich kann keinen Unterschied erkennen in der Qualität oder Sinnhaftigkeit des Lebens zwischen Amy, einem Opernfreund, Angler, Kegelbruder oder oder .... jeder gestaltet sein Leben, wie er es in dieser Gesellschaft eben hinbekommt. Ich würde einem Angler jedenfalls kein soziales Jahr empfehlen, bloß weil ich selbst das Angeln langweilig finde.
deralex meinte am 09.07.2009 11:02
Polylux
ist tot and so is Polylog.tv. RIP
Kay meinte am 09.07.2009 20:23
@deralex
Todgesagte leben länger lieber Alex. Mit der Ermahnung liegst Du aber leider richtig.
HyperaktiveBeamtin meinte am 09.07.2009 22:01
"Totgesagte leben länger."
Heißt das, da kommt noch was?
deralex meinte am 21.07.2009 02:13
Ich
wünsch es mir. Ich hoffe es.
Bei Giga hieß es immer: Der Wert der Community sinkt pro abgelaufenen Monat ohne Giga-Programm.
Nicht, dass ich zur Zielgruppe gehören würde, ich bin eher auf der anderen Seite, aber bitte macht was. Lasst das hier nicht sterben. Und lehrt mir all euer Wissen.
Hochachtungsvoll,
der Alex